[COVER] ITM praktiker

ITM Newsroom
Meldungen Nr. 970-979
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Mit "ITM-Newsroom" gibt es für "ITM praktiker"-Leser - nicht regelmäßig! - Kurzmeldungen über aktuell vorgestellte neue Produkte, Technologien und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten zu "praktiker" und praktiker.at. - Es geht hier um alle jene Themen, die auch Gegenstand der Berichterstattung des "praktiker" sind: Audio, Video, Foto, TV/Heimkino, Telekommunikation, Navigation, Computer und - sowieso - Multimedia-Technologien.

[!>  Tiefergehende Behandlung der Themen sowie Testberichte, Grundlagenwissen und Hintergründe zu Technologien finden Sie bitte in den "praktiker"-Heften (kostenlos testen: Schnupperabo-Bestellung).



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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 979:
HIGHLIGHT IM "praktiker"-TESTLABOR

Opera 10: USB-Stick-tauglich durch relative Pfade

(02.11.2009) Im Zuge der "praktiker"-Testarbeiten mit dem Webbrowser "Opera", Version 10 hat es sich herausgestellt, dass ab Version 10 nun auch eine sogenannte "portable" Verwendung möglich ist. Dies deswegen, weil seit Opera Version 10 die Dateipfade in den Konfigurationsdateien auch relativ zu jenem Ordner angegeben werden können in dem sich das Hauptprogramm von Opera befindet. Der Opera-Programmordner kann also einfach auf einen beliebigen Datenträger - oder auch Speicherort auf dem selben Datenträger - kopiert und von dort weg gestartet werden. Dadurch ist es auch möglich, verschieden konfigurierte Versionen für Testzwecke verwenden zu können.

Voraussetzung dafür ist, dass Opera als Singleuser-Variante installiert wird. Wahlweise werden die Platzhalter {Resource} für den Opera-Programmordner und {LargePrefs} für den Unterordner "profile" angegeben. Es funktioniert aber auch ohne Angabe von {Resource} und es kann auch der Unterordner "profile" statt {LargePrefs} angegeben werden. Jedenfalls funktionieren bei der derzeit aktuellen Version 10.01 beide Varianten. Eine offizielle Dokumentation für diese neue Vorgangsweise konnte noch nicht gefunden werden.

Beispiele unter der Annahme, dass Opera über den regulären Installer im Ordner "C:\Programme\Opera\" installiert ist:

  • Bisher: Keyboard Configuration=C:\Programme\Opera\ui\standard_keyboard.ini
    • Neu Variante 1: Keyboard Configuration=ui\standard_keyboard.ini
    • Neu Variante 2: Keyboard Configuration={Resources}ui\standard_keyboard.ini
  • Bisher: Local CSS File=C:\Programme\Opera\profile\styles\user.css
    • Neu Variante 1: Local CSS File=profile\styles\user.css
    • Neu Variante 2: Local CSS File={Resources}profile\styles\user.css
    • Neu Variante 3: Local CSS File={LargePrefs}styles\user.css

Die zu ändernden Pfade kommen in mehreren Dateien vor, die wichtigste ist operaprefs.ini. Es gibt auch einige andere Dateien mit Endung *.ini oder *.dat. Am besten ist es daher, über die Explorer-Suchfunktion nach der Zeichenkette entsprechend dem Installationspfad von Opera zu suchen. In diesem Fall wäre das also die Suche Nach der Zeichenkette "C:\Programme\Opera\". Die Pfade werden dann einfach mit einem Texteditor - beispielsweise Notepad - geändert. Für die Verwendung unterwegs - auf einem fremden PC - wird dann einfach der komplette Opera-Programmordner auf einen USB-Stick kopiert.

Für Updates von Opera wird einfach die reguläre Update-Funktion auf jenem PC verwendet, auf dem man Opera über den Installer installiert hat. Es wird möglicherweise mit der selbst umkopierten Version funktionieren, was aber mangels bereits vorhandener regulärer Updates noch nicht getestet werden konnte. Bei der Installation werden die Programmpfade in der Registry gespeichert. Diese Einträge werden für den Betrieb von Opera nicht gebraucht, dürften aber für Updates und das automatische Installieren von Plug-ins nötig sein. Installationen von Plug-ins und Updates sollten also immer am Installations-PC vorgenommen werden und die solcherart aktualisierte Opera-Installation wieder auf den USB-Stick kopiert werden.

Zur Verwendung bleibt also bei diesem Beispiel die Version, die am Installations-PC vorhanden ist, die Hauptversion. Für die Mitnahme wird der Opera-Ordner auf einen USB-Stick kopiert. Wenn unterwegs dann Lesezeichen oder andere Einstellungen geändert wurden, dann wird nach Rückkehr zum Installations-PC der komplette Opera-Ordner vom USB-Stick auf den Installations-PC kopiert, damit dort immer die Version mit den aktuellen Einstellungen vorhanden ist. Änderungen an Einstellungen, Hinzufügen von Lesezeichen, das Speichern von Passwörtern etc. kann sowieso auch unterwegs vorgenommen werden. Lediglich Updates und Nachinstallieren von Plug-ins sollte besser am Installations-PC vorgenommen werden.

Da diese Möglichkeit noch relativ neu ist, sollte man sich nicht absolut darauf verlassen, dass diese relativen Pfade in allen Situationen funktionieren. Falls also etwas nicht gefunden werden sollte, einfach in der betreffenden INI-Datei nachschauen und ggf. den fehlerhaften Pfad korrigieren. Fehler gibt es beispielsweise bei der Signatur-Datei für die E-Mail-Signatur des integrierten E-Mail-Clients von Opera. Ansonsten wurden diesbezüglich keine Fehler entdeckt, dürften aber jedenfalls mit Version 10.1 - dem ersten größeren Update - ausgeräumt sein.

[!> Direkte Änderungen an Konfigurationsdateien zu Programmen oder Betriebssystem sollten nur Versierte vornehmen. Programme können durch falsche Angaben unbrauchbar werden. Aus diesem Grund sollten immer Backups vor jeder Änderung erstellt werden. Die hier gemachten Angaben haben im Test funktioniert, eine Gewähr für die Funktion unter allen Systembedingungen und mit künftigen Programm-Versionen kann freilich nicht übernommen werden.

Die bislang für Opera nötigen Lösungen für portable Verwendung wie "Opera2go" zur Abänderung der Konfigurationsdateien und die von "praktiker" bislang empfohlene inoffizielle Opera-Variante "Opera@USB" sind damit - zumindest für Versierte - hinfällig. Die Änderungen an den Konfigurationsdateien müssen idR nur einmalig "händisch" vorgenommen werden.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 978:

Ericsson u. Samsung: 1. LTE-Modem für 4G arbeitet

[BILD] Samsung LTE-Modem - (c) SamsungSamsung LTE-Modem für die 4. GSM-Generation für High-Speed-Breitband-Verbindungen                           Bild: © Samsung

(27.10.2009) Ericsson und Samsung haben soeben die Kompatibilität zwischen dem weltweit ersten kommerziellen LTE-Endgerät von Samsung und dem Stockholmer LTE-Netz von Ericsson erfolgreich getestet. Für das LTE-Modem von Samsung liegt bereits die Bestellung eines skandinavischen Netzbetreibers vor. Damit sollen erste Anwender schon im Jahr 2010 mobiles High-Speed-Breitband der 4. Mobilfunkgeneration nutzen können.

Die LTE-Technologie bietet im Mobilfunk bisher nicht gekannte Leistungen bei den maximalen Datenübertragungsgeschwindigkeiten, bei der Effizienz des verwendeten Spektrums und den Verzögerungszeiten. So werden mit LTE Datenraten von bis zu mehr als 100 Mbps beim Empfang und bis zu mehr als 50 Mbps beim Versand möglich. LTE kann sowohl in neuen als auch vorhandenen Frequenzbändern eingesetzt werden. Die Technologie ist darauf ausgerichtet, die Kosten für den Netzbetrieb und die Wartung zu minimieren. Erste kommerzielle LTE-Netze sollen im Laufe des Jahres 2010 starten.

Bei dem Test, den Ericsson und Samsung erfolgreich in Stockholm durchgeführt hatten, wurde die Ende-zu-Ende-Verbindung über die FDD-Betriebsart von LTE realisiert.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 977:
IN EIGENER SACHE

Rocky is back: Tiefe Einblicke in iPhone bis AFU

[BILD] DI Christian Rockrohr - (c) Felix Wessely"praktiker"-Urgestein DI Christian Rockrohr ist Spezialist für Messtechnik, HF-Technik, reger Amateurfunker - hier im Bild mit den neuesten AFU-Handys von Icom und Yaesu - und enthusiastischer Nutzer von PDAs und Smartphones. Aktuell haben es ihm insbesonders iPhone und Google-Phone angetan                                 Bild: Felix Wessely

(25.10.2009) Wahre Große Buben scheinen niemals zu altern, auch wenn die Haare weiß geworden sind: Dipl.-Ing. Christian Rockrohr, bis vor ziemlich genau zehn Jahren jahrzehntelang ständiger freier Fachautor des "praktiker" wird künftig sporadisch wieder sein Wissen und seine Erfahrungen mit neuen Technologien und Produkten aus den Bereichen Amateurfunk, Mobilkommunikation und PDA resp. Smartphone den "praktiker"-Lesern vermitteln. Dies hatte sich kürzlich bei einem Wien-Besuch und Treffen im "Café Sperl" spontan ergeben.

Rockrohr ist Fachmann für Messtechnik, HF-Technik, Mobilkommunikation, ist ein äußerst aktiver Amateurfunker (OE4CRC) mit - Ehrensache - eigener Funkanlage in seinem Haus in der Nähe von München. Er war früher u.a. als Fachautor und Entwickler für nahezu alle größeren deutschsprachigen Funk- und Elektronik-Fachmagazine aktiv, ist Autor oder Co-Autor einiger einschlägiger Fachbücher und war zuletzt bei Rhode & Schwartz tätig.

Aktuell beschäftigt er sich freilich mit den aktuellen Technologien und Geräten der Amateurfunk-Szene und auch mit allgemein zugänglichen "Spielsachen" wie Google-Phone, Apple iPhone und Smartphones insbesonders von Nokia. Die ersten Berichte dürften noch heuer zu erwarten sein. Evtl. wird Rockrohr auch die eine oder andere News-Meldung an dieser Stelle verfassen und damit die Online-Redaktion ergänzen.

Letzte größere Aktivität von Rockrohr für unsere Leser war die bis Ende 1999 gelaufene, viel beachtete Serie "Weltempfang-Oldies" (siehe 1. Folge der Serie Weltempfang-Oldies als Leseprobe) mit Tipps zu Reparatur und Restaurierung sowie eingehender Behandlung der herausragendsten Weltempfänger-Modelle.

Neben zahlreichen Testberichten vom Sony DAT-Walkman mit genauer Erläuterung des SCMS - ja, das ist schon sehr lange her - über Satellitentelefon, GPS-Navigation (erstmals vor 15 Jahren, also vor Aufnahme des Regelbetriebs) und jeweils neue Weltempfänger bis zum AFU-Handy wurden "praktiker" Leser von Rockrohr auch in Details der Eigenschaften und Messverfahren für Digital-Funknetze - wie auch GSM - mit fundierten Grundlagenberichten eingeweiht. - In Kürze wieder - zu den derzeit brandaktuellen Themen - im "praktiker".

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 976:

Canon EOS-1D Mark IV: Profi-Werkzeug 10fps @16Mpx

[BILD] Canon EOS-ID Mark IV - (c) CanonNachfolgerin in der Canon-EOS-1D-Serie: EOS-ID Mark IV stark beschleunigt durch zweiten Digic-4-Processor, mehr AF-Felder und Full-HD-Video.                     Bild: © Canon

(23.10.2009) Für den Dezember hat Canon soeben mit der EOS-1D Mk.IV das Nachfolgemodell ihres aktuellen SLR-Flaggschiffs EOS-1D Mk.III angekündigt. Traditionell bei dieser Serie ist das APS-H-Aufnahmeformat (KB/1,3). Besonderheiten: CMOS-Sensor 16,1-Mpx eff., 10 fps bei Vollauflösung und 121 JPEGs in Folge und Schärfenachführung, 45 AF-Sensoren, davon 39 Kreuzsensoren, 2 Digic-4-Processoren im Parallelbetrieb, 63-Zonen-Belichtungsmessung, ISO-Normalbereich bis ISO 12800, High-ISO bis ISO 102400 und Full-HD-Video in allen relevanten Frameraten.

Beim AF-System handelt es sich um eine komplette Neuentwicklung. Es verfügt über 45 Sensoren, wovon 39 als Kreuzsensoren - mit Wirksamkeit für mindestens F2,8 - ausgeführt sind. Alle Focuspunkte sind - auch manuell - auswählbar. Das neue AF-Servo-II-AF-System soll auch bei der maximalen Bildrate von 10 fps nachfocussieren können, was durch einen separaten Processor ermöglicht wird. Auch Prädiktions-AF gibt es, also die Vorausberechnung der Lage eines sich zur Kamera hin oder weg bewegenden Elements für den Zeitpunkt der Belichtung.

Zudem eine Novität ist, dass bei der manuellen Auswahl von Focussierpunkten diese für Hoch- und Querformat separat festgelegt werden.

Wenn also beispielsweise bei Querformat rechts oben ein Focuspunkt gewählt wird und bei Hochformat in der Mitte oben, dann gilt die Auswahl jeweils entsprechend der Ausrichtung der Kamera. Normalerweise wäre der im Querformat rechts oben gewählte Focuspunkt bei Hochformat-Aufnahmen dann logisch links oben. Oder auch - je nachdem in welche Richtung man die Kamera für Hochformat verdreht - rechts unten. Die Kamera kann also drei Positionen für den Focuspunkt speichern: Querformat, Hochformat nach links verdreht, Hochformat nach rechts verdreht. Obwohl die 1D einen integrierten Hochformat-Auslöser hat und das Verdrehen nach rechts eher die Ausnahme sein wird. Eigentlich ist es erstaunlich, dass auf diese relativ simpel lösbare Idee bislang offenbar noch niemand gekommen ist. Für manche Fotografen könnte das das Killerfeature schlechthin sein.

Im LiveView-Modus ist mit der Neuen nun auch Kontrast-AF verfügbar; bei LiveView gibt es auch Gesichtserkennung. Verschlusszeiten gibt es ab 1/8000s, die kürzeste Blitzsynchronzeit - nur in Verbindung mit Speedlite-Blitzgeräten - ist 1/300s. Ebenfalls neu in dieser Serie ist eine Vignettierungskorrektur in der Kamera, wofür die Einstellungen für bis zu 40 Objektive gespeichert werden können. Durch den Doppel-Digic-Processor wird die Verarbeitungsdauer dadurch nicht beeinträchtigt, was durchaus bemerkenswert ist.

Die Canon EOS-1D Mk.IV schafft im Serienbildmodus bis zu 10 fps, wobei sogar die Schärfe nachgeführt wird. In Folge sind - bei voller Auflösung - bis zu 121 JPEG-Bilder oder 28 Bilder im RAW-Format möglich. Voraussetzung für das Erreichen dieser Maximalwerte ist die Verwendung schnellster Speicherkarten.

Für das Speichern der RAW-Daten gibt es die von Canon entwickelte Spezialität verschiedener Bildgrößen; im Grunde als Quasi-RAW-Daten, aber mit vollen Bearbeitungsmöglichkeiten: Standard-RAW mit 16,1 Mpx, M-RAW mit 9 Mpx und S-RAW mit 4 Mpx. Bei S-RAW - exakt ein Viertel der Gesamtauflösung und daher pro Bildpunkt vier Sensoren - gibt es native Vollfarbe für jeden Bildpunkt.

Hinsichtlich der ISO-Empfindlichkeit gibt es bei der EOS-1D Mk. IV einen Normalbereich für ISO 100 bis ISO 12800 und einen High-ISO-Bereich für Empfindlichkeit bis ISO 102400. Zusätzlich können auch ISO 50 eingestellt werden. Hinsichtlich der beiden ISO-Obergrenzen sind die Eckdaten gleich wie bei der kürzlich vorgestellten Nikon D3s, die allerdings eine kleinere Auflösung bei größerem Sensor und damit - hinsichtlich der physikalischen Voraussetzungen jedenfalls - im Vorteil ist.

Weiters dient die EOS-1D Mk. IV auch als ziemlich vollwertiger Full-HD-Camcorder mit wählbaren Frameraten 24, 25 oder 30 fps. Die Belichtung lässt sich auch für Videoaufnahmen - so wie bei der EOS-5D Mk.II durch ein erstes Firmware-Update nachgereicht - manuell einstellen. Die Audio-Aufnahme erfolgt wahlweise über ein integriertes Mono-Mikrofon oder über extern über Klinkenbuchse anschließbare Mikrofone in Stereo.

Für die Speicherung gibt es zwei Kartenslots, einer für CF und einer für SD(HC). Es ist dabei beispielsweise möglich, von einer Aufnahme die RAW-Datei auf CF und die JPEG-Datei auf SD(HC)-Karte zu speichern.

Die EOS-1D ist das Arbeitstier von Canon vor allem für schnelle Reportagen und dabei insbesonders Sport. Sie verfügt nicht nur über alle Attribute einer Profikamera hinsichtlich Geschwindigkeit - die nun durch die zwei Processoren erheblich zusätzlich beschleunigt sein dürfte - als auch Robustheit und maximale Möglichkeiten hinsichtlich der Variations- und Erweiterungsmöglichkeiten. So auch wechselbare Sucherscheiben, Magnesiumgehäuse, Haltbarkeit des Verschlusses für 300.000 Auslösungen typ. etc.

Das Canon-APS-H-Format - KB/1,3 - ist Tradition bei der "Sport-Linie" der 1D-Kameraserie, bringt aber gegenüber KB-Format freilich keine grundsätzlichen Vorteile, weil die selben Objektive wie für KB-Format eingesetzt werden. Es gibt - im Gegensatz zu KB/1,5 - keine speziell für den KB/1,3-Bildkreis gerechneten Objektive von Canon. Ihre Hauptanwendung ist der extreme Telebereich und extreme Anforderungen an die Schnelligkeit. Für Kleinbild-Vollformat gibt es bekanntlich die Nebenlinie EOS-1Ds.

Die Canon EOS-1D Mark IV soll im Dezember um knapp 4800 EUR erhältlich werden.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 975:

HP LaserJet CP3015: Sparefroh für Vieldrucker

[BILD] HP LaserJet CP3015 - (c) Hewlett PackardDie Schwarzweiß-LaserJet-Serie für kleinere Teams unter den neuen mit Instant-On-Technologie und höherer Energie-Effizienz: HP LaserJet CP3015                                       Bild: © Hewlett Packard

(21.10.2009) Gleich drei neue Profi-Laserdrucker stellt Hewlett Packard mit HP LaserJet CP4525, CP5225 und P3015 vor. Die zwei Farb- und der eine Mono-Laserdrucker P3015 tragen das Energy-Star-Logo u.a. wegen besonderer Energie-Effizienz. Zusätzlich spart die Instant-On-Funktion bis zu 50 Prozent Energie gegenüber Druckermodellen mit konventioneller Aufwärmtechnologie. Damit wird die erste Seite innerhalb weniger Sekunden nach dem Einschalten ausgegeben. Also schnellere Bereitschaft bei gleichzeitig kleinerem Stromverbrauch.

Zwei der neuen Modelle verfügen zudem über erweiterte Sicherheitsfunktionen, sodass kritische Daten im Gerätespeicher sicher verwahrt werden. Zusätzlich gibt es bei diesen die Möglichkeit zur Authentifizierung über PIN und Magnetstreifenkarte. - Hier die wesentlichen Eigenschaften der drei neuen Modelle:

HP Color LaserJet Enterprise CP4520 Serie

Die LaserJet Drucker der CP4520-Serie sind robuste und vielseitige A4-Farbdrucker für den Einsatz für größere Teams. Das Gerät bietet die kostengünstigsten Druckkosten der HP Color LaserJets Familie. Es gibt drei verschiedene Modelle dieses Typs: CP4525n, CP4525dn und CP4525xh. - Verfügbar ab November zu Preisen von knapp 1250 bis 3000 EUR.

HP Color LaserJet Professional CP5220 Serie

Die Farbdrucker-Serie CP5220 bietet unter anderem Netzwerkkompatibilität für einfaches Ansteuern von verschiedenen Arbeitsplätzen. Die Drucker liefern professionelle und hochwertige Drucke in allen Größen (bis über DIN A3) - von Postkarten bis Poster. Sie eignen sich besonders für kleine Teams in nicht verwalteten Druckumgebungen. Die Geräte der CP4520-Serie sind ausgestattet mit Embedded Networking-Funktionen und sind die kostengünstigste A3-Variante der HP-LaserJet-Reihe mit automatischem Farb-Duplex-Druck (bei DN-Modellen) - erhältlich in drei Versionen: CP5225, CP5225n und CP5225dn. - Verfügbar ab November zu Preisen von knapp 1240 bis 1500 EUR.

HP LaserJet Enterprise P3010 Serie

Die leistungsfähigen Mono-Laserdrucker der P3010-Serie sind konzipiert für Unternehmen, die in kleinen Teams in IT-verwalteten Umgebungen arbeiten und hohe Stückzahlen drucken möchten. Das Gerät kann außerdem via USB 2.0 ausdrucken. Es gibt aktuell drei Varianten: P3015d, P3015dn und P3015x. - Verfügbar ab sofort zu Preisen von knapp 600 bis 840 EUR.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 974:

Astra: ARD und ZDF beenden 2012 Analog-Fernsehen

(20.10.2009) Wie Astra kürzlich in einer Aussendung mitgeteilt hat, soll die analoge Ausstrahlung der Programme ARD und ZDF im Jahr 2012 abgeschaltet werden. Ganz genau: Am 30. April 2012. Das würde also bedeuten, dass alle jene, die derzeit einen Sat-Receiver haben, der nur Analog-Programme empfangen kann, bis dahin auf einen Digital-Receiver wechseln sollten. Auch andere Programme, die bereits digital über Astra ausgestrahlt werden, sollen nun in absehbarer Zeit die Analog-Ausstrahlung beenden.

"praktiker"-Leser werden sich noch gut erinnern, dass bereits vor mehr als zehn Jahren die Beendigung der analogen Ausstrahlung sozusagen in greifbarer zeitlicher Nähe schien. Damit hat diese wohl zumindest 12 Jahre gedauert.

Etwa ein Viertel aller Sat-TV-Haushalte im deutschsprachigen Raum sollen derzeit noch über einen Analog-Sat-Receiver die Fernsehprogramme empfangen.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 973:

Nikon D3s: Profi-Eule filmt, sieht bis ISO 102400

[BILD] Nikon D3s - (c) NikonDie Nikon D3s ist eine äußerlich kaum veränderte Verbesserung des bisherigen Profi-Flaggschiffs D3 von Nikon mit - dank neuem Sensor - stark erhöhter Empfindlichkeit und der Möglichkeit, auch Videos aufzunehmen                       Bild: © Nikon

(19.10.2009) Das neue Profi-Flaggschiff von Nikon heißt D3s. Diese überarbeitete D3 ist mit einem komplett neu entwickelten Sensor mit 12,1 Mpx eff. ausgestattet. Sie bietet damit Lichtempfindlichkeit bis ISO 12800 im Normalbereich und im erweiterten Bereich bis ISO 102400. Zudem können damit Videos im kleineren HD-Format 720p als MJPEG aufgenommen werden. Aufnahmen unter Lichtbedingungen, unter denen ein Mensch kaum mehr etwas erkennen kann, sind - in Kombination mit lichtstarken Objektiven - damit möglich. Blitzgeräte - bei Reportage sowieso mehr als notwendiges Übel eingesetzt - sind mit der Nikon D3s praktisch obsolet.

Abgesehen von der höheren Lichtempfindlichkeit und der Möglichkeit, Videos damit aufzunehmen entspricht die D3s weitestgehend der D3.

Die Nikon D3s kann nun auch Videos im kleineren HD-Video-Format - 720p - aufnehmen. Als Dateiformat wird AVI mit WAV-Audio und MJPEG eingesetzt. MJPEG hat den Vorteil, dass nachträglich leichter Einzelbilder aus einem Video extrahiert werden können, sofern ein Einzelbild als Foto nachträglich verwendet werden soll. Audio wird in Stereo aufgenommen und es gibt eine Klinkenbuchse für externe Mikrofone. Die Mikrofon-Empfindlichkeit kann eingestellt werden. Ob das die Einstellung auf einen Automatik-Empfindlichkeitsbereich oder reguläre manuelle Einstellung des Pegels ist, geht aus den vorläufig vorliegenden Informationen nicht hervor. Die Wiedergabe von Videos ist über einen HDMI-Ausgang durch Anschließen an einen Fernseher direkt möglich.

Dass dieses Profi-Flaggschiff von Nikon nun auch Videoaufnahmen unterstützt ist durchaus überraschend. Noch im August wurde von Nikon gesagt, dass Profi-SLRs eher nicht für Videoaufnahmen ausgestattet sein sollten, weil das die Nutzungsmöglichkeit für den Profifotografen einschränken würde. Da es bei manchen Veranstaltungen separate Lizenzen für Foto- und Videoaufnahmen gibt, wäre die Tauglichkeit einer Kamera für Videoaufnahmen hinderlich, weil diese bei einer nur für Fotoaufnahmen gegebenen Lizenz nicht verwendet werden dürfte (siehe Meldung vom 04.08.2009: Nikon Coolpix S1000pj: Erste Kamera mit Projektor). Das ist offenbar nun wieder ganz anders und war offenbar nur ein Schmäh, weil Canon früher mit einer Kleinbildformat-SLR mit Videotauglichkeit heraußen war...

Eine der zahlreichen hilfreichen Detailverbesserungen ist eine neue RAW-Verarbeitung in der Kamera, wodurch also für einfachere Konvertierungen kein Computer nötig ist. Folgende Bildeinstellungen können damit direkt in der Kamera an den RAW-Dateien vorgenommen werden: JPEG-Komprimierung, Bildgröße, Weißabgleich, Belichtungskorrektur, Rauschunterdrückung, Farbraum und Vignettierungskorrektur.

Eine weitere Detailverbesserung ist beispielsweise der Modus "leise Auslösung", bei dem das Geräusch des Spiegelschlags deutlich gedämpft ausfallen soll.

Ein interessantes Detail: Die D3s hat Kleinbildformat 36 x 24mm. Zusätzlich gibt es sowieso auch DX-Format KB/1,5 (= ca. APS-C) und - das ist neu - auch KB/1,2 mit 30 x 20mm (= ca. Canon APS-H).

Die Nikon D3s hat einen komplett neu entwickelten CMOS-Bildsensor mit neuer Sensorstruktur und sowieso großen Einzelsensoren durch die Auflösung von 12,1 Mpx eff. auf das riesige Kleinbildformat. Nähere Angaben zum neuen Bildsensor sind momentan nicht verfügbar. Möglicherweise hat man sich auch eines Tricks aus der Natur bedient, nämlich die Hinterspiegelung der Einzelsensoren wie bei Augen von Katzen, Eulen und sonstigen Tieren mit Nachtsichtfähigkeit um solcherart das Licht besser zu nutzen. Das ist allerdings nur eine Vermutung. "praktiker" wird freilich ausführlich über die Technologie hinter dem neuen Bildsensor berichten (im Heft).

"praktiker" hatte freilich bislang nur die noch aktuelle Vorgängerin D3 getestet, die bis ISO 6400 noch einwandfreie Resultate liefert. Mit ISO 6400 sind in Verbindung mit lichtstarken Objektiven bereits Freihand-Aufnahmen möglich, auf denen mehr zu erkennen ist als mit freiem Auge. Die D3s dürfte hier noch eine ganze ISO-Stufe "drauflegen". Der normale ISO-Empfindlichkeitsbereich bei der Nikon D3s ist ISO 200 bis ISO 12800.

Kameras für ernsthafte Verwendung haben - wie eben auch die D3/D3s - einen "normalen" Bereich für die ISO-Empfindlichkeit und einen High-ISO-Bereich. Der High-ISO-Bereich gilt für Ausnahmesituationen und bringt qualitativ schwächere Resultate, was aber in Ausnahmesituationen egal ist. Der normale ISO-Bereich erbringt in der höchsten Einstellung zwar hinsichtlich der Detailauflösung schwächere Resultate als mit der kleinsten Empfindlichkeit - Nominal-Empfindlichkeit des Sensors, bei der D3s ist das ISO 200 -, hat aber noch die gleiche Charakteristik in der Darstellung. Vor allem die Farbdarstellung leidet im High-ISO-Bereich.

"praktiker" vergleicht zur Bewertung des Bereichs der ISO-Empfindlichkeit Fotos in Größe 30 x 40cm auf Papier. Jene Empfindlichkeit, bei der die Bildcharakteristik gegenüber der Nominalempfindlichkeit des Sensors abweicht ist dann bereits nicht mehr optimal. Bei Nikon-SLRs hatte sich das in bisherigen Tests auch mit dem Beginn des High-ISO-Bereichs gedeckt und konnte daher bislang immer als seriös festgelegt bestätigt werden.

Die Nikon D3s soll im November verfügbar werden und knapp 5000 EUR kosten.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 972:
TERMIN-TIPP FÜR PRAKTIKER

KlangBilder 09: Feinstes Audio und Video in Wien

(16.10.2009) Drei Tage lang - vom 6. bis 8. November findet heuer die "klangBilder" - wie auch bisher im Hotel Hilton Danube - statt. Die klangBilder ist die einzige Publikums-Messe für genussvolles Audio und Video in Österreich. Gezeigt wird was Rang und Namen hat in wohnraumnaher Atmosphäre in für drei Tage lang zu Vorführräumen umfunktionierten Hotelzimmern.

klangBilder-Erfinder Dr. Ludwig Flich: "Statt Megamarkt-Geräteschau bieten wir unseren Besuchern eine unterhaltsame Reise durch die aktuelle "elektronische Erlebniswelt" - von High Definition, Öko-LEDs und Digitalfotografie bis zu Vinylspielern, Design-Anlagen, erschwinglicher HiFi und kreativen Digitalpianos." - "Mit Führungen, Live-Konzerten, Spitzen-Musik, HD-Filmen und Wein-Verkostung wird dieser Messebesuch zum Erlebnis," verspricht Flich, was bislang auch gehalten wurde getreu dem Motto: Das Beste. Sehen und Hören.

Die Adresse des Hotel Hilton Danube: 1020 Wien, Handelskai 169.

=>> www.klangbilder.eu

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 971:

Devolo dLAN200 AVsmart+: Powerline mit Status-LCD

[BILD] Devolo dLAN 200 AVsmart+ - (c) DevoloDer Powerline-Adapter für die Vernetzung von AV-Geräten Devolo dLAN 200 AVsmart+ verfügt als erster seiner Art über eine LED-Anzeige für den Netzwerkstatus.                     Bild: © Devolo

(15.10.2009) Mit dem dLAN 200 AVsmart+ kommt von Devolo im November der erste Powerline-Adapter mit einer Anzeige für den Netzwerkstatus. Dieser wird über ein LCD angezeigt. Dadurch ist die Installation ohne Computer vereinfacht, was speziell für die Vernetzung von Geräten der Unterhaltungselektronik eine wichtige Verbesserung bedeutet.

Das Gerät ist als Zwischenstecker mit zwischengeschaltetem Netzfilter für dort angeschlossene Geräte ausgeführt. Solcherart geht auch keine freie Steckdose "verloren". Weiters gibt es beim dLAN 200 AVsmart+ eine Taste für Verschlüsselung, wofür also auch kein Computer erforderlich ist. Die konventionelle Vernetzung von Computern ist zusätzlich sowieso möglich. Das Status-Display erspart dann die Verwendung der Statusanzeige über die für Windows, MacOS X und Linux mitgelieferte Software.

Das LCD zeigt neben drei Symbolen für den Betriebszustand auch die Verbindungsqualität zu den anderen im Netzwerk befindlichen dLAN-Adaptern über ein Feldstärken-Balkendiagramm an. Zudem wird angezeigt, ob es sich bei den angezeigten Adaptern um einen Standard-Ethernet-Adapter, einen dLAN-Adapter mit zusätzlicher WLAN-Schnittstelle, um einen Audio-Adapter oder um einen TV-Sat-Adapter handelt. So ist auf einen Blick erkennbar, wie viele Adapter im Heimnetz aktiv sind und wie gut die Signalqualität ist.

dLAN 200 AVsmart+ soll durch neuartiges Chipdesign Leitungslängen von bis zu 300m bei gleichbleibend hoher Verbindungsqualität überbrücken. Durch eine Übertragungsqualität von bis zu 200Mbps sowie integrierter AESpro-Verschlüsselung ist sowohl schnelles als auch sicheres Websurfen möglich.

Für die Installation wird der Adapter in eine freie Wandsteckdose gesteckt - Steckerleisten sind nicht so gut geeignet - und über Ethernetkabel mit dem LAN-Gerät verbunden. Die AESpro-Verschlüsselung wird nun auf Knopfdruck am dLAN-Adapter aktiviert. Das ist alles, also sehr einfach.

dLAN 200 AVsmart+ soll ab November um knapp 85 EUR oder als Paar um knapp 160 EUR erhältlich werden.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 970:

Nokia 5530/5800 Comes With Music: 1 Jahr Musik

(14.10.2009) Zwei Handys - das Nokia 5530 und das Nokia 5800 - gibt es seit kurzem mit der Zusatzbezeichnung "Comes With Music". Damit können ein Jahr lang beliebig viele Musiktitel aus einem Angebot von 6 Millionen des Nokia Music Store heruntergeladen und in der Folge über Handy oder PC zeitlich unbegrenzt genutzt werden. Im Dezember soll auch ein Nokia X6 Comes With Music dazukommen.

Alle heruntergeladenen Musikstücke sind zwischen PC und dem Comes-With-Music-Handy einfach synchronisierbar. Nach einem Jahr und Ablauf der Comes-With-Music-Lizenz stehen die Songs zeitlich unlimitiert weiterhin zur Nutzung zur Verfügung. Auf Basis einer Download-History, die bei Nokia vorgehalten wird, können bereits heruntergeladene Titel zwei Jahre lang erneut heruntergeladen werden. Das ist interessant bei Wechseln des Geräts, des PCs oder Verlust der Daten oder des Geräts.

Nach dem Ablauf des ersten Jahres kann der Zeitraum über Zahlung per Kreditkarte - oder Kauf eines neuen Come-With-Music-Geräts - verlängert werden. Wie viel die Verlängerung nach dem ersten Jahr kostet, ist derzeit nicht bekannt.

Basis des Produkts sind Marktuntersuchungen, die ergeben haben sollen, dass jene, die illegal Musiktitel herunterladen bereit wären für einen kleineren Pauschalbetrag dies auf legale Weise zu tun. Wenn Nokia dauerhaft auch die gefragten aktuellen Songs im Rahmen von "Comes With Music" anbietet, dann dürfte ein Ende der derzeit erfolgreichen Online-Musikhändler absehbar sein.

Das Nokia 5530 Comes With Music gibt es ohne SIM-Lock um knapp 400 EUR, das Nokia 5800 Comes With Music über A1 mit SIM-Lock ab knapp 150 EUR. Das Nokia X6 Comes With Music soll ab Dezember erhältlich werden und voraussichtlich 600 EUR kosten.

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