[COVER] ITM praktiker

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Meldungen Nr. 1540-1549
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Mit "ITM-Newsroom" gibt es für "ITM praktiker"-Leser - nicht regelmäßig! - Kurzmeldungen über aktuell vorgestellte neue Produkte, Technologien und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten zu "praktiker" und praktiker.at. - Es geht hier um alle jene Themen, die auch Gegenstand der Berichterstattung des "praktiker" sind: Audio, Video, Foto, TV/Heimkino, Telekommunikation, Navigation, Computer und - sowieso - Multimedia-Technologien.

[!>  Tiefergehende Behandlung der Themen sowie Testberichte, Grundlagenwissen und Hintergründe zu Technologien finden Sie bitte in den "praktiker"-Heften (kostenlos testen: Schnupperabo-Bestellung).



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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1549:

Panasonic Lumix CM1: Handy-Kamera & Kamera-Handy

[BILD] Panasonic Lumix CM1 Smart Camera - (c) PanasonicPanasonic Lumix CM1 ist eine "Smart Camera" - starkes Smartphone und starke Kompaktkamera zugleich: Leica-Elmarit-Festbrennweite, 1-Inch-CMOS-Sensor, alle Einstellungen auch manuell möglich mit Einstellring am Objektiv und Bildspeicherung auch in RAW-Format. Also ein Smartphone für richtige Fotografen.                           Bild: © Panasonic

(24.11.2014) Ist die/das Panasonic Lumix CM1 ein Kamera-Handy oder eine Handy-Kamera: Es ist nicht ganz klar, denn sie kann Beides sehr perfekt. Panasonic nennt sie jedenfalls "Smart Camera". Ein "rattenscharfes" Leica-Objektiv und - für ein Smartphone - urgewaltig großer 1-Inch-CMOS-Sensor mit besonders hoher Lichtempfindlichkeit machen die Entscheidung schwierig, wo das Schwergewicht liegt. Der Smartphone-Teil - und auch die Steuerung der Kamera - laufen unter Android 4.4. Das 4,7 Zoll große Display hat Full-HD-Auflösung. Also durchaus auch geeignet für Jugendliche, die damit aus fünf Zentimeter Entfernung extrem fein gezeichnete Bilder sehen können.

Die CM1 ist also nicht eine Fotofunktion eines Smartphones, die "fast so gut wie eine kleine Kompaktkamera" ist, sondern eher sehr viel mehr resp. eine sehr ausgewachsen ausgestattete Kompaktkamera. Diese Sensorgröße ist bei den Kameras zum Einstecken sehr rar. Die Lumix CM1 wurde von Panasonic bereits vor einigen Wochen auf der photokina präsentiert. Nun ist sie bereits - wenngleich für Österreich nur über den Versandhandel - erhältlich. Mit einem Preis von knapp 900 EUR nicht billig, aber großartig für den Fotografen, der ansonsten eine Nur-Kamera nicht wirklich immer dabei hätte, dem aber die übliche Fotoleistung eines Smartphones nicht ausreicht.

Das/die Lumix CM1 steht mit dem 1-Inch-Sensor durchaus auf Augenhöhe mit besten Kompaktkameras: 1-Inch-CMOS-Sensor mit 20 Mpx, ausgeleuchtet von einem Leica DC Elmarit 2,8/28 mm äquiv. KB; also einer Weitwinkel-Festbrennweite. Dazu gibt es manuelle Einstellung von Focussierung, Verschlusszeit, Blende, ISO-Empfindlichkeit sowie Weißabgleich und Belichtungskorrektur. Bei Bedarf geht es alles auch vollautomatisch inklusive Autofocus. Ein regelrechtes Schmankerl für den versierten Fotografen ist es, dass die Aufnahmen auch in RAW-Format aufgezeichnet werden können. Für die manuellen Einstellungen gibt es auch einen Einstellring am Objektiv und sowieso gibt es eine echte Auslöser-Taste.

Videoaufnahmen können in sagenhafter 4k-Auflösung - also 4fach-Full-HD - aufgezeichnet werden. Damit der Speicherplatz nicht ausgehen kann, gibt es neben dem internen Speicher von 16GB einen Steckplatz für Micro-SD/SCHC/SDXC-Karte mit bis zu 128GB Kapazität.

Weiters integriert sind LTE, Bluetooth, WLAN und NFC. Also das volle Smartphone-Programm. Dazu gehören auch Qualcomm 2,3-GHz-Quadcore-Processor, Android Kitkat 4.4. Schnelles Internet wird - sofern vom Netzbetreiber bereitgestellt - mit LTE möglich.

Die Lichtempfindlichkeit des großen Sensors ermöglicht in Verbindung mit dem relativ lichtstarken Objektiv Aufnahmen unter sehr schwachem Licht, bei dennoch normaler Charakteristik in der Farbdarstellung, die ja bekanntlich stark nachlässt, wenn die Technik an ihre Grenzen kommt. Diese Grenze ist eben gegenüber Kameras in Smartphones und auch gegenüber den allermeisten Kompaktkameras sehr weit weggeschoben. So gelingen eben sehr gute Aufnahmen bei vorhandenem Licht.

Die Panasonic Lumix Smart Camera CM1 soll um knapp 900 EUR erhältlich werden, ist aber in Österreich vorläufig noch nicht erhältlich.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1548:

Sony Xperia Z3 Tablet Compact: Badewannen-Surfen

[BILD] Sony Xperia Z3 Tablet Compact - (c) SonyDas Sony Xperia Z3 Tablet Compact ist durch sein kleines - aber doch großes - Display mit einer Diagonale von 8 Zoll klein genug um immer mit dabei zu sein. Noch leicht einzustecken und nicht so groß wie sein größerer 10-Inch-Bruder Sony Xperia Z3 Tablet. Der Akku hält sagenhafte 13 Stunden Videoschauen durch.                     Bild: © Sony

(13.11.2014) Auf der kürzlich in Berlin stattgefundenen IFA Berlin hatte Sony neben den beiden Premium-Modellen seiner Smartphone-Reihe - Xperia Z3 und Xperia Z3 Compact - sein erstes 8-Inch-Tablet von Sony vorgestellt: Das neue Xperia Z 3 Tablet Compact ist ab sofort im österreichischen Handel erhältlich. Das Xperia Z3 Tablet Compact ist nun die neue Mittelgröße zwischen Xperia Z3 Compact als Smartphone und Xperia Z3 Tablet als normal großes Tablet.

Bereits traditionell bei dieser Serie ist, dass auch das Xperia Z3 Tablet Compact - nach IP65/68i - wasser- und staubdicht ist und solcherart wirklich überall verwendbar ist. Vom Websurfen und Lesen in der Badewanne oder im Sommer dann auch am Pool oder am windigen Sandstrand.

Die taschenfreundliche Bildschirmdiagonale mit knapp mehr als Full-HD-Auflösung von 1920 x 1200px bietet Platz auch für komplexere Inhalte, für die ein Smartphone nicht reichen würde. Im schlichten und eleganten OmniBalance-Design ist das Tablet auch rein äußerlich eine schöne Sache.

Der 4500-mAh-Akku in Kombination mit dem überarbeiteten Stamina-Modus soll erstaunliche bis zu 13 Stunden Videowiedergabe durchhalten. Durch das mit 6,4 mm schon abenteuerlich schlanke Gehäuse mit und das geringe Gewicht von 270 g ist es eine leichter einzusteckende - aber mit 8 Zoll Diagonale durchaus große - Alternative zur bewährten 10"-Größe eines konventionell großen Tablets.

Neben dem großen Display gibt es auch eine 8-Mpx-Kamera mit lichtempfindlichem Exmor-RS-for-mobile-Sensor, einige unterhaltsamen Kamera-App dazu und den schnellen 2,5-GHz-Quad-Core-Prozessor mit 3 GB RAM.

Das Xperia Z3 Tablet Compact ist ab sofort in den Farben Weiß und Schwarz um knapp 480 EUR für das Variante LTE 16 GB, oder knapp 430 EUR für WiFi 32GB resp. um knapp 380 EUR in der Ausführung WiFi 16GB erhältlich.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1547:

Windows 10: Für alles von Handy bis PC - plus DOS

[BILD] Windows 10 Desktop mit Startmenü mit Kacheln - (c) MicrosoftWindows 10 kommt als System für alle Plattformen vom Handy über den PC bis zur Spielkonsole. Weiterhin soll auch MS-DOS unterstützt bleiben. Gegenüber Windows 8 sind die Kacheln auch für Mausbedienung weiterhin vorhanden, klappen aber mit dem Startmenü aus. Es wird nun eher nicht zwischen Fenstern, sondern kompletten Desktops umgeschaltet.                           Bild: © Microsoft

(04.11.2014) Vor wenigen Wochen wurde von Microsoft mit Windows 10 die Nachfolge-Version von Windows 8 angekündigt. Eine Version 9 kommt also nicht. Besonderheit ist, dass Windows 10 - was bereits seit längerem erwartet wurde - als einheitliches System für alle Plattformen von Handy über PC bis zur Spielkonsole kommen wird. Sicher dürfte nun auch schon sein, dass weiterhin MS-DOS unterstützt wird.

Bereits Windows Phone 8 hat leichte Ansätze dieser Verschmelzung der Betriebssysteme für verschiedene Geräte. In Windows Phone 8 steckt der Kernel von Windows NT, sonst gibt es nur stückweise Gemeinsamkeiten. Es ist also der Anfang getan und soll mit Windows 10 dann quasi zu Ende gebracht werden. Prinzipiell soll es dann möglich sein - zumindest teilweise -, die selben Anwendungen auf verschiedenen Processor-Plattformen zu verwenden. Das wäre freilich eine geniale Sache, weil dann auch Windows Phones wohl erheblich brauchbarer werden könnten. Wie weit man da bei Microsoft geht, wird sich erst weisen.

Auf x86-Hardware soll weiterhin MS-DOS unterstützt werden

Microsoft kommt aus dieser "MS-DOS-Nummer" nicht mehr heraus. Tatsächlich gibt es noch sehr viele Anwender, die zumindest einige MS-DOS-Programme verwenden und daher die Unterstützung von MS-DOS wichtig ist. Die letzte Version von MS-DOS ist im Jahr 1993 erschienen. Das hält sich also hartnäckig. Und es ist auch erst kürzlich bestätigt worden.

Jedenfalls auf Hardware mit x86-kompatiblen Processoren - also jedenfalls Standard-PCs - soll DOS unter Windows 10 funktionieren. Dazu hat sich Adam Denning im Micrsoft Blog - siehe blogs.windows.com: Console Improvements in the Windows 10 Technical Preview - jetzt im Oktober geäußert:

... Note that if you are running a 16-bit NTVDM app on an x86 machine, we always redirect back to the legacy console host. ...

Es gibt bei Windows 10 eine neue Console - zusätzlich zu cmd.exe und command.com für 16-bit-Programme. Diese wird in dem oben verlinkten Blogbeitrag erläutert.

Hoffnung für jene, die auf Nachfolger von Windows Mobile warten

Prinzipiell wäre es großartig, wenn es - wieder - ein Smartphone gibt, mit dem man umgehen kann wie ein mündiger Mensch. Also Programme auch lokal installieren beispielsweise; und nicht nur online installierbar vom App-Shop des großen Meisters Microsoft. Es könnte also eine bessere Sache als das bereits stillgelegte Windows Mobile werden. Eben wegen der engeren Gemeinsamkeiten mit dem Betriebssytem am "Großen". Die Erwartungen der "praktiker"-Redaktion diesbezüglich sind recht hoch.

So viel man bislang schon sehen kann, wird die auf Touchscreen-Bedienung stark ausgerichtete Oberfläche von Windows 8 wieder besser passend zur Bedienung mit der Maus. Es hätte eigentlich von Haus aus nicht so schwierig sein können, zwei Bedienkonzepte unterzubringen, die wählbar sind. Je nach Geschmack oder ob es sich um ein Touchscreen-Gerät oder einen konventionellen PC mit Mausbedienung handelt.

Kacheln klappen jetzt im Startmenü aus

Die an sich sehr schönen Kacheln bleiben - erwartungsgemäß - weiterhin vorhanden. Für die Bedienung per Maus erscheinen diese allerdings als größere Fläche beim Aufklappen des Start-Menüs. Dort sind sie auch kleiner und solcherart auf kurzem Wege zu erreichen. Das dürfte eine gute Lösung sein. Evtl. gibt es auch die Möglichkeit, diese komplett wegzuschalten. Die User von Geräten mit Touchscreen haben das Problem vielleicht nicht, aber normalerweise hat man am PC mehrere hundert Anwendungen, von denen zumindest zwanzig sehr wichtig sind. Das mit Kacheln darzustellen ist für Viele also eher nicht optimal. Ein kaskadierendes Menü ist da schon perfekt.

Umschalten zwischen Desktops statt vieler Fenster

Das Bedienkonzept dürfte nun in die Richtung gehen, eher weniger Anwendungen in Fenstern gleichzeitig zu sehen, sondern immer nur wenige oder überhaupt nur eine gerade aktive Hauptanwendung. Das Umschalten zwischen den Anwendungen soll nun eher durch Umschalten des kompletten Desktops erfolgen. Dafür gibt es unten eine Bilderleiste mit den offenen verschiedenen Desktops. Mehrere Desktops haben zu können und zwischen diesen umzuschalten gibt es schon seit mehr als zehn Jahren. Das ist also nicht neu - dürfte nun aber stark in den Vordergrund gestellt werden. Der Vorteil dabei ist, dass man ein jeweils aufgeräumteres Bildschirmbild vor sich hat. Evtl. fühlen sich viele Leute irritiert, wenn zu viele Fenster gleichzeitig offen sind.

Neu kommt auch - wieder einmal - ein neuer "persönlicher Assistent" als Hilfefunktion.

Technical Previews von Windows 10: Jeder kann mitmachen

Windows 10 soll im Laufe des Jahres 2015 fertig sein. Bis dahin veranstaltet Microsoft einen sehr breit angelegten Test mit Technical Previews. Bisher gab es das auch schon, aber mit weitaus weniger Testern. Von Betatesten kann man jetzt freilich noch nicht sprechen, das sind in der jetzigen sehr frühen Phase noch frühe Vorversionen. Es ist also möglich, dass bei der Auslieferungsversion dann dadurch weniger Nachbesserungen nötig sein werden.

Diese Technical Previews sind allgemein zugänglich, wofür allerdings ein Account bei Microsoft angelegt werden muss - sofern dieser nicht bereits vorhanden ist. Die Technical Previews werden heruntergeladen, auf eine DVD gebrannt oder auf einen USB-Stick kopiert. Von diesem aus wird dann die Installation gestartet. Der dafür nötige PC braucht erstaunlich geringe Anforderungen zu erfüllen. Mindestens 1GB RAM und 16GB Platz auf der Harddisk sowie eine Grafikkarte mit DirectX 9 und Zugang zum Internet.

Es ist also möglich, dafür einen evtl. schon "stillgelegten" PC zu verwenden und genau das ist auch zu empfehlen. Schließlich handelt es sich um wohl sehr fehlerhafte Vorabversionen. Wenn der PC sonst auch verwendet werden soll, ist es vielleicht besser, ein paar Euro in eine Harddisk zu investieren, die man für diese Versuche statt der Haupt-Harddisk einsetzt. Es muss egal sein, wenn die Harddisk wegen Datenfehlern plötzlich nicht mehr lesbar sein sollte und neu formatiert werden müsste. Das kann eben auch passieren.

Der untenstehende Link führt zum Technical Preview von Windows 10. Dieses soll dann zumindest bis 15. April 2015 funktionieren. Möglicherweise gibt es dann schon die fertige Version oder zumindest eine fast fertige Beta-Version.

Kostenloses Upgrade von WP8, Win 7 und 8 auf Windows 10

Die gewaltige Novität ist, dass das gleichermaßen für Smartphones und Tablets verfügbar wird. Abgesehen von dieser Besonderheit, soll es auch einen Sparmodus geben für die Verwendung auf schwacher Hardware. Das ist also attraktiv um auch billigere Windows Phones oder Netbooks verwenden zu können.

Es ist also nicht so - was man eher erwartet -, dass ein neues Betriebssytem dann wieder mehr Ressourcen braucht um überhaupt laufen zu können. Bereits Windows 8 arbeitet effizienter als Windows 7 durch den Wegfall des bei Windows 7 so massiven Einsatzes von .NET-Framework.

Windows 10 soll für eine Anfangszeit kostenlos sein für alle, die bereits Windows 7 oder Windows 8 haben. Wie die genauen Bedingungen - ob das vielleicht nur auf bestimmte Versionen zutrifft etc. - ausschauen werden, ist derzeit nicht bekannt. Das Updaten von Windows Phones von Windows Phone 8 soll jedenfall kostenlos und auch mit den allermeisten Smartphones möglich sein, die unter Windows Phone 8 arbeiten. Durch den Sparmodus sind dies eben auch die billigen, schwachen Modelle.

Zwei Versionen, warum Version 9 übersprungen wird

Dass die Version 9 übersprungen wird, soll einen von zwei angebotenen Gründen haben: Für die Auswertung der Betriebssytem-Version wird nur die erste Ziffer ausgelesen. Bei 9 wäre das eben 9 und damit gleich wie bei Windows 95 resp. 98. Das soll ein Microsoft-Entwickler "ausgeplaudert" haben. Bei der Präsentation von Windows 10 gab es eine andere - die offizielle - Geschichte dazu: Man will den großen Abstand zu Windows 8, welches nicht so gut ankommt, dadurch größer halten. Die erste Geschichte klingt plausibler. In Wirklichkeit haben die User eher Vertrauen in Windows-Versionen mit ungerader Versions-Zahl; das waren seit MS-DOS immer die besseren. Bei der Zählung der NT-Versionen ist der Sprung übrigens noch größer: Windows 8.1 ist NT-Version 6.3 und Windows 10 ist NT-Version 10. Man kann nur hoffen, dass sich die Qualität von Windows 10 nicht auf diesem Kindergarten-Niveau bewegt.

=>> windows.microsoft.com/de-de/windows/preview

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1546:

Zeitzonen updaten: Keine Sommerzeit in Russland

(14.10.2014) Mit der Sommerzeit-Umschaltung per Ende Oktober 2014 gilt fortan in Russland ständig Normalzeit und es gibt daher keine Sommerzeit-Umschaltung mehr. In Russland wurde beschlossen, nach der kommenden Sommerzeit-Umschaltung die Normalzeit dauerhaft zu belassen. Geräte mit an Zeitzonen orientierter Sommerzeit-Umschaltung sollten daher aktualisiert werden, sofern man die Zeitzone von Russland braucht.

Seit März 2011 gilt für Russland - besonders originell - permanent Sommerzeit. Insofern gibt es schon seit damals keine Sommerzeit-Umschaltung mehr, aber es hatte eben ständig die Sommerzeit gegolten.

Sofern die Zeitzone für Russland für die eigenen Bedürfnisse gebraucht wird, sollten alle jene Geräte entsprechend aktualisiert werden. In der Hauptsache betrifft dies wohl Computer und beispielsweise auch manche Camcorder und Fotokameras. In der Regel wird das in einem nächsten Update zum jeweiligen Betriebssystem oder Firmware enthalten sein.

Beispielsweise beim schon historischen Palmtop-PC HP 200LX - der allerdings vielfach weiterhin in Verwendung ist - kann man das selbst in einer Konfigurationsdatei ändern, wie auf der nachfolgend verlinkten Seite beschrieben. Bei den meisten aktuellen Geräten und Betriebssystemen kann diese Änderung nicht so einfach selbst vorgenommen werden.

==> www.praktiker.at/dwlseid1.htm#DWLALXSZU

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1545:
TERMIN-TIPP FÜR PRAKTIKER

90 Jahre IFA Berlin: Globale Leitmesse ab Freitag

[BILD] Miss IFA 2014 - (c) Messe BerlinDie heuer 90 Jahre alte IFA Berlin öffnet am kommenden Freitag für sechs Tage ihre Tore - im Bild die "Miss IFA". Sie ist die globale Leitmesse für Unterhaltungselektronik und Haushaltstechnik. Händler geben dort für die nächsten Wochen und das Vorweihnachtsgeschäft Bestellungen in einem Volumen von vier Milliarden Euro auf.                                 Bild: © Messe Berlin

(03.09.2014) Ab diesem Freitag, 5. September bis 10. September findet die IFA Berlin statt. Zu diesem 90. Geburtstag kann die IFA ihre weltweit herausragende Stellung ausbauen und verzeichnet eine ungebremst hohe Ausstellernachfrage. Dank der erstmaligen Nutzung des CityCube Berlin - siehe Meldung vom 28.04.2014: IFA 2014: Wieder größer und neuer CityCube Berlin - wächst die Ausstellungsfläche um etwa 3 Prozent auf knapp 150.000 Quadratmeter.

Internationale Top-Manager präsentieren im Rahmen der IFA International Keynotes ihre Visionen und gewähren exklusive Einblicke in die Strategien weltweit agierender Konzerne und Unternehmen. Die Opening Keynote hält Boo-Keun Yoon, Präsident und CEO Samsung am Freitag, 5.9.2014 um 10:30 Uhr.

Eine weitere Neuerung neben dem CityCube ist das Kongressformat "IFA+ Summit - Next Level Of Thinking", das zur IFA 2014 an den Start geht. Damit bieten die IFA-Veranstalter internationalen Vordenkern, Top-Executives und Entrepreneuren aus den Bereichen Mobilität, Gesundheit, Big Data, Home, Design und New Entertainment für zwei Tage ein exklusives Podium. Aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Mobilität, Gesundheit, Big Data, Home, Design und New Entertainment stehen auf dem Kongressprogramm.

Mit einem Ordervolumen von mehr als vier Milliarden Euro stellt die IFA die wichtigste Plattform für Handel und Industrie im Vorfeld der wichtigsten Saison, dem Weihnachtsgeschäft, dar. Keine andere Messe weltweit vereint zum besten Zeitpunkt des Jahres so viele Händler, Einkäufer und Medien aus aller Welt.

CityCube Berlin und IFA+ Summit

Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin: "CityCube und IFA+ Summit unterstützen die IFA bei ihrer innovativen und marktgerechten Entwicklung. In diesem Jahr sind wir in der Lage, einerseits viele Wünsche unserer Kunden nach mehr Fläche zu erfüllen und anderseits neue Aussteller mit großem Flächenbedarf aufzunehmen."

Jens Heithecker, IFA-Direktor: "Die IFA führt stärker als jemals zuvor alle global bedeutenden Akteure aus Industrie, Handel und Medien zusammen. In 6 Tagen, an nur einem Ort - einen umfassenderen Branchen-Überblick kann man nirgendwo sonst erhalten."

IFA TecWatch: Technologien für die Märkte von morgen

IFA TecWatch präsentiert die Technologien für die Märkte von morgen: Neue Standards und Lösungen für die digitale Medienwelt, Konzepte für zukunftssichere Energie-Effizienz, Produkte aus dem 3D-Drucker, Komfort im vernetzten Haus, Sicherheit von Daten und Eigentum, Apps für Fitness und Gesundheit oder Ideen für Mobilität ohne Verkehrsinfarkt. Besonderes Highlight dort dürfte auch der Gemeinschaftsstand zu Ultra HD und Smart TV sein. - Für Technikbegeisterte ist die TecWatch-Halle 11.1 deshalb wohl ein Fixpunkt für den diesjährigen IFA-Besuch.

Smart Home, Smart City: Leben in der digitalen Welt - so lautet das Motto des diesjährigen Gemeinschaftsauftritts der drei Verbände VDE, ZVEH und ZVEI auf der IFA in Berlin. Im Mittelpunkt der Präsentationen steht das E-Haus, ein 100 Quadratmeter großes Modellhaus für vernetzte, intelligente Gebäudetechnik. Alle darin gezeigten Funktionen sind bereits verfügbar. Damit bietet das E-Haus einen Blick in die technische Gegenwart und in die flächendeckend realisierbare Zukunft. Alle Systeme lassen sich über Smartphones und das Internet steuern. Wie das funktioniert, können die Messebesucher "live" und anschaulich im E-Haus erleben.

Das IFA TecWatch Forum im Zentrum der Ausstellungshalle ergänzt die Exponate zudem mit einem hochkarätig besetztem Programm an Fachvorträgen und Panel-Diskussionen. Zum ersten Mal findet im Rahmen des IFA TecWatch am Dienstag, 9. September 2014, der "Startup Day@IFA" statt, mit Startups aus Zukunftsbranchen wie Connected Home, Wearables, Health Care und Urban Technologies.

Trends der Branchen Consumer Electronics und Home Appliances

Auf der IFA spiegeln sich die Dynamik und Innovationskraft der Branchen Consumer Electronics und Home Appliances eindrucksvoll wider. Die IFA zeigt Trends und Highlights für die kommenden Monate.

Im Bereich der Consumer Electronics stehen die Vernetzung, immer größere Bildschirme mit Ultra HD-Auflösung, teilweise im 21:9 Kinoformat, Curved TVs und Smartphones, Smart TVs und andere "Smart Devices" mit vielfältigen Fähigkeiten und Vernetzungsmöglichkeiten im Focus.

Die Trends der Home Appliances mit Elektro-Groß- und Kleingeräten lassen sich mit den Schlagworten smart, nachhaltig und edel zusammenfassen. Geräte aus hochwertigen Materialien für gesunde und effiziente Speisenzubereitung, persönliche Pflege und Wellness ergänzt durch herausragende Werte für Energie-Effizienz und edles Design sollen die Vielfalt dieses IFA-Bereichs zeigen.

IFA-Open-Air: Mehr Konzerte denn je im IFA-Sommergarten

Mit seinem Eröffnungskonzert am 4. September im IFA-Sommergarten ist Sänger und Songwriter MILOW der musikalische Auftakt zur IFA 2014. MILOW präsentiert Special Guest Marit Larsen aus Norwegen und wird unterstützt von Madeline Juno als Support. - Weiters:

5. September 2014: Max Herre Unplugged. Max Herre tritt zusammen mit Joy Denalane, Afrob, Megaloh und Grace sowie in Begleitung eines zwanzigköpfigen Orchesters MAX HERRE & KAHEDI RADIO ORCHESTRA - SOMMER OPEN auf.

6. September 2014: FRITZ - Die Neuen DeutschPoeten 2014 präsentiert von Fritz vom rbb. Neben Marteria, Sido, Thees Uhlmann und Gloria, sind nun auch Miss Platnum und Lary als weitere Künstler bestätigt.

=>> www.ifa-berlin.de

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1544:

Canon MAXIFY: All-in-One, ganz neu durchdacht

[BILD] Canon MAXIFY MB5050 - (c) Felix WesselyCanon MAXIFY MB5050 ist eines der Modelle der neuen Serie Multifunktionsdrucker mit neuen besonders ergiebigen und auch vor Verwischen durch Leuchtstift-Marker sicheren hochwertigen Pigment-Tinten und perfektem Zusammenspiel mit Smartphone und Tablet für Drucken vom und Scannen zum mobilen Gerät.                                 Bild: Felix Wessely

(01.09.2014) Für den Oktober/November hatte Canon soeben eine komplett neu überarbeitete Serie All-in-One-Geräte angekündigt. Die neue Serie heißt "MAXIFY" und umfasst All-in-One-Geräte - Multifunktionsdrucker - für kleinere oder mittelgroße Büros resp. Firmen für Drucken, Scannen, Kopieren und Telefax. Zusätzlich gibt es sowieso Netzwerk-tauglichkeit, Internetdienste und komfortables Ausdrucken und Scannen auch drahtlos in Verbindung mit Smartphone, Tablet und konventionellem PC sowieso. Besonderheit neben völlig neu überarbeiteter Mechanik ist vor allem neue Tinte mit Pigmentfarbe und Festigkeit vor Verschmieren beispielweise durch Marker. Ebenfalls gewaltig ist die schnelle Druckleistung des Tintendruckers mit bis zu 23 Seiten Schwarzweiß oder 15 Seiten in Farbe pro Minute (ISO-Seiten). Die Geräte der MAXIFY-Serie sind für ein Druckvolumen von bis zu 1500 Seiten ausgelegt. - "praktiker" konnte sich die neuen Multifunktionsdrucker bereits in der Praxis kurz anschauen und berichtet hier kurzgefasst vorab.

Die Modelle der MAXIFY-Serie wurden in Hinblick auf ihre Langelebigkeit konstruiert. Praktisch ist auch ihre äußere Form mit wenig hervorstehenden Elementen. Das ist im Büro nicht ganz unpraktisch, weil leicht sauber zu halten bei minimierter Beschädigungsgefahr. Eine kleinere Höhe bei den größeren Modellen mit Dokumenteinzug wurde durch eine neue Konstruktion möglich, durch die eine Umlenkrolle entfallen konnte.

Die neuen Tinten - vier Farbpatronen - heißen DRHD Dual Resisten High Density; das sind hochwertige Pigmenttinten mit besonders hoher Wischfestigkeit. Leuchtstift-Marker sind dadurch problemlos verwendbar ohne die Schrift zu verschmieren. Die Tinte in den extra großen Patronen ist zudem besonders ergiebig - je nach Modell unterschiedlich. Ein Satz mit vier Patronen im XL-Format soll knapp 100 EUR kosten. Da die Austrocknung von Tinten kaum noch passieren kann, ist in jedem Fall wohl die Verwendung der größeren XL-Patronen sinnvoller und sowieso wirtschaftlicher.

Sehr einfach ist das Austauschen von Patronen gelöst: Dafür wird die jeweils zu tauschende Patrone an eine bestimmte Position gefahren und dies wird auch durch das Farbdisplay erklärend begleitet. Damit ist also die Gefahr für einen Bedienungsfehler weiter minimiert und eigentlich kaum noch denkbar.

Besonders bemerkenswert beim Modell MAXIFY mit Duplex-Einheit ist die doppelseitige Scanfunktion, wobei beide Seiten gleichzeitig eingescannt werden, was vor allem das - ebenfalls doppelseitige - Kopieren sehr wesentlich beschleunigt.

Für die Verwendung in Verbindung mit Smartphones und Tablets - iPhone/iPad oder unter Android - kann sowohl zum Smartphone/Tablet gescannt als auch von diesem aus gedruckt werden. Bei iOS funktioniert das über Air Print und bei Android ist es eine äquivalente App, die ab Android 4.4 enthalten ist. Für Geräte, die keine solche Druckfunktion beinhalten gibt es eine Universallösung, die überhaupt mit jedem Gerät funktioniert, das E-Mails versenden kann: Das, was gedruckt werden soll, wird an die E-Mail-Adresse des MAXIFY-Geräts geschickt. Dies läuft über einen Server, der die Aufbereitung von Druckvorlagen erledigt.

Beim Scannen zum Smartphone/Tablet funktioniert das genauso wie man sich das auch als Laie vorstellen und wünschen würde: Man scannt ein, das Bild erscheint sofort auf dem Gerät und ist freilich auf diesem gespeichert.

Folgende Modelle werden nun in der neuen MAXIFY-Serie ab Ende Oktober oder im November erhältlich werden. Das hier letztgenannte Modell MAXIFY iB4050 ist nur Drucker, also kein Multifunktionsdrucker:

  • Canon MAXIFY MB2050: 16/11 Seiten pro Minute in SW/Farbe - Keine Wartezeiten durch den Druck der ersten Seite (ISO-FPOT) in acht Sekunden - Kabelloses und mobiles Drucken von unterwegs über Smartphone oder Tablet - Scan-to-Cloud oder Scan-to-E-Mail - XL-Tinten: 900 Farb-/1.200 SW-Seiten - 250-Blatt-Papierkassette - automatischer Einzelblatteinzug für bis zu 50 Blatt etc. um knapp 170 EUR.
  • Canon MAXIFY MB2350: 23/15 Seiten pro Minute in SW/Farbe - Kabelloses und mobiles Drucken von unterwegs über Smartphone oder Tablet - Scan-to-Cloud oder Scan-to-E-Mail - XL-Tinten: 900 Farb-/1.200 SW-Seiten - 500-Blatt-Papierkassette - automatischer Einzelblatteinzug für bis zu 50 Blatt etc. um knapp 200 EUR.
  • Canon MAXIFY MB5050: 23/15 Seiten pro Minute in SW/Farbe - Kabelloses und mobiles Drucken von unterwegs über Smartphone oder Tablet - Scan-to-Cloud oder Scan-to-E-Mail - XL-Tinten: 1.500 Farb-/2.500 SW-Seiten - 250-Blatt-Papierkassette - automatischer Einzelblatteinzug für bis zu 50 Blatt etc. um knapp 220 EUR.
  • Canon MAXIFY MB5350: 23/15 Seiten pro Minute in SW/Farbe - Kabelloses und mobiles Drucken von unterwegs über Smartphone oder Tablet - Beidseitiges Scannen in einem Durchgang - Scan-to-Cloud oder Scan-to-E-Mail - XL-Tinten: 1.500 Farb-/2.500 SW-Seiten - 500-Blatt-Papierkassette - automatischer Duplex-Dokumenteneinzug für bis zu 50 Blatt etc. um knapp 320 EUR.
  • Canon MAXIFY iB4050 (nur Drucker): 23/15 Seiten pro Minute in SW/Farbe - Kabelloses und mobiles Drucken von unterwegs über Smartphone oder Tablet - Drucken in Verbindung mit Cloud-Service-Anbietern - XL-Tinten: 1.500 Farb-/2.500 SW-Seiten - 500-Blatt-Papierkassette etc. um knapp 160 EUR.

Bei den Preisangaben handelt es sich freilich um vom Hersteller unverbindlich empfohlene Preise.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1543:

Microsoft bleibt hart: Keine Daten von EU-Kunden

(30.08.2014) Microsoft weigert sich, die Daten von EU-Kunden an die US-Behörden zu übergeben. Microsoft steht auf dem Standpunkt, dass die Gesetze jenes Landes gelten, wo die Daten gelagert werden. In diesem Fall ist das Irland. Die New Yorker Richterin Loretta A. Preska hingegen sieht das so, dass Microsoft durch seine Zentrale in den USA primär eine US-Firma sei und deswegen die Gesetze der USA gelten. Auf einen Einspruch von Microsoft wurde die Aufforderung des Gerichts an Microsoft, die Daten herauszugeben vorerst ausgesetzt, nun aber wieder wirksam.

Microsoft will darüber offenbar einen Musterprozess führen. Auch einige Konkurrenten wie Apple, AT & T., Cisco und Verizon stehen in dieser Sache hinter Microsoft. Microsoft ist wohl ziemlich mutig, da man zuletzt ja erst jahrelang von Gerichten in der Hauptsache wegen des Webbrowsers Internet Explorer sekkiert wurde. Es ist also unabsehbar, welche Schwierigkeiten sich Microsoft damit aufhalst.

Ursächlich geht es dabei angeblich um die Herausgabe von Daten im Zusammenhang mit einem Drogendelikt - siehe bits.blogs.nytimes.com: Judge Rules That Microsoft Must Turn Over Data Stored in Ireland.

US-Überwachung: Warnung von Ex-Microsoft-Mitarbeiter Caspar Bowden

Bereits im Jahr 2013 hatte der Ex-Microsoft-Mitarbeiter Caspar Bowden für die EU ein Themenpapier unter dem Titel "Die Überwachungsprogramme der USA und ihre Auswirkungen auf die Grundrechte der EU-Bürger" erarbeitet. "praktiker" warnt bereits seit der Einführung von Cloud-Diensten über deren Potential zur Ausspähung der Privatsphäre - seit Edward Snowden müsste es klarer geworden sein, wie das auch tatsächlich genutzt wird. Genauso wie sowieso jegliche elektronische Kommunikation und Datenübertragung. - Nachfolgend das erwähnte Themenpapier als PDF (Version in deutscher Sprache).

[PDF] www.praktiker.at/download/doklme1543.pdf

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1542:

COS: PC/Handy-Betriebssystem aus China ab Oktober

[BILD] Logo COS China Operating System - (c) COSCOS China Operating System soll die Konkurrenz für die Betriebssysteme aus den USA werden in Versionen für PC, Handy und Tablet. Hauptargument ist die höhere Sicherheit vor Bespitzelung durch US-Geheimdienste.                     Bild: © COS

(25.08.2014) Im Mai wurde in China Windows 8 für den Einsatz in Behörden verboten. Grund dafür sollen Berichte von Edward Snowden sein nachdem Windows 8 nicht sicher wäre. Nun arbeitet man in China an einem eigenen Betriebssystem, das in Versionen für PCs und Handys resp. Tablets erhältlich werden soll. Diese China Operating System COS soll auf Linux basieren und die besonderen Anforderungen für chinesische Schriftzeichen besser berücksichtigen als es die Platzhirsche tun.

Ab Oktober soll vorerst eine erste Version für konventionelle PCs kommen; u.a. auch mit Lateinschrift und daher vorerst wohl zumindest in Englisch. Die Version für Handys und Tablets, mit der der direkte Kampf mit Android aufgenommen werden soll, soll allerdings erst in drei bis fünf Jahren kommen.

Nachfolgend verlinkt finden Sie bitte ein Promotion-Video über COS. Es werden auch einige Blicke auf die Oberfläche gegeben, wobei allerdings keine Neuerungen gegenüber den bereits etablierten Systemen zu erkennen sind. In der Hauptsache soll es aber auch nicht darum gehen, sondern freilich um eine Abkoppelung von den US-Betriebssystemen. Dies könnte selbstverständlich auch für andere Anwender außerhalb der USA eine attraktive Alternative sein, weshalb "praktiker" COS bei Verfügbarkeit testen wird. NSA-freundliche Funktionen dürften bei COS eher nicht zu erwarten sein.

=>> www.youtube.com/watch?v=Bvv-eXIcQug

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1541:

Kodak Professional BW400CN jetzt auch eingestellt

[BILD] Kodak Professional BW400CN - (c) KodakKodak stellt nun ihren zuletzt einzigen chromogenen Schwarzweißfilm Kodak Professional BW400CN ein. Die Lagervorräte sollen noch für eine Verfügbarkeit für etwa ein halbes Jahr reichen.                     Bild: © Kodak

(22.08.2014) Wie Kodak kürzlich auf ihrer Website bekanntgegeben hat, wurde die Produktion von Kodak Professional BW400CN wegen kontinuierlich rückläufiger Nachfrage eingestellt - siehe kodak.com: Kodak Professional BW400CN Film - Discontinuation Notice. Die vorhandenen Lagerbestände sollen dafür ausreichen, dass der Film noch für etwa ein halbes Jahr erhältlich sein wird, erwartet man bei Kodak. Wie lange die Vorräte reichen, ist freilich von der Nachfrage danach abhängig.

Der Kodak Professional BW400CN ist ein sogenannter chromogener Schwarzweißfilm, also ein Schwarzweißfilm, der wie ein Farbfilm in C41-Prozess entwickelt wird. Also im Prinzip ein Farbfilm ohne Farbe. Diese Filme zeichnen sich durch besonders hohe Auflösung und extrem großen Belichtungsspielraum aus.

Zuletzt von den Schwarzweißfilmen wurde Kodak Professional T-Max P3200 eingestellt - siehe Meldung vom 08.10.2012: Kodak Professional T-MAX P3200 Film läuft aus.

An Schwarzweißfilmen von Kodak weiterhin erhältlich sind Kodak Professional T-Max 400 Film, Kodak Professional T-Max 100 Film, Kodak Professional Tri-X. Dabei handelt es sich durchwegs um konventionelle Schwarzweißfilme. Die T-Max-Filme haben bekanntlich T-förmige Kristalle. Tri-X ist der Klassiker unter den höher empfindlichen Schwarzweißfilmen mit besonders schöner Korn-Charakteristik.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1540:

Helioz Wadi: Wasser-Entkeimen in PET-Flaschen

[BILD] Helioz Wadi - (c) Helioz GmbHHelioz Wadi: Messgerät zur Messung von UV-Licht bei Sonnenbestrahlung von Wasser in PET-Flaschen, welches nach ausreichender UV-Licht-Dosis - angezeigt durch Smiley-Symbol - entkeimt und daher trinkbar ist. Eine großartige Sache für alle Gegenden, wo kein verlässlich sauberes Trinkwasser verfügbar ist.                                 Bild: © Helioz GmbH

(17.08.2014) Bereits vor etwa 15 Jahren wurde von der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich mit der Sodis-Methode - Solar Water Desinfection - die simple Methode entdeckt, dass man Wasser durch UV-Licht aus dem Sonnenlicht in PET-Flaschen entkeimen kann. Somit ist es auch gefahrlos trinkbar. Das Problem dabei ist, dass die nötige Dauer von der Intensität des UV-Lichts abhängt, die je nach Wetterlage und Erdregion unterschiedlich ist. Die erforderliche Zeit kann eine halbe Stunde sein oder auch ein Tag. Von der österreichischen Firma Helioz GmbH. gibt es mit "Wadi" ein Messgerät, das die aktuelle UV-Strahlung misst und auf einem LCD über ein Smiley anzeigt, wann die nötige Menge UV-Licht erreicht ist und damit das Wasser trinkbar ist.

Das Wasser muss sehr wohl prinzipiell sauber sein. Durch die Methode wird das Wasser nicht gesäubert sondern nur entkeimt. Wasser zu filtern ist aber sowieso relativ einfach möglich.

Zum Entkeimen wird das Wasser also einfach in eine durchsichtige - nicht farbige - PET-Flasche gefüllt, in die Sonne gelegt und das Messgerät Wadi daneben platziert. Etiketten müssen von der Flasche entfernt sein. Nachdem das Messgerät das Smiley-Symbol anzeigt, kann das Wasser getrunken werden. Es können freilich auch mehrere Flaschen gefüllt werden. Wichtig ist, dass auf das Messgerät die selbe Sonneneinstrahlung trifft wie auf die Flaschen. Das Wasser sollte innerhalb 24 Stunden getrunken werden.

Glasflaschen sind dafür nicht geeignet, weil Glas bekanntlich UV-Licht zumindest teilweise blockiert.

Das kleine Gerät ist nicht nur praktisch für alle jene, die in einer Gegend mit unverlässlicher Wasserversorgung leben sondern auch alle, die sich gelegentlich in solchen Regionen aufhalten. Man kann es auch sicherheitshalber machen, wenn man Wasser beim Camping aus einem Bach trinken will. Wadi wird über eine kleine Photovoltaik-Zelle gespeist; es sind also keine Batterien nötig.

Helioz GmbH. bietet auf seiner Website über einen Webshop das Gerät zum Kauf an. Man kann dort auch einen höheren Preis zahlen wodurch ein weiteres Wadi-Gerät in Entwicklungsländern verteilt wird. Ein Wadi kostet knapp 30 EUR oder samt Spende für ein weiteres Wadi knapp 45 EUR. Helioz GmbH. ist freilich eine Firma und keine Wohltätigkeitsorganisation - als die man sich bemüht zu erscheinen -, aber die Idee ist nichtsdestotrotz großartig.

=>> www.helioz.org

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