[COVER] ITM praktiker

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Meldungen Nr. 1300-1309
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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1309:

Windows Phone 8: 64 Kerne, µSD-Slot, Windows Core

[BILD] Windows Phone 8 - (c) MicrosoftDie neue Version von Windows Phone - Windows Phone 8 - kommt mit ähnlichem Kachel-Design wie bereits Windows Phone 7, wurde aber kräftig neu überdacht. So ist beispielsweise nun auch ein Steckplatz für µSD-Speicherkarten vorgesehen. Das hatte am stärksten gefehlt.                           Bild: © Microsoft

(20.06.2012) Microsoft hatte soeben die neue Version für Windows Phone - Windows Phone 8 - vorgestellt. Nun scheint Microsoft - erstmals - bereits bei der zweiten Version eines neuen Systems zumindest das meiste richtig gemacht zu haben. Die kapitalste Schwäche noch von Windows Phone 7 war der fehlende Steckplatz für Speicherkarten. Ohne Speicherkarten-Steckplatz ist für die meisten ernsthafteren Anwender ein solches Gerät ziemlich unbrauchbar.

Hinsichtlich der Hardware werden nun auch bis zu 64 Processor-Kerne unterstützt. Bei Android sind es vier. Bei Windows Phone 7 gab es diese Möglichkeit überhaupt nicht; da wird also - konventionell - nur ein Processor-Kern unterstützt. Allein wegen der gravierenden neuen Hardware-Anforderungen werden Geräte für Windows Phone 7 nicht auf Windows Phone 8 upgedated werden können. Aber das war freilich zu erwarten.

In diesem Update wird auch der neue Startbildschirm, der in Windows Phone 8 Einzug hält, integriert sein. Die Live Tiles füllen nun den ganzen Bildschirm aus und kommen nicht mehr nur in zwei, sondern drei verschiedenen Größen. Den Platz, den bisher die kleinere Variante eingenommen hat, können mit der neuen Oberfläche nun vier noch kleinere Kacheln ausfüllen.

Auch unter der Oberfläche wurden massive Veränderungen vorgenommen. Windows Phone 8 setzt nun auf "Windows Core" auf, was man bereits unter "NT Kernel" kennt. Damit lassen sich Daten nun komplett verschlüsseln und auch endlich microSD-Karten einsetzen. Für Entwickler soll das ebenfalls eine Vereinfachung bringen, da für Tablets und Smartphones parallel entwickelt werden kann. Dennoch sollen alle bisherigen Windows-Phone-Apps auch mit Windows Phone 8 harmonieren.

Damit hat das Smartphone-System dieselbe Grundstruktur, dasselbe Dateisystem und dieselben Treiber wie das kommende Tablet- und PC-System Windows 8. Das ist freilich genial und durch die hohen Rechenleistungen und Speicherkapazitäten heute realisierbar geworden. Microsoft hatte es bereits in Ansätzen insofern bei Windows Mobile realisiert gehabt, als zumindest die Konventionen dem Desktop sehr verwandt waren. Die Programme waren andere, aber die Dokumentformate ident. Nun sind auch die verwendbaren Programme die selben wie für die Desktop-Version. Jedenfalls müssten diese laufen, wenngleich es bei manchen mit der Bildschirmdarstellung am kleinen Display nicht so toll verwendbar sein wird.

Damit Handyhersteller flexibler sein können, bietet das neue Microsoft-System nun drei verschiedene Bildschirmauflösungen. Wie bisher wird 800 x 480px unterstützt. Neu dazugekommen sind 1280 x 768px und die HD-Auflösung 1280 x 720px. Windows Phone 8 soll alle Anzeigefunktionen für optimale Anzeige automatisch skalieren.

Die VoIP-Software Skype ist ebenfalls integriert. Mit Windows Phone 8 springt Microsoft auch auf den Zug der Handy-Bezahlung auf. Die dafür geeignete Funktechnik NFC wird nun unterstützt. Ein eigener "Wallet"-Hub soll Kreditkarteninformationen und andere Daten wie Vielflieger-Karten oder Bonuskarten für Handelsketten speichern. Dies soll voererst nur für die USA angeboten werden.

Windows Phone 8 schaut eigentlich so aus, dass es nun wohl auch für Android zu einer starken Konkurrenz werden könnte. Bislang war Android das einzige der drei Systeme iOS, Android und Windows Phone, bei dem eine Speicherkarte jedenfalls - wenngleich nicht zwangsläufig in jedem Android-Gerät vorhanden - möglich ist. Die zweite nicht so tolle Angelegenheit sowohl bei iOS als auch - jedenfalls bisher bei Windows Phone - ist, dass neue Anwendungen - Apps - nur über eine zentrale Website installiert werden können. Ob es bei Windows Phone 8 nun möglich sein wird, Apps auch direkt zu installieren geht jedenfalls aus den ersten Informationen nicht hervor.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1308:

D-Link DIR-505: Universal-Router für unterwegs

[BILD] D-Link DIR-505 - (c) D-LinkHandlicher Universal-Router D-Link DIR-505 speziell für unterwegs, der einfach an eine Steckdose angesteckt wird und damit stromversorgt ist, baut Personal Cloud auf und kombiniert drahtlosen Internetzugang sowie Hotspot-Funktion mit USB-Anschluss für gemeinsamen Massenspeicherzugriff, insbesonders für Apple und Android Geräte.                     Bild: © D-Link

(14.06.2012) D-Link erweitert die Produktpalette um einen besonders handlichen und vielseitigen Access-Router: Mit dem D-Link DIR-505 hat man praktisch überall Zugriff auf das Internet und die eigene digitale Datensammlung. Das neue Multitalent lässt sich als Router, WLAN-Hotspot, Repeater und Access Point einsetzen. In der Betriebsart Router fungiert das lediglich 130 Gramm schwere Gerät mithilfe eines beliebigen Modems wie ein klassisches Gateway zum Internet. Die Bauform ist einem Steckernetzteil ähnlich; es gibt keine Kabel, der DIR-505 findet seinen Platz direkt in der Steckdose. Perfekt passt der Pocket Router zu allen, die oft im Team an wechselnden Standorten arbeiten müssen. Aber das kompakte Gerät findet seinen Platz auch in Wohnungen, die möglichst unauffällig und ohne Kabel vernetzt werden sollen.

Das WLAN-Modul im neuen Access-Router funkt kompatibel zu 802.11 b/g/n und beherrscht die gängigen Sicherheitsstandards WPA/WPA2 und WEP. Durch WLAN Protected Setup (WPS) genügt ein Knopfdruck, um Endgeräte wie Computer, Tablets oder Smartphones verschlüsselt mit dem DIR-505 zu verbinden. Ohne Modem spannt der handflächengroße Access Point ein WLAN zum Zusammenarbeiten im Team auf oder verstärkt als Repeater drahtlose Netze für einen größeren Empfangsbereich mit schnellerem Durchsatz.

Der Wifi-Hotspot-Modus ist besonders nützlich, wenn mehrere Anwender den DIR-505 als zentralen Zugang zu einem öffentlichen Hotspot nutzen wollen. D-Links neuer Reiserouter kommuniziert mit dem öffentlichen Hotspot, die Endgeräte verbinden sich direkt mit dem portablen Access-Device und sind durch die eingebaute Firewall mit Stateful Packet Inspection (SPI) und Network Access Translation (NAT) geschützt. Ein 10/100-Netzwerkanschluss bringt ein weiteres drahtgebundenes Gerät schnell mit dem Router in Kontakt, zum Beispiel einen Netzwerkdrucker oder einen Switch, um das Netzwerk zu erweitern.

Clou des neuen Reisebegleiters ist sein USB-Port. Er liefert genug Leistung um zahlreiche Geräte wie Handys, Tablets oder mobile Lautsprecher zu laden resp. zu speisen. Außerdem stellt er jeden dort angeschlossenen Massenspeicher wie USB-Sticks oder portable Festplatten im Netz zur Verfügung. Dies klappt besonders komfortabel mit einem Apple oder Android Smartphone und Tablet: Mit Hilfe der SharePort Mobile App von D-Link streamen Anwender ihre komplette Medienbibliothek ganz einfach auf ihr Apple- oder Android Smartphone sowie ihr Tablet und haben so jederzeit uneingeschränkt Zugriff auf Musik, Fotos, Filme Powerpoint Präsentationen, Excel Listen oder PDF-Dateien. Das funktioniert natürlich auch in die andere Richtung: Unterwegs aufgenommene Fotos landen über das Internet unschlagbar bequem und schnell auf dem USB-Speicher am Router.

Der DIR-505 unterstützt außerdem bereits D-Links aktuelle Quick Router Setup-Technologie (QRS). Damit können Android und Apple Smartphones sowie Tablets zur schnellen und unkomplizierten Konfiguration des Routers genutzt werden. D-Link bietet die passende QRS Mobile App kostenlos in den jeweiligen App-Stores der Hersteller an. Das Gerät kann aber auch durch seinen Web-Zugang über jeden Browser konfiguriert werden, drahtlos oder über den 10/100 Netzwerkanschluss.

D-Link DIR-505 soll noch im Juni um knapp 70 EUR erhältlich werden.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1307:

AKG Acoustics feiert 65-jähriges Firmenjubiläum

[BILD] AKG D12 - (c) AKGAKG ist gerade 65 Jahre alt geworden. Das wohl legendärste Produkt aus den früheren Jahren ist das Mikrofon D12, das mehr als ein Jahrzehnt lang in Radio- und Fernsehstationen als Standard für die Stimmübertragung galt.                     Bild: © AKG

(08.06.2012) Ziemlich genau vor 65 Jahren beginnt mit der Eintragung ins Firmenbuch die österreichische Erfolgsstory der AKG Acoustics GmbH. Die beiden Wiener Dr. Rudolf Görike und Ing. Ernst Pless gründen am 3. Juni 1947 die Firma "Akustische und Kino-Geräte Gesellschaft mbH.", kurz AKG. Erst 1965 wird der heutige Name "AKG Acoustics" etabliert. Heute zählt AKG Acoustics zu den weltweit führenden Herstellern hochwertiger Kopfhörer, Mikrofone sowie Drahtlosanlagen für professionelle Anwender. AKG ist seit 1993 Teil des Konzerns Harman International Industries, Inc. und vertreibt seine Produkte in über 140 Ländern weltweit.

Nach der Firmengründung am 3.Juni 1947 besteht das Kerngeschäft darin, Kinos mit Lautsprechern, Filmprojektoren und Belichtungsmessern auszustatten. Der Physiker Dr. Rudolf Görike baut die Lautsprecher und Filmprojektoren mit fünf Mitarbeitern in einem kleinen gemieteten Kellerlokal in der Nobilegasse 50, im 15. Wiener Gemeindebezirk und der Kaufmann Ing. Ernst Pless beliefert die Kinos mit den hergestellten Produkten.

Diese bezahlen oft nicht in harter Währung, sondern in Naturalien, wie etwa Schweinefleisch und Zigaretten.

Das Produktprogramm passt sich in den Folgejahren immer an die am Markt herrschende Nachfrage an. So werden Autohupen, Torsprechanlagen, Kohlekapseln für Telefone, Zweithörer für Telefone, Kissenlautsprecher - heute teils kurios anmutende Geräte - über die Jahre hergestellt. Bereits im Jahr der Firmengründung sind die ersten handgefertigten AKG Mikrofone bei Rundfunkstationen, Theatern, Jazzclubs und Kleinbühnen im Einsatz.

[BILD] Erstes Firmengebäude von AKG in Wien 15., Nobilegasse 50 - (c) AKG
Bild: © AKG Erstes Firmengebäude von AKG in Wien 15., Nobilegasse 50.

Mit den ersten zum Patent angemeldeten Technologien, wie der Tauchspulentechnik und dem Prinzip der massebeladenen Membran, schafft es AKG den Frequenzbereich bis zu den tiefen Tönen hin auszuweiten und dem bis dahin hohl und schrill klingenden Sound von Mikrofonen Wärme und Volumen zu verleihen.

1950er-Jahre: Die Expansion beginnt

Mit der Entwicklung des ersten dynamischen Mikrofons, dem D12, gelingt AKG der internationale Durchbruch. Das D12 eroberte Radio- und Fernsehstationen und wird für über ein Jahrzehnt zum Standard für die Stimmübertragung. Das Röhrenmikrofon C12 setzt ebenfalls im professionellen Bereich neue Maßstäbe. Eines der ersten Kopfhörerprodukte war der K10.

Eine Weiterentwicklung des ersten K10 war bis vor wenigen Jahren noch im Europaparlament im Einsatz. Da der Markt sich rasant entwickelt und die Nachfrage an dynamischen Mikrofonen für Tonbandgeräte rasant ansteigt, entscheidet man sich 1955, eine Tochtergesellschaft in Deutschland zu gründen. Zu dieser Zeit beziehen sämtliche namhafte Produzenten von Tonbandgeräten wie etwa Philips, Grundig, Uher, Loewe Opta, Nordmende, Telefunken usw. Mikrofone von AKG.

Da ein großer Teil der Abnehmer in Deutschland ansässig und die Liefersituation im damals besetzten Österreich für AKG problematisch ist, verlegt man Teile der Produktion und Distribution nach Deutschland. Bis zum Ende der 50er-Jahre baut AKG ein internationales Netz an Vertriebspartnern auf.

[BILD] AKG K141 - (c) AKG
Bild: © AKG AKG K141, der legendäre Kopfhörer aus den 1960er-Jahren für Studio- und HighEnd-Anwendungen.

1960er-Jahre: Aufbruch zu neuen Märkten und Rückkehr zur Kernkompetenz

Mit großem Engagement erobert AKG Anfang der 60er-Jahre auch die Märkte in Fernost und Lateinamerika. Da der Fernseher zu dieser Zeit mehr und mehr das Kino als Informations- und Unterhaltungsquelle ablöst, entscheidet man sich bei AKG die Kino-Geräte aus dem Programm zu nehmen und sich auf die ureigene Stärke - den Bau von elektroakustischen Wandlergeräten - zu konzentrieren. Zusätzlich schafft man mit der Produktion von portablen Hallgeräten einen neuen Markt und ist damit nicht nur sehr erfolgreich, sondern auch der weltweit erste Anbieter in diesem Produktsegment.

Aber auch in anderen Bereichen werden neue wegweisende Produkte entwickelt. So werden in den 60er-Jahren die legendären Kopfhörer K141 entwickelt, die sowohl im Studiobereich, als auch im High-End HiFi Bereich regen Zuspruch finden. Nicht zuletzt wird in den 60er-Jahren das legendäre C414 entwickelt, das wiederum in dieser Zeit einen neuen Studiostandard definierte.

1970er- und 80er-Jahre: Aufbruch in die digitale Welt und Börsegang

Zu Beginn der 70er-Jahre etabliert AKG den Bau von qualitativ hochwertigen Tonabnehmern für Plattenspieler. Aus diesem Bereich zieht sich AKG allerdings mit dem Beginn des digitalen Zeitalters und der Einführung der Compact Disc wieder zurück.

Die rasante Entwicklung der Telekommunikation bewegt Görike und Pless dazu, verstärkte Forschungs- und Entwicklungsbemühungen in die Produktion von Transistorsprech- und hörkapseln zu investieren. Dieser Bereich wird sehr schnell zu einer wesentlichen Umsatzsäule von AKG in dieser Periode. Im Jahr 1974 wird bereits das 1000. Patent von AKG angemeldet. Nach 30-jähriger Zusammenarbeit geht einer der Firmengründer, Ing. Ernst Pless, 1977 in den wohlverdienten Ruhestand.

Ende der 70erJahre hält auch digitale Technik Einzug in das Produktportfolio von AKG. Die erworbene Kompetenz im digitalen Bereich kann AKG bei der Ausstattung der Olympischen Spiele 1980 in Moskau mit dem Zeitverzögerungsgerät TDU 7000 beeindruckend unter Beweis stellen. Mit dem TDU 7000 wird ein Interface geschaffen, mit dem bis zu acht Audiosignale simultan ein- und ausgegeben werden können. Eine bahnbrechende Innovation lange vor der Einführung von Soundkarten in PCs.

1984 beschließt man für den weiteren Expansionskurs von AKG einen wichtigen Schritt. AKG geht als "Blue Chip" an die Wiener Börse und zählt über Jahre zu den Topwerten am Wiener Handelsplatzes. Mit dem frisch erworbenen Geld verfolgt AKG eine Strategie als Komplettanbieter und kaufte Firmen mit Komplementärprodukten auf.

[BILD] AKG K1000 - (c) AKG
Bild: © AKG AKG K1000 war das legendäre "Kopflautsprechersystem", das seit 1989 mehr als 20 Jahre lang gefertigt wurde.

Mit dem K1000 stellt AKG im Jahre 1989 ein legendäres Kopflautsprechersystem für HiFi-Puristen und professionelle Anwendungen im Tonstudio vor. Der Kopfhörer ist heute ein begehrtes Sammlerstück und lässt die Herzen von HiFi-Begeisterten höher schlagen.

1990er-Jahre: AKG wird Teil des Harman Konzerns

Mit Beginn der 90er-Jahre ist AKG mit der weltweiten wirtschaftlichen Rezession konfrontiert. Erstmals in der Firmengeschichte sieht sich AKG mit einer negativen Bilanz konfrontiert. 1993 übernimmt Harman International Inc. 76% der Anteile von AKG Acoustics. Als im darauf folgenden Jahr Dr. Rudolf Görike verstirbt, übernimmt der Harman Konzern die restlichen in Familienbesitz befindlichen 24% der Anteile.

Neben AKG zählen heute so klingende Marken wie Becker, BSS, Crown, dbx, DigiTech, harman kardon, Infinity, JBL, Lexicon, Mark Levinson, Revel und Soundcraft zum Harman International Inc.

Im selben Jahr übersiedelt AKG an den heutigen Firmensitz in die Lemböckgasse 21-25, im 23. Wiener Gemeindebezirk. Erstmals in der Firmengeschichte sind nun alle Abteilungen zusammen unter einem Dach angesiedelt. Die auf ganz Wien und Teile Niederösterreichs verstreuten Standorte werden nach und nach aufgelassen.

AKG auch heute auf der Überholspur

Um Kosten zu sparen und im harten Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben, lagert AKG in den Folgejahren Teile der Produktion auf Standorte mit geringeren Lohnkosten aus. Die gesamte Produktentwicklung und die Produktion von sensiblen Produkten wird auch heute noch vom Wiener Standort in der Lemböckgasse mit Liebe zur Perfektion betrieben.

Neben dem konsequenten Ausbau der Vertriebs- und Distributionswege und der Optimierung der Produktion, steht auch heute nach wie vor der immense Innovationsgeist der Mitarbeiter im Mittelpunkt. 2008 wird AKG mit dem Exportpreis der Außenwirtschaft Österreich ausgezeichnet.

Kooperationen mit Größen der Musikbranche, wie etwa Quincy Jones, unter-streichen die Ambitionen von AKG, ihren Kundinnen und Kunden stets Produkte von höchster Klangqualität und Perfektion vorzustellen. 2010 erhält AKG den wahrscheinlich wichtigsten Preis der Firmengeschichte - den TECHNICAL GRAMMY Award - und steht nun auf einer Stufe mit Firmen wie Sony Corp., Apple Computer Inc. oder JBL.

Die AKG Acoustics GmbH konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr den Umsatz um 30% und den Gewinn um 300% steigern. Dieses Ergebnis ist das Beste der letzten 20 Jahre.

"AKG hat in den letzten Jahrzehnten eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sich ein österreichisches Unternehmen am Weltmarkt erfolgreich behaupten kann. Nicht zuletzt haben wir dies der Innovationskraft unserer Ingenieure und der Motivation all unserer Mitarbeiter zu verdanken. Gemeinsam blicken wir in eine interessante Zukunft. Mit einem derart starken und motivierten Team werden wir die kommenden Herausforderungen mit Elan und Teamgeist meistern. Es erfüllt mich mit Stolz, an der Spitze von AKG zu stehen und zusammen mit allen Mitarbeitern die Zukunft des Unternehmens aktiv zu gestalten", freut sich Jürgen Bopst, Geschäftsführer der AKG Acoustics GmbH.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1306:

TU-/MU-Wien: Keramische Herzpumpe im 3D-Druck

(05.06.2012) Eine an der TU Wien in Zusammenarbeit mit der MU Wien entwickelte Herzpumpe mit überragenden Materialeigenschaften wird dank eines innovativen 3D-Druckverfahrens Realität. Erstmals ermöglicht dieses Verfahren die Verarbeitung keramischer Werkstoffe in einer auch als "Rapid Prototyping" bezeichneten Methode. Das Verfahren, das zahlreiche weitere Anwendungen in Elektrotechnik und Maschinenbau finden wird, wurde von den Gründern des Wiener Unternehmens Lithoz entwickelt. Das Unternehmen ist ein Spin-Off der Technischen Universität Wien, das mit Unterstützung des INiTS Universitäres Gründerservice diese kommerziell wertvolle Entwicklung marktreif macht.

Das Herz ist ein biomechanisches Meisterwerk - das leider auch versagen kann. Dann können mechanische Herzpumpen helfen. Unter hoher Belastung funktionieren sie präzise und tadellos. Doch mit zunehmender Miniaturisierung stoßen bisher verwendete Materialien und Fertigungstechniken an ihre Grenzen. Nun bieten keramische Materialien neue Möglichkeiten - aber die konstruktionsbedingte Komplexität der Herzpumpen lässt bestehende Fertigungstechniken an den Anforderungen an Präzision und Widerstandskraft scheitern.

Prototypen aus Keramik

Eine Lösung für diese Herausforderung könnten 3D-Druckverfahren (auch als Rapid Prototyping bezeichnet) sein: Eine Technik, bei der formbare Materialien Schicht für Schicht aufeinander aufgetragen und durch Belichtung ausgehärtet werden. So können selbst hochkomplexe, dreidimensionale Gebilde "gedruckt" werden.

Obwohl für Kunststoffe und Metalle bereits etabliert, war die Verwendung des Rapid Prototypings jedoch für die Verarbeitung keramischer Werkstoffe nicht möglich. Dies scheiterte bisher an den zu geringen Festigkeiten der gedruckten Bauteile. "Während unserer Forschungstätigkeit an der TU Wien ist es uns gelungen, gleiche Festigkeitswerte wie bei anderen keramischen Formgebungsmethoden zu erreichen", so Johannes Homa, Mitgründer von Lithoz. "Mit einer derartigen Weiterentwicklung der 3D-Drucktechnologie ermöglichen wir nun auch der keramischen Industrie erstmals den Einsatz des 3D-Drucks für die Herstellung von Prototypen."

Für die innovativen Lösungsansätze, die sowohl das Material, die Maschine als auch die Belichtungsstrategien betreffen, wurden inzwischen fünf Patentanmeldungen eingereicht. Das Unternehmen Lithoz hat das Verfahren nun marktreif gemacht und den internationalen Vertrieb gestartet.

Enormes Marktpotential

Tatsächlich ist der Markt für technische Keramiken ein sehr stark wachsender, welcher bereits seit einigen Jahren einen weltweiten Umsatz in Milliardenhöhe erzielt. "Mit der innovativen Technologie von Lithoz eröffnen sich gerade in den Märkten der Elektrotechnik sowie des Maschinenbaus erhebliche Optimierungs- und somit Einsparungsmöglichkeiten", so DI Michael Rauhofer, Geschäftsführer von INiTS Universitäres Gründerservice Wien GmbH. "Vor dem Hintergrund des enormen Marktpotentials freuen wir uns, dem Team von Lithoz mit finanzieller Unterstützung und Beratung den Markteintritt möglichst rasch zu ermöglichen."

Insgesamt kann die innovative Entwicklung von Lithoz einen neuen Technologieschub im Markt für keramische Materialien einläuten. Dank seines Vorsprungs ist das Unternehmen dabei auf dem besten Weg, eine Pole-Position in diesem Milliarden-Euro-Markt einzunehmen. Dabei zeigt die keramische Herzpumpe noch weiteres Potential für den Bereich der Medizintechnik. Vor dessen Eroberung steht noch dieses Jahr der Funktionstest der Herzpumpe. Bis dahin schlägt das Herz des Unternehmens für die Märkte Elektrotechnik und Maschinenbau.

=>> www.lithoz.com

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1305:

Panasonic: Neue DECT-Telefone sagen Anrufer an

[BILD] Panasonic KX-TG8561 - (c) PanasonicPanasonic KX-TG8561: DECT-Schnurlostelefon der neuen Serie von Panasonic mit integriertem Anrufbeantworter und dem neuen Feature, mittels Sprachausgabe den Namen eines bekannten Anrufers "anzusagen".                           Bild: © Panasonic

(30.05.2012) Panasonic ist einer der führenden Hersteller von DECT-Schnurlostelefonen. Die soeben neu vorgestellten Designtelefone KX-TG8561 und KX-TG8551 bieten als Besonderheit eine integrierte "sprechende" Anruferkennung, die im Telefonbuch gespeicherte Anrufer mit Namen ansagt. Von der Clear Sound Technologie bis zum Headset-Anschluss bringen die beiden neuen Modelle alles für eine komfortable Kommunikation in bester Sprachqualität mit.

Merkmale wie die Anrufersperre oder der Nachtmodus machen die Neuheiten zur Empfehlung für alle, die zuhause ungestört abschalten möchten. Die Designtelefone lassen sich außerdem als verlässliches Babyphone - also zur akustischen Raumüberwachung -, als Kalender mit Terminplaner sowie als vollwertiger Wecker mit Schlummer-Funktion einsetzen.

Das KX-TG8561 bietet zusätzlich einen integrierten Anrufbeantworter mit 40 Minuten Aufnahmezeit, Mitschneidefunktion und Nachrichtendirektzugriff über das Menü.

Sind Name und Rufnummer des Anrufers im Telefonbuch gespeichert, kündigt die Ansage "Anruf von xyz" - im Wechsel mit dem polyphonen Klingelsignal - den Anruf an. Ist der Anrufer nicht eingetragen, wird die Rufnummer angesagt. Die sprechende Anruferkennung lässt sich auch deaktivieren.

Die Basisstation bietet 250 Speicherplätze für Rufnummern, auf die von allen angemeldeten Telefonen zugegriffen wird. Solcherart ist es auch nicht nötig bei allen Telefonen die selben Rufnummern - die überall gebraucht werden - separat einzugeben. Der Mobilteil speichert weitere 100 Rufnummern. Pro Name können dabei bis zu drei Rufnummern - zum Beispiel privat, geschäftlich und mobil - eingetragen werden.

Eine Anrufersperre weist Anrufe von bis zu 30 einzurichtenden Rufnummern mit einem Besetztton (!) ab, während der Nachtmodus das Klingeln für einen gewünschten Zeitraum unterdrückt. Eine Liste mit Rufnummern, für die man auch im Nachtmodus erreichbar bleiben möchte, ist über die Tastatur und Navigation schnell angelegt.

Über die Wahlkontrolle können einzelne Rufnummern, ganze Ortsnetzbereiche und Vorwahlen für teure Service-Nummern für abgehende Gespräche gesperrt werden.

Die Schnurlostelefone sind mit ihrem integrierten Wecker auch vollwertige Aufstehhilfen. Der Alarm kann einmalig, täglich oder Woche für Woche an ausgewählten Tagen erfolgen. 250 Stunden Standby-Zeit sorgen dafür, dass die Telefone ihren Einsatz nicht verpassen. Wer sich morgens gerne noch einmal umdreht, geht mit der Schlummer- Funktion für fünf Minuten in die Verlängerung. Bei Unruhe im Kinderzimmer kann das Telefon intern einen anderen Mobilteil oder eine externe Rufnummer anwählen. Mit zwei Mobilteilen ist per Internruf auch eine permanente akustische Raumüberwachung möglich.

Wie alle Panasonic Schnurlostelefone der vergangenen Jahre ist auch das KXTG8561/ 8551 strahlungsarm. Der Mobilteil passt die Sendeleistung abhängig von der Entfernung zwischen Mobilteil und Basisstation an. Mit einem Druck auf die Eco-Taste kann die Sendeleistung der Basisstation auch fest um 90 Prozent gesenkt werden. Liegt der Mobilteil auf der Basisstation, sinkt die Signalstärke auf annähernd null. Beide Neuheiten sind zudem besonders stromsparend. Das KX-TG8561 verbraucht nur 0,5 Watt im Standby-Modus, das KX-TG8551 sogar nur 0,4 Watt.

Das Panasonic KX-TG8561 ist ab Juni in drei attraktiven Farben um knapp 70 EUR oder mit bis zu drei Mobilteilen im Set erhältlich. Das KX-TG8551 kommt um knapp 60 EUR in Schwarz oder Weiß in den Handel. Für den Ausbau bietet Panasonic optionale Mobilteile einzeln an.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1304:

Olympus TOUGH TG-1: Nun wasserdicht bis 12 Meter

[BILD] Olympus TOUGH TG-1 - (c) OlympusDie Olympus TOUGH TG-1 mit Metallgehäuse ist das neue Spitzenmodell der seinerzeit von Olympus geschaffenen Kategorie der strapazfähigen Kameras. Sie ist nun u.a. bis 12m Tauchtiefe wasserdicht und widersteht Stoß aus einer Fallhöhe von zwei Metern.                           Bild: © Olympus

(27.05.2012) Olympus hatte bereits vor Jahren die Kategorie der strapazfähigen Kompaktkamera eingeführt, die wasserdicht, staubdicht, schlagfest sind und tiefen Temperaturen besser standhalten. Das neueste Modell in dieser Serie - das nun das bisherige Spitzenmodell TG-810 (siehe Meldung vom 09.03.2011: Olympus TOUGH TG-810: Wasserdicht, GPS, Manometer) ablöst - ist die Olympus TOUGH TG-1 mit robustem Metallgehäuse. Die TG-1 ist nun bis 12m Tauchtiefe wasserdicht, frostfest bis -10°C, bruchsicher bis 100kg Belastung sowie stoßfest für eine Fallhöhe bis 2m.

Als weitere Besonderheit hat die TG-1 mit einer Lichtstärke von 1:2,0-4,9 ein - jedenfalls im Weitwinkelbereich - besonders lichtstarkes Zoomobjektiv mit einem Brennweitenbereich äquiv. KB von 25-100 mm. Ein leuchtstarkes nicht-reflektierendes OLED-Display, GPS und ein elektronischer Kompass gehören ebenso zur Ausstattung wie die drei neuen Aufnahmemodi Low-Light, Super-Sports und Super-Makro. Im Unterschied zur TG-810 hat die TG-1 keinen Manometer. Die Seehöhe wird über GPS ermittelt.

In Kombination mit dem leistungsfähigen Bildprocessor TruePic VI und dem rauscharmen sowie hochempfindlichen 12-Mpx-CMOS-Sensor liefert die neue TOUGH selbst bei schlechten Lichtverhältnissen und sich schnell bewegenden Objekten hervorragende Aufnahmen. Ein Low-Light-Modus beschleunigt automatisch die Verschlusszeit, um Unschärfen zu verhindern. Der Super-Makro-Modus ermöglicht Aufnahmen aus nur einem Zentimeter Abstand. Dazu kommt das FAST AF-System der PEN-Serie blitzartige Focussierung.

Noch mehr Möglichkeiten bieten die als Zubehör erhältlichen wasserdichten Fish-Eye- und 6,8-fach-Tele-Konverter. Beide Konverter werden über einen Adapter (CLA-T01) an der Kamera befestigt.

Für alle, die tiefer als 12m mit der TG-1 abtauchen wollen, gibt es das bis 45m Tauchtiefe taugliche UW-Gehäuse PT-053. Dieses aus langlebigem Polycarbonat gefertigte UW-Gehäuse erlaubt auch den Anschluss eines externen Unterwasserblitzes sowie die Verwendung von Unterwasser-Makro- und Weitwinkel-Konvertern. Ein praktisches Zubehör generell für alle, die im Wasser fotografieren wollen, ist die schwimmende Handschlaufe (CHS-09). Es gibt auch verschiedene Taschen speziell für die TG-1.

Olympus TOUGH TG-1 wird im Juni um knapp 400 EUR erhältlich werden, der Fish-Eye-Konverter um knapp 160 EUR, der Tele-Konverter um knapp 150 EUR und der Adapter um knapp 40 EUR.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1303:

ASUS VG23AH IPS-Monitor - auch für plastisches 3D

[BILD] ASUS VG23AH - (c) ASUSASUS VG23AH: besonders schnell reagierender Monitor für sowohl 2D- als auch 3D-Darstellung für Gaming- und Multimedia im 23-Inch-Format.                     Bild: © ASUS

(22.05.2012) Mit dem VG23AH stellt Asus seinen neuen speziell für Bewegtbild-Darstellung ausgelegten Gaming- und Multimedia-Monitor vor. Je nach Anwendung lässt sich das Display per Knopfdruck von 2D auf 3D umschalten. Möglich wird dies durch die FPR (Film-type Patterned Retarder) 3D Technologie, die in Kombination mit der sehr leichten Polarisationsbrille eine flimmerfreie 3D Bildwiedergabe zulässt. Für besonderen Komfort bei Spielen oder Filmen sorgen die Bildschirmdiagonale von 23 Inch (58,4 cm) sowie das blickwinkelstabile IPS (In Plane Switching) Panel. Die Full-HD Auflösung von 1920 x 1080px, der hohe Kontrastumfang von 80,000.000:1 und die schnelle Reaktionszeit von 5 Millisekunden sorgen für knackig-realistische Bilddarstellung.

Für die 3D-Darstellung ist - abgesehen vom entsprechenden Quellmaterial - nur die im Lieferumfang enthaltene Polarisationsbrille oder die Aufsteckgläser für Brillenträger nötig, mit der das rechte und linke Bild getrennt für die Augen darstellt wird. Der Anwender kann, ohne die Brille mit dem Rechner zu synchronisieren, einfach per Druck auf den am Monitor angebrachten Hotkey zwischen 2D- und 3D-Darstellung umschalten. Für eine realitätsnahe 3D-Darstellung auch von 2D-Material sorgt die Asus All-in-3D-Technologie.

Das IPS Panel mit seiner Blickwinkelstabilität von 178° sorgt zudem dafür, dass unabhängig vom Betrachtungswinkel immer ein kontrastreiches Bild zu sehen ist.

Zusätzlich ist der Asus VG23AH mit der Bildoptimierungsfunktion Splendid Video Intelligence Technologie ausgerüstet. Sie analysiert die einzelnen Bildpunkte des Vollbilds und passt Farbe, Helligkeit, Kontrast und Bildschärfe dynamisch an. Das gezeigte Bild wird so für das menschliche Auge optimiert und wirkt lebensecht. Der Nutzer kann je nach Einsatzbereich des Monitors aus den sechs voreingestellten Modi Landschaft, Theater, Gaming, Night View, sRGB und Standard wählen.

Der Asus VG23AH ist mit einer Dual HDMI 1.4 Schnittstelle ausgestattet. Für die passende Klanguntermalung sorgen die eingebauten 3-Watt-Lautsprecher. Wenn es einmal lauter werden soll, lassen sich Kopfhörer an das Display anschließen.

Bei der Entwicklung des Asus VG23AH hatten die Designer stets die Anwenderbedürfnisse im Blick. So ist der Monitor mühelos in der Höhe verstellbar und lässt sich zur Seite drehen oder nach vorne bzw. hinten kippen. Durch zahlreiche Hotkeys lassen sich zudem die Bildschirmeinstellungen schnell und komfortabel bedienen.

Der Asus VG23AH ist inkl. einer 3D-Brille ab sofort um knapp 300 EUR erhältlich.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1302:

Sony VAIO E-Serie 15/17: Lifestyle, immer bereit

[BILD] Sony VAIO-E-Serie 15 Notebook - (c) SonyNotebook der neuen Sony VAIO-E-Serie 15, hier mit weißer Tastatur. Besonderheiten neben der hohen Rechenleistung sind ein wiederum verbessertes Sound-System und nahezu augenblickliche Bereitschaft nahezu wie mit einem Smartphone.                     Bild: © Sony

(17.05.2012) Sony erweitert die neue VAIO E-Serie um zwei weitere Design-Notebooks im Sony-eigenen "Wrap-Design". Dank Rapid Wake + Eco Modus sind sie in Sekundenschnelle einsatzbereit. Das großzügige Multi-Touchpad sichert eine intuitive, tastenfreie Steuerung. Einen besonders kraftvollen und klaren Klang garantieren die xLOUD- und Clear Phase-Technologien. Ausgewählte Modelle lassen mit Tastaturhintergrundbeleuchtung, VAIO Display Plus Full HD (1980 x 1080) sowie Blu-ray-Disc-Laufwerk wohl kaum noch Wünsche offen.

Die, an ein zusammengefaltetes T-Shirt erinnernde, neue "Designsprache" wird durch die dezenten farblichen Akzente an den abgerundeten Ecken, dem Rahmen und Touchpad sowie der Tastatur zum Ausdruck gebracht. Die neuen Notebooks der E-Serie 15 sind speziell für jene gedacht, die ein qualitativ hochwertiges und zuverlässiges Gerät zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis suchen. Mit der E-Serie 17 hingegen kommen Multimedia-Enthusiasten voll auf ihre Kosten.

Sony VAIO E-Serie 15

Die VAIO E-Serie 15 kombiniert eine frische, individuelle Optik mit allen Ausstattungsmerkmalen, die für eine mühelose Bewältigung anspruchsvoller Aufgaben erforderlich sind. Mit Intel-Processoren, großzügig bemessenem Speicher, reibungsloser Grafik und brillantem 15,5 Inch (39,5 cm) VAIO-Display stellt sie ihren Nutzern üppig dimensionierte Leistung bereit.

Varianten der VAIO E-Serie 15 gibt es - je nach Ausstattung - zum Preis von knapp 500 EUR bis knapp 900 EUR.

Sony VAIO E-Serie 17

Mit einer Bildschirmdiagonale von 17,3 Inch (43,8 cm) bietet die VAIO E-Serie 17 besonders viel Monitorfläche, um beispielsweise Fotos zu bearbeiten oder Spiele zu spielen. Einige Modelle sind sogar mit einem VAIO Display Plus Full HD und einem Blu-ray-Disc-Laufwerk für Kinofilme unterwegs ausgestattet.

Varianten der VAIO E-Serie 17 gibt es - je nach Ausstattung - zum Preis von knapp 550 EUR bis knapp 1100 EUR.

Startklar in Sekundenschnelle: Rapid Wake + Eco-Modus

Das Notebook herunterzufahren oder in den Ruhezustand zu versetzen, ist bei der VAIO E-Serie nicht mehr erforderlich. Durch das Schließen des Chassisdeckels wird der Rechner in einen Tiefschlaf versetzt und zugleich werden sämtliche Daten bis zu zehn Tage lang sicher gespeichert.

Der Rapid Wake + Eco-Modus sorgt dafür, dass man jederzeit innerhalb weniger Sekunden weiterarbeiten kann. Beim Anheben des Gehäusedeckels wird der Tiefschlaf beendet und es stehen dann alle Dateien wieder genauso zur Verfügung, wie zuletzt. Bei voll aufgeladenem Akku hält das Notebook einen Stand-by-Modus bis zu 90 Tage lang durch. Bei zu niedrigem Akkustand wird in den stromlosen regulären Ruhezustand gewechselt, sodass die letzte Situation nach Hochfahren des Systems wieder zur Verfügung steht und daher auch in diesem Fall keinerlei Daten verloren gehen.

Lebendige Farben und eindrucksvoller Klang

Mit dem großen, tastenlosen Touchpad fällt es leicht, durch Dokumente und Mediendateien zu navigieren. Einige Modelle verfügen zudem über eine hinterleuchtete Tastatur für zielsicheres Tippen in dunkler Umgebung. Die integrierte HD-Webcam "powered by Exmor" liefert besonders detail- und kontrastreiche Bilder mit lebensechten Farben für gestochen scharfe, klare Videochats. Für satten, natürlichen Klang von Filmen und Spielen - auch bei höherer Lautstärke - sorgen xLOUD- und Clear Phase-Technologie.

Mobile Stromquelle für Handy-Akkus

Als praktisches Ladegerät für ihr Smartphone können Besitzer der VAIO E-Serie ihr Notebook ebenfalls verwenden. Der Akku des Handys kann jederzeit bequem über die USB-Schnittstelle geladen werden. Das an sich ist nicht ungewöhnlich, aber bei diesen Notebooks funktioniert das auch dann, wenn das Notebook ausgeschaltet ist oder sich im Sleep-Modus befindet.

Die Modelle der VAIO E-Serie 15 und 17 sind ab Mitte Juni 2012 in Weiß, Schwarz oder Silber (nur E-Serie 15) erhältlich. Weitere Farben und Konfigurationsoptionen sind - ebenso wie speziell für das VAIO Line-up entwickelte Zubehörprodukte - nur im Sony Store online verfügbar.

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Leica M Monochrom: Schwarzweiß in reinster Form

[BILD] Leica M Monochrom - (c) LeicaDie neue Leica M Monochrom ist im Prinzip eine Leica M9 mit einem Sensor und Bildaufbereitung für reine Monochrom-Aufnahmen; also Schwarzweiß-Fotografie mit erhöhter Grundempfindlichkeit und systembedingt vorteilhaft besserer Detailauflösung.                     Bild: © Leica

(11.05.2012) Bislang galt noch der Schwarzweißfilm für das Höchste aller Gefühle für alle "wahren" Schwarzweißfotografen. Nun bringt Leica mit der "Leica M Monochrom" eine Variante der Leica M9 mit dem großen Unterschied, dass damit nur Schwarzweißfotos aufgenommen werden können. Der 18-Mpx-Sensor zeichnet also an jedem Punkt im Bild den akkuraten Grauwert auf. Die ersten Beispielfotos, die von einigen Fotografen für Leica gemacht wurden, zeigen eine Detailschärfe, die geradezu unglaublich ist und beim alten Schwarzweißfilm in Kleinbildformat schier nicht erzielbar war. Die Leica-M-Objektive scheinen unerschöpfliche Reserven an Detailauflösung zu haben. Auch die alten übrigens.

Leica-M-Objektive sind - wie von "praktiker" bereits mehrmals angemerkt - die einzigen, die nahezu alle bei Digitalkameras exzellente Resultate liefern. Lediglich die Randabschattung muss bei Verwendung an Fremdkameras - über Objektivbajonett-Adapter - ausgeglichen werden, aber die Abbildungsleistung ist immer atemberaubend.

Zur Kamera als solcher gibt es eigentlich nicht viel zu sagen für alle jene, denen bereits die Leica M9 vertraut ist (siehe Meldung vom 18.09.2009: Leica erwacht: Nach S2 nun M9 gestartet, X1 kommt). Die Leica M Monochrom ist im Prinzip eine Leica M9 mit einem Sensor ohne Bayer-Farbfilter und selbstverständlich mit Adaptierungen zur korrekten Umsetzung der Farben in Grauwerte.

Durch den Wegfall der Farbfilter ergibt sich eine erhöhte nominale Empfindlichkeit von ISO 320. Diese erhöhte Empfindlichkeit prädestiniert die bis auf eine Empfindlichkeit von ISO 10000 einstellbare Leica M Monochrom selbstverständlich für Available-light-Aufnahmen.

Grauwerte-Umsetzung der Farben im Vergleich mit T-Max-400

An der Entwicklung dieser Schwarzweiß-Kamera wurde bei Leica eineinhalb Jahre gearbeitet. Diese Umsetzung von Farb- in Grauwerte funktioniert nicht einfach von Haus aus, wenn man nur den Farbfilter weglässt. Sie ist bei der Leica M Monochrom jedenfalls so gelungen, dass es beispielsweise im Vergleich mit einem Kodak T-Max-400 eine ziemlich gleiche Farbumsetzung gibt. Im Vergleich zum T-Max-400 gibt es nur eine um eine Spur höhere Empfindlichkeit für Blau resp. umgekehrt geringere Empfindlichkeit für Orange. Das wäre gesehen aus Warte eines Schwarzweiß-Negativs.

Im Positiv-Ergebnis bedeutet das, dass Orange um eine Spur dunkler abgebildet wird und Blau um eine Spur heller im Vergleich zu T-Max-400. Entsprechend auch jeweils verwandte Farbtöne mit noch geringfügiger Abweichung. Die Differenzen sind aber so geringfügig, dass sie nur im direkten Vergleich erkennbar sind. Man kann also sagen, dass die Grauwerte-Umsetzung so wie mit einem Schwarzweißfilm funktioniert. Es ist ja auch nicht jeder Schwarzweißfilm gleich diesbezüglich.

Diese Angaben sind vorab bekannt geworden von Fotografen, die bereits mit Vorseriengeräten der Leica M Monochrome arbeiten konnten.

Grundsätzliche Vor- und Nachteile zu Farbkameras

Selbstverständlich ist es auch möglich - und wird in der Regel so gemacht -, dass man ein digitales Farbfoto in ein Schwarzweißfoto umwandelt. Der Vorteil dabei ist, dass man nachträglich quasi Farbfilter anwenden kann. Das ist bei einer reinen Monochrom-Aufnahme nicht möglich, da dabei ja die Farbinformation fehlt.

Der Nachteil bei der Farbaufnahme ist freilich, dass von vier Pixeln einer mit einem vorgeschalteten Rot- einer mit vorgeschaltetem Blau und zwei mit vorgeschaltetem Grün-Filter aufgenommen werden. Das heißt also, man kann an jeder Pixelposition jene Helligkeit ermitteln, die hinter dem jeweiligen Farbfilter ankommt. Daher muss durch die Auswertung wie bei einem Farbfoto erst die tatsächliche Farbe an der jeweiligen Position des Einzelsensors ermittelt werden um auch zu wissen, wie hell das nun tatsächlich ist. Beispielsweise die Farbe Purpur wird hinter einem Grünfilter immer Schwarz sein, egal wie hell sie tatsächlich ist. Also die Komplementärfarbe des jeweiligen Filters wird immer Schwarz sein und daher keine Informationen an der Pixelposition enthalten können. Diese müssen erst aus den Werten der benachbarten Einzelsensoren ermittelt werden.

Aus genau diesem Grund haben die Aufnahmen von einem monochrom aufnehmenden Sensor eine erheblich höhere Auflösung, weil dieser von vornherein bei jedem Einzelsensor den Grauwert ermitteln kann und solcherart logisch eine feinere Detailauflösung liefern kann.

Man muss wohl selbst für sich abwägen, ob einem der Vorteil der nachträglichen Anwendung quasi von Farbfiltern wichtiger ist - und daher eine konventionelle Farbkamera die bessere Lösung für Schwarzweißaufnahmen ist - oder ob die Detailzeichnung wichtiger ist und daher eine reine Schwarzweißkamera die individuell bessere Lösung ist.

Die Leica M Monochrom soll voraussichtlich im Juli für etwa 7000 EUR erhältlich werden.

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Eumig-Museum: Dauerausstellung nun in Wr. Neudorf

[BILD] Eumig Eumigette 382U - (c) Eumig-MuseumWesentliche Produkte von Eumig waren anfangs in der Hauptsache Radios, weltweit geschätzt wurde Eumig vor allem wegen Schmalfilmkameras und -projektoren. Nun gibt es die von Eumig-Fans lange ersehnte Dauer-Ausstellung dieses früheren österreichischen Paradeunternehmens. - Unser Bild zeigt eines der Erfolgsprodukte: Eumig Eumigette 382U.                                 Bild: © Eumig-Museum

(30.04.2012) Auf Betreiben des Fördervereins Eumig-Museum startet nun am 16. Juni die lange ersehnte Dauerausstellung über Eumig unter dem Titel "Eumig macht(e) das Filmen leicht".

Ausstellungseröffnung durch Bürgermeister Ing. Christian Wöhrleitner ist am 16.6.2012 um 19 Uhr: Altes Feuerwehrhaus, Wr. Neudorf, Parkstraße 6.

Informationen zu Öffnungszeiten finden Sie bitte über untenstehenden Link auf der Website des Eumig-Museums.

=>> www.eumig.at

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