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Meldungen Nr. 1060-1069
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Mit "ITM-Newsroom" gibt es für "ITM praktiker"-Leser - nicht regelmäßig! - Kurzmeldungen über aktuell vorgestellte neue Produkte, Technologien und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten zu "praktiker" und praktiker.at. - Es geht hier um alle jene Themen, die auch Gegenstand der Berichterstattung des "praktiker" sind: Audio, Video, Foto, TV/Heimkino, Telekommunikation, Navigation, Computer und - sowieso - Multimedia-Technologien.

[!>  Tiefergehende Behandlung der Themen sowie Testberichte, Grundlagenwissen und Hintergründe zu Technologien finden Sie bitte in den "praktiker"-Heften (kostenlos testen: Schnupperabo-Bestellung).



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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1069:
TERMIN-TIPP FÜR PRAKTIKER

50. IFA Berlin mit Special-Hallen iZone, eLibrary

[BILD] Dr. Christian Göke, Messe Berlin und Dr. Rainer Hecker, gfu, ZVEI und Loewe AG - (c) Felix WesselyZwei der wichtigsten Verantwortlichen für den anhaltend steigenden Erfolg der IFA Berlin (v.l.): Dr. Christian Göke, Messe Berlin und Dr. Rainer Hecker, gfu, ZVEI und Loewe AG.                                 Bild: Felix Wessely

(04.05.2010) Heuer wird die IFA Berlin als anhaltend weltweit führende Messe für Unterhaltungselektronik vom 3. bis 8. September zum 50. Mal stattfinden. Erstmals 1924 dann in der Regel zweijährlich, seit 2006 jährlich und seit 2008 auch mit Haushaltsgeräten, die inzwischen zunehmend als Lifestyle-Produkte in einer engen Verbindung zur Unterhaltungselektronik verstanden werden. Besonderheit heuer neben etlichen Aktivitäten wegen des 50er-Jubiläums sind Sonderthemen-Hallen "IFA TecWatch" als Innovationen-Schau, "IFA eLibrary", wo das rasant steigende Angebot an nun bereits sehr brauchbaren E-Book-Readern - und auch E-Books - besonders hervorgehoben wird und "IFA iZone" mit Hauptthemen iPhone, iPad, Mac und Apps - womit Apple eine riesige Freude haben dürfte. Eines der wesentlichen Themen im ureigenen IFA-Bereich - der Unterhaltungselektronik - wird erwartungsgemäß 3D-Full-HD resp. 3D-HDTV sein.

Bereits jetzt ist die IFA Berlin - wie im Vorjahr um diese Zeit - praktisch ausgebucht, freuen sich Messe-Berlin-Geschäftsführer Dr. Christian Göke und Dr. Rainer Hecker, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu und Gesellschaft für Unterhaltungselektronik, die Veranstalterin der IFA Berlin sowie u.a. auch Aufsichtsratsvorsitzender und Miteigentümer der Loewe AG.

IFA immer schon Startpunkt für die großen Innovationsschübe

Hauptattraktionen der IFA Berlin sind naturgemäß jeweils größere Innovationsschübe, vor allem jene, die auch den Alltag verändern. Die heutige IFA hatte im Jahr 1924 erstmals als "Große Deutsche Funkausstellung" stattgefunden und war nur für deutsche Hersteller.

Die wesentlichsten Meilensteine unter den Hauptthemen der IFA über die Jahrzehnte: Im Jahr 1930 hatte Albert Einstein einen Demo-Fernseher vorgestellt, 1932 der erste Autoradio, 1935 das erste Bildtelefon ("Fernseh-Sprechzelle") und erstes Tonbandgerät ("Magnetophon"), 1939 erster Farbfernseher als Prototyp, 1949 der erste UKW-Radio, 1963 Compact Cassette, 1967 Umschaltung auf Farb-Fernsehen, 1970 die erste Video-Disc, 1975 der Start von VHS, 1981 die Premiere der CD-Technik mit der Audio-CD, 1985 die ersten Sat-TV-Receiver, 1987 der Start von RDS Radio Data System, 1989 PALplus, 1991 das Debüt von mp3, 1995 DVB Digital Video Broadcast, 1997 der erste Fernseher für Internet-Nutzung, 2001 die Premiere von DVB-T, 2005 Start von HDTV-Programmen, 2007 Start der Nutzung von webbasiertem Content über Fernseher, und im Jahr 2008 wurden 3D-Fernseher in großem Stil gezeigt. - "praktiker" hatte übrigens den ersten 3D-Fernseher, der nach dem heute präferierten Prinzip mit LCD-Shutterbrillen arbeitet - schon auf der IFA 1995 (!) in Betrieb gesehen (von Sanyo, siehe IFA-Bericht in "praktiker" Nr. 9/1995).

Einige der aktuellen Trends für die IFA 2010

Heuer werden 3D-Fernseher und 3D-Blu-ray-Disc die dominierende Technologie der Unterhaltungselektronik auf der IFA sein, die von den meisten Herstellern von 3D-Geräten unmittelbar nach der IFA 2010 verfügbar werden soll. Riesigen Zuspruch erleben die - vor allem rund um ein Mobiltelefon gebauten - Multifunktions-Taschengeräte, die bis vor kurzem noch unerschwinglich teuer gewesen sind aber durch ein explosionsartig wachsendes Angebot an Anwendungen, simple Bedienung und günstigen Preis die breite Masse erobern. Im Heimbereich gibt es umwälzendere Entwicklungen im Umgang mit den Dingen und Medien vor allem durch die zunehmende - zunehmend in Wohnungen auch tatsächlich realisierte - Vernetzung der Geräte untereinander. Bevorzugt drahtlos.

Boyny, GfK: Fernseher wachsen anhaltend - auch der Fernsehkonsum

Alle bei der IFA Berlin vertretenen Branchen erwarten sich für heuer Zuwächse, wobei es einen Wechsel bei den Präferenzen für verschiedene Produktkategorien gibt. Beispielsweise bei Fernsehern - heute freilich überwiegend nicht mehr mit Bildröhre - gibt es seit drei Jahren schon ziemlich kontinuierliche Zuwächse von 7 bis 10% - Tendenz steigend -, wie Jürgen Boyny, Global Director Consumer Electronics der GfK Marketing Services in einer Marktanalyse festhält. HDTV ist inzwischen Realität geworden und damit auch die zuletzt immer größer werdenden Fernseher zunehmend sinnvoller. Mit der bisherigen TV-Auflösung waren sie ja vor allem nur groß.

Auch die Nutzung der Fernseher ist im Steigen. Also das eigentliche Fernsehen. Von einer Verdrängung des Fernsehens durch Internet-Nutzung - was jahrelang erwartet wurde - ist also keine Rede. Das Internet scheint nur dazugekommen zu sein, und nun auch langsam zunehmend über Fernseher und sowieso Handys und PDAs. Weltweit sind es von 2008 auf 2009 um 3 Minuten mehr und damit nun 192 Minuten täglich.

Internet via Fernseher wird zunehmend stärker genutzt werden

Zunehmend werden Fernseher auch für Internet-Dienste und auch als Computer-Display genutzt werden. Dies war wegen der dürftigen Auflösung von Röhren-Fernsehern früher eher wenig attraktiv. Die heute gängigen Full-HD-Fernseher haben sogar eine höhere Auflösung als übliche Computer-Monitore. Diese "artfremde" Nutzung des Fernsehers wird sich also in Zukunft nicht nur auf die heute bereits übliche - und mit den meisten besseren Fernsehern bereits als Standard-Feature verfügbare - Verwendung zur Darstellung für Fotos und Videos aus dem Internet beschränken.

Am hartnäckigsten hatte das Thema "Internet via Fernseher" übrigens Loewe bereits seit 1995 mit dem ersten Prototypen verfolgt, dem dann ab 1997 die ersten Seriengeräte gefolgt sind. Beispielsweise u.a. mit dem Xelos im Jahr 2001, wobei damals wegen der kleineren Auflösung der Fernseher die Seiten speziell - "größer" - aufbereitet sein mussten.

Hartnäckigkeit für interessante Ideen lohnt sich: Bildtelefon, 3D, PDA & Co.

Manche Ideen brauchen auch einige Zeit um angenommen zu werden. Beispielsweise das Bildtelefon hat etwa 70 Jahre gebraucht ehe es inzwischen durch die IP-Telefonie Interesse finden konnte. Derzeit sieht es danach aus, dass diese IP-Telefonie über die Fernseher noch erhebliche Höhenflüge vor sich haben könnte.

Mit 3D das selbe Spiel, das schon fast seit der Erfindung der Fotografie als Idee existiert, die regelmäßig alle 20, 30 Jahre wieder auftaucht, nun aber - mit Hilfe der konzertierten Bemühungen von Geräteindustrie, Filmstudios und auch Fernsehstationen - vor ihrem Durchbruch stehen dürfte. - Mitunter fehlt nur ein Puzzle-Stück, das aus einer an sich interessanten Idee einen Markterfolg macht.

Bei den Taschengeräten - vom E-Book bis zu Multimedia-Nutzung übers Handy - sind es vor allem drei Punkte, die derzeit zu einem Durchbruch verhelfen: Die Akku-Arbeitszeit, komfortable Bedienung und auch der Preis. PDAs hätten vielen immer schon gefallen, aber zu Preisen von weit über 1000 EUR und Akku-Arbeitszeiten von nur ein paar Stunden war das einfach nicht attraktiv. Auch die dazu verfügbaren Programme waren eher nur praktisch und weniger lustig.

Anhaltend wichtig und interessant: Strom sparen

Ein Thema, das sich durch alle Bereiche der IFA zieht und heuer weiter fortsetzen wird - praktisch alles dort gezeigte wird ja aus Strom gespeist -, sind die Bemühungen den Stromverbrauch drastisch zu reduzieren. Das reicht vom Standby-Betrieb statt dessen es zunehmend wieder echte Netzschalter oder eine Standby-Leistungsaufnahme um 1 Watt gibt bis zu Fernsehern, die bei den heutigen gewaltigen Dimensionen schon das früher gesteckte Ziel - den kleinen Stromverbrauch eines Röhrenfernsehers zu schaffen - weit übertroffen haben.

"praktiker" wird - wie bereits seit Jahrzehnten Tradition - über die bei der IFA Berlin 2010 gezeigten Neuheiten und Zukunftsaussichten berichten. Es wird zweifellos - wie ebenfalls Tradition - Überraschungen auch auf dieser IFA geben.

IFA-Kartenvorverkauf für Österreich bei Deutscher Handelskammer

Für alle jene, die sich die Reise nach Berlin zur IFA gönnen wollen oder - aus beruflichen Gründen - sollten, erfolgt der Vorverkauf von Eintrittskarten in Österreich über die "Deutsche Handelskammer in Österreich", Tel. +43 (1) 545 14 17. Ansprechpartnerinnen dort sind die Damen Sabine Brunner und Doris Höland.

E-Mail schreiben: messe-berlin@dhk.at

=>> www.ifa-berlin.de

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1068:

Canon CanoScan 9000F Scanner für Foto-Dia bis PDF

[BILD] Canon CanoScan 9000F - (c) CanonDer Profi-Flachbettscanner Canon CanoScan 9000F scannt alles vom KB-Dia bis zum fixfertigen PDF; arbeitet schnell mit LED-Licht                     Bild: © Canon

(04.05.2010) Mit einer Hardware-Auflösung von bis zu 9600dpi für Dias und 4800dpi für Aufsichtsvorlagen bei einer Scantiefe von "wortreichen" 48 bit bringt Canon mit dem CanoScan 9000F einen vielversprechenden DIN-A4-Flachbettscanner, der vom Kleinbild-Dia des Fotografen bis zum fixfertigen PDF-Dokument für den Bürohengst alles in den Computer verfrachtet. Durch LED-Licht gibt es keine Aufwärmzeit und die Scan-Geschwindigkeit ist mit ab 7s für ein DIN-A4-Dokument mit 300dpi bemerkenswert hoch.

Für Durchsichtsvorlagen - also Dias - sind Vorlagenhalterungen zum Scannen in einem Arbeitsgang von vier gerahmten KB-Dias oder 12 KB-Aufnahmen in Filmstreifen (2 x 6 Filmkader) und 120er-Rollfilm für Aufnahmeformat bis 6 x 22 cm (Mittelformat-Panorama) dabei. Für Durchlichtvorlagen wird die automatische Bildretusche FARE Level 3 mit zusätzlicher IR-Abtastung für automatische Detektion und Entfernung von Kratzern und Staub angewandt. Das funktioniert - der Diafotograf freut sich - auch mit Kodachrome-Dias. Auch verblichene Farben können damit rekonstruiert und Korn kann unterdrückt werden. Das Scannen eines KB-Dias soll bei 4800dpi ca. 18s dauern. Die maximale Auflösung ist 9600 x 9600dpi echt (Hardware) und 19200dpi interpoliert.

Bei Aufsichtsvorlagen ist die Hardware-Auflösung maximal 4800 x 4800dpi. Ein Scan mit 300dpi dauert 7s, ein Scan mit 4800dpi dauert ca. 70s. Ein Prescan dauert 3s. Die Scantiefe ist auch bei Aufsichtsvorlagen 48 bit. Für Aufsichtsvorlagen wird die Bildretusche QARE angewandt.

Neu sind u.a. auch die Funktionen Auto Photo Fix II und Auto Document Fix.

  • Auto Photo Fix II analysiert und korrigiert Bilder über eine Multi-Zonen-Korrektur, was sogar bei unterbelichteten Bildern zielsicher funktionieren soll. Bei Abbildungen von Personen werden die Haut-Partien erkannt und ggf. Hautfarbe und Helligkeit angepasst. Auch werden Landschaftselemente erkannt und entsprechend optimiert etc.
  • Auto Document Fix soll für optimal lesbare Scans - bei gleichzeitiger Erkennung und Optimierung von Bildern innerhalb von Text-Dokumenten -sorgen.

Bei der Abspeicherung als PDF gibt es die neue Komprimierfunktion "Kompakt-PDF", wobei die Dateigröße auf bis zu einem Zehntel gegenüber früheren Lösungen von Canon reduziert wird. Mit OCR werden Texte erkannt und können auch bearbeitbare Dokumente erstellt werden. PDFs können mittels OCR kategorisiert werden, was für die Archivierung interessant ist.

Mit sieben Tasten am Scanner werden Funktionen wie Auto-Scan, E-Mail, Kopie oder PDF abgerufen. Mittels "Auto-Scan" wird automatisch der Vorlagentyp erkannt - sogar Positiv/Negativfilm -, Textdokument oder Bild und es werden die am besten geeigneten Einstellungen gewählt. Das Speichern der Vorlage erfolgt dann automatisch - eben je nach Art der Vorlage - als PDF oder JPEG. Dies gilt für den neuen Auto-Scan-Modus, mit dem also alles automatisch gewählt wird. Für spezielle Wünsche können Auflösung und andere Einstellungen sowieso selbst gewählt werden.

Ein Vorteil des LED-Lichts ist, dass der Scan augenblicklich beginnt und der zweite, dass das Licht nach dem Scan sofort abgeschaltet wird. Bei Einsatz von Quecksilberdampfröhren - wie konventionell - gibt es eine Aufwärmzeit bis zum Erreichen der Farbtemperatur und nach einem Scan bleibt die Röhre noch eine Weile eingeschaltet um für einen evtl. nachfolgenden Scan diese Aufwärmphase zu vermeiden. Der Stromverbrauch ist durch den Einsatz von LEDs stark reduziert. Der CanoScan 9000F verbraucht während des Scannens ca. 15 Watt max. und im Standby 0,9 Watt.

Canon CanoScan 9000F soll im Juni um knapp 250 EUR erhältlich werden. Dabei sind die Scan-Software SilverFast SE und ScanGear, Adobe PhotoShop Elements 8 und ArcSoft PhotoStudio. Der Preis ist also erstaunlich.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1067:

Kodak "Just press Share": E-Mail an Bilderrahmen

[BILD] Kodak PlaySport Video-Foto-Kamera - (c) Felix WesselyDie Kodak PlaySport Full-HD-Video-Foto-Kamera mit perfekt simpler Bedienung ist wasserdicht, strapazfähig und bietet sogar Bearbeitung der Videos und per "Share"-Knopfdruck Verteilung der Bilder. Hier im Bild verkehrt eingetaucht in Wasser in eine Glasvase                                 Bild: Felix Wessely

(29.04.2010) Kodak hatte heute ihre Frühlings-Neuheiten in Wien gezeigt: Neben dem Haupt-Anlass "Just press Share" für die Verteilung von Fotos u.a. auch in Soziale Netzwerke und Bilderdienste und auf digitale Bilderrahmen, einem Büro-Multifunktionsgerät und neuen Mini-Pocketkameras, die mit großem Touchscreen auch als Taschen-Fotoalbum fungieren besonders interessant sind eine wasserdichte, stoßfeste äußerst simpel bedienbare HD-Video- und Fotokamera sowie ein Elektronischer Bilderrahmen, der bei vorhandener Internet-Anbindung die Bilder auch per E-Mail empfängt. "praktiker" wurden die neuen Produkte von Michael Willenborg, Senior Product Manager Digital Devices für Europa, Afrika und Mittlerer Osten sowie vom neuen PR-Manager DACH Christian Achenbach - der bei dieser Präsentation sein Debüt bei Kodak hatte - gezeigt. - Kurz die drei spannendsten Produkte. Kodak setzt damit eigene Traditionen fort.

Interessanter Punkt noch beim neuen Büro-Multifunktionsgerät Kodak ESP Office 6150 für Drucken, Scannen und Faxen, WLAN-Anbindung und Stapel-Dokumenteinzug sind ungewöhnlich geringe Kosten für die Tinte. Glenn Lamming, Senior Product Manager Digitalkameras nennt für den Extremfall - DIN-A4-großes Foto randlos gedruckt - etwa 0,35 Cent pro Blatt. Bei typischen Büroausdrucken - mit vorwiegend unbedruckter Fläche - wären das ein paar Cent pro Blatt.

Kodak "Just press Share" Foto-Verbreitung digital und auf Papier

Kodak hatte bereits vor etwa 13 Jahren das Konzept, Bilder so wie via Fleurop mit den Blumensträußen zu verteilen wobei die digitalen Bilddaten via Internet vom Fotohändler des Absenders zum Fotohändler des Empfängers geschickt und dort ausgedruckt und an den Empfänger geliefert werden (siehe "praktiker" Nr. 4/1997). Inzwischen hat sich diese Idee zu einem urgewaltigen Dienst ausgeweitet, der von Anbindung an Facebook, Picasa, Web-Alben und Kodak Gallery über ein NexPress-Dienst mit Digitaldruckmaschinen, Hostingdienst für wertvolle Fotos, Net-to-Retail-System u.v.a.m. reicht.

Den Startpunkt sozusagen für diese Lösungen bieten u.a. auch zahlreiche Kamera-Modelle, die automatisch die Bilder für den Versand vorbereiten und beispielsweise via WLAN direkt oder angeschlossen an einen Computer auf den Weg durchs Internet bringen. Also das Ur-Motto von Kodak "You press the button, we do the rest", das als solches immer aktuell bleiben wird anhaltend konsequent weitergedacht.

Kodak Pulse - Digitaler Bilderrahmen mit E-Mail-Eingang

Der Kodak Pulse ist ein Bilderrahmen mit einem 7 Inch großen, brillanten 800 x 600px Bildschirm, der auch unter ins Zimmer einströmendem Tageslicht noch eine gute Darstellung bietet, wovon sich "praktiker" bereits überzeugen konnte. Der Knüller daran: Man ordnet dem Bilderrahmen eine E-Mail-Adresse zu und alle Bilder, die per E-Mail an diese Adresse geschickt werden, werden automatisch empfangen, auf die Darstellungsgröße optimiert und sogleich in die Slideshow aufgenommen. Ohne jegliches Zutun. Bei den Bildern wird dann - einstellbar - auch mit angezeigt, von wem das Bild eingelangt ist. Erforderlich für diese Funktion ist eine vor Ort via WLAN verfügbare Internetverbindung.

Solcherart kann man der Oma schon vom Urlaubsort laufend die Bilder von den Enkerln nach Hause schicken, beispielsweise. Beispielsweise auch direkt vom Fotohandy, wenn dieses eine E-Mail-Versandfunktion hat. Zusätzlich gibt es eine USB-Host-Schnittstelle für die Wiedergabe von USB-Stick oder sonstigen USB-Datenträgern. - Kodak Pulse soll im Mai um knapp 130 EUR erhältlich werden.

Kodak PlaySport - Strapazfähige, wasserdichte, simple Kamera für Video und Foto

Bereits Tradition haben bei Kodak Kameras, die ähnlich wie bei einem Handy, hochkant gehalten werden, vorne oben eine Festbrennweite und auf der Rückseite das Display haben. Heute würde man sagen: Wie bei einem Handy, tatsächlich hatte Kodak den ersten Vorläufer dieser Serie bereits vor 9 Jahren und dieses Design wurde von Fotohandys übernommen: die Kodak mc3 als Kamera für Video, Audio und mp3-Player (siehe "praktiker" Nr. 7-8/2001) mit freilich für heutige Maßstäbe winzigen Bildern. Die ersten, später erschienen Fotohandys waren quer wie konventionelle Kameras zu halten. Im Vorjahr war es u.a. die Zi6 (siehe u.a. Meldung vom 06.03.2009: Kodak Zi6: Simpler Pocket-Camcorder für HD-Videos).

Der vorläufig jüngste Spross - neben einigen weiteren neuen Modellen dieser Serie - ist die Kodak PlaySport. Diese zeichnet Video in Full-HD 1920 x 1080px, 30 fps und Foto in bis zu 5 Mpx auf. Ein Lautsprecher ist integriert und als Besonderheit kann man die Empfindlichkeit des Mikrofons wahlweise auch selbst einstellen. Die PlaySport kann auch auf einen Steinboden fallen, was uns Achenbach gleich vorgeführt hatte. Die Kamera hatte dabei weitergefilmt und keine Beschädigungen. Zudem ist sie bis 3m Tiefe wasserdicht. In der PlaySport können die Aufnahmen bearbeitet und - via USB-Verbindung mit einem PC - verschickt werden.

Gespeichert wird auf SD(HC)-Karte, der Lithium-Ion-Akku wird via USB - auch ein USB-Netzgerät ist dabei - geladen. Für Wiedergabe über einen Fernseher gibt es eine HDMI-Buchse und normalen AV-Ausgang; alle Kabeln sind dabei. - Die Kodak PlaySport soll bereits seit einigen Tagen um knapp 180 EUR erhältlich sein. "praktiker" hat bereits ein Exemplar davon für einen Test ergattert und wird berichten (im Heft - Nur "praktiker"-Abonnenten können den Test vorab formlos per E-Mail als PDF anfordern).

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1066:

Nikon: Rundum innoviertes Supertele-Zoom 4/200-400

[BILD] Nikon AF-S Nikkor 200-400mm 1:4G ED VR II - (c) NikonDas Supertele-Zoom Nikon AF-S Nikkor 200-400 mm 1:4G ED VR II - ausgelegt für das Nikon-FX-Aufnahmeformat - ist eine komplette Überarbeitung des bereits legendären Vorgänger-Modells.                     Bild: © Nikon

(27.04.2010) Nikon hat heute für Ende Mai das Supertele-Zoom AF-S Nikkor 200-400 mm 1:4G ED VR II als rundum verbesserten Nachfolger des AF-S VR Zoom-Nikkor 200-400 mm 1:4G IF-ED für die Action-, Sport- und Naturfotografie angekündigt: Neuer VR II, Nanokristallbeschichtung, robust gebaut und gut gedichtet. Besonders außergewöhnlich ist der neue AF-Modus "A/M". Der Bildkreis ist für Nikon-FX, also Kleinbildformat gerechnet. Das Objektiv ist sowieso auch mit Nikon-DX-Format-SLRs einsetzbar.

Das AF-S Nikkor 200-400 mm 1:4G ED VR II hat die bereits von Nikon bekannte Nanokristallvergütung, welche Geisterbilder und Streulicht stark reduziert. Vier ED-Linsen minimieren chromatische Aberration. Der Bildstabilisator der jüngsten Generation "VR II" soll um bis zu 4 EV-Stufen längere Belichtungszeiten ermöglichen. Insgesamt soll das Neue seinen - bereits besonders herausragenden - direkten Vorgänger auch hinsichtlich der Abbildungsleistung merklich übertreffen.

Der Autofocus soll dank eines "Silent-Wave"-Motor - also auf gut Deutsch: Ultraschallmotor - besonders leise und schnell arbeiten. Das Gehäuse aus robustem Magnesium soll für extreme Aufnahmebedingungen effektiv gegen Staub und Feuchtigkeit versiegelt und mit einem Schutzglas versehen sein.

Weitere Details: 24 Linsen in 17 Gruppen, abgerundete Blendenlamellen (Bokeh!), Naheinstellgrenze 2m (1,95m bei MF), 52 mm Filterdurchmesser, ca. 124 x 366 mm groß, 3360 g Gewicht.

Neue AF-Betriebsart A/M für Autofocus-Priorität

Bemerkenswert ist eine mit diesem Objektiv von Nikon neu eingeführte AF-Betriebsart "A/M" für Autofocus-Priorität. Diese erlaubt das manuelle Fokussieren, legt aber die Priorität auf den Autofocus, sodass eine Verstellung durch eine versehentliche leichte Berührung des Entfernungseinstellrings ausgeschlossen ist. Nähere Angaben dazu werden in den vorerst vorliegenden Informationen nicht gemacht.

Da das Objektiv bei manueller Einstellung direkt mechanisch gestellt wird, könnte das bedeuten, dass der AF-Motor in diesem Modus ständig wirkt, aber nur schwächer. Wenn man also den Focussierring hält, dann hat man als Fotograf die Focussierung selbst in der Hand, aber bei einer kurzen Verstellung ohne Halten des Rings regiert der AF. Falls das anders funktionieren sollte, wäre es sehr interessant, nach welcher Logik das Objektiv zwischen beabsichtigter und versehentlicher Verstellung unterscheidet. "praktiker" wird evtl. das Objektiv testen und diese interessant erscheinende Funktion ergründen.

Das AF-S Nikkor 200-400 mm 1:4G ED VR II soll um knapp 7150 EUR ab Ende Mai erhältlich sein.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1065:

Astra: 3D-Demokanal startet am 4.5. auf 23,5° Ost

(27.04.2010) Astra startet am 4. Mai - zur Eröffnung der Fachmesse ANGA Cable in Köln - mit einem 3D-Demokanal. Das Bild ist über einen HDTV-tauglichen Sat-Receiver empfangbar. Gesendet wird anamorph im Side-by-Side-Verfahren mit 1080i: Die Bilder für linkes und rechtes Auge haben dabei jeweils horizontal die halbe Auflösung von 960x1080 statt normal 1920x1080. Für den Empfang ist freilich ein 3D-Fernseher - und auch die Brillen zum Anschauen - nötig. In vielen Fällen wird dafür auch die Parabolantenne anders ausgerichtet werden müssen.

Der 3D-Demokanal wird nicht über die für den deutschen Sprachraum gängigste Orbitalposition 19,2° Ost, sondern 23,5° Ost ausgestrahlt. Die Frequenz für derzeit schon laufende Tests ist 11778 MHz, vertikale Polarisation (DVB-S2, SR 27.500, FEC 9/10 (QSPK)).

Die letztlich dann für den 3D-Demokanal verwendete Frequenz und die Sendezeiten werden noch bekanntgegeben. Der 3D-Demokanal ist für Unterhaltungselektronik-Händler und Installationsfirmen gedacht, es wird also kein regelrechtes Fernsehprogramm sein.

Der britische Pay-TV-Betreiber BSkyB hat übrigens bereits die ersten Fußballspiele in 3D übertragen und der französische Pay-TV-Anbieter Canal+ soll im kommenden Dezember mit 3D-Sendungen starten. Fernsehen in 3D läuft also schon an.

Auch Eutelsat via Eurobird mit 3D-Demokanal

Seit knapp zwei Wochen gibt es übrigens auch auf Eutelsat - das allerdings nicht so populär im deutschen Sprachraum ist - einen 3D-Demokanal: Eurobird 9A auf Orbitalposition 9° Ost, 11747 MHz, horizontale Polarisation. Auch dieser 3D-Demokanal soll über normale HDTV-Receiver in Verbindung mit einem 3D-Fernseher genutzt werden können.

Nachtrag am 04.05.2010: Die heute bekanntgegebenen Übertragungsdaten für den Astra 3D-Demokanal sind: Position: 23,5° Ost, Transponder: 3.204, Frequenz: 11778 MHz.

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US-Versicherer: Panasonic Lumix am Zuverlässigsten

[BILD] Michiharu Uematsu, Panasonic Japan - (c) Felix WesselyMichiharu Uematsu, Leiter der Produktentwicklung Digitalkameras bei Panasonic freut sich über die Bestätigung der höchsten Verlässlichkeit "seiner" Kameras: Auch die billigeren Kameramodelle werden nach den selben, strengen Qualitätsmaßstäben hergestellt wie die teureren.                                 Bild: Felix Wessely

(26.04.2010) Panasonic-Lumix-Kompaktkameras sind hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit sowohl in den Klassen über 300 bis 500 USD als auch bis 300 USD mit 1,9% resp. 5,3% Reparaturfällen innerhalb der ersten zwei Jahre am besten. Der Durchschnitt liegt bei 10,7%. Dies ist das Ergebnis einer kürzlich von der US-Versicherung Squaretrade veröffentlichten Studie. "praktiker" ist noch näher der Frage nachgegangen, warum - ebenfalls ein Ergebnis der Studie - die Ausfälle bei billigeren Kamera erheblich größer sind und hat dazu mit Michiharu Uematsu, Leiter der Lumix-Produktentwicklung bei Panasonic Japan gesprochen, der freilich einen tiefen Einblick in die Produktion hat.

Grundlage für die Untersuchung von Squaretrade waren insgesamt 60.000 Kameras, für welche die Käufer eine Versicherung abgeschlossen hatten. Wesentlich dabei ist, dass dafür sowohl normale Ausfälle als auch durch Beschädigung - Hinunterfallen etc. - verursachte Ausfälle berücksichtigt sind. Die Ausfälle durch Beschädigung machen durchschnittlich 40% aus. - Hier ein Auszug aus den Ergebnissen der Reparaturen innerhalb der ersten zwei Jahre, die jeweils drei besten:

  • Kompaktkameras ab 300 bis 500 USD: Panasonic: 1,9%, Nikon: 3,1%, Sony: 3,6%
  • Kompaktkameras unter 300 USD: Panasonic: 5,3%, Fujifilm: 6,1%, Olympus und Sony: 6,2%

Und hier die Fehlfunktionen nach Preisklasse:

  • Kompaktkameras bis 150 USD: 7,4%, 150-300 USD: 6,8%, 300-500 USD: 4,8%, mehr als 500 USD: 4%

Deutlich abgeschlagen am schlechtesten abgeschnitten haben übrigens Polaroid mit 11,9% und Casio mit 13,0% in der Kompaktkamera-Klasse bis 300 USD. Diese beiden sind damit etwa doppelt so anfällig wie die Top-Markenhersteller.

Warum billigere Kameras tendenziell eher ausfallen

In der zitierten Studie der Versicherung Squaretrade auch hervorgehoben wird, dass billigere Kameras öfter ausfallen als teurere und in der Preisklasse ab 300 USD ein deutlicher Rückgang der Reparaturanfälligkeit erkannt wurde.

Der gesunde Menschenverstand reicht zur Erklärung nicht ganz aus, wie sich gezeigt hat. Dieser würde vielleicht einmal sagen, dass man auf eine billigere Kamera weniger gut aufpasst und diese daher leichter kaputt wird. Das ist zutreffend, wie uns auch der dazu befragte Experte Michiharu Uematsu von Panasonic auf Anfrage bestätigt hat. Der zweite Grund könnte sein, dass die Qualitätskontrolle bei billigeren Kameras weniger streng ist und dass die Fertigung nicht so sorgfältig erfolgt. Genau das ist aber falsch.

Uematsu: "Die Fertigungsqualität und die Qualitätskontrolle ist bei allen Produkten - unabhängig von der Preisklasse - gleich rigide. Panasonic produziert teilweise in Japan, teilweise in China. Auch hierbei gibt es keinen Unterschied, weil sowohl die Fertigung als auch die maßgeblichen Materialien die selben sind. Das selbe gilt für die Qualitätskontrolle, die nach klaren Richtlinien erfolgt, die in allen unseren Kamerawerken die selben sind."

Also: Auf billigere Kameras wird offenbar wirklich nur einfach nicht so gut aufgepasst, woraus sich die bei allen Herstellern deutlich höhere Ausfallsrate bei den billigeren Kameramodellen ergibt. Selbstverständlich sind auch billigere Kameras nicht so robust gebaut. Eine leichter gebaute Kamera geht freilich bei selber Behandlung eher zu Bruch, als eine stabiler gebaute Kamera.

Wenn man also auf die leichtere Bauweise der billigeren Kamera Rücksicht nehmen würde und mit dieser behutsamer umgehen als mit einer teureren Kamera, dürfte sich kein Unterschied bei der Reparaturanfälligkeit zwischen teureren und billigeren Kameras des selben Herstellers ergeben. Das dürfte bei allen Herstellern so sein.

"praktiker" gratuliert Panasonic zu dem tollen Ergebnis. Bei den teureren Kompakten gibt es zum Zweiten einen sehr deutlichen Abstand, bei den billigeren liegt man immerhin um etwa 12% vor dem Zweiten.

=>> www.squaretrade.com/pages/digital-camera-failure-rates-03-2010

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1063:

LG jetzt mit 3D: zwei 3D-Fernseher, 3D-BD-Player

[BILD] LG Infinia LX9500 - (c) LGExtra schlanker Fernseher mit nahezu rahmenlosem Bild und kraftvoller LED-Hinterleuchtung für plastische 3D-Erlebnisse: LG Infinia LX9500.                     Bild: © LG

(26.04.2010) Für Mai/Juni hat LG Electronics soeben zwei 3D-Fernseher und den 3D-Blu-Ray-Player BX580 angekündigt. Besonders bemerkenswert dabei: der 3D-Fernseher LG Infinia LX9500 arbeitet mit Shutterbrillen und der LG Infinia 47LD950 mit Polarisationsbrillen. Beide neuen 3D-Fernseher haben nahezu rahmenloses Design, was den 3D-Effekt optisch unterstützen soll. LG Österreich-Chef Charles Lee: "Heuer wollen wir weltweit 400.000 3D-Geräte verkaufen, 2011 bereits 3,4 Millionen. Wir wollen Marktführer im Fernseh-Segment werden." Lee bekräftigt damit seine erst kürzlich angekündigten Ziele, siehe Meldung vom 26.03.2010: LG soll heuer noch weltweit TV-Marktführer werden.

Einer koreanischen Mode folgend, bezeichnet LG Electronics ihre Fernseher als "LED-Fernseher", sogar "Full-LED". Tatsächlich handelt es sich dabei um LCD-Fernseher mit LED-Hinterleuchtung. Der Stromverbrauch eines LED-Fernsehers wäre freilich urgewaltig und daher wenig attraktiv.

LG Infinia LX9500: 3D mit Shutterbrillen

TruMotion 400Hz verspricht beim Spitzenmodell LX9500 ein 3D-Erlebnis mit homogen fließenden Bewegungen. Der in 55" oder 47" erhältliche Fernseher zeigt die 3D-Bilder nach dem derzeit gängigsten Verfahren, nämlich bei Betrachtung durch Shutterbrillen; also abwechselnd ein Bild fürs linke und rechte Auge mit einer Bildfrequenz pro Auge also von 200Hz. Der LX9500 ist mit einer Tiefe von nur 22,3 mm regelrecht dünn und hat eine mit nur 16 mm Breite nahezu rahmenlose Einfassung. Weiters geboten werden Wi-Fi über USB 2.0, DLNA, NetCast, HDMI und die Möglichkeit zum Videotelefonieren. Die LED-Hinterleuchtung soll im Zusammenspiel mit dem LCD-Panel der jüngsten Generation besonders tiefes Schwarz und frisches Weiß hervorbringen. Der 47LX9500 in 47" soll ab Ende Mai um knapp 3000 EUR erhältlich werden.

LG Infinia LD950: 3D mit Polarisationsbrillen

Der LD950 verwandelt durch TruMotion 200Hz und Full-HD Fernsehen in eine nahezu lebensechte Erfahrung. Dieser "passive" Bruder des LX9500 bietet Leistungsmerkmale wie USB-Anschluss, Standby-Modus ohne jeglichen Stromverbrauch und automatische Steuerung der Hinterleuchtung. Der LX9500 zeigt den 3D-Effekt bei Betrachtung durch eine Polarisationsbrille. Dabei sind also vor den Bildpunkten des Bildschirms Polarisationsfilter abwechselnd vertikal und horizontal ausgerichtet. Es wird also gleichzeitig das Bild für linkes und rechtes Auge gezeigt und durch die Betrachtung über Polarisationsfilter in der Brille getrennt. Der 47LD950 mit 47" soll ab Ende Mai inklusive vier Polfilter-3D-Brillen um knapp 2100 EUR erhältlich werden.

LG BX580: 3D-Blu-ray-Disc-Player mit USB und WiFi

Für seinen ersten 3D Blu-ray-Player, den BX580 verspricht LG kristallklare 3D-Bilder in Full HD, DVD-Kompatibilität und Unterstützung für interaktive Inhalte. Der BX580 bietet rasches Verbinden mit dem Internet oder einem lokalen Netzwerk über Wi-Fi. Auch das Wiedergeben von Fotos und Musik von einem via USB angeschlossenen Laufwerk - USB-Stick bis Harddisk - oder via WiFi aus dem Internet oder dem eigenen Computer mittels DLNA-Unterstützung. Das Abspielen von Multimediacontent direkt von einer Festplatte oder einem USB-Stick - auch in Full-HD-Qualität - zählt auch zum "Entertainment-Angebot" des BX580. Der BX580 soll ab Mai um knapp 300 EUR erhältlich werden.

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Apple verbannt Flash von iP's: Hallo Android, bada!

[BILD] Screenshot von StopTheMadnessSteveJobs.com - (c) StopTheMadnessSteveJobs.comEiner der konsternierten Entwickler von iPhone-OS-Apps hat extra für einen Brief an den Apple-Führer eine Website angelegt, in dem er seinem früheren Idol erklärt, was es für ihn bedeutet, Adobe Flash nicht mehr als Entwicklungstool einsetzen zu dürfen.                                                   Bild: © StopTheMadnessSteveJobs.com

(25.04.2010) Auf Apple iPhone, iPod Touch und dem neuen iPad gibt es von Haus aus keine Unterstützung für Adobe Flash. Entwickler von Apps für diese Geräte entwickeln daher ihre Anwendungen teilweise in Flash und betten diese in ein auf diesen Geräten lauffähiges Format ein. Vor wenigen Tagen hatte nun Apple auch das verboten. Apps dürfen von Grund auf nur noch auf von Apple explizit zugelassenen Entwicklungstools erstellt werden und daher u.a. keine Flash-Elemente - resp. ursprünglich in Flash entwickelte Elemente - beinhalten. Der Grund für diese Entscheidung von Apple soll darin liegen, dass das Zulassen anderer Entwicklungsumgebungen für Apps es erleichtern würde, dass auch andere Online-Händler solche anbieten könnten.

Betroffene Apps-Entwickler sind konsterniert, einige Verlage hatten bereits multimediale Zeitschriften-Pendants - beispielsweise "Vogue" und "Vanity Fair" - zum Konsumieren auf iPads vorbereitet, die sich nun nach anderen Plattformen umschauen dürften und Adobe schaltet jetzt auf stur: Von Adobe soll nun kein Cent mehr in Bemühungen gesteckt werden, Flash auf iPhone & Co. zum Laufen zu bringen.

Apples App Store ist riesiges Geschäft - nicht nur für Apple

Apple soll mit Apps im Vorjahr 3 Mia. USD umgesetzt haben. Das Apps Store von Apple ist also ein großartiges Geschäft, aber nicht nur für Apple, sondern auch für zig-tausende Entwickler und Softwarehäuser. Vor allem viele Einzelkämpfer programmieren ausschließlich iPhone-OS-Apps.

Jene davon, welche die Basis für ihre Apps in Adobe Flash entwickeln - und nur das tun - stehen nun vor dem Nichts. Es gibt inzwischen viele Aufrufe an Steve Jobs mit Bitten, sich das noch zu überlegen. So auch von einem Apps-Entwickler, der extra dafür die Website StopTheMadnessSteveJobs.com eingerichtet hat und sich nun vor der Situation sieht, für andere arbeiten zu müssen.

Allerdings: Mit der Zulassung von Flash könnte auch Konkurrenz zum App Store entstehen und das Zulassungsverfahren von Apple für Apps leichter umgangen werden. Diese "Geschützte Werkstätte" wäre dann nicht nur für Apple, sondern auch für die dort bereits etablierten Apps-Entwickler dahin.

Apple stellt Partner, Konsumenten auf eine harte Probe

Das Problem mit den iPhone-OS-Geräten ist immer schon, dass etwa drei Viertel der Videos im Internet im Flash-Format vorliegen, die damit von Haus aus nicht gespielt werden können. Zudem wird auf Websites Flash mitunter so eingesetzt, sodass diese ohne Flash-Player kaum nutzbar sind. Dass das eigentlich schlechtes Webdesign ist, ist kein Trost für den, der sich so eine Website anschauen will.

Apple stellt Apps-Entwickler, Content-Anbieter und auch die Konsumenten - welche für diese Quasi-Verkaufsterminals von Musik, Videos und Apps bezahlen - auf eine harte Probe: Sowieso keine Unterstützung für Flash auf den Geräten, nun das Verbot, Flash bei der Entwicklung einzusetzen und dann noch so befremdliche Aussagen von Jobs wie "Wer Pornos schauen will, soll Android verwenden".

Vor einigen Monaten bereits wurden obszöne, pornografische und auch diffamierende Inhalte verboten. Das trifft nicht nur die Nackte der Bild-Zeitung, sondern teilweise sogar Karikaturen (Beispiele: Die Opfer der Apple-Zensur auf handelsblatt.com). Sobald Apple ernsthafte Konkurrenz bekommt ist das freilich egal. Und dazu scheint es höchste Zeit zu sein.

Apple nicht nur unrecht: Adobe Flash verursacht hohen Stromverbrauch

Als einen der Hauptgründe, die gegen die native Unterstützung Flash sprechen - also nicht das Einbetten in Apps, sondern direktes Spielen von Flash - nennt Jobs übrigens u.a. erhöhten Stromverbrauch. Das entspricht allerdings auch nach den Testerfahrungen des "praktiker"-Labors den Tatsachen und kann jeder selbst überprüfen:

Wenn in einem Browserfenster eine Flash-Animation läuft, dann steigt die Leistungsaufnahme eines Computers um meist etwa 4 bis 12 Watt, mitunter sogar mehr als 30 Watt, abhängig von der Effizienz des Processors. Im Vergleich zur Darstellung einer Website ohne Flash.

Bei einigen hundert Millionen PCs, die permanent am Internet hängen, ist das ein gewaltiger - vielfach vermeidbarer - Energieverbrauch. Bei portablen Geräten bewirkt das eine stark reduzierte Arbeitsdauer.

Wenn Apple und Adobe nicht einig werden, dürfte einer verlieren

Wenn nicht doch noch eine Einigung zwischen Apple und Adobe in dieser Sache gefunden wird, dürfte einer der beiden einen gröberen Schaden davontragen:

  • Wenn den Usern die Nichtunterstützung von Flash zu blöd wird, dann könnten sie sich vielleicht von den iPhone-OS-Geräten abwenden. Wenn sich wichtige Entwickler von Apps abwenden, dann könnte iPhone-OS an Attraktivität einbüßen was ebenfalls zum Verlust von Usern führt.
  • Wenn die iPhone-OS-Geräte den Konsumenten wichtiger sind, dann wird sich wegen deren weiter steigender Bedeutung auch das Angebot im Internet - vor allem für Videos - durch Verzicht auf Adobe Flash darauf einstellen. Und die Entwickler von Apps werden Wege ohne Adobe Flash finden müssen, sofern sich keine alternative Plattform für ihre Entwicklungen auftut.

Apple-Adobe-Streit ist Chance für Samsung badaOS, Google Android und Windows Phone

Tablet-PCs gibt es seit weit mehr als zehn Jahren - für Tablet-PCs gibt es sogar schon Unterstützung unter PC-DOS (!) -, PDAs fast ebenso lang und Smartphones resp. PDAs mit integriertem Mobiltelefonteil gibt es auch schon "ewig". Das große Verdienst von Apple ist es, alle diese Gerätekategorien dem Normalverbraucher zugänglich resp. schmackhaft gemacht zu haben. Bis dahin hatte der Nutzerkreis fast nur aus Technik-Enthusiasten bestanden.

Als aussichtsreichste weitere Betriebssysteme, die in die Hardware-Kategorien von iPhone, iPod Touch und iPad fallen gibt es das - hinsichtlich der Auswahl der Anwendungen und für die Entwickler zumindest in der derzeit aktuellen Version Windows Mobile - offene und reibungslos laufende Windows Phone (siehe: Ablöse für Windows Mobile: Windows Phone 7 - neuer Name, alles anders), sowie weiters in der Hauptsache Google Android und das noch sehr junge badaOS von Samsung. Symbian fehlen die attraktiven Anwendungen und das als Nachfolgesystem von PalmOS propagierte WebOS konnte sich bis jetzt nicht behaupten.

Am größten - abgesehen vom bereits gut etablierten Windows Phone / Windows Mobile - sehen momentan die Chancen für Google Android und Samsung badaOS aus. Mit Multitouch-Unterstützung und komplett überarbeitetem Konzept gegenüber Windows Mobile beim für Ende 2010 bereits angekündigten Windows Phone 7 könnte auch dieses einen kräftigen Popularitäts-Schub erleben.

Apple bietet allen diesen mit seinem Verhalten eine einmalige Chance erstens Entwickler zu gewinnen und zweitens den Konsumenten jene Geräte zu bringen, die das können dürfen, was sich diese wünschen.

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Sharp: 3D-HDTV-Fernseher mit Quattron-LCD zur IFA

[BILD] Sharp Quattron-LCD-Panel mit 4 Farben RGBY - (c) Felix WesselyMit dem Quattron-LCD-Panel hat Sharp eine vierte Farbe - Gelb - ins Spiel gebracht, woraus sich ein deutlich größeres darstellbares Farbspektrum ergibt. Diese RGBY-Technologie - hier im Bild mit etwas "3D-Look" -, die es nur von Sharp gibt wird nun auch bei den neu angekündigten 3D-HDTV-Fernsehern eingesetzt werden.                                 Bild: Felix Wessely

(23.04.2010) Sharp wird zur IFA Berlin im Herbst neben den neuen Aquos-LCD-Fernsehern mit neuem RGBY-Quattron-LCD nun auch schon 3D-Full-HD-Fernseher zeigen, die dann noch im September erhältlich werden sollen. "Dass die 3D-Fernseher nun schon im Herbst in den Handel kommen können, hat sogar mich überrascht," so Frank Bolten, Geschäftsführer von Sharp Deutschland und Österreich zu "praktiker". Erst vor wenigen Tagen wurden in Wien die neuen Full-HD-Modelle mit dem neuen Vierfarb-Display "Quattron" gezeigt (siehe Meldung vom 15.04.2010: Sharp Quattron-LCD-Fernseher: Gewaltige Farbkraft).

Die neuen 3D-HDTV-Fernseher von Sharp arbeiten ebenfalls mit der RGBY-Quattron-Technologie, die also - wie bei den bereits gezeigten Sharp-Aquos-Modellen mit konventioneller 2D-Darstellung - auch extrem fein abgestufte, auch kräftige Farbdarstellung erwarten lässt. Abgesehen von der 3D-Technik als solcher sollen zwei Besonderheiten das plastische Fernsehvergnügen zusätzlich optimieren:

  • Dadurch, dass jedes Auge durch die 3D-Brille jeweils nur die Hälfte der Zeit das Bild sieht, erscheint es - logisch - halb so hell. Die Quattron-Displays sind zwar von Haus aus schon sehr hell einstellbar, aber für die 3D-Geräte wird die Helligkeit um den Faktor 1,8 erweitert um diese zwangsläufige Abdunklung bei der 3D-Darstellung aufzuheben.
  • Zweitens wurde die Bildwiederholrate für diese Geräte für die 3D-Darstellung optimiert. Bei zu kleiner Bildfrequenz würde es bei 3D-Darstellung zu Schmiereffekten - "Geisterbildern" - auf LCD-Panels kommen. Wie hoch die Bildfrequenz ist, wurde allerdings vorläufig nicht angegeben.

Die neuen 3D-HDTV-LCD-Fernseher von Sharp mit Quattron-RGBY-Display sollen erstmals bei der IFA Berlin Anfang September gezeigt und bereits kurz darauf erhältlich werden. Angaben zu den verfügbaren Typen und Preisen gibt es vorläufig nicht.

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Olympus Viewer 2: RAW-Entwickler für E-Serie, Pen

(23.04.2010) Ab Mai stellt Olympus mit Olympus Viewer 2 für alle Besitzer von Kameras ihrer E- und E-Pen-Serien - also FourThirds-SLRs und Micro-FourThirds-Kompakt-Systemkameras - einen neuen RAW-Entwickler kostenlos zum Download bereit. Olympus Viewer 2 löst die bisherigen RAW-Entwickler Olympus Master und Olympus Studio ab.

Olympus Master war bislang sozusagen die Hobbyfotografen-Variante mit Funktionen bis zum Kalenderdruck, Olympus Studio die Profi-Variante mit sehr tiefgreifenden Optimierungsmöglichkeiten und Funktionen bis zu "Leuchtpult" und Fernsteuerung der Kamera über den Computer. Neu ist, dass Viewer 2 kostenlos ist.

Über den Funktionsumfang sind vorläufig nur wenige Einzelheiten bekanntgegeben. Jedenfalls die weitreichenden Eingriffsmöglichkeiten bei der "Entwicklung" von Aufnahmen im RAW-Format von Olympus Studio dürften damit geboten werden. Auch werden alle Filtereffekte - u.a. Art-Filter -, die für die jeweilige Kamera möglich sind in der RAW-Entwicklung angewandt werden können. Ebenfalls soll damit die Bearbeitung von Videos möglich sein, die mit den Pen-Kameras aufgenommen werden können.

Olympus Viewer-1 war übrigens vor einigen Jahren die einfachere Alternative zu Olympus Studio zu den Olympus-SLRs, dürfte aber mit dem neuen außer dem Namen nicht viel gemeinsam haben.

Wenn der Funktionsumfang von Olympus Studio - und mehr - damit kostenlos zur Verfügung steht, erweitert das die Möglichkeiten mit den Kameras ganz erheblich. Vor allem für den Amateur ist Olympus Studio preislich wenig attraktiv gewesen. Olympus Viewer 2 spielt auch mit der Dateimanagement-Anwendung zusammen, die der E-PL1 beigepackt ist.

Olympus Viewer 2 soll für Windows ab XP SP2 inkl. Windows 7 und MacOS-X Snow Leopard im Mai über die Olympus-Website bereitgestellt werden.

Firmware-Update macht Olympus Pen E-P1, E-P2 und E-PL1 schneller

Ebenfalls neu - und bereits verfügbar - gibt es Firmware-Updates für die Kameras Olympus Pen E-P1, E-P2 und E-PL1. Wesentlichste Verbesserung ist ein deutlich beschleunigter Autofocus, was sich im Test von "praktiker" bereits gezeigt hatte.

Olympus Digital Camera Updater - neu für Firmware-Updates

Seit gestern gibt es ein separates Programm für Firmware-Updates, den "Olympus Digital Camera Updater", der für alle Olympus-Kameras verwendet werden kann. Firmware-Updates waren bislang nur als eine Funktion von Olympus Master und Olympus Studio möglich.

Download-Seite für Olympus Digital Camera Updater für Windows XP SP2 oder neuere Windows-Version: www.olympus-europa.com/consumer/208_7226.htm.

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