[COVER] ITM praktiker

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Meldungen Nr. 1360-1369
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Mit "ITM-Newsroom" gibt es für "ITM praktiker"-Leser - nicht regelmäßig! - Kurzmeldungen über aktuell vorgestellte neue Produkte, Technologien und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten zu "praktiker" und praktiker.at. - Es geht hier um alle jene Themen, die auch Gegenstand der Berichterstattung des "praktiker" sind: Audio, Video, Foto, TV/Heimkino, Telekommunikation, Navigation, Computer und - sowieso - Multimedia-Technologien.

[!>  Tiefergehende Behandlung der Themen sowie Testberichte, Grundlagenwissen und Hintergründe zu Technologien finden Sie bitte in den "praktiker"-Heften (kostenlos testen: Schnupperabo-Bestellung).



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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1369:
Aus Köln: photokina 2012

Hahnemühle zeigt Fine-Art-Papier mit Fotokunst

[BILD] Sune Czajkowski Akt - (c) Sune CzajkowskiDie deutsche Art-Papiere-Manufaktur Hahnemühle zeigt auf der photokina Werke internationaler Fotografen. Hier: Sune Czajkowski Akt gedruckt auf Hahnemühle FineArt Papier.                                       Bild: © Sune Czajkowski

(19.09.2012) Hahnemühle präsentiert auf der photokina internationale Fotografen. Neben der Live-Shooting-Aktion "No Limits" mit Star-Designer Michael Sonntag und Fashion-Fotograf Per Zennström lädt Hahnemühle in eine eigene Galerie ein. Die haptisch und optisch ganz unterschiedlichen Hahnemühle- und HARMAN by Hahnemühle-Papiere sind dort zu sehen. Elf großformatige Drucke zeigen ein breites Spektrum der Fotografie als konservatorisch wertvolle Prints. Jeder Besucher kann nah heran treten oder die Motive von weitem auf sich wirken lassen.

Fine Art Papiere unterstreichen als Edel-Medien bei fachgerechter Auswahl die Bildaussage. Hahnemühle hat die digitalen Künstlerpapiere erfunden und offeriert das weltweit marktführende Portfolio.

Auf der Photokina werden die 19 Papiere und fünf Leinwände umfassende international prämierte Hahnemühle Digital FineArt Collection zum "Touch & feel"-Erlebnis. Das Portfolio verbindet die Haptik und Exklusivität echter Künstlerpapiere mit der Präzision moderner Fine Art Druckmedien. Darauf entstehen konservatorisch wertvolle und im Farbumfang einmalige Fotodrucke sowie Kunstreproduktionen. Diesen Umfang an Farben und Medien kann der normale Fotoabzug schon lange nicht mehr bieten.

Hahnemühle begann 1990 als erste Papiermanufaktur weltweit, ihre echten Künstlerpapiere - hergestellt aus reinem Quellwasser, Zellulose oder Baumwollfasern - für Inkjet-Drucker zu beschichten. Zunächst sollten traditionell gemalte oder gedruckte Kunstwerke auf dem gleichen Papier reproduziert werden, auf dem das Original entstanden ist. Im Laufe der Zeit entdeckten immer mehr Fotografen die edel anmutenden Papiere mit der großen Auswahl fühlbar feiner Oberflächen und Finishings - von smooth bis textured, von matt bis glänzend.

Auf der photokina präsentiert derzeit Hahnemühle internationale Fotografen und ihre beeindruckenden Werke. Antoine Schneck (Frankreich) ist mit einem fesselnden Porträt dabei, Ingo Arndt (Deutschland) zeigt Tiere in Massen in unglaublichen Farben, Thiago Barros (Brasilien) ist mit einer mystischen Stadtlandschaft vertreten und Sune Czajkowski mit einem intensiven, berührenden Akt.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1368:
Aus Köln: photokina 2012

Cullmann BeltPod: Kamerastativ ist an der Hüfte

[BILD] Cullmann BeltPod - (c) CullmannCullmann BeltPod ist quasi das an der Hüfte montierte Stativ für die Kamera, speziell für Schnappschuss-Fotografen, die also jederzeit bereit sein wollen und sich dabei - sowieso - auch bewegen.                           Bild: © Cullmann

(18.09.2012) Mit den beiden flexiblen Kameratragesystemen BeltPod Quick-Set und dem BeltPod Multi-Set vom deutschen Fotozubehör-Spezialisten Cullmann ist Fotografieren und Filmen unterwegs schneller und stabiler. Das Kameratragesystem BeltPod Quick-Set ist besonders für Fotoamateure geeignet, die ohne zusätzliche Tasche oder Wechselobjektive unterwegs sind und die Kamera gern für Schnappschüsse nutzen.

Die Kamera wir dank verstellbaren Hüftgurts schussbereit am Körper getragen, die Hände sind frei und die Bewegungsfreiheit bleibt - im Gegensatz zum Tragen der Kamera am Schultergurt - komplett erhalten. Der robuste Hüftgurt sorgt für einen bequemen und sicheren Transport der Kamera.

Ein Entriegelungsknopf an der Schnellkupplungsaufnahme des Hüftgurts verhindert das unbeabsichtigte Herausnehmen der Kamera. Die Schnellkupplungs-Platte CX470 sorgt mit der 1/4-Inch-Kamera-Anschlussschraube für eine stabile Verbindung des BeltPod mit der Kamera. Ein angenehmes Tragegefühl entsteht dank der Verwendung von Mikrofaser beim BeltPod. Zwei abnehmbare weiche Auflagepolster für unterschiedliche Objektivdurchmesser garantieren einen festen Halt des montierten Objektivs auch beim Laufen. In Kombination mit den Cullmann-Flexx-Produkten entstehen weitere, multifunktionale Einsatzmöglichkeiten für das BeltPod Quick-Set.

Die Cullmann BeltPod-Serie soll ab November erhältlich sein. Preisvorstellungen dazu werden von Cullmann noch keine gegeben.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1367:
Aus Köln: photokina 2012

Swarovski: Neuartige Teleskope - auch Digiscoping

[BILD] Swarovski: Neuartige Teleskope - (c) Swarovski OptikAus Österreich von Swarovski Optik kommt eine geniale Erfindung für Naturbeobachtung und auch Fotografieren - sogenanntes "Digiscoping". Die neuartigen Teleskope lassen sich für jede Situation modular zusammenstellen und es gibt Adapter für die Verwendung mit Systemkameras.                                       Bild: © Swarovski Optik

(18.09.2012) Die österreichische Firma Swarovski Optik zeigt bei der photokina 2012 neuartige Teleskope. Mit der ATX-/STX-Generation gelang es Swarovski Optik, das Teleskop neu zu denken. Erstmals lässt sich die Leistung eines Teleskops über die Größe des Objektivs verändern und damit exakt dem jeweiligen Anwendungsszenario anpassen. Zwei Okularmodule (angled / straight) und drei Objektivmodule mit Durchmessern von 65, 85 und 95 mm können zu sechs unterschiedlichen Teleskopen zusammengestellt werden. Die beiden jeweils benötigten Teile lassen sich leicht, sicher und platzsparend - weil getrennt voneinander - transportieren. Entscheidungen zwischen höchster Brillanz in der Detailerkennung und Transportfähigkeit gehören damit der Vergangenheit an. Diese Teleskope sind auch komfortabel bedienbar: Zoom- und Fokussierring liegen erstmals direkt nebeneinander und garantieren so intuitive, einhändige und sehr schnelle Bedienung.

Erstmals wurden Teleskop und Digiscopinglösungen in einem gemeinsamen Prozess entwickelt, um eine durchgängig schnelle, einfache und benutzerfreundliche Bedienung des gesamten Systems sicherzustellen. Die Modularität der ATX-/STX-Teleskope schließt so auch das Digiscoping - also Aufnahmen mit der Kamera durch das Teleskop - mit ein.

Dafür gibt es zwei Adapter: Mit dem TLS APO Apochromat Telefoto Lens System stellt SWAROVSKI OPTIK den ersten Kameraobjektivadapter speziell für hochqualitatives Digiscoping vor, der höchsten Ansprüchen in punkto Reaktionsgeschwindigkeit und Bildqualität (30 mm-Kameraobjektiv mit APS-C oder kleineren Sensoren) gerecht wird.

Der DCB II Schwenkadapter eignet sich sowohl für Kompakt- als auch für Systemkameras mit Pancake-Objektiv. Er ist besonders einfach und schnell zu handhaben und für Transporte sogar zusammenfaltbar. Die neu konzipierte Teleskopschiene TR II mit zwei Stützpunkten für hohe Stabilität und Quick Release System für schnelle Bedienbarkeit komplettiert die Ausrüstung und optimiert die Bildqualität.

Die neuen Teleskope sowie die Adapter für Digiscoping sollen noch im September erhältlich werden.

=>> www.swarovskioptik.com

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1366:
Aus Köln: photokina 2012

Canon: Power to Connect, EOS 6D Vollformat, G15

[BILD] Canon EOS 6D - (c) CanonDie Canon EOS 6D ist die Vollformat-Kamera mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis als Nachfolgerin der außerordentlich erfolgreichen und auch von professionellen Videofilmern stark eingesetzten EOS 5D II/III. Hier im Bild mit Objektiv EF 24-105 mm und angesetztem Batteriegriff mit integriertem Vertikal-Auslöser.                     Bild: © Canon

(18.09.2012) Canon hat auf der heute gestarteten photokina seinen bisher größten Messe-Auftritt. Unter dem Motto "Power to Connect wirft Canon auf seinem Messe-Stand einen Blick auf die verschiedensten Produkte aus dem Foto- und Filmbereich. Im Fokus werden unter anderem auch die Möglichkeiten der Cloud stehen, in der man sich über zahlreiche Produkte miteinander verbinden kann. Unter den Fotoprodukten, die von Canon ab heute auf der photokina neu gezeigt werden ist u.a. die EOS 6D. Mit einem ähnlichen Format und Gewicht wie die EOS 60D ist die EOS 6D die derzeit kleinste und leichteste Canon-Vollformat-DSLR. Weiters unter den Highlights ist die Canon PowerShot G15 als jüngster Spross in der schon langen Ahnenreihe der Kompaktkamera für besonders Anspruchsvolle von Canon.

Hauptangelpunkt bei der Präsentation von Canon auf dieser photokina ist allerdings die neu eingeführte, bereits im Juli angekündigte spiegellose Systemkamera EOS M (siehe Meldung vom 31.07.2012: Canon EOS M: Lange erwartetes spiegelloses System).

Canon EOS 6D: Besonders kleine Vollformat-DSLR auch für Videofilmer und mit WLAN

Mit der EOS 6D bringt Canon die Nachfolgerin der enorm erfolgreichen EOS 5D, zuletzt in Version Mark III. Neben den exzellenten Eigenschaften für Fotoaufnahmen - bei einem ebenso exzellenten Preis-Leistungsverhältnis - hat sich die 5D auch als leistungsstarker Camcorder bei professionellen Videoproduktionen einen Namen gemacht. Diese Richtung soll nun mit der EOS 6D fortgesetzt werden, die zahlreiche weitere Verbesserungen und zusätzliche Features mitbringt.

Die Canon EOS 6D hat einen neu konzipierten 20,2-Mpx-CMOS-Sensor und bietet einen ISO-Bereich von ISO 100 bis ISO 25600 - erweitert ISO 50 bis ISO 102400. Ein neues 11-Punkt-AF-System bietet die bisher stärkste Leistung unter wenig Licht - bis LW -3, was Vollmond-Licht bedeutet (!) - unter allen Canon-AF-Systemen. Die Leistung des DIGIC 5+ Prozessors ermöglicht viele Automatik- und kreative Aufnahmemodi, daneben ist die Kamera sowieso auch komplett manuell einstellbar.

Ein HDR-Modus ermöglicht auch bei schwierigen Lichtbedingungen hervorragende Detailwiedergabe in hellen und dunklen Bildbereichen. Bei Mehrfachbelichtung können bis zu neun unterschiedlich belichtete Aufnahmen in der Kamera zu einem Bild kombiniert werden. Ein Silent-Modus ist die Möglichkeit auch in diskreten Situationen wie bei ungestellten Porträts oder auch bei Hochzeitsfotos zu fotografieren. Eine elektronische Wasserwaage gibt es im Sucher oder am LCD-Monitor.

Als erste EOS ist die EOS 6D mit integriertem WLAN ausgestattet und ermöglicht so das unmittelbare Weiterschicken der Bilder direkt nach der Aufnahme. Bilder lassen sich kabellos an externe Speichersysteme senden, in Facebook und YouTube einstellen oder auf einem Canon WLAN-Drucker drucken. Ebenso ist die Weiterreichung von Videos und Fotos an DLNA-fähige Geräte möglich; beispielsweise Fernseher. Über eine kabellose Verbindung kann die Kamera auch von einem kompatiblen Smartphone gesteuert werden. Dabei sind Aufnahmeeinstellungen und Scharfstellung vor der fernbedienten Auslösung anpassbar. Im Anschluss können die Bilder direkt auf dem Smartphone betrachtet werden. Die Bilder können auch ganz einfach kabellos an einen Computer, in eine Cloud oder an ein Smartphone gesendet werden. Die WLAN-Unterstützung ist abhängig vom System und der Region.

Über das in die EOS 6D integrierte GPS werden in die Metadaten der Aufnahmen die Standortdaten während der Aufnahme einfügen. Über die Loggerfunktion des GPS kann so beispielsweise eine Reiseroute nachvollzogen werden.

Die EOS 6D ist zudem staub- und spritzwassergeschützt. Teile des robusten Gehäuses sind aus Magnesium gefertigt. Der hochauflösende 3-Inch-große Monitor liefert ein brillantes Bild und ist für Blendreflexe unempfindlich.

Ein neuer Batteriegriff BG-E13 ist für zusätzliche Akku-Leistung bei ausgedehnten Shootings ideal und unterstützt zudem die bequeme Kamera-Handhabung sowohl bei Aufnahmen im Quer- als auch Hochformat. Er verdoppelt beim Einsatz mit zwei LP-E6 Akkus die Aufnahmekapazität, kann jedoch auch ganz flexibel mit bequemen AA-Mignonzellen verwendet werden.

Die Canon EOS 6D soll um knapp 2000 EUR erhältlich werden; ab wann das ist kann Canon derzeit nicht sagen.

[BILD] Canon PowerShot G15 - (c) Canon
Bild: © Canon Canon PowerShot G15 bietet ein extrem lichtstarkes 5-fach-Zoom und nun Full-HD-Video.

Canon PowerShot G15: Der Topklasse-Kompaktkamera-Klassiker in 12a-Generation

Bei der photokina 2000 - also vor 12 Jahren - hatte Canon ihre erste Kompaktkamera für Anspruchsvolle der G-Serie - die G1 - vorgestellt. Zur heute startenden photokina 2012 wird die G15 neu vorgestellt - weiterhin eine Kamera für Fotografen mit Systemkamera-Ansprüchen, die aber noch leicht einzustecken ist. Die Canon PowerShot G15 hat einen 12,1-Mpx-Sensor und arbeitet mit dem jüngsten Canon-Bildprocessor DIGIC 5. Der Sensor liefert damit um 2 Mpx größere Bilder und es gibt nun auch Videoaufnahme in Full-HD im Vergleich zur G12.

Die Canon PowerShot G15 folgt der G12 nach. Warum G13 und G14 ausgelassen wurden, dürfte mit Aberglauben zu tun haben. Die Zahl 13 bei uns und die Ziffer 4 in Asien. Canon erklärt das nicht und "praktiker" will das nicht desavouieren und spricht daher von der 12a-Generation der G-Serie. Die G1 X - mit größerem Sensor - zählt da wohl nicht mit.

Die PowerShot G15 ist mit dem derzeit lichtstärksten 1:1,8-2,8 Objektiv der PowerShot G-Serie und mit 5-fach-Zoom mit äquiv. KB 28-140 mm und Optischem Bildstabilisator ausgestattet. Dass Canon sich nicht schwer dabei tut, Objektive der Spitzenklasse - oder überhaupt an der Spitze - zu bauen ist bekannt. Aber auch, dass die Objektive der G-Serie jeweils Leistungen liefern, die man von Systemkameras gewohnt ist.

Bemerkenswert ist übrigens der geringe Abfall der Anfangsblende des 5-fach-Zooms um lediglich ca. 1,3 Blendenwerte. Das ist eine Kunst und ist aufwendig in der Herstellung. Große Anfangsblende bei der Anfangsbrennweite und Abfall um beispielsweise vier Blendenstufen zum Telebereich hin ist billig.

Canon verspricht für die G15 außergewöhnlich rauscharme Aufnahmen unter allen Lichtbedingungen. Selbstverständlich in der G-Serie sind wahlweise voll manuelle Steuerung, RAW-Aufnahmemodus.

Die Canon PowerShot G15 wird ab Ende Oktober um knapp 580 EUR erhältlich werden.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1365:
Aus Köln: photokina 2012

Hasselblad und Sony: Erste Lunar ist Luxus-NEX-7

[BILD] Konzept Hasselblad Lunar auf Basis von Sony NEX7 - (c) HasselbladUnter der Marke "Lunar" bringt Hasselblad demnächst eine neue Lifestyle-Kameramarke der oberen Preisklasse heraus, die auf Basis einer neu geschlossenen Kooperation mit Sony entsteht. Basis des ersten Modells soll eine Sony NEX7 sein.                     Bild: © Hasselblad

(18.09.2012) Im Rahmen der soeben laufenden photokina Köln haben heute Hasselblad und Sony eine neue Kooperation bekanntgegeben. Gemeinsam will man an neuen Entwicklungen arbeiten und das dürfte vorrangig eine neue Kameralinie unter dem Namen "Lunar" sein. Basis des ersten Modells soll eine Sony NEX-7 sein, die im Frühling 2013 erhältlich werden soll. Besonderheit ist, dass es ein Basis-Design geben wird und der Käufer aus verschiedenen Materialien beispielsweise für den Griff wählen kann. Der Preis für diese verfeinerte NEX-7 soll dann in der Größenordnung von 5000 EUR liegen.

Hasselblad stellt auf der photokina gerade die seinerzeit bei der ersten Mondlandung verwendete Hasselblad-Kamera in den Mittelpunkt, die erste Kamera am Mond. Deswegen auch der Name "Lunar". Für das Design der Lunar wurde in Oberitalien - nahe Venedig - ein Designcenter eingerichtet, das die Designs erarbeiten soll. Als Materialien sollen Kohlefaser, Titan, Holz, Leder und Edelmetalle - auch Gold - eingesetzt werden.

Der gegenüber der NEX-7 deutlich größere Handgriff hat auch einen ganz praktischen Grund: Es soll damit komfortabler möglich sein, auch Objektive der A-Serie - also jene der Sony-SLRs resp. SLTs - in Verbindung mit einem Spiegel-Adapter für Phasen-Autofocus verwenden zu können. Durch den größeren Griff ist die Kamera mit den größeren Objektiven besser zu halten. Und bei den normalen Systemobjektiven für den E-Anschluss wird in Wirklichkeit die Kamera dadurch gegenüber einer NEX-7 nicht größer, da die meisten Objektive sowieso über den Griff hinausragen. Das ist also wirklich eine großartige Idee.

Die kleineren Gehäuseabmessungen in der Tiefe durch einen kleinen Griff bringen in der Praxis keinen Vorteil, weil die Kamera in der Regel mit angestecktem Objektiv auch in die Tasche gesteckt wird. Und dabei ist die Größe des Griffs ziemlich egal für den Platzbedarf in der Tasche. Auch Panasonic hat sich bei den neuesten Kameras ihrer Lumix-G-Serie - zuletzt schon bei der G5 und noch mehr bei der neuen GH3 - in Richtung größerer Handgriff bewegt.

Hasselblad ist vor allem bekannt wegen seiner 6x6-Mittelformatkameras. Derzeit beschäftigt sich Hasselblad in der Hauptsache mit Mittelformat-Nachfolgekameras; also Kameras mit besonders hoher Auflösung für Studiofotografie, womit allerdings nicht der Quasi-Monopol-Status wie in den Zeiten der Mittelformatkameras erreicht werden konnte. Nicht nur mit der Leica-S hat man eine starke Konkurrenz bekommen, sondern auch durch die Kleinbild-Systemkameras mit hoher Auflösung, die für die allermeisten Anwendungen für hohe Qualitätsansprüche nicht viel nachstehen.

Die Sony NEX7 ist fraglos eine exzellente Kamera. Es wird wohl auch genügend reiche Grobmotoriker geben, die das fünffache dafür zahlen um ein Gehäuse mit Bedienelementen wie bei einer Unterwasserkamera in edlen Materialien zu bekommen.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1364:
Aus Köln: photokina 2012

Fujifilm XF1: Fortsetzung der Kompakt-Klassiker

[BILD] Fujifilm XF1 - (c) FujifilmDie Fujifilm XF1 ist eine weitere Kamera von Fujifilm, die für ihre hochwertige Ausstattung und elegante Ausführung mit Aluminium und wertvoll wirkender - nicht echter - Belederung eigentlich erstaunlich günstig ist.                           Bild: Fujifilm

(17.09.2012) Fujifilm scheint auf den Geschmack der edlen Kompaktkamera im Retro-Design gekommen zu sein. Auch bei dieser photokina geht es damit u.a. mit der Fujifilm XF1 weiter. Das Design der Kamera ist extravagant und klassisch schön zugleich. Hochwertiges Aluminium und lederartige Applikationen verleihen der XF1 eine zeitlose Eleganz. Dabei ist sie klein genug um überall mit dabei zu sein.

Die Fujifilm XF1 nimmt auf einem für Kompaktkameras sehr großen 2/3-Inch-EXR-CMOS-Sensor mit einer Auflösung von 12 Mpx auf. Das Objektiv ist ein 4-fach-Zoom Fujinon 1:1,8-4,9/25-100 mm äquiv. KB - also weiter Weitwinkel bis Portraittele - mit neuartigem optischem Bildstabilisator mit vier (!) bewegten Linsen und manueller Zoomeinstellung über einen Zoomring am Objektiv. Möglich sind damit Makroaufnahmen ab einem Abstand von nur 3 cm ab Frontlinse. Durch die große Sensorfläche, die aus sechs Blendenlamellen bestehende Blende und die hohe Lichtstärke von F1.8 können Motive mit effektvoller Hintergrundunschärfe aufgenommen werden.

Das schlanke Aluminiumgehäuse ist zwar leicht, aber dennoch sehr robust und widerstandsfähig. Die lederartigen Applikationen vermitteln eine angenehme Haptik von - wenngleich nicht echten - wertvollen Leders und die Kamera liegt dadurch sehr sicher in der Hand. Die Bedienelemente sind griffgünstig für intuitive Bedienung angeordnet. Das Display ist 3 Zoll groß und hat eine Auflösung von 460kpx.

Um die XF1 für jede Situation optimal zu konfigurieren, bietet sie drei verschiedene Bereitschaftsarten: "Transport-Modus", "Standby-Modus" und "Aufnahme-Modus". Im "Transport-Modus" ist das Objektiv komplett in das Gehäuse eingefahren. Die Kamera ist damit sehr schlank und passt in nahezu jede Tasche. Durch eine kleine Drehung am Objektiv fährt dieses in den "Standby-Modus". Das Objektiv ist nun herausgefahren, bleibt aber geschlossen. Durch ein weiteres kurzes Drehen des manuellen Zoomrings wird der "Aufnahme-Modus" aktiviert. Der Objektivschutz ist nun offen und die Kamera ist aufnahmebereit.

Der von Fujifilm entwickelte 12 Megapixel EXR CMOS Sensor verfügt über die EXR-Technologie, die für hervorragende Bildergebnisse gerade auch bei schlechten Lichtbedingungen sorgt. Der Fotograf kann aus drei unterschiedlichen EXR Modi auswählen oder im EXR AUTO Modus die XF1 entscheiden lassen. - Bei der Priorität "Hohe Auflösung" wird die volle Auflösung von 12 Millionen Pixeln genutzt. Bei der Priorität "Erweiterter Dynamikumfang" werden die beiden Pixel eines gleichfarbigen Paares unterschiedlich lang belichtet. Die Kamera nimmt dann zum gleichen Zeitpunkt zwei unterschiedlich belichtete Bilder auf. Eines mit längerer Belichtungszeit, eines mit kürzerer Belichtungszeit. Diese werden zu einem Bild mit einem erweiterten Dynamikumfang zusammengeführt.

Der leistungsfähige EXR-Bildprocessor ist flexibel und kann sich so extrem schnell an komplexe Anforderungen anpassen. Dadurch sind hervorragende Bildergebnisse, schnelle Bildfolgen und echtes hochauflösendes Video möglich. Die XF1 ist in 0,55 Sekunden einsatzbereit und der High-Speed-Autofocus mit Kontrasterkennung stellt das Motiv in nur 0,16 Sekunden scharf.

Sechs spezielle kreative Filtereffekte - so "Pop Farbe", "Lochkamera", "Miniatur", "High Key", "Partielle Farbe" und "Dynamische Farbtiefe" - werden bereits vor der Aufnahme auf dem Display angezeigt, damit man im Vorhinein weiß, wie das aktuelle Motiv letztlich ausschauen wird.

Die Fujifilm XF1 soll ab November in den Farben Schwarz, Rot und Braun um knapp 450 EUR erhältlich werden.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1363:
Aus Köln: photokina 2012

Panasonic Lumix GH3: Jetzt bullige Profikamera

[BILD] Panasonic Lumix DMC-GH3  - (c) PanasonicMit der Lumix DMC-GH3 hat Panasonic nun eine Profi-Systemkamera geschaffen. Das massive Gehäuse aus einer Magnesium-Legierung ist gut abgedichtet gegen Spritzwasser und es gibt auch - hier unten an der GH3 angesetzt - einen Akkugriff.                           Bild: © Panasonic

(17.09.2012) Panasonic hatte seinerzeit mit der G1 die erste Micro-FourThirds-Systemkamera herausgebracht. Mittlerweile haben sich daraus mehrere Linien gebildet. Die jeweiligen Flaggschiffe waren jeweils die GHs - bislang GH1 und GH2. Mit der GH3 hat Panasonic nun nicht nur einen großen Schritt bei der verbauten Technik, sondern einen großen Sprung bei der Gesamtkonstruktion gemacht. Mit der GH3 ist Panasonic in der Profi-Liga angekommen. Panasonic nennt diese Systemkamera-Kategorie bekanntlich DSLM (siehe Meldung vom 20.07.2012: Panasonic Lumix DMC-G5: Kategorie heißt nun DSLM). Die GH3 ist wohl das bedeutendste der zahlreichen Highlights am Stand von Panasonic auf der gerade anlaufenden photokina. Neu sind primär der LiveMOS-Sensor mit 16 Mpx, ein neuer Venus-Engine-Bildprocessor, beschleunigte und weiter optimierte Signalverarbeitung sowie zahlreiche Verbesserungen im Detail.

Spritzwasserfest abgedichtet im soliden Magnesium-Druckgussrahmen

Die Panasonic Lumix GH3 ist in einem massiven Druckgussrahmen aus Magnesium-Legierung verpackt. Alle äußeren Nahtstellen des Gehäuses sind spritzwassergeschützt und staubdicht für widrigste Aufnahmebedingungen. Die Bedienelemente sind sehr großzügig dimensioniert ergonomisch angeordnet. Wie man schon im - auch kleinen - Bild recht gut erkennen können müsste, ist die GH3 insgesamt recht griffig und bullig. Also wohl auch über mehrere Stunden hinweg sicher und daher angenehm zu halten; was für Intensiv-Fotografen und sowieso Profis sehr wesentlich ist.

Rundum Verbesserungen für Foto-Aufnahmen

In der GH3 arbeitet ein neu entwickelter LiveMOS-Sensor mit 16,05 Mpx eff. Panasonic ist bekanntlich selbst einer der wenigen Sensor-Hersteller. Dieser neue Sensor bietet einen wiederum erweiterten Dynamik- und Empfindlichkeitsbereich. Dafür war eine weitere Minimierung des Rauschsignalanteils nötig. Das wurde an drei Punkten der Schaltung in Angriff genommen: Reduzierung des Sensorrauschens, Minimieren des Restrauschens am Sensor-Ausgang und nochmalige Rauschunterdrückung in der Signalverarbeitungs-Schaltung sowie durch möglichst kurze Signal- und Stromwege. Letztere kommen logisch auch der Verarbeitungsgeschwindigkeit zugute.

Als Unterschied zu GH1 und GH2 handelt es sich beim Sensor nicht um einen Multiformat-Sensor. Alle Formate - 3:2, 16:9, 1:1 - außer das Standard-Seitenverhältnis 4:3 sind daher beschnitten aus 4:3.

Im Bildprocessor der GH3 gibt es zur Rauschunterdrückung eine Kombination aus drei DNR- und Multi-Prozess-NR-Technologien für optimal angepasste Rauschunterdrückung in allen Helligkeitsbereichen.

Der Standard-Empfindlichkeitsbereich reicht von ISO 200 bis ISO 12800, was auf ISO 125 bis ISO 25600 erweitert werden kann. Der Tiefpass-Filter - Anti-Aliasing - vor dem Sensor wurde ebenfalls überarbeitet, um Moiré weiter zu minimieren und gleichzeitig die Bildauflösung des Sensors bestmöglich zu nutzen.

Die maximale Serienbildfolge bei voller Auflösung sind 6 fps, max. 18 in Folge. Oder über elektronischen Verschluss - der Schlitzverschluss bleibt dabei offen - mit 20 fps in 4-Mpx-Auflösung max. 80 JPEGs in Folge.

Weiters gibt es auch eine elektronische Wasserwaage einblendbar ins Sucherbild. Der integrierte Blitz ist mit Leitzahl 12 etwas kräftiger als bei der GH2 und leuchtet den Bildwinkel für 12-mm-Objektive (äquiv. KB: 24 mm) aus.

Bei Video noch mehr Formate, Modi, All-I-Modus, variabler Timecode

Massgeblich weiterentwickelt wurden wiederum die Funktionen für Videoaufnahmen, was ja immer schon die - vorerst exklusive - Stärke der Lumix-GH-Reihe ist. So bietet die GH3 nun mit MOV, AVCHD und MP4 eine größere Auswahl an Video-Dateiformaten, integrierte, variable Timecode-Aufzeichnung sowie Bitraten bis zu 72Mbps - auch dank der extrem schnellen Speicherkarten heute möglich - und Aufzeichnungsmöglichkeit im All-I-Modus. All-I-Modus bedeutet, dass jedes Bild komplett gespeichert wird und nicht nur die Differenzen zum jeweils vorherigen und nur - beispielsweise einmal pro Sekunde ein komplettes I-Bild. Wenn jedes Bild komplett ist, dann erleichtert das freilich die Schnittarbeit sehr erheblich; braucht allerdings viel Speicherplatz; aber auch das ist ja heute kein einschränkendes Thema mehr. Selbstverständlich Full-HD und auch dabei bis 50p, wie das heute vielfach gefordert wird. Weiters einstellbar sind auch die Kinofilm-Frequenz 24p und 25p. Bei Aufzeichnung in den Formaten AVCHD oder MOV werden übrigens bei lange dauernden, ununterbrochenen Aufnahmen mehrere Dateien erzeugt, die sich nahtlos aneinanderreihen lassen.

Vor allem mit "Vollgas" ergibt sich bei Videoaufnahmen eine urgewaltige Rechenarbeit, die auch Erwärmung bedeutet. Panasonic hatte daher die Komponenten so angeordnet resp. mit Wärmeableitung versehen, dass auch bei langen Filmsequenzen keine Überhitzung passieren kann.

OLEDs nun für Monitor und Okularsucher

Die Lumix GH3 ist mit hochauflösenden High-Speed-OLEDs im LiveView-Sucher und rückseitigem Monitor ausgestattet. Das 16:9-Bild im Okularsucher zeigt - sowieso - 100% des Bildfelds mit einer Auflösung von 1,744 Mio. Bildpunkten bei einer komfortablen Suchervergrößerung von ca. 1,34fach und 21 mm Austrittspupille. Der Sucher ist noch besser verzögerungsarm als jener der GH2, der bereits auch sehr gut gewesen ist. Abgesehen von der wiederum optimierten Signalverarbeitung haben auch OLEDs eine erheblich höhere Schaltgeschwindigkeit als LEDs.

Viele neue Anschlüsse, größerer Akku und neues Zubehör

Die Lumix GH3 bietet eine Vielzahl neuer Anschlüsse. So beispielsweise - endlich - eine 3,5-mm-Klinkenbuchse für Mikrofonanschluss und eine 3,5-mm-Klinkenbuchse für Kopfhörer.

Für die Nutzung von Studioblitzanlagen gibt es nun zusätzlich eine X-Synchro-Buchse (PC). Die GH3 kann ihr Bildsignal nun auch über den HDMI-Anschluss auch auf einen Monitor übertragen. Dabei können wahlweise die Kontrollanzeigen eingeblendet werden oder nicht. Über die optionale Fernbedienung DMW-RSL1 kann die Kamera fernbedient werden.

Neu ist der Akkugriff DMW-BGGH3 (siehe auch Bild oben). Das ist bekanntlich das liebste Zubehör zu einer Systemkamera, da diese dadurch einen günstigeren Schwerpunkt bekommt - vor allem wenn oben ein Blitz angesteckt ist oder ein größeres Objektiv verwendet wird. Außerdem lässt sich die Kamera mit Akkugriff noch besser greifen. Auch dieser Akkugriff ist staub- und spritzwassergeschützt wie das Gehäuse der GH3.

Bemerkenswert ist auch, dass der normale Akku eine Kapazität von 1860 mAh hat; bei der GH2 sind es 1200 mAh bei selber Spannung 7,2 V. Die GH3 schafft mit einer Akkuladung ca. 500 Aufnahmen, bei der GH2 sind es 330 Aufnahmen lt. CIPA.

Zu guter Letzt hat die GH3 eine integrierte WLAN-Schnittstelle. So kann ein Smartphone oder Tablet-PC als Fernbedienung oder Kontroll-Monitor verwendet werden. Dabei können viele der Funktionen der Kamera über den Computer eingestellt werden. Ebenso kann über WLAN eine Verbindung zum Internet hergestellt werden und können so Fotos und Videos hochgeladen werden. Die WLAN-Funktion ermöglicht auch die Wiedergabe von Bildern auf DLNA-kompatiblen Geräten.

Die Panasonic Lumix DMC-GH3 soll ab November um knapp 1200 EUR erhältlich werden. Es soll auch zwei Kits geben: GH3 mit Lumix G X Vario 2,8/12-35 mm um knapp 2200 EUR oder GH3 mit Lumix G Vario 4-5,8/14-140 mm um knapp 1800 EUR.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1362:
Aus Köln: photokina 2012

Olympus PEN E-PL5 mit OM-D-Sensor, XZ-2 mit Griff

[BILD] Olympus PEN E-PL5 - (c) OlympusDie PEN-PL-Modelle sind ein Geheimtipp für jeweils ziemlich optimale Qualität bei lediglich nicht so sehr edler Ausführung wie die Top-PENs von Typ E-P. So wartet die PEN E-PL5 (Bild) - wie auch die kleinere E-PM1 - u.a. mit dem Sensor des Olympus-Flaggschiffs OM-D E-M5 auf.                           Bild: © Olympus

(17.09.2012) Olympus startet morgen bei der photokina mit zahlreichen Neuheiten. Darunter die beiden neuen Modelle der Micro-FourThirds-PEN-Serie, die E-PL5 und die kleinere E-PM2, vulgo: PEN mini. An Objektiven für Four-Thirds - PEN- und OM-D-Modelle von Olympus - kommen das Macroobjektiv M.Zuiko Digital ED 60 mm 1:2,8 und das dünne - fast so dünn wie ein Gehäusedeckel - 15 mm 1:8 und mit der XZ-2 gibt es eine Überarbeitung der bereits exzellenten XZ-1 - nun mit Griff. - "praktiker" berichtet kurz über die Eckdaten dieser wesentlichsten aktuellen Neuheiten von Olympus.

Olympus PEN E-PL5 und PEN mini E-PM2 - Tiefstapler mit Sensor der OM-D

Die Olympus PEN E-PL5 ist die Nachfolgerin der E-PL3; traditionell wird bei Olympus die Unglückszahl "4" ausgelassen. Herausragende Besonderheit wie auch bei der PEN mini E-PM3 ist der neue Sensor; der selbe wie beim Profi-Modell OM-D E-M5 (siehe Meldung vom 17.02.2012: Olympus OM-D E-M5: Micro-FourThirds ist angekommen). Ebenfalls bei beiden neuen PENs sorgt - ebenfalls wie bei der OM-D E-M5 - ein TruePic-VI-Bildprocessor für Bildverarbeitung vom Feinsten aus den Olympus Labors. Weiters bieten beide Kameras Fast-AF für extrem schnellen Autofocus.

Bemerkenswert an der E-PL5 sind weiters ein vertikal klappbares Display mit kapazitivem Touchscreen, das auch für Selbstportraits nach senkrecht nach oben geklappt werden kann, eine Montagemöglichkeit für einen Griff wie bereits bei der E-P3, und ein kleines - mitgeliefertes - separates Blitzgerät. Blitzlicht wird man allerdings kaum damit brauchen; so wie auch mit der E-PM2. Der bereits von der OM-D E-M5 bekannte Sensor ist ohne sonderliches Rauschen bis ISO 1600 - und darüber auch mit exzellenten Ergebnissen - einsetzbar.

Beide Kameras sollen ab Ende Oktober inklusive Zoom M.Zuiko Digital 14-42 mm 1:3.5-5.6 II R - die E-PL5 um knapp 700 EUR, die E-PM2 um knapp 600 EUR - erhältlich werden.

[BILD] 15mm 1:8.0 Body Cap Lens - (c) Olympus
Bild: © Olympus Die Olympus 15 mm 1:8.0 Body Cap Lens ist nur etwas "dicker" als ein Gehäusedeckel.

Neue Objektive für Micro-FourThirds resp. PEN, OM-D

Gleich drei neue Objektive werden für das Micro-FourThirds-System - bei Olympus: OM-D und PEN - bei der photokina vorgestellt und ein noch nicht fertiges zumindest gezeigt:

  • M.Zuiko Digital ED 60 mm 1:2.8 Makro um knapp 600 EUR mit Abbildung ab 1:1 verspricht, mit Mehrfachbeschichtung ein Objektiv zu sein, das dem 50er-Macro für FourThirds von Olympus nachkommt
  • Sonderedition M.Zuiko Digital ED 12 mm 1:2.0 um knapp 1000 EUR in limitierter Auflage in Schwarz mit passender Streulichtblende
  • die ultraschlanke 15 mm 1:8.0 Body Cap Lens um knapp 80 EUR ist eher eine Design-Spielerei mit dieser Lichtstärke. Diese schlanke Festbrennweite sieht aus wie ein leicht dickerer Gehäusedeckel und hält daher die Kamera flach

Noch in Entwicklung, aber als Prototyp auf der photokina zu sehen sein soll auch das M.Zuiko Digital ED 17 mm 1:1.8, eine besonders lichtstarke Festbrennweite mit moderatem Weitwinkel - äquiv. KB: 34 mm - und daher vor allem für klassische Reportage-, Street- und Portraitfotografie - auch unter schlechten Lichtbedingungen - optimal.

[BILD] Olympus Stylus XZ-2 - (c) Olympus
Bild: © Olympus Olympus Stylus XZ-2: Gewaltige Verbesserungen - nicht nur im Detail - ggü. der XZ-1.

Olympus Stylus XZ-2: Kompakter Lichtriese nun mit Griff

Die Olympus Stylus XZ-1 (siehe Meldung vom 13.01.2011: Olympus XZ-1: Edel-Kompakte mit Zuiko kommt jetzt) ist ein gewaltiger Erfolg: Die erste Kompaktkamera, bei der Olympus ein extrem hochwertiges Zuiko-Objektiv verbaut hatte und das mit hoher Anfangslichtstärke von 1:1,8-2,5 und mit nur geringem Abfall bei Telestellung des 4-fach-Zooms.

Die beiden augenfälligen Änderungen sind, dass es nun einen Handgriff gibt, wodurch die XZ-2 sicherlich besser gehalten werden kann und ein klappbarer LCD-Monitor. Das Gehäuse ist nun etwas kantiger und weniger "weich", wirkt insgesamt mehr "mechanisch", solider. Weitere wesentliche Änderungen ggü. der XZ-1: 12,3-Mpx-Backlight-CMOS, einstellbar bis ISO 12800, Bildprocessor TruePic VI, LCD mit 920kpx, 1080p-Full-HD-Video, integriertes Stereo-Mikrofon (XZ-1: 10 Mpx CCD, TruePic V, bis ISO 6400, LCD mit 610kpx, 720p Video, integriertes Mono-Mikrofon).

Es sind also schon ziemlich wesentliche Verbesserungen, die da gemacht wurden, wenngleich die Kamera wegen des Klappmonitors - der allerdings die Einsatzmöglichkeiten erheblich erweitert - nun um eine Spur "dicker" ist.

Die Olympus Stylus XZ-2 soll im Oktober um knapp 550 EUR erhältlich werden.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1361:

Epson - photokina 2012: Kunst, Druck, Projektion

[BILD] Fotograf: Horst Stasny - (c) Horst StasnyIm Rahmen der photokina 2012 präsentiert Epson Aufnahmen renommierter Künstler: Dieses Foto von Horst Stasny erhielt viele Auszeichnungen darunter auch eine World Gold Medal in New York.                                 Bild: © Horst Stasny

(16.09.2012) Mit dem Auftritt auf der übermorgen in Köln startenden photokina will Epson einmal mehr sein Engagement für die Fotografie hervorstreichen und präsentiert umfangreiche Druck- sowie Projektionslösungen für professionelle als auch Hobby-Fotografen sowie auch Foto- und Grafikkunst. Auf mehr als 60 Meter soll sich die Ausstellung von Digigraphien auf dem Epson Stand erstrecken. Darunter sind Werke namhafter Fotokünstler, beispielsweise Ausschnitte des SEAMORE-Zyklusses der Dresdner Fotografin Betty Schöner oder Schwarz-Weiß-Drucke von Horst Stasny und Stefan Arand. Ralf Baumgarten zeigt seine Outdoor-Ausstellung "Cyclists" am Südeingang der Messe. 3x3 Meter Prints zeigen Radfahrer aus Köln und Nanjing (China).

Mit dem Epson SureLab präsentiert Epson sein digitales Sechsfarbfotolab für qualitativ hochwertige Fotoproduktion. Weiteres Highlight und erstmalig am Epson Stand ist das Fotoshooting "faces@photokina". In Kooperation mit dem Arbeitskreis digitale Fotografie (adf) entstehen in einem professionellen Studio ungewöhnliche Bilder von Messebesuchern, die vor Ort ausgedruckt werden.

Dass Fotografie untrennbar mit Druck verbunden ist, beweist Epson im Rahmen seiner Produktvorstellungen. Mit dem Expression Photo XP-850 und dem Expression Photo XP-750 präsentiert Epson mit modernsten Funktionen ausgestattete Multifunktionsdrucker, die speziell für Fotodrucke konzipiert wurden und sogar die Anforderungen anspruchsvoller Fotoliebhaber erfüllen.

Die Drucker verwenden die neue Claria Photo HD-Tinte von Epson, ein Set aus sechs Farbstofftinten - Schwarz, Cyan, Magenta, Gelb, helles Cyan und helles Magenta - mit einer Haltbarkeit von bis zu 300 Jahren.

Für professionelle Fotografen und Druckdienstleister werden beispielsweise der 24-Inch-Drucker Epson Stylus Pro 7890 und der 44-Inch-Drucker Epson Stylus Pro 9890 gezeigt, die sich neben hoher Fotoqualität durch hohe Geschwindigkeit für höhere Produktivität auszeichnen. Mithilfe des eingebauten Kreiselmessers werden die Ausdrucke schnell und sauber geschnitten.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1360:

HP LaserJet Pro 200 Color MFP M276 Multitalent

[BILD] HP LaserJet Pro 200 Color MFP M276 - (c) Hewlett PackardMultifunktionsgerät mit Farb-Laserdruckwerk für Drucken, Scannen, Kopieren und Faxen: HP LaserJet Pro 300 Color MFP M276n oder die Variante -nw mit zusätzlicher WLAN-Schnittstelle.                                       Bild: © Hewlett Packard

(15.09.2012) Mit dem neuen HP LaserJet Pro 200 Color MFP M276n und M276nw bringt HP zwei Nachfolgemodelle für den erfolgreichen HP LaserJet Pro CM 1415 hervor. Durch die multiple Einsetzbarkeit eignen sich diese für eine Vielzahl von Anwendungsfeldern.

Kleinere Arbeitsgruppen mit bis zu fünf Personen können den HP LaserJet Pro 200 Color MFP M276n als zentrales Multifunktionsgerät nutzen - der M276nw mit zusätzlicher WLAN-Funktion ermöglicht sogar kabellosen Zugriff. Eingescannte Dokumente können dabei direkt kopiert, als E-Mail verschickt und im Netzwerkordner oder in der Cloud gespeichert werden.

Für gestochen scharfen Texte und brillante Farbausdrucke sorgt die HP-ImageREt-3600-Technologie. Durch die HP-ePrint-Technologie und Apple AirPrint können von unterwegs Druckaufträge an das Gerät gesendet und das Team in Echtzeit mit wichtigen Dokumenten versorgt werden; einfach per Smartphone, Tablet oder Laptop.

Darüber hinaus eignen sich die HP LaserJet Pro 200 Color MFP M276 Modelle auch für Privatanwender, die ein professionelles Multifunktionsgerät für ihr Home Office wünschen. Die Installation dauert nur wenige Minuten und ist ohne Internetverbindung oder Installations-CD in drei einfachen Schritten erledigt. Danach stehen die Funktionen Drucken, Scannen, Kopieren und Faxen intuitiv bedienbar über das farbige, 9 cm große Touch-Display zur Verfügung. Das benutzerfreundliche Display bietet außerdem Zugriff auf die HP Business Printer Apps. Diese vorinstallierten Anwendungen erlauben Nutzern direkten Zugriff auf Webinhalte. So lassen sich beispielsweise Börsennachrichten oder Routenpläne direkt und ohne PC ausdrucken.

Die Energiespartechnologie HP Auto-On / Auto-Off schaltet den Drucker bei Nichtgebrauch automatisch in einen tiefen Schlafmodus und trägt so in allen Anwendungsfeldern dazu bei, Strom zu sparen.

Der HP LaserJet Pro 200 Color MFP M276n/nw ist ab sofort um knapp 500 EUR (MFP M276n) resp. MFP M276nw mit WLAN um knapp 540 EUR erhältlich.

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