[COVER] ITM praktiker

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Meldungen Nr. 1390-1399
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Mit "ITM-Newsroom" gibt es für "ITM praktiker"-Leser - nicht regelmäßig! - Kurzmeldungen über aktuell vorgestellte neue Produkte, Technologien und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten zu "praktiker" und praktiker.at. - Es geht hier um alle jene Themen, die auch Gegenstand der Berichterstattung des "praktiker" sind: Audio, Video, Foto, TV/Heimkino, Telekommunikation, Navigation, Computer und - sowieso - Multimedia-Technologien.

[!>  Tiefergehende Behandlung der Themen sowie Testberichte, Grundlagenwissen und Hintergründe zu Technologien finden Sie bitte in den "praktiker"-Heften (kostenlos testen: Schnupperabo-Bestellung).



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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1399:
HIGHLIGHT IM "praktiker"-TESTLABOR

Opera 12.10: Viele Fehler, lieber überspringen

(09.11.2012) Der aus Norwegen stammende Webbrowser Opera ist kürzlich in einer neuen Version 12.10 erschienen. Diese hat nach ersten Tests von "praktiker" ziemlich erhebliche Fehler. Dabei handelt es sich um Darstellungsfehler und häufige Abstürze von Opera. Diese Version ist also definitiv unbrauchbar. Das Entwicklerteam von Opera arbeitet forciert nun an einem Update zum Update.

"praktiker" empfiehlt daher die Version 12.10 zu überspringen und das weitere Update - möglicherweise 12.20 - abzuwarten. Dieses dürfte in den nächsten Tagen erhältlich werden.

Über den nachfolgend verlinkten Blog des Opera-Desktop-Teams werden auch sogenannte "Development Snapshots" angeboten; das sind unausgereifte Vorversionen. Diese sind für die normale Verwendung daher ausdrücklich nicht geeignet. Die Verfügbarkeit ausgereifter Updates - was eben auf 12.10 nicht wirklich zutrifft - wird über Webbrowser signalisiert resp. werden diese automatisch installiert; je nach individueller Einstellung.

=>> my.opera.com/desktopteam/blog/

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1398:

Nikon D5200: Kreativität in 24-Mpx-Feinauflösung

[BILD] Nikon D5200 - (c) NikonDie neue Nikon D5200 wird im Dezember außer in der klassischen Farbe Schwarz auch in Rot und Bronzefarbe erhältlich werden.                     Bild: © Nikon

(07.11.2012) Nikon hat soeben für das DX-Aufnahmenformat mit der D5200 die Nachfolgerin der D5100 für anspruchsvollere Amateurfotografen vorgestellt, die im Dezember erhältlich werden wird. Als herausragende Merkmale bietet die Nikon D5200 mit 24,1-Mpx-CMOS-Sensor extrem feine Auflösung, seitlich ausschwenkbaren Monitor, weiterentwickelte Funktionen für Full-HD-Videos und insgesamt optimierte und stark beschleunigte Bildverarbeitung über die Bildverarbeitungs-Engine Nikon Expeed 3. Die hohe ISO-Empfindlichkeit mit einem Einstellbereich von ISO 100 bis ISO 6400 - erweiterbar bis ISO 25600 - soll für besonders rauscharme Aufnahmen von dunklen und schwach ausgeleuchteten Motiven sorgen.

Das Autofocus-System der D5200 arbeitet über 39 Messfelder und neun Kreuzsensoren. Im Serienbildmodus sind bis zu 5 fps möglich. Die Belichtung wird über einen Belichtungsmesser mit 2016 RGB-Sensoren in Verbidnung mit detaillierter Motivanalyse ermittelt; bekanntlich eine - stetig weiterentwickelte - Spezialität von Nikon bereits seit Kleinbildfilm-Zeiten. Mittlerweile wird das auch für die Ermittlung des automatischen Weißabgleichs und zur Steuerung der Auswahl des AF-Messfelds eingesetzt. Zur Belichtungssteuerung gibt es neben den klassischen Betriebsarten P, A, S sowieso auch voll manuelle Einstellung als auch 16 Motivmodi.

Für schwierige Aufnahme-Positionen - und auch für Selbstportraits - gibt es einen 3-Inch-großen, seitlich ausklappbaren und - auch nach vorne - drehbaren LCD-Monitor.

Für die individuelle Bildbearbeitung stehen mehrere Effektmodi zur Auswahl wie beispielsweise Selektive Farbe, Miniatur, High key, Low key, Silhouette, Farbzeichnung und Nachtsicht. Die Effekte werden bei LiveView am Display bei der Aufnahme gezeigt. Für Aufnahmen von Motiven mit besonders hohem Kontrastumfang - gleichzeitig extrem helle und extrem dunkle Motivbereiche - gibt es den automatisch ablaufenden HDR-Modus. Dabei werden knapp aufeinanderfolgend mehrere Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung gemacht und sofort in ein Bild verrechnet. Zusätzlich gibt es auch noch "Active-D-Lighting", wobei bei konventioneller Einzelaufnahme dunkle Bereiche so aufgehellt werden und umgekehrt Spitzlichter abgesenkt, sodass auch dort Detailzeichnung erhalten bleibt.

Videoaufnahmen können in Full-HD-Größé mit 60i oder 30p aufgezeichnet werden. Kontinuierlicher Autofocus sorgt für die Schärfenachführung und Audio wird über integrierte Mikrofone in Stereo aufgezeichnet. Im Wiedergabe-Modus können Filmszenen auch direkt geschnitten werden und es lassen sich nachträglich Einzelbilder aus Videos extrahieren.

In Verbindung mit dem als Zubehör erhältlichen Funkadapter WU-1a ist eine drahtlose Bildübertragung von der D5200 auf Smart-Geräte von Apple oder Smartphones und Tablets mit Android-Betriebssystem möglich, von wo aus die die Fotos in Social Networks oder auch per E-Mail weitergeleitet werden können. Zusätzlich ist damit auch die Fernbedienung der D5200 möglich. Ebenso anschließbar ist u.a. auch die GPS-Einheit GP-1.

Die Nikon D5200 soll im Dezember um knapp 800 EUR in den drei Gehäusefarben Schwarz, Rot und Bronzefarbe erhältlich werden. Zusätzlich gibt es die D5200 im Kit mit AF-S DX NIKKOR 18-55 mm 1:3,5-5,6G VR um knapp 900 EUR, mit AF-S DX NIKKOR 18-105 mm 1:3,5-5,6G ED VR um knapp 1000 EUR, mit AF-S DX NIKKOR 18-55 mm 1:3,5-5,6G VR und AF-S DX NIKKOR 55-200 mm 1:4-5,6G ED VR um knapp 1150 EUR oder mit AF-S DX NIKKOR 18-55 mm 1:3,5-5,6G VR und AF-S DX NIKKOR 55-300 mm 1:4,5-5,6G ED VR um knapp 1200 EUR.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1397:
HIGHLIGHT IM "praktiker"-TESTLABOR

Panasonic Lumix GH3: Erste praktiker-Erprobung

[BILD] Panasonic Lumix DMC-GH3 - (c) Felix WesselyDie Panasonic Lumix DMC-GH3 ist nun die erste Kamera, mit der sich Panasonic in den Profikamera-Bereich vorwagt. Sie ist sehr robust-bullig gebaut, liegt großartig in der Hand und lässt sich über viele Direkttasten auch schnell "blind" bedienen. Hier im Bild die GH3, die mit Top-Zoom 2,8/12-35 mm für einen Hands-on-Test zur Verfügung stand.                                 Bild: Felix Wessely

(05.11.2012) Michiharu Uematsu, Advisor - Technical PR für Digitalkameras bei Panasonic, Osaka hat am vergangenen Wochenende im Rahmen eines Europa-Besuchs einen kurzen Abstecher von Hamburg nach Wien gemacht und "praktiker" im Rahmen eines "konspirativen" Treffens für einige Stunden ein Vorserienexemplar der in Kürze erscheinenden Panasonic Lumix DMC-GH3 (siehe Meldung vom 17.09.2012: Panasonic Lumix GH3: Jetzt bullige Profikamera) für ein ausgiebigeres "Hands-on" in die Hand gegeben. Es handelt sich dabei also noch um ein Vorseriengerät, das typischerweise eher schlechter ist als die Produkte aus der Serienproduktion. Abschließende Bewertungen werden erst - auch eingehendere Tests - mit einer GH3 aus der Serienproduktion möglich sein. - Hier kurz gefasst vorab die ersten Eindrücke und was wir bei der Gelegenheit noch zusätzlich an Details von dem hohen Besuch in Wien erfahren konnten.

Die GH3 ist als Profi-Kamera positioniert und wird diesem Anspruch auch gerecht. Sie greift sich sehr gut an und liegt großartig in der Hand; auch ohne den Akkugriff mit Hochformat-Auslöser, der das - vor allem wegen des dann noch günstigeren Schwerpunkts und mehr Griffkörper nach unten hin - zusätzlich verbessert. Zur Verfügung gestanden ist eine GH3 mit dem Top-Standard-Zoom 2,8/12-35 mm (äquiv. KB: 24-70 mm).

Die GH3 hat - dem Anspruch der Klasse gerecht werdend - sehr viele fest zugeordnete Direkttasten, Hebeln, Wahlräder und zwei Rändelräder sowie zusätzlich vier individuell belegbare Funktionstasten. Die Bedienelemente sind alle - nach einiger Einübung freilich - leicht auch "blind" bedienbar und daher sehr schnelles Arbeiten möglich. Zusätzlich gibt es die bereits bewährte Touchscreen-Bedienung, wobei vor allem die Möglichkeit wichtig ist, den Focussierpunkt einfach am Display auswählen zu können.

[BILD] Michiharu Uematsu, Panasonic vor Wiener Staatsoper - (c) Felix Wessely
Bild: Felix Wessely Michiharu Uematsu, Advisor - Technical PR für Lumix-Kameras, hier vor der Wiener Staatsoper am Wochenende. Mit im Gepäck für "praktiker" war die brandneue Lumix GH3.

Eine der wichtigsten Fragen ist die Tauglichkeit bei hoher ISO-Empfindlichkeit. Die GH3 ist einstellbar im Bereich von ISO 125 bis ISO 25600. Die nominale Empfindlichkeit des Sensors ist ISO 160. Der nicht erweiterte Einstellbereich reicht von ISO 160 bis ISO 12800. Das Ergebnis anhand von Testreihen hinsichtlich der Bildqualität und Qualitätsabfall bei hoher ISO-Empfindlichkeit sieht vorerst - es ist ein Vorseriengerät - so aus:

  • Bis ISO 1600 ist nahezu kein Qualitätsabfall erkennbar. Bis ISO 1600 kann man also die GH3 bedenkenlos verwenden.
  • Bei ISO 3200 ist das Rauschen bereits sichtbar und die Detailwiedergabe bereits etwas beeinträchtigt.
  • Bei ISO 6400 sind Rauschen und Detailwiedergabe schon stärker, aber die Farbcharakteristik ist weiter erhalten und die Aufnahmen sind noch gut brauchbar.
  • Erst ab ISO 12800 gibt es einen merklichen Abfall bei der Farbcharakteristik - die Farben werden schwach - und das Rauschen ist schon kräftig mit deutlich reduzierter Detailwiedergabe, aber die Fotos sind durchaus noch brauchbar.

Aufnahmen mit bis zu ISO 6400 kann man also noch mit Aufnahmen gemeinsam zeigen, die mit ISO 200 aufgenommen sind ohne, dass ein Bruch in der Charakteristik der Darstellung störend erkennbar wäre. Bei ISO 12800 sehen die Bilder schon farbloser aus. Bei der Bewertung der High-ISO-Tauglichkeit gibt es generell zwei wesentliche Grenzen: Einmal der Punkt, an dem die Detailabbildung bereits merklich reduziert wird und Rauschen deutlicher - aber noch nicht auffällig - sichbar wird - und dann der Punkt an dem die Farbchrarakteristik einbricht, weil die Farben nicht mehr ausreichend fein abgestuft erfasst werden können.

Für jene, die sich noch an die Fotografie mit Film erinnern können: Das, was die GH3 bei ISO 12800 noch schafft, darüber hätte man sich mit Kleinbildfilm bei ISO 1600 gefreut.

Der Autofocus arbeitet mit Kontrastvergleich und zur AF-Nachführung mit einer Ausleserate von 240 fps (!) - bei weniger Licht mit 120 fps - und daher doppelt so schnell wie bei der GH2, was in Verbindung mit dem 12-35 mm-Zoom auch bei kontinuierlichem Autofocus bei der Nachführung bewegter Objekte extrem verzögerungsarm funktioniert hatte. Sowieso gibt es auch AF-Tracking. Vor allem für Action-Fotografie hilfreich ist auch die Serienbildfolge mit 6 fps für bis zu 18 Aufnahmen RAW+JPEG oder 20 fps in bis 4-Mpx-Auflösung mit 80 JPEGs in Folge. Es gibt auch Electronic Shutter wobei also der mechanische Schlitzverschluss offen bleibt und es dabei auch kein Auslösegeräusch gibt, was unter diesbezüglich heiklen Aufnahmebedingungen sehr vorteilhaft ist.

Auffällig schön ist die Darstellung über das rückwärtige, seitlich ausklappbare Display und über das Display im Okularsucher, wobei es sich bei beiden Displays um OLEDs handelt. Vor allem im Okularsucher ist die Darstellung signifikant besser als beim Vormodell GH2. Das OLED bietet gegenüber dem LCD generell nicht die für LCD typische - wenngleich in den letzten Jahren stark verminderte - tendenziell kalkig-harte Charakteristik in der Bilddarstellung bei Okularsuchern. Die Auflösung beider Displays wurde gegenüber der GH2 um mehr als 10% verbessert und ist auch beim Okularsucher sehr fein auflösend. Sowieso gibt es auch eine wahlweise einblendbare Wasserwaage.

Neben der Möglichkeit, die Kamera über den Kabelfernauslöser DMW-RSL1 fernzubedienen, kann zur Fernbedienung der GH3 auch die integrierte WLAN-Schnittstelle verwendet werden. Dazu gibt es Apps sowohl für iOS - also iPhone und iPad - als auch für Android-Geräte unter dem Namen "Lumix Link". Die App "Lumix Link" - selber Name für die Versionen für iOS und Android - ist kostenlos im iTunes AppStore resp. bei Google Play erhältlich. Neben der Fernsteuerung der Auslösung wird auch das Sucherbild angezeigt und können Einstellungen an der Kamera vorgenommen werden. Außerdem kann man damit die Bilder auch komfortabel zu Social Networks hochladen. Die GH3 agiert dabei als WLAN-Access-Point. Leider ist es damit - jedenfalls vorläufig - nicht möglich - was vielleicht auch interessant wäre -, mehrere Kameras über ein Smartphone resp. Tablet zu steuern.

Durch DLNA-Kompatibilität kann die WLAN-Schnittstelle auch zur drahtlosen Wiedergabe von Fotos und Videos über DLNA-taugliche Fernseher - die ebenfalls mit einer WLAN-Schnittstelle ausgestattet sind, freilich - verwendet werden.

Bemerkenswert ist übrigens auch, dass der integrierte Blitz mit LZ 12 @ ISO 100 einen Ausleuchtwinkel für 12-mm-Objektiv bietet und damit auch für die Anfangslichtstärke des Flaggschiff-Zooms 12-35 mm F:2,8 (durchgehend!) uneingeschränkt verwendbar ist. Dieses Objektiv ist zwar nicht billig - im Kit mit der GH3 kostet es etwa 1000 EUR -, aber perfekt passend als "Standard-Zoom", wenn auch der Brennweitenbereich - äquiv. KB: 24-70 mm - zusagt. Das Potential der GH3 kann freilich nur mit den besten Objektiven voll genutzt werden.

Bei der Auswertung der Bildergebnisse ist es aufgefallen, dass die Entwickler die Bildaufbereitung stark überarbeitet haben, was sich in verbessert homogener Darstellung und verbesserter Bewältigung von Spitzlichtern zeigt. Ausfressen von überbelichteten Bereichen wird also erkennbar besser vermieden als bisher schon. Die Farbdarstellung ist sehr natürlich und kann sowieso dem persönlichen Geschmack noch feinangepasst werden. Überragend gut funktioniert auch der automatische Weißabgleich, der auch unter Mischlicht - in dieser ersten kurzen Erprobung der GH3 - beeindruckend treffsicher gearbeitet hat.

Die GH3 ist - so viel kann jedenfalls schon gesagt werden - eine solide Profikamera zumindest für Reportagefotografie. Die Eignung für Sport- und Action-Fotografie dürfte auch exzellent sein, erfordert aber noch eingehendere Tests zur abschließenden Bewertung des Autofocus auch mit verschiedenen Objektiven. Systembedingt bietet jedenfalls AF-Tracking allein schon erhebliche Vorteile gegenüber konventionellen Spiegelreflexkameras.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1396:

ÖBB Scotty: 1. Fahrplan-App für neues Windows 8

[BILD] ÖBB Scotty - (c) ÖBBÖBB sind die ersten in Europa mit einer Fahrplan-App für das brandneue Windows 8. Anfang nächsten Jahres folgt auch eine Version für Windows Phone 8, eine für iOS gibt es bereits.                     Bild: © ÖBB

(02.11.2012) Kurz nach Marktstart von Microsofts Tablet- und Desktop- Betriebssystem Windows 8 präsentieren die ÖBB als erste Bahn Europas eine Fahrplan-App für Windows 8. Auch beim Apple-Betriebssystem iOS oder der Streckeninfokarte mit aktuellen Bahnverkehrsinformationen waren die ÖBB europaweit Vorreiter. Anfang 2013 folgt eine Scotty-App für Windows Phone 8.

Die neue Scotty-App für Windows 8 kann ab sofort über den Windows-Store gratis bezogen werden. Damit bauen die ÖBB ihr App-Angebot weiter aus. Derzeit können mit der Fahrplanauskunft Scotty über das Internet sowie mit den meisten Handymodellen Echtzeitauskünfte zum Zugverkehr eingeholt werden. Scotty ist ein moderner und auch mobil verfügbarer Routenplaner für den öffentlichen Verkehr.

Kunden können mit Scotty ihre Öffi-Route planen, ein Fahrplanheft erstellen, die Ausstattung von Bahnhaltestellen oder aktuelle Bahnverkehrsinformationen abrufen. Um diese Services sicherzustellen enthält Scotty die Daten aller ÖBB-Bahnverbindungen sowie zahlreicher weiterer Bahnverbindungen im In- und Ausland. Dazu kommen alle ÖBB-Postbus-Verbindungen und die Informationen zum öffentlichen Verkehr in allen österreichischen Bundesländern sowie zu 90% des Schweizer Busverkehrs.

Jährlich nutzen 450 Mio. Kunden die Angebote des österreichischen Mobilitätsunternehmens ÖBB. Täglich fahren 6500 Personen- und Güterzüge - die größte E-Mobility-Flotte Österreichs - mit umweltfreundlichem Strom aus 92% erneuerbarer Energie. Die ÖBB gehören zu den pünktlichsten Bahnen Europas und bieten die höchste Pünktlichkeit in der EU.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1395:

Windows 8 startet statt Start-Menü über Kacheln

[BILD] Windows 8: Modern UI - (c) MicrosoftBei Windows 8 dominieren Kacheln wo bisher der klassische Desktop mit den Icons war. Über die Kacheln werden einerseits - so wie bisher - Dateien direkt erreicht oder von Apps Statusmeldungen angezeigt. Generelles Design ist Strichgrafik und Text in Weiß auf einfarbigem Untergrund.                           Bild: © Microsoft

(26.10.2012) Ab heute ist das schon lange angekündigte Windows 8 verfügbar. Windows 8 ist im Prinzip mit jedem PC verwendbar, der auch mit Windows 7 arbeitet. Ein Update auf Windows 8 ist also mit jedem einigermaßen neueren PC möglich. - Herausragendes Merkmal von Windows 8 ist das völlig neue Bedienkonzept. Das Start-Menü ist nun komplett verschwunden, dafür gibt es mit "Modern UI" eine kachelartige Oberfläche, wie sie bereits von Windows Phone 7 bekannt ist. Und es gibt Gesten-Bedienung über Maus oder Touchscreen.

Es werden dabei in Kachelform sowohl Anwendungen angezeigt - statt vorher mit Icons, nun halt als Kachel - und jede Kachel kann nicht nur hinsichtlich der Größe individuell eingestellt werden, sondern sie kann auch von der jeweiligen App bereitgestellte Informationen anzeigen. So beispielsweise die jüngsten Meldungen aus einem Social Network, die Wettervorhersage, die Weltzeit oder was auch immer eine App produziert. Diese Kacheln sind horizontal angeordnet. Es ist dabei zwar nicht so viel im Blickfeld wie beim bisher gewohnten Desktop mit Icons, aber dafür können diese thematisch gruppiert werden, wie man das braucht und sind freilich besser lesbar, da größer. Das neue Konzept ist vor allem optimiert für die Verwendung über Tablet-PCs. Und eben auch für Tablet-PCs optimiert ist die nun neue Gesten-Bedienung, die nun tief im System integriert ist und sowieso Multitouch beinhaltet. Mit Wischbewegungen blättert man beispielsweise horizontal auch im Kachel-Menü.

Im Vergleich mit Apple gibt es von Microsoft mit Windows 8 das selbe Betriebssystem für konventionelle PCs und Tablet-PCs. In - vielleicht nicht allzuferner - Zukunft wird das wohl auch auf Smartphones zutreffen. Diese sind von der Bedienung her und - wie schon bei Windows Mobile - von den Dokumentformaten und einigen Anwendungen her zwar sehr eng verwandt, aber es ist ein anderes Betriebssytem und es sind andere Anwendungen.

Die neue Ästhetik ist eckig, einfärbig und ohne "Zierrat"

Das Design der Kacheln ist ganz anders als das, was man in den letzten Jahren gewohnt war und was sich zu einer zunehmen kitschiger werdenden Opulenz gesteigert hat: Abgerundete Ecken, Spiegelungen, Schatten und Transparenzen. Das Windows-Design - das eigentlich die logische Abwechslung des bisherigen Geschmacks ist -, ist auf reine Strich-Grafik reduziert und Text ohne Verzierungen; also auch da keine Schatten oder sonstigen Effekte. Die Kacheln sind in knalligen Farben, aber jeweils einfärbig. Es liegt freilich an einem selbst, das nicht nur bunt zu machen, sondern auch die Farben als sinnvolles System einzusetzen. Ansonsten ist das nur ein dekorativ buntes Chaos.

Es sieht jedenfalls äußerst ästhetisch aus. Ob bunte Icons nicht doch eine bessere "Lesbarkeit" und Übersicht bieten, wird wohl jeder nur für sich selbst beurteilen können.

Als Abwechslung zur bisher schon übersteigerten Freude an Verzierungen - hier noch eine Spiegelung, da noch ein Schatten und möglichst alles abgerundet und 3D-artig - musste irgenwas eckiges, klares werden. Microsoft hat es einmal so gemacht. Gut möglich, dass das richtungsweisend ist.

Start-Menü ist jetzt weg, dafür Kacheln, Suche und Gesten

Was für den Tablet-PC - resp. generell Geräte mit Touchscreen - perfekt genial ist, ist aber - nach derzeitiger Einschätzung der "praktiker"-Redaktion - für den konventionell über Maus und Tastatur bedienten PC nicht sonderlich praktisch. Diese Einschätzung ändert sich sicherlich für alle jene, die abwechselnd auf Tablet-PC und auf einem konventionellen PC - oder Notebook - arbeiten. Dann sind die längeren Mauswege vielleicht weniger störend, da man dafür den gewaltigen Vorteil einer gleichartigen Bedienlogik auf allen Geräten hat.

Vorläufig jedenfalls gibt es bei Windows 8 keine Möglichkeit - jedenfalls keine leicht zugängliche -, das konventionelle Start-Menü zu aktivieren. "praktiker" erwartet, dass das bald mit Updates nachgeliefert wird, da viele das Start-Menü weiterhin praktischer finden werden.

Wenn man den Vorteil, dass von mehreren Apps Statusmeldungen am Desktop zu sehen sind nicht so sehr braucht, weil man vom Desktop sowieso nichts sieht, dann ist das vielleicht günstiger mit Start-Menü. Selbstverständlich wird das jeder für sich erst nach einiger Zeit der Verwendung der neuen Bedienlogik beurteilen können. Das Start-Menü gibt es nun seit Windows 95 und der Vorteil der Kacheln für konventionelle PCs ist jedenfalls nicht eindeutig erkennbar. Es ist normal, dass Neuerungen, die keine eindeutige Verbesserung bedeuten, vorerst einmal nicht sehr begeistert aufgenommen werden.

Es gibt zwar mit "Classic Shell" ein kostenloses Hilfsprogramm (siehe sourceforge.net: Classic Shell), das außer dem Startmenü auch einige der nach Windows XP weggefallenen Features zurückholt, aber wenn das original im System integriert ist, funktioniert das wohl besser.

Das Kachel-Menü wird übrigens genauso aufgerufen wie das konventionelle Start-Menü. In diesem Fall kommt also dann der ganze Desktop hervor, wenn man die entsprechende Tastenkombination drückt oder mit Antippen oder Anklicken das aufruft.

Suchen nach Anwendungen konnte man bisher auch schon, aber nun dürfte das nicht nur als Ausnahme, sondern häufiger verwendet werden. Es erscheint eigentlich einfacher, ein Menü mit alphabetisch geordneten Anwendungen zu haben - wie eben im Start-Menü.

Aber: Es werden künftig zunehmend mehr kleine Anwendungen - die man auch hier als "Apps" bezeichnet - verwendet werden. Bisher hatte man beispielsweise ein Icon für MS-Word oder eine andere gewaltige Anwendung. Nun hat man Apps für die Anzeige von Wetter, für Börsenkurse, für Social Networks etc. Es ergeben sich damit also derart gewaltig viele Apps und Anwendungen, dass man über diese über ein Menü möglicherweise keinen Überblick behalten kann. Also besser vielleicht - wenn man sowieso nicht alles überblicken kann -, sozusagen eine gewisse Gruppierung und Anordnung zu erzwingen.

Ein Beispiel: Registry-Hack Aktive Ecken für Mausbedienung deaktivieren

Wenn man die Maus über den rechten Bildschirmrand hinaus bewegt, dann erscheint das "Charms Menu", wenn man die Maus links über den Bildschirm hinausführt, dann wird zur vorigen Anwendung gewechselt. Beides kann man ausschalten.

Gehen Sie dafür in die Registry und hanteln Sie sich zu HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\ImmersiveShell. Legen Sie nun unterhalb von ImmersiveShell einen neuen "Schlüssel" an mit der Bezeichnung "EdgeUI".

  • Wenn Sie die Aktivierung des Charm Menüs über die Mausbewegung nach rechts außerhalb des Bildschirms deaktivieren wollen, legen Sie nun unter EdgeUI einen "DWORD(32-bit)Wert" an mit der Bezeichnung "DisableCharmsHint" und ändern Sie den Wert von DisableCharmsHint von "0" auf "1".
  • Wenn Sie das Wechseln zur vorigen Anwendung über die Mausbewegung nach links außerhalb des Bildschirms deaktivieren wollen, legen Sie nun unter EdgeUI einen "DWORD(32-bit)Wert" an mit der Bezeichnung "DisableLTcorner" und ändern Sie den Wert von DisableLTcorner von "0" auf "1".

Mit "1" werden also diese "aktiven Ecken" deaktiviert und mit "0" können diese wieder aktiviert werden. Sofern man die aktiven Ecken wieder haben will, braucht man also nicht den ganzen Schlüssel entfernen, sondern nur den jeweiligen Wert von "1" auf "0" setzen.

MS-DOS funktioniert weiterhin auch bei Windows 8, 32 bit

Über Windows 8 gibt es mehr als genug Informationen vor allem auch direkt von Microsoft. Hier soll daher nur noch kurz gefasst auf die sonst nicht sonderlich beachtete Möglichkeit eingegangen werden, auch alte MS-DOS-Programme verwenden zu können. Für viele PC-User sozusagen der ersten Stunde ist das nicht so unwesentlich.

Von Windows 8 - wie auch noch bei Windows 7 - werden 16-bit-Anwendungen unterstützt. Das sind also MS-DOS-Programme und auch ältere 16-bit-Windows-Programme. Diese 16-bit-Anwendungen funktionieren von Haus aus nur mit den 32-bit-Versionen von Windows 8; so wie auch bei Windows 7. Dass die Unterstützung von MS-DOS-Anwendungen eingestellt wird, hört man schon seit Jahren nahezu regelmäßig. Bislang ist es nicht passiert. Es sind schon ein paar Funktionen weggefallen und mit Vista die Unterstützung für Vollbild-Modus bei MS-DOS-Programmen.

Für die Verwendung von "kultigen" MS-DOS-Spielen, die Vollbildmodus erfordern empfiehlt sich die Anwendung "DOS-Box" (siehe www.dosbox.com: DOS-Box DOS-Emulator für Windows, Linux, MacOSX etc.), womit die Spiele dann isoliert in einer Anwendung laufen.

Mehrfach im Internet zu finden ist die Aussage, dass der MS-DOS-Modus bei Windows 8 nun - wieder - etwas besser als bei Windows 7 funktionieren soll. "praktiker" konnte bei den bislang getesteten Vorversionen von Windows 8 keine besonderen Vorzüge feststellen. Aber MS-DOS-Anwendungen laufen auch unter Windows 7 problemlos.

Sofern es Probleme mit einzelnen MS-DOS-Anwendungen geben sollte, dann ist es wohl die beste Lösung entweder einfach DOS-Box zu verwenden oder DOS über einen startfähigen USB-Stick "nackt" laufen zu lassen. Sowohl bei DOS-Box - als auch mit Lösungen mit Virtuellen Maschinen - kann man nicht mit Windows-Anwendungen zusammenarbeiten. Mit DOS-Box ist es mit viel Aufwand möglich. Vielfach handelt es sich bei heute verwendeten DOS-Anwendungen eher seltener um regelrechte Anwendungen wie Textverarbeitung oder Datenbank, sondern eher um kleine Utilitys, die gemischt mit Windows-Anwendungen über Batchdateien abgearbeitet werden sollen. Mühelos - ohne extra großen Aufwand - funktioniert das nur direkt unter Windows. Tatsächlich gibt es halt auch heute noch nicht für jeden Zweck eine Windows-Anwendung, weshalb durchaus noch viele DOS-Anwendungen in Verwendung sind.

Falls Sie die Unterstützung von MS-DOS oder alten 16-bit-Windows-Anwendungen brauchen, dann muss also eine 32-bit-Version von Windows 8 installiert sein. Die meisten PCs werden - wie schon bei Windows 7 - mit der 64-bit-Version von Windows 8 ausgeliefert werden. Es ist dann möglich, auf einem solchen PC eine 32-bit-Version zu installieren und dafür auch den Lizenzschlüssel zu verwenden, der mit dem PC mitgeliefert wird. Informationen dazu bekommt man vom jeweiligen Hersteller des PCs.

Neue Versionen von Windows-Anwendungen erforderlich

Prinzipiell können mit Windows 8 alle Anwendungen verwendet werden, die auch unter Windows 7 funktioniert hatten. Selbstverständlich wird es auch dabei Ausnahmen geben, die nicht funktionieren. Aber in der Regel sollte alles funktionieren.

Windows 8 bietet freilich ein komplett anderes Design, Bedienlogik und sowieso auch die Steuerung über Finger- resp. Mausgesten. Und überhaupt die vorgesehene Bedienung über Touchscreen statt Maus. Die meisten Anwendungen werden daher in einer neuen Version nötig sein, damit sie hinsichtlich Aussehen und Bedienung nahtlos zu Windows 8 und neueren Anwendungen passen. Selbstverständlich ist es eine Pflichtübung, vor jedem Wechsel auf eine neue OS-Version zu klären, welche Anwendungen damit funktionieren und welche nicht.

Während sich zwischen Windows 95 und Windows 7 nicht so dramatisch viel verändert hatte, ist dies nun für Windows 8 doch ein sehr kräftiger Sprung gegenüber zuvor.

Upgrade von XP, Vista oder 7 günstig bei Download

Bis Ende Jänner 2013 können Anwender, die derzeit Windows XP, Windows Vista oder Windows 7 nutzen, Windows 8 Pro als Upgrade um knapp 60 EUR kaufen, oder um knapp 30 EUR vom Microsoft Online Store herunterladen. Windows 7 PCs, die zwischen 2. Juni 2012 und 31. Jänner 2013 gekauft wurden resp. werden, gibt es unter www.windowsupgradeoffer.com ein zeitlich limitiertes Upgrade-Angebot zum halben Preis.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1394:

Nikon 1 V2: Extrem schnelle Mini-Systemkamera

[BILD] Nikon 1 V2 - (c) Felix WesselyDie Nikon 1 V2 ist das neue Flaggschiff des vor einem Jahr eingeführten Kompaktsystemkamera-Systems Nikon 1. Neben nun blitzartigem Autofocus, extrem schneller Bildverarbeitung und verbesserter High-ISO-Qualitäten gibt es einen wohlgeformt großen Handgriff und zahlreiche, griffige Bedienelemente.                                 Bild: Felix Wessely

(25.10.2012) Gestern hat Nikon in Wien ihre neue neue Nikon-1-Systemkamera V2 - als Nachfolgerin der Nikon 1 V1 - vorgestellt. Die Neue bietet WLAN zur Bildübertragung, ist extrem beschleunigt bei Bildverarbeitung und Autofocus für Schnappschüsse sowie Action-Fotografie. Bemerkenswert ist außerdem ein größerer Handgriff, mit dem die V2 trotz ihrer kleinen Abmessungen gut in der Hand liegt. Insgesamt entwickelt sich die Nikon-1-Linie dorthin, was Kleinbild-SLR-Fotografie ursprünglich gewesen ist. Also in erster Linie klein, unauffällig und schnell. Nikon hat mit mit ihrem erst vor einem Jahr gestarteten Nikon-1-System gewaltigen Erfolg. Mag. Wolfgang Lutzky, Country Manager von Nikon Österreich: "Nikon 1 ist das europaweit meistverkaufte Kompaktkamerasystem."

Nikon hat die Nikon 1 V2 ziemlich grundlegend gegenüber der V1 weiterentwickelt resp. etwas anders konzipiert. Äußerlich auffällig ist außer dem nun großen Handgriff nun auch ein Betriebsart-Wahlrad und allgemein sehr groß, griffig und robust ausgeführte Bedienelemente - die auch für schnelles Arbeiten und "blinde" Bedienung optimiert sind. Der CMOS-Sensor hat nun mit 14,2 Mpx eine 1,4fach höhere Auflösung, wobei Nikon verspricht, dass dennoch die ISO-Empfindlichkeit signifikant verbessert werden konnte. Bei der V1 konnte man bereits recht komfortabel bis ISO 800 fotografieren, was für den relativ kleinen Sensor vor einem Jahr eine gewaltige Leistung war.

Die nun neue Nikon 1 V2 soll mit der Dual-Bildverarbeitungsengine EXPEED 3A die Messlatte wiederum höher legen. So beispielsweise mit einem Verarbeitungstempo von 850 Mpx pro Sekunde. Bildraten von 15 fps mit kontinuierlichem Autofokus - und bis zu 60 fps mit feststehendem Fokus - sorgen selbst bei extrem schnellen Vorgängen für hochwertige Bilder.

Videos werden in Full-HD-Auflösung mit 60 und 30 fps und den Bildraten 60i und 30p aufgenommen, wobei auch manuelle Einstellung von Belichtungszeit und Blende möglich ist. Bei reduzierter Bildgröße lassen sich in extremer Zeitlupe mit bis zu 1200 fps dramatische Effekte erzielen. Während des Filmens lassen sich unterbrechungsfrei auch Fotos aufnehmen - und zwar in voller Auflösung (!) in 3:2-Seitenverhältnis.

Blitzartiges Focussieren mit Hybrid-AF-System auch bei wenig Licht

Ein Hybrid-AF-System ermöglicht regelrecht augenblickliches Focussieren. Der Autofokus mit Phasenerkennung reagiert extrem schnell und kann auch schnellen Bewegungen folgen. Der Autofokus mit Kontrasterkennung erfasst sogar bei schwachem Umgebungslicht feine Details. Der Sensor schaltet motivabhängig umgehend zwischen den 73 Fokusmessfeldern mit Phasenerkennung und den 135 Fokusmessfeldern mit Kontrasterkennung um. Dadurch lassen sich bei vielfältigen Umgebungsbedingungen überragende Bilder und Filme erstellen.

Die Vorderseite des Gehäuses ist aus einer belastbaren Magnesiumlegierung gefertigt und der Verschluss wurde von Nikon auf 100.000 Auslösungen getestet. Der leistungsstarke elektronische Sucher mit ca. 1,44 Mpx ist genau oberhalb der optischen Achse positioniert, wodurch die Auswahl des Bildausschnitts erleichtert wird. Neben dem speziellen Nikon-1-System-Blitzschuh gibt es auch einen integrierten Blitz. Gleichzeitig mit der Nikon 1 V2 kommt auch das neue, i-TTL-kompatible Nikon-1-Systemblitzgerät SB-N7 mit auf bis zu 120° nach oben schwenkbarem Blitzkopf mit einer Leuchtleistung von LZ 18 bei ISO 100.

Der Zugriff auf wichtige Funktionen wie Weißabgleich oder ISO-Empfindlichkeit ist sehr schnell und intuitiv durch Drücken der Feature-Taste (F) und anschließendem Drehen des Einstellrads möglich. Das Wählrad verfügt über eine Drucktastenfunktion, sodass eine Bedienung mit dem Daumen möglich ist, während man durch den Sucher schaut.

Expertenwissen aus dem Chip für Entscheidenden Augenblick

Unter den besonders attraktiven - quasi Experten-Funktionen - sind beispielsweise "Best Moment Capture" für leichteres Erwischen des entscheideneden Augenblicks, was neben dem bereits bewährten "Smart Photo Selector" die neue Option "Live-Zeitlupe" beinhaltet.

Smart Photo Selector puffert kontinuierlich Bilder in schneller Folge, solange der Auslöser angetippt wird. Aus 20 Belichtungen rund um den Zeitpunkt, an dem der Auslöser durchgedrückt wird, wählt die Kamera (!) automatisch das beste Bild aus und speichert gleichzeitig bis zu vier weitere Alternativen. Bei "Live-Zeitlupe" puffert die Kamera vierzig Belichtungen und spielt diese im Anschluss als Zeitlupenschleife auf dem Monitor oder im Sucher ab. Der Fotograf kann so in Ruhe den perfekten Moment bestimmen und durch das Durchdrücken des Auslösers bestätigen.

Bei der Funktion "Bewegter Schnappschuss" werden wie bei der Nikon 1 V1 ein Foto und eine Zeitlupensequenz gemeinsam aufgenommen und gespeichert, anders als zuvor nun aber in einer einzigen Datei. Dies erleichtert das Teilen bewegter Schnappschüsse auf beliebigen Plattformen.

Drei neue Nikon-1-Objektive für nächstes Jahr in Aussicht

Das Objektivangebot fürs Nikon-1-System wird im Jahr 2013 um drei Objektive erweitert. Derzeit in der Entwicklung befinden sich unter anderem ein Weitwinkel-Zoomobjektiv, ein kompaktes, leistungsstarkes 10-fach-Zoomobjektiv und ein lichtstarkes Portrait-Tele. Nähere Angaben dazu wurden vorläufig nicht gemacht.

Diese neuen Objektive werden das erst kürzlich eingeführte 1-Nikkor-Objektiv 18,5 mm, 1:1,8 ergänzen. Beim 1 Nikkor 18,5 mm, 1:1,8 handelt es sich um ein Objektiv mit lichtstarker Festbrennweite, das selbst bei niedrigen ISO-Werten und wenig Licht für hervorragende Bilder sorgt und Porträts ein wunderschönes Bokeh ermöglicht.

Neuer Adapter für Nikkor-SLR-Objektive, Funkadapter und GPS

Neu ist auch ein Bajonett-Adapter mit dem praktisch jedes aktuelle Nikkor-Objektivs mit F-Bajonett aus dem Nikon Spiegelreflexsystem auch an Nikon-1-Kameras eingesetzt werden kann. Der Bildwinkel entspricht dabei logisch dem eines Objektivs mit ca. 2,7-facher Brennweite beim Kleinbildformat - es ergibt sich also ein beinahe dreifacher Tele-Effekt.

AF-S- und AF-I-Nikkor-Objektive sind hierbei kompatibel zum Hybrid-AF-System des Nikon-1-Systems und auch die schnellen Bildfolgen von 10, 30 oder 60 fps sind möglich.

Als weiteres Zubehör zur V2 gibt es einen Funkadapter für mobile Geräte WU-1b. Mittels diesem lassen sich die Aufnahmen schnell und einfach von der Kamera auf ein Smartphone oder Tablet übertragen.

Mit ebenfalls als Zubehör erhältlichen GPS-Empfänger GP-N100 bekommen die EXIF-Header der Bilder auch Standortinformationen.

Mühelose ISO 1600 dürften von der Nikon-1-V2 zu erwarten sein

Das Nikon-1-System arbeitet mit einem Sensor mit einem "Verlängerungsfaktor" ggü. Kleinbild von 2,7. Das Standard-Zoom mit 10-30 mm Brennweite bietet also einen Erfassungswinkel wie 27-81 mm bei Kleinbild. Das Seitenverhältnis bei Nikon-1 ist wie bei Kleinbild 3:2. Bei Micro-FourThirds ist dieser Faktor 2fach, bei APS-C/DX ist er etwa 1,5fach.

Anfänglich gab es größere Skepsis, dass Nikon es mit der Kompaktheit für die neue Kompakt-Systemkamera etwas zu sehr übertrieben haben könnte, aber die Ergebnisse schon der V1 waren beeindruckend. Grob kann man sagen, dass es gegenüber dem Micro-FourThirds einen Abstand von einer Blendenstufe gibt, gegenüber APS-C/DX, zwei und gegenüber Kleinbild sind es knapp drei Blendenstufen. Also bei selber Bildgröße in Pixeln, Bildverarbeitungs-Technologie auf selbem Niveau und Objektiv mit selbem Aufnahmewinkel verändert sich so die ISO-Empfindlichkeit und die Schärfentiefe. Grob kann man sagen, dass das Aufnahmeformat ziemlich egal ist, wenn man mittlere bis große Schärfentiefe will. Beim größeren Format muss man dafür stärker abblenden woraus eine höhere ISO-Einstellung resultiert. "praktiker" hat diese Zusammenhänge bereits mehrmals ausführlich erläutert (im Heft).

Ein Testmuster liegt "praktiker" derzeit noch nicht vor, aber aufgrund der gemachten Angaben dürfte von einer mühelosen Bewältigung einer Empfindlichkeit bis ISO 1600 auszugehen sein. Einstellbar ist bis ISO 6400, aber "mühelos" bedeutet, dass es dabei noch keine merkliche Änderung der Farbcharakteristik und eher unauffälliges Rauschen gibt. Das ist also schon mehr als man noch vor ein paar Jahren von Kameras mit APS-C/DX-Format erwarten konnte.

Die Nikon-1-V2 soll Ende November um knapp 900 EUR mit 10-30 mm Zoom und im Doppel-Zoom-Kit mit zusätzlich 30-100-mm-Objektiv um knapp 1080 EUR erhältlich werden. Es gibt sowohl Kameras als auch Objektive wahlweise in Schwarz oder Weiß lackiert.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1393:

Ultra-HD, 4K-UHD: So heißt 4-fach-Full-HD-Format

(22.10.2012) Es gibt bereits einige Fernseher mit der - bislang so bezeichneten - "4K-Auflösung". Die CEA Consumer Electronics Association hat sich soeben für diese - vor allem für Fernseher eingesetzte - Bildauflösung auf die Bezeichnung "Ultra HD" geeinigt. Nur bei Sony will man das - jedenfalls vorerst - als "4K UHD" bezeichnen; offenbar um die Verbindung zur vorherigen Bezeichnung "4K" herzustellen.

Die aktuellen Fernseher mit höchster Auflösung haben genau vierfache Auflösung - linear 2fach - von Full-HD. Full-HD ist 1920 x 1080px, Ultra-HD resp. 4K-UHD ist also 3840 x 2160px.

So wie seinerzeit bei der Einführung der ersten HD-Fernseher gibt es vorerst kaum wirkliches Videomaterial in diesem Format. Die Geräte rechnen also das Quell-Videoformat mit hoch entwickelten Algorithmen in die höhere Auflösung um. Wenn es sich um sehr gutes Full-HD-Material handelt, ist die Darstellung durchaus besser als normales Full-HD. Die hohe Auflösung ist schon heute sinnvoll, da große Fernseher zunehmend beliebter werden. Full-HD sieht aus einer Entferung wie sie üblicherweise in Wohnzimmern möglich ist über einen 70-Inch-Fernseher mit "Ultra HD"-Auflösung deutlich klarer und homogener aus.

Wie bereits in "praktiker" Nr. 11/2006 berichtet, hatte es schon im Jahr 2006 Displays beispielsweise von Sharp gegeben, die damals nur für professionelle Anwendungen gedacht waren; damals allerdings mit einer Auflösung von 4096 x 2160px (siehe [PDF] Leseprobe aus "praktiker" Nr. 11 / 2006: Bericht aus Japan). Bei Ausnützen der vollen Auflösung ist das also so fein, wie eben bei einem Foto mit 8 Mpx Auflösung, was man sich vielleicht gut vorstellen kann.

Bis die volle Ultra-HD-Auflösung auch vom Video-Quellmaterial her für den normalen Heimgebrauch geboten wird - also Kinofilme in Utra-HD-Auflösung auf Disc oder sonstwie -, dürfte es allerdings noch einige Jahre dauern. Es ist ja - eigentlich - schon schön, wenn beim Quellmaterial die Detailauflösung von Full-HD voll ausgenützt wird, was durchaus noch nicht die Regel ist.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1392:

Panasonic: Prominente Fotografen mit Lumix-G-DSLM

[BILD] Panasonic-Kampagne Changing Photography - (c) PanasonicAufhänger einer groß angelegten Werbekampagne von Panasonic für ihre Systemkameras der Lumix-G-Serie sind Fotoserien von drei erfolgreichen Fotografen, die in einem für sie jeweils fremden Genre arbeiten. Hier im Bild ein Werbesujet aus der Serie "Gesichter Siziliens" des Architektur-Fotografen Christian Stoll.                           Bild: © Panasonic

(19.10.2012) Ab sofort startet Panasonic ihre neue Kampagne "Changing Photography" für Lumix-G-DSLM, also Systemkameras ohne Spiegel. Getreu dem Motto tauschen drei Fotografen aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien ihr jeweiliges Spezialgebiet - Architektur, Modefotografie und Stillleben - gegen eine für sie ungewohnte Umgebung und Art der Fotografie. Fotografiert wird dabei mit der neuen Lumix G5 DSLM-Kamera (siehe Meldung vom 20.07.2012: Panasonic Lumix DMC-G5: Kategorie heißt nun DSLM).

Der in Düsseldorf und New York arbeitende deutsche Architekturfotograf Christian Stoll (siehe christian-stoll.com) tauscht die ihm vertrauten Formen und Strukturen von Gebäuden gegen die Gesichter Siziliens. Stoll ist dafür bekannt, Architektur imposant in Szene zu setzen. In Sizilien fängt er mit der Lumix G5 die Persönlichkeit der Menschen in Porträtfotos ein.

Mit Hilfe der großen Auswahl an Micro Four Thirds Objektiven und Zubehör erfasst Stoll in seinen Bildern die charakteristischen Details der Menschen auf der Straße. Der lautlose Auslöser der Lumix G hilft ihm dabei, besondere Momente authentisch und ungestört festzuhalten, ohne Ablenkung durch die typischen Auslösegeräusche.

Die Modefotografin Mel Karch aus Paris (siehe melkarch.com) begibt sich mit der Lumix G5 in die Natur Islands. Dabei stellt sich Karch nicht nur der Herausforderung, eine neue Umgebung zu erkunden, sie verzichtet auch auf ihr Team und fotografiert - anders als sonst - ganz alleine.

Professionelle Videos und atemberaubende Bilder sind das erklärte Ziel ihrer Reise.

Andy Barter aus London (siehe andybarter.com) ist Experte für Stillleben und arbeitet normalerweise in einem Studio unter optimalen Lichtbedingungen. Sein Spezialgebiet sind HighEnd-Aufnahmen für Kunden wie die britische Ausgabe der Vogue oder Elle Decoration. Panasonic schickt ihn für "Changing Photography" in das pulsierende Stadtzentrum Istanbuls.

Vorübergehend tauscht Andy Barter die kontrollierte Umgebung seines Studios gegen das Durcheinander auf den Straßen der türkischen Hauptstadt, von denen er Bilder voller Atmosphäre und Bewegung mitbringen wird.

Der außergewöhnlich schnelle, präzise Autofokus der Lumix G5 und das frei schwenkbare Display ermöglichen ihm perfekte Bilder auch bei hektischen Motiven und aus ungewöhnlichen Blickwinkeln. Der ISO Bereich von 160 bis 12.800 erlaubt es, mit der Lumix G5 auch dann atemberaubende Bilder zu machen, wenn das Nachtleben beginnt.

Die Ergebnisse der Reisen und weitere Aktionen der Kampagne sind laufend aktualisiert über nachfolgenden Link verfolgbar.

=>> www.panasonic.de/lumixg5

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1391:

Berufsfotografie ist freies Gewerbe in Österreich

(16.10.2012) Mit dem Bundesgesetzblatt von heute, 16.10.2012, 345. Verordnung (siehe ris.bka.gv.at: Bundesgesetzblatt 345. Verordnung 16.10.2012) ist Berufsfotografie ein freies Gewerbe in Österreich. Für die Gewerbeberechtigung als sogenannter "Vollfotograf" ist nun lediglich der Nachweis von drei Jahren Tätigkeit als "Pressefotograf" resp. "Fotodesigner" erforderlich. Eine Berufsausbildung ist dafür nicht mehr nötig. Das Gesetz tritt nach Ablauf des heutigen Tages, also am 17.10.2012 um 0:00 Uhr in Kraft.

Bislang galt Folgendes: Ohne Befähigungsnachweis konnte immer schon das Gewerbe des "Pressefotografen" angemeldet und ausgeübt werden. Seit 14.09.2012 wurde das nun insofern erweitert, als das Gewerbe fortan nicht "Pressefotografie", sondern "Pressefotografie und Fotodesign" heißt. Auch Gewerbescheine, die nur auf "Pressefotografie" lauten, gelten seither automatisch - also ohne Änderung des Gewerbescheins - für "Pressefotografie und Fotodesign".

Einschränkungen für das Gewerbe Pressefotografie und Fotodesign

Für "Pressefotografie und Fotodesign", was also jeder sofort als Gewerbe anmelden kann, gibt es gegenüber dem "Vollfotografen" grob folgende Einschränkungen:

  • Es darf nicht für Privatpersonen gearbeitet werden
  • Verboten ist die sogenannte "Risikofotografie", es darf daher nur nach Auftrag gearbeitet werden. Also keine Aufnahmen, die vielleicht verkauft werden könnten.
  • Es dürfen keine Fotolabordienste angeboten werden (nur Labor für den Eigenbedarf ist erlaubt)
  • Die Herstellung von Videofilmen ist nicht gestattet. Ausnahme ist Videofilmen im Rahmen der Tätigkeit als Pressefotograf wobei die Videoaufnahmen gegenüber den Fotoaufnahmen nicht dominieren dürfen

Nach drei Jahren als Pressefotograf resp. Fotodesigner berechtigt zum Vollfotografen

Sobald jemand drei Jahre ununterbrochener Tätigkeit als "Pressefotograf" und/oder "Fotodesigner" nachweisen kann, kann das Gewerbe auf Antrag in das des regulären "Berufsfotografen" umgewandelt werden. Der Berufsfotograf - auch "Vollfotograf" - darf auch alles das, was man mit dem Gewerbeschein für "Pressefotografie und Fotodesign" nicht darf. Der Vollfotograf darf also beispielsweise Portraitfotografie auch für Private machen, Hochzeiten fotografieren - und auch Filmen - sowie ein Foto-Ausarbeitungslabor betreiben.

Zusätzlich kann man selbstverständlich weiterhin mit entsprechender Ausbildung sofort das Gewerbe des "Vollfotografen" anmelden.

Strikte Beschränkung auf Pressefotografie hatte einige erfolgreiche Fotografen vertrieben

Pressefotografie ist immer schon ein Freies Gewerbe auf Basis der Meinungs- und Redefreiheit. Es muss zwar das Gewerbe angemeldet werden, aber dies darf jeder ohne Einschränkungen. Pressefotografie bedeutet streng genommen, dass nur aktuelle Ereignisse fotografiert werden dürfen und die Fotos nur an Medien verkauft werden dürfen. In der Praxis wurde es dann aber von der Innung toleriert, wenn Pressefotografen lediglich nicht mehr tun, als heute das Gewerbe "Pressefotografie und Fotodesign" umfasst.

Vor ein paar Jahren wurde diese Toleranz allerdings beendet und das Gewerbe "Pressefotografie" bedeutete sehr eng gesehen wirklich nur "Pressefotografie". Also keine Portraits etc. und damit auch längst nicht alles, was in Medien an Fotos verwendet wird, sondern nur aktuelle Bildberichterstattung.

Das hatte dazu geführt, dass etliche sehr erfolgreiche österreichische Fotografen - die eben mehr als nur Pressefotografie machten, aber gewerberechtlich "nur" Pressefotografen waren - ins Ausland gegangen sind. Zwei prominente Beispiele dafür sind Manfred Klimek (siehe klimekbild.com) und Paul Schirnhofer (siehe paulschirnhofer.de).

Bereits seit einiger Zeit hatte es für Pressefotografen die Möglichkeit gegeben mit einer Prüfung die Berechtigung zum "Vollfotografen" zu erlangen. Diese Prüfung war freilich von jedem ohne spezielle Vorbereitung dafür zu bestehen, der ausreichende Praxis in der Fotografie hatte und auch mit einer Fachkamera umgehen konnte. Zu diesem Zeitpukt waren aber bereits etliche Fotografen ausgewandert um nicht ständige Strafen zu riskieren.

Initiative für freies Fotografengewerbe mit 10.569 Unterstützern

Auf der Website www.freiefotografie.at gab es schon seit längerer Zeit eine Initiative für die Freigabe des Gewerbes für Berufsfotografie, die in der Hauptsache von Fotografen - sowohl Presse- als auch Vollfotografen -, Journalisten und Fotografen aus der künstlerischen Fotografie ins Leben gerufen wurde. Diese Initiative hatte zu der nun Gesetz gewordenen Entscheidung - die übrigens letztlich auch von der Wirtschaftskammer unterstützt wurde - massiv beigetragen. Es wurden dafür 10.569 Unterstüzungserklärungen abgegeben.

In vielen EU-Ländern ist Berufsfotografie schon seit längerer Zeit frei oder zumindest ohne Berufsausbildung zugänglich. Letztlich geht es ja nicht um Leben und Tod dabei. Wenn jemand keine gute Leistung liefert wird er sowieso nicht erfolgreich sein können.

Durch die geltende Gesetzeslage hatte es bislang die absurde Situation gegeben, dass beispielsweise ein Deutscher, der in Österreich als Fotograf arbeitet hier nicht die Auflagen für die Gewerbeberechtigung als Vollfotograf erfüllen muss. Für ihn gelten als sogenannter "EU-Bürger" die gewerberechtlichen Erfordernisse in Deutschland. Er braucht dazu also keine Berufsausbildung. Fotografen aus den meisten EU-Mitgliedsstaaten waren daher in Österreich privilegiert gegenüber österreichischen Fotografen.

Daher ist es sehr erfreulich, dass das Gewerbe des Berufsfotografen nun endlich auch in Österreich liberalisiert ist.

Diese Liberalisierung bedeutet freilich auch die Erleichterung zur Legalisierung so mancher nebenberuflicher Fotografentätigkeit oder hauptberufliche Fotografie durch Quereinsteiger, was oft halblegal als Pressefotografie betrieben werden musste.

=>> www.fotografen.at

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1390:

AKG by TIËSTO: Profi-Kopfhörer inspiriert von DJ

[BILD] Tiësto mit AKG K167 TIËSTO - (c) AKGDer von Live-Auftritten und übers Internet prominente DJ und Musikproduzent Tiësto hat gemeinsam mit AKG eine neue Serie Kopfhörer gestaltet und auch selbst eingehend getestet, die speziell auf professionelle Ansprüche in Clubs und auch in Studios zugeschnitten sind. Im Bild: Tiësto mit AKG K167 TIËSTO.                     Bild: © AKG

(16.10.2012) Die österreichische Kopfhörer- und Mikrofonschmiede AKG hat soeben "AKG by TIËSTO", eine Serie geschlossener, ohrumschließender Profi-Kopfhörer hervorgebracht, die in Zusammenarbeit mit dem Top-DJ und Musikproduzenten Tiësto designt worden sind. Die neue Produktlinie vereint die kreative Inspiration eines der weltweit populärsten DJs mit der einzigartigen Klangqualität und technischen Perfektion des österreichischen Kopfhörerherstellers. Sie umfasst die drei professionellen Kopfhörer AKG K67 TIËSTO, AKG K167 TIËSTO und AKG K267 TIËSTO.

Mit Auftritten vor Millionen begeisterter Fans Jahr für Jahr, 13 Millionen Fans auf Facebook, mehr als 350 Millionen Aufrufen auf YouTube und etwa 1,35 Millionen Followern auf Twitter, kann Tiësto als einer der größten DJs und Producer der Gegenwart bezeichnet werden.

Tiësto freut sich über das Ergebnis: "In den letzten sechs Monaten habe ich die Kopfhörer bei meinen Liveauftritten auf der ganzen Welt intensiv getestet. Während dieser Zeit war ich in engem Kontakt mit den Entwicklern und Ingenieuren von AKG und wir haben den Klang der Kopfhörer kontinuierlich perfektioniert."

Bei allen drei Modellen handelt es sich - logisch für den Einsatzzweck eines DJs - um geschlossene, ohranliegende Typen mit 3D-Axis-Faltmechanismus. Sie sind daher platzsparend zusammenfaltbar. Alle Modelle sind ab sofort erhältlich.

AKG K67 TIËSTO für unterwegs

Der AKG K67 TIËSTO ist für unterwegs sowie für den Live- und Studio-Einsatz gedacht. Ein kraftvoller 40-mm-Schallwandler sorgt in Verbindung mit hoher Schalldämmung für eine gute Basswiedergabe.

Eckdaten: 40-mm-Treiber, 18Hz bis 22 kHz, 115dB SPL/V, 32 Ohm Impedanz, 500mW max., 3m Kabel, 3,5 mm Klinke mit Adapter 6,3 mm Klinke. Preis: knapp 130 EUR.

AKG K167 TIËSTO für professionelle Ansprüche

Der AKG K167 TIËSTO genügt auch härterer Beanspruchung für den professionellen Live- oder Studioeinsatz; auch in lauten Clubs.

Eckdaten: 40-mm-Treiber, 15Hz bis 23 kHz, 112dB SPL/V, 32 Ohm Impedanz, 2000mW max., 1,5 bis 5,5m Spiralkabel, 3,5-mm-Klinke mit Adapter 6,3-mm-Klinke hartvergoldet. Preis: knapp 250 EUR.

AKG K267 TIËSTO: Flaggschiff der TIËSTO-Serie

Der AKG K267 TIËSTO ist das Flaggschiff dieser neuen Serie professioneller Kopfhörer. Er bietet beste Leistung in seiner Klasse, großartige Klangqualität, Robustheit und komfortable Handhabung. Die übergroßen 50-mm-Wandler sorgen für bestmögliche Klangwiedergabe und satte Bässe. Es können zudem drei Bass-Sound-Einstellungen direkt am Kopfhörer vorgenommen werden: Für große Bühnen, kleine Clubs und Studioanwendungen. Ein neues Dual-Plug-System ermöglicht es, je nach persönlicher Vorliebe das Anschlusskabel entweder an der linken oder an der rechten Seite am Kopfhörer anzustecken.

Eckdaten: 50-mm-Treiber, 12Hz bis 25 kHz, 112dB SPL/V, 32 Ohm Impedanz, 3500mW max., 1,5 bis 5,5m Spiralkabel, 3,5-mm-Klinke mit Adapter 6,3-mm-Klinke hartvergoldet. Preis: knapp 450 EUR inkl. zusätzlich 3m langes, gerades Kabel und Transporttasche.

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