[COVER] ITM praktiker

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Meldungen Nr. 1140-1149
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Mit "ITM-Newsroom" gibt es für "ITM praktiker"-Leser - nicht regelmäßig! - Kurzmeldungen über aktuell vorgestellte neue Produkte, Technologien und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten zu "praktiker" und praktiker.at. - Es geht hier um alle jene Themen, die auch Gegenstand der Berichterstattung des "praktiker" sind: Audio, Video, Foto, TV/Heimkino, Telekommunikation, Navigation, Computer und - sowieso - Multimedia-Technologien.

[!>  Tiefergehende Behandlung der Themen sowie Testberichte, Grundlagenwissen und Hintergründe zu Technologien finden Sie bitte in den "praktiker"-Heften (kostenlos testen: Schnupperabo-Bestellung).



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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1149:

UFH: Regierung will die Kühlschrankpickerl-Millionen

[BILD] Kühlschrankpickerl - (c) Felix WesselyJetzt gibt es noch die Chance das Geld vom "Kühlschrankpickerl" zurück zu bekommen, bevor es sich die Regierung "grapschen" sollte - wonach es derzeit zwar ausschaut, was aber noch offen ist.                                 Bild: Felix Wessely

(20.11.2010) Zwischen 1993 und 2005 gab es eine obligatorische Zahlung von 100 Schilling bei Kauf eines Kühlschranks als Teilzahlung für die spätere Entsorgung. Danach wurde die Verpflichtung zur Kostenübernahme der Entsorgung auf die Hersteller übertragen. Die aus den "Kühlschrankpickerln" angesammelten Beträge werden vom UFH Umweltforum Haushalt verwaltet und seither auf Antrag an die Konsumenten rückbezahlt. Nun will die Regierung die noch restlichen 32 Mio. EUR zum Stopfen von Löchern in der Staatskasse wofür bereits eine gesetzliche Grundlage geschaffen wurde, meldete gestern die APA.

Beim Kauf eines Kühlschranks musste zwischen 1993 und 2005 eine Vorauszahlung für die spätere Entsorgung entrichtet werden; für das sogenannte Kühlschrankpickerl. In diesen Jahren kamen insgesamt 50 Mio. EUR zusammen, die von einer gemeinnützigen Stiftung verwaltet werden. Bei der Entsorgung des Geräts konnten sich Konsumenten das Geld wieder zurückholen, was aber nur wenige taten. Noch immer sind 32 Mio. EUR im Topf - Geld, mit dem jetzt Löcher in der Staatskasse gestopft werden sollen.

Die Regierung hat im Budgetbegleitgesetz beschlossen, die Stiftung zu enteignen. Für Mag. Thomas Faast, Geschäftsführer des zuständigen UFH Umweltforum Haushalt, ist dies eine "vollkommene Anlassgesetzgebung".

Viele Leute haben ihre Pickerln nicht mehr gefunden. Daher, so Faast, haben UFH und Umweltministerium Prämien für den Tausch von energiefressenden in sparsame Geräte eingeführt. Von Ende 2009 bis vorigen Montag seien rund 9 Mio. EUR ausgeschüttet worden. Das UFH würde die "Trennungsprämienaktion" gerne ausweiten, allerdings fällt die Stiftung, in der die Gelder liegen, nun dem Sparkurs der Regierung zum Opfer. Faast: "Wir sehen das als Enteignung der Konsumenten, weil das Geld nicht für die Umwelt verwendet wird."

Auf einen Gang vor Gericht will das UFH jetzt verzichten. "Wir wollen eine politische Lösung und glauben, dass da einfach ein Fehler passiert ist", meinte Faast. Die Gesetzesänderung ist in seinen Augen jedenfalls "klar verfassungswidrig". Das habe auch der Verfassungsrechtler Heinz Mayer in einem Gutachten bestätigt.

Vielleicht die letzte Chance, Geld fürs Kühlschrankpickerl zu bekommen

Für alle jene, die noch ein Kühlschrankpickerl haben, könnte es jetzt die letzte Chance sein, das Geld dafür zurückzubekommen. Jedenfalls ist das Online-Formular dafür auf der Website des Umweltforum Haushalt noch verfügbar. Das Geld wird überwiesen. Wenn das Pickerl nicht vom Kühlschrank abzulösen sein sollte, dann genügt es auch die darauf vermerkte Zahl anzugeben. Der Antrag dafür ist als PDF herunterladbar und wird einfach per Post an das UFH geschickt. Probieren sollte man diese evtl. letzte Möglichkeit noch. Sofern die Regierung mit ihrem Standpunkt "durchkommt", wäre das Geld definitiv weg.

=>> www.ufh.at

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1148:

Microsofts 1984-Telescreen: Xbox is watching you.

(17.11.2010) Im Blog "Digits" des "Wall Street Journal" ist kürzlich unter dem Titel "Is your Videogame Machine Watching You?", ein Beitrag erschienen in dem die Allmachts-Phantasien von Dennis Durkin, Chief Operation Officer bei Microsoft für Xbox zitiert werden: Die in die Xbox 360 integrierte Kamera könne über das Controller-System "Kinect" einen Blick in die Wohnzimmer ermöglichen und damit Werbekunden beispielsweise berichten, wie viele Personen sich im Raum befinden während ein bestimmtes Spiel gespielt oder Werbung vorgespielt wird.

"Damit bieten sich völlig neue Geschäftsmöglichkeiten", wird Dennis Durkin aus einer Präsentation gegenüber Investoren zitiert. Kinect nutzt Gesichtserkennung, die mit Avatars und Profilen verknüpft wird.

Microsoft hat dazu gegenüber dem "Wall Street Journal" wie folgt Stellung genommen:

Xbox 360 and Xbox LIVE do not use any information captured by Kinect for advertising targeting purposes. Microsoft has a strong track record of implementing some of the best privacy protection measures in the industry. We place great importance on the privacy of our customers' information and the safety of their experiences.

Der Bericht wurde daraufhin aber nicht zurückgezogen. Dennis Durkin hatte also die Investoren in seinem Vortrag nicht belogen und wurde auch nicht falsch zitiert.

In diesem konkreten Fall ist nur einer von Microsoft zu sehr ehrlich vor den falschen Leuten - eben unter Anwesenheit eines Journalisten des "Wall Street Journal" - ins Schwärmen gekommen. Aber beispielsweise Facebook und Apple verkaufen auch ganz offen die Nutzerprofile für alles Mögliche.

Also nicht: "Microsoft ist böse", sondern: das ist schon ganz normal so.

==> www.praktiker.at/websic.htm#WERUECK

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1147:

Olympus Pen E-PL1s mit schnellerem Standard-Zoom

[BILD] Olympus Pen E-PL1s - (c) OlympusZur Olympus Pen E-PL1s gibt es ein neu gerechnetes 14-42-mm-Zoom und zu diesem nun auch eine Streulichtblende. Das Kameragehäuse unterscheidet sich äußerlich durch nun durchgängige Farbe. Bei der E-PL1 sind die Schmalseiten jeweils silberfarben.                           Bild: © Olympus

(16.11.2010) Vorerst zumindest für Japan wurde vor wenigen Stunden die Olympus E-PL1s als Nachfolgerin der E-PL1 vorgestellt. Die Kamera selbst wurde geringfügiger überarbeitet, vollkommen neu ist das Standard-Zoom 14-42 mm. Das Objektiv ist um 25% leichter, soll erheblich schnelleren Autofocus bieten und nun gibt es als Zubehör auch eine - viereckige! - Streulichtblende dazu. Der Preisabfall der E-PL1 in den vergangenen Wochen könnte jedenfalls auf ein baldiges Kommen der E-PL1s hindeuten.

Die E-PL1s als solche soll - neben einigen Detailverbesserungen - in erster Linie Empfindlichkeits-Einstellung nun bis ISO 6400 (E-PL1: bis ISO 3200) bieten, wobei eine besonders gute Qualität auch in dunkleren Bildbereichen - beispielsweise bei Nachtaufnahmen - erzielt werden soll. Eine der wesentlicheren Neuerungen gegenüber der E-PL1 ist ein neuer Akkutyp mit der inzwischen vorgeschriebenen Schutzschaltung. Der rein äußerliche Unterschied ist, dass die Gehäusefarbe - bis auf den schwarzen Handgriff - nun durchgängig ist. Bei der E-PL1 sind die Schmalseiten jeweils silberfarben.

In Verbindung mit dem neuen M.ZUIKO DIGITAL 14-42 mm F3.5-5.6 II - "II" deutet auf die neue Version hin - soll die E-PL1s nun die leichteste Kamera-Zoomobjektiv-Kombination einer Systemkamera mit integriertem Blitz sein.

Das neu gerechnete M.ZUIKO DIGITAL 14-42 mm F3.5-5.6 II beinhaltet drei asphärische Linsen. Es wiegt mit 112 g nun um 25% weniger als die derzeit noch aktuelle Version. Wesentlichste Verbesserung dabei soll ein erheblich schnellerer und zugleich erheblich leiserer Autofocus mit neuer Innenfocussierung mit Spindeltrieb-Konstruktion sein. Und zwar besonders auch für Video (MSC = Movie & Still Compatible). Der relativ langsame Autofocus war bislang ein Mangel. Weiterhin ist das Objektiv etwa zur Hälfte versenkbar. Bemerkenswert ist auch, dass es nun eine Anschlussmöglichkeit sowohl für Filter - 37-mm-Schraubgewinde - als auch einen Bajonettanschluss für eine Streulichtblende gibt. Die Streulichtblende LH-40 ist viereckig - und damit optimal effektiv - geformt.

Die hervorragende Abbildungscharakteristik der vorigen Ausführung soll nach Angaben von Olympus beibehalten worden sein. Das Objektiv zeichnet sich vor allem durch ein sehr schönes, cremiges Bokeh und insgesamt eine plastische Abbildungscharakteristik aus. Das Objektiv ist extrem unempfindlich auf Streulicht. Wenn auch diese Eigenschaft bei der neuen Version beibehalten werden konnte, wäre die Streulichtblende - offenbar ein häufig geäußerter Kundenwunsch - eigentlich nicht wirklich nötig gewesen.

Derzeit sind weder Preis bekannt noch wann - und ob - die E-PL1s in Österreich erhältlich werden wird. Vorerst ist sie nur für den Heimatmarkt Japan angekündigt.

Nachtrag am 17.11.2010: Lt. Auskunft von Olympus Österreich wird die E-PL1s nicht in Österreich erhältlich werden, aber das neue M.ZUIKO DIGITAL 14-42 mm F3.5-5.6 II wird Anfang Jänner auch nach Österreich kommen und damit das derzeit noch aktuelle Vorgänger-Modell ablösen.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1146:

Archos 101 Internet tablet hat SD+USB für Mündige

[BILD] Archos 101 Internet tablet - (c) Felix WesselyDas Archos 101 Internet tablet arbeitet unter Android und bietet neben Bedienung über Multitouch-Screen auch Anschlüsse für externen Speicher.                                 Bild: Felix Wessely

(14.11.2010) Mit dem Archos 101 Internet tablet kommt noch bis Ende November ein Tablet-PC mit Multitouch-Bedienung über den 10,1-Inch-großen LCD-Bildschirm. Besonderheit sind eine USB-Host-Schnittstelle und Micro-SD(HC)-Steckplatz für externen Speicher und damit selbstbestimmter Umgang mit den eigenen Daten. Dies ist derzeit bekanntlich nicht selbstverständlich.

Das Archos 101 Internet tablet arbeitet unter Anrodid 2.2 Froyo7, als CPU dient ein ARM Cortex A8 mit 1 GHz und DSP, 3D OpenGL ES 2.0 für schnelle Grafikdarstellung und der interne Speicher hat eine Kapazität von 16GB. Weiters gibt es integriertes WLAN (802.11b/g/n), Bluetooth, VGA-Webcam und einen HDMI-Ausgang für die Bildschirmdarstellung über einen Fernseher. Zur Bedienung kann eine Touch-Tastatur eingeblendet werden. Konventionelle Maus und/oder PC-Tastatur sind über USB oder Bluetooth verwendbar. Praktisch ist ein ausklappbarer Standfuß, wodurch das Archos 101 wie ein Bilderrahmen aufgestellt werden kann. Integriert sind zudem Lautsprecher, Mikrofon und Lagesensor. Das Display ist ein 10,1-Inch-TFT-LCD 1024 x 600px.

Die Mitte November erscheinende neueste Version Android 2.2 wird dann per WLAN-Verbindung zum Internet automatisch heruntergeladen und upgedatet. Zumindest die ersten ausgelieferten Geräte werden noch mit der Vorversion ausgestattet sein. Mit Android 2.2 wird es dann auch möglich sein - so Product Manager für Multimedia-Produkte beim Importeur Schuss Home Electronic Andreas Rameder zu "praktiker" - HSDPA-Adapter über den USB-Anschluss anzuschließen; also für Internet-Zugang über Mobilfunknetze mit "USB-Modem".

Für die Audio- und Videowiedergabe werden alle auch nur einigermaßen relevanten Codecs unterstützt. Bei HD-Video bis 720p und - je nach Codec - maximal 10Mbps (bei WMV9/VC1). Erwartungsgemäß gibt es auch Fotobetrachter, E-Book-Reader, einige Spiele und besondere Unterstützung für die Nutzung von Social Networks. Vorinstalliert ist bereits ein Paket an Anwendungen vom E-Mail-Client über Webbrowser und Viewer für alle gängigen Dokumentformate, sodass man sofort damit arbeiten, spielen, Audio und Video wiedergeben oder das Internet nutzen kann. Beispielsweise über "Phone to my PC" kann man den Archos 101 via VPN-Verbindung mit dem eigenen PC verbinden. Sowieso lassen sich Anwendungen - "Apps" - selbst installieren.

Die Speisung erfolgt aus einem Lithium-Polymer-Akku oder Netzteil. Als Akkulaufzeit wird vom Hersteller angegeben: Musik-Wiedergabe bis 36 Stunden, Video-Wiedergabe bis 7 Stunden oder Internet-Surfen: bis 10 Stunden.

Das Archos 101 Internet tablet misst 270 x 150 x 12 mm, wiegt 480 g. Es soll etwa Ende November um knapp 430 EUR erhältlich werden.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1145:

Epson Stylus Photo PX660: Claria-Foto-All-in-One

[BILD] Epson Stylus Photo PX660 - (c) EpsonDer Epson Stylus Photo PX660 ist ein besonders preisgünstiges Multifunktionsgerät für Scannen, Drucken und Kopieren speziell für Foto-Enthusiasten. Die Bedienung und Bildauswahl erfolgt über ein großes Farb-LCD mit Touch-Bedienung.                     Bild: © Epson

(11.11.2010) Mit dem Epson Stylus Photo PX660 gibt es von Epson ein neues, extrem preisgünstiges Kompakt-Multifunktionsgerät für Scannen, Drucken und Kopieren. Ganz auf die Ansprüche von Foto-Enthusiasten ausgelegt ist auch das Bedienkonzept des neuen Multifunktionsgeräts: Das 6,3 Zentimeter große Farbtouchpad macht den Umgang mit dem Stylus Photo PX660 einfach.

Gedruckt wird mit Epson Claria-Tinte in brillanten Farben bei feinen Tonwerten in Fotolabor-Qualität aus sechs Tintenpatronen. Für die Bilder verspricht Epson eine Haltbarkeit von bis zu 98 Jahren im Fotorahmen - also hinter Glas - resp. 200 Jahre im Fotoalbum.

Der PX660 arbeitet zudem zügig: In nur 12 Sekunden gelingt der Ausdruck eines 10 x 15 cm Postkartenfotos - wahlweise auch direkt von der Speicherkarte, USB-Stick oder per PictBridge direkt von der Kamera. Mit dem PX660 lassen sich auch auch - dafür geeignete - CDs und DVDs bedrucken. Eine mitgepackte OCR-Anwendung erlaubt das Umwandeln von Textseiten in bearbeitbaren - und durchsuchbaren - Text.

Je nach Druckvolumen kann zwischen unterschiedlich großen Tintenpatronen gewählt werden. Dank einzeln austauschbarer Patronen, muss nur die verbrauchte Farbe gewechselt werden.

Epson Stylus Photo PX660 ist ab sofort um knapp 130 EUR erhältlich.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1144:

Panasonic Lumix GF2: System-Kompakte für Jede(n)

[BILD] Panasonic Lumix DMC-GF2 - (c) Felix WesselyDie Panasonic Lumix DMC-GF2 ist etwas kleiner als die DMC-GF1, hat einen neu geformten Handgriff und sie wird - völlig anders als bisherige Kameras zum Micro-FourThirds-System - komplett über Touchscreen bedient. Hier im Bild mit dem ebenfalls neuen Weitwinkel-Objektiv Lumix G 1:2,5/14 mm (äquiv. KB: 28 mm); also quasi ein Summarit.                                 Bild: Felix Wessely

(08.11.2010) Am Donnerstag hatte Panasonic in Paris eine neue Kamera für das Micro-FourThirds-System vorgestellt und für den Jänner angekündigt: Die Panasonic Lumix DMC-GF2 sieht der GF1 stark ähnlich, richtet sich aber durch ein extrem kleines Gehäuse, nahezu komplette Bedienung über ein Touchdisplay und intensive Bildaufbereitung primär an den Kompaktkamera-Aufsteiger. Die GF1 ist dagegen eine Kamera eher für Foto-Puristen. Die GF2 eröffnet also einen bei Panasonic neuen Kameratyp. Herausragende Merkmale der GF2 sind weiters Full-HD-Video und ein vor Kraft strotzender Bildprocessor mit 3-CPU-Kernen. - "praktiker" war in Paris mit dabei und hatte dabei die Gelegenheit ein Vorseriengerät der GF2 auszuprobieren und berichtet hier kurz gefasst vorab.

Abgesehen vom Touch-Display zur Bedienung ist die GF2 sehr ähnlich der GF1 hinsichtlich der Grundelemente. Sie hat vor allem ein Micro-FourThirds-Objektiv-Bajonett, den gut vertrauten 12,1-Mpx-LiveMOS-Sensor mit Ultraschall-Staubreiniger, speichert Bilder sowieso auch in RAW und Videos wahlweise in AVCHD/Full-HD 1080/50i oder MJPEG auf SD(HC/XC)-Karte, bietet neben den bei Systemkameras üblichen Focussier-, Belichtungs- und Weißabgleichmodi auch voll manuelle Einstellungen an. Ein Blitz mit den üblichen Betriebsarten ist integriert und es gibt einen Zubehörschuh für Systemblitzgeräte oder - in Verbindung mit einer Kontaktleiste - LED-Okularsucher oder Mikrofonanschluss-Adapter. Integriert ist ein Stereo-Mikrofon auf der Oberseite; Audio wird über einen Dolby Digital Stereo-Creator verarbeitet. Das Touch-LCD hat mit 201kpx eine eher kleinere Auflösung. Schlitzverschluss-Zeiten sind 1/4000 bis 60s und Bulb bis ca. 2 Minuten. Kürzeste X-Synchro-Zeit ist 1/160s. Die Serienbildfolge ist 3,2 fps max. bei bis zu 7 Bildern in Folge im RAW-Format; in JPEG kameraseitig unbegrenzt. Blitzen auf 2. Verschlussvorhang ist nicht möglich.

Zusätzlich kann die GF2 - wie die G2 und GH2 - auch in Verbindung mit dem Panasonic-3D-Objektiv für 3D-Fotoaufnahmen eingesetzt werden. Aufnahmen mit dem 3D-Objektiv werden in Bildgröße 2 Mpx parallel im Standard-3D-Dateiformat MPO und konventionell als JPEG gespeichert. Die Wiedergabe von 3D-Bildern auf 3D-tauglichen Fernsehern ist auch über die integrierte HDMI-Buchse möglich. Die GF2 hat einen - neuen - Lithium-Ion-Akku, der nach CIPA-Standard Kapazität für etwa 300 Aufnahmen bereitstellt.

Abmessungen und Gewicht der GF2: 112,8 x 67,8 x 32,8 mm, 265 g ohne Akku. Gegenüber der GF1 wurden damit das Volumen um 19% und das Gewicht um 7% verringert. Lt. Panasonic ist die GF2 damit die kleinste und leichteste System-Digitalkamera mit Blitz.

Mit der GF2 müsste jeder fotografieren können, der auch mit einer ganz simplen Kompaktkamera zurecht kommt. Also jeder. Gewonnen wird trotz so simpler Bedienung die Ergebnis-Qualität einer Systemkamera - auf Wunsch mit der Bildcharakeristik wie von Kompaktkameras gewohnt. Wegen des im Vergleich zu einer Kompaktkamera erheblich größeren Bildsensors zeigt sich dieser vor allem - wie der Foto-Praktiker weiß - bei Aufnahmen unter schwachem Licht. Zusätzlich gibt es die Flexibilität der wechselbaren Objektive von exzellenter Güte sowie Anschlussmöglichkeit von Systemblitzgerät etc.

[BILD] Panasonic Lumix DMC-GF2, Rückseite mit Bedienfeld-Touchscreen - (c) Felix Wessely
Bild: Felix Wessely Die Einstellungen der Panasonic Lumix GF2 erfolgen primär über den Touchscreen.

Intuitive Bedienung über Touchscreen

Die GF2 hat einen drucksensitiven LCD-Touchscreen. Weggefallen ist gegenüber der GF1 in der Hauptsache das Modus-Wahlrad. Die Bedienung der GF2 funktioniert sehr eingängig: Man drückt eine Taste mit der das Menü am Touchscreen aufgerufen wird. Nun sieht man auf der ersten Ebene einige Icon-Felder, ähnlich wie bei der Programm-Übersicht auf einem PDA. Beispielsweise das Icon zum Einstellen der Betriebsart zeigt die Abbildung eines Modus-Wahlrads. Wenn man das antippt kommt man im nächsten Schritt zur Auswahl, die auch sonst auf einem Modus-Wahlrad zur Verfügung steht. Also Vollautomatik, Programmautomatik, Zeitautomatik, Manuelle Einstellung etc. Es gibt prinzipiell kein Weiterblättern auf eine Folgeseite - weil zu wenig Platz wäre, alles auf einer Seite darzustellen -, sondern es gibt auf manchen Seiten eine horizontale Leiste aus der quasi das Hauptthema ausgewählt wird und oberhalb davon dann die Schaltoptionen wiederum als antippbare Icons angezeigt werden. Zusätzlich gibt es eine weitreichende Benutzerführung.

Generell muss man bei Bedienkonzepten zwischen zwei Richtungen unterscheiden: Intuitive Bedienung oder ergonomisch günstige Bedienung.

  • Die Intuitive Bedienung bedeutet, dass man im Prinzip keine Ahnung haben muss, sondern alles so übersichtlich dargestellt ist, dass es mühelos gefunden wir nämlich dort, wo man es erwartet - daher auch "intuitiv". Der Haken dabei: Wenn es etwas komplexer wird, dann bleibt es zwar weiterhin einfach, aber es wird umständlicher, weil man sich dann - in diesem Fall - über mehr Bildschirmbilder hanteln muss.
  • Die ergonomisch günstige Bedienung funktioniert sehr schnell und effektiv, erfordert aber auch eine gewisse Lernphase.

Für jene, die sich mit den Innereien der Fotografie und ihres Fotoapparats nicht auseinandersetzen wollen, ist daher intuitive Bedienung optimal. Das ist beispielweise die GF2. Dem Könner ist es lieber schneller und effektiver mit dem Gerät arbeiten zu können, denn er weiß, wo er was schaltet und was das bewirkt. Das ist beispielsweise die bereits länger erhältliche GF1. U.a. auch deswegen ist also die GF2 keine Nachfolgerin der GF1, sondern eher eine andere Kameralinie.

[BILD] Panasonic Lumix DMC-GF2, von oben - (c) Felix Wessely
Bild: Felix Wessely Blick von oben auf die GF2: Ein-Aus-Schalter, Stereo-Mikrofon, die iA-Taste für automatische Szenenerkennung und Video-Aufnahmetaste.

Unterschiede in der Bildaufbereitung zur GF1

Abgesehen von der normalerweise komplizierteren Bedienung gibt es für jene, die bislang mit Kompaktkameras fotografieren einen zweiten "Schock", wenn sie auf eine Systemkamera umsteigen: Die Fotos schauen fad aus. Der Grund ist also, dass anspruchsvolle Fotografen eher neutrale Farbabstimmung und eher feine Verläufe wollen, der Laie es aber gerne farbkräftig, scharf und insgesamt knackig mag. Diesen Anspruch erfüllt die GF2 auch, was aber für den Könner - erfreulicherweise - auch abgeschaltet werden kann. In der Voreinstellung ist alles schön kräftig und bunt. Aber auf äußerst hohem Niveau, wie die ersten von "praktiker" gemachten Testaufnahmen - trotzdem es sich um ein Vorseriengerät gehandelt hatte - gezeigt haben.

Eine extensive Bildaufbereitung - vor allem dafür werden die drei CPU-Kerne gebraucht - eliminiert alles, was nicht schön ist. Es werden also Flächen "gesäubert" und es werden Kanten gezielt geschärft. Das selbe Prinzip wendet Panasonic auch schon bei Kompaktkameras an, aber bei der GF2 funktioniert das genau so, wie es auch hohen Ansprüchen an die Qualität genügt. Normalerweise besteht bei so intensiver Bildaufbereitung immer die Gefahr, dass dann plötzlich Details auftauchen, die eigentlich nicht ins Bild gehören oder zu stark "nachgezeichnet" wird, sodass es schon auffällig ist. Deswegen empfiehlt "praktiker" dem anspruchsvolleren Fotografen normalerweise solche Modi lieber abzuschalten und zugunsten einer "echten Fotografie" eher weniger Schärfe und mehr Bildrauschen hinzunehmen.

Das funktioniert aber bei der GF2 tatsächlich so gut, dass sogar die Farbcharakteristik bis zu ISO 3200 einigermaßen beibehalten wird und das Bild relativ wenig Rauschen zeigt ohne dafür Details zu stark zu "vermatschen". Die Bildergebnisse sind also ungewöhnlich klar, weshalb die Möglichkeiten des großen Sensors im Vergleich zur Kompaktkamera für müheloses Fotografieren auch unter wenig Licht und ohne Blitz gut genutzt werden können. Für den Foto-Puristen haben die Ergebnisse zwar trotz der hochwertigen Verarbeitung einen leichten "Plastik-Touch", aber das lässt sich ja auch abschalten.

Die GF2 bietet weiters zahlreiche Möglichkeiten, die Farbcharakteristik individuell einzustellen und auch zahlreiche "künstlerische Filterfunktionen" womit nicht nur der fotografische Laie seine Freude haben dürfte.

Die Lumix DMC-GF2 wird von Panasonic für den Jänner 2011 angekündigt. Neben Nur-Gehäuse soll es auch Kits mit Zoom-Objektiv und/oder Pancake-Objektiv geben. Preisvorstellungen von Panasonic sind vorläufig noch keine bekannt, zu erwarten sein dürfte eine Größenordnung von 700 EUR im Kit mit dem Zoom 14-45 mm. Aufgrund gewisser Indizien hält es "praktiker" für nicht ausgeschlossen, dass die GF2 bereits viel früher - evtl. noch vor Weihnachten - erscheinen könnte. Ein Test ist geplant.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1143:

Ebay verurteilt: Platin-Power-Seller ist Betrüger

(08.11.2010) Ein Niederösterreicher wurde bei Ebay von einem "Platin Power Seller" betrogen, hat Ebay verklagt. Und vorläufig gewonnen. Damit soll Ebay erstmals wegen mangelnder Sorgfalt in die Haft genommen werden. Weitere ähnliche Fälle dürften damit gute Chancen auf Erfolg haben. Ebay sträubt sich und hat nun nach dem letzten Urteil des Oberlandesgerichts noch die Möglichkeit den Obersten Gerichtshof anzurufen. Es geht um einen Schadensersatz von 16463,57 EUR.

Ein St. Pöltner hatte im September 2007 bei einem "Platin Power Seller" zweimal fünf 100-Gramm-Goldbarren ersteigert, die nie geliefert wurden. Die Ware war gegen Vorauskasse bestellt und bezahlt worden. Der Händler "ML-Agentur" war als "Platin Power Seller" als besonders vertrauenswürdig von Ebay ausgewiesen. Dies, obwohl es bereits wiederholt Warnungen gegeben hatte. Laut Gabriela Richter aus der Rechtsanwaltskanzlei in St. Pölten sei der Händler im November 2007 in Konkurs gegangen und inzwischen auch wegen Betrugs verurteilt worden. Dem Gericht zufolge hat Ebay auf die drohende Insolvenz erst Ende September 2007 reagiert.

Richter Mag. Heinz Markus Kolland, Landesgericht St. Pölten im erstinstanzlichen Urteil vom 31.3.2010 (4 Cg 144/08i) auf Seite 27-28:

"... die Erklärung der Zeugin über die angeblich komplizierte innere Kommunikation im Unternehmen der Beklagten (Ebay, Anm.) ließ an die Trägheit sowjetischer Beamtenapparate erinnern, überzeugte aber hinsichtlich der hoch technisierten Beklagten nicht."

Er urteilt schließlich: Ebay hätte die unsauberen Angebote der ML-Agentur zum Schutz von Dieter Steirer und anderen Gold-Interessenten nach den Warnungen durch Burghard Müller unterbinden müssen.

[!> Und weiter wörtlich in der Urteilsbegründung: "Die Beklagte (Ebay, Anm.) haftet aufgrund einer an bedingten Vorsatz grenzenden grob fahrlässigen Verletzung von vertraglichen Schutz- und Sorgfaltspflichten für den gesamten eingetretenen Schaden."

Das OLG Wien hat am 27. September nun das St. Pöltner Urteil bestätigt. In nichtöffentlicher Sitzung wurde der Beschluss gefasst, den Antrag von Ebay, eine Berufungsverhandlung anzuberaumen, zurückzuweisen. Das Urteil ist aber nicht rechtskräftig, weil Ebay noch den Obersten Gerichtshof anfrufen könnte.

Die Berufung Ebays - berichtete die APA - sei in allen Punkten als unbegründet verworfen und Ebay erneut eine grob fahrlässige Verletzung von Sorgfaltspflichten attestiert worden, die zum Ersatz des entstandenen Schadens verpflichte, teilte "falle-internet.de" mit. Die Initiative bezeichnete - wie schon das St. Pöltner Urteil - nun auch die Entscheidung des OLG als "von erheblicher Bedeutung für Verbraucher", weil "nach unserer Kenntnis erstmals ein Gericht Ebay für unzureichende Sicherheitsvorkehrungen in die Haftung genommen hat". Da es ähnlich gelagerte Fälle auch in Deutschland gebe, "könnten weitere Klagen auf Ebay zukommen".

[!> Im Grunde ist der Schadensersatz mit etwa 16.000 EUR sowieso nicht mehr realistisch. Der Schaden ist inzwischen bedeutend höher. Ein Kilo Gold kostet heute fast das Doppelte. - Dass der Geschädigte nicht auch auf den entgangenen Kursgewinn geklagt hatte, diente dem Gericht im Urteil als Beleg dafür dass es sich bei diesem nicht um einen "Spekulanten" handle, der sich des Risikos bewusst sein sollte wie in einer der zahlreichen Unterstellungen von Ebay behauptet.

=>> www.falle-internet.de/de/html/pr_mlurteil2.php

Nachtrag am 10.10.2010: Ebay hat in einem Schreiben an die deutsche "Stiftung Warentest" mitgeteilt, dass eine Revision nicht beantragt werde. Das Urteil ist also rechtskräftig. Ebay bemüht sich aber weiterhin, das als Einzelfall darzustellen und die Entscheidung als "nicht nachvollziehbar" zu bezeichnen.

Selbstverständlich geht es darum, dass sich ein Käufer auf Ebay schon darauf verlassen können muss, wenn ein Verkäufer als vertrauenswürdig von Ebay ausgewiesen wird. Wenn das nicht zutrifft, dann muss Ebay dafür haften. Das ist wohl ganz normal.

=>> www.test.de/themen/steuern-recht/meldung/Online-Auktionshaus-bei-Ebay-Mitschuld-an-Betruegerei-4169906-4169911/

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1142:
TERMIN-TIPP FÜR PRAKTIKER

KlangBilder10: Multimedia-Messe startet am Freitag

[BILD] Hotel Hilton Vienna Plaza - (c) HiltonDie 10-Jahre-Jubiläums-klangBilder findet heuer im Hotel Hilton Vienna Plaza statt. Am Freitag um 11 Uhr startet diese weltweit einzigartige Messe für Unterhaltungselektronik als wesentlicher Bestandteil des Lifestyle mit dichtem Rahmenprogramm.                     Bild: © Hilton

(03.11.2010) Musik vom Feinsten, Edel-Design, Video-Innovationen, tolle Präsentationen in schönen Wohnräumen und ein reichhaltiges Rahmenprogramm gibt es ab übermorgen Freitag bis Sonntag bei der klangBildern, der einzigen und auch weltweit in ihrer Art einzigartigen Messe für Multimedia, Heimkino und feinstes Audio in Österreich. Die klangBilder findet heuer zum zehnten Mal - ein großes Jubiläum - statt. Diesmal nicht am angestammten Platz am Handelskai, sondern im Herz von Wien im Hotel Hilton Vienna Plaza.

Die Besonderheit, die diese von Dr. Ludwig Flich vor zehn Jahren ins Leben gerufene und nach wie vor veranstaltete Messe weltweit einzigartig und zu einer wirklichen Erlebnis-Messe macht, ist die Präsentation von Technik für audiovisuelle Erlebnisse daheim als Teil des Lifestyles. Internationale Top-Marken zeigen dort in Wohnraum-Atmosphäre ab Freitag, was daheim für beste Unterhaltung sorgt. Heuer liegen Visionen in 3D- und High-Definition-Qualität, Medien-Netzwerke, dazu klangstarke HiFi-Anlagen und Design-orientierte Audio-Lösungen im Focus.

Das Hilton Plaza verwandelt sich dafür für drei Tage in einen fünfstöckigen Multimedia-Palast mit Erlebnis-Räumen im Wortsinn: Mehr namhafte UE-Markenanbieter denn je, wie beispielsweise Sony, Panasonic, Samsung, Loewe, Sharp, Philips und Toshiba zeigen heuer ihre IFA-Neuheiten. Ebenfalls dabei ist traditionell die weltweit vor allem durch ihre Plattenspieler und die innovativen Box-Design-Miniatur-HiFi-Elektronik-Komponenten renommierte Marke Pro-Ject des Heinz Lichtenegger.

Die neuesten 3D-und HDTV-Displays sind freilich noch leuchtkräftiger, flacher und Stromsparender geworden und warten mit Web-Anbindung und vielfachen praktischen Vernetzungsmöglichkeiten auf. Mit HD-Sat-Receivern von Kathrein, dem HD-Angebot von Sky und drei Großprojektionen bei Epson, JVC und World of Highend können auch passionierte Cineasten überwältigende Kinoerlebnisse mit nach Hause nehmen.

Praktische Vernetzungs-Lösungen und iPhone-Peripherie werden u.a. von Revox, Sony, Naim, RipNas und Sonos gezeigt, die so ästhetisch aussehen wie sie leicht zu bedienen sind. Design-orientierte Elektronik, etwa von Finite Elemente, Geneva, Artora, Parrot oder Tivoli, dazu Mitnahme-Gadgets - wie das putzige iPod-Schweinchen - erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Tolle Klangerweiterungen für PC, Laptop und iPhone findet man heuer sowohl bei Harman wie bei Grothusen; der iPod als Musikspender ist fast überall anzudocken - von der Top-Anlage bis zum elektronischen Nachttischkästchen.

Hochwertiger Klang kennt keine Grenzen. Das Beste gibt es auch auf dem Gebiet des guten Klangs. Physische Tonträger leben weiter und weiter: Deshalb treffen einander Streamer und CD-Player/Laufwerke, iPod und Internet-Radio in Multi-Digitalanalog-Wandlern, die sämtliche Daten verstehen und klangvoll aufbereiten. Hervorragende Lautsprecher und feinste Verstärker folgen.

Anerkannte heimische Produzenten, wie Pro-Ject, Artkustik, Vienna Acoustics, Mace, Paltauf, Cheops, DS Audio und Trenner & Friedl demonstrieren ihre Qualitäten im Wettstreit mit internationalen Marken, die zum Teil seit vielen Jahren nicht mehr oder noch nie in Österreich zu erleben waren: Martin Logan, Chord, Wilson Audio, McIntosh, Naim, Boenicke Audio, Solid Core Audio, die Schwäbische Lautsprechermanufaktur SurrounTec, Goldenote, Isophon, Wadia; dazu kommen die Top-Produkte von Avantgarde Acoustics, Marantz, Musical Fidelity, Piega, Onkyo, Pioneer, Elac, Audio Physic, Dynaudio, Bryston, Densen, PMC, Cambridge, Krell oder Triangle, u.v.m.

Und - sozusagen - der "klangBilder-Bonus": Man kann man in Ruhe und ohne Kaufdruck vergleichen, hören und jede Frage stellen. Musikprogramme laufen den ganzen Tag, und im Preis der Eintrittskarte ist eine Menge Information und Spaß enthalten. klangBilder sind die einzige Messe weltweit, die derart Content-orientiert auftritt: Die Aussteller setzen bewusst auf Musik und Filme, um hochwertige Geräte emotional in Szene zu setzen. Mehrfach täglich finden Führungen zu herausragenden Anlagen statt. In Künstler-Präsentationen kann man auf unterhaltsame Weise sein Wissen und seine Musiksammlung bereichern, da auch tolle Vinyls und Discs vorgestellt werden.

Es gibt wieder Workshops mit spannenden Klangvergleichen, so etwa bei Avitech - mit dem bekannten CD-Produzenten Heinrich Schläfer und dem LP-Spezialisten Dirk Sommer -, dann bei World of Highend und bei Boenicke Audio, bei letzterem sogar mit dem schon traditionellen Vergleich von Live-Darbietung und Lautsprecher-Wiedergabe.

Traditioneller Treffpunkt am jedem Nachmittag ist auch die Weindegustation, heuer wieder mit hervorragenden Weinen aus Wien, kredenzt von DelFabro.

Prominente auf der klangBilder 2010

Diesmal kann man auf der klangBilder auch zahlreichen Prominenten begegnen. So beispielsweise:

  • Lang Lang (Sony Music und Sony): Der berühmte Tastentiger gibt am Sonntag von London aus eine Internet-Signierstunde für klangBilder-Besucher. Zudem wird bei Sony der innovative 3D-Musikfilm "The Third Dimension" gezeigt, der mit zwei 3D-Kameras gedreht wurde und in dem der chinesische Starpianist Werke von Beethoven, Prokofiev, Chopin und Albéniz interpretiert.
  • SK Rapid (Panasonic): Zwei bekannte Spieler geben sich am Freitag ein Doppelpass-Stelldichein auf den klangBildern. Im Rahmen einer Autogramm-Signierstunde können die Torjäger auch über ihre Erfahrungen mit Video und Digital-Fotografie befragt werden. Ein Gewinnspiel deckt im Anschluss die Erinnerungsfähigkeit der Besucher auf.
  • [BILD] Ken Ishiwata, Marantz - (c) Felix Wessely
    Bild: Felix Wessely Ken Ishiwata, Audio-Chef-Entwickler von Marantz ist bei Novis auf der klangBilder.
  • Ken Ishiwata (Marantz): Er ist einer der bereits legendären Audio-Entwickler der Welt. Seine verfeinerte KI-Elektronik begründete den audiophilen Status der japanischen Edelmarke Marantz. Ishiwata san ist zum ersten Mal in Österreich und wird an allen drei klangBilder-Tagen bei Novis Electronics vorführen - darunter seine selbst zusammengestellten Demo-Discs.
  • Arnold Schoenberg Chor (ASC): Österreichs wohl kreativster Chor, geformt von Erwin Ortner, brilliert im Konzert wie auf der Opernbühne. Das Lieblings-Ensemble von Nikolaus Harnoncourt startete gerade eine sehr aufwändig gestaltete CD-Edition. Tonmeister Franz Honegger und die Schriftstellerin Sabine M. Gruber - beide auch Chormitglieder - berichten Anekdoten von den Aufnahmen und bringen am Samstag eine noch unveröffentlichte "Carmina Burana" und andere Klang-Delikatessen auf die klangBilder mit.
  • Adrian Eröd & Eduard Kutrowatz (Gramola): Fast noch presswarm trifft die neueste CD des Baritons Adrian Eröd auf den klangBildern ein. Schuberts "Winterreise" ist ein anspruchsvolles und auch zeitloses Werk, das perfekt in eine grau-verhangene Novemberstimmung passt. Der bekannte Pianist und Intendant des Liszt-Festivals Eduard Kutrowatz ist einmal mehr aufmerksamer Begleiter am Steinway. Beide Herren werden am Freitag über die Hintergründe dieser CD berichten.
  • 12 Pianisten (Musikhaus Förstl) und Elton John quasi auf der Live-Konzertbühne: Wie im Vorjahr veranstaltet das Musikhaus Förstl täglich einen Pianisten-Parcours. Heuer erklingt - als Leihgabe von Swarovski - das berühmte "Rote Klavier", auf dem Elton John einige seiner schönsten Songs digital verewigte. Zudem geben sich 12(!) Künstler in der "Red Piano Show" ein Stelldichein und loten alle Spiel- und Vernetzungsmöglichkeiten der Digitalpianos von Yamaha und Roland virtuos aus.
  • Im Rahmen dieser Live-Konzertserie spielt Dora Deliyska am Samstag ein Programm aus ihrer neuen CD (Gramola) mit Balladen und Walzern von Chopin und Liszt; KlangBilder-Veranstalter Dr. Ludwig Flich stellt die Künstlerin anschließend in einem Künstlergespräch vor.

Die klangBilder findet statt - ab übermorgen - vom 5. bis 7. November im Hotel Hilton Vienna Plaza, 1010 Wien, Schottenring 11 (schräg gegenüber der Alten Börse, U-Bahn-Station U2 Schottentor). Die Öffnungszeiten sind Freitag und Samstag von 11 bis 20 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr.

Alle Publikums-Events, Gewinnspiele, Relax-Zone, Live-Konzerte, Künstler-Präsentationen, Begrüßungsdrink, unterhaltsame Info-Touren zu den Highlights sowie der informative Katalog sind im Eintrittspreis von 12 EUR enthalten. Tickets für Studenten/Schüler (6 EUR) und für Familien - 2 Erwachsene mit Kindern - (20 EUR).

Im Webvorverkauf auf der Website der klangBilder kostet ein Ticket 10 statt 12 EUR.

=>> www.klangbilder.eu

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1141:

Hensel: Lichtformer im Vergleich - für Fotografen

[BILD] Hensel: Lichtformer im Vergleich - (c) HenselDer deutsche Fotograf Michael Quark hat für die Firma Hensel mit "Lichtformer im Vergleich" eine wertvolle Übersicht über die Auswirkung verschiedener Lichtformer auf die Beleuchtungscharakteristik geschaffen. Das PDF ist kostenlos herunterladbar.                     Bild: © Hensel

(27.10.2010) Kürzlich hat der Düsseldorfer Fotograf Michael Quark von Visual Pursuit für den deutschen Hersteller von Fotostudio-Blitzanlagen Hensel unter dem Titel "Lichtformer im Vergleich" eine für jeden Fotografen - Profi wie Amateur - wertvolle Übersicht über die Lichtcharakteristik verschiedener Lichtformer fertiggestellt. Diese Übersicht ist als PDF kostenlos herunterladbar. Es bezieht sich zwar freilich auf die Produkte von Hensel, kann aber als allgemeine Referenz dienen. Hensel gilt weltweit als einer der besten Hersteller von Fotostudio-Blitzanlagen. Diese sind für professionellen Einsatz entsprechend robust gebaut.

Ein "Lichtformer" ist alles, was das Licht von einer nackten Blitzröhre oder Lampe bündelt, zerstreut oder sonstwie "formt". Eine Studio-Fotoleuchte besteht im Prinzip nur aus dem Leuchtmittel mit einer Halterung für Lichtformer, also Reflektoren, Diffusoren etc.

Bei jedem der etwa 80 Beispiele ist jeweils das selbe Fotomodell mit unterschiedlichen Lichtformern aus jeweils selber Position ausgeleuchtet. Dazu gibt es jeweils drei Überblick-Fotos über die Anordnung, eine Ganzkörper-Aufnahme des Models und ein großes Brust-Portrait sowie auch Angaben über die Belichtungsmessung an jeweils drei Punkten innerhalb der Anordnung. Solcherart bekommt man auch eine gute Vorstellung vom unterschiedlichen Lichtabfall in der Tiefe und Abstrahlwinkel der Lichtformer. Die Auflösung der Bilder ist sehr gut, sodass man auch Details wie die Form der Reflexion des Lichtformers in den Augen des Models sehen kann.

Es wird das komplette - sehr umfangreiche - Programm an Lichtformern von Hensel gezeigt. Also vom Ringblitz über Reflektoren mit und ohne Waben- und sonstigen Vorsätzen, Schirmreflektoren und Lichtwannen bis zu Hintergrund-Reflektoren.

Beispielsweise für Portraits empfiehlt "praktiker" die auf Seite 53 im PDF gezeigte "Hensel Beauty Dish silber" mit ca. 58 cm Durchmesser (ohne Wabe). Diese - Ähnliche gibt es auch von anderen Herstellern - bietet schon gut akzentuiertes Licht bei schon weichen Schatten. Dieser Lichtformer kann auch als alleiniges Licht sehr gut universell für Portraits eingesetzt werden. Je nach der Gesichtsform etc. wird man den Abstand, den Winkel variieren und evtl. zusätzliche Aufheller - das können auch 50-mal-100-cm-Styroporplatten aus dem Baumarkt sein - einsetzen um die Charakteristik des Kopfes zu betonen oder von weniger attraktiven Details eher abzulenken.

Um die Unterschiede der Auswirkungen der verschiedenen Lichtformer zu erkennen ist freilich ein geübter Blick nötig. Für den Einsteiger ist es daher sinnvoll sich länger damit zu beschäftigen und genau die Tiefe der Schatten - dunkel oder duftiger - und die Schattenkonturen - hart oder weich - beispielsweise bei Kinn und Augen besonders zu beachten und mehrmals zu vergleichen. Nach einiger Einübung wird man das dann erkennen und in der Lage sein, jeweils für eine Aufgabe passende Lichtformer auszuwählen. Teilweise wird man diese mit etwas Improvisationstalent auch selbst herstellen können.

=>> www.visualpursuit.de/tutorials/lichtformervergleich/

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1140:

Futurezone bei Kurier - Chef ist Gerald Reischl

[BILD] Gerald Reischl - (c) Felix WesselyGerald Reischl, Leiter des IT-Ressorts der Tageszeitung "Kurier" ist Chefredakteur des vom ORF übernommenen IT-Portals "Futurezone"                                 Bild: Felix Wessely

(21.10.2010) Österreichs populärste Website zu Internet- und IT-Themen "Futurezone" musste vom ORF wegen des neuen "Rundfunkstaatsvertrags" abgegeben werden. Die der Tageszeitung "Kurier" zugehörige "Telekurier Online Medien GmbH & Co. KG" hat den Zuschlag für den Kauf bekommen. Am 1. Oktober hatte der Wechsel stattgefunden. Neuer Chefredakteur der Futurezone ist Gerald Reischl, Chef des IT-Ressorts des Kurier. Das gesamte 8-köpfige Redaktionsteam ist neu.

Das Archiv der älteren Futurezone-Beiträge ist nicht mehr verfügbar und die Webadresse ist nun futurezone.at. Die bisherige Adresse futurezone.orf.at ist - jedenfalls vorläufig - auf die neue Adresse weitergeleitet. Die massenhaft im Web verstreuten Deep-Links zu früheren Beiträgen sind damit wertlos.

Gekauft wurde offensichtlich also nur der Name "Futurezone" und das Design der Website. Wer diesen Deal ausgehandelt hat - ein Webmedium ohne die eingeführte Webadresse, ohne Redaktion und ohne Archiv -, hat damit vor allem erreicht, dass die Lücke der ORF-Futurezone nun von einem anderen Betreiber geschlossen werden kann, der aber nicht zwangsläufig der Kurier sein muss.

Die neue Futurezone startet fast genauso bei null wie jeder andere, der sich jetzt darum bemüht. So sieht es jedenfalls derzeit - nach knapp drei Wochen - aus. Die bisherige starke Community der Futurezone bleibt bislang aus, es gibt derzeit ungewohnt wenige Kommentare zu den Beiträgen. Das dürfte eine Protesthaltung der treuen Anhänger sein, die rasch umschlagen kann, wenn sich das neue Redaktionsteam bewährt hat.

Gerald Reischl hat schon angekündigt, das Design der Website zu erneuern und mehr Funktionen und Angebote - insbesonders Social Networks und Videos - einzubinden um solcherart Attraktivität und Popularität zu steigern.

Es ist also in jeder Hinsicht ein Neuanfang für die Futurezone. Die Latte liegt hoch, nämlich bei der bisher urgewaltigen Popularität. - "praktiker" wünscht dem neuen Team viel Erfolg!

=>> futurezone.at

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