[COVER] ITM praktiker

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Meldungen Nr. 1530-1539
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Mit "ITM-Newsroom" gibt es für "ITM praktiker"-Leser - nicht regelmäßig! - Kurzmeldungen über aktuell vorgestellte neue Produkte, Technologien und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten zu "praktiker" und praktiker.at. - Es geht hier um alle jene Themen, die auch Gegenstand der Berichterstattung des "praktiker" sind: Audio, Video, Foto, TV/Heimkino, Telekommunikation, Navigation, Computer und - sowieso - Multimedia-Technologien.

[!>  Tiefergehende Behandlung der Themen sowie Testberichte, Grundlagenwissen und Hintergründe zu Technologien finden Sie bitte in den "praktiker"-Heften (kostenlos testen: Schnupperabo-Bestellung).



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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1539:

Lomography Konstruktor F: Selbstbau-SLR mit Blitz

[BILD] Lomography Konstruktor F - (c) LomographyDie Selbstbau-SLR Konstruktor von Lomography gibt es nun als Konstruktor-F mit X-Synchro-Blitzanschluss und auch im Bundle mit einem passenden Blitzgerät.                           Bild: © Lomography

(14.08.2014) Von Lomography gibt es nun mit Konstruktor-F die Selbstbau-SLR Konstruktor mit X-Synchro-Blitzanschluss. Es gibt auch passende Blitzgeräte im Bundle.

Die Konstruktor-F ist eine um den Blitzanschluss erweiterte Konstruktor - siehe Meldung vom 21.06.2013: Lomography Konstruktor: Simple SLR als Bausatz. Lomography Konstruktor-F arbeitet mit Kleinbildfilm. Sie ist freilich primitiv, was aber - neben dem Erlebnis, selbst eine Kamera zu bauen - den Reiz ausmacht.

=>> shop.lomography.com/at/new-in-stock/konstruktor-f-flash-bundle

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1538:

Sony Reader ohne Fortsetzung: Jetzt einen kaufen

[BILD] Sony Reader PRS-T3 - (c) Felix WesselySony Reader PRS-T3 - hier im Bild mit optional erhältlicher Rückwand mit herausziehbarer Beleuchtung - dürfte nun das letzte Modell eines der Pioniere der E-Book-Reader sein. Im Gegensatz zu den Verkaufsterminal-Readern von E-Book-Shops gibt es auch ohne Spezialwissen keinen fremden Zugriff auf das Gerät.                                 Bild: Felix Wessely

(11.08.2014) Sony zieht sich aus dem Consumer-Produktbereich E-Book-Reader zurück. Damit gibt es keinen Nachfolger des derzeit besten und frei nutzbaren E-Book-Reader PRS-T3 - dem aktuellen Modell der Serie. Grund dafür sind die billigen E-Book-Reader von E-Book-Shops wie Amazon, deren Hauptfunktion die eines Verkaufsterminals ist. Die E-Book-Händler verschleudern die E-Book-Reader-Geräte, weil sie quasi Verkaufsterminals für ihre E-Books sind, mit denen das eigentliche Geschäft gemacht wird. Weiterhin angeboten werden sollen hingegen der speziell für Business-Anwendungen gedachte Sony Reader DPT-S1 - siehe Meldung vom 08.07.2014: Sony DBT-S1: E-Paper in DIN-A4-Format für Profis.

Sony konnte sich mit dem eigenen E-Book-Shop nicht behaupten und hatte dieses bereits vor einigen Monaten geschlossen. Da mit den E-Book-Reader-Geräten als solchen durch das mittlerweile niedrige Preisniveau kein Geld verdient werden kann, zieht sich Sony nun aus diesem Bereich zurück. Demnach wird der Sony Reader PRS-T3 - siehe Meldung vom 14.10.2013: Sony Reader PRS-T3: optionale Rückwand mit Licht - das letzte Modell sein.

"praktiker" empfiehlt, sich eines dieser Geräte noch zuzulegen. Diese werden noch für sehr viele Jahre aktuell bleiben, weil die davon unterstützten E-Book-Formate Epub und PDF wohl weiterhin der Standard bleiben werden. Besonders interessant sind der schon ältere Sony Reader PRS-T1 mit integriertem Audio-Player und der Möglichkeit, diesen zu rooten für die Verwendung von Android-Apps und der aktuelle PRS-T3 mit deutlich verbesserter Auflösung, Kontrastleistung, verbessertem und beschleunigtem Seitenaufbau sowie optional erhältlichem Rückdeckel mit integrierter Beleuchtung.

Besonderheit der Sony Reader gegenüber den allermeisten anderen E-Book-Reader-Geräten ist, dass auch eine Micro-SD-Speicherkarte verwendet werden kann und die E-Books normal mit einem Dateimanager aufkopiert werden können. Es ist dafür also keine Wächter-Software nötig. E-Books mit Kopierschutz kann man mit Adobe Digital Editions aufspielen.

[!> Es gibt vor allem für E-Book-Händler oder sonstwem keinen Zugriff auf die am Sony Reader gespeicherten E-Books. Sony Reader ist daher der beste E-Book-Reader, mit dem man ohne spezielle Tricks - und sehr komfortabel - als mündiger Mensch umgehen kann.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1537:

Schrems klagt Facebook: FB-User können mitmachen

[BILD] Screenshot www.fbclaim.com - (c) Screenshot www.fbclaim.comÜber die Website www.fbclaim.com kann man sich sehr einfach der Klage von Mag. Maximilian Schrems gegen Facebook anschließen. Es gibt dabei kein Risiko. Wenn die Klage gewonnen wird, gibt es ein paar hundert Euro. Sinnvoll ist freilich die Teilnahme möglichst vieler Facebook-User, sodass die Prozess-Summe für Facebook nicht nur eine Kleinigkeit ist.                                                   Bild: Screenshot www.fbclaim.com

(02.08.2014) Der bereits wegen seiner Streitereien mit Facebook und allgemein in Datenschutzsachen bekannte Wiener Jurist Mag. Maximilian Schrems strengt eine Datenschutz-Klage gegen Facebook an. An diese Klage gegen Facebook Irland - der Vertragspartner aller Facebook-User außer jenen in Kanada und USA - kann man sich anschließen, indem man die Ansprüche an Mag. Schrems als Kläger überträgt. Dies entspricht quasi einer Sammelklage. Das Kostenrisiko trägt der Prozessfinanzierer Roland Prozessfinanz AG. Wenn der Prozess gewonnen wird, wird der Betrag auf alle aufgeteilt abzüglich Kosten und die 20%, welche der Prozessfinanzierer erhält.

Der Prozessfinanzierer erhält diese Provision nur im Erfolgsfall. Wenn die Klage erfolglos bleiben sollte, trägt also der Prozessfinanzierer die Kosten. Die Provision von 20% ist relativ klein; oft liegt diese bei 30% bis 50% der erstrittenen Summe. Für alle jene, die mitmachen entstehen für die Teilnahme keine Kosten und es entstehen auch keine Kosten im Verlustfall.

Die Abtretung der Ansprüche an einen Kläger ist eine Möglichkeit, die quasi einer Sammelklage entspricht, aber keine Sammelklage ist. Sammelklagen wären nach österreichischem Recht nicht möglich. Mag. Schrems ist also der Kläger und alle, die das selbe wollen können sich über ihn an diese Klage anschließen.

Bei der Klage geht es um eine längere Liste an Versäumnissen von Facebook. Für diese Klage wurden grundsätzliche oder eindeutige Fälle ausgewählt: Die Datenschutzbestimmungen, die Teilnahme am Überwachungsprogramm Prism, Graph Search, die Facebook-Apps, das Tracking auf anderen Seiten - beispielsweise durch Like-Buttons -, Big-Data-Anwendungen, welche Nutzer ausspähen etc.

Die Klagssumme pro Person ist mit 500 EUR plus dem rechtswidrig erlangten Gewinn relativ niedrig; primär geht es Mag. Schrems um das Prinzip, also um die Einhaltung der Grundrechte. Im Erfolgsfall wird die erstrittene Summe auf alle, die daran teilgenommen haben aufgeteilt. Mag. Schrems erhält selbst also den selben Anteil wie jeder Facebook-User, der seinen Anspruch an ihn abgetreten hat. Abgezogen von der erstrittenen Summe werden 20% Provision an den Prozessfinanzierer. Wenn also beispielsweise 500 EUR pro Teilnehmer erstritten werden, erhält davon jeder 400 EUR. Mag. Schrems verdient daran nichts und darf es rechtlich auch nicht.

An diese Klage kann sich jeder volljährige Facebook-User sozusagen anhängen, außer Facebook-User in USA und Kanada. Die Facebook-User in USA und Kanada haben als Vertragspartner Facebook USA; alle anderen haben als Vertragspartner Facebook Irland. Gegen Facebook Irland wird geklagt.

Mit Facebook will Mag. Schrems einen Anfang machen. Facebook ist freilich nicht das einzige Unternehmen, dem hinsichtlich Datenschutz Vorwürfe gemacht werden können.

[!> "praktiker" empfiehlt allen Facebook-Usern, sich dieser Klage durch Abtretung der Ansprüche daraus an Mag. Schrems anzuschließen. Es geht dabei nicht nur um ein paar hundert Euro, die jeder Einzelne dabei gewinnen könnte, sondern um die Rechte der User.

Über die nachfolgenden Links wird die Sache ausführlich erläutert und kann man sich dafür anmelden.

=>> www.europe-v-facebook.org

=>> www.fbclaim.com

Nachtrag am 15.08.2014: Am 7. August waren bereits die ersten 25.000 Anmeldungen eingelangt, die vorerst vorgesehen waren. Am 8. August hatten sich bereits weitere 20.000 Teilnehmer vormerken lassen. Bis die Teilnehmerzahl erhöht wird - was zu erwarten ist -, können sich Facebook-User vorerst vormerken lassen, die dann bei Erhöhung des Limits freilich bevorzugt berücksichtigt würden.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1536:
HIGHLIGHT IM "praktiker"-TESTLABOR

Olympus Stylus Tough TG-3: Robust, 15m Tauchtiefe

[BILD] Olympus Stylus Tough TG-3 - (c) Felix WesselyOlympus Stylus Tough TG-3 ist der jüngste Spross der ältesten Dynastie robuster Kompaktkameras: wasserdicht bis 15m, freier Fall aus bis zu 2,1m Höhe, 100kg Belastung und -10°C Kälte.                                 Bild: Felix Wessely

(25.07.2014) Mit der Olympus Stylus Tough TG-3 gibt es als Nachfolgerin der TG-2 - siehe Meldung vom 25.01.2013: Olympus STYLUS TG-2: Tough bis 15m Wassertiefe - eine besonders strapazfähige Kompaktkamera; speziell für unbekümmerte Verwendung in Urlaub und Freizeit. Die Strapaz-Eigenschaften der TG-3 sind gegenüber dem Vorgänger-Modell unverändert: wasserdicht bis 15m Tauchtiefe, stoßfest bei Fallhöhe bis 2,1m, 100kg Belastung - beispielsweise draufsteigen - und Frostfestigkeit für Temperaturen bis -10°C. - Daneben gibt es allerdings einige Besonderheiten und Neuerungen. - "praktiker" hatte die TG-3 bereits getestet und berichtet hier kurzgefasst vorab.

Der Sensor ist ein 16-Mpx-Backlit-CMOS-Sensor - bei der TG-2: 12 Mpx -, das Objektiv ist unverändert ein lichtstarkes 4-fach-Zoom äquiv. KB 25-100 mm und Anfangsblende 2,0-4,9. Der LCD-Monitor hat eine Diagonale von 3 Zoll und eine Auflösung von 460kpx Subpixel. Die Bedienelemente sind sehr robust und groß genug für leichte Bedienung auch mit Handschuhen. Sowieso werden speziell auch Unterwasser-Aufnahmen mit eigenen Motiv-Modi unterstützt.

Hier nachfolgend werden einige wenige besonders bemerkenswerte Funktionen ausführlicher erläutert.

Neuer Mikroskop-Modus für Fotos von winzigen Objekte

Neu bei der TG-3 ist ein Mikroskop-Modus, der den bisherigen Supermakro-Modus ersetzt und auch mehr Möglichkeiten für Aufnahmen von extrem kleinen Objekten bietet. Diese normalerweise komplizierten Aufnahmen gelingen damit auch einem blutigen Laien. Der Mikroskop-Modus wird - leicht zugänglich - über das Haupt-Betriebsart-Wahlrad gewählt.

Die Focussierung über den Autofocus ist dabei evtl. eine ziemliche Spielerei, weil sich das Objekt im Bildfeld abhängig von der Focuseinstellung stark verschiebt. Wenn es also noch unscharf ist, ist es an einer anderen Position, als wenn es scharf ist. Man muss also evtl. etwas herumspielen, bis das focussiert ist. Das ist allerdings kein Fehler von Olympus, sondern normal so beim Focussieren auf sehr nahe Objekte. Evtl. wäre es sinnvoll, wenn die Kamera den Focussierpunkt automatisch auf das Objekt nachführen würde, auf das man focussieren will.

Die Mikroskop-Aufnahmen können mit denen von Systemkameras durchaus mithalten. Es ist dabei eine Aufnahmeentfernung ab 1 cm möglich - ab Frontlinse - und aufgenommen können damit ca. 1 cm breite Objekte formatfüllend.

Durchdachte Intervall-Aufnahme-Funktion für Foto und Video

Sehr praktisch ist freilich auch die Möglichkeit, Intervall-Intervall-Aufnahmen zu machen: Man kann eine Anfangszeit einstellen - wenn Null, dann startet die erste Aufnahme beim Drücken des Auslösers, wenn höher, dann entsprechend später bis zur ersten Aufnahme. Weiters einstellbar sind die Zeitintervalle zwischen den Aufnahmen sowie die Anzahl der Aufnahmen. Bei den Intervallfotos kann über AF-Lock (halten) die Focussierung fixiert werden.

Es gibt auch einen Modus Intervall-Video. Das funktioniert prinzipiell gleich wie bei den Fotos, allerdings werden am Ende alle Aufnahmen zu einem Video zusammengefasst.

Die - verbesserungswürdige - Schwäche dabei ist, dass die Kamera nach jeder Aufnahme einige Zeit lang eingeschaltet bleibt. Es dürfte jene Zeit sein, nach der die Kamera auch normalerweise abschaltet. Sinnvoller wäre es, wenn sich die Kamera sofort nach einer Aufnahme wieder abschaltet. Schließlich kann die Kamera das, weil sie aus dem Standby dann sowieso wieder erwacht für die nächste Aufnahme. Prinzipiell müsste das also einfach realisierbar sein.

Für länger dauernde Intervall-Aufnahmen wird das Anschließen des Netzgeräts empfohlen. Das wäre wohl seltener nötig, wenn die Kamera nicht bei jeder Aufnahme so lange eingeschaltet bliebe.

Benutzerdefinierter Selbstauslöser

Beim Benutzerdefinierten Selbstauslöser - neben 2s und 12s Selbstauslöser als weiterem Einstellpunkt - kann die Wartezeit bis zum ersten Foto individuell gewählt werden. Dazu wählt man das im - wie traditionell bei Olympus über die OK-Taste erreichbaren - Menü für Aufnahmeeinstellungen vorerst aus, drückt aber nicht die OK-Taste zur Bestätigung, sondern die Menü-Taste um Wartezeit bis zur ersten Aufnahme, Anzahl der Aufnahmen in Folge und Intervall zwischen den Aufnahmen einzustellen.

Wenn man die zuletzt gemachten Einstellungen wieder verwenden will, braucht man das freilich nicht neu einstellen, sondern kann sofort die OK-Taste drücken um den Benutzerdefinierten Selbstauslöser anzuwählen.

Steuerung von externem Blitz über internen Blitz

Für die Steuerung von externem Blitz kann der interne Blitz in zwei Modi geschaltet werden: Entweder RC-Blitzmodus für Olympus-Blitzgeräte - resp. FourThirds-Blitzgeräte, die diese Betriebsart bieten - oder Servoblitz-Modus für normalen Servoblitz-Auslöser.

Modus Fotostory

Beim Modus Fotostory werden mehrere Bilder in einem vorgegebeneen Layout mit unterschiedlich gestalteten Rahmen zur Auswahl eingefügt. Es sind dann in einem Rechteck kombiniert beispielsweise drei Fotos, wobei eines groß ist und seitlich davon zwei kleine. (Evtl. brauchbar für SN oder zum Verschicken an Freunde mit Fotos von Kindern mit mehreren Aufnahmen in einem anstatt diese angehängt im E-Mail einzeln zu verschicken)

Zwei individuelle Messungen bei Weißabgleich

Beim Weißabgleich gibt es zwei Speicherplätze für individuellen Weißabgleich. Das ist praktisch, wenn man eine spezielle, immer wieder gleiche Lichtsituation hat und daneben noch einen Speicherplatz für weitere individuelle Messungen frei haben will. Wenn man nur einen Speicherplatz zur Verfügung hat, dann müsste man in diesem Fall jedesmal wieder neu die Messung für die immer wieder selbe Lichtsituation machen. Es ist also praktisch, einen zweiten Speicherplatz dafür zu haben.

Die Olympus Stylus Tough TG-3 misst 111 x 66 x 31 mm, sie wiegt 247 g und sie ist in den Gehäusefarben rot oder schwarz um knapp 400 EUR erhältlich.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1535:
HIGHLIGHT IM "praktiker"-TESTLABOR

JVC Everio GZ-RX115: Strapazfähiger FHD-Camcorder

[BILD] JVC Everio GZ-RX115 - (c) Felix WesselyJVC Everio GZ-RX115 ist ein strapazfähiger Camcorder in konventionellem Aussehen mit konventioneller Bedienung. Er ist staubdicht, wasserfest bis 5m Tauchtiefe, stoßfest für Fallhöhe bis 1,5m und frostfest bis -10°C.                                 Bild: Felix Wessely

(18.07.2014) Dem neuen Everio-Full-HD-Speicherkarten-Camcorder JVC Everio GZ-RX115 sieht man nicht an, dass es sich dabei trotz konventionellen Gehäuse-Designs um eine besonders strapazfähige Ausführung handelt: Er ist wasserdicht bis 5m Tauchtiefe, stoßfest bei freiem Fall aus bis zu 1,5m Höhe, staubdicht und frostsicher bis zu -10°C. Damit ist dieser Camcorder - der sich durch die konventionelle Formgebung wie gewohnt bedienen lässt - vollkommen unbekümmert einsetzbar. Sandstrand, Regengüsse oder mitfilmen am Rand eines "feuchten" Motocross-Rennens ist damit alles kein Problem. Bei schlimmster Verschmutzung wird der Camcorder nachher einfach abgewaschen. - "praktiker" hat einen JVC Everio GZ-RX115 eingehend getestet und berichtet hier kurz vorab über diesen attraktiven Urlaubs-Camcorder.

Die Bedienung erfolgt in der Hauptsache über einen Touchscreen. Aufgenommen wird in in Full-HD im AVCHD-Format. Dazu kommt ein integrierter Akku mit einer mit 4,5 Stunden besonders langen Arbeitsdauer. Fest eingebaute Akkus sind normalerweise nicht so optimal, aber bei einem wasserdichten Camcorder - und in Verbindung mit extra langem Atem - ein sinnvoller Kompromiss. Falls die Arbeitsdauer tatsächlich nicht reichen sollte, kann über USB der mitgelieferte Netzteil oder auch ein USB-Power-Pack angeschlossen werden, wie man es auch für Smartphones oder Tablets als Stromreserve zum Aufladen verwendet. Man ist also durchaus nicht eingeschränkt und - ein Vorteil auf Reisen - kann ein auch in Verbindung mit anderen Geräten verwendbares Power-Pack verwenden.

Weiters interessant - und heute bei Geräten der höheren Leistungskategorie bereits Standard - ist die integrierte WLAN-Schnittstelle, mit der der Camcorder u.a. über ein Smartphone fernbedient werden kann.

Die Speicherung der Aufnahmen erfolgt über SD-Karte - inkl. SDHC, SDXC - oder interner 8-GB-Speicher. Zusätzlich bietet der GZ-RX115 noch ein integriertes automatisches Power-LED-Videolicht. Einen Anschluss für externes Mikrofon gibt es nicht, aber das integrierte, direkt nach vorne ausgerichtete Mikrofon erbringt sehr brillante Aufnahmen und lässt sich auch mit dem Objektiv sozusagen "mitzoomen" (abschaltbar). Die Empfindlichkeit des Mikrofons kann in drei Stufen grob gewählt werden. Sowieso ist auch - wenngleich über das Menü etwas umständlich manuelle Entfernungseinstellung möglich. Das ist im gewissen Sinne ein Kompromiss an die wasserdichte und relativ kleine Ausführung. Manuelle Focussierung ist daher primär sinnvoll - und dafür aber besonders wichtig - für unverändert bleibende Aufnahme-Einstellung.

Als Objektiv ist ein lichtstarkes Konica-Minolta-HD-Zoom mit 40fach-Zoombereich eingesetzt. Der Zoombereich ist elektronisch auf bis zu 200fach erweiterbar. Bei einer Anfangsbrennweite äquiv. KB von ca. 40 mm gibt es leider keinen echten Weitwinkel. Sehr effektiv arbeitet auch der integrierte - allerdings elektronische und daher bei Aktivierung zusätzlich das Bildfeld verengende - Bildstabilisator.

Als Sensor ist ein rückseitig belichteter 2,5-Mpx-CMOS-Bildwandler eingesetzt, der in Verbindung mit dem bis 24 Mbps arbeitenden Falconbird-Prozessor der neuesten Generation bemerkenswert exellente Full-HD-Videos liefert. Diese lassen sich daher - wichtig für den arrivierten Videofilmer - auch ohne große Auffälligkeiten mit den Aufnahmen semiprofessioneller Kameras zusammenschneiden, weshalb sich der GZ-RX115 als problemloser Immer-dabei-Urlaubs-Camcorder auch für den anspruchsvollen Filmer empfiehlt. Auch Aufnahmen unter wenig Licht gelingen damit sehr gut.

Eine Intelligent-Auto-Funktion analysiert während der Aufnahme die Szene und optimiert für gängigere Motive automatisch und kontinuierlich die Einstellungen für Helligkeit, Schärfe, Farbsättigung, Gamma etc. Die Gesichtserkennungs-Funktion wiederum erkennt Gesichter, nach denen dann Belichtung und Schärfe ausgerichtet werden. Für filmerische Experimente gibt es einige Spezialeffekte und eine Zeitrafferfunktion freuen. Auch die professionelle Nachbearbeitung der Aufnahmen mit iMovie und Final Cut Pro X ist möglich. Zum Lieferumfang der neuen Everio Camcorder-modelle gehört die PC-Software "Everio MediaBrowser 4".

Fotoaufnahmen sind damit in einer Bildgröße von 10 Mpx möglich, allerdings sind diese freilich generell keine Stärke eines Camcorders.

Die Bedienung, Sucheranzeige und Bildwiedergabe ist über das konventionell ausklappbare und drehbare 3-Inch-LCD-Display sehr übersichtlich und auch unter hellem Umgebungslicht gut ablesbar.

An Anschlüssen gibt es einen HDMI-Mini-Ausgang mit Full-HD-50p Ausgabeformat sowie Micro-USB-Anschluss nach USB 2.0 für Stromversorgung und Datenübertragung. Abmessungen und Gewicht sind 60 x 59,5 x 122 mm resp. 290 g.

Der JVC Everio GZ-RX115 ist bereits erhältlich um ca. 470 EUR.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1534:

Sony DBT-S1: E-Paper in DIN-A4-Format für Profis

[BILD] Sony DBT-S1 - (c) SonyDer Sony DBT-S1 ist ein Riesen-E-Book-Reader mit E-Ink-Display im Format von etwa DIN-A4 und damit optimal für das Nutzen von PDF-Dokumenten unterwegs, die üblicherweise diese Größe haben; so wie Akten in Büroordnern früher einmal.                     Bild: © Sony

(08.07.2014) Bereits seit Ende 2013 gibt es mit dem Sony DBT-S1 einen E-Book-Reader der besonderen Art vorerst in Japan. Dieser soll heuer auch in Europa erhältlich werden, zielt aber - allein vom Preis her - auf berufliche Anwender. Der Sony DBT-S1 hat eine Bildschirm-Diagonale von 13,3 Zoll bei einer Auflösung von 1600 x 1200px. Die Bildgröße entspricht daher etwa DIN-A4-Format und ist daher ideal zum Lesen von PDF-Dokumenten, die ja typischerweise im US-Letter- resp. DIN-A4-Format sind. Man kann die Dokumente daher verwenden so wie auf Papier.

Der Sony DBT-S1 dürfte - zumindest vorerst - nur Geschäftskunden angeboten werden. Sein Preis dürfte in der Größenordnung von 1000 EUR liegen; in den USA wird er derzeit für 1100 USD angeboten; in Europa dürfte er noch nicht erhältlich sein.

Dies ist also allein vom Preis her kein E-Book-Reader-Gerät im konventionellen Sinn in der Größe eines Taschenbuchs, sondern eben für normal große Dokumente wie auf Papier. Es soll davon allerdings auch ausschließlich PDF-Format unterstützt werden, was die Verwendung von E-Books im heute gängigen Epub-Format ausschließt. Die Darstellung erfolgt ebenfalls über ein E-Ink-Display.

Der Sony DBT-S1 ist sicherlich ein höchst attraktives Gerät für alle jene, die in Vorzeiten noch ständig mit Büroordnern und Akten umgehen mussten und auch gelegentlich Akten unterwegs verwenden wollen.

"praktiker" konnte den Sony DBT-S1 noch nicht testen, da er vorläufig in Europa noch nicht verfügbar ist, behält dieses interessante Produkt aber im Auge.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1533:

Nikon D810: 36 Mpx mit besserer Technik, Haptik

[BILD] Nikon D810 - (c) Felix WesselyDie Nikon D810 ist eine rundum überarbeitete D800/D800E mit 36-Mpx-Bildsensor, FX-Format, ohne Tiefpassfilter und sie liegt durch eine neue Gummiarmierung fester in der Hand.                                 Bild: Felix Wessely

(27.06.2014) Gestern hat Nikon in Wien mit der D810 die Nachfolgerin der D800/D800E mit 36,3-Mpx-Bildsensor im FX-Kleinbildformat vorgestellt. Es gibt weitreichende Verbesserungen im Detail - auch für Video -, keinen optischen Tiefpassfilter für maximale Detailschärfe und eine durch neue Gummiarmierung optimierte Haptik. Ein attraktives Update der D800; eigentlich eher der D800E, weil sich diese von der D800 durch Wegfall des optischen Tiefpassfilters unterschieden hatte - siehe Meldung vom 14.02.2012: Nikon D800: 36-Megapixel-Fotos die alles zeigen. "praktiker" konnte bei der Präsentation in Wien die D810 bereits in die Hand nehmen und berichtet hier kurzgefasst vorab.

Die wesentlichsten Neuerungen bei der Nikon D810 ggü. der D800 sind ein vollkommen neuer Sensor - obwohl dieser mit 36,3 Mpx die gleich hohe Auflösung hat -, wie bereits bei der D800E ohne optischen Tiefpassfilter, die neue Engine Expeed4, eine insgesamt weitestgehend neu entwickelte Elektronik woraus u.a. auch eine um 1/3 reduzierte Leistungsaufnahme resultiert, ein Standard-Empfindlichkeitsbereich von ISO 64 bis ISO 12800, erweiterter Bereich ISO 31 bis ISO 51200 (D800: ISO 100-6400 resp. ISO 50.25500) etc. U.a. neu ist auch der RGBW-LCD-Monitor mit einer Auflösung von 1,229 Mpx Subpixel (= exakt VGA). Durch das vierte, weiße Subpixel ist hellere Darstellung und damit bessere Ablesbarkeit unter starkem Umgebungslicht und sowieso größerer Kontrastumfang möglich.

Für Videoaufnahmen gibt es weiterhin Full-HD, allerdings nun bis 50p resp. 60p (D800: 25p resp. 30p). Neu für Videoaufnahmen ist eine separate - konventionell funktionierende - Start-Stopp-Aufnahme-Taste.

Verbessert wurde auch der SLR-Sucher mit 100% Bildfeldabdeckung durch ein Prisma mit neuer Vergütung und daher weiter verbesserter Brillanz in der Darstellung. Ebenfalls im SLR-Sucher ist nun ein OLED für verbesserte Darstellung der angezeigten Einstell-Informationen eingesetzt.

Eine der wesentlichen Verbesserungen ist auch der verbesserte Autofocus mit Group-Area-AF wie bei der Nikon D4s.

Durch eine neu entwickelte Gummiarmierung lässt sich die D810 nun besonders sicher und fest halten was durchaus eine merkliche Verbesserung gegenüber der D800 darstellt. Eine sehr angenehme Sache in der Handhabung ist auch die neue Vertiefung zwischen den Tasten für AEL und AF-ON auf der Rückseite, die dadurch noch leichter blind bedienbar sind.

Insgesamt ist die Nikon D810 eine wertvolle Weiterführung der D800 mit Verbesserungen, die je nach persönlichen Aufgaben durchaus gravierend sein können. So beispielsweise der erweiterte Normal-Empfindlichkeitsbereich, der bis zu - für Viele wichtige - kleine ISO 64 bietet und nach oben hin um eine ganze (!) ISO-Stufe erweitert ist. Die schnelleren Funktionsabläufe und kleinerer Stromverbrauch sind nebenbei interessant. Bei Video-Aufzeichnung hätte man sich bei diesem Update evtl. Ultra-HD-Auflösung erwartet.

Die Nikon D810 soll ab Mitte Juli im österreichischen Foto-Fachhandel um knapp 3250 EUR erhältlich werden. Es passt das selbe Zubehör wie zur D800/D800E.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1532:
HIGHLIGHT IM "praktiker"-TESTLABOR

LG G3: HighEnd-Smartphone mit 4fach-HD-Auflösung

[BILD] LG G3 D855 - (c) Felix WesselyGegen das HighEnd-Smartphone LG G3 sieht die gesamte Konkurrenz regelrecht altbacken aus. Das bis knapp an den Rand reichende Display mit sagenhafter 4fach-HD-Auflösung macht sozusagen einen schlanken Fuß. Auch die inneren Qualitäten zeigen erfreuliche Innovationen.                                 Bild: Felix Wessely

(24.06.2014) Auf dem Labortisch des "praktiker"-Testlabor ist am vorigen Freitag brandneu das LG G3 D855 gelandet, das sich schon auf den ersten Blick von Bisherigem abhebt: Ein knallscharfes Display, das nahezu über die gesamte Oberfläche reicht und damit die bisher relativ breit umrandeten Smartphones als altbacken aussehen lässt. Kurz wird hier vorab über die ersten Testerfahrungen damit berichtet. Im Juli soll das LG G3 in Österreich erhältlich werden.

Augenfälligste Neuerung gegenüber dem Vorgängermodell G2 ist das außerordentlich fein auflösende 5,5-Inch-Display mit großartiger Brillanz und, dass dieses links und rechts nahezu die volle Breite abdeckt. Insgesamt ist die Erscheinung großartig schlank. Das Display hat eine Auflösung von 4fach-HD resp. 2560 x 1440px; das ist die etwa 1,8fache Auflösung von FullHD. Die Auflösung ist damit besser als die Bilddarstellung im feinsten Kunstdruck auf Papier und übrigens fast doppelt so hoch wie bei Fotoausarbeitung auf Fotopapier mit Farblaserbelichtung. Die Displayauflösung ist 538ppi.

Die wichtigste Neuerung für den Umgang und Verwendungsmöglichkeiten damit gegenüber dem Vorgängermodell G2 ist, dass es nun einen Steckplatz für Micro-SD-Speicherkarten gibt. Das ist freilich sehr wesentlich, weil solcherart auch unterwegs praktisch unbegrenzt Speicherplatz zur Verfügung steht oder dieser zumindest sehr preisgünstig erweiterbar ist. Der Steckplatz für die Micro-SD-Karte ist direkt oberhalb der SIM-Karte unterhalb des Rückdeckels. Zum Wechseln der Micro-SD-Karte muss der Akku nicht entfernt und daher der laufende Betrieb nicht unterbrochen werden.

Die Bedienung geht mühelos regelrecht wie geschmiert. Das G3 hat zahlreiche intuitiv verständliche UX-Funktionen. So beispielsweise Smart Keyboard, das Eingabefehler erheblich reduziert, indem es vom User lernt und dessen "Tipp-Gewohnheiten" analysiert; Smart Notice, eine Personal Assistent App, die Echtzeit-Informationen und Benachrichtigungen bereitstellt oder Smart Security, eine Sammlung von Sicherheitsfunktionen wie der LG-eigene KnockCode zum Versperren des Smartphones, Content Lock und Kill Switch. Das Betriebssystem ist Android 4.4.2 KitKat.

Die hohe Auflösung erfordert freilich auch höheren Rechenaufwand und damit tendenziell höhere Leistungsaufnahme. Dies wurde abgefedert u.a. durch automatische Anpassung der Bildfrequenz und der CPU-Taktfrequenz. Die Akkuleistung ist dadurch trotz des extrem fein auflösenden Displays zwar besser als bei den Konkurrenzmodellen und auch gegenüber dem G2, aber bei sehr intensiver Verwendung kommt man nicht viel länger als einen Tag durch, was zwar knapp, aber immerhin ausreichend ist. Die Akku-Arbeitsdauer ist also zwar gut im Vergleich, lässt aber bekanntlich allgemein bei Smartphones noch Wünsche offen. Es ist schlicht bedingt dadurch, dass die Geräte auch möglichst schlank bleiben sollen.

Bemerkenswert sind auch die Möglichkeiten der integrierten Kamera. Diese bietet eine Bildgröße von bis zu 13 Mpx, einen optischen Bildstabilisator (OIS) und einen für Smartphones ungewöhnlich schnell und präzise arbeitenden Laser-Autofocus. Eine Idee für natürlich unauffällige Ausleuchtung von Aufnahmen unter Kunstlicht ist der LED-Dual-Flash, mit einer dem Kunstlicht ähnlicheren "warmen" Lichtfarbe für natürlicher wirkende Aufnahmen in Innenräumen.

Zusätzlich gibt es freilich auch eine Frontkamera mit 2,1 Mpx Bildgröße; u.a. für Selfies oder freilich auch Videotelefonie im weiteren Sinne. Neu dabei ist, dass man mit Ballen der Faust im Bild einen 3-Sekunden-Selbstauslöser auslösen kann. Das funktioniert, indem man die Hand frontal mit ausgestreckten Fingern in die Kamera hält und sobald man diese zur Faust formt wird drei Sekunden später automatisch die Aufnahme ausgelöst.

Größe und Gewicht des LG G3 sind 146,3 x 74,6 x 8,9 mm und 149 g. Integriert sind u.a. WLAN/WiFi 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth Smart Ready (Apt-X), NFC, SlimPort, A-GPS/Glonass und USB-2.0-Anschluss. Der Akku hat eine Kapazität von 3000 mAh. Das Herz bildet ein Qualcomm Snapdragon 801 Quad-Core mit bis zu 2,5 GHz.

Das LG G3 wird ab Juli in den Gehäusefarben Metallic Black, Silk White, Shine Gold, Moon Violet und Burgundy Red erhältlich sein. Der Nominalpreis ist je nach internem Flash-Speicher von 16 oder 32GB knapp 600 EUR resp. 645 EUR.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1531:

Panasonic Lumix FZ1000: HighEnd-Superzoom-Bridge

[BILD] Panasonic Lumix DMC-FZ1000 - (c) PanasonicDie Panasonic Lumix DMC-FZ1000 dürfte eine neue Qualitätskategorie für Super-Zoom-Bridgekameras eröffnen. Bemerkenswert sind ein 1-Inch-MOS-Sensor, 16-fach-Zoom, hohe Lichtempfindlichkeit, wiederum beschleunigte Funktionsabläufe und Video bis Ultra-HD-Auflösung.                           Bild: © Panasonic

(13.06.2014) Mit der Lumix DMC-FZ1000 hat Panasonic gestern eine neue HighEnd-Bridge-Kamera mit 16-fach-Zoom und - großem - 1-Inch-MOS-Sensor mit 20,1-Mpx-Bildgröße für Ende Juli angekündigt. Hohe Bildergebnis-Qualität und bei Video Aufnahmen bis 4k/Ultra-HD-Größe lassen eine einzigartig hochwertige Superzoom-Kamera erwarten. Der 1-Inch-MOS-Sensor soll rauscharme Ergebnisse auch im High-ISO-Bereich liefern. Dafür soll auch die neue 4-Kern-Venus-Engine sorgen, die zudem wiederum beschleunigte Funktionsabläufe ermöglicht.

Die fortschrittliche Multiprozess-NR-Technologie der Venus-Engine sorgt für eine effektive Rauschunterdrückung über den gesamten Frequenzbereich. Zusätzlich überlagert ein Zufalls-Filter mit unregelmäßiger Struktur das Farbrauschen und bewirkt einen natürlicheren, analog wirkenden Bildeindruck. So sind Aufnahmen mit einer auf ISO 25600 erweiterten Maximalempfindlichkeit möglich.

Das Objektiv der Lumix DMC-FZ1000 ist ein hochwertiges Leica DC Vario-Elmarit 2,8-4,0/9,1-146 mm - äquiv. KB: 25-400 mm. Als Bildstabilisator ist ein 5-Achsen-Hybrid-OIS eingesetzt. Als Sucher gibt es neben dem schwenkbaren 7,5-Inch-LCD-Monitor auch einen Okular-Sucher mit OLED mit 2,36 Mpx Subpixel - und damit mit besonders feiner Auflösung.

Für besonders hohe Autofocussier-Geschwindigkeit und hohe Treffsicherheit sorgt ein Hybrid-Kontrast-AF mit DFD Depth From Defocus-Technologie; dies ist der selbe wie beim Systemkamera-Flaggschiff von Panasonic, der GH4. Dieser bietet 49 AF-Felder und eine Reaktionszeit von nur 0,09s.

Besonders interessant ist Pin-Point-AF für die Fokussierung auf kleinste Motivdetails, wobei der ausgewählte Punkt in einem eigenen Lupenfenster als Bild-im-Bild vergrößert dargestellt wird. Beim Tracking-AF wurden die Genauigkeit der Motiverfassung und die Bewegungsberechnung verbessert. Mit dem Low-Light-AF kann noch bei Dunkelheit bis zu -3 EV fokussiert werden. Das entspricht einer Landschaft unter Mondschein. Bei der Kontrolle der Scharfstellung im Live-View-Bild von Sucher oder Monitor hilft die Fokus-Peaking-Anzeige - sowohl bei automatischer wie manueller Fokussierung.

Serienbilder sind übrigens mit 12 fps bei voller 20-Mpx-Auflösung möglich. Die kürzesten Verschlusszeiten liegen bei 1/4000s mechanisch und 1/16000s bei elektronischem Verschluss.

Videoaufnahmen sind auch in Auflösung Ultra-HD mit bis zu 25 fps in MP4-Format möglich. Praktisch dabei ist freilich, dass von den Ultra-HD-Videoaufnahmen auch sehr gut als Fotos brauchbare Einzelbilder extrahiert werden können. Diese haben schließlich eine Auflösung von ca. 8 Mpx. Full-HD-Video mit Aufzeichnung in AVCHD- oder MP4-Format sind sowieso auch möglich. In Full-HD sind auch High-Speed-Aufnahmen mit 100 fps möglich. Außerdem möglich sind Stop-Motion-Animation und Intervall-Aufnahmen. Für Videoaufnahmen ist auch eine 3,5-mm-Klinkenbuchse für externes Mikrofon vorhanden.

Die Lumix FZ1000 ist mit integriertem WLAN/WLAN-Modul samt NFC zum Zusammenspiel mit anderen Geräten ausgestattet. Apps dazu gibt es für Geräte mit Android und iOS.

Die Lumix FZ1000 soll ab Ende Juli 2014 erhältlich werden. Preisvorstellungen wurden vorläufig noch nicht bekanntgegeben.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1530:
IN EIGENER SACHE

Praktiker.at: Cookie für Justage der Schriftgröße

[BILD] Screenshot praktiker.at auf Smartphone: Neue Schaltflächen für Schriftgröße - (c) Screenshot praktiker.atÜber drei Buttons kann die Größe für Schrift unter praktiker.at evtl. besser passend zum verwendeten Gerät und eigenen Wünschen korrigiert werden. Der gewählte Wert wird in einem Cookie gespeichert und bei Laden einer anderen Seite unter praktiker.at berücksichtigt. (Das Bild wurde entsprechend der gemachten Änderungen - siehe Nachtrag und Änderungen im Text - aktualisiert)                                                   Bild: Screenshot praktiker.at

(10.06.2014) Bislang wurden unter praktiker.at keine Cookies eingesetzt. Ab sofort gibt es ein Cookie, mit dem die individuelle Korrektur der Schriftgröße gespeichert wird. Außer diesem Wert - beispielsweise "75" für 75% der Browser-Vorgabe für die Schriftgröße - wird nichts gespeichert und der Wert wird ausschließlich vom Browser des Besuchers ausgelesen. Es wird dabei also nichts spioniert und auch nicht an den praktiker Verlag weitergeleitet.

Das Cookie wird nur dann erstellt, wenn Sie eine Änderung vornehmen. Wenn Sie die Änderung zurücksetzen, wird das Cookie gelöscht.

Diese nun neue Einstellung für die Schriftgröße ist deswegen sinnvoll, weil bei den aktuellen Webbrowsern bei Smartphones und Tablets zwar die Größe sehr einfach verstellt werden kann, aber

  • man muss es dann bei jeder aufgerufenen Seite neu machen und
  • bei vielen Browsern ist es so, dass der gesamte Fensterinhalt wie ein Bild vergrößert wird und daher oft Text über den Displayrand ragt und solcherart schwierig lesbar wird.
[BILD] Einstellfenster Schriftgröße praktiker.at (auf Smartphone LG G3) - (c) Felix Wessely
Bild: Felix Wessely Nachtrag: Einstellfenster für die Schriftgröße am Smartphone - hier auf LG G3.

Die Voreinstellung für die Schriftgröße unter praktiker.at müsste bei den meisten Webbrowsern von vornherein passend sein. Es gibt nun die Möglichkeit, diese um eine Stufe größer resp. kleiner einzustellen. Dies müsste dann für fast alle Konfigurationen und individuellen Wünsche für gute Lesbarkeit gut funktionieren.

Gedacht ist das vor allem für die Verwendung auf Smartphones und Tablets. Bei konventionellen Computern sind die Einstellungen am Webbrowser sowieso einfacher erreichbar und zudem ist die Darstellung der Webbrowser ziemlich einheitlich, weshalb die Voreinstellung in den allermeisten Fällen wohl keine Änderung erfordern wird.

Zur Verstellung der Schriftgröße gibt es drei kleine Buttons in der horizontalen Navigationsleiste ganz oben auf der Seite. Diese ist nur sichtbar bei Vollbild-Darstellung. Also nicht bei Frameset-Darstellung mit der Menüleiste - wie sich die Website üblicherweise mit konventionellen PCs zeigt. Bei Einstellung auf "Ohne Menü" sieht man das auch beim konventionellen PC oder Notebook. in der horizontalen Navigationsleiste ganz oben auf der Seite einen mit "Größe" beschrifteten Button, über den ein Feld mit den Einstellmöglichkeiten aufgerufen wird. Für die Menüleiste gibt es diese Größeneinstellungen nicht, weil diese auf Geräten mit Touchscreen sowieso schon sehr groß dargestellt werden. Wichtig ist eine komfortable Größe freilich nur bei umfangreicheren Texten.

Technisch funktioniert das so, dass der ausgewählte Wert - über die Buttons "-", "A" oder "+" "-1 Kleiner", "=0 Vorgabe" oder "+1 Größer" - in ein Cookie geschrieben wird. Der mittlere Wert beim mit "A" "=0 Vorgabe" bezeichneten Button ist die Voreinstellung. Jedesmal, wenn eine Seite unter praktiker.at aufgerufen wird, wird nun das Cookie ausgelesen und - sofern eines vorhanden ist - der entsprechende Korrekturwert für die Schriftgröße beim Laden der Webseite berücksichtigt. Sonst passiert damit garnichts. Es dürfte wohl auch niemand anderer etwas damit anfangen können. Das Einzige, was man dem entnehmen kann ist, dass praktiker.at besucht wurde, aber das ließe sich genausogut aus der Browser-History auslesen.

"praktiker" empfiehlt sowieso, den Webbrowser so einzustellen, dass alle Cookies nach Ende jeder Sitzung automatisch gelöscht werden. Nicht selten werden Cookies freilich dafür verwendet, das User-Verhalten auszuspionieren. Mitunter enthalten sie auch Zugangsdaten für automatisches Login. Dies ist unter praktiker.at nicht der Fall. Es gibt auch nur dieses eine Cookie. Bei manchen Webbrowsern kann man sich den Inhalt der Cookies anschauen. Beispielsweise bei Firefox unter Einstellungen / Datenschutz / Cookies anzeigen.

Zusammenfassend zum unter praktiker.at eingesetzten Cookie:

  • Es wird nur ein Zahlenwert gespeichert - die Schriftgröße in Prozent vom Normalwert.
  • Das Cookie wird nur dann erstellt, wenn die Schrift auf größer - Button bezeichnet mit "+" "+1 Größer" - oder kleiner - Button bezeichnet mit "-" "-1 Kleiner" - eingestellt wird.
  • Das Cookie wird gelöscht, wenn die Schrift auf Vorgabe - Button bezeichnet mit "A" "=0 Vorgabe" - zurückgesetzt wird.
  • Die Buttons zur Einstellung der Schriftgröße - und die Funktion - sind nur dann verfügbar, wenn vom Webbrowser JavaScript unterstützt wird und Cookies nicht abgewiesen werden.
  • Die Buttons zur Einstellung der Schriftgröße gibt es nur auf Inhaltsseiten - nicht Menü - wenn die Inhaltsseite exklusiv - nicht im Frameset gemeinsam mit Menü links - dargestellt werden. Das ist die übliche Darstellung bei Smartphone und Tablet.
  • Die Änderung der Schriftgrößen bezieht sich nur auf Inhaltsseiten. Sie bezieht sich nicht auf - je nach Gerät oder gewählter Darstellungsart - seitlich oder exklusiv dargestellte Menü-Seiten.

Die Schwierigkeit bei Smartphones und Tablets liegt darin, dass es sehr unterschiedlich hohe Auflösungen und Displaygrößen gibt und diese zudem nicht immer korrekt vom Webbrowser gemeldet werden. Die Spezialitäten dabei sind - über den nachfolgenden Link erreichbar - ausführlich erläutert.

==> www.praktiker.at/webtec02.htm

Nachtrag am 12.06.2014: Vielen Dank für die zahlreichen positiven Rückmeldungen zu dieser kleinen Änderung auf unserer Website. Zahlreich geäußertem Wunsch entsprechend, wurde die Funktion nun insofern geändert, als über die Buttons für Plus/Minus die Schriftgröße in kleinen Schritten - praktisch unbegrenzt und damit beliebig - verstellt werden kann.

Freilich gibt es bei Verkleinerung eine Grenze für die kleinstmögliche Darstellung des Browsers; was je nach Browser unterschiedlich festgelegt - und bei manchen Browsern auch individuell einstellbar - ist. Es wird daher ab einer gewissen Grenze der Verkleinerung die Schrift nicht mehr weiter kleiner. - Bei wiederholtem Anwählen von Verkleinerung passiert also Folgendes: Vorerst werden die Passagen mit kleinerer Schrift so klein wie kleinstmöglich, danach ändern sich nur noch die Passagen mit größerer Schrift etc. So lange bis auch alle Titelschriften bei der vom Browser vorgegebenen kleinsten Schriftgröße angelangt sind. Das ist die Logik dahinter.

Über den Button "=0 Vorgabe" wird - wie zuvor - auf Normalgröße zurückgesetzt und auch das Cookie gelöscht. Ob die Schrift kleiner, gleich oder größer Normalgröße ist, wird durch den entsprechenden farblich hervorgehobenen Button angezeigt. Wenn der Button "=0 Vorgabe" - derzeit durch magentafarbene Grundfarbe - hervorgehoben ist, bedeutet das also, dass es kein Cookie gibt.

Die Funktion wurde heute Abend noch weiter neu überarbeitet. Sie steht nun auch in der Frameset-Darstellung zur Verfügung. Die Änderung: Es gibt nun einen Button beschriftet mit "Größe". Wenn dieser angewählt wird, klappt ein Feld mit den Einstellmöglichkeiten aus. Dieses ist selbsterklärend. Der Button "Größe" ist derzeit normalerweise dunkelbraun. Wenn er magentafarben ist, dann zeigt das an, dass eine Größenkorrekur aktiv ist. Die Funktionen der ursprünglichen Buttons mit +/-/A - gibt es nun mit den etwas ausführlicher beschrifteten Buttons. Bitte einfach das Feld "Größe" hier oben auf der Seite anzuwählen und bitte anzuschauen. - Vielen Dank für die zahlreich eingelangten Anregungen dazu, denen damit auch entsprochen wurde! - Die Änderungen wurden in der Meldung oberhalb erkennbar vorgenommen, sodass diese nun aktuell ist.

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