[COVER] ITM praktiker

ITM Newsroom
Meldungen Nr. 1040-1049
praktiker.at/news


Mit "ITM-Newsroom" gibt es für "ITM praktiker"-Leser - nicht regelmäßig! - Kurzmeldungen über aktuell vorgestellte neue Produkte, Technologien und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten zu "praktiker" und praktiker.at. - Es geht hier um alle jene Themen, die auch Gegenstand der Berichterstattung des "praktiker" sind: Audio, Video, Foto, TV/Heimkino, Telekommunikation, Navigation, Computer und - sowieso - Multimedia-Technologien.

[!>  Tiefergehende Behandlung der Themen sowie Testberichte, Grundlagenwissen und Hintergründe zu Technologien finden Sie bitte in den "praktiker"-Heften (kostenlos testen: Schnupperabo-Bestellung).



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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1049:
TERMIN-TIPP FÜR PRAKTIKER

Steirischer Wettersatellit-Pionier Willi Nordberg

[BILD] Dr. Willi Nordberg - (c) Kurt NordbergDer steirische Physiker Dr. Willi Nordberg gilt als der Vater des Wettersatelliten, den er als Mitarbeiter der US-Armee und Nasa federführend entwickelt hatte. Der erste Wettersatellit "Tiros 1" hatte am 1. April 1960 die ersten Aufnahmen der Erde übertragen.                                 Bild: © Kurt Nordberg

(12.04.2010) Satelliten zur Erdbeobachtung - vorerst für die Wetterbeobachtung - sind die Idee eines Steirers, der 1953 in die USA ausgewandert ist um dort im Dienst der US-Armee und später der Nasa den ersten Wettersatelliten zu schaffen: Der Physiker und Meteorologe Dr. Willi Nordberg (1930 - 1976). Aus Anlass seines 80. Geburtstags findet in seinem Geburtsort Fehring heuer vom 16. April bis 31. Oktober eine Ausstellung unter dem Titel "Nordberg - Der Weg in den Weltraum" statt. Fehring ist eine Gemeinde im Bezirk Feldbach, Steiermark.

Nordberg war führend an der Entwicklung des ersten Wettersatelliten "TIROS 1" beteiligt, der - ausgestattet mit einer Fernsehkamera - am 1. April 1960 aus dem Weltraum erstmals Aufnahmen von der Erde lieferte.

Die weiteren Forschungsarbeiten von Dr. Nordberg - darunter die Satellitenprogramme Nimbus und LANDSAT - brachten revolutionäre Fortschritte in der globalen Erdbeobachtung. Zuletzt war er ab 1974 Direktor der Nasa-Abteilung für Weltraumanwendung. Im Jahr 1976 ist Dr. Willi Nordberg im Alter von 46 Jahren an Krebs gestorben. Er gilt heute als Pionier eines globalen Umweltüberwachungssystems.

Die Ausstellung gibt Einblick nicht nur in die Geschichte der Wettersatelliten, sondern auch allgemein in die Weltraumfahrt von den ersten Experimenten der Raketenpioniere über die sowjetischen Weltraumsatelliten "Sputnik" und die Mondlandung durch "Apollo 11" bis hin zum ersten Österreicher im All, Franz Viehböck. Vermittelt wird dabei auch, wie Raketen und Satelliten funktionieren und wie Weltraumforschung und Meteorologie zusammenhängen.

Ausstellung: "Nordberg - Der Weg in den Weltraum", 16.4. bis 31.10.2010, jeweils dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr im Gerberhaus Fehring, 8350 Fehring, Grazerstraße 1.

Außerdem findet am 17.4.2010 von 9 bis 18 Uhr im Kleinen Kultursaal des Gerberhaus Fehring ein Symposium zum Ausstellungsthema statt.

=>> www.nordberg-fehring.at

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1048:

Panasonic SC-BTX77/SC-BT330: BD-Heimkino 2.1, 5.1

[BILD] Panasonic SC-BTX77 - (c) PanasonicNeues Blu-ray-Disc-Player-Heimkino-Soundsystem 2.1 mit zwei eleganten Tischsäulen-Lautsprechern und massivem Subwoofer mit seitlicher Abstrahlung: Panasonic SC-BTX77.                         Bild: © Panasonic

(09.04.2010) Vier neue BD-Heimkino-Systeme kommen noch im April von Panasonic mit 2.1- und 5.1-Kanal in jeweils zwei Varianten. Die beiden 5.1 Blu-ray Heimkino-Systeme SC-BT330 und SC-BT230 bieten u.a. Features wie DLNA, VIERA Cast und Cinema Surround-Sound. Die neuen 2.1 Blu-ray Heimkinosysteme SC-BTX77 und SC-BTX75 zeichnen sich neben technischen Schmankerln durch ein elegantes, extrem flaches Design aus. Alle vier Anlagen haben ein integriertes iPod-Dock.

Panasonic SC-BTX77 und SC-BTX75

Die beiden 2.1 Blu-ray Heimkino-Systeme SC-BTX77 und SC-BTX75 bieten 7.1 Virtual Surround-Technologie über zwei Lautsprecher und Subwoofer. Die bewährte P4HD-Bildtechnologie sorgt zusammen mit dem PHL Reference Chroma Prozessor Plus und dem adaptiven Chroma-Upsampling für eine beeindruckende Farbdarstellung, hohe Detailauflösung und flüssige Bewegungsdarstellung. Das Multiformat-Laufwerk - hinter einer sich auf Tastendruck öffnenden, motorisch betriebenen Frontblende - spielt neben Blu-ray-Disc auch alle gängigen DVD- und CD-Formate.

Die bessere der beiden, die SC-BTX77, bietet mit Internet-Zugang BD-Live sowie ausgewählte Online-Angebote des Panasonic Dienstes VIERA Cast. Weiters hat die SC-BTX77 gegenüber der "kleineren" zwei Tischsäulen-Lautsprecher statt kleiner Regalboxen.

Die Panasonic SC-BTX75 soll knapp 500 EUR kosten, die SC-BTX77 knapp 700 EUR.

Panasonic SC-BT330 und SC-BT230

Die 5.1-Heimkino-Systeme SC-BT330 und SC-BT230 glänzen mit umfangreicher Ausstattung, erstklassiger Bild- und Tonqualität. Sie bestehen aus Multiformat-Player, Radio und Verstärker mit 1000 Watt RMS-Gesamtleistung sowie allen für den fülligen Kinosound benötigten Lautsprecher. Mittels optionalem Wireless-Surround-Set SH-FX71 kann die Signalübertragung zu den rückwärtigen Lautsprechern per Funk erfolgen.

Neben Blu-ray Discs können auch alle gängigen DVD- und CD-Formate wiedergegeben werden. Wie "praktiker"-Tests regelmäßig ergeben sind die Panasonic DVD- und auch BD-Player durchaus HighEnd-Klasse auch bei der Wiedergabe von Audio-CDs. - Für optimale Bilder gibt es auch bei diesen beiden Anlagen P4HD-Bildverarbeitung. Ein integrierter Upscaler bis 1080p stellt herkömmliches DVD-Material mit nahezu High Definition-Qualität dar.

Eine Netzwerk- und Internet-Verbindung ermöglicht zudem den direkten Zugriff auf VIERA Cast. So können auf dem angeschlossenen Bildschirm Videos von YouTube, Börseninformationen von Bloomberg, die neuesten Nachrichten der ARD-Tagesschau oder eine Diashow von Picasa angeschaut werden. Außerdem gibt es BD-Live. Über das Netzwerk kann dank DLNA-Funktionalität auf Filme und Fotos, die auf einem Computer gespeichert sind, zugegriffen werden. Weiters gibt es auch einen SD/SDHC/SDXC-Kartenslot, über den Filme - auch AVCHD - und Fotos angeschaut werden können. Über zwei USB-Host-Anschlüsse können Musik, Filme und Fotos wiedergegeben werden.

Im Zusammenspiel mit einem neuen Panasonic Blu-ray-Recorder können auch aufgezeichnete TV-Sendungen und AVCHD-Filme via Netzwerk abgespielt werden. So wird der Recorder zum Server dieser Heimkino-Anlagen. Die Verbindung erfolgt dafür per Ethernet oder kabellos via WLAN-USB-Adapter DY-WL10.

Der Unterschied zwischen SC-BT330 und SC-BT230 liegt in den Lautsprecher links und rechts vorne sowie im Subwoofer: Beim SC-BT330 ist es ein Kelton-Subwoofer mit zusätzlicher passiver 25-cm-Membran, beim SC-BT230 ein etwas einfacherer Bassreflex-Subwoofer, beim SC-BT-330 gibt es links und rechts vorne schlanke Bodensäulen-Lautsprecher und extra steife Bambus-Membranen statt Lautsprechern im Regalbox-Format.

Das Panasonic SC-BT330 soll knapp 600 EUR kosten, das SC-BT230 knapp 500 EUR.

Zuckerl: Bei erster Lieferung ist ein BD-Kinofilm dabei

Als limitierte Einführungsaktion für alle vier BD-Heimkino-Anlagen ist bei den ersten ausgelieferten Geräten ab 23. April die Blu-ray-Disc des Films "Avatar - Aufbruch nach Pandora" dabei.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1047:

Canon XF305/300: Profi-Full-HD-Camcorder mit 4:2:2

[BILD] Canon XF305 / XF300 - (c) CanonProfi-Full-HD-Camcorder Canon XF305 und XF300 mit 3-CMOS-Bildsensoreinheit, Aufzeichnung auf Compact-Flash, 4:2:2-Abtastung und 18-fach-Zoom mit Canon-TV-Objektiv-Technologien.                     Bild: © Canon

(08.04.2010) Für den Juni hat Canon zwei neue Profi-Camcorder in der Semiprofi-Preisklasse angekündigt: Canon XF300 und XF305 sind Full-HD-Camcorder mit 3-1/3-Inch-CMOS-Bildsensoreinheit, Speicherung in 4:2:2-Abtastung auf Compact-Flash in einer Datenrate von bis zu 50Mbps. Das fest angebaute 18-fach-Zoom hat eine Anfangsbrennweite von 29,3 mm äquiv. KB. Ansonsten: Ein wahres Paradies für die volle Steuerkontrolle des versierten Kameramanns. XF300 und XF305 sind ident bis auf zusätzliche Funktionen beim XF305 zur Einbindung in ein Studioumfeld und gleichzeitiges Arbeiten mit mehreren Camcordern.

Neben den bereits bekannten Spezialitäten der Camcorder-Serie, was die komplette Kontrolle über die Einstellungen ermöglicht, wird als herausragendste Besonderheit im Dateiformat MXF mit 4:2:2-Abtastung gespeichert. Normal bei allen Formaten von Mini-DV und HDV über AVCHD bis Standard-MPEG2 ist eine 4:2:0-Abtastung. Daher speichert der neue Camcorder Farben in doppelter Auflösung als normalerweise üblich, was vor allem größeren Spielraum für professionelle Nachbearbeitung bietet. Dies kombiniert mit der extrem hohen Datenrate von 50Mbps lässt exzeptionelle Bildqualität erwarten.

Das Dateiformat MXF kann mit den wichtigsten Profi-Video-Bearbeitungsprogrammen von Adobe, Apple, Avid und Grass Valley verarbeitet werden. Mitgeliefert wird das Programm XF-Utility.

Das Objektiv ist ein professionelles L-Serie-Objektiv, ist ein 18-fach-Zoom mit einer Anfangsbrennweite von 29,3 mm äquiv. KB und ist mit einer Anfangsöffnung von 1:1,6 sehr lichtstark. Beispielsweise zur Reduzierung chromatischer Aberrationen gibt es im vorderen Bereich des Objektivs eine Linse mit hohem Brechungsindex und geringer Dispersion (Hi-UD). Diese Technologie wurde bislang nur bei Canon-TV-Objektiven eingesetzt. Als Besonderheit für die Handhabung haben Zoom- und Schärfering jeweils eine mechanische Begrenzung an den Endpunkten und es gibt einen separaten Blendenring. Extra schnellen Autofocus gibt es mit Instant-AF und es gibt ein neues Bildstabilisierungssystem mit den drei Modi Standard, Dynamik und Powered-IS.

Zum schnellen Auslesen der Daten aus den CMOS-Bildsensoren hat Canon eine spezielle Technologie zur Minimierung des "Rolling-Shutter-Effekt" eingesetzt, der ansonsten bei Camcordern mit CMOS-Bildsensor beobachtet werden kann.

Zur Datenspeicherung gibt es zwei Steckplätze für Compact-Flash. Interessant dabei ist, dass auch während einer laufenden Aufnahme die Karte im gerade nicht aktiven Steckplatz gewechselt werden kann. Dadurch sind sogar unendlich lange Aufnahmen möglich. Sobald eine Speicherkarte voll ist, wird nahtlos auf die Speicherkarte im anderen Steckplatz weitergeschrieben.

Für die Einbindung in ein Studioumfeld oder bei der Arbeit mit mehreren Camcordern ist der XF305 mit einem HD-SDI-Ausgang, einem GENLOCK-Eingang und einem Timecode-Eingang/Ausgang ausgestattet.

Die beiden Camcorder sollen im Juni verfügbar werden. Die Preise sind derzeit noch nicht bekannt dürften aber irgendwo in der Größenordnung zwischen 5000 und 7000 EUR liegen.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1046:

SoftMaker Office 2010 für Linux verarbeitet docx

[BILD] SoftMaker Office 2010 für Linux - (c) SoftMakerMit SoftMaker Office 2010 für Linux gibt es eine auch mit den aktuellen MS-Office-2007-Dokumentformaten kompatible Office-Suite für Linux.                           Bild: © SoftMaker

(07.04.2010) SoftMaker Office 2010 ist die stärkste Konkurrenz zu Microsoft Office und kann auch die neuen MS-Office-2007-Formate verarbeiten: MS-Word-Format docx lesen und schreiben und MS-Excel-Format xlsx lesen. Soeben ist aus dem deutschen Softwarehaus "SoftMaker" das SoftMaker Office 2010 für Linux erschienen, eine Office-Suite bestehend aus Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationsprogramm als MS-Office-kompatible Pendants zu MS-Word, MS-Excel und MS-Powerpoint. Bei SoftMaker heißt das TextMaker, PlanMaker und SoftMaker Presentations.

Besonderheit ist, dass neben der sowieso vorhandenen Rechtschreibprüfung auch Langenscheidt-Fremdsprachenwörterbücher mit jeweils 130.000 Wörtern (Umfang der Taschenwörterbücher) für Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch enthalten sind. Besonders bemerkenswert aber ist, dass auch zwei Duden-Wörterbücher enthalten sind: Das deutsche Universalwörterbuch und Das große Fremdwörterbuch.

Im Vergleich zum kostenlosen OpenOffice.org bietet SoftMaker Office bekanntlich erheblich höhere Kompatibilität zu den MS-Office-Dokumentformaten bei besonders komplexen Dokumenten, arbeitet schneller und OpenOffice.org unterstützt nicht die MS-Office-2007-Dokumentformate, die inzwischen zunehmend häufiger eingesetzt werden.

Definitive Vorteile von SoftMaker Office allgemein gegenüber MS-Office sind - neben einigen Funktionen, die besser gelöst sind oder zusätzlich vorhanden sind, was aber auch Geschmackssache sein kann - geringere Anforderungen an die Hardware und die Möglichkeit, SoftMaker Office 2010 auch auf einem USB-Stick zu installieren zur Verwendung unterwegs an jedem Computer.

Der spezielle Vorteil von SoftMaker Office für Linux ist freilich, dass es MS-Office für Linux gar nicht gibt.

Eine Lizenz kostet knapp 70 EUR und gilt für bis zu drei Installationen; egal ob für Firmen oder private Nutzung. Es gibt dabei keinen Kopierschutz. Eine 30 Tage lang gültige Testversion ist kostenlos über die Website des Herstellers herunterladbar.

=>> www.softmaker.de

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1045:

APA-OTS: Kostenlose iPhone-App für PR-Meldungen

[BILD] iPhone-App von APA-OTS - (c) APA-OTSNeue iPhone-App von APA-OTS bietet zusätzliche Möglichkeiten zum Selektieren, Ordnen und auch Weiterverbreiten der täglich 300 über APA-OTS einlangenden Presse-Aussendungen über das iPhone.                           Bild: © APA-OTS

(06.04.2010) APA-OTS ist ein Dienst der größten Nachrichtenagentur Österreichs, über den Aussendungen an die Presse von Firmen, Organisationen und politischen Parteien verbreitet werden. Ab sofort gibt es kostenlos eine iPhone-App, mit der diese Aussendungen jeweils aktuell am iPhone angezeigt werden. Pro Tag gibt es etwa 300 Aussendungen, die in der iPhone-App in mehrere Channels gegliedert werden und solcherart nach den eigenen Interessen selektiert angezeigt werden können. Weiters gibt es Möglichkeiten für Bookmarks, Geocoding und Sharing-Funktion für Social Networks.

Das iPhone soll auch bislang schon das für mobilen Zugriff auf den Dienst APA-OTS am stärksten genutzte Gerät sein. Die Seite kann auch normal über einen Webbrowser aufgerufen werden. Mit der iPhone-App werden zusätzliche Möglichkeiten zur Darstellung und Selektion geboten.

Die Inhalte sind in die Channels Politik, Wirtschaft, Finanzen, Chronik, Kultur, Tourismus, IT und Medien gegliedert. Auch sämtliche multimediale Inhalte, wie Bilder und Videos sowie Termin- und Geodaten sind in der iPhone-App benutzerfreundlich aufbereitet. Weiters kann jede Aussendung direkt in der App auf Facebook und Twitter gepostet, dort kommentiert und an Freunde und Follower weiter verbreitet werden. Bookmarks ermöglichen es, interessante Aussendungen zu markieren und später wieder aufzurufen.

=>> itunes.apple.com/ca/app/apa-ots/id360706674?mt=8

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1044:

Deutsche Ministerin droht Facebook mit Austritt

(05.04.2010) "Spiegel online" hat heute einen Offenen Brief der deutschen Ministerin für Verbraucherschutz Ilse Aigner, gerichtet an den Chef von Facebook Mark Zuckerberg veröffentlicht, in dem sie in gelungener Nachahmung des Stils einer Klassensprecherin einer Hauptschule diesen dazu auffordert den Datenschutz ernst zu nehmen, andernfalls sie ihre Facebook-Mitgliedschaft beenden würde. Das dürfte kein verspäteter Aprilscherz sein.

Der Anlass: Facebook hat seine Datenschutzrichtlinie dahingehend geändert, dass nun Nutzerdaten automatisch an Dritte weitergeleitet werden können, was eigentlich nicht sonderlich überraschend sein dürfte. Das ist wohl der eigentliche Geschäftszweck eines kostenlos zugänglichen Sozialen Netzwerks. Nach der neuen Facebook-Datenschutzrichtlinie dürfen Daten wie Name, Alter, Geschlecht, Profilbilder und der Computer-Standort weitergegeben werden.

Auszug aus dem Brief:

"Wie Sie wissen, setze ich mich als Bundesverbraucherministerin mit Nachdruck dafür ein, dass der Schutz personenbezogener Daten im Internet gewährleistet wird. Privates muss privat bleiben - ich denke, ich spreche hier für viele Internet-Nutzer. Leider achtet Facebook diesen Wunsch nicht, was auch durch die jüngste Studie der "Stiftung Warentest" belegt wurde. Facebook schneidet hier schlecht ab. Im Umgang mit Benutzerdaten und bei Nutzerrechten ist jeweils die Note "mangelhaft" vergeben worden. Bei der Datensicherheit hat sich Facebook nicht in die Karten blicken lassen - dafür gab es ebenfalls die Note 5."

Und sie schließt mit der Drohung:

"Sollte Facebook nicht bereit sein, seine Firmenpolitik zu ändern und die eklatanten Missstände zu beheben, sehe ich mich gezwungen, meine Mitgliedschaft zu beenden."

=>> www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,687280,00.html

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1043:

Apple iPad: Blow-up eines begabten Multimedia-PDA

[BILD] Apple iPad mit Tastatur iPad Keyboard Dock - (c) AppleApple iPad ist ein "Multimedia-PDA mit großem Bildschirm", sieht aus wie ein aufgeblasenes iPhone. Hier im Bild mit der - separat erhältlichen - externen Tastatur iPad Keyboard Dock.                     Bild: © Apple

(03.04.2010) Heute wurde in den USA mit dem Verkauf des lange angekündigten Apple iPad begonnen. iPad ist ein aufgeblasenes iPhone und liegt daher in der Mitte zwischen iPhone und Tablet-PC, wobei es sich weder um ein Telefon noch um einen Computer im Sinne eines Arbeitsgeräts handelt. Das iPad hat ein 9,7-Inch-großes Touch-Widescreen-LCD mit 1024 x 768px, 16, 32 oder 64GB Flash-Massenspeicher, WLAN-Schnittstelle und es gibt eine Variante mit 3G-GSM-Schnittstelle für Datendienst (nicht Telefonie). Wie beim iPhone gibt es weder einen USB-Anschluss für externen Massenspeicher noch Steckplatz für Speicherkarten. Es handelt sich dabei also um ein Sub-System zu einem Mac oder Windows-PC resp. zur Anbindung an webbasierte Speicherdienste ("Cloud Computing"). Der Datenabgleich mit einem Mac oder PC erfolgt - wie bei iPod und iPhone - über iTunes. Die Zeicheneingabe erfolgt über eine eingeblendete Tastatur oder die als Zubehör erhältliche Tastatur iPad Keyboard Dock.

Das Betriebssystem ist eine Variante jenes des iPhone - iPhone OS 3.2 -, weshalb auch iPhone Apps damit funktionieren. Multitasking soll prinzipiell möglich, aber nur für einige Anwendungen freigeschaltet sein. Der Processor ist ein 1-GHz-Apple-A4-SOC-Chip (SOC System On a Chip) mit besonders kleiner Leistungsaufnahme.

Multitouch-LCD und nur wenige Tasten

An Bedienelementen gibt es Taster für Ein/Aus, Verriegeln der Vertikal-/ Horizontal-Anzeige-Umschaltung, Lautstärke und eine "Home"-Taste. Hauptsächlich erfolgt die Bedienung über den Multitouch-Screen, wie beispielsweise vom iPhone bereits bekannt. An Anschlüssen gibt es einen 30-poligen Dock-Anschluss, Stereo-Klinke 3,5 mm für Kopfhörer und bei der Ausführung mit 3G-GSM-Modul einen Steckplatz für eine Micro-SIM-Karte (!). Integriert sind Lautsprecher, Beschleunigungssensor, Umgebungslichtsensor, Mikrofon, WLAN- und Bluetooth-Adapter. Vielleicht überraschend ist, dass keine Kamera integriert ist.

Positionsbestimmung soll über WLAN oder - bei iPad mit GSM/UMTS-Adapter - Mobilfunknetz möglich sein; wie das funktionieren soll, ist allerdings unklar von Apple angegeben. In der GSM/UMTS-Variante soll A-GPS geboten werden, was einen GPS-Receiver vermuten lässt, der aber nicht erwähnt wird. Die Variante mit Nur-WLAN hat jedenfalls keinen GPS-Receiver, weshalb damit Navigation ohne separaten GPS-Receiver nicht ernsthaft möglich sein dürfte.

Mit den vorinstallierten Anwendungen gibt es u.a. PIM-Anwendungen für Kalender, Aufgaben, Kontakte, Notizen etc., E-Mail-Client, Safari-Webbrowser, E-Book-Reader und Wiedergabemöglichkeit für Audio und Video. Zur Darstellung von Dateianhängen bei E-Mails gibt es Viewer für die gängigsten Dokumentformate, darunter auch das aktuelle MS-Word-Format docx.

Die Speisung erfolgt aus einem Lithium-Polymer-Akku und soll für den Betrieb von bis zu zehn Stunden reichen bei Web-Surfen via WLAN oder Abspielen von Musik oder Video. Ein Ladegerät ist dabei, der Akku kann aber auch über die USB-Schnittstelle eines Computers geladen werden. Die Abmessungen des iPad sind ca. 243 x 190 x 13 mm, das Gewicht ca. 0,7kg.

Schnittstellen-Adapter für VGA, SD-Karte, USB zur Kamera

Als Zubehör gibt es ein "iPad Camera Connection Kit". Dieses besteht aus zwei Adapter-Steckern für die 30-polige Steckerleiste. Einer mit USB-Buchse und einer mit einem Steckplatz für SD-Speicherkarte. Von Apple wird das zwar explizit nur für die Übertragung von Fotos und Videos und zum Anschließen einer Kamera via USB beschrieben, aber möglicherweise kann das auch für die Übertragung anderer Datenformate verwendet werden. Jedenfalls ist es sonderbar, dass USB-Buchse und Karten-Slot nicht im iPad eingebaut sind; so winzig ist das Gerät ja nicht.

Außer den bereits von iPod und iPhone bekannten Adaptern für AV-Signale gibt es als Zubehör neben einem Video-Kabel für Komponentensignal mit drei Cinch-Steckern auch einen VGA-Adapter, sodass also ein Computer-Monitor oder Fernseher mit VGA-Schnittstelle angeschlossen werden kann. Auch über die VGA-Schnittstelle soll die Auflösung von 1024 x 768px sein.

Neue Gerätekategorie - Zielgruppe noch offen

Apple iPad ist primär ein Gerät für das Konsumieren von Inhalten und Nutzen von Internet-Diensten. Zum ernsthaften Arbeiten ist das iPad allein wegen der - zumindest in der Grundausstattung - fehlenden Möglichkeit, unterwegs Daten auf einen externen Datenträger zu überspielen - zur privaten Datensicherung - weniger gut geeignet.

Beim iPad handelt es sich um eine neue Geräte-Kategorie, weshalb Vergleiche - auch mit dem oberflächlich ähnlichen Tablet-PC - nicht sinnvoll sind. Im Grunde ist das iPad mehr ein portabler Internet-Fernseher mit PDA-Funktionalität bei großem Bildschirm. Also vielleicht das Gerät, mit dem man unterwegs Fahr- und Wartezeiten mit Spielen, Lesen, Websurfen oder Videoschauen verbringt. Dafür ist der größere Bildschirm für alle, die älter als 15 Jahre alt sind vielleicht angenehmer als ein Multimedia-PDA.

"Multimedia-PDA mit großem Bildschirm" würde eine Kategorisierung wohl am ehesten treffen.

Hinsichtlich der eigentlichen Zielgruppe soll man daher auch bei Apple noch keine klaren Vorstellungen haben. Abgesehen von den Apple-Jüngern wird sich das - wie bei jeder neuen Gerätekategorie - erst zeigen. Letztlich waren auch Smartphones noch nicht so der Renner bevor die Kategorie mit dem iPhone neu erfunden wurde.

Apple iPad ist auch Einkaufsterminal - wie iPhone

Selbstverständlich handelt es sich bei Apple iPad - so wie auch bei iPhone - nicht ganz nebensächlich auch um ein Einkaufsterminal zum iTunes-Store für Musik und Videos, für E-Books und auch iPhone Apps. Während beim iPod der Einkauf nur über den Mac oder PC möglich ist, funktioniert das bei iPhone und iPad auch über das Gerät selbst.

Bei Content oder Software zur Nutzung direkt am Gerät wird das gleich installiert resp. am richtigen Speicherort abgelegt, was vor allem für Computer-Laien das Killerfeature ist, das sowohl bei iPod als auch iPhone wesentlich zum Erfolg beiträgt. Es ist heute keine Kunst mehr, ein Gerät mit Features vollzupacken. Die Kunst besteht längst daraus, diese auch mühelos nutzbar zu machen.

Allerdings gibt es auch Einschränkungen, die definitiv nicht anwenderfreundlich sind: Es spielen - wie auch bei iPhone - keine Adobe-Flash-Videos. Der Grund dafür dürfte sein, dass mit Adobe Flash auch Anwendungen programmiert werden können. Andererseits kann es aber dazu beitragen, dass für Videos vermehrt nicht-proprietäre Formate eingesetzt werden, wovon aber die iPad-Nutzer vorläufig nichts haben.

Keine Überraschung: Riesige Schlangen beim Verkaufsstart

Wie zu erwarten, hatte es beim Verkaufsstart riesige Schlangen gegeben von Leuten, die gekommen sind um ihre bereits vorbestellten iPads abzuholen. Apple-Gründer Steve Jobs hatte im Vorfeld bereits einige "Hochämter" abgehalten und Zeugnis abgelegt von den Wundern, die das neue Multimediagerät vollbringt: "It's magic!"

Der Preis des Apple iPad beträgt in den USA - je nach Speicherkapazität und mit oder ohne UMTS-Adapter (3G-GSM mit GPRS, EDGE, HSDPA, UTMS) zwischen 500 und 830 USD. Der Verkaufsstart in Österreich ist derzeit nicht bekannt, dürfte aber nicht vor Anfang Mai zu erwarten sein. Preise für Europa gibt es noch nicht, sie dürften aber in etwa knapp unter den US-Dollar-Preisen in Euro liegen.

Wie weit oder ob Apple iPad auch in Verbindung mit Mobiltelefon-Verträgen erhältlich sein wird, ist noch nicht bekannt. In den USA soll das UMTS-Modul auf AT&T gelockt sein. Die Variante mit UMTS-Modul soll aber auch in den USA erst in einigen Wochen erhältlich sein, vorerst gibt es auch dort nur die Ausführung mit Nur-WLAN.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1042:

Vienna Symphonic Library: 31.000 Vokal-Samples

[BILD] Herbert Tucmandl, Vienna Symphonic Library - (c) Vienna Symphonic LibraryDer Wiener Herbert Tucmandl - hier im Bild im Großen Saal des Wiener Konzerthaus - beschäftigt sich bereits seit zehn Jahren - inzwischen weltweit führend - mit der Synthetisierung von Musikinstrumenten, nun auch menschlicher Gesangsstimme.                                                   Bild: © Vienna Symphonic Library

(02.04.2010) Die Vienna Symphonic Library des Wieners Herbert Tucmandl bietet nun - weltweit einmalig - eine Bibliothek aus Vokal-Samples an, mit der menschliche Gesangsstimme wie ein Instrument über PC oder Mac gespielt werden kann. Die mit der DVD-Collection "Vienna Choir" erhältliche Bibliothek beinhaltet 31.000 Vokal-Samples der Vokale "A", und "U" für den gesamten Tonumfang der menschlichen Stimme sowie in verschiedenen Artikulationen und Dynamikabstufungen. Zudem stehen u.a. Silben wie "ta", "pa", "ra" oder "sa", jeweils in allen vier Stimmen-Registern Sopran, Alt, Tenor und Bass zur Verfügung.

Für die Aufnahmen der umfangreichen Sample-Library wurden Sängerinnen und Sänger der besten österreichischen Chöre ausgewählt, um so ein homogenes Klangbild zu erreichen, das sogar den höchsten Ansprüchen genügt. Mit dem neuen Produkt festigt die Vienna Symphonic Library ihre Stellung als Weltmarktführer im Bereich der virtuellen Orchestermusikproduktion.

"Vienna Choir" ergänzt die sehr umfangreiche Palette an virtuellen Orchesterinstrumenten des Wiener Unternehmens. Musikschaffende aus allen Bereichen können mit Hilfe virtueller Instrumente Orchester- und Chorwerke klanggetreu realisieren und so ihre Ideen bereits als fertiges Klangresultat Filmproduzenten, Regisseuren, Verlagen, Veranstaltern oder Agenturen präsentieren. Zudem können Änderungswünsche bezüglich Instrumentierung, Tempo, Länge oder Tonart rasch umgesetzt und sogar Stücke, die in Musikerkreisen bislang als "unspielbar" oder "unsingbar" gegolten haben, realisiert werden.

Musiker wie Herbie Hancock, Lenny Kravitz, Beyoncé, Céline Dion, Konstantin Wecker und Massive Attack nützen die Musiksoftware der Vienna Symphonic Library ebenso wie die Filmkomponisten Alan Silvestri, Danny Elfman, James Newton Howard sowie die Oscar-Preisträger A.R. Rahman und Michael Giacchino.

Seit dem Jahr 2000 werden unter der Leitung von Gründer und Geschäftsführer Herbert Tucmandl Einzeltöne und Tonfolgen aller Orchesterinstrumente, von der Solo-Violine bis zum Kontrabass-Ensemble, vom Heckelphon bis zum Bösendorfer Imperial, in der hierfür errichteten Silent Stage aufgenommen.

Derzeit sind mehr als 1,5 Mio. Samples auf DVD und als Download erhältlich. Das ist damit die mit Abstand größte Sammlung an Audio-Samples eines einzelnen Unternehmens.

=>> www.vsl.co.at

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1041:

Panasonic sucht ältesten 3-Chip-Camcorder: Jubiläum

[BILD] Panasonic 3-Chip-Bildsensoreinheit - (c) Felix WesselyBei der 3-Chip-Bildsensoreinheit wird das vom Objektiv erfasste Bild über ein Prismensystem in die drei Grundfarben Rot, Blau, Grün zerlegt und jeweils einem separaten Sensor zugeleitet. Solcherart kann an jedem Bildpunkt die Farbe exakt erfasst werden.                                 Bild: Felix Wessely

(29.03.2010) Panasonic feiert ein Jubiläum: Vor 15 Jahren wurde mit dem NV-DX1 die hochwertige 3-Chip- resp. 3-CCD-Sensor-Technologie erstmals in einem Amateur-Camcorder eingesetzt. Seitdem ist diese bis dahin nur für den Broadcast-Bereich zugängliche Technologie auch in Camcordern in erschwinglicher Preisklasse verfügbar. Anlässlich dieses 15-Jahre-Jubiläums sucht Panasonic nun ab 1. April den ältesten funktionstüchtigen Panasonic 3-Chip-Camcorder und tauscht diesen gegen einen neuen HDC-SD707 ein.

Normalerweise arbeiten Consumer-Camcorder mit einem 1-Chip-Sensor, bei dem die drei Grundfarben durch den bekannten Bayer-Filter gebildet werden. Mit der Aufsplittung der drei Grundfarben Rot, Blau und Grün über ein Prismensystem auf drei Bildsensoren wird an jedem Bildpunkt die akkurate Farbe erfasst. Das Ergebnis ist nicht nur perfekte Farbgenauigkeit, sondern auch brillantere und auch satter mögliche Farben. Diese Technologie war vorerst nur für - sehr teure - Broadcast-Camcorder realisierbar. Nicht nur wegen der Kosten, sondern auch wegen der Größe des doch erheblich aufwendigeren Bildaufnahmeteils, der statt nur aus einem Sensor aus einem Prismensystem und drei Bildsensoren besteht.

Panasonic ist es gelungen, diese Technologie so preiswert, kompakt und effizient herzustellen, sodass der Einsatz auch in Camcordern der Amateurklasse möglich wurde. Heute ist der 3-Chip-Sensor längst ein Standard-Feature bei allen Panasonic-Camcordern ab der mittleren Leistungsklasse. Dadurch, dass bei Camcordern mit Speicherung auf SD-Karte das Objektiv und der Bildaufnehmer die größten Bauteile sind, ist das inzwischen auch bei relativ kleinen Camcordern realisierbar.

Der aktuelle Panasonic HDC-SD707 bietet neben einem - no na - 3-Chip-Bildaufnehmer - in diesem Fall ein 3-MOS - Aufzeichnung in Full-HD-Auflösung mit 50p, Anfangsbrennweite des Zooms von 35 mm äquiv. KB, Möglichkeit für Aufnahme in 5.1-Surround und er hat einen Wert von knapp 1000 EUR (siehe Meldung vom 12.02.2010: Panasonic: 3-MOS-Full-HD-Camcorder mit Weitwinkel).

Ab 1. April - also ab kommendem Donnerstag - soll es auf der Website von Panasonic die Details zur Suche nach dem ältesten Panasonic 3-Chip-Camcorder geben, der dann gegen diesen HDC-SD707 eingetauscht wird.

=>> www.panasonic.de

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 1040:

LG soll heuer noch weltweit TV-Marktführer werden

[BILD] LG LE8500 - (c) LG ElectronicsLG LE8500: LCD-Fernseher mit LED-Hinterleuchtung, 200-Hz-Technologie und dynamischer Kontraststeuerung in nahezu rahmenlosem Design: Einer von 20 neuen Fernsehern mit denen LG Electronics noch heuer zum TV-Weltmarktführer durchstarten will.                                 Bild: © LG Electronics

(26.03.2010) LG Electronics hatte soeben gleich mehr als zwanzig neue "Infinia"-Fernseher vorgestellt, die in den nächsten Wochen erhältlich werden. Diese arbeiten zudem mit allen heute gängigen Technologien LCD, Plasma, OLED und LCD mit LED-Hinterleuchtung. Multimediale Angebote wie NetCast, kabelloser Netzwerk-, Internet- und AV-Anschluss, lassen damit das Wohnzimmer zum High-Tech-Kino werden. "Mit unseren Fernsehern kombinieren wir die neueste Technik mit optimaler Benutzerfreundlichkeit und eröffnen eine neue kabellose Welt voller interaktiver Möglichkeiten", so Charles Lee, CEO von LG Electronics Austria.

Lee verfolgt mit seinem Haus das maximale Ziel: "2010 wollen wir weltweit Marktführer im Fernseher-Segment werden - daher starten wir eine Fernseheroffensive mit über 20 neuen Modellen." LG ist mit dem Launch von acht LED LCD-, neun LCD-, einem OLED- und vier Plasmamodellen weltweit der Anbieter mit den meisten LCD-Fernseher-Modellen mit LED-Hinterleuchtung. Jedes Modell wird in verschiedenen Größen angeboten.

Dünn, stromsparend und leistungsstark

LG verspricht für seine neuen Fernseher in extrem schlankem Design herausragende Bildqualität und geringen Energieverbrauch. Für schrankenloses Entertainment gibt es Wi-Fi über Bluetooth, USB 2.0, DLNA, NetCast, HDMI, 3D-TV-Active, HD-DivX und Möglichkeit zum Videotelefonieren.

Das Topmodell unter den LCD-TVs mit LED-Hinterleuchtung ist der LE8500 mit 55, 47 oder 42 Inch. Full-LED-Slim mit Spot Control, TruMotion 200 Hz und nahezu rahmenloses Design und im Bild Tiefes Schwarz und frisches Weiß durch dynamische Kontraststeuerung ermöglicht. Der 47LE8500 in 47 Inch soll ab April um knapp 2000 EUR erhältlich werden.

Plasma-Fernseher im Borderless Design

Für Heimkino-Fans bringt LG sieben neue Plasma-Fernseher mit innovativen Features wie TruBlack-Filter, schützendes Skin Glass, THX, Full HD, Megakontrastverhältnis von 5,000.000:1, Dual-XD-Engine, 600 Hz und Picture Wizard. Die Plasma-Fernseher überzeugen weiters durch einen Energiesparmodus, stylisches Design und drahtlose Multimedia-Anwendungen. Das Topmodell bei den Plasma-Fernsehern ist der PK950. Der 60-Inch-große 60PK950 soll ab April um knapp 2500 EUR erhältlich werden.

Erster OLED-Fernseher von LG - Elegant mit maximalem Kontrastumfang

Der EL9500 mit 15 Inch ist HD-Ready (1366 x 768px) und beeindruckt mit gestochen scharfen Kontrasten von 10,000.000:1. Das ist der höchste Wert, der bislang bei LG erreicht wurde. Beim OLED-TV soll der Stromverbrauch um ein Drittel unter dem von LCD-Fernsehern liegen. Nur 3 mm Tiefe, eine Kontrastschärfe von 10,000.000:1 und Reaktionszeit von 0,001 ms sollen den LG-OLED zu einem der qualitativ und technologisch hochwertigsten Fernseher überhaupt machen. Der LG 15EL9500 ist LGs erster OLED-TV. Er ist für Anfang Mai in einer Größe von 15 Inch zu einem Preis von knapp 2000 EUR angekündigt.

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