[COVER] ITM praktiker

ITM Newsroom
Meldungen Nr. 1510-1519
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Mit "ITM-Newsroom" gibt es für "ITM praktiker"-Leser - nicht regelmäßig! - Kurzmeldungen über aktuell vorgestellte neue Produkte, Technologien und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten zu "praktiker" und praktiker.at. - Es geht hier um alle jene Themen, die auch Gegenstand der Berichterstattung des "praktiker" sind: Audio, Video, Foto, TV/Heimkino, Telekommunikation, Navigation, Computer und - sowieso - Multimedia-Technologien.

[!>  Tiefergehende Behandlung der Themen sowie Testberichte, Grundlagenwissen und Hintergründe zu Technologien finden Sie bitte in den "praktiker"-Heften (kostenlos testen: Schnupperabo-Bestellung).



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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1519:

Opera 12.17 behebt Heartbleed-Lücke in Alt-Opera

(28.04.2014) Von Opera gibt es ab sofort wegen der vor knapp zwei Wochen bekanntgewordenen Sicherheitslücke "Heartbleed" in OpenSSL (siehe Meldung vom 10.04.2014: OpenSSL Heartbleed: Einfallstor in SSL-Verbindung) mit Opera 12.17 ein Update der "alten" Opera-Generation, deren Entwicklung im Vorjahr eingestellt wurde. Seither gibt es den von Grund auf neu konzipierten Webbrowser Opera auf Basis von Chromium (siehe Meldung vom 02.07.2013: Opera 15 ist da, klassischer 12.x weiter gepflegt).

Mit Opera 12.17 wird lediglich eine Heartbleed-Lücke in der Autoupdate-Funktion in Opera beseitigt. Über diese wäre es möglich, dass sich jemand Zugang zum Computer verschafft mittels eines gefälschten Zertifikats. Diese Lücke gibt es nur bei der Windows-Version von Opera und daher auch nur für diese ein Update. Für die Linux-Version gibt es kein Update der bislang aktuellen Version des alten Opera 12.16.

Außer dieser Lücke wurden keine Bugs behoben oder neue Funktionen seit 12.16 eingeführt. Für diese alte Opera-Generation ist auch weiterhin bestenfalls die Berichtigung gröberer Sicherheitslücken zu erwarten, sobald solche bekannt werden.

=>> www.opera.com/download/guide/?ver=12.17

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1518:

Leica T: Neues Systemkamera-System in APS-C-Größe

[BILD] Leica T mit Summicron-T 1:2/23mm - (c) LeicaDie neue Leica T ist eine Systemkamera - für das erste Modell - ohne integriertem Okularsucher und großem Touchscreen. Die Bedienung erfolgt in der Hauptsache über zwei Rändelräder nebeneinander in Daumen-Nähe. Als Gehäusefarben sollen orange (sehr schön!), gelb, hellgrau und schwarz zur Auswahl stehen. Hier im Bild das erste Modell mit Summicron-T 1:2/23 mm.                     Bild: © Leica

(23.04.2014) Erst für morgen Donnerstag, 15 Uhr zur Veröffentlichung angekündigt hat Leica die Einführung einer neuen Systemkamera-Serie mit neuem Objektivanschluss: Leica T. Nur kurzzeitig war die neue Webseite mit Informationen darüber - wohl nicht irrtümlich - heute bereits online. - "praktiker" hat zufällig einen kurzen Blick darauf werfen können und berichtet kurz, was erspäht werden konnte.

Die Leica T ist eine neue Systemkamera mit - das ist freilich das Merkmal eines Kamera-Systems - neuem Bajonettanschluss. Vorerst dürfte es zwei Objektive geben mit 1:2/23 mm (äquiv. KB: 34,5 mm) und ein Zoom mit 1:3.5-5.6/18-56 mm (äquiv. KB: 27-84 mm). Bemerkenswert ist, dass es bei den Objektiven keine Blendenwahl am Objektiv gibt und diese auch keinen Bildstabilisator - aber Autofocus - haben. Zusätzlich gibt es einen Ring für manuelle Focussierung. Evtl. ist im Gehäuse ein Bildstabilisator; dies ist vorläufig noch nicht eindeutig. An der Oberseite ist ein ausfahrbarer Blitz und es gibt auch einen Blitz- resp. Zubehörschuh, der alternativ für den aufsteckbaren Okularsucher genutzt werden kann.

Als Zubehör angeboten wird vom Start weg auch ein Adapter auf Leica-M-Objektive, der auch die 6-bit-Codierung zur Erkennung des Objektivtyps auslesen kann. So wie der Adapter ausschaut, dürfte das Auflagemaß von Leica-T bei etwa 20-22 mm liegen. Leica-M-Objektive werden logisch mit Arbeitsblendenmessung eingesetzt werden können. Der erzielbare Bildwinkel ist - da APS-C - entsprechend 1,5facher Brennweite bei KB.

Der Sensor ist ein 16,5-Mpx-Sensor. Bildserien sind mit einer Frequenz von 5 fps mit max. 12 Bildern in Folge möglich. Videoaufnahmen sind in Full-HD möglich. Dieses erste Modell des Leica-T-Systems hat keinen integrierten Okularsucher. Mit Leica Visoflex gibt es einen elektronischen Aufstecksucher; zu dessen technischen Werten ist uns derzeit nichts bekannt; er soll jedenfall einen GPS-Empfänger beinhalten, was durchaus eine interessante Kombination ist. Das Display auf der Rückseite ist als Touchscreen ausgeführt mit einer Diagonale von 3,7 Zoll über den eben auch die Bedienung teilweise gesteuert wird. Von Leica werden eine besonders verzögerungsarme Sucherbilddarstellung und sehr schneller Autofocus in Aussicht gestellt.

Entsprechend den derzeit vorliegenden Informationen soll es außerdem einen internen Massenspeicher mit einer Kapazität von 16GB sowie WLAN-Funktion und Zusammenspiel mit iOS- oder Android-Geräte über spezielle Leica-T-Apps für Fernbedienung, Bildübertragung - auch für Sucherbild - etc. geben. Dass es neben dem internen Speicher auch einen Steckplatz für SD- oder Micro-SD-Speicherkarten gibt ist wohl zu hoffen, geht aber aus den ersten vorliegenden Informationen nicht klar hervor.

Leica-T fällt in eine ähnliche Kategorie wie Sony NEX; auch hinsichtlich der Grundzüge der Kameraform. Das Gehäuse ist außen aus Alumnium und sieht sehr solide gefertigt aus. Bemerkenswert ist freilich die sehr klare Bedienung über zwei Rändelräder. Was alles damit gesteuert werden kann und wie, wird dann erst - Jedem für sich selbst - eine Beurteilung zulassen ob das Konzept anderen überlegen ist oder nicht. Die Marke "Leica" lässt hier jedenfalls eine eigenständige Lösung erwarten.

Der Preis dürfte in der Größenordnung von 3000 EUR fürs Gehäuse und in Verbindung mit Objektiv bei 4000 EUR liegen.

Über nachfolgenden Link müssten dann ab Donnerstag, 15 Uhr die aktuellen Informationen zur neuen Leica T auf der Website von Leica verfügbar sein.

=>> de.leica-camera.com

Nachtrag am 28.04.2014: Wie mittlerweile bekanntgeworden ist, soll die Leica T Typ 701 - so die genaue Bezeichnung des ersten Modells zum Leica-T-System - knapp 1500 EUR kosten und samt erwähntem Zoom-Objektiv knapp 3000 EUR. Was vorerst nicht klar war: Es gibt einen Steckplatz für SD-Speicherkarte und es gibt keinen Bildstabilisator in der Kamera - und auch keinen in den beiden vorerst angekündigten Objektiven. Es gibt keine Sensorreinigung. Das Aluminium-Gehäuse ist komplett aus einem Stück gefräst. Leica hebt das Bedienkonzept über zwei Rändelräder und Multitouch-Screen mit Kacheldesign als besonders innovativ hervor. Es fehlt jedenfalls die nicht unwesentliche "echte" Taste für AE/AF-Lock für getrennte Messwertspeicherung von Focussierung und Belichtung zur kontrollierten Nutzung der Automatikfunktionen, was für viele anspruchsvollere Fotografen ein wesentliches Manko sein könnte.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1517:

ORF-Watch.at: Staats-Rundfunk unter Beobachtung

(22.04.2014) Mit orf-watch.at wurde heute unter der gleichnamigen Webadresse eine unabhängige Plattform zur Diskussion über die Stellung des ORF in Österreich eröffnet. "Während alle Parteien und alle Medien vom ORF unter Druck gesetzt werden, hat der Staatsfunk keinerlei Möglichkeit auf ORF-Watch mitzumischen." Das verspricht Dr. Andreas Unterberger, einer der Gründer von ORF-Watch auf seinem renommierten Nachrichten-Blog Andreas Unterbergers Tagebuch. Ein interessantes Konzept und ein großes Team renommierter Journalisten dürfte die "größte Orgel des Landes" fortan in Bewegung halten.

Gründer von ORF-Watch sind die neun schwerpunktmäßig aus den Fachgebieten Politik, Wirtschaft und Wissenschaft kommenden österreichischen Journalisten Werner Grotte, Elisabeth Hennefeld, Peter Krotky, Christian Ortner, Ruth Pauli, Werner Reichel, Claus Reitan, Andreas Unterberger und Gudula Walterskirchen.

Geboten werden erwartungsgemäß Berichte über besondere Vorkommnisse im und rund um den ORF. Die Bandbreite der Themen lässt sich an den Rubriken schon recht gut erkennen:

  • Fakten (Quoten, Technik, Entwicklungen)
  • Formate (Seltsamkeiten, Irrwege, Defizite)
  • Ideologie (Einäugigkeit, Regierung, Parteien)
  • International (Trends, Vergleiche, Analysen)
  • Monopol (Gebühren, Sparen, Konkurrenz)
  • Öffentlich-rechtlich (Sauberkeit, Ethik, Kultur)
  • Personal (Pfuschs, Bezahlung, Agitatoren)
  • Reform (Regulierung, Konzepte, Politik)

Zusätzlich kann man auch selbst Beiträge in den Rubriken "Debatte" und "Kritik" verfassen. Beispielsweise Sendungskritiken. Zum Verfassen von Beiträgen ist ein Abonnement erforderlich, das derzeit 22 EUR pro Quartal kostet. Die Finanzierung der Website soll zudem über Spenden und Werbung erfolgen.

Dafür, dass die Website erst knapp einen Tag alt ist gibt es schon ziemlich viel zu lesen. So beispielsweise "Publikumsrat entsendet vier rote Stiftungsräte", "Meinungsmacht und UKW-Frequenzen", "Verteilungskämpfe zwischen ORF und Filmbranche".

Das Konzept in dieser Zusammenstellung ist ein neuer Typus und das Gründer-Team weckt sowieso hohe Erwartungen an die inhaltliche Qualität und interessante Gedanken. Unbedingt anschauen!

=>> www.orf-watch.at

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1516:

Google/Motorola Project Ara: Modulares Smartphone

[BILD] Google/Motorola Project Ara - (c) GoogleProject Ara von Google/Motorola ist ein Smartphone, das im Grunde aus einem Chassis mit mehreren Steckplätzen für Module unterschiedlicher Größe für die verschiedenen Funktionseinheiten eines Smartphones besteht, die solcherart individuell zusammengestellt werden können. Im Grunde so wie beim Desktop-PC mit Steckkarten.                     Bild: © Google

(18.04.2014) Nun schon recht konkret geworden ist die Idee von Google resp. deren Tochterfirma Motorola, ein Konzept für ein modular individuell zusammenstellbares Smartphone zu entwickeln - nun unter der Bezeichnung "Project Ara". Das System besteht im Prinzip aus einem Chassis mit verschieden großen Einschüben für verschiedenste Module, die man nach Geschmack zusammenstellen kann. Das erste Smartphone nach diesem Konzept soll Anfang nächsten Jahres erhältlich werden und mit den Basisfunktionen nur 50 USD kosten.

Obwohl die Idee auch bei Hardware alles andere als neu ist - schließlich ist auch jedes Fahrrad beliebig zusammenstellbar, jede Komponenten-HiFi-Anlage und sowieso jeder Desktop-PC - beruft sich Google darauf, die Idee aus dem Software-Bereich übernommen zu haben, wobei ein System mit einer individuellen Zusammenstellung aus Anwendungen zusammengestellt wird.

Ähnlich wie bei Apps für Android lädt Google auch Hardware-Entwickler und -Hersteller ein, Module dafür zu entwickeln.

Sehr interessant bei dem Konzept ist die Lösung, wie die Module fixiert werden: Sie haften mit einem sogenannten Elektro-Permanentmagneten. Das ist ein Permanentmagnet, der - zum Abnehmen des Moduls - durch elektromagetische Gegenkraft das betreffende Modul löst.

Erwartungsgemäß sind freilich Module für Display, Akku, Processor, Kamera, GPS-Modul, Funkmodule für GSM, WLAN und Bluetooth - also alles, was ein gut ausgestattetes Smartphone beinhaltet.

Interessant - und darin dürfte wohl der einzige praktische Sinn liegen - ist aber die Möglichkeit, solcherart auch sehr spezielle Module direkt ins Smartphone zu integrieren, die bislang extern angesteckt werden. So beispielsweise ein Messgerät für Blutzucker, Blutdruckmessung oder auch Messgeräte für den Elektroniker. Im Prinzip ist wohl alles realisierbar, was ausreichend klein gebaut - und daher als Modul passend gemacht - werden kann.

Für die Funktionen, die normalerweise sowieso in einem Smartphone vorhanden sind, ist es vielleicht nicht so sehr attraktiv, sondern eher einfach interessant. Ein spezielles Kameramodul wird nicht mehr sonderlich interessant sein, da schon jetzt die Qualität der Kameras sehr hoch ist und sehr viel mehr ist in dieser Größe einfach nicht machbar.

Das Problem ist freilich auch, dass ja heute die Herstellung der einzelnen Funktionseinheiten nicht wirklich teuer ist. Es würde also durchaus vorkommen - was ja heute auch teilweise bei Handy-Zubehör der Fall ist -, dass die Blisterverpackung in Wirklichkeit mehr kostet als das darin verpackte Modul. Selbstverständlich muss das alles separat gelagert und verkauft werden. Es könnte sich als wenig wirtschaftlich - und vielleicht auch ziemlich teuer - herausstellen.

Manche schwärmen jetzt schon davon, dass man sich dann nicht mehr ständig ein neues Smartphone kaufen muss, dass also nur noch einzelne Module getauscht werden. Das dürfte keine realistische Einschätzung sein. Das scheitert wohl schon an der Freude vieler Smartphone-User, gelegentlich das Oberflächen-Design zu wechseln.

Wenn also das Smartphone anders - dem neuesten Trend entsprechend - ausschauen soll, dann wird man dafür wohl auch alle Module wechseln müssen und daher lieber gleich das ganze modulare Smartphone. Eine einheitliche Abdeckung für die Rückseite - so wie es das jetzt für Smartphones zum Aufstecken gibt - wird vom Konzept her nicht machbar sein, weil die Module auch hervorstehend sein können.

Der streng gesehen praktische Vorteil des modularen Smartphones liegt wohl in Spezialanwendungen. Ob das Konzept auch auf breiter Basis Erfolg haben wird, wird aber sowieso nicht von rationalen Überlegungen abhängen, sondern schlicht davon, ob es gefällt. Etwas individuell zusammenstellen zu können hat immer einen speziellen Reiz.

[!> Im Mobiltelefon-Bereich dürfte Samsung als erster die Idee eines modular aufgebauten Handys gehabt haben, allerdings bereits vor mehr als 15 Jahren. Damals ging es darum, dass ständig irgendwelche neuen Funktionen dazugekommen sind oder Standards sich geändert hatten. Das komplette Handy war damals noch relativ teuer und daher erschien das eine gute Lösung zu sein, nicht bei jeder Änderung gleich ein komplett neues Handy kaufen zu müssen. Es wurde dann aber primär deswegen nicht realisiert, weil es damals das Ziel war ein möglichst kleines, leichtes Handy herauszubringen. Da jedes Modul ein eigenes Gehäuse - und damit mehr Platz - braucht, wäre das kontraproduktiv gewesen. Die heutigen Smartphones werden ja eher wieder größer. Deshalb ist es auch kein gravierender Nachteil, dass das modulare Smartphone um eine Spur dicker sein wird als ein vergleichbares konventionell aufgebautes Smartphone.

=>> www.projectara.com

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1515:
TERMIN-TIPP FÜR PRAKTIKER

2. OM-D Photography Playground: Magie in Berlin

[BILD] Berlin Facade von Leandro Erlich - (c) Felix WesselyInstallation "Berlin Facade" von Leandro Erlich ist die baulich aufwendigste Installation beim von Olympus veranstalteten "OM-D Photography Playground" in Berlin. Die am Boden liegende Hausfront wird verblüffend echt über einen schrägen Spiegel "aufgestellt".                                 Bild: Felix Wessely

(16.04.2014) Im vorigen Jahr hatte Olympus erstmals den "OM-D Photography Playground" in Berlin veranstaltet: In den Hallen der ehemaligen Werkstätten der Oper Berlin sind optisch faszinierende und überraschende Kunst-Installationen zu sehen. Der Besucher bekommt leihweise eine Olympus OM-D-Kamera um eigene Fotos davon zu machen - und dabei freilich die Leistungen dieser Kamera gleich kennenzulernen. Nach dem riesigen Erfolg findet das nun heuer wieder statt - zusätzlich auch in Hamburg (siehe Meldung vom 21.02.2014: 2. OM-D Photography Playground: Berlin + Hamburg). - "praktiker" hat die nun am 10. April in Berlin eröffnete Veranstaltung besucht und sich von den Installationen bezaubern lassen.

Im Vorjahr wurde an Besucher die damals einzige OM-D-Kamera, die Olympus OM-D E-M5 ausgegeben. Heuer ist es die aktuelle neben der E-M1 "kleinere" OM-D, die Olympus OM-D E-M10. Im Vorjahr standen 100 Kameras für die Besucher bereit, was zu wenig war, so Olympus-Österreich-Marketingchef Erich Grünberger "diesmal sind es 250 E-M10 und vorerst 25.000 Speicherkarten, mit denen die Besucher dann ihre hier gemachten Aufnahmen mitnehmen können". Im Vorjahr wurde es mit den Kameras oft knapp, weil der Andrang erheblich größer war als vorerst erwartet. Im Vorjahr wurde dann auch die Ausstellung verlängert. Heuer dauert sie von vornherein gleich sechs Wochen lang.

Für die Installationen wurden noch unbekannte junge und bereits international renommierte Künstler gefunden. Es geht um optische Täuschungen, optische Effekte und ein insgesamt intensives visuelles Erlebnis, das sich auch gut mit der Kamera in Szene setzen lässt. Jeweils bei den Installationen dabei sind die Künstler und hilfreiche Assistenten, die den Besuchern auch sehr gut erklären können, wie sie die Kamera optimal einstellen.

Die baulich aufwendigste Installation ist eine am Boden liegende Hausfront - "Berlin Facade" von Leandro Erlich -, die über einen schräg montierten, riesigen Spiegel so täuschend echt gespiegelt wird, sodass die Personen, die sich auf der Hausfront am Boden entsprechend platzieren so ausschauen als würden sie stürzen oder eben waagrecht gehen oder am Fensterbrett sitzen etc.

[BILD] Installation der Künstlergruppe AlexandLiane - (c) Felix Wessely
Bild: Felix Wessely Installation der Künstlergruppe AlexandLiane: Farbige Perücken auf schwarzen Zylindern in Herzform aufgestellt mit durch den Kamerablitz aufleuchtenden "Augen".

Eine der weiteren Installationen ist jene der britischen Künstlergruppe AlexandLiane, wobei schwarze Zylinder mit farbigen Perücken wie ein großes Publikum in einem Kino aufgestellt sind. Die Augen sind reflektierend und leuchten so unter Verwendung des Kamerablitzes bei der Aufnahme auf. Mit verschiedenen Farbfiltern, die vor den Blitz gehalten werden, kann dann die Farbe der leuchtenden Augen verändert werden. AlexandLiane hatten bereits "visuelle Welten" u.a. für Kylie Minogue und Deichkind kreiert.

Die Ausstellung ist auch ohne Kamera in der Hand sehr sehenswert. Im Foto zeigen sich dann allerdings eben zusätzliche Effekte resp. kommen die Effekte erst so richtig zur Geltung; wie beispielsweise bei der gespiegelten Hausfront.

Die Ausstellung "OM-D Photography Playground" läuft noch bis kommenden 25. Mai täglich von 11 bis 19 Uhr. Adresse: Berlin, Zinnowitzer Straße 9. Der Eintritt ist frei. Eine Olympus OM-D E-M10 kann kostenlos ausgeliehen werden. Die SD-Speicherkarte mit den eigenen Fotos darf man behalten.

=>> photographyplayground.olympus.de

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1514:
HIGHLIGHT IM "praktiker"-TESTLABOR

Pro-Ject Stream-Box-DS-Familie: Firmware-Update

[BILD] Pro-Ject Stream Box DS - Display mit Firmware-Update - (c) Felix WesselyDas Auslösen des Firmware-Updates bei den Geräten der Stream-Box-DS-Familie von Pro-Ject erfolgt einfach durch Auswahl der Funktion über das Menü.                                 Bild: Felix Wessely

(15.04.2014) Ab sofort stellt Pro-Ject für deren Media-Audio-Komponenten Stream Box DS ein Firmware-Update zur Verfügung. Das Firmware-Update betrifft die komplette Stream-Box-DS-Familie. So beispielsweise Pro-Ject Stream Box DS+ (siehe Meldung vom 11.06.2013: Pro-Ject Stream Box DS+: Audio-Quellen-Paradies) und das ältere Modell Pro-Ject Stream Box DS (siehe Meldung vom 03.12.2011: Pro-Ject Stream Box DS: HighEnd-Audio über USB).

Stream Box DS - die verschiedenen Modelle der Serie sind alle im HighEnd-Bereich angesiedelt - sind Audio-Mediaplayer für die Wiedergabe von USB-Speicher, Internet-Radio und lokalem Mediaserver.

"praktiker" hatte das Firmware-Update bereits testen können anhand einer älteren Stream Box DS. Bemerkenswertere Änderungen sind die verbesserte Unterstützung für FLAC-192/24-Dateien inklusive Level Zero über das Netzwerk und die Darstellung der Album-Cover ist nun etwas größer. Ansonsten wurden primär kleine Fehler ausgebessert und es gibt nun durch weniger Speicherplatz für die Firmware selbst mehr Pufferspeicher bei der Audio-Wiedergabe.

Weiterhin ist leider - zumindest beim Modell Stream Box DS - "Schnelles Vor- und Rückspulen" innerhalb einer Audio-Datei nicht möglich.

Das Auslösen des Firmware-Updates erfolgt durch Auswahl im Menü des Geräts während aufrechter Internet-Verbindung. Das Firmware-Update läuft dann automatisch ab. Nach der Installation wird das Gerät - erwartungsgemäß - neu gebootet.

[LOGO] HiFi from Austria ==> www.praktiker.at/hfa/

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1513:
TERMIN-TIPP FÜR PRAKTIKER

Klangbilder 2014 in Arcotel bei der Reichsbrücke

(12.04.2014) Die Klangbilder 2014 wird heuer in Wien-Kaisermühlen, im Arcotel am Kaiserwasser stattfinden. Zuletzt wurde diese Messe für Unterhaltungselektronik im Hotel Hilton Vienna Plaza am Schottenring abgehalten.

Das Arcotel am Kaiserwasser ist knapp nach der Reichsbrücke und daher leicht erreichbar beispielsweise über die U-Bahn-Linie U1, Station Kaisermühlen-VIC. Die Klangbilder 2014 wird von 7. bis 9. November 2014 stattfinden.

=>> www.klangbilder.eu

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1512:

OpenSSL Heartbleed: Einfallstor in SSL-Verbindung

(10.04.2014) Mit "Heartbleed" wurde kürzlich in der Verschlüsselungs-Software OpenSSL eine der schwerwiegendsten Sicherheitslücken der vergangenen Jahre entdeckt. Es wird empfohlen alle Passwörter von Diensten und E-Mail-Konten zu ändern, bei denen OpenSSL eingesetzt wird. - SSL wird bekanntlich bei Internetverbindungen zu Webseiten - erkennbar am Präfix https:// und typischerweise einem Schlüsselsymbol im Browser - oder nahezu überall bei der Übertragung von E-Mails zwischen Client-Software und Mailserver genutzt. Überall dort, wo die kostenlose SSL-Software OpenSSL eingesetzt wird, gibt es nun diese gravierende Sicherheitslücke, die es beispielsweise ermöglicht, Passwörter auszulesen.

Betroffen sind also alle Dienste, die OpenSSL einsetzen. In erster Linie betrifft das E-Mail-Konten, sofern am Mailserver OpenSSL eingesetzt wird. Es ist also nicht verkehrt, sicherheitshalber alle E-Mail-Passwörter zu ändern. Das sollte man sowieso gelegentlich tun und wäre gleich ein Anlass dafür.

Unter den populäreren sonstigen Diensten und Websites, die OpenSSL einsetzen sind Dropbox, Facebook, Google, SoundCloud, Tumblr und Yahoo. Bei diesen wird empfohlen, die Passwörter zu ändern, da diese vielleicht zuvor ausgelesen wurden.

Die korrigierten OpenSSL-Versionen müssten mittlerweile überall installiert sein, wo diese Software eingesetzt wird.

Die Sicherheitslücke in OpenSSL war schon seit Jahren vorhanden, wurde aber erst jetzt öffentlich bekannt. Lt. den Angaben von Edward Snowden hat die NSA etliche Mitarbeiter auch in der Open-Source-Gemeinde sitzen, die wohl für entsprechende Hintertüren sorgen. Dass für Spionagedienste wie die NSA Verschlüsselungen wirkungslos sind, ist sowieso klar. Nun ist diese eine Hintertür allerdings auch allgemein bekannt.

Die Theorie, dass Open-Source-Software sicherer wäre, da der Code offengelegt ist und daher von jedermann kontrolliert werden könnte - und dies auch fachkundig von unzähligen Usern passiert - hat sich in diesem Fall nicht bestätigt.

Die Bezeichnung der Hintertüre "Heartbleed" bezieht sich übrigens auf die Funktion "Heartbeat" in OpenSSL, wobei durch regelmäßige Signale - sozusagen Herzschlag - eine weiterhin aufrechte Verbindung gemeldet wird.

Nachtrag am 14.04.2014: Wie mittlerweile von der Arge Daten mitgeteilt wurde, sind vom Einfallstor "Heartbleed" in OpenSSL die neueren OpenSSL-Versionen 1.0.1 bis 1.0.1f betroffen; ältere Versionen nicht. Betroffen sind davon nicht die Client-Versionen von OpenSSL, sondern nur die serverseitig laufende OpenSSL-Software. Die wichtige Änderung von Zugangsdaten und Passwörtern ist freilich erst sinnvoll, sobald der Dienstanbieter - Mailprovider, Website mit SSL-Verschlüsselung (https) etc. - den Fehler behoben hat. Dies sollte mittlerweile längst passiert sein. Sicherheitshalber ist es sinnvoll, die Zugangsdaten in etwa einer Woche noch einmal zu ändern. Bis dahin wird wohl überall eine korrekt funktionierende Version von OpenSSL verwendet werden.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1511:

Panasonic: Ultra-HD für Action-Cam bis Fernseher

[BILD] Show-Bühne Panasonic-Präsentation - (c) Felix Wessely4k-Auflösung resp. Ultra-HD war das Hauptthema der Präsentation neuer Produkte von Panasonic kürzlich in Amsterdam, das sich über alle dafür relevanten Produktgruppen erstreckt hatte. Hier die Show-Bühne der Präsentation mit brasilianischen Tänzerinnen live und im Vordergrund in Ultra-HD-Auflösung via LCD-Fernseher.                                 Bild: Felix Wessely

(04.04.2014) In einem Präsentations-Marathon hatte Panasonic bis Ende voriger Woche ihre neuen Produkte für den kommenden Sommer und Herbst europäischen Fachhändlern und Fachmedien in Amsterdam vorgestellt. Einer der Hauptangelpunkte war erwartungsgemäß Ultra-HD in allen davon tangierten Produktsegmenten. Sogar bis "hinunter" zur Ohrkamera-Action-Cam, die saubere Ultra-HD-Auflösung liefert. - "praktiker" war mit dabei, konnte dabei gleich einen ersten Praxis-Blick auf die Neuheiten werfen und berichtet hier knapp gefasst vorweg über wenige Punkte aus einer urgewaltigen Fülle an Neuheiten, die übrigens - wenngleich hier nicht das Thema - zunehmend stärker auch in den Haushaltsgerätebereich reichen.

Riesige Palette LCD-Fernseher: Ultra-HD, Sat-IP - und OLED in Arbeit

Bei den LCD-Fernsehern mit Ultra-HD-Auflösung gibt es die neue Spitzen-Serie AXW804 mit Größen 50, 58 und 65 Zoll. Unterstützt werden nicht nur Videos in Formaten bis Ultra-HD bis 60 fps sondern auch schon der auf Ultra-HD zugeschnittene Kopierschutz HDCP 2.2 und Videokomprimierstandard HEVC/H.265. Auch in dieser zweiten Generation der Ultra-HD-Fernseher von Panasonic gibt es gleichermaßen für professionelle Anwender wie auch Gamer einen DisplayPort-1.2a-Anschluss. LED-Hinterleuchtung mit verfeinertem Local Dimming sorgt für knackige Helligkeitsdynamik.

Bei der Ausstattung mit Tunern gibt es nach den Twin-Tunern nun auch zwei HD-Tuner pro Empfangsart und zwei CI-Plus-Slots. So ist man komplett ungebunden bei der Programmauswahl, wenn gleichzeitig geschaut und ein anderes Programm aufgezeichnet werden soll.

[BILD] Panasonic Ultra-HD-OLED-Fernseher Prototypen, gewellt - (c) Felix Wessely
Bild: Felix Wessely Panasonic-Demonstration von vier zusammengeschalteten, gebogenen OLED-Fernsehern mit Ultra-HD-Auflösung in Form einer Welle.

Etliche der neuen Fernseher sind auch mit einem Sat-IP-Client ausgestattet. Sat-IP ist der neue Standard für die flexiblere Verteilung von DVB-S- und DVB-T-Signalen innerhalb eines lokalen Netzwerks. Die von einem Sat-IP-Server empfangenen TV-Programme werden dabei vorerst in standardisierte IP-Signale gewandelt und können so via Ethernet oder sonst einer LAN-Verbindung an den Router des Heimnetzwerks weitergeleitet werden. Sat-IP-kompatible Geräte - eben beispielsweise Fernseher oder auch Tablets und Smartphones - können diesen Videostream wie ein konventionell empfangenes Fernsehprogramm darstellen.

Panasonic war bekanntlich der führende Hersteller von Plasma-Fernsehern, was im vorigen November beendet wurde (siehe Meldung vom 06.11.2013: Panasonic: Ende für Plasma-TV - fortan LCD, OLED). Die Vorteile der Plasma-Technologie gegenüber LCD mit LED-Hinterleuchtung sind mittlerweile zu geringfügig geworden.

Panasonic arbeitet parallel sehr intensiv an der Entwicklung der OLED-Fernseher zur sinnvollen Serienreife insbesonders was auch deren Lebensdauer anlangt, Einsatz in großen Bildschirmgrößen und attraktivem Preis-Leistungsverhältnis. Bei der Präsentation in Amsterdam wurden gebogene OLED-Fernseher - biegen ist bei OLED-Technik leicht realisierbar - mit Ultra-HD-Auflösung gezeigt. Die Darstellung war phänomenal gut. Es funktioniert großartig, aber eben noch nicht mit der angepeilten hohen Lebensdauer und zu attraktiven Produktionskosten. Bis wann das gelöst sein wird, wurde von Panasonic nicht angekündigt.

Panasonic Lumix GH4 mit AG-YAGHG Interface Unit für Profi-Ultra-HD-Video

Eines der bedeutendsten Produkte im Kamera- und Camcorderbereich generell ist die Systemkamera Panasonic Lumix GH4, die nicht nur herausragende Leistungen als Profi-System-Fotoapparat bietet sondern auch für Videoaufnahmen als Camcorder in Ultra-HD-Auflösung (siehe Meldung vom 10.02.2014: Panasonic Lumix GH4: 4K-Video-Profi-Systemkamera).

[BILD] Panasonic Lumix GH4 mit AG-YAGHG Interface Unit für Profi-Videoaufnahmen - (c) Felix Wessely
Bild: Felix Wessely Panasonic Lumix GH4 im Einsatz als professioneller Video-Camcorder mit Ultra-HD-Auflösung: Unten an der Kamera das Panasonic AG-YAGHG Interface Unit für zusätzliche Videofunktionen und Profi-Anschlüsse.

Als bemerkenswertes Zubehör zur GH4 gibt es das Panasonic AG-YAGHG Interface Unit mit zusätzlichen Funktionen und Anschlüssen - darunter auch XLR für Profi-Mikrofone -, die für den professionellen Einsatz als Video-Camcorder gebraucht werden. AG-YAGHG wird wie ein "Batteriegriff" unten an die Bodenplatte der Kamera montiert.

Die noch brandneue GH4, die erst in den nächsten Wochen erhältlich werden wird, konnte bereits grob ausprobiert werden und war bei der Präsentation in Amsterdam auch auf der kleinen Show-Bühne im Einsatz. Dort waren mehrere Kameras installiert, mit denen die Tänzerinnen gefilmt und direkt auf die ebenfalls dort aufgebauten Fernseher dargestellt wurden. Die fein aufgelöste Darstellungsqualität ist beeindruckend.

Für breite Verwendung ist Ultra-HD freilich derzeit noch nicht so gut einsetzbar, da noch kaum verbreitet. Aber für Videoaufnahmen ist es sowieso attraktiv, diese gleich in dieser kommenden, besonders hohen Auflösung aufzunehmen. Videos werden ja typischerweise für die Nutzung viele Jahre oder gar Jahrzehnte nach der Aufnahme gemacht. Daher ist der Einsatz der bereits verfügbaren höchstmöglichen Auflösung für neue Aufnahmen immer vorteilhaft.

Die Kosten für eine Kamera wie die GH4, die professionelle Ansprüche erfüllt sind freilich ein Witz gegenüber dem, was noch vor ein paar Jahren in einen Profi-Camcorder investiert werden musste - noch ohne Ultra-HD. Für den sehr anspruchsvollen privaten Videofilmer ist das bereits in einer erschwinglichen Größenordnung. Mit dem Interface Unit hat Panasonic im Wortsinn den Anschluss an eine professionelle Produktionsumgebung hergestellt.

Panasonic HX-A500 wasserdichte Ohrkamera-Action-Cam mit Ultra-HD-Auflösung

Längst sind Action-Cams die beliebteste Kategorie der Camcorder. Durch einfache Befestigung am Sportgerät, getragen am Ohr, Helm oder umgeschnallt am Arm kann man mit ihnen seine wild bewegten sportlichen Aktivitäten hautnah filmen. Mit dem Panasonic HX-A500 gibt es nun auch die erste Action-Cam, die Videos in Ultra-HD-Auflösung aufzeichnen kann - mit 25 fps. Die Panasonic HX-A500 besteht aus einem Bedienteil mit der eigentlichen Technik und der über ein Kabel damit verbundenen Kamera mit integriertem Mikrofon.

[BILD] Panasonic HX-A500 - (c) Felix Wessely
Bild: Felix Wessely Panasonic HX-A500: Die Kamera-Einheit wiegt nur 31 g. Es gibt umfangreiches Zubehör zur passenden Befestigung.

Die Kamera wiegt lediglich 31 g und lässt sich daher kaum spürbar über einen Kopfbügel am Ohr tragen. Beide Teile der HX-A500 sind staubgeschützt und wasserdicht. Das Objektiv ist ein Ultraweitwinkel mit einem Erfassungswinkel von 160°, was bei Fahraufnahmen eine gewaltige Dynamik bewirkt. Der 1/2,3-Inch-BSI-Sensor mit 9,03 Mpx Auflösung eff. soll auch unter weniger guten Lichtverhältnissen sehr gute Resultate liefern. Als Bildprocessor arbeitet Crystal Engine Pro+, der auch in den heuer neuen Camcorder-Modellen HC-W858 und HC-V757 eingesetzt ist. Das Farb-Display für Menübedienung und Sucherbild resp. Video-Wiedergabe hat eine Diagonale von 3,8 cm (1,5 Zoll). Der Akku ist leider nicht leicht wechselbar.

Die HX-A500 beruhigt den Bildstand über einen elektronischen Bildstabilisator. Bemerkenswert ist auch die Funktion "Level Shot", wodurch der Horizont möglichst gerade gehalten wird. Neben den normalen Aufnahmemodi gibt es auch Zeitlupe: 50 fps mit Full-HD-Auflösung 1920 x 1080px, 100 fps mit HD-Auflösung 1280 x 720px oder 200 fps mit Bildgröße 848 x 480px - alle freilich für die Wiedergabe mit 25 fps und daher also mit 2-, 4- oder 8-fach-Zeitlupe.

Weiters sind NFC zum Koppeln mit anderen Geräten und WLAN-Modul integriert, sodass beispielsweise Live-Broadcasting über UStream leicht realisierbar ist.

Mittels Einstellung auf die Funktion "Highlight Wiedergabe" versucht die Kamera die besten Szenen zu finden und zu markieren. Diese lassen sich dann mittels der "Panasonic Image App" schnell zu einem Videoclip zusammenstellen - beispielsweise um diesen zu Social Networks hochzuladen.

Die Panasonic HX-A500 soll ab Juni für knapp 430 EUR wahlweise in den Farben Orange oder Anthrazit erhältlich werden.

Panasonic DMP-BDT700 HighEnd-Blu-ray-Player für Ultra-HD und HighEnd-Audio

Mit dem DMP-BDT700 gibt es von Panasonic nun wieder einen Nachfolger in der Serie der HighEnd-Audio-tauglichen Blu-ray-Disc-Player. Der BDT700 ist wiederum mit besonders hochwertigen D/A-Convertern ausgestattet, die eine Audio-Auflösung von bis zu 192 ksps/32 bit feinst wandeln.

Besonders interessant bei diesem Spitzenmodell der Blu-ray-Disc-Player ist also sowieso, dass es auch analoge Audio-Ausgänge gibt. Das erleichtert die direkte Verwendung auch an beliebigen HighEnd-Audioanlagen. Die analoge Ausgabe erfolgt über bis zu 7.1 Kanäle.

U.a. wird auch FLAC als Audio-Format verarbeitet - zur Wiedergabe von DVD, CD oder USB-Speicher. So billig - quasi als Beigabe zur Video-Wiedergabe - waren HighEnd-Audio-Quellgeräte noch nie. Der BDT700 ist mit seinem Preis von knapp 550 EUR für einen Blu-ray-Player nicht ganz billig, aber angesichts der gebotenen Leistung wohl extrem günstig.

Außerdem bietet der BDT700 nicht nur interpolierendes Hochrechnen von Full-HD-Material auf Ultra-HD-Auflösung sondern auch die direkte Wiedergabe von Videos in Ultra-HD-Auflösung. Für Full-HD-Material arbeitet 4k-Chroma-Up-Conversion mit Pro4-Chip und leitet das an einen HDMI-2.0-Anschluss.

Als digitalen Audio-Ausgang hat der BDT700 einen zweiten HDMI-Ausgang: Während die erste HDMI-Verbindung der Signalübertragung zum Fernseher dient, kann die zweite beispielsweise den 5.1 Bitstream dekodierter Dolby- und dts-Formate an einen AV-Receiver übertragen. Für die Vernetzung hat der BDT700 ein intergriertes WLAN-Modul und unterstützt DLNA.

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DiTech sperrt zu: Abverkauf soll in Kürze starten

(03.04.2014) Die im Jahr 1999 mit einem kleinen Computerteile-Fachgeschäft in der Wiener Wehlistraße gestartete Firma "DiTech" hatte nach im vergangenen Herbst aufgekommenen größeren Schwierigkeiten und Suche nach einem Investor keinen Erfolg gehabt nun leider aufgeben müssen. Es gibt derzeit 22 Filialen in ganz Österreich. Der Abverkauf der Warenbestände soll in Kürze beginnen.

Im Nachhinein Schlaue "wissen", dass DiTech zu schnell gewachsen wäre. Das Problem dürfte vielleicht einfach darin liegen, dass für wettbewerbsfähige Preise auch ein großes Einkaufsvolumen nötig ist, was zwangsläufig Expansion bedeutet. Ein großer Umsatz bedeutet immer auch großes Risiko.

Vor zwei Jahren wurde DiTech das Staatswappen verliehen für besondere wirtschaftliche Leistungen. Bis vor Kurzem galt DiTech noch als österreichisches Vorzeige-Unternehmen des aus Polen stammenden Gründerpaares Damian und Aleksandra Izdebski.

Die DiTech GmbH ist stark überschuldet, worunter vor allem Lieferanten leiden werden. Der KSV 1870 rechnet mit einer Quote für Gläubiger im lediglich einstelligen Bereich. Die etwa 250 DiTech-Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz.

Es ist sehr schade, weil über DiTech Computerteile angeboten werden, die man freilich sonstwo kaum noch in einem "echten" Geschäft bekommt mit weitestgehend guter Fachberatung und auch Reparaturabteilung.

=>> www.ditech.at

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