[COVER] ITM praktiker

ITM Newsroom
Meldungen Nr. 960-969
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Mit "ITM-Newsroom" gibt es für "ITM praktiker"-Leser - nicht regelmäßig! - Kurzmeldungen über aktuell vorgestellte neue Produkte, Technologien und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten zu "praktiker" und praktiker.at. - Es geht hier um alle jene Themen, die auch Gegenstand der Berichterstattung des "praktiker" sind: Audio, Video, Foto, TV/Heimkino, Telekommunikation, Navigation, Computer und - sowieso - Multimedia-Technologien.

[!>  Tiefergehende Behandlung der Themen sowie Testberichte, Grundlagenwissen und Hintergründe zu Technologien finden Sie bitte in den "praktiker"-Heften (kostenlos testen: Schnupperabo-Bestellung).



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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 969:

Sharp: Neues LCD-Panel mit RGB plus Gelb und Cyan

(13.10.2009) Sharp hat jetzt eine Fünf-Farben-LCD-Panel-Technologie zur Produktionsreife entwickelt, bei der es neben den konventionellen Grundfarben Rot, Grün, Blau auch die Farben Gelb und Cyan gibt. Dies erweitert das darstellbare Farbspektrum - Feinheit der Abstufungen - beträchtlich.

Mit dem Standard-RGB-Schema sind etwa 35 bis 60 Prozent der Oberflächenfarben darstellbar, mit der neuen Display-Technologie sollen es 99 Prozent sein. Insbesondere Cyan, eine Farbe, die in der Natur aufgrund bestimmter Lichtbrechungen als Himmel-, Wasser- und Eisfarbe vorkommt, ist mit dem herkömmlichen RGB-Farbschema von LCD-Displays schwieriger darzustellen. Auch die detaillierte Abgrenzung unterschiedlicher Gelbtöne, wie Zitronengelb oder dem Gelb einer Sonnenblume, ist mit dem Farbraum herkömmlicher LCD-Panels weniger differenziert möglich.

Dank der Fünf-Farben-Technologie soll zudem die Hinterleuchtung noch effektiver genutzt werden können, was zusätzliche Energieeinsparungen möglich macht. Das neu entwickelte Display ist mit "Multi-Primary-Color Technology" ausgestattet, da das RGBCY-Farbschema freilich eine spezielle bildverarbeitende Elektronik erfordert.

Sharp ist dabei, die Leistung des neuen Displaytyps weiter zu optimieren und die Technologie bis zur Marktreife voranzutreiben. Den ersten Prototyp hat Sharp inzwischen fertig. Für die Zukunft plant Sharp die Integration des neuen Displaytyps sowohl in professionellen Monitoren als auch in LCD-TVs für den Heimgebrauch. Wann die ersten Geräte mit dem Fünf-Farben-LCD kommen sollen ist vorläufig noch nicht bekannt.

Für "praktiker"-Leser ist diese Technologie keine Neuigkeit, die wurde bereits in "praktiker" Nr. 11/2006 (!) vorgestellt. Dem ist u.a. die Anordnung der Farb-LEDs zu entnehmen, nämlich statt R-G-B/R-G-B nun R-Y-C/R-G-B; Rot also doppelt. Neu ist, dass das also mittlerweile läuft und damit schon knapp vor der Realisierung steht.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 968:

Strong SRT55: DVB-T-Scart-Receiver/-Videorecorder

[BILD] Strong SRT55 - (c) StrongStrong SRT55: DVB-T-Receiver mit integriertem Videorecorder mit Aufnahme auf SD-Speicherkarte. Einfach an die Scart-Buchse des Fernsehers angesteckt, braucht das kleine Gerät praktisch keinen Platz.                     Bild: © Strong

(09.10.2009) Bereits gut bekannt sind die kleinen DVB-T-Scart-Receiver von Strong. Mit dem neuen Strong SRT55 gibt es nun zusätzlich die Möglichkeit, Fernsehsendungen auf SD-Karte aufzuzeichnen. Also auch die Funktion eines Videorecorders in dem kleinen DVB-T-Receiver. Besonderer Vorteil der DVB-T-Scart-Receiver von Strong ist, dass diese quasi ein vergrößerter Scart-Stecker sind und daher sehr einfach und ohne sichtbares Zusatzgerät einen älteren Fernseher um die Empfangsmöglichkeit von terrestrischem Digital-TV erweitern. Durch die Kleinheit kann das Gerät auch sehr einfach für TV-Portables unterwegs eingesetzt werden.

Bei der nun mit dem Strong SRT55 neuen Videorecorder-Funktion gibt es auch die typische Funktion von Harddisk-Recordern, nämlich Time-Shift, wenn das Fernsehen für kurze Zeit unterbrochen wird. Als kleine Multimedia-Station eignet sich der Strong SRT55 auch zum Betrachten von Fotos direkt von der SD-Karte der Kamera, wobei auch Musik-Untermalung mit MP3-Audio von der selben Karte möglich ist.

Der Receiverteil bietet EPG, Teletext, Untertitel, 1000 Programmspeicherplätze, 8 Aufnahme-Timer mit vier Modi sowie Sleep-Timer, Favoritenlisten etc.

Der Strong SRT55 kostet knapp 50 EUR, ist also für den gebotenen Leistungsumfang ziemlich günstig.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 967:

Epson WT7900: Erster Groß-Drucker mit Weiß-Tinte

(01.10.2009) Von Epson kommt mit dem WT7900 der erste Großformat-Drucker, der mit auf Wasser basierender Tinte in weißer Farbe arbeitet. Besonders bedeutend ist das für das Bedrucken von Verpackungen. Das Gerät kann zudem optional mit einem Epson SpectroProofer ausgerüstet werden und ist somit optimal für Proof-, Design- und Entwicklungsaufgaben im Verpackungsdruck gerüstet. Der neue Epson Inkjetdrucker bietet eine Druckbreite von bis zu 24 Inch (61 cm).

Der Epson Stylus Pro WT7900 soll ab Anfang 2010 für etwa 9600 EUR erhältlich werden.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 966:

Frankreich überlegt Warnhinweis für Photoshopping

(24.09.2009) In Frankreich wird derzeit heftig darüber diskutiert ein Gesetz für verpflichtende Warnhinweise bei gefälschten Fotos zu schaffen. Eine Gruppe von fünfzig Politikern in Frankreich fordert für alle veröffentlichten gefälschten - "gephotoshoppten" - Fotos einen deutlichen Warnhinweis, der über die Manipulation informiert. Dies soll vor allem die Darstellung von Frauen und auch von Politikern - insbesonders in der Wahlwerbung - betreffen.

Hauptgrund dafür sind heftigst geschönte Fotos von Models in der Werbung und auch in der redaktionellen Berichterstattung über Stars, die unnatürlich makellos sind, was eine vor allem für Mädchen mitunter schädliche falsche Tatsachendarstellung darstellt. Diese wollen diesen künstlich geschaffenen Idealen nacheifern, was zu gesundheitlichen und auch psychischen Problemen führen kann. Typischerweise junge Leute können hierbei zwischen Fälschung und echter Fotografie nicht unterscheiden.

Beschlossen ist das Gesetz noch nicht. Die Rede ist von einer Strafe von 30.000 EUR oder bis zur Hälfte der Kosten für eine Kampagne.

Fotofälschungen gibt es seit der Erfindung der Fotografie. Das bekannteste älteste gefälschte Foto ist das bekannteste Ganzkörper-Portrait von Abraham Lincoln, bei dem lediglich der Kopf von Lincoln ist. Die französische Zeitschrift Paris Match hatte erst vor einigen Monaten bei einem Foto des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy beim Rudern in Badehose die "Schwimmreifen" per Bildbearbeitung entfernt. Das wird dann also auch nicht mehr ohne Warnhinweis möglich sein.

Vor der Zeit der Bildbearbeitung am PC erforderte Bildfälschung immer einen ziemlich großen Aufwand und auch Fertigkeit, was eine gewisse Hemmschwelle für die Machbarkeit bedeutet hatte. Mit einem Bildbearbeitungsprogramm kann das heute jeder Trottel.

Von seriösen Medien und Pressefotografen werden gefälschte Fotos abgelehnt. Beispielsweise wenn eine Fotomontage nicht als solche erkennbar ist, ist es Usus in der Bildautor-Zeile darauf hinzuweisen.

Computergrafik, für die als Ausgangsmaterial Fotos herangezogen wird hingegen ist eine noch junge - und ehrliche - Kunstform. Deren Ergebnisse können nicht mit echten Fotografien verwechselt werden.

Jemand aber, der eine Fotografie verändert und diese danach wie eine echte Fotografie erscheint, ist freilich kein Künstler, sondern ein Betrüger. Es bleibt zu hoffen, dass das Gesetz dagegen in Frankreich verabschiedet wird und in der Folge Schule macht.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 965:

Leica erwacht: Nach S2 nun M9 gestartet, X1 kommt

[BILD] Leica M9 - (c) LeicaLeica M9: Schaut nahezu genauso aus wie die Vorgänger-Modelle mit Film in den letzten Jahrzehnten, arbeitet aber Digital über CCD-Bildsensor mit Leica-M-kompatiblem Kleinbildformat                     Bild: © Leica

(18.09.2009) Seitdem Leica Camera AG von dem Österreicher Dr. Andreas Kaufmann - teilweise im Jahr 2004 und inzwischen nahezu zur Gänze (96,5%) - übernommen wurde, geht es mit Leica bergauf und heuer so richtig los. Am 9.9. wurde überraschend die Leica M9 als erste ernsthafte digitale Fortsetzung der Leica-M-Serie vorgestellt und bereits in einer Stückzahl von etwa 2000 Exemplaren ausgeliefert, Wartelisten gibt es inzwischen schon bis Dezember. Bereits länger angekündigt, ist die in wenigen Wochen zu erwartende S2 als vermutlich bestes Profi-Kamerakonzept für extrem hochauflösende Aufnahmen - frühere Einsatzbereiche von größerem Mittelformat und teilweise auch Großformat - und am 9.9. angekündigt wurde auch eine größere Kompaktkamera mit Sensor im APS-C-Format mit fest angebautem Objektiv äquiv. KB 35 mm. Die Einstellung der Leica-R-Serie - Spiegelreflexkameras - wurde heuer im Frühling bekanntgegeben.

Leica X1

Die Leica X1 ist eine Kompaktkamera mit 12-Mpx-CMOS-Sensor in APS-C-Format mit wenig lichtstarkem Elmarit 1:2,8/24 mm (äquiv. KB: 35 mm). Die Focussierung erfolgt über Autofocus - auch mit Gesichtserkennung - oder manuell über Daumen-Rändelrad auf der Rückseite. Sie hat einen ausfahrbaren integrierten Blitz. Als Sucher dient nur das Display. Sehr schön sind an der Oberseite griffige Rändelräder separat für Zeit und Blende. Genial intuitiv dabei: Beide Einstellräder haben eine Automatik-Stellung. Solcherart kann Zeitautomatik, Blendenautomatik oder Vollautomatik gewählt werden. Das Design erinnert an eine sucherlose Leica-M. Der Witz des großen Sensors wird wegen des lichtschwachen Objektivs eigentlich nicht genutzt. Ein halb so großer Sensor mit einem Objektiv mit Blende 2 brächte freilich exakt die selben technischen Leistungen und Möglichkeiten. Der große Sensor wird aber bei der breiten Masse der Eckdaten-Studierer gut ankommen und die Leica X1 hat daher - aber vor allem wegen ihres schönen Designs - extrem gute Chancen zu einem Erfolg als Lifestyle-Kamera zu werden. Das Gehäuse ist silbergrau lackiert. Die Leica X1 soll Anfang Dezember erhältlich werden. Ihr Preis soll in der Größenordnung von 1500 EUR liegen.

Leica M9

Die Leica M9 ist eine direkte Nachfolgerin in der Serie der Leica-M-Kameras mit Aufnahme auf Bildsensor. Eingesetzt ist ein CCD-Bildwandler von Kodak im KB-Format 24 x 36 mm mit einer Auflösung von 18 Mpx und Nominal-Empfindlichkeit von ISO 160 (einstellbar ISO 80 bis 2500). Als Sucher gibt es konventionell einen Messsucher mit Mischbild-Entfernungsmesser für die - freilich - manuelle Focussierung.

[BILD] Leica M9 von oben - (c) Leica
Bild: © Leica Leica M9 von oben: Etwas "dicker" als beispielsweise eine M6 aus der Kleinbildfilm-Zeit.

Die Objektive können über die - bei alten Objektiven nachrüstbare - 6-bit-Codierung erkannt oder im Menü ausgewählt werden. Ein 2,5-Inch-Display auf der Rückseite dient für Bildwiedergabe und Menüeinstellungen; LiveView gibt es nicht. Als Besonderheit zeigt das Histogramm bei gezoomtem Bild die Daten für den gezoomten Bereich an. Die Belichtungsmessung erfolgt wahlweise als Spot- oder mittenbetonte Integralmessung. Neben manueller Einstellung von Blende, Zeit und Empfindlichkeit gibt es Zeitautomatik und Auto-ISO mit Maximal-ISO-Auswahl bei Automatik. Verschlusszeiten sind 1/4000s bis 4s und B mit vertikal ablaufendem Metallschlitzverschluss (X-Synchro ab 1/125s). Die Bilddaten-Speicherung erfolgt auf SD(HC)-Karte. Gedankenlos für den wirklichen Profieinsatz ist allerdings, dass die Speicherkarte erst umständlich nach Abnehmen der Bodenplatte zugänglich wird. Die Leica M9 gibt es wahlweise in schwarz oder silbergrau lackiert. Sie kostet knapp 5500 EUR.

Leica S

Die neue Leica-S-Serie soll in diesen Wochen erhältlich werden. Es handelt sich dabei um eine Spiegelreflexkamera im "aufgeblasenen" KB-SLR-Design mit dem neuen Aufnahmeformat 30 x 45 mm. Die erste Kamera, die Leica-S2 hat eine Sensorauflösung von 37,5 Mpx, was das sinnvolle Maximum überhaupt darstellen dürfte, sofern mit den Bildern nicht auch die Abbildungsfehler gemessen werden sollen. Es gibt dazu vorerst einige Festbrennweiten im Bereich von 35 bis 180 mm (äquiv. KB: 28 bis 144 mm); in der Hauptsache Summarits (Öffnungsverhältnis 1:2,5), also sehr lichtstark für das große Aufnahmeformat. Besonderheit ist, dass die meisten Objektive auch in Ausführungen mit integriertem Zentralverschluss erhältlich werden sollen wodurch auch mit Blitz Verschlusszeiten ab 1/500s möglich sind. Besonderheit ist, dass die Leica-S leicht handhabbar ist wie eine überdimensionale KB-SLR. Die S2 soll ohne Objektiv knapp 20.000 EUR kosten. Wenn die S2 nur einigermaßen das hält, was zu erwarten ist, sind die Lösungen mit Scan-Rückteilen für Hasselblad u.a. damit technisch überholt.

Leica dürfte nun den Anschluss gefunden haben

In den letzten Jahren hatte Leica ein eher schon peinliches Schauspiel abgegeben: Sonderbare Messsucher-Sondermodelle für Sammler und umgelabelte Kameras von Panasonic und vorher auch Fujifilm. Eine vor etwa drei Jahren vorgestellte Leica M8 war einfach nur schlimm: Ein 1,3-fach-Cropsensor für ein Kamerasystem, das auf Festbrennweiten basiert, bei dem auf einen Infrarot-Sperrfilter vergessen wurde und bei der so ziemlich alles daneben ging, was nur daneben gehen konnte. Im Profibereich wurden Leicas in den letzten zwei Jahrzehnten kaum mehr eingesetzt. Von den prominenten Leica-Fotografen, die immer wieder genannt werden sind die meisten schon tot.

Die vor ein paar Jahren gestartete engere Kooperation mit Panasonic - Panasonic hat ein Objektivwerk für Leica-Objektive in Japan errichtet - dürfte sowohl für Leica als auch für Panasonic höchst erfrischend gewesen sein. Panasonic hat den rasanten Einstieg in den Kamerabereich mit ihren Lumix-Kameras nicht zuletzt der durch Leica befruchteten exzellenten Objektivqualität und Know-how hinsichtlich Kamera-Usability zu verdanken. Umgekehrt hat Leica von Panasonics Know-how im Bereich der Bildsignal-Verarbeitung profitiert. Es ist eines der extrem seltenen Beispiele einer Kooperation wo beide Seiten außerordentlich stark voneinander profitieren.

Es gibt mit der M9 endlich eine digitale Leica-M, wodurch auch die exzellenten alten Leica-M-Objektive zeitgemäß - und "artgerecht" in einem Leica-Gehäuse - weiterverwendet werden können.

Dennoch: Wie bereits mehrfach angemerkt, sieht "praktiker" den eigentlichen Grundgedanken hinter der Leica - einer kleinen Systemkamera für Reportagen - eher in Micro-FourThirds fortgesetzt, für das bekanntlich die Pendants zu den klassischen Leica-M-Objektiven ebenfalls schrittweise verfügbar werden. Beispielsweise das für den Dezember 2009 angekündigte Leica Elmarit 45 mm für Micro-FourThirds liefert eine nahezu idente Abbildungscharakteristik und Qualität (Plastizität durch Microkontrast-Qualitäten, Bokeh und Detailschärfe) wie das Leica-M-Elmarit 90 mm, wovon sich "praktiker" bereits durch Vergleiche mit einem Vorserien-Exemplar überzeugen konnte. Hochauflösende Bildsensoren im Kleinbildformat ragen eher schon in die Ansprüche der früheren Mittelformatkameras hinein.

"praktiker" erwartet, dass Leica angesichts der neuen Kameras in drei Jahren nicht nur wieder eine wesentliche Rolle unter den Kameraherstellern zukommen wird, sondern auch im prestigeträchtigen Profi-Bereich wieder stärker eingesetzt werden wird. Vor allem die S2 für Werbung und Studiofotografie, aber auch die M9 für alles, wofür Brennweite bis 90 mm ausreicht und es besonders auf hohe Lichtempfindlichkeit ankommt, wofür das große Aufnahmeformat grundsätzliche Vorteile bringt.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 964:

Samsung Jét: Multimedia- und Business-Smartphone

[BILD] Samsung Jét S8000 - (c) SamsungSamsung Jét S8000: Multimedia-Handy mit riesigem hochauflösendem AMOLED-Display. Über Gesten kann das Bild auf bis 4fach gezoomt werden.                           Bild: © Samsung

(16.09.2009) Als "smarter als ein Smartphone" bezeichnet Samsung ihr neuestes Multifunktionshandy Jét S8000, das sowohl hinsichtlich Geschwindigkeit als auch Display-Technologie Maßstäbe setzen dürfte. Der Accelerated Application Processor verspricht mit einer Taktrate von 800MHz bemerkenswert hohe Perfomance für müheloses Multitasking. Besonderheit ist auch ein neu von Samsung eigens entwickelter Webbrowser.

Dank der hohen Rechenleistung konnte beispielsweise eine Bis-4-fach-Zoom-Funktion realisiert werden, die sich mit nur einem Finger bedienen lässt. Eigens für die neue Smartphone-Generation wurde von Samsung der neue Web-Browser "Dolfin" entwickelt, der es in Kombination mit dem schnellen Prozessor erlaubt, auf bis zu fünf Webseiten gleichzeitig zu surfen und nebenbei im Hintergrund Dateien herunterzuladen.

Für eine entsprechend vernünftige Geschwindigkeit sorgt dabei HSDPA-Unterstützung für bis zu 3,6 Mbps. Jét kann auch über WLAN-Hotspots aus mit dem Internet verbunden werden. Ad-Blocker, multiple Downloads und ein Mehrzweck-Adressfeld erleichtern das Surfen.

Für die intuitive Benutzerführung wurde der Touchscreen mit dem sogenannten "Motion Gate" kombiniert. Dabei erkennt ein Bewegungssensor, wenn das Handy beispielsweise gekippt, gedreht oder geschüttelt wird, und kann dann entsprechend reagieren. Das berührungsempfindliche Display wurde mit der "Smart Unlock"-Funktion versehen. Das Entsperren erfolgt durch zeichnen eines bestimmten Buchstabens am Display. Zudem können den Buchstaben A bis Z beliebig Menüpunkte oder Programme zuordnen.

Das 3,1-Inch-große AMOLED-Display hat WVGA-Auflösung und einen Betrachtungswinkels von knapp 180 Grad. Der integrierte Media-Player kann neben MPEG-4 praktisch alle gängigen DivX- und Xvid-Formate ohne Konvertierung in voller DVD-Qualität wiedergeben, sodass auch die meisten Clips aus dem Internet abgespielt werden können.

Der Audio-Player unterstützt die verschiedensten Datei-Formate inklusive DRM, beherrscht Surround-Effekte, und ist mit einer Find Music-Funktion ausgestattet. Dank konventioneller 3,5-mm-Klinkenbuchse können beliebige Kopfhörer angeschlossen werden.

Jét bietet vorinstalliert Office-Anwendungen wie E-Mail, Terminkalender und Adressverwaltung sowie GPS-Navigation und Spiele und umfangreiche Multimedia-Programme. Ein Audio- und ein Video-Player gehören ebenso zur Grundausstattung wie ein UKW-Radio und eine 5-Mpx-Kamera mit Videofunktion und Besonderheiten wie Gesichtserkennung und Smileshot für durchgängig fröhliche Erinnerungen.

Dank des sparsamen AMOLEDs verbraucht das Samsung Jét nach Herstellerangaben im Durchschnitt um 40 Prozent weniger Strom als ein herkömmliches Handy mit einem TFT-LCD-Display. Eine Akkuladung soll für bis zu 492 Minuten Telefonieren oder etwa zweieinhalb Wochen Standby durchhalten.

Samsung Jét S8000 kostet knapp 480 EUR und ist auch bei Orange erhältlich.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 963:

Google checkout startet 2010 Micropayment-Dienst

(14.09.2009) Wie "Nieman Journalism Lab" der Harvard University kürzlich auf Ihrer News-Website unter dem Titel "Google developing a micropayment platform and pitching newspapers..." berichtet hatte, startet Google im nächsten Jahr mit einem Micropayment-Dienst, der speziell auch auf die Anforderungen von Medien-Websites zugeschnitten ist, nämlich die Abrechnung kleiner Geldbeträge für das Lesen einzelner Artikel abzuwickeln. Der Dienst ist eine Erweiterung des Shopping-Dienstes "Google Checkout". Der Micropayment-Dienst soll grundsätzlich jedem Anbieter - auch für größere Transaktionsbeträge - zugänglich sein.

Die Grund-Problematik beim Abrechnen sehr kleiner Beträge - beispielsweise auch im Cent-Bereich - ist, dass die Abwicklungskosten für die Bezahlung mitunter erheblich höher sind als der Preis der Leistung, die vom Konsument gekauft werden soll. Micropayment ist daher die Voraussetzung für den Verkauf von kleineren Inhalts-Portionen von Medien-Websites. Bislang wurde das Problem der Bezahlung zumeist mit Pauschalbeträgen für einen gewissen Nutzungszeitraum gelöst. Das ist aber nur für ständige Leser eines Mediums anwendbar, nicht hingegen für nur gelegentliche Nutzung, also einzelne Artikel.

Nachfolgend kurz allgemein der Hintergrund zur Finanzierung von Online-Medien.

Zu großen Zeitungen und Zeitschriften gibt es bekanntlich schon seit vielen Jahren parallel ein Online-Pendant. Nach mehreren Versuchen, den Content kostenpflichtig anzubieten hatte sich das wegen der hohen Kosten für die Zahlungsabwicklung als nicht sehr effizient erwiesen. Die meisten Webauftritte von Medien sind daher derzeit kostenlos. Die Inhalte auf den Medien-Websites sind entweder ident mit dem Papiermedium oder sind Auszüge aus den Inhalten des Papiermediums oder es sind überhaupt komplett separat erstellte Inhalte, die eben von einer eigenen Redaktion erarbeitet werden und dafür quasi nur der Markenname des Mediums genutzt wird.

Da die Angebote für den Leser kostenlos sind, werden die Kosten über Werbeeinblendungen auf den Seiten finanziert. Zumeist ist das nicht einmal kostendeckend, weshalb diese Websites in der Regel über die Erträge aus dem jeweiligen Papiermedium finanziert werden. Das ist umso schlimmer, weil nicht wenige Leser der Online-Medien die Werbeeinblendungen ausblenden - was bei aktuellen Webbrowsern heute teilweise als Funktion in der Grundausstattung des Webbrowsers dabei ist -, also auch diese Art der Finanzierung behindern.

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist das kein akzeptabler Dauerzustand zumal der Content, den eine Zeitung über eine Website anbietet zwar eine größere Reichweite bringt, was den Wert des Mediums hebt, aber eher die Konsumenten davon abhält, das Papiermedium zu kaufen.

Deswegen wird online derzeit von den meisten großen Zeitungen ein spezieller Online-Content - oft von einer separaten Redaktion - erarbeitet, der typischerweise minderwertiger ist als der gedruckte Content. Kostet ja auch nichts.

Qualitativ hochwertiger Content - also Journalismus - ist sehr teuer und kann sowieso - wie jedes andere Geschäft auch - auf Dauer nicht mit Verlust betrieben werden. Als Vorstoß in diese Richtung hatte erst vor wenigen Wochen der Axel-Springer-Konzern bekanntgegeben, dass der Anteil an freiem Content bei "Bild" und "Welt" in absehbarer Zeit zunehmend reduziert werden wird. Welche Methode für die Bezahlung dabei bei Nutzung über konventionelle Webbrowser angewandt werden soll, wurde nicht bekanntgegeben. Beim Start mit Diensten für iPhones dürfte die Verrechnung über die Telefonrechnung erfolgen.

Erst vor zwei oder drei Jahren hatten mehrere sehr große Zeitungen ihren bis dahin geschlossenen Bezahl-Bereich geöffnet. Damals war der dafür angegebene Grund, dass über Werbung mehr eingenommen würde als über die Online-Abos. Nun reichen offenbar die Werbeeinnahmen doch nicht. Da nicht jeder ein Abonnement nehmen will, dürfte sich mit dem von Google geplanten Micropayment-System die Möglichkeit ergeben, aus der überwiegenden Mehrzahl der gelegentlichen Leser zusätzliche Einnahmen lukrieren zu können.

"praktiker" bleibt übrigens weiterhin gedruckt auf Papier. Im Jahr 1996, als praktiker.at gestartet wurde, wurde eigentlich erwartet, dass es spätestens zehn Jahre später weitestgehend keine Papiermedien mehr geben - sich alles ins Internet verlagern - würde. Davon ist derzeit keine Rede mehr. Als Radio und Fernsehen aufkamen war ebenfalls jeweils die Rede davon, dass Printmedien obsolet würden. Das ist letztlich nicht eingetreten. Aber beim Internet liegt die Sache anders: Die Art der Inhalte aus den Printmedien können - neben vielen zusätzlichen Möglichkeiten - prinzipiell gleichartig präsentiert werden wie auf Papier. Deswegen erschien eine komplette Verlagerung von Print auf Internet in diesem Fall wahrscheinlicher. Es ist aber schon seit einiger Zeit klar erkennbar, dass das nicht so ist. Internet ist also ein zusätzlicher Weg für Publikationen geworden.

Für das gelegentliche Geschrei von ein paar Dummköpfen, die offenbar im Internet leben und denken, das sei - und vor allem sie selbst seien - der Nabel der Welt und alles Bisherige wäre damit obsolet gibt es also keine faktische Grundlage. In Österreich hatte es sogar in den letzten paar Jahren einige erfolgreiche Neugründungen von Tageszeitungen gegeben, was nach Meinung solcher Experten überhaupt dem Untergang geweiht sein soll. Verloren haben nur Medien, die keinen wirklichen eigenen Content erarbeiten oder ständig nur Wiederholungen bringen. Solche publizistische Chuzpe wird durch das Internet - durch die bessere Vergleichbarkeit - bloßgestellt.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 962:

IFA Berlin 2009: Der Bär war los, 228000 Besucher

[BILD] Die IFA Berlin ist Europas Leitmesse inz... - (c) Felix WesselyDie IFA Berlin ist Europas Leitmesse inzwischen längst nicht nur für Unterhaltungselektronik, sondern auch Foto und - seit dem Vorjahr - Haushaltsgeräte. Drei Bereiche, die durch die Digitalisierung und Vernetzungsmöglichkeiten sozusagen ein Anwendungs-Ganzes ergeben, das viel mehr als die Summe seiner Teile bedeutet.                           Bild: Felix Wessely

(10.09.2009) Berlin trägt im Wappen einen Bären und der war los zur IFA vom 4. bis gestern, 9. September. Auf dieser IFA Berlin sind bei den Ordergeschäften mehr als 3 Mia. Euro generiert und damit das bisherige Rekordergebnis vom Vorjahr übertroffen worden. Insgesamt waren mehr als 228.000 Besucher, davon mehr als die Hälfte Fachbesucher, wovon mehr als ein Fünftel aus dem deutschen Ausland angereist ist auf dieser IFA. Gerade vor dem Hintergrund der momentan gedämpften Wirtschaftslage urgewaltig und auch für die Veranstalterin Messe Berlin sowie die Aussteller weit die Erwartungen übertreffend, so die Aussagen der Messe-Verantwortlichen.

Aufsichtsratsvorsitzender des IFA-Veranstalters gfu Dr. Rainer Hecker: "Das Erfolgskonzept der IFA ist in diesem Jahr voll aufgegangen. Sowohl hinsichtlich einer stärkeren Internationalisierung, Steigerung der Besucherzahlen als auch Medienresonanz. Wir bewegen uns auf der IFA hin zu einer kontinuierlichen Ordertätigkeit, die sowohl dem Handel als auch den Herstellern eine gute Planungssicherheit und einen erfolgreichen Geschäftsverlauf ermöglicht."

[BILD] IFA Berlin 2009, Stand Olympus - (c) IFA
Bild: © IFA Die Fotobranche ist schon seit Jahren bei der IFA Berlin dabei, inzwischen ziemlich vollzählig, seit dem Vorjahr auch Haushaltsgeräte. Der Besucheransturm war trotz der Krise urgewaltig.

Die Zahl der Fachbesucher ist mit 119.000 (+14%) - davon 25.500 (rund 20%) aus dem Ausland - deutlich gestiegen. "Erneut wurde uns bestätigt, das weltweit größte Highlight für die Branchen zu sein. Als Messe mit den meisten Produktpremieren konnten wir die internationale Position der IFA weiter ausbauen", so Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin.

Dr. Reinhard Zinkann, Vorsitzender des Fachverbandes Elektro- Hausgeräte im ZVEI: "Wir sind sehr zufrieden mit dem Messeverlauf, unsere Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Die Aussteller berichten durchweg von einer sehr guten Ordertätigkeit. Wir hatten noch mehr Besucher als im Vorjahr. Besonders die gestiegene Internationalität der Fachhändler hat uns gefreut." Die IFA habe damit Ihre Position als weltweit führende Messe im Bereich der Consumer Electronics untermauert: "Ich gehe fest davon aus, dass die Hausgerätehersteller im nächsten Jahr wieder kommen und somit die "weiße Ware" auch im Jahr 2010 ein Besuchermagnet sein wird."

Insgesamt hatten sich rund 228.600 Besucher (+8%) über die neuesten Produktpremieren der IFA-Erlebniswelt unter dem Berliner Funkturm informiert. Auch das Top-Unterhaltungsprogramm im Sommergarten begeisterte wieder zahlreiche Fach- und Privatbesucher. Der Veranstalter gfu und die Messe Berlin ziehen übereinstimmend eine positive Bilanz der 49. IFA. "Wir gehen mit Zuversicht an die Vorbereitung der 50. IFA im Jahr 2010. Hierbei werden wir uns auf die Weiterentwicklung der Erfolgsfaktoren unserer internationalen Leitmesse konzentrieren", freut sich Dr. Hecker.

Auf der IFA 2009 hatten 1164 Aussteller auf 121.000 Quadratmetern ihre Innovationen und Produktpremieren aus den Bereichen Consumer Electronics und Elektro-Hausgeräte präsentiert.

Vom Flachbild-Giganten mit HDTV und brillanter Bildverbesserung über Prototypen in 3D bis zum winzigen TV-Handy, vom mobilen Videoplayer zur drahtlosen Signalübertragung im Heim, von leistungsfähigen Note- und Netbooks über Navigationssysteme und Smartphones bis hin zum kompletten Heimkinosystem sind alle Facetten der Unterhaltung und Kommunikation vertreten gewesen.

[BILD] IFA 2009, Konzert: Amy MacDonald - (c) Felix Wessely
Bild: © IFA Star des Eröffnungskonzerts im Sommergarten rund um den Funkturm war Amy MacDonald - diesmal in blond. Ihr "This is the Life" war die Signatur dieser IFA.

Das überragende Hauptthema dieser IFA waren übrigens - neben zahlreichen Innovationen und interessanten Weiterentwicklungen - LCD-Fernseher mit LED-Hinterleuchtung. Kurz, aber unpräzise nun fast von allen Herstellern bezeichnet als "LED-Fernseher". Diese bieten nicht nur brillantere Bilder mit urgewaltigem Kontrastumfang, sondern auch niedrigen Stromverbrauch und - im Gegensatz zu den derzeit noch konventionellen Ausführungen - wird kein Quecksilber für die Hinterleuchtung verwendet.

In sieben Hallen präsentierten die Hausgerätehersteller ihre Innovationen. Ökologie und insbesondere Energieeffizienz waren ebenfalls eines der zentralen Themen dieser ein zentrales Thema auf der IFA. Moderne Hausgeräte wie Waschmaschinen, Geschirrspüler oder Kühlschränke gehen extrem sparsam mit Ressourcen wie Strom und Wasser um und schonen so den Geldbeutel des Verbrauchers. Gegenüber zehn Jahre alten Geräten beträgt die Einsparung zwischen 30 und 50 Prozent und das bei deutlich verbesserten Gebrauchseigenschaften und einem Maximum an Komfort.

Erstmalig auf der IFA vertreten waren die mittelständischen Markenhersteller von Haushalt-Kleingeräten. "Es hat sich wirklich gelohnt, nach Berlin zu kommen, die IFA ist eine ideale Plattform um Lifestyleprodukte vorzustellen. Die Resonanz war ausgezeichnet", resümierte Georg Walkenbach, Vorsitzender des ZVEI Fachverbandes Kleingeräte. "Wir freuen uns schon heute auf die IFA 2010."

Während sich die Märkte für Consumer Electronics und Hausgeräte in Deutschland der Wirtschafts- und Finanzkrise erfolgreich entgegenstellen, sind in vielen europäischen Ländern Umsatzrückgänge zu verzeichnen. "Für Deutschland rechnen wir für beide Branchen bei nach wie vor positivem Konsumklima für das Gesamtjahr 2009 mit einem sehr guten Geschäftsverlauf im Weihnachtsgeschäft. Auf europäischer Ebene wird eine Erholung der Märkte und entsprechend bessere Ergebnisse für das Gesamtjahr 2009 erwartet. Die IFA hat den internationalen Märkten deutliche Impulse verliehen", sagt Hans-Joachim Kamp, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Consumer Electronics und ZVEI Vizepräsident.

Im "praktiker" folgt ein ausführlicher Bericht über die IFA als solche und - insbesonders - über die dort gezeigten Neuheiten und sich abzeichnenden Trends.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 961:

Philips: Vibrationsalarm für Paare auf der IFA 09

[BILD] Philips Female Messager - (c) PhilipsPhilips Female Messager ist eines der Modelle der neuen Produktsparte "Sensuelle Stimulatoren" bei Philips.                           Bild: © Philips

(09.09.2009) Das nennt man wohl Markenpflege: Philips bietet ab sofort als Elektronikprodukte auch für die Beziehungspflege sogenannte "Sensuelle Stimulatoren" an. Das war eine der wirklichen Überraschungen auf der heute ausgelaufenen IFA Berlin. Es geht um Vibratoren für die primär gegenseitige Stimulation, eher weniger für die Einzelanwendung vorgesehen. - Nein, das ist kein Scherz und es ist nicht der 1. April.

Bei Philips hat man nach eigenen Angaben herausgefunden, dass 40% der Anwender einschlägiger technischer Hilfsmittel mit der Qualität der Produkte und mangelhafter Tauglichkeit für beide Teilnehmer gleichermaßen nicht zufrieden sind.

Für die für Mann und Frau speziell passend geformten Geräte in zahlreichen Ausführungen gibt es jeweils diskrete Ladeschalen in denen die Geräte auch innerhalb ein paar Minuten auf Körpertemperatur aufgewärmt werden können. Einige Modelle bieten - mehr für den visuellen Typ - auch stimmungsvolle Beleuchtung durch Kerzenlicht-LEDs. Das Design ist zum Auflegen nicht zum Einführen. Weitere Details findet der geneigte Leser über den unten stehenden Link. Der Verkauf erfolgt beispielsweise über Amazon.

"praktiker" empfiehlt als Weiterentwicklung tragefreundliche Modelle mit Funk-Fernbedienung als Ergänzung zur hauseigenen GoGear-Serie: Unterhaltungselektronik im Wortsinn für unterwegs.

=>> philips-sextalk.com

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 960:

Epson EH-DM3: Kompaktprojektor mit DVD/Mediaplayer

[BILD] Epson EH-DM3 - (c) EpsonDer Epson EH-DM3 bietet in der Form eines Diaprojektors ein portables, komplettes Mediacenter samt Projektor für die Wiedergabe von Speichermedien oder DVD. An der Vorderseite erkennbar links ist der DVD-Schlitz.                     Bild: © Epson

(09.09.2009) Inzwischen schon Tradition bei Epson sind die portablen Kompakt-Projektoren mit integriertem DVD- und Mediaplayer für die Wiedergabe von USB-Speichermedien sowie integrierten Lautsprechern. Das soeben auf der IFA Berlin neu vorgestellte Modell ist der EH-DM3 als Nachfolger des EH-DM2. Das Gerät wird so einfach wie ein - früher häufiger verwendeter - Diaprojektor mitgenommen - dafür gibt es einen Tragehenkel - und am Wiedergabeort notfalls nur gegen eine weiße Wand gerichtet. Die Projektion kann sofort beginnen, da alles Nötige im Gerät enthalten ist. Sogar die Lautsprecher für Surround-Ton.

Der Epson EH-DM3 besteht aus einem leistungsfähigen Projektorteil mit 2000 Lumen Leuchtkraft, einem DVD- und DivX-Player sowie einem eingebauten Surround-Audiosystem. Einfach anstecken, DVD einlegen und abspielen. Über einen USB-Host-Anschluss können auch USB-Sticks oder sonstige über USB anschließbare Datenträger für die Wiedergabe von Audio, Video und Foto verwendet werden.

Der Projektor leistet eine Auflösung von 720p über eine 3-LCD-Bildeinheit und damit also die kleinere HD-Auflösung. Als Kontrastumfang sind 3000:1 angegeben, was in Verbindung mit der hohen Helligkeit auch gegen Wohnraumlicht gut ankämpfen kann. Über eine Auto-Color-Optimizer-Funktion wird in Anpassung an das Umgebungslicht automatisch eine optimale Farbdarstellung eingestellt. Zum Anschließen von Quellgeräten - TV-Receiver, Sat-Receiver, Game-Konsole oder iPod Video beispielsweise etc. - gibt es mehrere Anschlüsse wie u.a. auch HDMI. Für Karaoke-Anwendungen ist auch ein Mikrofon dabei. Karaoke ist wohl eine vor allem in Asien stark nachgefragte und daher wesentliche Zusatzfunktion.

Selbstverständlich kann auch eine gewichtigere Heimkino-Anlage angeschlossen werden und die Projektion schaut über eine richtige Projektionsleinwand ebenfalls brillanter aus. Aber nötig ist das nicht und zur Unterhaltung will man vielleicht auch keinen besonderen Aufwand mit Aufbauten treiben.

Der Epson EH-DM3 soll ab November 2009 um knapp 650 EUR erhältlich werden.

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