[LOGO] ITM praktiker - MULTI MEDIA & ELEKTRONIK

Hausmitteilung


"Wahr ist nur, was sich durch seine praktischen Konsequenzen bewährt."   (William James)



[BILD] Felix Wessely







Lieber Leser,

wie auch eindrucksvoll die soeben zu Ende gehende "Funkausstellung", die IFA Berlin zeigt und sich schon jetzt für die photokina Köln Ende September abzeichnet, dominieren heuer auch weiterhin folgende Themen die technologischen Weiterentwicklungen:

- Im Bereich Fototechnik: Die Weiterentwicklung von Systemkameras ohne Spiegelreflexsucher, also nur mit so genanntem LiveView, auch über LED-Okularsucher.

- Im Bereich Fotokameras, Camcorder, Blu-ray-Disc und vor allem Fernseher: 3D, also die räumliche Darstellung nicht nur für Audio sondern auch für Foto und Video resp. Fernsehen.

- Beim Fernseher die zunehmende Nutzung auch für Nutzung von Internet-Diensten und hier vor allem von Widgets - also kleinen Dienstprogrammen, die Daten aus dem Internet übersichtlich präsentieren - und Web-TV im weiteren Sinne von Diensten wie YouTube bis IPTV - auch gegen Bezahlung.

- Strom sparen wird weiterhin stark verfolgt und zeigt zunehmend bessere Erfolge. Der Standby-Verbrauch war schon in den letzten Jahren ein wichtiges Thema, das bereits - auch teilweise durch EU-Gesetze beschleunigt - gelöst ist, nun unterbieten sogar schon LCD-Fernseher die einstigen so sparsamen Fernseher mit Kathodenstrahlröhre sehr deutlich - bis auf die Hälfte des Verbrauchs! - trotz erheblich größerer Bildfläche. Noch vor ein paar Jahren schien das ein unerreichbares Ziel zu sein.

Auf 3D will ich hier etwas näher eingehen. Es klingt bereits so vertraut, ist aber doch ganz neu durch die heutigen Möglichkeiten der Digitaltechnik.

Etwas, das diesmal wirklich ein Dauerbrenner werden könnte, ist das Thema 3D, das nun alles von Filmproduzenten über Kameras für Foto und Film bis zum Fernseher erfasst hat. Das Thema 3D gibt es fast schon so lange wie die Fotografie, zumindest seit etwa 150 Jahren. Seitdem wurde das Thema wellenartig alle paar Jahrzehnte wieder entdeckt. Da erschienen dann in Zeitschriften 3D-Fotos, gab es ein paar Filme in Kinos und im Fernsehen, wurden 3D-Brillen massenhaft unter die Leute gebracht und nach kurzer Zeit war der Zauber wieder vorbei. Diesmal schaut es aber danach aus, dass sich 3D durchsetzen könnte.

Das größte Problem sind freilich die Inhalte, also die Kinofilme. Auch wenn die Geräte noch so toll sind, irgendwann hat man alle 3D-Filme gesehen und dann ist das zwangsläufig nicht mehr interessant. So war es bis jetzt immer. Heute gibt es nicht nur erstens schon die alten 3D-Filme von den vorigen 3D-Wellen, sondern die Filmindustrie arbeitet mit Hochdruck daran, neue Produktionen in 3D herauszubringen und auch bereits vorhandenes Filmmaterial auf 3D umzuarbeiten. Kenner der Materie haben mir gesagt, dass der Schlüssel zum Erfolg vor allem an zwei Punkten hängen soll: Pornos in 3D und Sportübertragungen in 3D. Dann läuft die Sache.

So lange also die Brustwarzen von Jolanda nicht bis einen Meter aus dem Fernseher herausstehen, wird aus 3D nichts. Dass Sportübertragungen in 3D ungleich lebensnaher sind, konnte ich bereits bei einem Tennismatch in Paris vor einigen Monaten miterleben, das in 3D aufgezeichnet und übertragen wurde. Das gewinnt erheblich an Nähe. Mit riesigen Schritten geht 3D auch für Spiele über Spielkonsolen voran, die ebenfalls ein sehr wichtiger 3D-Angelpunkt sind.

Wenn also nicht wieder nach ein paar Monaten die jeweils Verantwortlichen die Lust daran verlieren sollten, dann würde ich schon darauf tippen, dass sich 3D nun von der gelegentlichen Attraktion zum Standard zumindest für Bildschirmdarstellung und Leinwand entwickelt. Trotz der vielen bisherigen fehlgeschlagenen Versuche.

Es wird jetzt am Anfang viele 3D-Filme geben, die aus konventionellem Material erst nachträglich umgearbeitet wurden. Davon, dass diese teilweise wenig überzeugend ausschauen, sollte man sich nicht abschrecken lassen. Wenn also eine Person in einer Szene wie ein Pappkamerad plakativ im Vordergrund steht - und als solche nicht in 3D ist -, dann ist das umgearbeitetes 2D-Material. Das ist nur eine Übergangsphase, die es seinerzeit auch beim Umstieg von Mono- auf Stereo-Audio gegeben hatte. Damals wurden auch alte Mono-Aufnahemn mehr oder weniger erfolgreich auf Stereo umgearbeitet. Toll klingt solches Pseudo-Stereo-Material genauso wenig wie die auf 3D umgearbeiteten Filme. Mono-Audio findet man heute durch die Gewöhnung an Stereo eher langweilig. So kann es bei Video auch kommen, wenn wir uns einmal richtig an Filme in 3D gewöhnt haben.

Bei Video kommt in der Regel eine Brille dazu. Das ist für die nächsten Jahre möglicherweise kein dramatisches Problem, weil es ja noch nicht so viel in 3D gibt, man diese also sowieso nur zu seltenen Fernseh- oder Kinofilm-Events - daheim oder im wirklichen Kino - aufsetzt. Fernseher, die 3D für mehrere Zuschauer auch ohne 3D-Brille schaffen wurden bereits vom Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut auf der IFA Berlin gezeigt. Als Prototyp und vorläufig nur für zwei Personen geeignet. In ein paar Jahren könnte das in den ersten Fernsehern verwirklicht sein. Also auch die Brillen-Hürde ist nur eine Sache für die heutigen "Early Adopters".

Eine der Voraussetzungen, dass sich 3D auf breiter Basis durchsetzen kann, dürfte sein, dass die 3D-Funktion in jedem Fernseher - also nicht nur 3D-Sondermodellen - von Haus aus enthalten ist. Als der Teletext aufgekommen war, hatte es jahrelang jeweils um ca. 1000 Schilling (ca. 75 EUR, aber etwa 3fache Kaufkraft) teurere Modellvarianten von Fernsehern mit Teletext gegeben. So viel wert war das den meisten Konsumenten nicht, daher tümpelte Teletext vorerst ziemlich dahin. Seitdem Teletext sowieso in jedem Fernseher vorhanden ist, ist Teletext eines der am meisten genutzten Text-Medien überhaupt.

Abgesehen davon, dass - je nach Art der Darstellung - bis zum doppelten Geräteaufwand nötig ist, ist die Helligkeit systembedingt zumindest nur halb so groß resp. - umgekehrt - mehr Energie nötig für selbe Helligkeit. Wie auch immer das technisch gelöst ist, es muss ja in jedem Fall für jedes Auge separat ein Bild projiziert werden. Normalerweise sieht man mit beiden Augen das selbe Bild. Derzeit ist die Helligkeit zumeist etwa ein Viertel, weil die Brillen etwas abdunkeln und bei Shutterbrillen wird von der Bildwechsel-Phase auch noch etwas abgeschnitten, sodass man das Bild für das jeweilige Auge sehr geringfügig kürzer sieht als es dargestellt wird. Genaugenommen gibt es deswegen bei Shutterbrillen einen extrem kurzen Moment während dessen beide Gläser schwarz sind. Die großartigen Weiterentwicklungen hinsichtlich stromsparender Fernseher werden dem entgegen kommen.

Foto- und Videoaufnahmen in 3D sind erheblich aufwendiger als konventionelle Foto- und Videoaufnahmen. Das Problem dabei ist, dass es bei 3D-Darstellung keine Unschärfe-Bereiche geben darf und es auch keinen unnatürlichen Helligkeitsabfall geben darf, wie er bei Verwendung von Blitz oder Licht an der Kamera entsteht. - Das hat zwei Konsequenzen:

- Erstens wird immer enorm viel Licht gebraucht für eine möglichst kleine Blende zur Erzielung maximaler Schärfentiefe. Echte Available-Light-Aufnahmen sind deswegen in 3D nicht möglich.

- Das zweite Problem ist, dass man den Abstand der beiden Objektive zueinander mit zunehmender Entfernung - für Teleaufnahmen - vergrößern muss und bei Aufnahmen mit weniger als ca. 80cm müssen die beiden Kameras auf mehr oder weniger "schielen" einstellbar sein.

Man kann also eine 3D-Handkamera mit zwei fix montierten Objektiven verwenden, diese ist aber dann nur für Aufnahmen bis zu einer bestimmten Entfernung und nur für moderate Tele-Aufnahmen sinnvoll einsetzbar. Diese Probleme gelten aber nur dann, wenn wenn man auch einwandfreie, glaubwürdige 3D-Aufnahmen erzielen will.

Für Freizeitkameras für Erinnerungsfotos sind die Ansprüche freilich nicht so hoch und daher sind diese auch relativ einfach herzustellen. Für die - letztlch für die Industrie wichtigste - Zielgruppe der Erinnerungsfotografen mit Kameras zum Einstecken wird daher - tippe ich - 3D ein riesiger Renner werden. Weil es einfach toll ausschaut bei der Darstellung über einen 3D-Fernseher. Hohe Ansprüche werden dabei ja nicht gestellt.

Die beste Lösung sowohl für die Kamerahersteller als auch für den engagierten Filmer oder Fotografen, der sich mit 3D-Aufnahmen beschäftigen will ist - glaube ich -, dass es die beste Lösung wäre, sich weniger mit 3D-Kameras im für den anspruchsvollen Amateur passenden Preissegment aufzuhalten, sondern mehr Energie darin zu setzen, bestimmte Fotokameras und Camcorder so zu erweitern, dass jeweils zwei davon perfekt aufeinander synchronisiert arbeiten können. Solcherart nimmt man dann einfach zwei davon und montiert diese auf eine Schiene und kann damit dann jede Aufnahmesituation meistern.

Im Profi-Bereich verwendet man für Nahaufnahmen, für Aufnahmen in Normalentfernung und für Teleaufnahmen - beispielsweise bei Sportübertragungen - jeweils passende Kameras. Das ist für einen Amateur einfach nicht "drinnen". Daher glaube ich, dass eine Synchronisierbarkeit von normalen, hochwertigen Kameras und Camcordern eine ideale Lösung für den Amateur- und Semiprofi wäre. Es ist freilich sehr aufwendig vor allem Focussierung und Brennweiteneinstellung bei Zooms von zwei Kameras aufeinander zu synchronisieren und die Aufnahmen der beiden Kameras in eine gemeinsame Datei zusammenzuführen. Der exakt selbe Auslösezeitpunkt ist dagegen eine Kleinigkeit.

Der Vorteil für den Kamerahersteller wäre es dabei, dass diese Kameras dann genauso für konventionelle Aufnahmen verwendet werden können und daher als normale Kamera verkauft werden kann. Der Vorteil für den Amateur und Semiprofi wäre eine sehr flexibel und universell einsetzbare Lösung, die auch er für konventionelle Aufnahmen einsetzen kann. Auch schon jetzt haben viele Amateure und Profis zwei gleiche Kameras um solcherart schneller arbeiten zu können. Das 3D-Feature von zwei aufeinander synchronisierbaren Kameras würde also dann die Schwelle für qualitativ hochwertige Experimente in 3D niedriger legen.

Da man das Objektiv für maximale Schärfentiefe bis knapp an die Beugungsgrenze - also maximal möglich - abblenden muss, ist das Aufnahmeformat egal und lichtstarke Objektive braucht man dafür nicht. Vielmehr muss sehr viel Licht entweder sowieso vorhanden sein oder dafür gesorgt werden. Aufnahmesituationen, bei denen sehr viel Licht nicht bereits vorhanden ist, werden also für Amateure und Semiprofis in 3D-Technik kaum zu bewältigen sein, wenn hochwertige Ergebnisse das Ziel sind. Abgesehen von Aufnahmen ausschließlich unter gutem Tageslicht werden hochwertige 3D-Aufnahmen vorläufig dem Profi vorbehalten bleiben. Dafür müsste schon etwas anderes als "Lichtsammler" als das Objektiv erfunden werden, wie wir es heute kennen.

Mit großer Lernbereitschaft wird man auch als Amateur und Semiprofi lernen, wie weit die Kameras bei welcher Brennweite und welcher Aufnahmeentfernung zueinander ausgerichtet sein sollen und man kann auch lernen, die Überlagerung der beiden Bilder in der Nachbearbeitung fein abzustimmen. Es ist aber extrem aufwendig, eine Szene perfekt auszuleuchten. Das wird sogar für kleinere Fernsehteams eine Herausforderung sein, die heute für Reportagen durch lichtstarke Objektive und Kameras praktisch unter jeder Lichtbedingung - und oft sogar ohne Zusatzlicht - perfekt arbeiten können. Die kommenden starken LED-Filmleuchten werden leichter sein und weniger Strom verbrauchen, aber man braucht ein Team, das die Lampen alle aufstellt und man muss das alles nicht nur erst einmal anschaffen sondern dann auch herumschleppen.

Eigene 3D-Aufnahmen für Erinnerungsfotos mit einfach bedienbaren, kleinen Kameras werden - weil auch die Qualitätsanforderungen nicht hoch sind - ganz sicher ein Knüller werden. Spätestens dann, wenn genügend Leute bereits sowieso einen 3D-Fernseher im Wohnzimmer stehen haben. Aber für hohe Ansprüche geht es nur mit viel vorhandenem Licht. Ansonsten ist es finster damit im Wortsinn. Das ist kein Problem, aber man sollte es halt vorher wissen. Wenn sowieso genug Licht vorhanden ist, dann ist es gar kein Problem, man muss nur einiges für die Aufnahmetechnik und Nachbearbeitung dazulernen, was aber immer Spaß macht.

Ich glaube also, dass 3D in erster Linie interessant sein wird - resp. schon ist - für Erinnerungsfotos und einfachere Kameras und sowieso für Fernseher, Heimkino und reguläres Kino zur passiven Nutzung. Fernsehen wird vorläufig noch mager bleiben, weil für 3D-Übertragungen ein eigener Sendekanal verwendet werden muss. So lange also im jeweiligen Ausstrahlungsgebiet noch keine "kritische Masse" an 3D-tauglichen Fernsehern erreicht ist, wird es für Fernsehanstalten kaum interessant sein, mehr als gelegentliche Probesendungen in 3D auszustrahlen.

Wenn es möglich werden sollte, dass alle HD-ready-Fernseher dazu gebracht werden können, 3D-Signale automatisch in 2D umzuarbeiten könnte es einen gemeinsamen HD-Kanal für 2D- und 3D-Filme geben. Die HD-Fernseher ohne 3D-Tauglichkeit würden dann also beispielsweise nur das linke Bild darstellen. So viel ich weiß, erkennen die älteren Geräte 3D aber nicht, weshalb daher 3D-Inhalte über einen eigenen Kanal ausgestrahlt werden müssen. 3D-Fernsehen kann nur über HDTV-Kanäle in sinnvoller Qualität ausgestrahlt werden. Im Side-by-side-Verfahren ist die benötigte Bandbreite die selbe wie für Full-HD. Inzwischen ist es so, dass es für manche Programme bereits einen Kanal für Aussstrahlung in Standard-Auflösung und einen in HDTV-Auflösung gibt. Wenn also wenigstens der selbe Kanal für normales HDTV und 3D-HDTV genutzt werden könnte, wären die Sendekosten jedenfalls nicht höher wenn sowieso schon ein HDTV-Kanal vorgesehen ist.

Wir werden jedenfalls auch an diesem Thema weiterhin nahe dran bleiben und - im Heft - sowohl über die Besonderheiten der Aufnahmetechnik als auch in der Nachbearbeitung eingehend berichten.

Hier noch ein paar Hinweise zu praktiker.at:

praktiker.at ergänzt das Heft. Jedenfalls derzeit ist praktiker.at nicht ein alternatives Medium sondern dient als - zunehmend erweiterte - Ergänzung zum Heft. Wir können dadurch Interessenten den "praktiker" vorstellen und Lesern begleitende Informationen bieten. Das spart viel Platz im Heft, der für das Vermitteln von Zusammenhängen und Wissen zu unserem weiten Themenbereich im Interesse unserer Leser besser genutzt werden kann.

Manche Bereiche leiden unter unserer permanenten Zeitnot und sind dann über längere Zeit hinweg nicht aktuell. Höhere Priorität hat halt unsere redaktionelle Arbeit für das "praktiker"-Heft. - Bei unserer Website handelt es sich um einen kostenlosen Dienst.

ITM Newsroom - Aktuelle Kurzmeldungen. Der Bereich "ITM Newsroom" wurde vor einigen Monaten stark überarbeitet. Es gibt nun auch eine Überblick-Seite die beim Aufruf des Newsroom-Bereichs kurzgefasst die letzten 30 Meldungen zeigt, wie das inzwischen allgemein üblich ist. Und unterhalb jeder Meldung finden Sie einen "Permalink", der direkt zur jeweiligen Meldung führt für Social Bookmarks, zur Weitergabe in Social Networks etc. sowie einen E-Mail-Link für Weiterempfehlung über Ihren eigenen E-Mail-Client; also für Versand als normales E-Mail. - Meldungen hier erscheinen zwar selten und auch nicht regelmäßig, aber sie werden in der Regel eigenständig erarbeitet und bieten Ihnen hoffentlich mitunter neue Blickwinkel und interessante Gedanken. Tiefergehende Behandlung von Themen finden Sie bitte in den "praktiker"-Heften.

Geschenk-Abonnement-Urkunden. Wenn Sie viele Leute kennen, dann gibt es freilich ständig einen Anlass dafür, jedem davon eine Freude zu machen. Und damit zu zeigen, dass Sie an ihn resp. sie gedacht hatten. Denken Sie bitte dann an ein "praktiker"-Abonnement als Geschenkidee mit persönlicher Note. Ein Unikum dabei ist die Möglichkeit, eine Urkunde gleich selbst auszudrucken. Es stehen dafür etliche Schrift-Designs zur Auswahl. Mit dieser Geschenk-Abonnement-Urkunde haben Sie innerhalb ein paar Minuten etwas, das Sie dem Beschenkten gleich übergeben können. Das kann also auch eine Lösung für den letzten Augenblick sein, wenn Sie noch schnell ein Geschenk finden wollen. Denken Sie dann bitte an den "praktiker" und suchen Sie sich jenes Design für die Geschenk-Urkunde aus, das den Geschmack des Beschenkten am besten trifft.

Die "ITM praktiker Bestenliste" hebt jene Produkte besonders hervor, die sich bei unseren Tests als beste Produkte ergeben haben. Wir testen viel mehr, als dann tatsächlich veröffentlicht wird. Es wäre sinnlos über ein Produkt zu berichten, das nicht besonders überraschend oder sonst wie herausragend ist. Nur Überraschendes - negativ wie positiv - ist einen Bericht wert. Mit jedem neu erscheinenden Heft gibt es neue "Beste", die dann die jeweils bisherigen "Besten" der selben Kategorie hinausdrängen. Seit 2005 gibt es auch kalenderjährlich - also im Gegensatz zu Geräten jeweils einmal jährlich entschieden - eine "ITM praktiker Bestenliste" für Software für Pocket-PC (bis 2008 auch PalmOS-Rechner). - Die "ITM praktiker Bestenliste" ergibt sich freilich aus den von uns getesteten Produkten. Das können klarerweise nicht wirklich alle am Markt befindlichen sein. Aber ich glaube nicht, dass wir Wesentliches übersehen würden.

Größere Selbstbau-Projekte wie beispielsweise "ITM BicepTube" und "ITM µ-Butler" sowie auch "ITM CapoTube" werden zusätzlich hier auf unserer Website begleitet. Hier finden Sie die wichtigsten Änderungen, Lösungen für Ersatzwerte bei schwierig erhältlichen Bauteilen. Und den jeweils tagaktuellen Stand wichtiger Antworten aus dem "praktiker"-Entwicklungslabor. Bitte nutzen Sie diesen Service bevor Sie ein Projekt in Angriff nehmen. Vielleicht hatte gerade während der letzten Tage ein anderer Leser dasselbe Problem. Und Sie finden dann hier gleich die Antwort darauf. Diese Inhalte sind freilich auch im Heft - und dort in der Regel ausführlicher - enthalten. Die Bauanleitungen und das Know-how rundherum finden Sie bitte nur in den Heften.

Danke für Ihr Interesse und viel Freude in und mit unserer Website,

Ihr

Felix Wessely

Wien, 8.9.2010

PS.: Wenn Ihnen etwas hier gefällt, dann empfehlen Sie praktiker.at resp. ein hier behandeltes Thema bitte weiter.


© 1998-2010 by Felix Wessely, Wien (Austria) - All rights reserved - Permalink - Nutzungsbedingungen - Impressum