[COVER] ITM praktiker

ITM Newsroom
Meldungen Nr. 1660-1669
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Mit "ITM-Newsroom" gibt es für "ITM praktiker"-Leser - nicht regelmäßig! - Kurzmeldungen über aktuell vorgestellte neue Produkte, Technologien und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten zu "praktiker" und praktiker.at. - Es geht hier um alle jene Themen, die auch Gegenstand der Berichterstattung des "praktiker" sind: Audio, Video, Foto, TV/Heimkino, Telekommunikation, Navigation, Computer und - sowieso - Multimedia-Technologien.

[!>  Tiefergehende Behandlung der Themen sowie Testberichte, Grundlagenwissen und Hintergründe zu Technologien finden Sie bitte in den "praktiker"-Heften (kostenlos testen: Schnupperabo-Bestellung).



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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1669:

Connect: Neues VR-Netzwerk aus Graz gegen Facebook

[BILD] Eigenes Zimmer im VR-Netzwerk Connect - (c) Connect/e.comIm neuen VR-Social-Network "Connect" kann man sich ein Zimmer nach eigenen Vorstellungen einrichten und dort gebündelt alle Kommunikation - von SMS bis Messenger-Dienste - abwickeln, Zeitungen lesen, Filme schauen und Spiele spielen. So wie in einem Club - als Konkurrenz beispielsweise zu Facebook.                                   Bild: © Connect/e.com

(30.08.2017) Der Grazer Michael Schöggl arbeitet mit seinem Startup "e.com" und Entwicklerteam seit zwei Jahren an der Schaffung eines Sozialen Netzwerks völlig neuen Zuschnitts, wie man verspricht. In den nächsten Wochen soll der Dienst "Connect" nun regulär starten.

Besonderheit dabei ist, dass man sich in einem grafisch nachgebildeten Raum befindet, den man beliebig einrichten kann - samt Wunsch-Ausblick aus dem Fenster. In diesem Raum kann man alle Messenger-Dienste nutzen - alles von SMS bis Facebook und hat damit alle Kontakte an einem Platz zur Verfügung um sie zu lesen und darauf gleich antworten zu können. Außerdem können dort Spiele gespielt werden und es sollen laufend weitere Möglichkeiten dazukommen. So soll man dort auch Zeitungen lesen können, die grafisch der Papier-Realität nachgebildet sind.

Die gegenseitige Kontaktaufnahme erfolgt über eine User-ID über die man andere Teilnehmer von Connect identifizieren kann. In diesem Fall also nicht mit Nick oder realem Namen.

Ein bisschen erinnert die Oberfläche an die frühen Zeiten, als grafische Benutzeroberflächen aufgekommen sind und es die Idee gegeben hatte, die vertraute reale Umgebung am Computer-Bildschirm nachzubilden - und solcherart den Einstieg in die Computer-Nutzung müheloser zu gestalten.

[BILD] Olipilot, Arbeitszimmer - (c) ITM praktiker (Screenshot)
Bild: © ITM praktiker (Screenshot) Benutzeroberfläche Olipilot des - vor 22 Jahren (!) - visionären Multimedia-PCs Olivetti Envision. Nachgebildet wurde eine Wohnung; Gegenstände sind mit Anwendungen und Funktionen verknüpft. Hier das Arbeitszimmer, im Original allerdings farbig.

Prominentestes Produkt in diese Richtung war die Oberfläche Olipilot von Olivetti, aufgesetzt auf Windows 95 für den Multimedia-PC Olivetti Envision. In Olipilot war eine Wohnung samt Arbeitszimmer nachgebildet und den Gegenständen eine Anwendung zugeordnet. Das war im Jahr 1995. Einzige Verbindung in die Außenwelt war allerdings eine Telefonverbindung für die Funktionen Anrufbeantworter und Fax.

Die Nutzung von Connect soll über alle Geräte von Playstation über Fernseher, Smartphone bis zum konventionellen PC möglich sein. Beispielsweise für Android gibt es eine - erwartungsgemäß über Google Play verfügbare - App.

Geld verdienen will man nicht - wie Schöggl versichert -, indem Userdaten weiterverkauft werden, was als eines der Hauptargumente - im Vergleich zu Facebook beispielsweise - immer wieder angeführt wird.

Geld für den Betrieb verdient wird durch Product Placement - also Werbung innerhalb der Szenerie -, durch Verkauf von dort angebotenen Waren und durch Pay-Dienste wie Zeitungen, Spiele oder Kinofilme beispielsweise.

Schöggl sieht generell in Zukunft stärkeren Einsatz für Virtual Reality - auch Augmented Reality - samt VR-Shops und VR-Unterhaltung.

Als Hauptanziehungspunkt sieht man vorerst die Möglichkeit, alle Kommunikationskanäle - Messenger, SMS, Social Networks generell - dort gebündelt nutzen zu können. Und als zweite große Besonderheit, dass all das über eine Vielzahl von Gerätetypen genutzt werden kann.

Connect ist gerade dabei, seinen Betrieb aufzunehmen. Nebenbei läuft noch - zur Finanzierung weiterer Ausbauten des Dienstes - ein Kickstarter-Projekt bis Mitte September. Bislang wurde lt. Schöggl bereits eine Million Euro für Connect ausgegeben.

Unter Google Play ist vorerst jedenfalls die App zur Nutzung von Connect bereits erhältlich. Weitere Apps für andere Plattformen sollen in Bälde nachfolgen.

Schöggl und seinen Mitstreitern ist freilich zu wünschen, dass das Konzept zum Teilnehmen reizt und sich als Alternative zu anderen solcher Dienste erfolgreich etabliert. Ein grundlegend anderes Konzept ist jedenfalls schon einmal da.

=>> 4connect-e.com

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1668:

LG V30: Bedienkonzept UX individueller, intuitiver

[BILD] LG V30 Bendienkonzept UX v6+ mit Floating-Bar - (c) LG ElectronicsLG hat sein Smartphone V30 mit einer überarbeteten Version des Bedienkonzepts UX ausgestattet und eine komplett neue Idee für die Übernahme von Kameraeinstellungen aus den Metadaten von Profifotos entwickelt. - Hier im Bild die Floating-Bar.                                   Bild: © LG Electronics

(16.08.2017) LG Electronics bietet mit seinem neuen Smartphone LG V30 neben weiteren Verbesserungen bei der Hardwar insbesonders eine Weiterentwicklung des Bedienkonzepts UX. Die neue Version 6.0+ kommt im V30 erstmals zum Einsatz. Sie ist besonders gut auf das 18:9-OLED-FullVision-Display abgestimmt und bietet mehr Möglichkeiten zur Personalisierung.

So hat LG die neue UX-Funktion Graphy in den manuellen Modus der Kamera integriert. Auch fotografische Laien bekommen so die Möglichkeit, zu besseren Fotos zu kommen. Beispielsweise können sie professionelle Aufnahmen aus einer Datenbank wählen, jede mit ihrem eigenen Stil und ihrer eigenen Stimmung.

Vollkommen neu und regelrecht genial ist die Idee, Metadaten guter Profi-Fotos für die eigenen Aufnahmen anwenden zu können: Man ladet dafür ein Profifoto von der Graphy-Website oder -App herunter, und kann deren Metadaten wie Weißabgleich, Verschlusszeiten, Blende oder Lichtempfindlichkeit auf jene Fotos anwenden, die man selbst macht. Die Kamerasteuerung übernimmt dafür also die Metadaten aus einem vorhandenen Foto. Jene, die etwas ambitionierter in der Fotografie sind, können daraus viel lernen.

Darüber hinaus sind verschiedene Aufnahmemodi wie Grid Shot, Match Shot, Snap Shot und Automatik übersichtlich in einem Menü angeordnet, um die Auswahl zu erleichtern. User können GIFs einfach im Galeriemodus erstellen, und mit der Create Movie-Option lassen sich Filme aus Foto- und/oder Video-Dateien erzeugen, die sich anschließend mit dem integrierten Quick Video Editor bearbeiten lassen.

Den aus dem V20 bekannten Second Screen hat LG zur Floating Bar des V30 weiterentwickelt. Die semitransparente Floating-Bar bietet schnellen Zugriff auf häufig genutzte Funktionen und kann komplett vom Bildschirm heruntergezogen werden, wenn sie nicht benötigt wird.

Weiters gibt es nun mehr Möglichkeiten die Erscheinung des Always-on Displays bei ausgeschaltetem Gerät anzupassen. Der Bildschirm kann nicht nur die Uhrzeit anzeigen, sondern - so gewünscht - auch Quick Tools, Musikspieler oder ein Foto.

LG hat für das V30 auch die Sicherheitsfunktionen des UX erweitert. So kann das Smartphone über die Gesichtserkennungsfunktion der Selfie-Kamera auch bei ausgeschaltetem Bildschirm schnell entsperrt werden. Die Einsschalttaste muss dafür nicht gedrückt werden. Auch mit der Stimmerkennung, die eine Kombination aus der Stimme des Besitzers und selbst definierten Passwörtern nutzt, lässt sich das V30 aktivieren.

LG nutzt Qualcomms "Aqstic"-Technologie, um die Stimmerkennung mit geringem Energiebedarf allzeit in Hörbereitschaft zu halten. Dieses ständige Mithören ist aber evtl. nicht ausschließlich positiv, weil das wohl auch zu Aktivitäten genutzt werden könnte, an denen der Besitzer weniger Interesse haben könnte.

Ein weiteres interessantes Feature: User können sogar anpassen, wie sich das UX anfühlt. Das haptische Feedback durch das LG V30 kann mit verschiedenen Vibrationsmustern angepasst werden, die sich den Klingeltönen des Telefons zuordnen lassen.

Die Entwickler von LG haben sich da also eine ganze Menge einfallen lassen.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1667:

Panasonic SmartHome: Future-Living-Projekt Berlin

[BILD] Future-Living-Projekt in Berlin Adlershof - (c) Future-Living-Projekt Berlin AdlershofHier im Future-Living-Projekt in Berlin Adlershof realisiert Panasonic in dieser futuristischen Wohnhausanlage seine Konzepte rund um SmartHome-Technologien.                                                               Bild: © Future-Living-Projekt Berlin Adlershof

(04.08.2017) Panasonic beschäftigt sich unter dem Titel "SmartHome" schon seit mehreren Jahren mit der Steuerung von Schaltvorgängen, Schaltzuständen und Einbindung aller Geräte in ein System. Die dafür entwickelten Konzepte werden nun in einer Wohnhausanlage in Berlin Adlershof unter dem Namen "Future Living Project" realisiert.

Der Spatenstich zu dieser Wohnhausanlage ist Ende Juli erfolgt. Besonderheit an diesem Projekt ist, dass Menschen in verschiedenen Lebensphasen und auch höchst unterschiedlichen Lebenskonzepten dort leben sollen. Also sowohl Behinderte, pflegebedürftige Senioren, Singles, kinderreiche Familien etc.

Neben dem hohen sozialen Anspruch sollen die Wohnungen auch alle heute technisch machbaren Möglichkeiten zur Kommunikation, Nutzung neuer Medien und Haustechnik im weiteren Sinn bieten. Es sollen also alle Annehmlichkeiten und Möglichkeiten geboten sein, die mit aktueller Technik heute bereits machbar sind.

Letztlich können dabei auch interessante Erkenntnisse gewonnen werden, was von den bereitstehenden Lösungen - im sozusagen "wirklich wahren Leben - sinnvoll ist, was verbessert werden kann und was evtl. noch abgeht. Abgesehen davon, dass damit höchst attraktiver Wohnraum geschaffen wird ist es gleichzeitig das Ziel, Antworten auf die großen Herausforderungen Demographischer Wandel, Energiewende und verändertes Mobilitätsverhalten zu geben.

Das Wohnbauprojekt wird 69 Future-Living-Wohnungen sowie das Future Living Dialog, ein Forum für Smart Home und Connected Life, umfassen. In Future Living Berlin werden Smart Home Lösungen unter anderem aus den Bereichen Smart Living, Smart Health, Smart Mobility und Smart Energy verwirklicht und alltagstauglich eingesetzt.

Ab voraussichtlich Mitte 2019 sollen die ersten Wohnungen bezugsfertig sein - barrierefrei, erschwinglich und ausgestattet mit Smart Home-Lösungen, die durch Vernetzung den Alltag der Bewohner unterstützen.

Mit der Entwicklung der "Fujisawa Sustainable Smart Town" hat Panasonic zusammen mit verschiedenen Partnern in Japan bereits einen technologisch fortschrittlichen, ökologisch nachhaltigen und lebenswerten Stadtraum realisiert, der heute schon von mehr als 250 Familien bewohnt wird. Diese Smart City-Expertise kommt nun auch in Berlin zum Einsatz.

=>> www.future-living-berlin.com

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1666:
HIGHLIGHT IM "praktiker"-TESTLABOR

Epson ET-4550 Büro-All-in-One-System Testerfahrung

[BILD] Epson ET-4550 - (c) Felix WesselyMit dem Epson ET-4550 gibt es ein All-in-One-System für Drucken, Scannen, Kopieren und Faxen mit der Besonderheit extrem großer - und extrem wirtschaftlicher - Tintentanks, die auch nur selten nachgefüllt werden müssen. Perfekt funktioniert auch das Ausdrucken von Smartphones.                                 Bild: Felix Wessely

(25.07.2017) Mit dem ET-4550 hat Epson ein interessantes Büro-All-in-One-Gerät speziell für kleinere Büros oder auch Home-Office geschaffen: Drucker, Scanner, Fax und Kopierer als Kombigerät mit - und das ist die herausragende Besonderheit - besonders großen Tintentanks. Pro Ladung kann eine Größenordnung von 5500 Seiten gedruckt werden. Ein zweites Nachfüll-Set ist dabei, was also insgesamt für etwa 11.000 Ausdrucke reicht, bevor zum ersten Mal Tinte nachgekauft werden muss. - "praktiker" hatten einen ET-4550 nun einige Monate lang im Testbetrieb und berichtet hier kurzgefasst über die Erfahrungen damit.

Die Verbindung zum Computer kann wahlweise über WLAN, Ethernet oder USB hergestellt werden. Die Verbindung zu Smartphones oder Tablets erfolgt - naheligenderweise - über WLAN. Eine USB-Host-Schnittstelle zum Anschließen von Speichersticks gibt es nicht.

Zur Verbindung zum Smartphone gibt es Apps für iOS und Android. Über diese kann - mit selbem Komfort und Einstellmöglichkeiten wie beim Drucken vom PC aus - vom Smartphone oder Tablet ausgedruckt werden.

Das Display ist professionell-spartanisch.

Tintenverbrauch ist in jeder Hinsicht wirklich großartig

Die wichtigste Frage zum Tintenverbrauch ist wohl, wieviel dann die Nachfüllung für die Tinten kostet. Schwarz 127 ml kostet knapp 15 EUR, jede der drei Farben mit je 70 ml kostet knapp 9 EUR. Das ist also sehr erheblich billiger als jede andere Lösung. Der Inhalt einer Flasche passt in die Tintentanks.

Abgesehen von der Kostenersparnist ist es freilich auch einfacher in der Handhabung, weil man sich um die Tinte praktisch kaum noch kümmern muss. Der Tintenstand ist von außen erkennbar. Zusätzlich wird der Tintenstand auch über die App resp. über den Druckertreiber des PCs angezeigt.

Die Sache mit dem Tintenverbrauch und den Angaben dazu ist freilich nur ein Orientierungswert. Wieviel für den eigenen Bedarf verbraucht wird, ist extrem unterschiedlich. Aber wenn man bereits Erfahrungen mit Tintenstrahldruckern hat, dann weiß man wie weit man mit der Tintenmenge kommt.

"praktiker" hat den Tintenverbrauch nicht getestet. Mit den gemachten Ausdrucken - teilweise in Farbe, teilweise Schwarzweiß und auch in unterschiedlichen Qualitätsstufen - ist der Verbrauch sogar eher kleiner als von Epson angegeben.

[BILD] Epson ET-4550, Farbtanks auf der rechten Schmalseite - (c) Felix Wessely
Bild: Felix Wessely Für die Tinte gibt es unter einer Klappe an der rechten Seite des Epson ET-4550 riesige Tintentanks. Der Tintenstand ist gut erkennbar.

WiFi-Direkt mit Android, Airprint bei MacOS oder iOS

WiFi-Direkt gibt es mittlerweile von allen renommierten Herstellern für Drucker bei den neueren Modellen. Unter iOS - also iPhone, iPad oder MacOS - wird das als "Airprint" bezeichnet.

Wesentlich bei der App - jedenfalls jener für Android - ist, dass damit das Problem gelöst wird, dass nur eine WLAN-Verbindung gleichzeitig hergestellt sein kann. Wenn das Smartphone oder Tablet über WLAN mit dem Internet verbunden ist, dann muss vorerst diese Verbindung getrennt werden. Erst dann kann die Verbindung mit dem Drucker hergestellt werden.

Nach dem Druckvorgang wird die Verbindung mit dem Drucker wieder gelöst und die vorher aktive Verbindung - eben beispielsweise mit dem Internet - wieder hergestellt. Dies macht die Drucker-App am Smartphone automatisch. Einzig zu beachten ist logisch, dass man während die App aktiv ist - man also auf den Drucker zugreift - es keinen Zugang zum Internet gibt.

Bevor das funktionieren kann, muss am Smartphone unter den WLAN-Einstellungen einmalig die Verbindung zum Drucker eingerichtet werden. Die dafür nötigen Einstellungen werden über das Display des Druckers angezeigt - also SSID-Kennung und Passwort. Danach wird unter den System-Einstellungen des Smartphones unter "Drucker" der Drucker aktiviert. Dieser kann freilich nur aktiviert werden, wenn vorher sowohl die WLAN-Verbindung damit hergestellt ist als auch der Druckertreiber installiert ist, was nach Installieren der App "Epson iPrint" der Fall ist.

Das Drucken funktioniert dann am Smartphone - je nach Anwendung - entweder über einen eigenen Drucken-Befehl oder über den Umweg einer Teilen-Funktion. Also zuerst "Teilen" wählen und dann als Ziel den Drucker auswählen.

Einfacher ist es - für die Verwendung immer am selben Ort, daheim oder im Büro -, durch die Verbindung über den WLAN-Router. Dazu wird der Drucker mit dem selben WLAN-Router wie das Smartphone verbunden und über iPrint wird der Drucker dann gefunden, wenn das Smartphone mit dem WLAN-Netz des Routers verbunden ist.

Cloud-Drucken ist auch möglich

Zusätzlich können Dokumente zu einem Cloud-Server gescannt werden oder - umgekehrt - am Cloud-Server gespeicherte Dokumente gedruckt werden.

"praktiker" rät von der Nutzung von Cloud-Diensten generell ab, sofern sie für die individuellen Anforderungen nicht wirklich unumgänglich sind. Schließlich bewegt man damit seine Dokumente - die evtl. vertraulich sind - durch das Internet und zu einem fremden Server.

Dennoch: Wenn mehrere Leute an unterschiedlichen Standorten zusammenarbeiten, ist vielleicht ein Cloud-Dienst eine interessante Sache.

Druckqualität - auch bei Fotos - ist tadellos

Die Druckqualität ist tadellos. Sogar bei Fotos ist sie sehr gut. Mit speziellen Fotodruckern mit mehr Farben ist die Qualität selbstverständlich besser. Sofern also nicht höchste Qualitätsansprüche gestellt werden, ist die Qualität ausreichend. Für Galieriefotos oder Fotos zum Aufhängen ist die maximale Größe von DIN-A4 sowieso zumeist zu klein.

Auch bei der App für Smartphones können die Einstellungen sehr weitreichend vorgenommen werden. Die automatischen Optimierungen sind jedenfalls gut genug, wenn eine Aufnahme von der Kamera einigermaßen korrekt belichtet ist. Foto-Nachbearbeitung am Smartphone muss man können, damit die Ergebnisse dann brauchbar sind. Das hat aber mit dem Drucker nichts zu tun.

Scannen, Kopieren und Faxen

Wie bei solchen All-in-one-Geräten üblich, kann man damit auch sehr einfach kopieren. Zur Vereinfachung der Bedienung hat der ET-4550 separate Tasten für Kopie in Schwarzweiß oder Farbe. In den meisten Fällen sind die Ergebnisse perfekt, sofern die Vorlage nicht extra schlecht ist und man diese daher anders haben will als die Vorlage.

Es gelingt sehr gut, dass die Kopie praktisch so wie das Original aussieht. Bei Farbdruck ist es selbstverständlich zu beachten, dass man dafür eine Papiersorte verwendet, die für den Farbdruck gedacht ist. Farbausdrucke auf Normalpapier sehen mit Tintenstrahldrucker bekanntlich sehr mies aus.

Faxen über einen konventionellen Analog-Festnetzanschluss ist mit dem ET-4550 ebenfalls möglich. Es liegt dafür ein Telefonkabel mit für Österreich passendem Stecker bei. Fax wird zwar heute praktisch nicht mehr verwendet, aber es ist jedenfalls positiv, dass diese Möglichkeit auch besteht.

Kleine PDFs fürs Papierlose Büro

Eine sehr praktische Sache - die freilich nicht neu ist -, generell dieser All-in-one-Geräte ist die Möglichkeit, sehr einfach Briefe oder sonstige Dokumente einzuscannen. Das geschieht auch direkt als PDF. Bemerkenswert beim ET-4550 ist, dass die Dateigröße der PDFs extrem klein ist.

Das Einscannen funktioniert dabei so, dass man eine Seite nach der anderen einscannt, wobei nach jeder Seite die Frage kommt, ob man die folgende Seite an das selbe PDF angehängt werden soll oder dafür ein neues PDF begonnen werden soll.

Es sind dabei alle denkbaren Qualitätsstufen möglich.

So beispielsweise für normale Briefe eine Auflösung von 200dpi und Schwarzweiß-Format, wobei pro Seite nur etwa 20kB Daten anfallen.

Wenn man beispielsweise eine komplexere technische Zeichnung - beispielsweise den Grundriss einer Wohnung - mit feinen Linien optimal brauchbar einscannen will, dann nimmt man 600dpi und Schwarzweiß. Dabei ergeben sich trotz der exzellenten Qualität bei einer Seite 110kB, beispielsweise. So sparsam schafft man das bei händischer Bildnachbearbeitung kaum.

Sehr gut ist auch die Qualität beim Einscannen von Fotos. Der Scanner schafft eine Auflösung von 1200ppi, was für das Einscannen von Fotos mehr als ausreichend ist. Sehr angenehm beim Einscannen von unterschiedlich großen Fotos ist der wählbare automatische Zuschnitt. Sofern ein Foto nicht - dafür besonders ungünstig - einen großen weißen Bereich über eine gesamte Bildseite hat, ist der automatische Zuschnitt sehr treffsicher.

Automatischer Vorlageneinzug

Einen automatischen Vorlageneinzug gibt es auch. Dieser fasst bis zu 30 Blätter im Format bis DIN A4. Dieser funktioniert allerdings nur dann verlässlich perfekt, wenn die Blätter nicht gefaltet sind. Er arbeitet auch nur einseitig.

Da Drucker - wie auch dieser - mit automatisch beidseitigem Druck immer öfter schon im Einsatz sind, sind auch die Dokumente, die man auf Papier erhält zunehmend öfter auch beidseitig bedruckt. Diese können dann über den Automatischen Vorlageneinzung nur relativ umständlich in der richtigen Reihenfolge zusammengeführt werden.

Papierdokumente, die zu archivieren sind, bekommt man heute allerdings schon relativ selten. Wenn es also durchschnittlich nur ein paar Seiten pro Tag sind, ist das auch mit dem Epson ET-4550 sehr gut zu machen - auch über einzelnes Einscannen der Seiten über das Vorlagenglas. Der Hauptteil der Arbeit ist dann sowieso das Benennen und passende Ablegen der eingescannten Dokumente.

Für extensive Scanarbeiten zum Digitalisieren von Papierdokumenten ist sowieso ein Gerät mit beidseitigem Scannen sinnvoller.

Papiervorrat bis 150 Blatt ist evtl. etwas knapp bemessen

Für umfangreichere Druckaufgaben - beispielsweise Serienbriefe oder größere Mengen von Rechnungen - ist der Papiervorrat für bis zu 150 Blatt evtl. zu knapp bemessen. Das passt nicht so ganz zum enormen Tintenvorrat, der ja für extensiven Gebrauch geeignet ist. Ein Papiervorrat von 250 Blatt wäre evtl. hilfreich und würde das Gerät nicht oder zumindest nicht nennenswert vergrößern.

Wenn die auszudruckenden Dokumente jeweils mehrseitig sind, so wird durch die Möglichkeit für doppelseitigen Druck freilich weniger Papier gebraucht.

Doppelseitiger Druck perfekt, aber langsam

Großartig selbstverständlich ist es, dass Ausdrucke auch doppelseitig möglich sind. Das funktioniert sehr sauber und im Test - mit insgesamt mehr als tausend Seiten - fehlerfrei. Es hatte also keine Probleme mit dem Einzug gegeben, der bekanntlich bei doppelseitigem Druck besonders aufwendig ist.

Es dauert allerdings sehr erheblich länger. Eine Seite doppelseitig zu bedrucken dauert durchaus eine halbe Minute lang oder sogar länger - das hängt auch vom eingestellten Druckmodus ab. Das wird aber bei den meisten Anwendungen kein großes Problem sein, weil man dem Drucker dabei ja nicht zuschauen muss. Wenn man öfter hunderte Seiten auf einmal drucken will, dann ist der ET-4550 auch wegen des kleinen Papiervorrats nicht das passende Gerät.

Obwohl die Tinte schnell auf der Oberfläche trocknet, ist bei doppelseitigem Druck - das sagt die Erfahrung - auf die Kombination von Farbauftrag und Papierstärke zu achten. Starker Farbauftrag in Kombination mit dem gängigen 80-g-Papier ist eher nicht so günstig, weil dann die Farbe auf die andere Seite leicht durchschlägt. Bei schwachem Farbauftrag - im Eco-Druckmodus - ist das kein Problem. Bei stärkerem Farbauftrag und Verwendung von Normalpapier sollte eher 90-g-Papier verwendet werden. Dies möge als grobe Richtlinie dienen.

Es kommt auch auf die Qualität der Papiersorte an. Wenn das Papier stärker saugt, dann wird es eher schwerer sein müssen v.v.

Bei einseitigem Bedrucken ist das Tempo sehr erheblich höher. Bei Schwarzweiß sind es ca. 13 bis 33 und bei Farbe ca. 7 bis 20 Seiten pro Minute. Eben abhängig von der eingestellten Druckqualität.

Sonst noch bemerkenswert ist der sehr kleine Stromverbrauch. Während des Kopierens - also höchstmöglicher Stromverbrauch - sind es etwa 16 W, im Standby für jederzeitige Bereitschaft über WLAN aktiviert zu werden sind es 4 W oder eher noch weniger.

Der Preis für den Epson ET-4550 inklusive zwei kompletten Tinten-Paketen liegt bei knapp 500 EUR.

[!> Der Epson ET-4550 ist ein All-in-One-Kombidrucker für Drucken, Scannen, Kopieren und Faxen mit außerordentlich kleinen Verbrauchskosten durch große Tintentanks. Scan- und Druckqualität sind tadellos bei sehr feiner Auflösung. Besonderes bemerkenswert ist, dass qualitativ höchstwertige PDFs, die automatisch aus Scans erstellt werden, eine besonders kleine Dateigröße haben. Das Ausdrucken auch von Smartphones über WLAN funktioniert reibungslos perfekt. Lediglich der kleine Papiervorrat von bis zu 150 Blatt könnte knapp sein, wenn häufiger größere Mengen in Einem gedruckt werden sollen.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1665:

Panasonic RP-NJ300B Bluetooth Ohrstöpsel-Kopfhörer

[BILD] Panasonic RP-NJ300B Bluetooth Ohrstöpsel-Kopfhörer - (c) PanasonicPanasonic RP-NJ300B Bluetooth Ohrstöpsel-Kopfhörer mit - von Panasonic versprochenem - hervorragendem Sound, der nebenbei auch als Headset fungiert und rudimentäre Steuermöglichkeiten für Audio-Player und Telefon bietet.                             Bild: © Panasonic

(18.07.2017) Panasonic hat neu einen interessanten Ohrstöpsel-Kopfhörer - vulgo: In-Ear - RP-NJ300B im Angebot mit Bluetooth-Anbindung insbesonders für die ungebundene Verwendung zum Musikhören unterwegs. Nebenbei geboten werden auch Mikrofon und Steuerung für Audio-Player sowie die üblichen Telefonsteuerung und damit auch die Funktionaliät als Headset. Bluetooth ist mittlerweile ein wesentliches Kriterium, weil bekanntlich einige neue Smartphone-Modelle keinen konventionellen Kopfhörer-Anschluss mehr haben. Panasonic verspricht hervorragenden Sound.

Durch seine ergonomische Form und die drei beiliegenden Silikon-Passstücke sitzt der Bluetooth In-Ear Kopfhörer angenehm fest im Ohr. Der 9 mm große Neodym-Magnet sorgt zusammen mit dem Deep-Fit-Design für sehr gute Schallisolierung und dadurch kaum störbare Musikwiedergabe.

Eine Besonderheit dabei ist auch die Quick-Charge-Funktion: Aufladen von 20 Minuten ermöglicht eine Laufzeit von einer Stunde. Klingelt zwischendurch das Telefon, kann mit dem NJ300B bequem telefoniert werden, ohne dass das Smartphone in die Hand genommen werden muss. Zur Anruf- und Musiksteuerung dienen drei Tasten mit denen auch die Lautstärke reguliert und durch die Playlist navigiert werden kann.

Technische Eckdaten Panasonic RP-NJ300B: Bluetooth In-Ear-Kopfhörer, Wandler 9 mm, Impedanz 16 Ohm, Neodym-Permanentmagnet, Akkulaufzeit 4:20 h, Kabel 1,2 m, Zubehör: USB Kabel, 3 Pass-Stücke.

Panasonic RP-NJ300B ist bereits erhältlich in den Farben schwarz, weiß oder blau um knapp 60 EUR.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1664:

Nikon Coolpix W300 strapazfähig und 30m Tauchtiefe

[BILD] Nikon Coolpix W300 - (c) NikonNikon Coolpix W300 ist eine der besonders attraktiven extrem robusten Freizeitkameras mit Tauchtiefe bis 30 m und freien Fall bis zu 2,4 m Höhe. Für sichere Bedienung unter Wasser und auch mit Handschuhen sorgen tiefer Handgriff und großzügig dimensionierte Bedienelemente.                       Bild: © Nikon

(11.07.2017) Nikon hat kürzlich ihre neue Coolpix W300 vorgestellt, eine digitale wetter- und wasserfeste Kompaktkamera für jede Lage. Die Nikon Coolpix W300 ist wasserdicht bis 30 m ohne zusätzliches UW-Gehäuse, frostbeständig bis -10°C, staubdicht und ist stoßfest für Fallhöhe von bis zu 2,4 m. Diese benutzerfreundliche Outdoor-Kamera ist ideal für Sportler in allen Elementen geeignet und deckt jeden Einsatzbereich ab - von Unterwasser- und Naturfotografie über Sport- bis zu Stadtansichten. Und freilich - vielleicht allgemein wichtiger - die sorglose Verwendung durch Kinder und am Sandstrand, auch wenn das eine oder andere Eis darauf tropfen sollte. Zu den groben Fakten:

Die Coolpix W300 arbeitet mit einem hochempfindlichen, rückwärtig belichteten CMOS-Bildsensor mit 16 Mpx und lichtstarkem 1:2,8-4,9-Objektiv mit 5-fach-Zoom. Der 10-fache Dynamic Fine Zoom soll noch besser als bislang eine Verdoppelung der optischen Brennweite bringen.

Videoaufnahmen sind in 4K/UHD 30 fps (25 fps leider nicht) oder Full-HD 1080p möglich; sowieso auch unter Wasser. Über einen neuen Messwertspeicher - der leider in den vorerst vorliegenden Unterlagen nicht näher definiert wird - sollen Aufnahmen unter stark wechseldem Licht - wie es unter Wasser häufig vorkommt - ohne starkes Helligkeitspumpen.

Schneller Autofokus und 5-Achsen-Hybrid-Bildstabilisator von Nikon sorgen für schnelle, verwacklungsfreie und treffsichere Aufnahmen - an Land und unter Wasser.

Über eine neue Tool-Taste werden GPS-Daten, Schrittzahl und Höhe/Tiefe oder Luftdruck/Wasserdruck auf dem Monitor angezeigt.

Eine Nahaufnahmefunktion ermöglicht Aufnahmen auch sehr kleiner Motive an Land und unter Wasser. Durch ein Modul für GPS/GLONASS/QZS können Bilder mit Geotags versehen und solcherart Reisen protokolliert werden. Mit der SnapBridge-Funktion lassen sich Fotos direkt nach der Aufnahme automatisch auf ein Smartgerät übertragen; auch um sie gleich mit anderen teilen zu können. Zudem ermöglicht SnapBridge die Nutzung der integrierten WLAN-Funktion. So können Aufnahmen mit einem angebundenen Smartphone per Fernbedienung ausgelöst werden.

Ein tiefer Griff und großer Monitor und große Bedienelemente erleichtern die Handhabung sowohl unter Wasser als auch mit Handschuhen.

Das Stativgewinde der Kamera ist zum Anbringen von Zubehör wie dem Unterwasser-Blitzgerät SB-N10 von Nikon nützlich, ermöglicht aber auch die Verwendung eines Stativs, um z. B. Zeitrafferfilme aufzunehmen.

Nikon Coolpix W300 ist seit wenigen Tagen in den vier Farben Schwarz, Orange, Camouflage und Gelb um knapp 450 EUR erhältlich.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1663:

Samsung The Frame in Albertina mit "echtem" Monet

[BILD] Samsung The Frame mit Monet in Albertina, Wien - (c) SamsungEin fast echter Monet hier in der Albertina in Wien, anstelle des Originals hier ausgestellt als sehr echt erscheinende digitale Reproduktion über einen Samsung The Frame.                         Bild: © Samsung

(04.07.2017) In diesen Tagen hatte Samsung einen The Frame - siehe Meldung vom 13.06.2017: Samsung The Frame: Kunstobjekt und TV in Einem - zwischen die echten Kunstwerke in der Wiener Albertina platziert. Ein Monet wurde abgehängt und stattdessen ein Samsung The Frame mit dem Monet-Bild aufgehängt. Die Darstellung soll sehr echt gewirkt haben.

Als Resultat dieses gelungenen Experiments stellt die Albertina als weltweit erstes Kunstmuseum nun 40 Werke aus der Sammlung Baltiner - einer der bedeutendsten und größten Privatsammlungen Europas der Malerei der klassischen Moderne - im The Frame Art Store zur Verfügung.

Über das The Frame Art Store können - ähnlich wie bei Apple Store - Bilder für die Darstellung über das The-Frame-Gerät bezogen werden. Als große Besonderheit stehen dort nun auch diese Werke zur Verfügung, die man sich solcherart an die eigene Wand hängen kann.

=>> www.albertina.at

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1662:

SoftMaker FlexiPDF Basic: Kostenlos PDF bearbeiten

(27.06.2017) Der PDF-Editor FlexiPDF des deutschen Softwarehauses SoftMaker - besonders bekannt von TextMaker - erfreut sich seit seinem Erscheinen im vorigen Herbst lt. Softmaker großer Beliebtheit. Sein kostenlos erhältlicher "kleiner Bruder" FlexiPDF Basic hat nun einige Bearbeitungsfunktionen bekommen und ist damit besonders interessant geworden.

Der PDF-Editor FlexiPDF von SoftMaker bietet PDF-Profis genauso wie normalen Büroanwendern alles, was sie zum Bearbeiten von PDF-Dateien benötigen - von der Bearbeitung von Texten über das Einfügen von Bildern bis hin zur automatischen Wandlung von Scans in bearbeitbare PDFs mittels automatischer Texterkennung (OCR).

Das kostenlose FlexiPDF Basic war bislang ein reiner PDF-Viewer und PDF-Druckertreiber. Ab sofort kommen bei FlexiPDF Basic grundlegende Editierfunktionen hinzu. So ist es in diesem kostenlosen Programm nun möglich, die Seitenreihenfolge in einer PDF-Datei zu ändern, Seiten zu löschen und Seiten aus anderen PDF-Dokumenten einzufügen.

Wie bereits bislang, richtet FlexiPDF Basic einen leistungsfähigen virtuellen PDF-Drucker im Betriebssystem ein und erlaubt damit die Erstellung von PDF-Dateien aus allen Windows-Programmen über die Drucken-Funktion.

Die wesentlichen Features von FlexiPDF Basic:

  • PDF-Viewer für das Ansehen, Kommentieren und Drucken von PDF-Dateien
  • Bearbeitungsfunktionen zum Ändern der Seitenreihenfolge sowie zum Löschen und Einfügen von Seiten
  • Leistungsstarker virtueller PDF-Drucker zur Erstellung von PDF-Dateien aus jedem Windows-Programm heraus

Mit dem kostenlosen FlexiPDF Basic gibt es ein problemloses Werkzeug für diese häufigen Fälle, in denen man "auf die Schnelle" etwas an einer PDF-Datei ändern möchte.

FlexiPDF Basic ist über nachfolgenden Link herunterladbar. Die Nutzung ist auch für geschäftliche Zwecke kostenlos. Es gelten freilich die jeweils aktuellen Lizenzbedingungen des Herstellers.

=>> www.flexipdfbasic.com

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1661:

Copytrack zeigt die drei meistgestohlenen Fotos

[BILD] Bildagentur Online GmbH, Novarc Images, Marketingberatung Do - (c) Bildagentur Online GmbH, Novarc Images, Marketingberatung DorniedenDie drei von der Berliner Copytrack im Auftrag von Rechteinhabern am häufigsten mit ungenehmigter Nutzung aufgefundenen Fotos. Auch für Hobbyfotografen kann es interessant sein, das nachforschen zu lassen. Bilder: © Bildagentur Online GmbH, Novarc Images, Marketingberatung Dornieden

(20.06.2017) Copytrack ist ein Dienstleister aus Berlin, der für Rechteinhaber von Fotos unerlaubte Verwendung im Internet ausforscht und sich dann um Nachlizenzierung bemüht. Nun wurden von Copytrack die Ergebnisse von einem Jahr Bilderklau-Recherche ausgewertet und die drei am häufigsten ohne Genehmigung verwendeten Fotos herausgefunden. Und zwei von den drei Fotos sind eigentlich ziemlich unaufregend. Es sind also keine niedlichen Tierbabys, idyllischer Palmenstrand oder Erotikfotos. Das "Siegerbild" ist eine Tasse mit Salbeitee.

Das Bild des Salbeitees ist mit 234 unerlaubten Nutzungen das am häufigsten im Internet geklaute Bild. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung von Copytrack, für die das Portal exemplarisch 50.000 im Kundenauftrag erfolgte Rechercheergebnisse aus dem Zeitraum April 2016 bis April 2017 analysiert hat.

Platz zwei der meistgeklauten Bilder belegt mit 123 Treffern die Fotografie einer in Hong Kong abgelichteten Frau, die am Unterkörper nackt ist, jedoch durch Bodypainting bekleidet zu sein scheint. Auf Platz drei steht mit 120 unerlaubten Nutzungen eine Aufnahme von Dubai, die allerdings sehr wohl spektakulär ist.

Copytrack-Chef Marcus Schmitt empfiehlt seinen Service vor allem auch Hobbyfotografen, die sich oft nicht darum kümmern. Beispielweise für die hier genannten Bilder wurden pro Nutzungsfall nachträglich 195 bis zu 1010 EUR pro Treffer an die Besitzer ausgezahlt.

Bilderklau für kommerzielle Zwecke wird lt. Schmitt von vielen Firmen und Einrichtungen betrieben. Unter anderem schmückten Internet-Shops für Naturheilkunde ihr Angebot mit dem Tee-Foto vom ersten Platz im Ranking der meistgeklauten Bilder. Lifestyle-Magazine fanden besonders oft Gefallen an dem Bild der am Unterkörper nur durch Bodypainting - aber auch Unterhose - bekleideten Frau. Die Ansicht von Dubai wurde von Fotomagazinen, Blogs und sogar als Wallpaper verwendet, ohne dass Bildrechtangaben gemacht und Nutzungsgebühren gezahlt wurden.

=>> www.copytrack.com

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1660:

Samsung The Frame: Kunstobjekt und TV in Einem

[BILD] Samsung The Frame - (c) SamsungMit Samsung The Frame hat man den Fernseher, der wie ein Bild an der Wand hängt - aber eben nicht nur das: Er ist gleichzeitig das Bild, das an der Wand hängt. Durch die feine 4K-UHD-Auflösung und exakt angepasste Helligkeitssteuerung sieht es täuschend echt wie ein Gemälde, Grafik etc. oder Foto auf Papier aus. Zusätzlich kann man damit auch normal fernsehen.                         Bild: © Samsung

(13.06.2017) In dieser Woche wird nun Samsung The Frame in Österreich erhältlich werden. Samsung hatte das als Novität bereits bei ihrer Roadshow in Wien vorgestellt; damals benannt als "Frame-TV" - siehe Meldung vom 07.04.2017: Samsung Frame-TV als Wechselrahmen-Wandbild. Hier soll nur ergänzend nachgetragen werden, was sich seither geändert hat - nachdem das nun erhältlich wird.

Kurz gesagt, ist Samsung The Frame ein Fernseher, der durch Sonderfunktionen Bilder darstellen kann. Dabei wird erkannt ob überhaupt jemand im Raum ist - und ansonsten das Gerät in Standby-Modus schaltet - und außerdem wird die Helligkeit automatisch so justiert, sodass das Bild nicht leuchtend erscheint sondern wie ein reflektierendes Gemälde oder sonstiges Bild, das im Speicher geladen wird und nach Vorgabe gezeigt resp. gewechselt wird. The Frame hängt also wie ein Bild an der Wand - und kann eben auch konventionell als Fernseher verwendet werden.

Samsung "The Frame" ist übrigens in Zusammenarbeit mit dem renommierten Schweizer Industriedesigner Yves Béhar entstanden.

The Frame wird nun in diesen Tagen in vorerst zwei Ausführungen bei ausgewählten österreichischen Fachhändlern erhältlich werden: Samsung The Frame UE-55LS003 mit 55-Zoll-Display um knapp 2200 EUR und Samsung The Frame UE-65LS003 mit 65-Zoll-Display um knapp knapp 3000 EUR. Die Geräte haben beste 4K-UHD-Auflösung und sind daher auch für Betrachtung aus kleiner Entfernung geeignet.

Ein tragendes Design-Element von The Frame ist sein austauschbarer Rahmen aus echtem Holz und Aluminium. Er lässt sich magnetisch am Standard-Rahmen des TV anbringen und ermöglicht so die Anpassung an die sonstige Einrichtung. Dank der individuellen Gestaltungsfreiheit können nebst fremden, bekannteren Kunstwerken auch eigene Fotos - oder eigene Reproduktionen von eigener Malerei oder Zeichnungen - im Art-Mode dargestellt werden.

"Art-Mode" ist die Betriebsart von Samsung The Frame, in der Bilder gezeigt werden. Eigenen Bildern kann man auch Layouts - also Passepartouts - zuordnen, was alles über eine Mobile App gesteuert werden kann. Eigene Fotokunst wird man idealerweise gleich so als Bilddatei bereitstellen, in der ein eventuelles Passepartout bereits enthalten ist und die Auflösung genau zur Display-Auflösung passt, sodass das Bild also ohne weitere Einstellungen 1:1 dargestellt werden kann. Für Familienfotos, die vielleicht öfter wechseln, wird man sich diese Arbeit nicht immer wieder antun wollen und sich der vorgefertigten Layouts bedienen.

In der "Samsung-Collection" von The Frame sind zurzeit rund 100 exklusive Kunstwerke international bekannter Künstler verfügbar, gegliedert in 10 unterschiedliche Kategorien, wie beispielsweise Wildlife, Pop Art, Digital, Street Art oder Stillleben.

Weiters können Kunden aus dem The Frame "Art Store" ihre persönliche Kunstkollektion erweitern. Erlesene Kunstwerke stehen in diesem Bereich für Abonnenten um knapp 5 EUR pro Monat zur Verfügung oder können für Nicht-Abonnenten ab knapp 20 EUR pro Stück auch einzeln erworben werden. Liebhaberstücke oder persönliche Fotos werden unter "My Collection" gespeichert, wo sie auch zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit abrufbar sind.

Mit dem mitgelieferten Samsung No-Gap Wallmount Kit (Wandhalterung) lässt sich das Gerät beinahe lückenlos an die Wand montieren. Alternativ kann The Frame mit dem optional verfügbaren Studio Stand auch frei im Raum aufgestellt werden. Die von Samsung ebenfalls neu angebotene "Unsichtbare Verbindung" - die komplette Signalübertragung über ein praktisch unsichtbar verlegbares LWL-Kabel - befreit von konventioneller Verkabelung.

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