[COVER] ITM praktiker

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Meldungen Nr. 1200-1209
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Mit "ITM-Newsroom" gibt es für "ITM praktiker"-Leser - nicht regelmäßig! - Kurzmeldungen über aktuell vorgestellte neue Produkte, Technologien und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten zu "praktiker" und praktiker.at. - Es geht hier um alle jene Themen, die auch Gegenstand der Berichterstattung des "praktiker" sind: Audio, Video, Foto, TV/Heimkino, Telekommunikation, Navigation, Computer und - sowieso - Multimedia-Technologien.

[!>  Tiefergehende Behandlung der Themen sowie Testberichte, Grundlagenwissen und Hintergründe zu Technologien finden Sie bitte in den "praktiker"-Heften (kostenlos testen: Schnupperabo-Bestellung).



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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1209:

Olympus LS-20M: FHD-Social Media Broadcast Camera

[BILD] Olympus LS-20M - (c) OlympusOlympus LS-20M ist eine Social Media Camera mit Full-HD-Video kombiniert mit einem hochwertigen Audio-Recorder im Gehäusedesign ähnlich einem Smartphone.                           Bild: © Olympus

(06.05.2011) Mit Olympus LS-20M hat Olympus ihre geniale Serie an PCM-Audiorecordern - letztes Glanzstück der LS-11 - um eine neue Dimension erweitert: Der LS-20M ist neben der Funktion als Audio-Recorder auch ein Full-HD-Camcorder und Fotokamera mit 5-Mpx-CMOS-Bildsensor und damit das was "praktiker" als "Social Media Broadcast Camera" kategorisiert.

Audio wird in einer Auflösung bis 96 ksps bei 24 bit als WAV oder mp3, Video in Full-HD-Auflösung bis 1080p bei 30 fps und Fotos in einer Größe von 5 Mpx aufgenommen. Das - so verspricht Olympus: hochwertige - Objektiv ist eine Normalwinkel-Festbrennweite 49 mm äquiv. KB kombiniert mit 4-fach-Digitalzoom. Die in MPEG4 AVC/H.264 - also dem derzeit gängigsten AV-Format - aufgezeichneten Videos können mittels Magic Movie Filter ganz einfach mit speziellen Effekten versehen werden.

Ein interessantes Detail ist die Reverse-Angle-Recording-Funktion: Dabei wird die Lage der Kamera während der Aufnahme ermittelt und das Bild in korrekter Lage aufgezeichnet. Das wäre zwar egal bei Foto, aber bei Video ist es nicht unerheblich, wenn die Kamera während der Aufnahme - unabsichtlich oder weil es die Situation erfordert - verkehrt gehalten wird.

Die zwei hochempfindlichen und vibrationsarm gelagerten Mikrofone sind so angeordnet, dass sie einen Winkel von 90 Grad abdecken. Es gibt u.a. einen Low-Cut-Filter und Eingänge für Mikrofon und Line. Der Aussteuerungspegel ist wahlweise auch manuell einstellbar. Während der Aufnahme lassen sich wie bereits beim LS-11 Index-Markierungen setzen. Die Audio-Aufnahmen können zudem geschnitten (geteilt), verschoben oder kopiert werden.

Auf Anfrage hat uns DI Fabian Hoffmann von Olympus Deutschland Professional Audio Systems mitgeteilt, dass auch - wie beim LS-11 bei Erreichen der Limits für Dateigrößen - bekanntlich bedingt durch das Dateisystem FAT32 - Audio-Aufnahmen nahtlos in einer neuen Datei fortgesetzt werden. Das ist ein sehr wichtiges Feature für länger dauernde Aufnahmen.

Zwei LCDs, darunter ein 2-Inch-großes für Foto und Video mit 320 x 240px, zeigen sofort die Ergebnisse. Für hochwertige Wiedergabe kann der PCM-Recorder über eine HDMI-Schnittstelle an den Fernseher oder ein externes Audiosystem angeschlossen werden. Außerdem möglich ist die Verwendung als Webcam oder PC-Mikrofon in den USB-Modi Audio-Class und Camera-Class.

Die Daten werden auf SD(HC)-Karten mit bis zu 32GB gespeichert, die Speisung erfolgt über einen Lithium-Ion-Akku mit Aufladung über USB. Die Arbeitsdauer ist mit ca. 1 Stunde für Videoaufnahme und ca. 2 Stunden für Wiedergabe angegeben. Nur-Audio funktioniert freilich erheblich länger, ist aber von Olympus nicht angegeben.

Für Olympus ist diese Gerätekategorie übrigens nicht ganz neu: Bereits im Jahr 2005 wurde mit dem m:robe MR-500i ein Multimedia-Aufnahmegerät - damals mit Harddisk und nur Foto für lebendige SVG-Fotocollagen mit "Remix-Cube" - hervorgebracht, was allerdings damals noch zu sehr visionär für die Breite Masse war (siehe Testbericht in "praktiker" Nr. 4/2005), damals von "praktiker" kategorisiert als "Multivisions-mp3-HDD-Pocket-Player & Kamera".

Olympus LS-20M soll im Juni um knapp 350 EUR inkl. 2-GB-SD-Karte erhältlich werden.

Nachtrag am 26.05.2011: Automatische Fortsetzung in neuer Datei bei Audioaufnahmen bei Überschreiten der maximalen Dateigröße.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1208:

TomTom liefert holländischer Polizei Navi-Daten

(05.05.2011) Der Hersteller von Navigationsgeräten TomTom hat Nutzerdaten an die holländische Polizei verkauft, die auf Basis dieser Daten Radarfallen "erfolgsträchtig" platzieren konnte. Dies berichtete die holländische Tageszeitung "Algemeen Dagblad" in ihrer Ausgabe vom 27. April. TomTom rechtfertigt sich - lt. "Algemeen Dagblad" - damit, dass die Polizei die Daten nur dazu nutzen wollte um die Verkehrssicherheit und Infrastruktur zu verbessern. Konzernchef Harold Goddijn in einem Mail an die Zeitung: "Wir haben diese Art der Nutzung nicht vorausgesehen, und viele unserer Kunden sind unglücklich darüber."

Die Leute bei TomTom sind also ganz offensichtlich nicht in der Lage, die Möglichkeiten abzuschätzen, die sich mit bereitgestellten Datensammlungen eröffnen. Für den Anwender ist es schlicht eine Zumutung, dass seine Bewegungsdaten - in diesem Fall auch die gefahrene Geschwindigkeit - an Behörden weitergeleitet werden. Dann kennt man vielleicht auch gleich das vom Anwender eingegebene Ziel der Fahrt, und wenn auch die Daten anonymisiert sein sollten, so ist es ja doch nicht unmöglich, das mit Handy-Ortungsdaten zu verknüpfen. Ohne Handy sind wohl nur wenige unterwegs.

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Sobald ein TomTom-Gerät oder ein Gerät mit TomTom-Software zur Nutzung der Online-Funktionen eine Verbindung mit den Servern von TomTom aufbaut muss also leider mit überraschend weitreichender Verwertung der Daten gerechnet werden. Eigentlich war - und ist nach diesem Vorfall - die Rede davon, diese Daten nur zu erfassen um die Verkehrslage zu ermitteln um TomTom-Usern in der selben Region eine optimale Route berechnen zu können.

"praktiker" empfiehlt daher TomTom-Produkte mit Online-Verbindung - zu welchem "Komfort-Vorteil" auch immer - ausdrücklich nicht.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1207:

Asus EeeBox PC EB1501P Blu-ray Multimediazentrale

[BILD] EeeBox PC EB1501P Blu-ray - (c) AsusEeeBox PC EB1501P Blu-ray ist ein erstaunlich kleiner PC fürs Wohnzimmer, der "nebenbei" auch eine leistungsstarke Multimedia-Zentrale mit BD-Laufwerk ist.                     Bild: © Asus

(29.04.2011) Seine EeeBox-PC-Familie erweitert Asus jetzt um EeeBox PC EB1501P Blu-ray: Ein kleines Multimedia-Center ohne merkliche Geräuschentwicklung mit integriertem BD-Laufwerk für hochwertige und vielseitige Wiedergabe von Video bis zu Full-HD-Auflösung. Eine integrierte Harddisk mit einer Kapazität von 250GB bietet zudem Raum für Spiele, Audio- und Filmsammlungen.

PC und Mediaplayer sind damit in einem Gerät zusammengefasst und läuft unter Windows 7 Home Premium, 64 bit. Das integrierte BD-/DVD-RW-Laufwerk kann freilich sowohl für reine AV-Wiedergabe als für PC-Aufgaben genutzt werden. DVDs können damit auch beschrieben werden. Die Next-Generation Nvidia-Ion-Grafik sorgt dabei für eine besonders brillante Bildwiedergabe beim Ansehen von Filmen oder Videos. Das Media Center der Box unterstützt eine Vielzahl von Medien- und Codec-Formaten, während die SimHD-Technologie automatisch die Schärfe der Videos anpasst und Filme auf DVD oder SD-Karte von 720x576p zu 1280x720p und auch höher skaliert.

Mit einem Klick sind nicht nur gespeicherte Daten auf den Fernseher übertragen: Auch Inhalte aus dem Internet bringt der schmucke Rechner sofort auf den Flachbildschirm. Surfen, Netzwerken und Videos ansehen ist also mit der ganzen Familie bequem vom Sofa aus möglich.

Der Asus EeeBox PC EB1501P Blu-ray ist mit dem energieeffizienten Intel Atom Dual Core Processor ausgestattet, der ruckelfreien Filmgenuss erwarten lässt. Zudem verfügt er über 2GB DDR3-RAM Arbeitsspeicher sowie 250 GB Speicherkapazität.

Dank neuester Technologien verbraucht der EeeBox PC EB1501P Blu-ray bis zu 70 Prozent weniger Energie als ein herkömmlicher Desktop PC. Dazu zählt neben dem stromsparenden Prozessor beispielsweise die Asus exklusive Super Hybrid Engine Technologie, die dem PC nur die jeweils benötigte Energie liefert.

Der neue Asus EeeBox PC EB1501P Blu-ray bringt eine Vielzahl von Schnittstellen mit, darunter schnellen USB 3.0 sowie eine eSATA Schnittstelle. So lassen sich auch größere Datenmengen wie Videos oder Filme jederzeit im Handumdrehen synchronisieren. Die integrierten WLAN- sowie Ethernet LAN-Schnittstellen sorgen für eine rasche Verbindung mit dem Heimnetzwerk.

Asus EeeBox PC EB1501P Blu-ray wird ab Ende April um knapp 500 EUR erhältlich werden. Im Lieferumfang dabei sind VESA-Halterung und Fernbedienung. Über eine VESA-Schnittstelle lässt sich der Asus EeeBox PC EB1501P Blu-ray so an der Rückseite eines Asus Monitors befestigen und damit noch platzsparender unterbringen.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1206:

Philips, TPV: Philips-Fernseher fortan chinesisch

(22.04.2011) Philips hat vor wenigen Tagen angekündigt, dass mit dem chinesischen Unternehmen TPV-Technology eine Vereinbarung getroffen wurde, das TV-Geschäft von Philips in ein gemeinsames Joint-Venture zu überführen. Bei dieser langfristig angelegten strategischen Partnerschaft wird TPV 70% an dem neu zu gründenden Unternehmen halten und Philips 30%.

"Die Partnerschaft ermöglicht es, die notwendige Größe und Fokussierung zu schaffen, um unser TV-Geschäft wieder zur Profitabilität zurückzuführen und um in einem sehr dynamischen Markt erfolgreich zu sein", so Philips Chief Executive Officer Frans van Houten in einer Aussendung von Philips. Und weiter: "Durch die Zusammenarbeit unterstreichen wir unser Engagement für die weitere Präsenz von Philips TVs im Markt. Diese Partnerschaft verbindet die Stärke der Marke Philips, unsere Innovationskraft und unsere guten Handelsbeziehungen mit den Stärken, die TPV durch seine großen Produktionsmengen und Erfahrungen bei Produktionsprozessen hat. Der jetzt eingeleitete Schritt ist der richtige für unser TV-Geschäft, unsere Sparte Consumer Lifestyle und für ganz Philips."

"Wir freuen uns sehr, mit Philips dieses Joint Venture zu starten", so Jason Hsuan, der Vorsitzende und Chief Executive Officer von TPV. "Wir haben bereits seit Jahren eine sehr solide Zusammenarbeit mit Philips und sind zuversichtlich, gemeinsam zu einem der weltweit führenden TV-Anbieter zu werden. Die heutige Ankündigung stellt einen bedeutenden Meilenstein für unsere Wachstumspläne im TV-Geschäft dar und ich bin außerordentlich zufrieden darüber, mit Philips als Partner zu arbeiten."

Das Joint Venture wird für Entwicklung, Design, Produktion, Logistik, Marketing und Vertrieb verantwortlich sein. Die Zusammenarbeit gilt weltweit mit Ausnahme von China, Indien, den USA, Kanada, Mexiko und einige Länder Südamerikas. Außer in den genannten Ländern darf von dem mehrheitlich chinesischen Joint Venture der Markennamen "Philips" verwendet werden, wofür auch die Einhaltung von vereinbarten Qualitätsstandards Voraussetzung ist. Für das Recht den Markennamen Philips zu verwenden, wird das Joint Venture an Philips Lizenzgebühren zahlen. Die in China, Indien und Nord-Amerika geltenden Lizenzvereinbarungen gehen nicht auf das Joint-Venture über.

Die wichtigsten Elemente der getroffenen Vereinbarung:

  • Philips wird dem Joint Venture das Recht an der Nutzung der Philips Marke übertragen. Dieses Recht gilt zunächst für fünf Jahre und verlängert sich automatisch um weitere fünf Jahre, wenn bestimmte Leistungsparameter erfüllt werden.
  • Das Joint-Venture wird 2012 keine Lizenzgebühren bezahlen. Ab 2013 wird das Joint-Venture jährlich 50 Millionen Euro zahlen. Für das Fiskaljahr 2013 betragen die Lizenzgebühren 2,2% des Umsatzes. Ab dem Fiskaljahr 2014 betragen die Lizenzgebühren 2,2 Prozent des Umsatzes, können aber mit variablen Komponenten unter bestimmten Voraussetzungen auf 3% des Umsatzes steigen.
  • Erst zu einem späteren Zeitpunkt nach Beendigung der Transaktion wird der Preis berechnet werden, den TPV für seine 70 Prozent der Anteile des Joint Ventures zu leisten hat. Er berechnet sich auf dem vierfachen des Gewinns (EBIT), den das Joint Venture durchschnittlich im Jahr 2012 und den Folgejahren erzielt. Philips kann die Fälligkeit erstmals drei Jahre nach Abschluss der Transaktion einfordern. Sechs Jahre nach Beendigung der Transaktion hat Philips erstmals das Recht, seine Anteile von 30 Prozent am Joint Venture an TPV abzugeben. Der Wert wird nach der gleichen Formel berechnet werden.
  • Der endgültige Abschluss der Vereinbarung wird für das dritte Quartal 2011 erwartet, eine Umsetzung bis zum Jahresende. Für die Umsetzung wird Philips die Mitarbeiter und deren Gremien einbeziehen, TPV wird eine sorgfältige Kaufprüfung vornehmen. Weiterhin ist ein Abschluss abhängig von der Zustimmung der Aufsichtsräte und der zuständigen Regulierungsbehörden.
  • Philips wird die Gewinne und Verluste des TV-Geschäftes im Bereich "Einzustellende Geschäftsaktivitäten" in seine Bilanz einstellen. Das Betriebskapital wird unter "zum Verkauf stehende Vermögenswerte" eingestellt. Die Umsätze des TV-Geschäftes von Philips betrugen 3 Milliarden Euro im Jahr 2010.

Die Chinesen hatten sowas wohl nicht einmal in ihren kühnsten Träumen erwartet.

Größere Schnitte hatte Philips in der Vergangenheit mit dem Ausstieg aus dem PC-Geschäft und dem Medienverlag Polygram gemacht, was rückblickend durchaus vorausblickend gewesen ist. Die Chinesen sind damit jedenfalls augenblicklich im obersten Qualitätssegment im Fernsehgerätebau angekommen.

Der Vertrieb von Fernsehern von Philips in Österreich erfolgt vorerst weiterhin durch Philips, daran ändert sich also vorerst nichts. Betroffen von dieser neuen Vereinbarung sind nur Fernsehgeräte.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1205:
TERMIN-TIPP FÜR PRAKTIKER

IFA 2011: Weltgrößte UE-Messe in jeder Hinsicht

[BILD] Podium bei der Präsentation der nun defi... - (c) Felix WesselyPodium bei der Präsentation der nun definitiv größten Messe für Unterhaltungselektronik, der IFA Berlin (v.l.): Jürgen Boyny, Dr. Rainer Hecker, Dr. Christian Göke und Jens Heithecker.                                 Bild: Felix Wessely

(18.04.2011) Die IFA Berlin 2011 - die 51. IFA - wird nun die in jeder Hinsicht größte Messe für Unterhaltungselektronik weltweit sein. Und: "Wir sind jetzt schon praktisch ausverkauft und werden daher temporäre Hallen bauen um möglichst alle Anmeldungen bedienen zu können." So die stolze Feststellung von IFA-Messechef Dr. Christian Göke bei einer internationalen Pressekonferenz in Alicante vor wenigen Tagen. Also nicht nur bei Ausstellungsfläche und Anzahl der Aussteller, sondern in beiden Punkten. Bei der Zahl der Aussteller war man bislang knapp hinter der großen Konkurrentin, der CES in Las Vegas.

Auf dem Podium bei der Präsentation dabei waren Messe-Berlin-Geschäftsführer Dr. Christian Göke, Dr. Rainer Hecker, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu, Jens Heithecker, IFA Executive Director und Jürgen Boyny, Global Director Consumer Electronics der GfK Marketing Services.

Dr. Göke ortet die Ursachen für den Erfolg in mehreren Aspekten: Die IFA findet nun seit 2006 jährlich statt, seit 2007 gibt es verstärkt Partnerschaften mit Einkaufsorganisationen von Händlern, Europa ist mit einem Weltmarktanteil von 29% der weltgrößte Markt für Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte und letztlich ist die IFA die einzige Messe ihrer Art, die jeweils im zweiten Halbjahr stattfindet. Denn: Die wichtigsten Verkaufsmonate - und damit das stärkste Interesse von Händlern wie Konsumenten - sind in der Zeit von Oktober bis Jänner. Dr. Göke: "Das einzige Limit ist der Platz, wir sind bereits jetzt ausgebucht." Und er lässt - am Ende der Präsentation - noch eine Bombe los: "Im Jahr 2014 wird es einen Bereich für Fotohersteller geben." Dieser soll - für Ortskundige - in einer neuen Halle am Platz der alten Deutschlandhalle Jaffestraße noch entstehen. Worin die Abgrenzung zur photokina Köln, die nur mit einem Abstand von einigen Wochen - allerdings zweijährlich - stattfindet liegt, ist aus den Aussagen nicht klar hervorgegangen.

Auf dieser IFA soll es wiederum drei Schwerpunktthemen-Bereiche geben mit "TechWatch", "eLibrary" und "iZone". TechWatch also für Forschung und Entwicklung, eLibrary zum zunehmend interessanter werdenden Bereich E-Books und generell Lesen vom Bildschirm sowie iZone für das ursprünglich von Apple populär gemachte Marktsegment der Smartphones und nun auch der Tablets.

Eines der Hauptthemen wird nach wie vor der Fernseher sein, der sich ja zunehmend auch als Internet- und Multimediazentrale im Wohnzimmer oder für den ganzen Haushalt durchsetzt. Der deutsche Hersteller von Edel-Fernsehern war auf diesem Gebiet Vorreiter vor bereits mehr als zehn Jahren. Inzwischen geht es um weit mehr als Webbrowser auch über den Fernseher, es geht um die Nutzung der Inhalte aus dem Internet von YouTube über Social Networks und auch Dienste wie Skype - also Telefonieren über den Fernseher im Wohnzimmer mit Bild. All das ist mit vielen Fernsehern ab der Mittelklasse bereits standardmäßig möglich. Zum Standard gehört mittlerweile auch schon die Fähigkeit zur 3D-Darstellung und das damit verbundene zunehmende Angebot an 3D-Filmen auf Blu-ray-Disc.

Dennoch erwartet man dann für das nächste Jahr in Kontinentaleuropa einen Einbruch beim Interesse für Fernseher. Bis Ende dieses Jahres wird also ein Ende des Booms erwartet, der durch die günstiger gewordenen Flachbildfernseher, die Umstellung auf Digital-TV und das größer gewordene Angebot an Angeboten in HD-Auflösung ausgelöst hatten. Für UK erwartet man sich allerdings im nächsten Jahr die bereits zweite Welle: In England wurde bereits einige Jahre früher auf Digital-TV umgestellt und hier zeigen bereits jene wieder verstärktes Interesse, die technisch "aufsteigen" wollen. Im Vorjahr war es in Kontinentaleuropa besonders günstig für die Fernseher-Hersteller: Zu den Umrüstern vom alten Röhrenfernseher kamen die traditionell stärkeren Verkäufe vor der Fußball-WM dazu.

Eines der beherrschenden Themen der kommenden IFA wird auch die Einführung der Energie-Plakette werden, die es seit einigen Monaten gibt und welche die Hersteller zusätzlich anspornt, sich bei der Reduzierung des Stromverbrauchs der Fernseher anzustrengen. Die neuesten Modelle schaffen auch bei größeren Dimensionen ein brauchbar helles Bild mit weniger als 100 Watt.

Wie bereits kurz hier online berichtet - siehe Meldung vom 25.02.2011: IFA 2011 mit Orchestral Manoeuvres in the dark - wird die IFA 2011 verstärkt auch ein Konzert-Event wo also nicht nur eine Bühne für die Fernsehstationen, sondern exklusive Konzerte im IFA-Sommergarten in der Mitte des Messegeländes der Messe Berlin geboten werden.

Die IFA Berlin 2011 wird vom 2. bis 7. September stattfinden.

=>> www.ifa-berlin.de

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1204:

AK Vbg.: Sachwucher bei Handyabrechnung - Anzeige

(15.04.2011) Der spektakulärste Fall überhöhter Handyrechnungen war im Februar die Verrechnung von A1 Telekom von 24.870 EUR für 7,58GB Datentransfer an den Vorarlberger Wilhelm Mathies. Die Arbeiterkammer Vorarlberg hat vor zwei Wochen - nicht nur wegen dieses Falls - Strafanzeige gegen A1 Telekom Austria, T-Mobile und Orange wegen "Sachwucher" nach §155 StGB erstattet.

Die AK Vorarlberg rechnet anhand dieses aktuell spektakulärsten Falls vor:

Insgesamt soll der Vorarlberger 7,58 GB Daten verbraucht haben. Zum Vergleich: Beim Breitband-Internetzugang von A1 (19 Euro für 19 GB pro Monat) werden pro Megabyte Kosten in der Höhe von 0,001 EUR verrechnet. Dem Vorarlberger wurde für ein und dieselbe Leistung - zumindest - das 3200fache verrechnet.

Laut §155 StGB liegt Sachwucher dann vor, wenn jemand "gewerbsmäßig die Zwangslage, den Leichtsinn oder die Unerfahrenheit eines anderes dadurch ausbeutet, dass er sich ... einen Vermögensteil versprechen lässt, der in auffallendem Missverhältnis zum Wert der eigentlichen Leistung steht." Strafrahmen: bis zu fünf Jahre Haft.

Inzwischen ist auch das Landeskriminalamt Vorarlberg auf diese Praxis aufmerksam geworden und hat von Amts wegen von sich aus Ermittlungen aufgenommen.

Derzeit ist es bekanntlich üblich bei Mobilfunkanbietern, beispielsweise einen Datentarif anzubieten, bei dem beispielsweise für 5GB ein Paketpreis in der Größenordnung von 10 EUR berechnet wird. Wenn die im Paketpreis enthaltene Datenmenge überschritten wird, dann erhöhen sich die Kosten um den Faktor Tausend oder mehr. Wenn jemand überhaupt keinen Datentarif vereinbart hat, dann gelten mitunter abenteuerliche Kosten generell.

Die Falle schnappt vor allem dann zu, wenn man auf ein Handy mit Internet-Funktion umsteigt und dieses - oder eine darauf installierte App - Datenverkehr generiert. Beispielsweise manche normale Handys, von denen die meisten heute auch internetfähig sind haben prominent platzierte Tasten, über die dann sehr leicht irrtümlich eine sehr teure Internet-Verbindung hergestellt wird und solcherart mitunter enorme Kosten entstehen. Smartphones und Handys mit solchen "Sondertalenten" sind jene, die besonders gerne von Mobilfunkanbietern kostenlos verteilt werden.

Besonders arg wird es bei Datenroaming - also im Ausland - da können pro 100 kB mitunter 1,50 EUR berechnet werden. Das sind 15 EUR pro MB, resp. 15.000 EUR pro GB. Bei mittlerer Nutzung eines leistungsfähigeren Smartphones kann man pro Monat leicht auf 1 GB Datenverkehr kommen.

Mobilnetzbetreiber bieten eine Möglichkeit für Kostenwarnung an, wobei man beispielsweise bei Erreichen von Kosten von 60 EUR eine SMS bekommt und der Datenverkehr erst wieder freigeschaltet wird, wenn man diese SMS positiv beantwortet. Das bietet zumindest eine gewisse Risikobegrenzung. Wer allerdings das weiß, der kennt sich auch mit den Fußangeln in den Datentarifen aus. Wer sich so genau damit beschäftigt, würde sowieso kein Smartphone ohne spezielle Datentarif-Option verwenden.

Nötig wäre es freilich, dass eine solche abenteuerliche Tarifgestaltung unterbleibt. Je nach Ausgang der Verfahren könnten evtl. auch zurückliegende überhöht verrechnete Kosten rückgefordert werden.

Bei den von der AK Vorarlberg genannten spektakulären Fällen wurde die Rechnung nach deren Intervention korrigiert, aber oft sind es nur einige zig Euro, die durch Berechnung überhöhter Tarife beim Datentransfer entstehen.

Es ist schon seit längerer Zeit zu beobachten, dass sich die Arbeiterkammer für Konsumentenschutz stark macht, was nicht ihre eigentliche Aufgabe ist. Das "Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz", das eigentlich dafür bezahlt wird, kümmert sich ganz offenkundig nicht mit Taten um derartige Auswüchse. Das Problem mit der Gestaltung der Datentarife und der Handys, die für den Laien nicht erkennbar oder sogar im Hintergrund vollautomatisch ausgelöst - mitunter sündteuren - Datentraffic generieren gibt es schon seit mehreren Jahren.

=>> www.ak-vorarlberg.at/online/anzeige-60554.html

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1203:

Epson und AVASYS: Epson-Druckertreiber für Ubuntu

(12.04.2011) Seiko Epson und die AVASYS Corporation haben gemeinsam ein neues, einfaches Verfahren zur Installation von Epson Inkjet Druckern unter Linux-Betriebssystemen geschaffen. Das betrifft 284 Epson-Drucker-Modelle seit dem Baujahr 2005. Das neue System wird ab der neuen Ubuntu-Distribution 11.04 "Natty Narwhal" Ende April kostenlos verfügbar sein. Beim Anschluss eines Epson Druckers an ein installiertes Betriebssystem sucht das System in einer Online-Datenbank automatisch nach einem passenden Treiber, lädt und installiert ihn.

Aktuell müssen Anwender den Druckertreiber noch manuell von der AVASYS-Seite laden und installieren. Das neue System hingegen sucht nun automatisch nach dem passenden Treiber, sobald ein Epson Tintenstrahldrucker an einen PC mit Ubuntu 11.04 (oder höher) angeschlossen wird. Auf diese Weise wird die Brauchbarkeit von Ubuntu in Verbindung mit Epson-Druckern erheblich komfortabler.

Schahin Elahinija, Marketingleiter für Epson Deutschland und Österreich: "Ein Ziel von Epson ist es, eine möglichst einfache Bedienung unserer Produkte zu erreichen. Epson hat für diesen neuen Service zusätzliche Ressourcen geschaffen, damit die Treiber dem Linux specification standard - LSB Linux Standard Base - entsprechen und in dieses System integriert werden konnten."

Epson und AVASYS wollen auch in Zukunft zusammenarbeiten, um weitere Verbesserungen für Linux-Betriebssysteme zu entwickeln.

Die Installation der Treiber funktioniert auf einem PC mit Ubuntu 11.04 - oder neuer - so wie heute erwartungsgemäß:

  • Der Drucker wird an den PC angeschlossen.
  • Ubuntu startet eine automatische Suche nach einem passenden Treiber in der OpenPrinting-Datenbank der Linux Foundation.
  • Der Treiber wird entweder aus der LF-Datenbank oder einer weiteren, von AVASYS und Epson bereitgestellten Datenbank heruntergeladen und installiert.

Dieser neue Service ist kostenlos und ist mit Erscheinen von Ubuntu 11.04 "Natty Narwhal" - erwartet für Ende April - für die automatische Treiberinstallation verfügbar.

=>> www.linuxfoundation.org/collaborate/workgroups/openprinting

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1202:

Nikon D5100: Osterhase bringt Schwenkdisplay-SLR

[BILD] Nikon D5100 - (c) NikonDie neue Nikon D5100 zeigt sich in überarbeitetem, runderen Design und bietet für ihre Klasse sehr viele Direkt-Einstellmöglichkeiten.                     Bild: © Nikon

(05.04.2011) Wie Nikon heute angekündigt hat, wird Ende April die D5000 in der D5100 eine Nachfolgerin finden. Die D5100 zeigt sich in neuem, runderem Design, bietet Schwenkdisplay, zahlreiche Kreativfunktionen und - neben allen fotografischen Vorzügen mit der Technik und damit Ergebnisqualität der D7000 - Full-HD-Video-Aufnahme mit allen (!) relevanten Bildfrequenzen inklusive 24p.

Das Schwenkdisplay lässt sich nach links ausklappen und vertikal verdrehen für Aufnahmen aus jeder ungünstigen Perspektive über LiveView-Funktion. Das 3-Inch-Display hat eine Auflösung von 920kpx Subpixel und bietet einen weiten Betrachtungswinkel. Ein ergonomisch günstig platzierter Schnapphebel dient für schnelles Umschalten in den LiveView-Modus.

Weitere wesentliche Eckdaten der Nikon D5100: CMOS-Bildsensor mit 16,2 Mpx netto in DX-Größe (KB/1,5), Bildsensor-Reinigung, Pentaspiegel-Sucher mit 95% Sucherbildabdeckung, Belichtungszeiten 1/4000s bis 30s + B (T mit optionalem IR-Fernauslöser ML-L3), Serienbild bis 4 fps, Phasen-AF mit 11 Messfeldern (3D-Tracking!) und in LiveView mit Kontrastmessung, Belichtungsmessung - Matrix, mittenbetont integral, Spot - über 420-px-RGB-Sensor, Belichtungssteuerung P/A/S/M und Motivprogramme, mehrere Effektmodi, Bildcharakteristik (Standard, Neutral, Brillant, Monochrom, Portrait, Landschaft), Belichtungskorrektur +/-5 EV (!) , ISO 100 bis ISO 6400 und High-ISO bis ISO 25600, Integriertes Blitzgerät; Anschlüsse: USB, AV, HDMI-Mini, Mikrofoneingang (3,5 mm Stereo-Klinke), Anschlussmöglichkeit für GPS-Empfänger GP-1.

Bei der Verwendung des Automatik-Modus arbeitet auch eine intelligente Erkennung des Szenentyps, wodurch automatisch in den passenden Szenenmodus umgeschaltet wird. Das funktioniert freilich nur in LiveView, weil ja nur dann der Kameraautomatik ein elektronisches Sucherbild zur Auswertung zur Verfügung steht.

Nikons HDR-Funktion sowie Active D-Lighting bieten Durchzeichnung auch bei extrem starken Lichtkontrasten innerhalb des Motivs. Bei der HDR-Funktion werden bei einer Auslösung zwei Bilder mit variierender Belichtung aufgenommen, woraus dann ein einzelnes Bild produziert wird, das über einen größeren Dynamikumfang verfügt.

Mit neuen Effektmodi können besonders "kreativ" verfremdete Aufnahmen gemacht werden. So beispielsweise "Selektive Farbe" wobei bis zu drei Farben ausgewählt werden können, die innerhalb des Fotos - oder Videos - angezeigt werden, während die anderen Farben in Schwarzweiß dargestellt werden. Oder der bereits vertraute "Miniatureffekt". Der Effektmodus wird direkt über das Funktionswahlrad auf der Oberseite der Kamera ausgewählt.

Die D5100 verfügt über bewährte Ausstattungsmerkmale der D7000, sodass Ergebnisse mit höchster Bildqualität auch unter düsteren Lichtbedingungen zu erwarten sind.

Für Videoaufnahmen gibt es einen separaten Video-Auslöser. Das hat den Vorteil, dass vor einer Videoaufnahmen nicht extra in den Video-Modus umgeschaltet werden muss. Aufgezeichnet wird in bis zu Full-HD-Auflösung 1920 x 1080px oder 1280 x 720px jeweils mit Bilfrequenz 24p, 25p oder 30p oder auch 640 x 424px mit 25p oder 30p. Das Dateiformat für Video ist MOV-Container mit H264/MPEG4. Integriert in die D5100 ist ein Stereomikrofon, ein externes Stereomikrofon ist anschließbar. Von Nikon gibt es - ebenfalls neu - das Stereo-Mikrofon Nikon ME-1, das speziell für die Verwendung mit Nikon-Kameras entwickelt wurde.

Die Nikon D5100 soll Ende April um knapp 700 EUR erhältlich werden. Kits: Im Kit mit AF-S DX NIKKOR 18-55 mm/3,5-5,6G VR um knapp 810 EUR, im Double-Zoom-Kit mit zusätzlich AF-S DX NIKKOR 55-200 mm/4-5,6G ED VR um knapp 1030 EUR oder D5100 im Kit mit AF-S DX NIKKOR 18-105 mm/3,5-5,6G ED VR um knapp 920 EUR.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1201:

Sommerzeit gilt für Russland nun auch im Winter

(04.04.2011) In der Nacht vom Samstag auf Sonntag des letzten Wochenendes im März wurden auch in Russland die Uhren auf Sommerzeit umgeschaltet. Die Sommerzeit - also Orts-Normalzeit +1 - gilt in Russland fortan das ganze Jahr über. Dementsprechend müssen die Datenbanken in Computern aktualisiert werden, über welche die Sommerzeit-Umschaltung gesteuert wird. Jedenfalls dann, wenn gelegentlich die Uhrzeit von Russland gebraucht wird. Für die meisten Betriebssysteme wird es dafür entsprechende Updates geben. Dringend ist es nicht, weil sich die Änderung freilich erst dann auswirkt, sobald wieder auf Winterzeit umgeschaltet würde - also im kommenden Oktober.

Begründet wird das damit, dass sich die zweimalige Uhrzeit-Umstellung schädlich auf die Gesundheit und den Lebensrhythmus - vor allem auch bei Tieren, die beispielsweise zur selben Uhrzeit gemolken oder gefüttert werden - auswirkt. Es sollen sich - so eine der Begründungen dafür in Russland - an den Tagen um die Uhrzeit-Umstellung jeweils auch Selbstmorde und Unfälle häufen.

Originell ist es allerdings, generell die Uhr um eine Stunde gegenüber der Normalzeit der jeweiligen Zeitzone vorzustellen. In St. Petersburg wird es dadurch im Winter erst um ca. 11 Uhr hell werden.

Die Sommerzeit ist freilich eine sinnlose Maßnahme, die zumindest sehr viel Geld kostet ohne irgendeinen Nutzen. Es wurde schon oftmals nachgewiesen, dass es keine Energieeinsparung dadurch gibt, was ja der Grund dafür sein soll. Es wird auch in Österreich immer wieder die Abschaffung diskutiert.

Österreich war im Jahr 1916 eines der ersten Länder in denen die Sommerzeit eingeführt wurde. Im Jahr 1920 wurde sie wieder aufgehoben, ab 1940 gab es sie wieder bis 1948, dann wurde sie 1980 für März bis September wieder eingeführt und ab 1996 - gleichgeschaltet mit der EU - bis Ende Oktober ausgedehnt.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1200:

Panasonic DT35/30: Starke 3D-LED-LCD-Fernseher

[BILD] Panasonic TX-L37DT30E - (c) Panasonic + ITM praktikerPanasonic TX-L37DT30E: LED-Fernseher mit LED-Hinterleuchtung in klarem Design. Mitte Februar wurden Vorserien-Geräte davon bereits in London gezeigt.                                                   Bild: © Panasonic + ITM praktiker

(31.03.2011) 3D-Experte Panasonic bringt jetzt mit der Serie DT35 und DT30 3D-taugliche Full-HD-LCD-Fernseher mit LED-Hinterleuchtung, die neben der 3D-Darstellung auch alle Multimedia-Stückeln spielen. Panasonic bietet derzeit das breitest gefächerte Angebot an Produkten für die Aufnahme und Wiedergabe von 3D-Video resp. 3D-Fernsehen von Fotokameras über Camcorder, komplettem 3D-Broadcast-Equipment bis zu 3D-Blu-ray-Disc-Playern und 3D-Fernsehern (siehe Meldung vom 18.02.2011: Panasonic, London: Bringing Ideas to Life - in 3D).

Bei Fernsehern setzt Panasonic vor allem Plasma-Technologie ein, nun eben auch verstärkt LCD-Fernseher mit LED-Hinterleuchtung, bei denen ebenfalls mit 400-Hz-Intelligent-Frame-Creation-Pro eine extrem hohe Bildaufbau-Frequenz geboten wird. Hohe Reaktionsgeschwindigkeit ist für die extrem zeitkritische 3D-Darstellung für ein glaubwürdiges, homogenes Bild erste Voraussetzung.

Der Unterschied zwischen Panasonic DT30 und DT35 liegt darin, dass die DT35 ein Gehäuse aus Titan-Metallic haben und DT30 Black-Metallic. Zudem hat die Serie DT35 einen schickeren flachen Sockel und geneigten Bildschirm. Rein technisch sind die beiden Serien ident.

Die Fernseher der Panasonic-Serie DT35 und DT30 sind erhältlich in Größen 80 cm (32 Inch) und 94 cm (37 Inch). Die Hinterleuchtung des LCD-Panels erfolgt durch LEDs mit Local-Dimming-Technologie, wodurch dunkle Bereiche noch dunkler sind und zusätzlich Energie gespart wird: Bei dunklen Bereichen wird die Hinterleuchtung partiell heruntergeregelt und muss gleichzeitig das LCD nicht so stark sperren, was beides weniger Strom verbraucht und außerdem einen größeren Kontrastumfang ermöglicht.

Die Fernseher sind mit HD-Multituner für DVB-S, DVB-C und DVB-T ausgestattet, unterstützen HD+ und CI-Plus. Die 3D-Darstellung erfolgt - wie zumeist üblich - mit Shutterbrillen. 3D-Darstellung kann auch aus konventionellen 2D-Inhalten generiert werden, was recht glaubwürdig funktioniert, wovon sich "praktiker" anhand von Vorserien-Geräten bereits überzeugen konnte. Für Kinofilme von Blu-ray-Disc in originaler 24-fps-Bildfrequenz wird 24-fps-Modus nativ verarbeitet. Die Darstellung erfolgt in diesem Fall mit 96-Hz Bildaktualisierung.

Die Lautsprecher bei den Serien DT30 und DT35 sind für stärkere Bassdarstellung in einem separaten Gehäuse mit verlängerter Bassreflexröhre untergebracht. Mit V-Audio ProSurround wird Heimkino-Gefühl vermittelt.

Aufnahmen auf USB-Laufwerke - also Harddisk oder Speicher - sind möglich. Das Aufrüsten für diese Videorecorder-Funktion erfolgt also einfach durch Anschließen einer - billigen - Computer-Harddisk mit USB-Anschluss. Auch Timeshift-Funktion ist damit möglich.

Selbstverständlich ist auch die Tauglichkeit für Multimedia-Nutzung und auch Internet. Für die Verwendung vor allem mit Computerspielen gibt es die Grafik-Ansteuerung 3DTV-Play-Standard von NVDIA, mit dem sich 3D-Spiele von PC oder Notebook zuspielen lassen. Derzeit gibt es knapp 500 solcher Spiele.

Viera Connect ist die Weiterentwicklung von Viera Cast für noch einfacheren Zugang zu Multimedia-Inhalten im Internet und die Nutzung von Widgets. Ebenso möglich ist auch die Nutzung von IP-Telefonie über Skype, wofür eine optional erhältliche Kamera nötig ist (Panasonic TY-CC10W um knapp 170 EUR).

[BILD] SpectraCal CalMAN Kalibrierungssystem für Fernseher - (c) Felix Wessely
Bild: Felix Wessely SpectraCal CalMAN: Mess-Sonde am Fernseher, die Kalibrierung über Notebook-PC erfolgt automatisch.

Kalibriermöglichkeit mit SpectraCal CalMAN über PC

Die Geräte der DT35- und DT30-Serie - so wie auch andere Panasonic-Fernseher, die ebenfalls den sogenannten ISF-Modus anbieten - lassen sich vom Fachhändler automatisch per Computer kalibrieren. Nötig ist dazu die Lösung "CalMAN" von SpectraCal. Diese besteht aus einer PC-Software und einem Mess-Sensor. Der Mess-Sensor sieht ähnlich aus wie eine Computermaus. Er wird in einen bestimmten Bereich des Bildschirms gehalten und die Kalibrierung erfolgt dann über einen PC. Mit einem Notebook ist das auch für den ins Haus kommenden Servicemann leicht handhabbar.

Der Notebook-PC wird dafür mit dem Fernseher via Ethernet verbunden. Die Kalibrierung läuft vollautomatisch ab und dauert auf diese Art weniger als drei Minuten lang. Normale Kalibrierung "zu Fuß" dauert etwa eine Stunde lang. Das ist also ein interessantes Werkzeug für den professionellen TV-Spezialisten. Für Private ist diese Lösung allein wegen der Kosten dafür eher nicht sinnvoll.

Für höchste Ansprüche an eine akkurate Bilddarstellung ist eine Kalibration nötig. Im Auslieferungszustand sind die Fernseher eher "hell" und "kontrastreich" eingestellt, weil sich die Kunden im Geschäft bevorzugt für den Fernseher mit dem hellsten Bild entscheiden. Ein korrekt kalibriertes Bild sieht nicht so dramatisch aus und ist deswegen auf Dauer übrigens angenehmer anzuschauen.

Das System SpectraCal CalMAN (siehe www.spectracal.com: SpectraCal CalMAN) gibt es für Fachhändler direkt vom Panasonic-Vertrieb in einer speziellen, erheblich verbilligten Version nur für Panasonic-Fernseher. Ein Upgrade für alle ISF-tauglichen Fernseher - auch anderer Hersteller - ist möglich. "praktiker" konnte CalMAN bereits kurz testen. Es funktioniert vollautomatisch und manuelle Eingriffe sind möglich. Die Vollversion kostet etwa so viel wie ein HighEnd-Fernseher. Die von Panasonic angebotene Version nur für Panasonic-Fernseher kostet etwa ein Viertel und ist daher besonders attraktiv. - "praktiker" empfiehlt Fachhändlern diesen Zusatzservice anzubieten zur zusätzlichen deutlichen Unterscheidung von "Kistenschiebern".

Für Mitte Mai werden die Modelle Panasonic TX-L37DT35E (94 cm) um knapp 1300 EUr, TX-L32DT35E (80 cm) um knapp 1100 EUR erwartet. Der Panasonic TX-L37DT30E (94 cm) um knapp 1250 EUR ist bereits erhältlich und der TX-L32DT30E (80 cm) um knapp 1050 EUR soll in zwei Wochen erhältlich werden.

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