[COVER] ITM praktiker

ITM Newsroom
Meldungen Nr. 1250-1259
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Mit "ITM-Newsroom" gibt es für "ITM praktiker"-Leser - nicht regelmäßig! - Kurzmeldungen über aktuell vorgestellte neue Produkte, Technologien und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten zu "praktiker" und praktiker.at. - Es geht hier um alle jene Themen, die auch Gegenstand der Berichterstattung des "praktiker" sind: Audio, Video, Foto, TV/Heimkino, Telekommunikation, Navigation, Computer und - sowieso - Multimedia-Technologien.

[!>  Tiefergehende Behandlung der Themen sowie Testberichte, Grundlagenwissen und Hintergründe zu Technologien finden Sie bitte in den "praktiker"-Heften (kostenlos testen: Schnupperabo-Bestellung).



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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1259:

WLAN-Router: WPS-Funktion unsicher, deaktivieren

(02.01.2012) Es gibt eine Sicherheitslücke in der in WLAN-Routern typischerweise vorhandenen WPS-Funktion. Über die WPS-Funktion erspart man sich das Eingeben eines Passworts und Auswählen des WLANs: Man drückt einfach am Router die WPS-Taste und löst die entsprechende Funktion an dem Gerät oder Computer aus, der mit dem WLAN-Router verbunden werden soll. Dieses Verfahren ist insofern einigermaßen sicher, weil die Wahrscheinlichkeit, dass innerhalb des Zeitraums während die WPS-Funktion des Routers auf eine Kontaktaufnahme wartet - in der Regel sind das zwei Minuten - sehr klein ist, dass jemand erstens in Reichweite des WLANs ist und zweitens auch diese Funktion an seinem Gerät oder PC ausfürt.

Die WPS-Funktion - WiFi Portected Setup - wurde im Jahr 2007 von der WiFi-Alliance eingeführt, die sich um Standards für WLAN-Schnittstellen kümmert. Die WPS-Funktion ist freilich ein wesentliches Feature, weil es damit auch Laien leicht möglich ist Geräte an ein WLAN anzubinden. Die Eingabe von Passwörtern ist zudem bei vielen Geräten extrem umständlich, weil ja nicht alle eine Tastatur haben.

Öffentlich gemacht wurde diese Sicherheitslücke vom österreichischen Studenten Stefan Viehböck. Viehböck ist es gelungen, über einen Brute-Force-Angriff erfolgreich in mehrere WLAN-Router einzudringen, bei denen WPS aktiviert war. Da die Funktion bei den meisten aktuellen Geräten ab Werk eingeschaltet ist, könnten Millionen von Nutzern betroffen sein.

Das Computer Emergency Readiness Team (CERT) der USA hatte auch eine Sicherheitswarnung dazu veröffentlicht.

Viehböck soll aber nur der erste gewesen sein, der das öffentlich kundgetan hat; unbekannt soll diese Sicherheitslücke nicht gewesen sein. Die Sicherheitsfirma Tactical Network Solutions soll bereits eine fertige Crack-Software für die WPS-Lücke parat haben. Aufgrund der Veröffentlichung durch Viehböck hat das Unternehmen sie jetzt als Open-Source-Software über Google Code zum Download angeboten.

Innerhalb von vier bis zehn Stunden soll das "Reaver" getaufte Tool in der Lage sein, ein WLAN-Passwort, das selbst mit dem bisher sicheren WPA2-Verfahren verschlüsselt ist, im Klartext anzuzeigen. Voraussetzung ist natürlich, dass die Basisstation WPS aktiviert hat. "Reaver" ist also keine Software, die einen Schutz herstellt, sondern Software, die WPS knackt. Und zwar innerhalb 4 bis 10 Stunden. Warum sowas unbedingt veröffentlicht werden muss, ist wohl ein Teil der Netzkultur.

[!> "praktiker" empfiehlt angesichts dieser Sicherheitslücke, die WPS-Funktion bei Routern zu deaktivieren. Die WPS-Funktion ist kritisch, wenn sie überhaupt eingeschaltet ist. Also nicht nur dann, wenn sie gerade nach einem Gerät sucht. In dieser kurzen Zeitspanne ist der Router sowieso immer schon ungeschützt.

Man kann WPS ja evtl. kurzzeitig einschalten, wenn es verwendet werden soll. Die Auswahl des WLANs aus einer Liste am Gerät oder PC sowie die Eingabe eines Passworts wird aber - jedenfalls für Versierte - in der Regel einfacher sein, als WPS immer wieder in den Grundeinstellungen des Routers ein- und auszuschalten. Für an ein WLAN anzubindende Geräte, bei denen die Eingabe extrem umständlich wäre, ist das jedenfalls eine Lösung.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1258:

Olympus M.Zuiko Digital ED 12-50 mm 1:3.5-6.3 EZ

[BILD] Olympus M.Zuiko Digital ED 12-50mm 1:3.5-6.3 EZ - (c) OlympusEin neues Objektiv von Olympus für das Micro-FourThirds-Kamerasystem: M.Zuiko Digital ED 12-50 mm 1:3.5-6.3 EZ. Es bietet umschaltbar motorische oder manuelle Zoomeinstellung, einen Macromodus, ist für Videoaufnahmen nahezu geräuschlos und zudem staub- und spritzwasserfest.                           Bild: © Olympus

(27.12.2011) Von Olympus wurde vor wenigen Tagen ein neues Objektiv für den mittleren Brennweitenbereich fürs Micro-FourThirds-System für Ende Jänner angekündigt: M.Zuiko Digital ED 12-50 mm 1:3.5-6.3 EZ. Es ist auch optimiert für Videoaufnahmen, bietet einen Makromodus. Es wird sowohl separat als auch im Kit mit Olympus-Pen-Kameras erhältlich werden.

Das M.Zuiko Digital ED 12-50 mm 1:3.5-6.3 EZ eignet sich besonders für Videoaufnahmen. Denn das 4,2-fach-Zoom arbeitet nahezu geräuschlos und unglaublich schnell. Dafür sorgt der neue elektromagnetisch angetriebene Zoommechanismus. Dieser ermöglicht ein besonders sanftes sowie leises Zoomen zur Vermeidung von Verwacklungsunschärfen, die durch Betätigung des Zoomrings entstehen können. Die Audio-Aufnahme soll nicht durch die Aufzeichnung der Zoommotor-Geräusche gestört werden.

Die Zoom-Einstellung kann wahlweise motorisch oder manuell vorgenommen werden. Um den Modus umzuschalten wird der Zoomring geschoben. Manuelle Zoomeinstellung ist für Fotografie optimal, motorische Zoomeinstellung - wobei der Zoomring wie eine Zoomwippe funktioniert - ist günstiger für Zoomen während Videoaufnahmen. Beim motorischen Zoom stehen drei Zoomgeschwindigkeiten zur Verfügung. In Kombination mit der Olympus MSC-Technologie (Movie and Still Compatible) im linearen Motorenantrieb kommt ein superschneller und nahezu geräuschloser Autofokus hinzu. Objektive mit besonderer Eignung für Videoaufnahmen sind also mit dem Kürzel "MSC" gekennzeichnet.

Das M.Zuiko Digital ED 12-50 mm 1:3.5-6.3 EZ zählt zur Qualitätslinie der Zuiko-Top-Pro-Objektive. Es ist daher besonders robust sowie staub- und spritzwassergeschützt.

Nicht zuletzt dank mehrfachbeschichteter sowie zweier asphärischer Linsen zum Ausgleich von Aberrationen dürfte exzellente Abbildungsleistung zu erwarten sein. Besondere Leistung wird von Olympus vor allem im Makro-Modus in Aussicht gestellt, welcher bis zu 0,72fache Vergrößerung äquiv. KB bei Aufnahmeentfernung 20 bis 50 cm ermöglicht.

Erstmalig befindet sich eine L-Fn-Taste an einem PEN- Objektiv. Mit ihr wird verhindert, dass die Kamera versehentlich auf das falsche Objekt scharfstellt. Läuft also jemand unverhofft durch das Bild, braucht lediglich diese Taste gedrückt zu werden, um den Fokus zu halten, bis die Sicht wieder frei ist.

Olympus M.Zuiko Digital ED 12-50 mm 1:3.5-6.3 EZ wird ab Ende Januar um knapp 450 EUR. Es wird außerdem im Kit mit den drei aktuellen Kameras, PEN Lite (E-PL3), PEN mini (E-PM1) sowie dem aktuellen Micro-FourThirds-Flaggschiff von Olympus - PEN E-P3 - erhältlich werden.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1257:

Bürgerinitiative gegen Vorratsdatenspeicherung

(23.12.2011) Am 1. April 2012 tritt in Österreich die Vorratsdatenspeicherung in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt sollen Kommunikationsdaten aller Bürger ohne Verdacht sechs Monate lang "auf Vorrat" gespeichert werden. Die Polizei kann überprüfen, wer mit wem, wann, wie lange telefoniert und vor allem wo man sich zu diesem Zeitpunkt aufgehalten hast. Der Versand und Empfang aller SMS-Nachrichten wird mitprotokolliert. Beim Versenden von E-Mails werden Sender, Empfänger und Zeitpunkt der Nachricht aufgezeichnet. Egal welches Handy man verwendet, der aktuelle Standort wird mitprotokolliert. So lassen sich genaue Bewegungsprofile von Handynutzern erstellen.

Überwachung ist immer ein schwerer Eingriff in die Privatsphäre eines Menschen. Durch die Vorratsdatenspeicherung wird die Kommunikation aller Menschen in Österreich überwacht, selbst wenn keinerlei Verdacht besteht. Die pauschale Überwachung aller Bürger, geht gegen die Unschuldsvermutung, gefährdet die Privatsphäre und ist auch als Ermittlungsmethode völlig unverhältnismäßig.

Die österreichische Regierung beruft sich bei diesem Gesetz auf die EU-Richtline zur Vorratsdatenspeicherung. Andere EU-Länder wie Schweden sehen aber die Grund- und Freiheitsrechte ihrer Demokratie in Gefahr und haben sich gegen eine Umsetzung entschlossen und bekämpfen jetzt diese EU-Richtlinie. Das österreichische Parlament hat die Vorratsdatenspeicherung trotzdem verabschiedet. Und das obwohl zu diesem Zeitpunkt die Verfassungsgerichte von Deutschland, Tschechien und Rumänien die Umsetzung der Richtlinie bereits aufgehoben haben.

Im Laufe des letzten Jahrzehnts wurden bereits zahlreiche Gesetze zur Bekämpfung von Terrorismus verabschiedet. Deren Wirksamkeit und Nutzen wurden bisher jedoch nie überprüft, trotzdem werden diese Gesetze laufend erweitert

Eine Bürgerinitiative als Initiative des Vereins "Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung" der sich selbst als politisch ungebunden bezeichnet ruft dazu auf, diese Bürgerinitiative zu unterstützen. - Kurzer Auszug aus dem Anliegen der Bürgerinitiative:

Der Nationalrat wird ersucht die österreichische Regierung aufzufordern, sich für die Aufhebung der EU-Richtlinie zur verdachtsunabhängigen Vorratsdatenspeicherung (2006/24/EG) und für ein europaweites Verbot der verdachtsunabhängigen Vorratsdatenspeicherung einzusetzen. Darüber hinaus wird der Nationalrat ersucht die bestehenden Terrorgesetze (einschließlich der Vorratsdatenspeicherung) zu evaluieren und falls diese entweder nicht notwendig oder nicht verhältnismäßig sind zurückzunehmen und das in der Verfassung verankerte Menschenrecht auf Privatsphäre wieder herzustellen.

Begründung: Bei der Vorratsdatenspeicherung werden von jedem Menschen in Europa sensible persönliche Daten ohne jeden Verdacht gespeichert. Alle die in Europa ein Telefon benutzen, E-Mails verschicken oder sich mit dem Internet verbinden sind davon betroffen. Aus den Daten können persönliche und geschäftliche Beziehungen mühelos abgelesen werden. Bei Telefonaten mit Mobiltelefonen werden noch dazu Standortinformationen gespeichert, aus denen ein genaues Bewegungsprofil erstellt werden kann. Deshalb stellt die verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung einen massiven Eingriff in das Grundrecht auf Privatsphäre (Artikel 8 der europäischen Menschenrechtskonvention im Verfassungsrang) dar. Die EU-Richtlinie verlangt eine grundrechtskonforme Umsetzung die in der jetzigen Form der Richtlinie nicht möglich ist.

Auf der Website der Bürgerinitiative werden weitere Informationen gegeben. Die Zeichnung der Zustimmungerklärung unter Angabe von Namen und Adresse erfolgt über einen Link von der Website der Bürgerinitiative auf der Website des Parlaments.

=>> zeichnemit.at

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1256:

Sharp Aquos LC-70LE835E: Stadionatmosphäre daheim

[BILD] Sharp Aquos LC-70LE835E - (c) SharpAtmosphäre im Wohnzimmer wie im Stadion oder im Kino: Der Sharp Aquos LC-70LE835E bietet eine atemberaubende Bildschirm-Diagonale von 70 Inch, das sind 177 Zentimeter.                     Bild: © Sharp

(22.12.2011) Mit seiner eindrucksvollen Bildschirmdiagonale von 177 Zentimetern sorgt der soeben von Sharp für den kommenden Jänner angekündigte Aquos LC-70LE835E für Aufsehen im Wohnzimmer. Dank Quattron-Technologie mit RGBY-Farbzellen und Full-LED-Hinterleuchtung verspricht der Neue brillante Farben und einzigartige Bildqualität. Trotz der gigantisch großen Bildfläche ist der Stromverbrauch auch bei diesem Gerät Sharp-typisch extrem klein. Selbstverständlich ist, dass auch 3D-Video in Verbindung mit Shutterbrillen damit gesehen werden können.

Zur weiteren Reduzierung von Bewegungsunschärfen kommt die Scanning Backlight 200-Hz-Technologie zum Einsatz. Um den TV-Genuss jederzeit flexibel gestalten zu können, gibt es auch eine integrierte Timeshift-Funktion.

Mit der Smart-TV-Plattform Aquos NET+ gibt es Zugriff auf über 50 verschiedene Apps, wie beispielsweise die Video-on-Demand-Plattform Viewster und die Mediatheken der TV-Sender sowie freien Zugang zum Internet. Zudem verfügt der Aquos LC-70LE835E über einen integrierten Triple-HD-Tuner (DVB-T/DVB-C/DVB-S2) und einen Media Player. Mit dem Media Player können Fotos, Videos und Musik vom USB-Stick oder über DLNA (Digital Living Network Alliance) vom Heimnetzwerk bequem über den Fernseher abgespielt werden. Der EPG Electronic Program Guide gibt einen Überblick für das Fernsehprogramm der jeweils nächsten sieben Tage. Aufgrund des äußerst geringen Stromverbrauches erfüllt der LCD-TV die strengen Anforderungen der Energieeffizienzklasse A+.

Mit der 2+1 Garantie sind Sharp-Kunden zudem immer auf der sicheren Seite, da sich der Garantiezeitraum für den gekauften Aquos LCD-TV um 1 Jahr auf 3 Jahre verlängert. Die Registrierung des TV-Geräts erfolgt direkt beim Händler, per Online-Registrierung oder postalisch bis zu drei Monate nach dem Kauf. Sollten Probleme mit dem Gerät auftreten, kommt der Sharp-Service zum Besitzer nach Hause (siehe Meldung vom 18.09.2010: Sharp: Fernseher werden ab 1.10. daheim repariert).

Der Sharp Aquos LC-70LE835 soll ab Januar um knapp 4500 EUR erhältlich werden.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1255:

Olympus LS-100: Handheld-Audio-Recorder mit XLR

[BILD] Olympus LS-100 - (c) OlympusEin Profi-Handheld-Audio-Recorder ganz besonders ausgestattet auch für Musiker und mit Schmankerln wie integrierte Mikrofone für bis zu 140dB Schalldruck, XLR/Klinke-Profi-Anschlüsse für Mikrofone und Instrumente-Tonabnehmer: Olympus LS-100.                           Bild: © Olympus

(16.12.2011) Olympus hat soeben für den Februar eine neue Stufe bei ihren Audio-Recordern angekündigt: Der Olympus LS-100 bietet Mehrspur-Aufnahme mit weitreichenden Schnittfunktionen direkt am Gerät, zusätzliche XLR-Anschlüsse für Profi-Mikrofone und neben zahlreichen weiteren Funktionen die das Herz des Versierten höher schlagen lassen auch interessante Betriebsarten für Musiker.

Bereits gut bekannt und bewährt sind die Audio-Player der Linie LS-10, LS-11 und der ggü. dem LS-11 in einigen Punkten abgespeckte LS-5, die sich durch sehr hohe Leistung auszeichnen. Seit dem LS-10 beschäftigt sich Olympus wieder verstärkt mit der Entwicklung von Audiorecordern für Musik mit Speicherung in hoher Auflösung bis 96 ksps/24 bit.

Neben 320-kbps-MP3s gewährleistet das unkomprimierte 96 kHz/24-bit-Linear-PCM-Format die beste Aufnahmequalität. Besonderheiten sind u.a. separate Platinen für Audio und System mit getrennter Stromversorgung, verbesserte - im 90-Grad-Winkel angeordnete - Mikrofone, integrierte Effektgeräte Limiter und Kompressor, Automatic Gain Control (AGC), ein schaltbarer (300 Hz/100 Hz) und Low-Cut-Filter.

Kombibuchsen für XLR/Klinke für Profi-Mikrofone und Instrumente

Neben den integrierten Stereo-Mikrofonen verfügt der LS-100 über zwei XLR/Klinke-Kombibuchsen (mit 48 V/24 V-Phantomspeisung) für den einfachen Anschluss professioneller externer Mikrofone oder anderem Musik-Equipment - so beispielsweise Gitarre-Tonabnehmer. Darüber hinaus ist er in der Lage, mit einem maximalen Schalldruckpegel von bis zu 140 dB umzugehen. Das bedeutet also problemlosen Einsatz auch bei sehr lauten Konzerten. Die Schnittstelle ist mit einem unabhängigen Instrumentenverstärker ausgestattet, wodurch Aufnahmen mit geringem Rauschen und hohem Signal-Rauschabstand - auch bei großer Kabellänge - gelingen sollen. Der Pegel kann über Potentiometer mit Rändelrädern je nach Instrument - oder für den rechten und linken Eingang - separat geregelt werden.

Mehrspur-Aufnahmen und Overdubbing

Eine der Novitäten bei Olympus sind beim LS-100 Aufnahme von acht Spuren sowie Overdubbing. Aus einzelnen Klängen und Tracks entstehen so aus der Hand des Könners beeindruckende vollständige Kompositionen. Der LS-100 kann er alles komplett in einem Take aufnehmen, aber eben auch auf bis zu acht Spuren. Für jede Spur lassen sich Lautstärke und Panorama einzeln einstellen. Schließlich kann der Mix-Down der finalen Komposition erstellt werden.

Overdubs sind mit dem LS-100 ebenso möglich, wobei der Ton über den Originalton aufgenommen wird und dabei gleichzeitig gesteuert werden kann. Mit Playback-Synchro-Recording lässt sich eine zusätzliche Spur aufzeichnen, während eine andere abgehört wird.

2 Sekunden Pre-Recording, Metronom, Tuner zum Stimmen von Instrumenten

Dank der Pre-Recording-Funktion fehlen nie wieder die ersten Töne, denn die Aufnahme beginnt hier bereits zwei Sekunden, bevor die Taste gedrückt wird. Voice Sync ermöglicht den Aufnahmebeginn, sobald die Lautstärke ein definiertes Niveau erreicht hat. Indexmarkierungen erleichtern das spätere Auffinden von bestimmten Passagen. Und verschiedene Wiedergabemodi, darunter A-B Repeat, erlauben das zielgerichtete Abhören beliebiger Tracksequenzen.

Ein digitales Metronom sorgt für exaktes Timing und der Tuner stellt sicher, dass die Instrumente richtig gestimmt sind. Zur Anzeige der Phasenverschiebung zwischen rechtem und linkem angeschlossenem Mikrofon auf dem 5,1 cm (2 Inch) großen Backlight-Display kann die Lissajous-Funktion aufgerufen werden. Für die Speicherung der Aufzeichnungen steht ein interner Speicher (4 GB) zur Verfügung, der sich durch Speicherkarten (SD bis zu 2 GB, SDHC bis zu 32 GB und SDXC bis zu 64 GB) erweitern lässt.

Mit dem robusten und kompakten Multi-Track-Linear-PCM-Recorder LS-100 gibt Olympus Musikern und Radio-Journalisten ein leistungsfähiges mobiles Mehrspur-Aufnahmestudio in die Hand, das alle ihre Bedürfnisse abdeckt.

Der Olympus LS-100 soll ab Februar um knapp 450 EUR erhältlich werden.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1254:

SoftMaker Office 2012 mit Pendant zu MS-Outlook

(12.12.2011) Das deutsche Softwarehaus SoftMaker - bekannt in erster Linie durch die MS-Office-kompatible Textverarbeitung TextMaker - hat nun SoftMaker Office 2012 knapp vor Jahresbeginn fertig. Dies ist eine komplette Office Suite, die in Varianten "Standard" und "Professional" erhältlich ist. Neue Besonderheiten sind auch ein Pendant zu MS-Outlook mit weitreichenderem Funktionsumfang sowie Berlitz-Wörterbücher.

SoftMaker Office 2012 beinhaltet Pendants zu den MS-Office-Komponenten Word, Excel, PowerPoint und Outlook.

Die Variante SoftMaker Office 2012 beinhaltet auch ein Pendant zu MS-Outlook. Dieses umfasst den Funktionsumfang von MS-Outlook, bietet aber zusätzlich auch eine Möglichkeit zur Anbindung an Google Calendar, Zimra, Kerio und andere CalDAV- und CardDAV-kompatibel Server. Zur Erleichterung des Umstiegs sind Import-Funktionen für Daten aus MS-Outlook, Outlook Express, Mozilla Thunderbird und viele andere E-Mail-Clients dabei.

Besonderheit bei SoftMaker Office 2012 ist, dass von vornherein bis zu drei Lizenzen dabei sind, was für viele Haushalte oder kleinere Firmen ausreichend sein wird um nur mit einem "Paket" auszukommen.

Ein besonderer Vorteil von Softmaker Office gegenüber MS-Office ist, dass SoftMaker Office auch installationsfrei verwendet werden kann. Nach der regulären Installation wird dafür im Programmordner von SoftMaker Office das Programm usbstick.exe gestartet und danach der Datenträger - USB-Stick oder sonstiges Laufwerk - ausgewählt.

SoftMaker Office 2012 ist ab sofort erhältlich. Die Preise sind für die Standard-Version knapp 70 EUR und für die Professional-Version knapp 90 EUR.

=>> www.softmaker.com

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1253:

Thomson THT91: Scartstecker-DVB-T-Tuner/Recorder

[BILD] Thomson THT91 - (c) ThomsonDer Thomson THT91 ist eine ideale Ergänzung zum Empfang von DVB-T über ältere Fernseher. Er braucht selbst keinen Stellplatz, da er in einem größeren Scart-Stecker untergebracht ist. Zusätzlich können damit Fernsehsendungen auf USB-Speicher aufgenommen werden.                           Bild: © Thomson

(05.12.2011) Der ab sofort neu erhältliche Thomson THT91 ist ein DVB-T-Receiver mit integriertem Recorder, der auf einen angeschlossenen USB-Speicher die Aufnahmen speichert im Format eines etwas ausgewachsenen Scart-Steckers. Der THT91 ist daher eine praktische Ergänzung zu älteren Fernsehern oder auch VHS-Videorecordern, sodass diese Digital-TV über Antenne empfangen können. Für die Bedienung ist eine große Fernbedienung dabei. Der IR-Sensor wird über ein Kabel an den THT91 angeschlossen und so platziert, dass er quasi von vorne sichtbar ist, weil ja der THT91 hinten am Fernseher oder Videorecorder angesteckt ist.

Der integrierte DVB-T-Receiver bietet Speicherplätze für 1000 Programme, acht individuelle Favoriten-Listen für TV und Radio. Weiters sind Sprache für Untertitel und Audio wählbar und ein elektronischer Programmführer (EPG) mit Informationen zu laufenden und folgenden Sendungen, Timer, Teletext, Kindersicherung und Speile sind auch noch dabei.

Eine Besonderheit ist auch eine integrierte Videorecorder-Funktion. Die Programmierung der Aufnahmen kann komfortabel über den EPG erfolgen, wobei dann die fertigen Aufnahmen zur Wiedergabe mit ihrem Titel aufgelistet werden. Die Speicherung der Aufnahmen erfolgt auf einem über USB angeschlossenen Speicher; beispielsweise USB-Stick. Als Anschluss gibt es am Gerät eine Mini-USB-Buchse und mitgeliefert ist ein kurzes Verlängerungskabel mit normal großer USB-Buchse, das man seitlich am Fernseher herausführen kann; ansonsten müsste man zum Wechseln des Speichers hinten am Fernseher direkt am THT91 hantieren.

Von USB-Speicher können sonstige Audio- und Videodateien wiedergegeben werden. Verstanden werden dafür die Formate MPEG1 und MPEG2 sowie MP3, WMA und JPEG-Fotos.

Eine Antenne ist nicht mitgeliefert. Das Antennensignal wird übrigens durchgeschleift - es gibt also auch eine Antennen-Ausgangsbuchse -, sodass weitere Geräte mit dem Antennensignal versorgt werden können. Die Speisung erfolgt aus einem mitgelieferten 5-V-Steckernetzgerät. Die Abmessungen des THT91 sind: 67 x 100 x 23 mm.

Der Thomson THT91 ist ab sofort um knapp 60 EUR erhältlich.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1252:
HIGHLIGHT IM "praktiker"-TESTLABOR

Pro-Ject Stream Box DS: HighEnd-Audio über USB

[BILD] Pro-Ject Stream Box DS - (c) Felix WesselyPro-Ject Stream Box DS ist eine Audio-Quell-Komponente für HiFi-Anlagen mit HighEnd-Qualität. Es gibt zwei USB-Anschlüsse für Harddisk oder USB-Speichersticks und integriert ist auch "Empfang" von Internet-Radio über WLAN- oder Ethernet-Schnittstelle, über die auch auf einen lokalen Mediaserver zugegriffen werden kann.                                 Bild: Felix Wessely

(03.12.2011) Der österreichische Paradehersteller für Audioprodukte - weltweit berühmt wegen seiner Plattenspieler - hat mit der Pro-Ject Stream Box DS nun eine HighEnd-Komponente für HiFi-Anlangen hervorgebracht mit der Audio auch in hochauflösender Qualität von USB-Datenträgern - Harddisk oder auch USB-Speicherstick - abgespielt werden können. Zudem können über eine WLAN-Schnittstelle Internet-Radioprogramme sehr komfortabel gehört werden. - "praktiker" hatte Pro-Ject Stream Box DS bereits getestet und durchgemessen und erläutert hier kurz die wesentlichen Merkmale und Ergebnisse des Labors und von Hörtests.

Pro-Ject Stream Box DS wird wie ein CD-Player entweder über Cinch-Anschlüsse über Line oder über einen Digitalausgang S/PDIF koaxial an die HiFi-Anlage angeschlossen. Die Bedienung erfolgt über ein großes mehrfarbiges Display mit auch aus zwei, drei Metern Entfernung noch gut lesbaren Anzeigen mittels IR-Fernbedienung. Es gibt jeweils vorne am Gerät und hinten eine USB-Schnittstelle. An diese können USB-Laufwerke angeschlossen werden, die nach FAT32 formatiert sind. Für Harddisks, die keine eigene Stromversorgung haben, wird über USB eine ausreichende Stromversorgung geboten. Zur Netzwerk-Verbindung über einen Router zum Internet gibt es sowohl eine RJ45-Ethernet- als auch eine WLAN-Schnittstelle IEEE 802.11b/g. Ebenfalls kann über ein LAN ein Mediaserver eingebunden werden; also ein PC mit Audio-Archiv. Das ist dann sinnvoll, wenn Audiodaten innerhalb der Wohnung über mehrere Geräte genutzt werden sollen. Über die Internet-Verbindung kann auch die Firmware aktualisiert werden. Eine an der Rückseite anschraubbare Antenne für WLAN ist dabei. Die Abmessungen dieses Standgeräts sind 72 x 206 x 194 mm (HxBxT). Es gibt Ausführungen in Schwarz und Alufront. Das Gehäuse ist aus Metall und sehr sauber verarbeitet.

Die möglichen Wiedergabeformate sind MP3, AAC, Ogg Vorbis 1.0, FLAC oder LPCM (WAV) bis 192 ksps/24 bit. Für beste Voraussetzungen ist also gesorgt.

Zum Testen wurden alle genannten Formate außer Ogg Vorbis getestet. Besonders interessiert hatte uns auch die Möglichkeit, von Schallplatte aufzunehmen und dann über die Stream Box DS wiederzugeben - eben ohne die Schallplatten auflegen zu müssen, was man vielleicht nicht immer will; auch um diese zu schonen. Ebenfalls übertragen wurden Daten von Audio-CD. Die Hörtests wurden - Ehrensache - über einen "ITM BicepTube" vorgenommen, wofür Stream Box DS als Quellgerät an den Vorverstärker "ITM GroovTube" angeschlossen wurde (siehe Selbstbau-Projekt ITM BicepTube & Co.). Stream Box DS wurde also über Line analog angeschlossen und solcherart auch der D/A-Wandler der Stream Box DS genutzt.

So exzellent, dass MP3 im Vergleich nicht so toll klingt

Die Wiedergabe von MP3 funktioniert so gut wie es eben von MP3 geht. Und wenn die HiFi-Kette wirklich höchstwertig ist, man sich einmal einige Stunden lang an die Wiedergabe von Überspielungen von Audio-CD und erst recht von hochauflösendem Audiomaterial gewöhnt hat, ist MP3 kein Genuss, weil man die Fehler dann genauer hört. Die Verarbeitung in der Stream Box DS holt praktisch das Maximum aus dem Datenmaterial heraus. Also ungleich mehr, als man für den Preis von etwa 700 EUR erwarten würde.

Internet-Radio als interessante Zugabe

Eine weitere Möglichkeit ist das Hören von Internet-Radiostationen. Diese werden sehr komfortabel über ein Menü ausgewählt und können leicht aufgefunden werden. Wahlweise alle nach Namen sortiert - was freilich urgewaltig viel ist - oder nach Ländern oder eine Auswahl der populärsten Stationen, wenn man sich vorerst noch nicht so gut auskennt. Die interessanten Radiostationen kann man als Favoriten speichern. Die Qualität von Internet-Radio genügt zwar bekanntlich nicht audiophilen Ansprüchen, aber es ist eine sehr interessante zusätzliche Möglichkeit. Die HiFi-Anlage wird also durch die Stream Box DS mit einem Schlag zur Nutzung aktueller Audioquellen aufgerüstet.

Die Verbindung zum Internet erfolgt wahlweise über WLAN wofür ein Router oder WLAN-Hotspot erforderlich ist oder RJ45-Ethernet. Pro-Ject Stream Box DS unterstützt auch die automatische Verbindungsherstellung zum Router mittels WPS-Technik. Als Verschlüsselungsmethode wurde im Test WPA2-PSK (AES) ausgewählt.

Übertragung der Daten von Audio-CD

Pro-Ject Stream Box DS ist freilich ein reines Wiedergabe-Gerät. Es ist also kein Recorder integriert. Die Daten müssen also entweder über einen Chip-Audiorecorder oder am Computer erstellt werden.

Bei der Audio-CD handelt es sich im Grunde nur um einen reinen Kopiervorgang. Die Daten auf der Audio-CD sind bereits im LPCM-Format, es gilt also nur, diese von der CD auszulesen und als Datei zu speichern. Da auf der Audio-CD keine Titelinformationen enthalten sind, können diese über den PC aus dem Internet geholt werden.

Am besten bewährt hat sich nach zahlreichen Tests einschlägiger Software zum Übertragen der Daten von Audio-CD in FLAC-Format das Programm "Exact Audio Copy" (www.exactaudiocopy.de) - siehe ausführlichen Testbericht dazu in "praktiker"-Heft Nr. 11/2007. Dabei können auch die Titel-Informationen übers Internet abgerufen und in die Audio-Dateien übernommen werden.

Ideal geeignet ist das Dateiformat FLAC, weil dieses erstens verlustfrei komprimiert platzsparend speichert und außerdem, weil damit die Speicherung der Metadaten für allgemeine Verwendung zuverlässiger funktioniert. Eine FLAC-Datei ist im Vergleich zur WAV-Datei um etwa ein Drittel kleiner.

Die Wiedergabe der solcherart überspielten Audio-CDs ist exzellent. Systembedingt kann es ja keine Lesefehler wie bei Audio-CD-Playern geben. Aber auch der D/A-Wandler ist exzellent und sorgt daher für Quasi-Audio-CD-Wiedergabe auf höchstem Niveau. Falls die Pro-Ject Stream Box DS über den Digitalanschluss an einen separaten D/A-Wandler angeschlossen wird erhält man damit jedenfalls ein absolut akkurates Datensignal, wie es systembedingt nur die allerbesten Audio-CD-Player in Verbindung mit einer absolut sauberen Audio-CD liefern können.

Überspielung von Schallplatte

Die Überspielung von Schallplatte ist naturgemäß nicht so sehr einfach. Hierbei geht man prinzipiell so vor, wie wenn man auch auf Magnetband aufnehmen würde. Erste Voraussetzung ist freilich ein möglichst exzellenter Phono-Vorverstärker. "praktiker" hatte dafür - keine Überraschung - "ITM GroovTube" verwendet. Als Recorder kann entweder ein Chip-Audiorecorder verwendet werden oder auch ein PC mit sehr hochwertigem Sound-Adapter.

Mehrere Versuche hatten ergeben, dass es sinnvoll ist, von Schallplatte hochauflösend aufzunehmen in 96 ksps/24 bit. Mit niedrigerer Auflösung wird es zwar auch sehr gut, aber die so typische Charakteristik - die Anmutung - der Schallplatte kommt bei 96 ksps/24 bit schon erkennbar besser zur Geltung. Für die Versuche wurde der Audiorecorder Olympus LS-11 verwendet; eben in Einstellung 96 ksps/24 bit. Danach wurden diese WAV-Aufnahmen konvertiert mit "FLAC frontend" und die ID3-Tags mit "AudioShell" eingetragen.

Anwendungen, die dazu von "praktiker" empfohlen werden, falls Sie diesbezüglich nicht bereits gerüstet sein sollten:

  • Audacity (audacity.sourceforge.net) ist ein mehrspuriger Audiorecorder mit dem Audiodateien nicht nur weitreichend bearbeitet werden, sondern auch sehr einfach geschnitten werden können - wenn Sie beispielsweise von einer Schallplatte jeweils eine Seite in eine Datei aufgenommen hatten und die einzelnen Titel trennen wollen.
  • FLAC frontend (members.home.nl/w.speek/flac.htm) ist eine einfache Benutzeroberfläche zum FLAC-Encoder (flac.sourceforge.net) mit dem WAV-Audiodateien in FLAC umgewandelt werden können. Sofern die verwendete Anwendung oder der verwendete Recorder nur die Möglichkeit bietet die Audiodateien in WAV-Format zu speichern, können diese mit diesem FLAC-Encoder sehr einfach - auch in Stapelverarbeitung - in FLAC-Format umgewandelt werden.
  • AudioShell (www.softpointer.com/AudioShell.htm) ist eine Erweiterung zum Dateimanager Windows Explorer, womit ID3-Tags zu Audio-Dateien aller gängigen Formate bearbeitet werden können. Nach Installation steht die Bearbeitung unter "Eigenschaften" zur jeweiligen Audiodatei im Windows Explorer zur Verfügung. ID3-Tags sind freilich nötig, dass die Angaben wie Albumtitel, Interpret und Songtitel angezeigt resp. zur Archivierung genutzt werden können. Die händische Eingabe der Titel ist freilich nötig, wenn Eigenaufnahmen gemacht werden oder von Analogen Quellen aufgenommen wurde.

Um es kurz zu machen: Solcherart aufgezeichnet ist - wir hatten mit mehreren geübten "Feinhörern" Blindtests gemacht - zwischen der Wiedergabe direkt von der Schallplatte oder die Schallplattenaufnahme von der Stream Box DS kein Unterschied hörbar.

Pro-Ject Stream Box DS ist die derzeit beste Audio-Player-Komponente für Audiodateien für höchste Ansprüche an die Audio-Qualität und wurde daher als "Audiophile USB-Audio-Player-HiFi-Systemkomponente" in die "ITM praktiker Bestenliste" aufgenommen und wird auch als kompromissloses Quellgerät zu "ITM BicepTube" empfohlen. Der Preis ist angesichts der gebotenen HighEnd-Leistung ein Witz.

Der Preis für die Pro-Ject Stream Box DS liegt bei knapp 700 EUR.

Ausschließlich "praktiker"-Abonnenten können den kompletten Testbericht vorab anfordern und damit im Voraus erhalten. Anfragen bitte per E-Mail an die Redaktion zu richten.

[LOGO] HiFi from Austria ==> www.praktiker.at/hfa/

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1251:

MSN-Studie Weihnachtswünsche: Anrufen, Postkarte

[BILD] Illustrationsfoto Notebook-PC - (c) Microsoft/MSNMSN Microsoft Network hat in Europa die Gewohnheiten erhoben, wie Weihnachtswünsche übermittelt werden und die Freizeitgestaltung auch in Bezug auf Computer ausschaut. Österreicher bevorzugen für Weihnachtswünsche einen Telefonanruf oder Postkarte. Ein Drittel aller Über-60jährigen bevorzugt E-Mail für Weihnachtswünsche.                                 Bild: © Microsoft/MSN

(01.12.2011) Neue Technologien, ein hektischer Alltag und unterschiedliche Lebensgewohnheiten haben in Österreich und ganz Europa zur Folge, dass sich Weihnachtstraditionen verändern wie die Weihnachtswünsche übermittelt werden. Wir Österreicher bevorzugen Konventionelles: Telefonanruf und Postkarte. Laut einer aktuellen MSN-Studie hat nur jeder Vierte der Befragten die Möglichkeit, seine Familienangehörigen und engen Freunde an den Feiertagen zu sehen. Europaweit sind heute Textnachrichten die bevorzugte Methode beim Versenden von guten Wünschen (50%). Ganz anders sind aber die Vorlieben der Österreicher. Sie rufen lieber an (57%) oder schicken eine Postkarte (41%). Weniger Unterschiede gibt es bei der Frage, wie man die Weihnachtsgrüße am liebsten erhält. Sowohl in ganz Europa als auch in Österreich freut man sich am meisten über eine klassische Postkarte, gefolgt von einem Anruf. Auch hier zeigt sich, dass die Österreicher zu Weihnachten SMS-Muffel sind, weniger als ein Viertel der Befragten in Österreich (21%) wünschen sich eine Text-Nachricht, europaweit sind es immerhin 44%.

Die MSN-Umfrage über MSN-Webseiten, bei der über 10.000 Personen aus zwölf europäischen Ländern befragt wurden, ergab klar, dass viele Menschen auf technologische Hilfsmittel zurückgreifen, um in Verbindung mit Freunden und Familienangehörigen zu bleiben, die sie zu den Feiertagen nicht persönlich treffen können. Interessanterweise ist das Alter kein Hindernis für die Verwendung von neuen Technologien: So gab über ein Drittel der Befragten in der Altersgruppe 60+ an, Weihnachtsgrüße am liebsten per E-Mail zu versenden und zu empfangen.

Die meisten Befragten wollen auch heuer zu den Feiertagen ihre liebgewonnenen Traditionen und Gewohnheiten beibehalten. Die Hälfte der Befragten in Österreich (50%) und 43% europaweit würden an ihrer gewohnten Routine nichts ändern. Rund ein Viertel der Befragten (27% Österreich, 24% europaweit) würde sich mehr Zeit für Spiel und Spaß mit der Familie wünschen. Überraschenderweise haben die Befragten in der Winterzeit trotz all der neuen Technologie immer noch eine Vorliebe für traditionelle Brettspiele. Rund ein Drittel (37% Österreich, 33% europaweit) aller Befragten nannten Brettspiele als ihren liebsten Zeitvertreib mit der Familie während der Feiertage. Nur 10 Prozent in ganz Europa (7% Österreich) spielen zu Weihnachten gerne Videospiele mit der Familie.

Auffallend ist die Liebe zur Musik der Österreicher. Mehr als die Hälfte geben an mit der Familie gerne Musik zu hören (54% Österreich), im Rest Europas liegt dieser Wert bei einem Drittel (34 Prozent). Einig sind sich alle Befragten, dass es Freude macht mit der Familie und Freunde gemeinsam zu essen und zu trinken (92% Österreich, 86% europaweit).

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Nikon SB-910: Neues High-End-System-Blitzgerät

[BILD] Nikon SB-910 - (c) NikonDas Nikon SB-910 ist nun das neue Flaggschiff unter den System-Blitzgeräten von Nikon. Neben vielen Details wurde auch die Menüführung optimiert und die Tasten sind beleuchtet.                     Bild: © Nikon

(30.11.2011) Nikon hatte heute mit dem SB-910 sein neues Flaggschiff unter den Blitzgeräten mit i-TTL-Blitzsteuerung vorgestellt. Es löst das SB-900 ab. Mit seinen neu gestalteten Menüs und Bedienelementen bietet es umfassende Möglichkeiten beim Einsatz auf der Kamera ebenso wie beim kabellos entfesselten Blitzen. Das SB-910 verbindet noch einfachere Bedienung mit einem Zoombereich des Reflektorkopfes für Brennweiten 17-200 mm bei KB und drei Ausleuchtungsprofilen für die perfekte Kontrolle über die Lichtverteilung. Bemerkenswert sind die mitgelieferten Farbfilter für Abstimmung der Farbtemperatur auf Glühlampe oder Leutstoffröhre. Besonders bemerkenswert ist die extrem kurze Ladezeit von ca. 2,3 Sekunden in Verbindung mit Mignon-NiMH-Akkus.

Eine der wesentlichen Neuerungen ist, dass das Autofocus-Hilfslicht dorthin leuchtet, wo von der Kamera focussiert werden soll. Normalerweise leuchet das AF-Hilfslicht von Blitzgeräten fix in die Bildmitte, wodurch andere Focussierfelder unter sehr wenig Licht nicht so gut genutzt werden können.

Das SB-910 ist eine leistungsstarke Lichtquelle für eine präzise, genau dosierte Blitzbelichtung und perfektes Aufhellblitzen - selbst in schwierigen Lichtsituationen. Profifotografen, die Wert auf eine gezielte Ausleuchtung legen, wissen die Auswahl aus drei Ausleuchtungsprofilen (Standard, Mittenbetont und Gleichmäßig) ebenso zu schätzen wie den weit gespannten Zoombereich des Reflektorkopfes, der bei Brennweiten von 17 bis 200 mm eine gleichmäßige Ausleuchtung des Bildfelds sicherstellt. Für indirektes Blitzen ist der Blitzkopf um 90° nach oben und um 7° nach unten neigbar und kann horizontal um 180° nach links und rechts gedreht werden.

Die Ergonomie des SB-910 wurde gegenüber dem SB-900 weiterentwickelt und die Menüs neu gestaltet. Die Menüführung ist eindeutiger und die Bedienelemente wurden durch eine separate Menütaste für den schnellen Zugriff auf die Individualfunktionen ergänzt sowie ergonomisch optimiert. Die beleuchteten Tasten lassen sich bei Dunkelheit besser erkennen.

Als Teil des Nikon Creative Lighting Systems kann das SB-910 auch problemlos für den kabellosen Multiblitzbertrieb eingesetzt werden - als Master ebenso wie als Slave-Blitzgerät.

Interessant sind weiters die unterschiedlich wählbaren Ausleuchtungsprofile "Standard", "Mittenbetont" und "Gleichmäßig": Bei Mittenbetonung wird das Licht auf die Mitte des Bildausschnitts konzentriert; nützlich in Verbindung mit einem Teleobjektiv. Im gleichmäßigen Modus wird das Licht gleichmäßig über den gesamten Bildausschnitt verteilt; nützlich bei Gruppenfotos. Das Standardprofil bietet ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Beleuchtungsstärke und Lichtverteilung.

Die Nenn-Leitzahl des Nikon SB-910 ist 34 - mehr ist bei dieser Baugröße technisch nicht möglich. Die Leitzahl-Angaben vieler Hersteller sind ziemlich abenteuerlich. Die eigentlich korrekte Messung ist bei Einstellung des Ausleuchtwinkels auf Brennweite 35 mm bei KB und ISO 100, wie das auch bei Nikon gehandhabt wird. Bei Einstellung des Zoomreflektors auf 135 mm bei KB ist die Leitzahl 54 bei ISO 100.

Die Farbtemperatur-Filter sind sehr wertvoll. Diese sorgen dafür, dass beispielsweise in einem Raum mit Glühlampenlicht der Weißabgleich auf das Glühlampenlicht abgestimmt werden kann und das Blitzlicht dazupasst.

Eventuelle neue Firmwareversion können vom Anwender selbst auf das Blitzgerät aufgespielt werden, wenn dieses an eine kompatible Kamera angeschlossen ist. Ein Überhitzungsschutz warnt bei intensiver Nutzung vor übermäßiger Wärmeentwicklung und verlängert automatisch die Blitzfolgezeit bei Annäherung an die Belastungsgrenze. Die Speisung erfolgt aus vier Mignon-Zellen; wahlweise Akkus oder Alkali-Mangan-Einwegzellen.

Das Nikon SB-910 soll ab Mitte Dezember um knapp 530 EUR erhältlich werden.

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