[COVER] ITM praktiker

ITM Newsroom
Meldungen Nr. 1720-1729
praktiker.at/news


Mit "ITM-Newsroom" gibt es für "ITM praktiker"-Leser - nicht regelmäßig! - Kurzmeldungen über aktuell vorgestellte neue Produkte, Technologien und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten zu "praktiker" und praktiker.at. - Es geht hier um alle jene Themen, die auch Gegenstand der Berichterstattung des "praktiker" sind: Audio, Video, Foto, TV/Heimkino, Telekommunikation, Navigation, Computer und - sowieso - Multimedia-Technologien.

[!>  Tiefergehende Behandlung der Themen sowie Testberichte, Grundlagenwissen und Hintergründe zu Technologien finden Sie bitte in den "praktiker"-Heften (kostenlos testen: Schnupperabo-Bestellung).



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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1729:

SingleFile: Browser-Addon speichert alles in HTML

(06.10.2019) Mit Addon SingleFile, das es für die Webbrowser Chrome, Edge und Firefox gibt, funktioniert das Speichern von Webseiten zur Archivierung und Offline-Verwendung zumindest besser als mit der Funktion "Seite speichern als", die von Webbrowsern geboten wird. Besonderheit dabei ist es zudem, dass alles in einer normalen HTML-Datei gespeichert wird. Lediglich Webfonts werden ignoriert.

Wer die Inhalte von Webseiten für den Offline-Gebrauch für künftige Verwendung speichern will, stellt schon seit längerer Zeit immer öfter fest, dass das nicht erwartungsgemäß funktioniert: Einzelne Elemente werden beim Aufrufen der lokal gespeicherten Seite online abgerufen. Abgesehen davon, dass eine so gespeicherte Seite unabhängig von einer Verbindung zum Internet funktionieren sollte, sind die Daten zu einem späteren Zeitpunkt evtl. nicht mehr vorhanden und es wäre dann daher die gespeicherte Seite nicht mehr brauchbar.

Ein weiteres Problem ist es, dass eine Webseite aus sehr vielen Dateien besteht und daher nicht so einfach "transportabel" ist, wie einzelne Dateien. Es gibt zwar immer schon die Möglichkeit mit Internet Explorer und später Edge sowie nur einigen wenigen anderen Browsern, die Webseite als MHTML in einer Datei zu speichern. Dieses Format können aber nicht alle Webbrowser nutzen. Eine andere Möglichkeit ist es, dass eine Webseite als PDF gespeichert wird. Dies sieht wiederum in den meisten Fällen nicht sehr schön aus und ist - naturgemäß bei PDF - in Einzelseiten zerteilt.

Mit SingleFile wird das Problem, alles in eine Datei zu bekommen im Prinzip sehr einfach gelöst: Es werden alle separaten Dateien in die HTML-Datei hineingenommen und binäre Daten - wie beispielsweise Bilder - werden nach BASE64 codiert und so ebenfalls in die HTML-Datei hineingenommen. Anstatt der Verweise zu einer Bilddatei sind also gleich die Daten für das Bild in der HTML-Datei. Das Prinzip ist sehr einfach, aber die Realisierung ist freilich extrem komplex.

SingleFile gibt es schon seit einiger Zeit, aber mittlerweile ist es schon sehr gut brauchbar und daher nun empfehlenswert geworden. Nebenbei wird eben auch die Anforderung erfüllt, dass alle erforderlichen Daten innerhalb der HTML-Datei sind. Einzige Ausnahme dürften Webfonts sein, die nicht dabei sind.

Besondere Schriftarten sind also nicht in der von SingleFile gespeicherten HTML-Datei enthalten. Webfonts werden auch nicht online abgerufen bei Aufrufen der von SingleFile gespeicherten HTML-Datei. Das ist - hinsichtlich Nutzung des Inhalts einer Seite - egal. Es wäre übrigens anders evtl. auch ein rechtliches Problem, weil Webfonts typischerweise nur zur Online-Verwendung gedacht und nicht herunterladbar sind.

SingleFile gibt es für die Webbrowser Chrome, Firefox und Microsoft Edge.

=>> github.com/gildas-lormeau/SingleFile

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1728:
HIGHLIGHT IM "praktiker"-TESTLABOR

ZTE Axon 10 Pro: Langlauf-Handy mit Heimkino-Sound

[BILD] ZTE Axon 10 Pro - (c) ZTEHeimkino-Sound aus dem Handy: ZTE Axon 10 Pro bietet neben auffälligen Besonderheiten wie einem Display mit gekrümmten Kanten und gewaltiger Rechenleistung auch interessante Audio-Technologie DTS:X Ultra, bei der tiefe Bässe über kleine Membranen hörbar werden, obwohl sie tatsächlich nicht vorhanden sind.                     Bild: © ZTE

(05.09.2019) Der chinesische Hersteller ZTE bietet bereits seit mehreren Jahren preisgünstige Smartphones im mittleren Leistungsbereich an. Seit einiger Zeit schwingt man sich auch in Oberklasse hoch. Schon sehr nahe der Perfektion ist man mit dem vor einigen Wochen erschienenen - und mittlerweile von "praktiker" getesteten - ZTE Axon 10 Pro. Dieses bietet neben einem Display mit gekrümmten Kanten und großartigem Heimkino-Sound über Kopfhörer zu einem Nominal-Preis von ca. 600 EUR ein außergewöhnlich gutes Preis-Leistungsverhältnis. - Hier kurzgefasst die wesentlichen Ergebnisse des "praktiker"-Tests vorab.

[BILD] ZTE Axon 10 Pro: Frontkamera mit Tropfen-Notch und Display mit gekrümmten Kanten - (c) Felix Wessely
Bild: Felix Wessely Das ZTE Axon 10 Pro hat ein brillantes AMOLED-Display mit gekrümmten Kanten und die Frontkamera ist über ein "Tropfen-Notch" oben integriert.

Viele Besonderheiten für Einstieg in die Oberklasse

Das ZTE Axon 10 Pro bietet eine Menge an Features und Leistung, die die Zuordnung zur Smartphone-Oberklasse rechtfertigen. So gibt es Rechenleistung der Spitzenklasse mit einem achtkernigen Qualcomm Snapdragon 855 als Herzstück, ein 6,5-Zoll-AMOLED-Display mit gekrümmten Kanten und einer Auflösung von 1080 x 2340 px, einen Akku mit einer Kapazität von 4000 mAh, der in Verbindung mit exzellentem Energiemanagement Intensiv-Nutzern sehr entgegenkommt, plastischen Heimkino-Sound über Kopfhörer, einen kräftigen integrierten Lautsprecher, eine dreiteilige Hauptkamera mit drei Brennweiten von Ultra-Weitwinkel bis Portrait-Telebrennweite und außerdem noch Fingerabdruck-Sensor integriert im Display und die Möglichkeit für Induktivladen des Akkus.

Es gibt zwar Dual-SIM-Möglichkeit, aber das zweite SIM wird über einen Hybrid-Steckplatz für SIM-µSD-Karte genutzt. Wenn also ein zweites SIM verwendet werden soll, dann kann gleichzeitig keine µSD-Speicherkarte verwendet werden. Dass dann keine zweite µSD-Karte verwendet werden kann ist allerdings evtl. weniger schlimm angesichts 128 oder 256 GB internem Speicher.

Die Software-Ausstattung ist weitestgehend original Android ohne sogenannte Bloatware.

[BILD] ZTE Axon 10 Pro: Headset mit Pigtail-Adapterkabel von Klinke auf USB-C - (c) Felix Wessely
Bild: Felix Wessely Das mitgelieferte Headset mit den Heimkinosound-Ohrhörern und Pigtail-Adapterkabel von Klinke auf USB-C.

Herausragender Sound wie im Heimkino über Kopfhörer

Besonders bemerkenswert ist die integrierte Technologie DTS:X Ultra, die speziell für mobile Geräte entwickelt worden ist. Das Grundprinzip der dahinter stehenden Technologie ist bereits aus dem Orgelbau seit Jahrhunderten bekannt und wurde von Philips vor mehr als 20 Jahren unter der Bezeichnung Ultra Bass vorgestellt. Dabei wird das Phänomen genutzt, dass der Mensch einen tiefen Ton "hört", der tatsächlich nicht vorhanden ist, wenn die dazugehörigen Harmonischen vorgespielt werden. Wenn man also einen Ton von 100 Hertz darstellen will, dann spielt man gleichförmig Töne von 200, 300, 400 Hz. etc. an. Der Abstand der Harmonischen zueinander entspricht der Grundfrequenz. Wenn also ein Ton von 100 Hz gespielt wird, gibt es zusätzlich auch Harmonische mit 200, 300, 400 Hz. etc. Das Phänomen der menschlichen Wahrnehmung ist es, dass der die Grundfrequenz auch "gehört" wird, wenn tatsächlich nur die Harmonischen gespielt werden.

Das hat den Vorteil, dass über relativ kleine Membranen tiefe Töne quasi dargestellt werden können, die rein physikalisch mit dem Schallwandler garnicht dargestellt werden können. So hatte man schon vor hunderten von Jahren über kleinere Orgelpfeifen tiefere Töne hervorgezaubert, als mit diesen kleinen Orgelpfeifen tatsächlich dargestellt werden konnten.

Philips hat diese Technologie im Jahr 1998 unter der Bezeichnung "Ultra Bass" für kleinere Audiogeräte vorgestellt. Bei DTS:X Ultra ist diese Technik noch sehr erheblich weiter verfeinert. - Hier ist übrigens der seinerzeitige Bericht aus "praktiker" Nr. 3/1998 als PDF-E-Paper erhältlich: UltraBass zaubert tiefe Bässe aus kleinem Lautsprecher.

Die Wiedergabe über Kopfhörer mit zugeschaltetem DTS:X Ultra ist stark beeindruckend bei Videos. Da es bei DTS:X Ultra nicht nur um die bessere Darstellung von Bässen sondern auch um die Simulierung von Mehrkanal-Darstellung geht, ist die Darstellung zwar bei Kinofilmen atemberaubend gut, aber bei reiner Stereo-Musik klingt das nicht immer glaubwürdig und bringt dann daher nicht immer eine Verbesserung.

[BILD] ZTE Axon 10 Pro: Die drei integrierten rückseitigen Kameras - (c) Felix Wessely
Bild: Felix Wessely Die Hauptkamera des ZTE Axon 10 Pro besteht aus drei Kameras - eine davon mit leichter Tele-Brennweite.

Dreiteilige Hauptkamera allerdings ohne optischem Bildstabilisator

Der Kamerateil beim ZTE Axon 10 Pro ist mit drei Kameras besonders üppig ausgestattet. Einzige - aber leider nicht unwesentliche - Schwäche dabei ist, dass es keinen optischen Bildstabilisator gibt. Die Bildqualität ist aber sehr gut. Für die Aufnahmen gibt es drei Kameras. Eine mit 48 Mpx, eine Ultraweitwinkel mit 20 Mpx und eine mit leichter Telebrennweite mit 8 Mpx.

Für die Brennweiten angegeben sind 16, 28 und 80 mm äquiv. KB. Die Kameras werden automatisch gewählt je nach der über die Kamera-App gewählten Brennweite. Zusätzlich gibt es freilich auch noch integriertes "Blitzlicht" mit LED.

USB-C mit Pigtail-Adapterkabel statt Klinkenbuchse für Headset

Eine leider zunehmend kommende "Mode", der man auch beim ZTE Axon 10 Pro gefolgt ist, ist es, Headsets resp. Kopfhörer über die USB-C-Schnittstelle anzuschließen. Ein Pigtail-Adapterkabel mit Kupplung für vierpolige Klinkenstecker ist zwar beim ZTE Axon 10 Pro dabei, aber diese Lösung ist in der Praxis nicht optimal. Die Notwendigkeit für das kurze Adapterkabel ist freilich weniger das Problem als der Umstand, dass dann die USB-Buchse nicht gleichzeitig für Aufladen oder sonstige Funktionen verwendet werden kann. "praktiker" hofft also, dass sich eine solche Lösung nicht allgemein bei den Herstellern durchsetzt.

[BILD] ZTE Axon 10 Pro - (c) Felix Wessely
Bild: Felix Wessely Dabei ist auch eine Gummihülle, mit der das ZTE Axon 10 Pro leichter zu halten und auch besser geschützt ist.

Nebenbei ist die Position unten am Gerät nicht optimal für einen Kopfhörer-Anschluss, wenn man das - mit eingestecktem Smartphone - unterwegs verwenden will. Der Klinkenstecker ist außerdem weniger empfindlich auf Beschädigung der Buchse wenn der Steckergriffteil belastet wird, was unterwegs nie gänzlich vermieden werden kann. Beim Klinkenstecker ist der Griffteil eher klein und der Stecker reicht viel tiefer ins Gerät hinein als beim USB-C-Stecker, bei dem auch der Griffteil tendenziell viel größer ist, woraus sich eine größere Hebelwirkung ergibt.

Insgesamt bietet das ZTE Axon 10 Pro Spitzenleistung zum Preis der besseren Mittelklasse.

Der Nominalpreis für das ZTE Axon 10 Pro liegt in der Größenordnung von derzeit 600 EUR. Das ZTE Axon 10 Pro wird auch von Mobilfunk-Anbietern angeboten.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1727:

Ransomware über Lücke in PTP auf Digitalkameras

(14.08.2019) Cyber-Security Spezialist Check Point Research von Check Point Software aus Kalifornien hat eine Sicherheitslücke im PTP Picture Transfer Protocol entdeckt, über das von Digitalkameras Bilddaten über WLAN übertragen werden. Typischer Anwendungsfall sind Fotoaufnahmen bei einer Sportveranstaltung, bei der die Bildredaktion die Fotos unmittelbar erhält zur Weiterverarbeitung. Check Point Research hat nun entdeckt, dass über PTP beispielsweise Ransomware in die Kamera eingeschleust werden kann und die Fotos durch Verschlüsselung unbrauchbar gemacht werden könnten - siehe www.checkpoint.com: Check Point Research Reveals Modern Cameras' Connectivity to Wi-Fi Make Them Vulnerable to Ransomware and Malware.

Ransomware ist die Bezeichnung für Schadprogramme, die durch Verschlüsselung oder sonstige Zugangssperren die Verwendung eines Geräts oder den Zugriff auf die Daten unmöglich machen. Typischerweise wird eine Geldforderung gestellt um die Manipulation wieder aufzuheben.

Im konkreten Fall bei den Kameras könnten also die Bilddateien verschlüsselt werden und diese nach Bezahlung erst wieder zugänglich werden. Bei Berufsfotografen ist es jedenfalls denkbar, dass das zur Sabotage genutzt wird - also die Bilddaten unwiederbringlich zerstört werden -, wenngleich beides sowieso mit höchst geringer Wahrscheinlichkeit zu erwarten sein wird. Durch die entdeckte Sicherheitslücke ist es jedenfalls möglich.

Check Point Research hat diese Sicherheitslücke bei einer Canon EOS 80D entdeckt. Es sind auch andere Canon-Kameras davon betroffen und es ist davon auszugehen, dass auch bei anderen Kameras mit PTP-Übertragung diese Sicherheitslücken bestehen. Von Canon gibt es für die betroffenen Kameras bereits Firmware-Updates.

"praktiker" empfiehlt allen Lesern, die eine Kamera mit PTP-Unterstützung haben, im Support-Bereich des Kameraherstellers nach einem aktuellen Firmware-Update zu suchen. Evtl. erscheint dieses dann erst in den nächsten Tagen oder Wochen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die eigene Kamera auf diese Weise angegriffen wird, ist zwar höchst gering, sofern man nicht bei größeren Veranstaltungen dabei ist und dort von vielen Fotografen diese Übertragungsmethode genutzt wird. Dennoch ist es empfehlenswert, dieses Einfallstor nicht unnötig offen zu lassen.

Eine gewisse zusätzliche Sicherheit - das gilt generell für Geräte, die ähnlich arbeiten - ist es, wenn die Kamera nicht direkt über ein allgemein verfügbares WLAN mit dem Internet verbunden ist, sondern über einen - eigenen - Computer resp. Smartphone. Dann ist der Zugriff von außen zusätzlich erschwert.

Freilich ist kein Gerät vor Zugriff von außen ultimativ zu schützen, wenn die Übertragung über WLAN oder andere Daten-Funksysteme erfolgt. Man kann das Risiko minimieren, indem man solche Dienste nur dann nutzt, wenn sie unumgänglich gebraucht werden. Die WLAN-Funktion abzuschalten, wenn sie nicht gebraucht wird, reduziert nebenbei auch den Stromverbrauch der Kamera.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1726:

Rebble: Dauerhafter Dienst für Pebble-Smartwatch

[BILD] Pebble Smartwatches - (c) PebbleDie über ein Kickstarter-Projekt ins Leben gerufene Pebble ist eine der bekanntesten frühen Smartwatches, die in Verbindung mit Smartphones arbeiten. Schnell hatten sich aber große Hersteller dieser Kategorie angenommen, wobei man nicht mithalten konnte. Pebbles gelten heute als Klassiker mit großer Fangemeinde. - Im Bild: klassische Pebble-Typ mit E-Ink-Display.                         Bild: © Pebble

(06.08.2019) Für den Smartwatch-Klassiker schlechthin Pebble ist es dann vor ziemlich genau einem Jahr endgültig vorbei gewesen. Damals wurden die Server für die Software-Dienste - Firmware und Apps - von Pebble abgeschaltet. Diesen Dienst hatte Rebble übernommen - siehe Meldung vom 03.08.2018: Pebble: Nach Aus weitere Versorgung durch Rebble. Nach nunmehr einem Jahr, in dem es sich gezeigt haben dürfte, dass größeres Interesse an der Pebble nach wie vor bestehe, soll Rebble auf ein längeres Dasein eingerichtet werden. In einem Blogpost Ende Juli wurde dies nun angekündigt. Auch Ersatzteile für die Pebbles soll es geben.

Das vorgestellte neue Konzept sieht für die Software-Services vor, dass diese weiterhin kostenlos bleiben sollen für alle jene, die nur Firmware-Updates für die Pebble haben wollen, aber nichts darüber hinaus. Das ist also interessant, für alle jene, die ihre Pebble einfach weiterhin so wie bisher nutzen wollen.

Für alle jene, die auch zusätzliche Funktionen nutzen wollen - so beispielsweise Wetterdienste oder Spracheingabe -, soll das fortan 33 USD pro Jahr kosten. Die Einschränkung dabei dürfte generell englische Sprache sein. Dies ist für die reinen Uhr-Funktionen sowieso kein Problem, aber für die Spracheingabe beispielsweise nicht optimal. Dass das Interesse im deutschen Sprachraum allein so groß daran ist, dürfte nicht zu erwarten sein.

Es werden sich auch mehrere Leute an der Entwicklung solcher Apps beteiligen, weshalb auch ein recht attraktives Angebot mit sicherlich auch neuen Ideen zu erwarten sein kann. Derzeit besteht das Team hinter Rebble aus zwölf Leuten.

Ebenfalls geplant ist es, dass man sich daranmachen möchte, Ersatzteile für die Pebbles anzubieten. So nützen sich beispielsweise die Tastknöpfe relativ schnell ab, für die Ersatz geschaffen werden soll, was die Lebensdauer der Pebbles deutlich verlängern würde.

Dass viele Anwender an ihren Klassikern hängen und diese nicht so gerne aufgeben wollen, ist auch aus anderen Bereichen bekannt.

Der Vorteil der Pebble gegenüber den meisten Smartwatches ist, dass die Arbeitsdauer mit einer Akkuladung von bis zu einer Woche sehr attraktiv ist und bei den klassischen Ausführungen mit E-Ink-Display - wie bei E-Book-Readern - ist die Anzeige auch permanent und muss nicht immer erst aktiviert werden, wenn man draufschauen will. Die meisten Smartwatches arbeiten mit erheblich aufwendigeren Displays, die eben diesen Nachteil haben und auch häufiger nachgeladen werden müssen. Den gewaltigen Funktionsumfang wie aktuelle Smartwatches haben die klassischen Pebbles zwar nicht, aber man kann aus unterschiedlichen Anzeige-Designs wählen.

Für jene, die sich nicht so tiefgreifend mit ihrer Pebble beschäftigen wollen, ist es jedenfalls erfreulich, dass dadurch auch weiterhin Firmware-Updates bereitgestellt werden und kostenlos von der Rebble-Website heruntergeladen werden können.

=>> rebble.io

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1725:

Alexa & Co.: Gefahr für Sprache, Falschinformation

(27.07.2019) Sprachassistenten wie Alexa, Bixby, Google Home, Cortana, Siri am Wohnzimmertisch, im Smartphone und zunehmend mehr Geräten bis zum Fernseher werden zunehmend beliebter. Sie steuern Geräte, fragen Informationen ab oder nehmen Bestellungen entgegen. Eine großartige Sache für Blinde oder für Menschen, die eine solche Hilfe gut brauchen können. Ganz abgesehen von den offensichtlichen Problemen, die diese Geräte in sich bergen, verändern diese bei häufiger Verwendung auch die Sprache und bei Abfragen kann die antwortende Informationsquelle typischerweise nicht ausgewählt werden. - Tatjana Lackner, Kommunikations- und Verhaltens-Profilerin von der "Schule des Sprechens" (www.sprechen.com) in Wien hat insbesonders auf diese zwei Punkte kürzlich in einer Aussendung aufmerksam gemacht.

Laut interactive advertising bureau austria wird in den USA bereits ein Fünftel aller Suchanfragen über Sprachassistenten gestellt. Neben aktuell diskutierten datenschutzrechtlichen Aspekten haben Sprachassistenten auch massive Auswirkungen auf den Umgang mit der Sprache, so Tatjana Lackner, und: "Die Konversation wird direktiver und verknappt. Höflichkeit ist nicht gefragt, dafür klare Anweisungen. Das wirkt sich auf die Alltagssprache aus."

Funktionssprache im Dialog mit digitalen Assistenten

Im Umgang mit Alexa, Cortana, Siri und Co. sieht sie einen zweiten großen Wandel in der Alltagssprache. Nach dem Eintritt der deutschen Privatsender in den österreichischen Fernsehmarkt, die maßgeblich zur Vereinheitlichung der Sprache unter Jugendlichen beigetragen haben, sorgen die digitalen Assistenten für einen rigiden Befehlston und verändern damit das Kommunikationsverhalten.

Die Sprache wird durch den Umgang mit digitalen "Gesprächspartnern" uniformer und verwandelt sich in eine Funktionssprache. Auch werde die regionale Sprachfärbung weiter abnehmen, um Missverständnisse mit den Sprachassistenten zu vermeiden, erwartet Lackner.

Auswirkungen auf das Sprachverhalten haben auch andere technische Entwicklungen: etwa die stark wachsende Anzahl von Sprachnachrichten in Messenger-Apps wie WhatsApp. Über 65 Milliarden Nachrichten werden jährlich über WhatsApp versendet und etwa 55 Prozent der User verschicken laut einer Bitkom-Studie Audiodateien.

In der jungen Aktivgruppe der 14- bis 29-Jährigen sind es bereits 77 Prozent. Auch Sprachnachrichten führen zu einer Verknappung der Sprache, da sie nicht länger als eine Minute sein sollten, um optimale Aufmerksamkeit zu erreichen.

Gefahr für falsche Informationen durch fehlende Wahl der Quelle

Mit Hilfe von Sprachassistenten können auch Analphabeten unter anderem Google befragen und Informationen erhalten. Kritisch ist in diesem Zusammenhang jedoch die weitere Monopolisierung von Informationen zu sehen: Während bei der klassischen Textabfrage der User wenigstens die Informationsquelle bestimmt, nutzen Sprachassistenten ihre bevorzugte Quelle. Die Gefahr von "Fake News" steigt mit der sinkenden Kontrolle durch den User und wachsender Automatisierung.

Auch durch die Optimierung der synthetischen Sprache und fortschreitenden Angleichung an die menschliche Sprache ergeben sich neue Gefahren, User beispielsweise durch verfälschte Aussagen zu täuschen und Inhalte zu manipulieren.

So weit das Wesentliche der Ausssendung von Tatjana Lackner, die einige interessante Aspekte zu Sprachassistenten zeigt, die man als User eines solchen Geräts vielleicht berücksichtigen will.

Veränderung der Sprache ist Analogie zu Graffiti-Schrift bei PalmOS

Die Sache mit der Veränderung der Sprache durch Spracherkennung erinnert an das prinzipiell gleiche Problem mit der Graffiti-Zeicheneingabe bei PalmOS-PDAs. Dabei erfolgte die Zeicheneingabe über ein kleines Feld in das mit einem Stift eine spezielle Abwandlung des Buchstabens oder Ziffer geschrieben wurde, die dann so übernommen worden ist. Die Buchstaben und Ziffern waren den normalen Zeichen nur ähnlich; es waren Abwandlungen davon, die in einem Zug gezeichnet und so eindeutig vom PDA erkannt werden konnten.

Bei jenen, die das sehr intensiv verwendet hatten, hatte das letztlich die normale Handschrift ruiniert. Zumindest vorübergehend. Bei der Sprache mit den Sprachassistenten handelt es sich eben auch um eine reduzierte Sprache, die man sich dann mit der Zeit aneignet und so auch im Umgang mit Menschen verwendet.

"praktiker" rät von Sprachassistenten ab für jene, die diese nicht brauchen

Solche Sprachassistenten sind ein Segen für Blinde, Menschen mit einer Behinderung, bei der das eine Hilfe sein kann, für Analphabeten, die freilich mit Text nicht umgehen können und übrigens auch für demente Menschen, denen so die von diesen krankheitsbedingt gestellten banalen Fragen mit häufiger Wiederholung beantwortet werden können.

Für alle Anderen wird damit ein Wunschtraum von Leuten wie einem Erich Mielke wahr, den die nicht einmal zu träumen wagten - geradezu paradisisch sind die heutigen Überwachungsmöglichkeiten. Die Leute kaufen sich das selbst und trainieren die Software auf die eigene Aussprache. Sogar das Transkribieren kann man sich ersparen. Jeder ist mühelos überwachbar, es ist der Zugriff auf evtl. angeschlossene Geräte möglich, die darüber gesteuert werden, man hört die Konversation mit, wieviele Menschen wann anwesend sind, wann und worüber sie streiten oder worüber sie lachen etc.

"praktiker" rät daher eher davon ab, derartige Sprachassistenten zu verwenden, sofern es keine besondere Notwendigkeit dafür gibt. Es besteht nicht nur die Gefahr irrtümlich etwas zu bestellen oder irrtümlich ein Gerät zu schalten, sondern es gibt eben auch das Problem damit, über diese Geräte ausspioniert zu werden. Dass das eigene Leben nicht so interessant wäre, das stimmt freilich nicht. Weil jeder ist jedenfalls Konsument, und da ist es schon interessant, was man brauchen könnte und wann man was brauchen könnte. Eigentlich geht das ja niemanden etwas an.

Aber wenn die Freude daran so groß ist, empfiehlt "praktiker" jedenfalls Sprachassistenten abzuschalten und nur einzuschalten wenn diese gerade gebraucht werden. So ist die Ergiebigkeit der Ausforschungen und irrtümlicher Fehlbedienungen wenigstens stark eingeschränkt. Es ist freilich lebensfremd zu erwarten, dass man nicht ausspioniert wird.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1724:

VidMate: Video-Audio-Foto-Downloader für Android

(24.07.2019) Mit der App VidMate gibt es für Android-Smartphones und -Tablets einen besonders leistungsstarken Downloader für Videos, Audio und Fotos. Unterstützt werden derzeit mehr als 1000 (!) Anbieter; darunter auch Youtube, Facebook, Instagram aber auch Anbieter von Naturfilmen für Erwachsene.

Für den Download kann beispielsweise bei Video unter mehreren Auflösungen - so weit diese eben für das betreffende Video angeboten werden und daher auch hochauflösend bis 4K - gewählt werden. Außerdem möglich ist das Extrahieren von Audio aus einem Video als mp3-Audiodatei, was beispielsweise bei Musikvideos interessant sein kann.

VidMate gibt es nur für Android. Im Gegensatz zu den bekannten Video-Downloadern für Windows beispielsweise funktioniert das wirklich sehr einfach und daher so wie man sich das normalerweise erwarten würde.

Da Google unter Youtube keinen Download erlaubt, wird VidMate nicht - wie für Android-Apps üblich - über Google Play angeboten. Die App kann als apk-Installationsdatei von der Website des Herstellers heruntergeladen werden. Wie unter Android Apps installiert werden, die nicht von Google Play kommen, ist hier unter praktiker.at ausführlich erläutert - siehe nachfolgende Links.

"praktiker" hat VidMate in die Liste der empfohlenen Apps für Android-Geräte aufgenommen.

==> praktiker.at: Android-Apps als APK-Installationsdatei erhalten - auf Seite: Android-Smartphone/-Tablet - Ezzes & Software-Empfehlungen

==> praktiker.at: VidMate - auf Seite: Android-Smartphone/-Tablet - Ezzes & Software-Empfehlungen

=>> www.vidmateapp.com

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1723:

Österreichs neuer Supercomputer VSC-4 auf Platz 82

[BILD] Supercomputer VSC-4 an der TU Wien - (c) Alexander Gigl/EDV-Design Informationstechnologie GmbHDer an der TU Wien installierte neue Supercomputer VSC-4 steht in der Weltrangliste der Supercomputer auf Platz 82. Dieser bislang stärkste Computer in Österreich ist ein Gemeinschaftsprojekt von TU Wien, Universität Wien, Universität für Bodenkultur Wien, TU Graz und Universität Innsbruck. Bild: © Alexander Gigl/EDV-Design Informationstechnologie GmbH

(17.07.2019) Der an der TU Wien neu installierte Vienna Scientific Cluster 4 (VSC-4) hat es auf Platz 82 der Weltrangliste geschafft. Es handelt sich dabei um ein Gemeinschaftsprojekt von TU Wien, Universität Wien, Universität für Bodenkultur Wien, TU Graz und Universität Innsbruck - finanziell maßgeblich unterstützt durch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung. VSC-4 ist der leistungsfähigste Computer, der je in Österreich in Betrieb genommen wurde.

Nun ist VSC-4 funktionstüchtig, der Abnahmeprozess wird allerdings erst in einigen Wochen vollständig abgeschlossen sein. Im Spätherbst soll dieser Großrechner von der Firma Lenovo dann für wissenschaftliche Berechnungen zur Verfügung stehen.

Mit einer Leistung von 2,7 Petaflops ist der VSC-4 mehr als fünfmal so leistungsstark wie das Vorgängermodell VSC-3. Damit wurde erstmals in Österreich die Petaflop-Schallmauer durchbrochen. In der Weltrangliste der Supercomputer schafft es der VSC-4 damit auf Platz 82. Ein Petaflop ist eine Billiarde (1015) Rechenoperationen pro Sekunde.

Der VSC-4 wurde im Dezember 2018 bestellt und am 18. Juni 2019 vorläufig in Betrieb genommen. "Er ist nun im Prinzip funktionstüchtig, allerdings dauert es bei solchen Großrechnern immer einige Zeit, bis die Abnahme fertig durchgeführt ist und das Gerät den Regelbetrieb aufnehmen kann", sagt Univ.-Prof. Dr. Herbert Störi, Leiter des VSC-Research Centers. "Die Abnahme macht sehr gute Fortschritte. Wir sind sehr zuversichtlich, dass der VSC-4 wie geplant ab Herbst für wissenschaftliche Berechnungen genutzt werden kann." Benchmark-Tests gab es bereits - und die Resultate sind sehr erfreulich: Der VSC-4 schaffte es auf Platz 82 der Weltrangliste der Supercomputer.

Insgesamt verfügt der VSC-4 Supercomputer über 790 Knoten zu je 2 Prozessoren mit je 24 Kernen - also insgesamt 37920 Prozessorkerne. Damit erreicht der VSC-4 eine theoretische Spitzenleistung von 3,7 Petaflops (im praktischen Betrieb 2,7 Petaflops). Um Energie zu sparen erhielt der VSC-4 eine speziell designte effiziente Wasserkühlung.

Wie schon seine Vorgänger VSC, VSC-2 und VSC-3 wird auch der VSC-4 für eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Forschungsbereiche genutzt werden: Für Simulationen des frühen Universums kurz nach dem Urknall wird der Supercomputer genauso eingesetzt werden wie für Bioinformatik oder medizinische Simulationen. Quantenphysikalische Berechnungen für die Entwicklung neuer Materialien spielen genauso eine Rolle wie Modelle zum optimalen Management öffentlicher Verkehrsmittel.

In vielen verschiedenen Forschungsbereichen sind Großrechner mit extrem hoher Rechenleistung heute unverzichtbar.

=>> vsc.ac.at

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1722:

Galileo ausgefallen, vorläufig nicht verwendbar

(14.07.2019) Galileo, die europäische Alternative zu GPS, funktioniert derzeit nicht. Seit Freitag ist das Navigationssystem ausgefallen, wie der Betreiber auf seiner Website mitteilt. Es ist - nicht offiziell - die Rede davon, dass eine Station in Italien ausgefallen ist.

Die Probleme sollen noch heute, Sonntag behoben werden.

Zivile resp. private Anwendungen werden davon kaum betroffen sein, weil Galileo in der Regel nicht als einziges Ortungssystem bei Geräten eingesetzt ist, sondern eher nur alternativ neben GPS und GLONASS. Galileo wird erst im nächsten Jahr seine Vollausbaustufe mit 30 Satelliten erreicht haben und erst dann optimal verwendbar sein.

=>> www.gsc-europa.eu/system-status/user-notifications

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1721:

SoftMaker FreeOffice: 30-Jahre-Jubiläums-Update

[BILD] SoftMaker FreeOffice - (c) SoftMakerZum 30-Jahre-Jubiläum des deutschen Softwarehauses SoftMaker ist jetzt das Jubiläums-Update zum kostenlosen MS-Office-kompatiblen SoftMaker FreeOffice erschienen und zum Download bereit.                             Bild: © SoftMaker

(12.07.2019) Der Nürnberger Softwarehersteller SoftMaker feiert heuer sein 30-Jahre-Jubiläum. Aus diesem Anlass wurde bereits im April ein Jubiläums-Update für SoftMaker Office herausgebracht, nun gibt es auch eines für die kostenlose Version SoftMaker FreeOffice. FreeOffice dürfte die beste zu MS-Office-Alternative sein. SoftMaker FreeOffice gibt es für Windows, MacOS und Linux.

Mit diesem Jubiläums-Update werden nun auch die Neuerungen von MS Office 2019 für die Kompatibilität damit unterstützt.

Enthalten sind die Textverarbeitung TextMaker, die Tabellenkalkulation PlanMaker und die Präsentationssoftware Presentations.

Bei SoftMaker FreeOffice kann übrigens zwischen dem neueren Ribbon-Menü und dem konventionellen Windows-Menü umgeschaltet werden.

Mit dem Update wurde die Benutzerfreundlichkeit nun erneut verbessert: Anwendern der menübasierten Oberfläche bietet sich ein komplett überarbeitetes, ergonomisches Interface mit neu gestalteten Symbolleisten, die den Zugriff auf zahlreiche Funktionen deutlich erleichtern. Neue Tastaturkürzel zum Kopieren und Anbringen von Formatierungen und das vereinfachte Einfügen von Sonderzeichen sorgen für effizientes Arbeiten.

Bei TextMaker wurde u.a. das integrierte Datenbankmodul runderneuert und bietet neue Funktionen wie das komfortable Arbeiten mit CSV-Dateien. Außerdem neue Funktionen sind das Drucken von markiertem Text, verbesserte typografische Anführungszeichen und komfortableres Arbeiten mit Textrahmen und AutoFormen.

Bei PlanMaker gibt es u.a. neben einem verbesserten Autofilter neue Funktionen zum Einfügen von Zellen, mehr als 50 neue Rechenfunktionen sowie Rundungsoptionen ("Genauigkeit wie angezeigt").

FreeOffice ist für geschäftliche und private Nutzung völlig kostenlos.

Gegenüber SoftMaker Office gibt es einen eingeschränkten Funktionsumfang, der aber - je nach eigenen Anforderungen - nicht unbedingt störend sein muss. Wesentlichere Einschränkungen sind, dass die alten MS-Office-Formate mit Dateiendungen wie beispielsweise doc oder xml zwar ohne Einschränkungen geöffnet werden, aber nicht in diesem Format gespeichert werden können. Speichern kann man solche Dokumente dann in den aktuelle MS-Office-Formaten oder auch einem anderen; lediglich nicht in den alten MS-Office-Formaten. Weitere wesentlichere Einschränkungen sind, dass es nicht so umfangreiche Rechtschreib-Unterstützung gibt und, dass das Ribbon-Menü nicht individuell gestaltet werden kann.

Die Standard- und Professional-Versionen SoftMaker Office und SoftMaker Office Professional kosten übrigens knapp 70 EUR resp. knapp 100 EUR.

Bereits seit mehreren Jahren gibt es von SoftMaker - nach Testerfahrungen der "praktiker"-Redaktion - das beste Office-Paket aus TextMaker, PlanMaker und Presentations für Android. Diese Android-Pendants von SoftMaker Office sind kostenlos.

==> praktiker.at: SoftMaker FreeOffice Mobile - auf Seite: Android-Smartphone/-Tablet - Ezzes

=>> www.freeoffice.com

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1720:

Windows 7: Ende des Supports Mitte Jänner 2020

(08.07.2019) Für das im Herbst 2009 erschienene Windows 7 soll nun wie erwartet der Support durch Microsoft Mitte Jänner beendet werden; also in einem halben Jahr. Damit gibt es ab diesem Zeitpunkt keine Updates mehr. Danach wird es also auch keine Sicherheitsupdates mehr geben.

Derzeit soll Windows 7 noch auf mehr als 100 Mio. Computern installiert sein.

Die aktuelle Version Windows 10 hat großartige Vorteile für die Verwendung auf Tablets, ist aber nicht jedermanns Geschmack. Das Konzept ist schon von Haus aus sehr auf die Verwendung über Geräte mit Touchscreen ausgerichtet mit einer daher eher grobschlächtigen, platzraubenden Benutzeroberfläche. Das ist eben optimal für die Bedienung mit Fingern, aber bei der Bedienung über Maus ist das konventionelle Konzept vorteilhafter.

Wenn man Windows 7 nach dem kommenden Jänner weiterverwenden will, empfiehlt "praktiker" jedenfalls, wegen der leichteren Angreifbarkeit durch nicht geschlossene Sicherheitslücken, den PC zumindest nicht ständig mit dem Internet zu verbinden.

Open Shell - zuvor Classic Shell - holt gewohntes Menü für Windows 10 zurück

Eine der populärsten Anwendungen, mit denen man unter Windows 10 eine ähnliche Bedienung wie mit Windows 7 erhält ist beispielsweise Open Shell - früher als Classic Shell bezeichnet -, womit man ein konventionelles Windows-Menü und gewohnte Features in Explorer-Fenstern bekommen kann. Ein Vorteil bei Windows 10 ist es auch, dass die eingeblendete Werbung ausgeschaltet werden kann.

Open Shell wurde bereits populär seit dem Ende von Windows XP. Vorerst ging es eben darum für Windows 7 liebgewordene Features beibehalten zu können.

=>> Open Shell

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