[COVER] ITM praktiker

ITM Newsroom
Meldungen Nr. 900-909
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Mit "ITM-Newsroom" gibt es für "ITM praktiker"-Leser - nicht regelmäßig! - Kurzmeldungen über aktuell vorgestellte neue Produkte, Technologien und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten zu "praktiker" und praktiker.at. - Es geht hier um alle jene Themen, die auch Gegenstand der Berichterstattung des "praktiker" sind: Audio, Video, Foto, TV/Heimkino, Telekommunikation, Navigation, Computer und - sowieso - Multimedia-Technologien.

[!>  Tiefergehende Behandlung der Themen sowie Testberichte, Grundlagenwissen und Hintergründe zu Technologien finden Sie bitte in den "praktiker"-Heften (kostenlos testen: Schnupperabo-Bestellung).



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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 909:

Samsung setzt 2009 auf sogenannte LED-Fernseher

(07.05.2009) Wie Samsung kürzlich in Wien bei einer Präsentation ihrer neuen Produkte für die nächsten Monate gezeigt hat, setzt man im laufenden Jahr auf einen großen Erfolg mit neuen Modellen von sogenannten "LED-Fernsehern", also LCD-Fernseher mit LED-Hinterleuchtung. Diese bieten einerseits die derzeit von allen Fernseher-Herstellern angestrebte dünne Bauweise und zudem die technische Voraussetzung zum Einsatz von "Local dimming" für verbesserte Schwarz-Darstellung und damit höheren Kontrastumfang.

LCD-Fernseher mit LED-Hinterleuchtung gibt es schon seit etwa drei Jahren. Neu ist allerdings, dass damit inzwischen eine höhere Leuchtstärke erzielt wird und die Zahl der Leuchtfelder erhöht werden konnte. Durch die Unterteilung der Hinterleuchtung in mehrere Leuchtfelder kann die Hinterleuchtung in dunklen Bildbereichen partiell gedrosselt werden. Dadurch wird die - nie absolut mögliche - Lichtsperr-Fähigkeit der LCD-Schicht bei der Darstellung dunkler Farben resp. von Schwarz verbessert. Dieses "Local dimming" wird zwar nicht von jedem LCD-Fernseher mit LED-Hinterleuchtung geboten, ist aber technisch möglich.

Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit der Unterbringung der LEDs im Rahmen des Fernsehers, wobei das Licht über Lichtleiter hinter das Display geführt wird. Solcherart wird Platz hinter dem Display gespart und sind die so elegant extrem schlanken Fernseher möglich.

Sogenannte LED-Fernseher sind also LCD-Fernseher bei denen LEDs zur Hinterleuchtung eingesetzt werden. Die Bezeichnung ist aus technischer Warte freilich überraschend. Konventionell erfolgt die Hinterleuchtung bei LCD-Fernsehern mit Kaltkathodenlampen.

Besondere Vorteile der LED-Hinterleuchtung sind ein im Vergleich zu Kaltkathodenlampen homogeneres Farbspektrum, leichter realisierbares schnelles Schalten für Dunkelphasen, kleiner mögliche Bautiefe und eine drastisch reduzierte Leistungsaufnahme, die zu einer insgesamt um bis zu 40% kleineren Leistungsaufnahme gegenüber Fernsehern mit Hinterleuchtung mit Kaltkathodenlampen führt. Außerdem enthalten LEDs keine giftigen Schwermetalle. Für LCD-Fernseher gibt es wegen der bislang nur wirtschaftlich sinnvoll verwendbaren Kaltkathodenlampen eine Ausnahmeregelung für die Verwendung von Schwermetallen in einem Umfang, der normalerweise verboten wäre.

LED-Hinterleuchtung ist also in jeder Hinsicht vorteilhaft und dürfte schnell die Kaltkathodenlampen ablösen.

Wirkliche LED-Fernseher für den Heimgebrauch gibt es nicht. Diese würden - bei etwa 6 Mio. LEDs - eine urgewaltige Leistungsaufnahme haben. LED-Videodisplays werden derzeit für Großbildschirme bei Freilicht-Veranstaltungen etc. eingesetzt.

LCD-Fernseher mit LED-Hinterleuchtung - vulgo "LED-Fernseher" - sind ein interessanter weiterer Schritt in der Evolution der Fernseher des Nach-Röhren-Zeitalters. Ein vorläufiges Ziel der Weiterentwicklung werden sicherlich Aktiv-Displays - also selbstleuchtende Displays - sein. Diese sind aber vorläufig noch nicht ausreichend tauglich für die wirtschaftlich sinnvolle Großserienfertigung und dürften daher erst in ein paar Jahren in großen Stückzahlen erhältlich werden. So arbeitet Samsung beispielsweise an AMOLED (siehe "praktiker" Nr. 3/2007), die mittlerweile in kleinen Formaten bereits eingesetzt werden. So beispielsweise einigen neuen Handys und Pocketkameras von Samsung. Andere aussichtsreiche Aktiv-Display-Technologien sind bekanntlich u.a. OLED (Samsung, Sony) und SED (Canon).

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 908:
TERMIN-TIPP FÜR PRAKTIKER

IFA Berlin 2009: Schon jetzt praktisch ausgebucht

[BILD] Podium IFA 2009 Präsentation auf Malta - (c) Felix WesselyAm Podium bei der Präsentation der im September stattfindenden IFA Berlin: Jens Heithecker, IFA Executive Director; Dr. Christian Göke, Chief Operating Officer; Dr. Rainer Hecker, Chairman of the Supervisory Board der gfu und der Loewe AG sowie Member of the Board der ZVEI Division Consumer Electronics; Jürgen Boyny, Global Director Consumer Electronics der GfK Marketing Services; Moderator Dave Graveline ("Into Tomorrow").                             Bild: Felix Wessely

(23.04.2009) Am vergangenen Wochenende präsentierten auf Malta die Messe Berlin, GFU Gesellschaft für Unterhaltungselektronik und ZVEI als Veranstalter ihre Pläne für die IFA Berlin, die heuer vom 4. bis 9. September wie immer auf dem Messegelände um den Berliner Funkturm stattfinden wird. Der im Vorjahr erstmals dazugekommene Bereich Haushaltsgeräte wird wegen großen Erfolges auch heuer beibehalten und für heuer erwartet man für die auf der IFA Berlin vertretenen Branchen sogar Zuwächse durch den "Cocoonig-Effekt". "Bereits jetzt sind 99% der Ausstellungsfläche fix von Ausstellern gebucht", so Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin.

Zur IFA 2009 präsentieren sich nun zum zweiten Mal die Top-Marken - und auch aussichtsreiche Newcomer - der Consumer-Electronics- und Elektrohausgeräte-Industrie gemeinsam und in erweitertem Umfang auf dem Messegelände unter dem Berliner Funkturm. Traditionell erleben zahlreiche neue Technologien und Produkte auf der IFA ihre Premieren.

IFA-Direktor Jens Heithecker: "Bereits im Vorjahr brachte die Industrie die IFA in die Pole-Position mit einer bis dahin mit einer bis dahin beispiellosen Anzahl an weltweiten Produktpremieren." Also eine Spitzenposition im Vergleich mit den anderen weltweiten einschlägigen Leitmessen.

Dr. Rainer Hecker: "Das Produktspektrum umfasst seitens der Consumer Electronics den gesamten Markt, angefangen bei den innovativen, flachen TV-Geräten über Heimkino-Systeme, hoch auflösende Medien und intelligente Vernetzungslösungen bis hin zu allen Varianten der mobilen Nutzungsmöglichkeiten. Im Bereich der Elektro-Hausgeräte stehen Komfort, Gesundheit und Wellness bei Kühlschränken, Waschmaschinen, Trocknern, Geschirrspülern, Küchengeräten, Haar- und Körperpflegegeräten im Focus. In beiden Produktbereichen hat die Schonung der Umwelt, also der verantwortungsvolle Umgang mit den Ressourcen Wasser und Energie einen hohen Stellenwert."

Für die IFA 2009 werden ähnliche - oder sogar bessere - Werte wie bei der IFA 2008 erwartet. Bei der IFA 2008 wurden 122.000m2 Ausstellungsfläche an insgesamt 1245 Aussteller vermietet. Davon kamen 803 Aussteller aus insgesamt 63 Ländern. Bei der IFA 2008 wurden 213.272 Besucher gezählt.

Einsparpotential ist Motivation zum Neukauf

Vor allem die Haushaltsgeräte sind weit über zehn Jahre lang in Betrieb und werden erst bei einem größeren Defekt ausgetauscht. Wegen der gravierenden Weiterentwicklungen in diesem Produktebereich ist ein Austausch nicht nur zur Schonung der Umwelt, sondern aus nüchtern-wirtschaftlichen Gründen schon früher attraktiv. Im Vergleich mit etwa 15 Jahre alten Geräten gibt es folgende typische Werte hinsichtlich der Einsparungen, die sich - bei Energie - auch wesentlich auf die Betriebskosten auswirken. So beispielsweise:

  • Geschirrspüler: Energie: -35%, Wasser: -50%
  • Waschmaschine: Energie: -35%, Wasser: -50%
  • Kühlschrank: -50%
  • Gefrierschrank: -65%
  • Kühl-Gefrier-Kombination: -65%; in diesem Fall wäre das beispielsweise eine Ersparnis bei den Energiekosten von etwa 70 EUR pro Jahr.

Und in einem wesentlichen Bereich - nämlich Fernsehgeräte - ist inzwischen schon der Stromverbrauch derartig gesenkt, dass in einem Sparmodus mitunter nur die halbe Leistungsaufnahme im Vergleich zu einem - typischerweise sehr sparsamen - alten Fernseher mit Kathodenstrahlröhre erzielt wird. Fernseher waren bekanntlich bis vor etwa zwei Jahren in dieser Hinsicht weniger attraktiv.

Besonderheit auch für österreichische Fachhändler

In Österreich gibt es als einschlägige Händler-Fachmesse die Futura. Für besonders engagierte Fachhändler aus den Bereichen Unterhaltungselektronik und auch Foto bietet die IFA als besonderen Vorteil, dass dort auch Firmen und Produkte zu sehen sind, die ansonsten auf keiner anderen Messe in Europa vertreten sind.

Allein wegen der größeren Ausstellungsfläche ist also auf der IFA Berlin als größter UE-Messe Europas zwar auch von den bereits wohlbekannten Herstellern viel mehr zu sehen, aber der Hauptvorteil liegt in den noch unbekannten, kommenden Herstellern, die für einen Fachhändler einen weiteren Horizont für aktuelle Trends eröffnen und frühe Kontakte mit kommenden Herstellern ermöglichen.

Amy MacDonald mit "That Is The Life" als IFA-2009-Sound

Optisch zeigt sich die IFA Berlin - inzwischen schon traditionell - mit ihrer "Miss IFA", die akustische Signation für die heurige IFA Berlin kommt von Amy MacDonald mit "That Is The Live". Aus diesem Anlass gibt es auch ein exklusives Konzert im IFA Sommergarten - also auf dem Messegelände - am Abend des 3. September. Karten für dieses Konzert gibt es online beispielsweise bei www.eventim.de oder www.ticketmaster.de. Diese Konzert-Eintrittskarte gilt dann auch an einem beliebigen Folgetag als Eintrittskarte für die IFA Berlin 2009.

=>> www.ifa-berlin.de

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 907:

Kyocera Mita: Geräte-Service jetzt bei Cancom a+d

(21.04.2009) Das herstellerunabhängige Systemhaus Cancom a+d IT Solutions übernimmt ab sofort in Österreich die Wartungs- und Serviceleistungen für Drucker und Kopierer von Kyocera Mita. Cancom a+d verfügt für rasche Abwicklung seit Jahren über ein flächendeckendes Service- und Vertriebsnetz in ganz Österreich.

Cancom a+d leistet schon seit mehreren Jahren Wartung und Service u.a. für Produkte von Apple, Fujitsu Siemens, HP, IBM und Lenovo.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 906:

Olympus Beauty-Modus: Gesichter glatt wie Babypopo

(16.04.2009) Sechs neue Kompaktkameras von Olympus sind mit einem Beauty-Modus ausgestattet: die Ultrazoom-Kamera SP-590UZ, die µ-Modelle µ-5000, µ-7000 und µ-9000 sowie die robusten µ-Tough-6000 und µ-Tough-8000. Basierend auf der Gesichtserkennung identifiziert der neue Modus Gesichter und Haut und glättet Unebenheiten bereits während der Aufnahme. Andere Details, wie beispielsweise der Hintergrund, bleiben davon unberührt.

Durch Erkennung eines natürlichen Hauttons und eine natürliche Farbangleichung sowie die Reduzierung von Sommersprossen und leichten Fältchen lässt der Beauty-Modus das Gesicht insgesamt glatter erscheinen. Das sieht dann aus wie die geglätteten Gesichter auf den Titelseiten von Schönheitsmagazinen.

Dieser Effekt ist auch in der Nachbereitung - über die Beauty-Fix-Funktion - direkt in der Kamera möglich und kann mehrfach wiederholt werden. Der Beauty-Fix-Modus bietet Effekte wie "Reine Haut", "Eyeline Funktion" oder "Funkeln in den Augen" zum Vergrößern der Augen resp. zur Verstärkung des Kontrasts zwischen Iris und Pupille. Das Ergebnis ist ein strahlendes und frisch wirkendes Aussehen. Ein perfekter Look zu jeder Zeit ist somit garantiert - der Perchtenlauf wird zum Schönheitswettbewerb verzaubert.

Beim nachträglich in der Kamera durchgeführten Beauty-Fix-Modus bleibt die eigentliche Fotografie jeweils zusätzlich erhalten.

Nach den vorliegenden Muster-Aufnahmen ist der Modus für "große Augen" noch verbesserungswürdig: Die Augen werden dabei vertikal gedehnt. Das gefällt vermutlich vor allem Asiaten. Allerdings wird dabei auch die Iris gleich mitgedehnt, die dadurch oval wird, was bei Menschen artfremd ist.

Wenn es schon um wahre Fotografie geht, dann empfiehlt "praktiker" als Weiterentwicklung beispielsweise:

  • "Intelligenter-Blick-Modus": Kugelrund verformte Augen kombiniert mit Grins-Modus
  • "Pepi-Modus" für Behaaren von Glatzen
  • "Reinigungs-Modus" entfernt Mülltonnen, Papier und Hundekot aus Straßenszenen
  • "Prachtstraßen-Modus" verziert Plattenbauten mit Stuck aus auswählbaren Epochen
  • "Star-Modus": Sie fotografieren irgendwas und aus einem Set von 200 Fotografien eines - ebenfalls auswählbaren - Starfotografen wird ein Bild mit ähnlichem Motiv automatisch gewählt und auf der Speicherkarte gespeichert. Eventuelle Personen werden geglättet, verschlankt, vergrinst in das Bild eingefügt. Die Farbe der Kleidung wird zur Umgebung passend umgefärbt
  • "Menschlich-Modus" erkennt glatte, makellose Haut und fügt in drei wählbaren Intensitätsmodi Pusteln, Narben und Poren-Textur ein

Der Fotografie steht noch viel bevor...

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 905:

Nikon D5000: SLR ist HD-Camcorder, hat Schwenk-LCD

[BILD] Nikon D5000 - (c) NikonBlick von hinten auf die heute für den Mai angekündigte Nikon D5000: Ein dreh- und schwenkbarer Monitor macht Aufnahmen aus extremen Perspektiven komfortabel möglich. Die D5000 richtet sich mit hoch entwickelten Motiv- und Expertenmodi an blutige Einsteiger, ist aber für fotografische Könner auch vollständig manuell einstellbar.                         Bild: © Nikon

(14.04.2009) Heute hat Nikon mit der D5000 eine neue SLR-Serie zum Nikon-DX-Format (KB/1,5) für den Einsteiger eröffnet. Die D5000 bietet den HD-Video-Modus wie bei der D90 im kleineren HD-Videoformat 720p und als besondere Neuerung einen dreh- und nach unten klappbaren 2,7-Inch-großen LCD-Monitor über den auch ein Livebild zur Verfügung steht. Dank umfangreicher integrierter Bildbearbeitungsfunktionen, einer riesigen Auswahl an Motivprogrammen und 12,3-Mpx-CMOS-Bildsensor, eines Empfindlichkeitsbereichs von ISO 200 bis ISO 3200 (mit Sondereinstellung auch ISO 100 bis ISO 6400) sollten sogar allen blutigen Laien vom Start weg technisch einwandfreie Aufnahmen gelingen.

Durch die Live-View-Funktion im Zusammenspiel mit dem dreh- und schwenkbaren Monitor sind Aufnahmen aus extremen Perspektiven ohne Verrenkungen möglich. Wenn Live-View gewählt ist, dann kann auch eine Gesichtserkennung eingeschaltet werden, wodurch vollautomatische Einstellungen noch zielsicherer möglich sind. Beim Autofocus mit Motivnachführung behält die Kamera das Motiv auch dann als AF-Ziel, wenn es kurzzeitig außerhalb des Sucherbildes ist. Sobald es wieder ins Sucherfeld kommt, wird es weiter verfolgt. Für diese Funktion muss also ein Punkt im Sucherbild als "Zielobjekt" definiert werden und dieses wird mittels Mustererkennung verfolgt und jeweils der Autofocus darauf ausgerichtet.

Insgesamt 19 Motivprogramme bieten für alle wichtigeren Aufnahmesituationen eine vollautomatische Expertenlösung. Damit die Zuordnung zum richtigen Motivprogramm auch nicht missverstanden werden kann können typische Bilder als Beispiele für die jeweilige Motivart gezeigt werden.

Als Novität gibt es mit der Nikon D5000 einen Geräuschlos-Modus, in dem die Kamera nicht die typischen Spiegelreflexkamera-Geräusche macht, womit sie sich auch für Aufnahmesituationen eignet, in denen das stören würde.

Die Bildbearbeitungsfunktionen zur Anwendung innerhalb der Kamera umfassen Retouche-Werkzeuge, Rote-Augen-Korrektur, Perspektiven-Korrektur und Einiges mehr. Beispielsweise Stürzende Linien beim Aufnehmen eines Gebäudes von unten können damit recht gut korrigiert werden. Besonders dann, wenn darauf geachtet wird, dass die Stürzenden Linien zumindest symmetrisch verlaufen, dann ist das damit besonders einfach möglich. Diese Funktion ist bereits von einigen jüngeren Kompaktkameras der oberen Leistungsklasse von Nikon vertraut.

Das Autofocus-System bietet 11 Messfelder, Serienbilder sind mit bis zu recht zügigen 4fps möglich und über den Zubehörschuh kann ein GPS-Modul angeschlossen werden. Zudem gibt es neben den ausgefeilten Automatikmodi auch die Möglichkeit für Manuelle Einstellung sowie auch verschiedene Messcharakteristika, darunter auch Spotmessung 2,5%, was für eine Kamera dieser Preisklasse aus dem Hohen Kamerahaus durchaus nicht selbstverständlich sein muss.

Die Nikon D5000 soll Anfang Mai verfügbar werden. Die Kamera allein soll knapp 750 EUR kosten. - Es werden auch Kits mit Objektiven angeboten werden:

  • Nikon D5000 im Kit mit AF-S DX NIKKOR 18-55 mm/3,5-5,6G ED II: knapp 800 EUR (also nur 50 EUR mehr als nur Body)
  • Nikon D5000 im Kit mit AF-S DX NIKKOR 18-55 mm/3,5-5,6G VR: knapp 850 EUR
  • Nikon D5000 im Kit mit AF-S DX NIKKOR 18-55 mm/3,5-5,6G VR und AF-S DX NIKKOR 55-200 mm/4-5,6G IF-ED VR: knapp 1080 EUR
  • Nikon D5000 im Kit mit AF-S DX 18-105 mm/3,5-5,6G ED: knapp 970 EUR
  • Nikon D5000 im Kit mit AF-S DX 18-105 mm/3,5-5,6G ED VR und AF-S NIKKOR 70-300 mm/4,5-5,6G ED VR: knapp 1400 EUR.
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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 904:

Olympus LS10: Firmware 1.1 bringt geniale 88,2 ksps

(13.04.2009) Für den Pocket-Audiorecorder Olympus LS10 - siehe Test in "praktiker" Nr. 3/2008 und Eintragung in "ITM praktiker Bestenliste" - gibt es mit dem jüngsten Firmware-Update 1.10 einen wertvollen neuen Aufnahmemodus mit 88,2 ksps/16 bit und 88,2 ksps/24 bit. Dies ist exakt die doppelte Samplingrate des Standardformats 44,1 ksps. Dadurch kann nun 88,2 ksps als Aufnahmeformat mit größerem Dynamik-Spielraum bei gleichzeitig sehr sauber möglicher späterer Konvertierung in 44,1 ksps gewählt werden. Diese Abtastrate wird ansonsten von nur wenigen HighEnd-Audiorecordern geboten. Das Umrechnen von 96 ksps ist freilich nicht so "glatt" möglich. Nach Anwenden eines Tiefpass-Filters kann bei der Umwandlung von 88,2 ksps auf 44,1 ksps einfach jeder zweite Abtastwert - also ohne interpolierende "Dichtung" - übernommen werden.

88,2 ksps wird allerdings für die Wiedergabe in der Hauptsache nur für DVD-Audio unterstützt. Für höchstauflösende Wiedergabe ist 96 ksps - das bislang schon vom Olympus LS10 geboten wurde - ideal. Wenn hingegen - wie zumeist - das Zielformat 44,1 ksps sein soll, dann ist 88,2 ksps das optimale Aufnahmeformat und deswegen eine wertvolle Erweiterung für den LS10. Genauso wie bei der Bildbearbeitung mit einem 14-bit-RAW-Bild ergeben sich bei Audio für die Nachbearbeitung resp. Optimierung erhebliche Qualitätsreserven bei Aufnahme mit 88,2 ksps/24 bit und damit merklich höhere Qualität im Zielformat 44,1 ksps/16 bit. Im Vergleich mit Fotos entspricht der Tonwertumfang dem Dynamikumfang und die Bildauflösung der Abtastrate.

Eine größere Wortbreite von 24 bit - statt 16 bit - bei der Aufnahme bringt durch größeren Dynamikumfang höhere Qualitätsreserven als eine höhere Abtastrate als für das Zielformat nötig. Am besten ist freilich beides.

Weiters können nun Aufnahmen mit bis 4GB - also bis zum Limit des Dateisystems FAT32 - in WAV-PCM gemacht werden. Bisher war das Limit des Olympus LS10 bei 2GB für WAV-PCM. Mittlerweile sind ebenfalls die von "praktiker" im Testbericht bemängelten Sprünge bei der Wiedergabe von MP3-Dateien in VBR Variabler Bitrate eliminiert. Dies ist interessant für die Verwendung als Audio-Player, was freilich auch funktionieren soll, aber kein essentieller Mangel gewesen ist.

Über den nachfolgenden Link können Besitzer eines LS10 direkt das Installationsprogramm für die neue Firmware für Windows downloaden. Der LS10 wird einfach über USB an den PC angeschlossen und das Programm am PC gestartet. Der sehr einfache Ablauf wird über Bildschirmmeldungen am PC begleitet.

=>> www.olympusamerica.com/cpg_section/software_results.asp?id=1350&os=w

[LOGO] ITM praktiker Bestenliste ==> www.praktiker.at/bestenliste/
 

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 903:
TERMIN-TIPP FÜR PRAKTIKER

Eumig-Museum: 90-Jahre-Ausstellung in Guntramsdorf

[BILD] Eumig Eumigette 382U - (c) Eumig-MuseumHeuer wäre Eumig 90 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass gibt es in Guntramsdorf eine Ausstellung, organisiert von ehemaligen Mitarbeitern. Unser Bild zeigt eines der Erfolgsprodukte aus den Radio-Zeiten: Eumig Eumigette 382U.                                       Bild: © Eumig-Museum

(10.04.2009) Ehemalige Mitarbeiter der alten Eumig haben auf Initiative u.a. von Ing. Wolfgang Skorsch nun aus Anlass des 90-Jahre-Jubiläums der Gründung der Firma Eumig ein "Eumig-Museum" in der Alten Hauptschule Guntramsdorf gegründet. Die liebevoll zusammengestellte Ausstellung startet am 8. Mai 2009 und läuft dann vorläufig bis Jahresende. Ab dem nächsten Jahr soll die Ausstellung auf Wanderschaft gehen. Vorerst ist eine Ausstellung für nächstes Jahr in Wien geplant.

Die Firma Eumig wurde im Jahr 1919 in Wien gegründet. Erstes Produkt waren Feuerzeuge, gefertigt aus Patronenhülsen. Bereits ab 1924 - zu Beginn der ersten Radiosendungen in Wien - wurde mit der Produktion von Radioapparaten begonnen. Danach sind zahlreiche Produkte vor allem auch aus den Bereichen Foto, Schmalfilm und auch weiterhin Unterhaltungselektronik gefolgt. Revolutionär war - und inzwischen legendär ist - beispielsweise das digital gesteuerte Cassetten-Tapedeck Eumig FL-1000, das über einen Computer gesteuert werden konnte. Auch konnten beim FL-1000 am Band die Titelinformationen gespeichert werden, was allgemein erst viel später bei MiniDisc realisiert wurde. Weltweit führend war Eumig zuletzt im Bereich der Schmalfilmkameras und Schmalfilmprojektoren.

Eumig hatte zahlreiche Innovationen hervorgebracht dank einer einzigartigen Firmenphilosophie mit der der Erfindergeist und die Mitwirkung an der Produktentwicklung bei allen Mitarbeitern des Hauses gefördert wurde. 1981 wurde das Unternehmen nach mehreren Fehlschlägen - u.a. die Produktion des Polavisionssystem für Polaroid - geschlossen. Der Name "Eumig" existiert heute noch weiter für ein Werk für Leiterplattenherstellung und -bestückung in Anif, Salzburg.

Die Ausstellung wird von der Gründung im Jahr 1919 bis zur Schließung im Jahr 1981 dieses österr. Familienunternehmen in Form von zahlreichen Bildtafeln, von Produkten wie Radios, Kameras, Projektoren, und div. Sonderprodukten und Ausstellungsstücken - die in der Öffentlichkeit teilweise nicht bekannt waren - darstellen. Unter den Exponaten wird beispielsweise die 100.000. Schmalfilmkamera C3 und die 500.000. Eumigette 382U zu sehen sein. Es werden auch div. Originalfilme über Eumig zu sehen sein.

Es war schon vor einigen Jahren von der Gemeinde Wr. Neudorf geplant ein ständiges Museum zu errichten, da lt. damaligem Bürgermeister die Gemeinde der Fa. Eumig sehr viel zu verdanken hatte. Daraus ist dann vorerst nichts geworden.

Ing. Skorsch: "Da heuer das 90. Jubiläumsjahr der Fa. Eumig zu feiern wäre, nahmen wir - ehemalige leitende Angestellte mit kräftiger Unterstützung von Frau und Herrn Seemann, Tochter und Schwiegersohn des leider bereits verstorbenen geschäftsführenden Gesellschafter Herrn Ing. Vockenhuber - dies zum Anlass, mit dieser Ausstellung den Grundstein für ein ständiges Museum zu legen. Die Nachbargemeinde von Wr. Neudorf - Guntramsdorf - kam uns dabei sehr großzügig entgegen und stellte uns bis Weihnachten Räumlichkeiten in Ihrem Heimatmuseum zur Verfügung."

Die frei zugängliche Eröffnung der Ausstellung findet am Freitag, 8. Mai 2009 um 16 Uhr statt. Danach ist das Eumig-Museum bis Jahresende 2009 jeweils Dienstag 9 bis 12 Uhr sowie Mittwoch, Samstag und jeden ersten Sonntag eines Monats 14 bis 17 Uhr geöffnet. Die Adresse: Alte Hauptschule (Heimatmuseum), 2353 Guntramsdorf, Schulgasse 2a.

=>> www.eumig.at

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 902:

Langspielplatte erlebt Boom, Klingeltöne sind out

(28.03.2009) Wie der deutsche Bundesverband der Musikindustrie vor wenigen Tagen bekanntgegeben hatte, sind im Jahr 2008 die Klingelton-Verkäufe auf die Hälfte eingebrochen, aber die Vinyl-Langspielplatte erlebt einen - relativen - Boom. Im Jahr 2008 wurden in Deutschland 900.000 LPs verkauft gegenüber 700.000 im Vorjahr. Der Verkauf von Audio-CDs soll um 3,4 Mio. auf 145,1 Mio. Stück zurückgegangen sein. Insgesamt beklagt die deutsche Musikindustrie einen Einnahmen-Rückgang von 4,7% im Jahr 2008 gegenüber 2007. Daten aus Österreich sind nicht bekannt, dürften aber ähnlich gelagert sein.

Die zunehmende Beliebtheit der Vinyl-Langspielplatte kommt primär aus zwei Richtungen: Einerseits die Scratch-Technik, die von prominenten Discjockeys nach wie vor eingesetzt - und daher vielfach nachgeahmt - wird und andererseits von Vinyl-Enthusiasten, denen die besondere "analoge" Klangcharakteristik der Schallplatte gefällt. Daher gibt es bereits seit einigen Jahren zunehmend Nachpressungen und auch Neuerscheinungen auf Vinyl. Analog dazu steigt auch die Nachfrage nach Plattenspielern, diese allerdings zusätzlich durch Ersatz kaputter Plattenspieler um vorhandene private Schallplatten-Sammlungen weiterhin nutzen zu können, was ebenfalls in zunehmendem Maße passiert.

Klingeltöne dürften ein - sowieso lang dauernder - Jugend-Hype gewesen sein. Dass Marktanalysten den Klingeltönen eine weiter steigende Zukunft vorausgesagt hatten darf als erwartungsgemäß eingestuft werden.

Marktanalysen gehen - trotz regelmäßig gegenteiliger Erfahrung - offenbar immer noch davon aus, dass sich nichts ändert und sich jeweils aktuelle Trends fortsetzen. Ein Biotop in das man ein neues Lebewesen - analog zu neue Idee, neues Produkt im Markt resp. Gesellschaft - hineinsetzt ist auch nicht immer das selbe Biotop plus dem neuen Lebewesen, sondern oft ein anderes Biotop.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 901:

Meyers Lexikon online vorigen Montag abgeschaltet

(27.03.2009) Das Online-Lexikon "Meyers Lexikon online" wurde am vergangenen Montag, 23. März vom Netz genommen. Die knappe Erklärung im Meyers-online-Blog: "Leider ist es uns nicht länger möglich, das Portal in seiner jetzigen Form zu betreiben". Damit ist das bedeutendste redaktionell betreute Online-Lexikon des deutschsprachigen Raums Geschichte. Der Kampf gegen Wikipedia wurde verloren.

Wikipedia ist freilich ein großartiges Projekt, vor allem lukrativ für die Betreiber. Aber verlässliche Information ist dort nicht jederzeit zu finden. Zu einem bestimmten Zeitpunkt sind die dort aufzufindenden Artikel korrekt. Das Problem ist nur, dass der Zeitpunkt nicht bekannt ist und daher die Inhalte nicht verlässlich sind, sondern nur als Ausgangspunkt für eigene Recherchen dienen können.

Wenn man also jetzt einen bestimmten Artikel in Wikipedia aufruft und dieser nur ein paar Minuten vorher durch eine falsche Änderung unbrauchbar geworden ist, ist es freilich kein Trost, wenn der Fehler vielleicht schon einige Minuten später wieder korrigiert wird. Bei einem redaktionell betreuten Lexikon im herkömmlichen Sinn wird jede Änderung vor Veröffentlichung verifiziert. Das ist der gravierende Unterschied von Wikipedia zu einem Nachschlagewerk im herkömmlichen Sinn.

Im Dezember 2008 hatte das Bibliografische Institut - Inhaber u.a. von Brockhaus, Meyers, Duden - die Traditionsmarke "Brockhaus" an Wissenmedia verkauft. Die Marke "Meyers" verblieb dabei im Besitz des Bibliographischen Institut. Es wurde aber damals schon angekündigt, sich aus dem Geschäftsfeld "lexikalisches Nachschlagen" zurückziehen zu wollen.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 900:

Canon EOS 500D: SLR filmt in Full-HD-Kinoqualität

[BILD] Canon EOS 500D - (c) CanonMit der EOS 500D kommt von Canon im Mai eine APS-C-SLR, die nebenbei auch Full-HD-Video mit Mono-Audio aufnimmt und damit beste Videoqualität nicht nur bei schlechten Lichtverhältnissen, sondern auch mit den bei Camcordern nur in der obersten Preisklasse möglichen Weitwinkel-Objektiven ermöglicht.                             Bild: © Canon

(25.03.2009) Für den Mai hat Canon heute die EOS 500D angekündigt. Die Canon EOS 500D ist eine SLR für das APS-C-Format, hat einen CMOS-Bildsensor mit 15,1 Mpx und bietet als zeitgemäßes Amateur-SLR-Feature auch die Möglichkeit Video in Full-HD-Qualität - mit Mono-Audio - aufzuzeichnen. Damit ist dieser Fotoapparat gleichzeitig ein Camcorder. Für die qualitativ optimale Direktwiedergabe über einen Full-HD-Fernseher gibt es an der EOS 500D einen HDMI-Ausgang.

Die EOS 500D ist eine sehr umfangreich ausgestattete SLR. Geboten werden alle gängigen Automatik-Modi, Motiv-Modi und Manuelle Einstellung, sogar Spot-Belichtungsmessung, was bei den "kleineren Canons" durchaus nicht selbstverständlich ist, es gibt 9-Felder-Autofocus (Mittelsensor mit Kreuzempfindlichkeit), integrierte Sensorreinigung, einen besonders fein auflösenden 3-Inch-TFT-Monitor mit 920kpx, LiveView etc.

Die Videoaufzeichnung erfolgt in MOV-Container mit H.264 und Linear-PCM. Mögliche Videogrößen sind 1920 x 1080px / 20fps, 1280 x 720px / 30fps und 640 x 480px / 30fps. Ein besonderer Vorzug von SLRs für Videoaufnahmen ist, dass es zu SLRs auch extreme Weitwinkel-Brennweiten gibt. Bei Camcordern sind Weitwinkel-Brennweiten in der Hobby- und Amateurklasse eher unüblich und wenn, dann nur über Weitwinkel-Vorsatzlinsen zu erreichen. Eine weitere Besonderheit generell von SLRs gegenüber konventionellen Camcordern ist das sehr große Aufnahmeformat und daraus resultierend sowohl sehr hohe Lichtempfindlichkeit für hochwertige Aufnahmen auch unter sehr wenig Licht als auch die Möglichkeit, begrenzte Schärfentiefe als Gestaltungsmittel einzusetzen.

Für Profi-Fotografen sind übrigens mitunter SLRs mit Videofunktion nicht immer sinnvoll, weil in manchen Bereichen Videoaufnahmen verboten sind und dort eine Kamera mit Videoaufnahmefunktion nicht in Betrieb genommen werden dürfte. Aus diesem Grund wird es in der Profiklasse der SLRs auch in Zukunft Kameras ohne Videofunktion geben. Für den Amateur, der zumindest gelegentlich Videoaufnahmen machen will, ist das eine höchst willkommene Zusatzfunktion.

Die Canon EOS 500D soll ab Mai um knapp 800 EUR - im Kit mit EF-S 18-55 IS knapp 900 EUR, im Kit mit EF-S 18-200 IS knapp 1300 EUR - erhältlich werden.

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