[COVER] ITM praktiker

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Meldungen Nr. 810-819
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Mit "ITM-Newsroom" gibt es für "ITM praktiker"-Leser - nicht regelmäßig! - Kurzmeldungen über aktuell vorgestellte neue Produkte, Technologien und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten zu "praktiker" und praktiker.at. - Es geht hier um alle jene Themen, die auch Gegenstand der Berichterstattung des "praktiker" sind: Audio, Video, Foto, TV/Heimkino, Telekommunikation, Navigation, Computer und - sowieso - Multimedia-Technologien.

[!>  Tiefergehende Behandlung der Themen sowie Testberichte, Grundlagenwissen und Hintergründe zu Technologien finden Sie bitte in den "praktiker"-Heften (kostenlos testen: Schnupperabo-Bestellung).



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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 819:
TERMIN-TIPP FÜR PRAKTIKER

IFA Berlin 2008: Erstmals Haushaltsgeräte dabei

[BILD] Dr. Christian Göke, Dr. Rainer Hecker am Podium bei IFA-Pressekonferenz 2008, Mallorca - (c) Felix WesselyAuf der spanischen Insel Mallorca präsentierte das Management der IFA Berlin ein erweitertes Konzept: Erstmals in der Geschichte der IFA werden auch Haushaltsgeräte gezeigt: Digital Lifestyle quasi als Oberbegriff. - Im Bild (v.l.): Dr. Christian Göke, Messe Berlin und Dr. Rainer Hecker, gfu, ZVEI Div. CE und Loewe AG.                             Bild: Felix Wessely

(21.04.2008) Als "einzigartige Mischung aus Neuheitenschau, Unterhaltung und Medienpolitik" wurde in diesen Tagen auf Mallorca vor 270 Journalisten aus 42 Ländern die IFA Berlin umschrieben und das für die IFA 2008 überarbeitete Konzept vorgestellt. Gravierendste Änderung: Erstmals werden auf der IFA Berlin auch Haushaltsgeräte, sogenannte "Weißware" gezeigt werden. Die IFA Berlin wird vom 29. August bis 3. September auf dem Messegelände rund um den Funkturm in Berlin stattfinden. Am Podium der Präsentation: Dr. Christian Göke, Chief Operating Officer der Messe Berlin; Dr. Rainer Hecker, in der Leitung der gfu, von ZVEI Div. CE und Vorstandsvorsitzender der Loewe AG und Jürgen Boyny, Global Director CE der GfK.

Der Gedanke, technische Geräte im Haushalt und für die private Unterhaltung auch unterwegs als zusammengehörig zu sehen, kommt allgemein in Mode und ist auch eine Folge der Entwicklung der verschiedenen Produktkategorien, die sich zunehmend untereinander vernetzen lassen und eine getrennte Betrachtung daher eher hemmend wäre. Bereits vor einiger Zeit hat beispielsweise Philips seine Bereiche Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte - also Braun- und Weißware - zusammengelegt.

Dr. Rainer Hecker: "Mit der Integration der Elektro-Hausgeräte-Industrie erwarten wir noch mehr Popularität für die Consumer Lifestyle Produkte beider Branchen und gesteigertes Interesse der internationalen Fachbesucher und der Medien für die IFA".

Dass die IFA mit der Erweiterung auf dem richtigen Kurs ist, sieht die Messe Berlin im Ergebnis einer selbst durchgeführten Umfrage: Von den wichtigsten zehn elektrischen Geräten im Alltag sind jeweils fünf den Bereichen Haushaltsgeräte und Consumer Electronics zuzuordnen. Dr. Göke: "Mit der engen Verzahnung der einzelnen Angebotsbereiche von Consumer Electronics bis hin zu Home Appliances entsprechen wir den Strukturen des Marktes und erschließen so weitere Potenziale für Handel und Industrie. Die IFA spricht damit alle Sinne an und schafft damit das optimale Umfeld für eine emotionale Präsentation der Marken."

Denn, so Dr. Göke: "Nicht Produkte verändern den Markt, sondern immer nur die Menschen. Um Menschen zu bewegen muss man die Leute inspirieren."

Jens Heithecker, IFA Direktor, konstatiert: "Die IFA 2008 sprengt den Rahmen. Das hohe Niveau an internationaler Aussteller-, Fachbesucher- und Medienkompetenz setzt sich in diesem Jahr fort. Mit der Kombination von Consumer Electronics- und Elektrohausgeräte-Industrie garantieren wir unseren Ausstellern, Fachbesuchern und Partnern ein höchst attraktives Business-Umfeld. Die IFA wird 2008 mit der Erweiterung eine größere Orderplattform als 2007 bieten." Bereits jetzt sollen 90% der Fläche der IFA fix von Ausstellern gebucht sein.

Jürgen Boyny: "Sowohl der Markt für Consumer Electronics als auch der Markt für Elektrohausgeräte befindet sich weltweit im Wachstum. Innovationen in den Segmenten TV-Geräte, Mobiltelefone und PCs forcieren das Wachstum maßgeblich im CE-Bereich, während die Themen Lifestyle, Komfort, Gesundheit und Energie-Effizienz den Markt für Elektrohausgeräte treiben." In den kommenden Jahren rechnet Boyny mit einer anhaltend hohen Nachfrage nach flachen Fernsehgeräten. "Die verstärkte Aufmerksamkeit für Energie-Effizienz wird sich zukünftig auch in attraktiven neuen CE-Produkten widerspiegeln". Insgesamt rechnet der Marktexperte für das Jahr 2008 mit einem weltweiten Marktvolumen für technische Konsumerprodukte von 680 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einer Steigerung um acht Prozent.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 818:

Samsung NV24: Pocket-Kamera mit Koordinaten-Tasten

[BILD] Samsung NV24HD - (c) Felix WesselySamsung NV24HD: Elegante, schlanke Kamera zum Einstecken bietet AMOLED-Monitor, eigenständig komfortable Bedienung über Koordinaten-Soft-Tasten rechts und unten vom Display, HDMI-Ausgang, sehr weites Weitwinkel und homogene Video-Aufzeichnung bis zu "kleiner" HD-Video-Größe.                                   Bild: Felix Wessely

(19.04.2008) "praktiker" konnte bereits ein Vorserien-Modell der für den Mai erwarteten Samsung NV24HD kurz testen. Diese elegante Pocket-Kamera verfügt über einige außergewöhnliche Merkmale. Ein 2,5-Inch-großer AMOLED-Monitor ermöglicht verbesserte Darstellung auch unter wenig Licht. "praktiker" hatte über die von Samsung entwickelte Display-Technologie AMOLED erstmals in "praktiker" Nr. 3/2007 berichtet. Einige der Eckdaten der NV24HD: 10 Mpx, bis ISO 3200 (bei 3 Mpx max.), Objektiv 1:2,5-5,9 / äquiv. KB ca. 24 bis 87 mm, OIS Optischer Bildstabilisator, MPEG4/H.264-Video mit Bildgrößen bis 1280 x 720px / 30 fps (!) etc.

Auffallende Besonderheit ist die Bedienung der Einstellungen über wie für ein Koordinatensystem angeordnete zahlreiche Tasten unten und rechts vom Monitor. Es handelt sich dabei um sogenannte Soft-Tasten; ihre jeweils gültige Funktion wird über den Monitor angezeigt. Bei Berühren einer Taste gibt es eine ausführlichere Beschreibung der Funktion, bei Drücken wird die Funktion ausgeführt. Dies ist etwas gewöhnungsbedürftig im Vergleich zur üblichen Methode mit Cursortasten, aber nach kurzer Eingewöhnung erheblich schneller. Beispielsweise zum Einstellen einer Belichtungskorrektur um zwei Stufen muss nicht zweimal gedrückt werden, sondern es wird - von der Belichtungs-Mitte aus gesehen - direkt die zweite Taste gedrückt.

Bemerkenswert zudem ist, dass mehrere Effektmodi für die Bildcharakteristik prominent über ein eigenes Wahlrad links oben an der Kamera eingestellt werden. Wählbare Effekte sind beispielsweise Normal, Weich, Scharf, Wald, Retro (Sepia-Tönung), Kühl, Still, Klassisch. Es gibt auch einige Szenemodi. Darunter auch ein Lächeln-Modus und ein Augen-auf-zu-Modus. Bei diesem wird das regelmäßige Zwinkern ausgewertet und die Aufnahme ausgelöst, wenn die Augen offen sind.

Ein ebenfalls ungewöhnliches Feature ist eine Pause-Funktion bei Video-Aufnahmen. Es kann also die Aufnahme eines Videoclips unterbrochen und wieder fortgesetzt werden, wobei für die Fortsetzung keine neue Datei angelegt wird. Bei Video ist eine Bildgröße bis 1280 x 720px / 30 fps einstellbar, wobei auch bei dieser Größe die Videos sehr homogene Bewegungen zeigen. Zoomen während einer Videoaufnahme ist möglich; während des Zoomens wird die Audio-Aufzeichnung ausgesetzt.

Mitgeliefert werden eine Docking-Station mit Anschlüssen für Akku-Laden, USB und einen HDMI-Anschluss für die Wiedergabe über ein Fernsehgerät sowie eine IR-Fernbedienung sowohl für Wiedergabe als auch für Aufnahme als Fernauslöser.

Betreffend die Objektivqualität und die Fotoqualität kann keine Aussage gemacht werden, da es sich bei diesem Kurztest um ein Vorseriengerät gehandelt hatte. Mehr darüber im "praktiker".

Der Preis für die Samsung NV24HD soll in der Größenordnung von 350 bis 400 EUR liegen; möglicherweise wird auch eine Variante ohne Docking-Station und Fernbedienung angeboten werden.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 817:

Sanyo Xacti CA8: wasserdichte SD-Foto-Camcorder

[BILD] Sanyo Xacti CA8 - (c) SanyoDen wasserdichten SD-Foto-Camcorder Sanyo Xacti CA8 gibt es in verschiedenen Farben. Darunter auch ein leuchtendes Orange.                                       Bild: © Sanyo

(18.04.2008) Von Sanyo gibt es mit dem Xacti CA8 ein Konvergenzgerät für Foto und Video, das zudem vor Staub, Schmutz geschützt sowie bis 1,5m Tauchtiefe wasserdicht ist. Aufgrund seiner geringen Maße passt er in die Hosentasche. Videos sind damit in VGA-Qualität möglich, Fotos haben eine Größe von 8 Mpx.

Sanyo Yacti CA8 verfügt über ein im Gehäuse integriertes 5-fach-Zoom, 2,5-Inch-großen TFT-Monitor, nimmt Audio in Stereo auf und ermöglicht Nahaufnahmen ab 1 cm. Gespeichert werden die Video- und Fotodaten auf SD-Karte mit einer Kapazität von bis zu 32GB. Videos werden in MPEG-4 AVC/H.264-Kodierung gespeichert. Auf eine 8-GB-Karte passen damit bis zu zehn Stunden Video. Über den Lithium-Ion-Akku soll ein Betrieb von bis zu 80 Minuten Videoaufnahme möglich sein.

Sanyo Yacti CA8 soll ab Juni um knapp 450 EUR erhältlich werden.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 816:

ORF1 HD: Österreich-HDTV ab 2. Juni über Astra

(18.04.2008) Ab 2. Juni startet österreichisches Fernsehen über Astra in die HDTV Zukunft. Über den neuen Kanal ORF1 HD gibt es das Programm von ORF1 - einschliesslich die 31 Spiele der Fußball-Europameisterschaft - in hoch auflösendem Format (High Definition, HD). ORF1 HD ist der erste HD-Kanal eines öffentlich-rechtlichen Senders, der auf ASTRA im deutschsprachigen Raum in den Regelbetrieb geht.

Die Vereinbarung mit dem ORF sieht die Nutzung zusätzlicher Kapazitäten für den HD-Kanal vor. In Kooperation mit dem ORF-Dienstleister ORS sieht sie ab Januar 2010 die Möglichkeit für weitere HD-Programme vor, womit dann ein voller Transponder ausgelastet wird.

Im vorigen Jahr ist übrigens laut Astra die Zahl der Satellitenanlagen in Österreich um die Hälfte gestiegen; vermutlich durch die Umstellung auf terrestrisches Digtal-TV. Mit einem Marktanteil von 55 Prozent ist der Satellitenempfang in Österreich schon heute die Nummer Eins in Europa. Über Astra werden derzeit 374 digitale TV-Kanäle übertragen.

Nach dem Start von ORF1 HD werden die Satelliten von SES ASTRA und SES SIRIUS zusammen 31 HD-Kanäle ausstrahlen. Darunter sind beispielsweise BSkyB, BBC, Discovery, National Geographic, CANAL+, M6, TF1 und Premiere. SES ASTRA geht davon aus, bis Ende 2010 rund 100 HD-Kanäle zu übertragen.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 815:

Canon XL H1S/H1A: Profi-HDV-Camcorder zu XL-Serie

(15.04.2008) Canon führt seine XL-Camcorder-Serie mit Wechselobjektiv-Bajonett mit den Modellen XL-H1S und XL-H1A fort. Beide arbeiten weiterhin mit DV-Cassetten in HDV-Format. Der XL-H1S bietet als maßgeblichen Unterschied zum XL-H1A professionelle Studionorm-Schnittstellen. So beispielsweise ein HD-SDI-Ausgang für unkomprimierte 1920 x 1080px HD-Video in 4:2:2, Anschlüsse für Genlock und Timcode. Die Camcoder der Canon-XL-Serie sind vielfach von Fernsehteams bei Reportagen im Einsatz. Oder bei höchst anspruchsvollen Amateuren. Begeisternd ist das damit professionell mögliche Arbeiten mit unzähligen Einstellmöglichkeiten und wesentliche Detail-Spezialitäten wie XLR-Buchsen für Mikrofone.

Beide Camcorder zeichnen mit drei 1/3-Inch-CCDs mit je 1,67 Mpx wahlweise mit einer Bildrate von 50i oder 25p im HDV-1080i-Format auf. Die Signalverarbeitung übernimmt der HD-optimierte Canon-Bildprocessor DIGIC DV-II. Gegenüber dem Vormodell XL-H1 - siehe Test in "praktiker" Nr. 3/2006 und Eintrag in "ITM praktiker Bestenliste" - bietet das 20fach XL-Videoobjektiv der L-Serie jetzt neben dem Fokus- und Zoomring auch einen Blendenring.Die drei griffgünstig am Objektiv platzierten Bedienelemente können auch synchron gesteuert werden - beispielsweise um während des Zoomens die Schärfe nachzuführen. Das Ansprechverhalten des Zooms ist zudem individuell einstellbar.

Die Kompatibilität mit dem Canon XL-Wechselobjektivsystem ermöglicht unter anderem den Anschluss des HD-Weitwinkelobjektivs XL 3,4?20,4 mm L mit 6fach-Zoom. Der optional erhältliche Canon EF-Objektivadapter bietetdie Kombination mit den EF-Objektiven der Canon EOS Kameras. EF-S-Objektive hingegen können nicht genutzt werden.

Auf Wunsch lassen sich beide Camcorder auch für die Aufzeichnung in PAL (50i) und NTSC (60i) umrüsten. Hierzu ist ein optionales Upgrade durch das autorisierte Canon-Service-Center erforderlich.

Der Canon XL-H1S soll ab Ende Mai für ca. 9500 EUR und der XL-H1A ab Juni für ca. 9300 EUR erhältlich werden.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 814:

Lena: Audio-Recorder überwacht Baby-Sprachlernen

[BILD] Infotur Lena System - (c) Infotur Inc.Mit Hilfe eines Audiorecorders, der gezielt an ein Baby gerichtete Sprache und das vom Baby Gesprochene aufzeichnet und danach eine Auswertung über einen PC soll ermittelt werden, wie intensiv die Umwelt mit einem Baby kommuniziert v.v. Dieses Lena System gibt es vorläufig nur für englische Sprache.                                       Bild: © Infotur Inc.

(03.04.2008) Lena Language Environment Analysis von der US-Firma Infotur Inc. ist ein System auf Basis eines Chip-Audiorecorders und PC-Software, mit dem die Sprachentwicklung eines Babys mitverfolgt werden kann. Der kleine spezielle Audiorecorder wird in die Kleidung des Babys gesteckt und zeichnet alles auf, was das Baby aus seiner Umgebung hört und was es selbst sagt resp. brabbelt. Später - also beispielsweise am Abend - wird das aufgezeichnete Audiosignal über ein PC-Programm analysiert. Häufiges Sprechen mit einem Baby fördert dessen Sprachentwicklung, fördert früheres Beginnen mit dem Sprechen, wirkt sich positiv auf die Intelligenz und späteren Lernerfolg in der Schule aus. Und das, was das Kind hört hat ebenfalls einen Einfluss auf die Sprachentwicklung. Ganz neu ist das freilich nicht.

Der Lena-Recorder arbeitet nach Angaben des Herstellers sehr selektiv bei den Aufzeichnungen. Es wird also nicht einfach alles aufgezeichnet, was einen gewissen Lautstärkepegel überschreitet. Umgebungsgeräusche, die keine Sprache darstellen sollen beispielsweise sehr effektiv ausgefiltert werden. Die Analyse-Software erkennt u.a. welche Wörter wie oft vom Baby gehört werden konnten. Die Entwicklung des Systems - resp. die Erforschung der Hintergründe - soll das Unternehmen 15 Mio. US-Dollar gekostet haben.

Ein komplettes Set mit Software, Lena-Recorder und einigem Zubehör soll etwa 600 USD kosten. Derzeit ist das System nicht in Deutsch erhältlich. Ausführungen in mehreren Sprachen sollen für die nähere Zukunft geplant sein.

Die auf der Website angeführten Erfahrungen von Eltern haben einen Grundtenor: Durch Lena-System wird bewusster, wenn man sich einmal einen Tag lang weniger intensiv mit dem Kind beschäftigt hat und es soll dann auch erkennbar sein, dass das Kind selbst weniger Sprech-Versuche unternimmt, was wohl durchaus erwartungsgemäß ist.

Um zumindest diesen Effekt zu erzielen reicht freilich auch ein konventioneller Chip-Recorder mit langer Aufnahmedauer und ausdauerndem Akku sowie VOX-Schaltung, damit der Recorder zumindest bei Stille nicht unnötig aufzeichnet. Das dürfte schon reichen, um etwas bewusster zu machen, wie intensiv die Umgebung mit einem Baby kommuniziert. Eine wissenschaftlich fundierte Analyse wie mit Lena-System ist mit einer solchen improvisierten Lösung nicht gegeben. Die ersten gesprochenen Worte hätte man aber dann auch gleich aufgezeichnet.

=>> www.lenababy.com

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 813:

Sony-Bravia-DVD: Das Wunder von Cordoba zur EM2008

[BILD] Screenshot - Das Wunder von Cordoba auf DVD von Sony anlässlich EM2008 - (c) Sony u. ORFVon Sony gibt es ab 1. April zu allen in Österreich verkauften Bravia-Fernsehern die exklusiv produzierte DVD "Das Wunder von Cordoba" anlässlich der bevorstehenden EM2008 in Wien. Unser Bild zeigt die mit einem historischen Sony "Transistor-Radio" illustrierte, legendäre Radio-Reportage von Edi Finger sen.                             Bild: © Sony u. ORF

(23.03.2008) Das "Wunder von Cordoba" wurde von Sony in Zusammenarbeit mit dem ORF auf eine soeben fertiggestellte DVD verpackt. Diese DVD gibt es nicht zu kaufen. Sie ist eine Beigabe zu allen Sony Bravia Fernsehern, die im Zeitraum von 1. April bis 7. Juni 2008 in Österreich verkauft werden. Zu kaufen soll es diese DVD auch danach nicht geben, so der Initiator dieser Produktion bei Sony, Mag. Martin Micko.

Die DVD beinhaltet großartig zusammengestelltes Material über das legendäre Spiel von Cordoba, Argentinien zur Fußball-WM 1978, wobei Österreich gegen Deutschland 3:2 gewonnen hatte. Erstmals wieder nach 47 Jahren.

Enthalten auf der DVD sind die komplette ORF-Fernsehübertragung des Spiels, ein aktuelles Interview mit Hans Krankl dazu: "... Ich weiß, sie [die Deutschen] können es schon nicht mehr hören. ... Ihr werdet es immer wieder hören, weils ganz einfach schön war. Küss die Hand!".

Das eigentliche Schmankerl ist aber freilich die urgewaltige Radioübertragung von Edi Finger sen. in einer auf zehn Minuten geschnittenen Fassung; im Bild ein historischer "Transistor-Radio" von Sony und in das Lautsprechergitter eingeblendet die jeweils dazugehörenden Ausschnitte der Fernsehübertragung.

Das "Tooor - Tooor - Tooor - Tooor - Tooor - Tooor - I wer narrisch", kennt wohl jeder Österreicher. Aber vielleicht nicht: "Der Hansi-Burli ... Sei Papa, der Straßenbahner wird si freun ..." - "Jetzt wird die Rapid-Viertelstunde eingeklatscht von 35.000 objektiven und auch sachkundigen Zuschauern ..." - "und ... Konzilia hält. Also da wird einem das Gruseln gelehrt ..." - Nach dem 3:2: "Meine Damen und Herren, wir fallen uns um den Hals, der Kollege Rippl, der Diplomingenieur Posch, wir busseln uns ab" - "Also der Abraaamczik - abbusseln möcht i den Abramczik dafür, jetzt hat er uns gholfen. Allein vor dem Tor stehend ... der braaave Abramczik hot danebengschossen ..." - "I trau mi scho gar nicht mehr hinschauen" - "Und jetzt ist Aus! Ende! Schluss! Vorbei! Aus! Deutschland geschlagen! Meine Damen und Herren, nach 47 Jahren ..."

Bei Einlegen in einen PC gibt es auch Online-Bonusmaterial, das über einen Menüpunkt aufgerufen werden kann. Dieses ist allerdings erst ab 1. April verfügbar, weshalb das von "praktiker" noch nicht angeschaut werden konnte.

Also: Alles ist möglich für Österreich auch bei dieser EM2008 im kommenden Juni in Wien. Laut Hans Krankl hatten 1978 die deuschen Zeitungen gehöhnt, dass Österreich mit 6:0 geschlagen würde. Sie werden wieder höhnen, sie können nicht anders. Und es kann wieder anders kommen.

Die DVD "Das Wunder von Cordoba" ist also bei allen Sony Bravia Fernsehern dabei, die von 1. April bis 7. Juni 2008 in Österreich verkauft werden. Durch die relativ kleine Auflage ist zu erwarten, dass diese DVD bald darauf ein gesuchtes Sammlerstück wird.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 812:

HP Officejet J3680: Hunderter für Büroausstattung

[BILD] HP Officejet J3680 All-in-One - (c) Hewlett PackardAbgesehen vom PC alle wesentlichen Büromaschinen in einem: Farbdrucker, Scanner, Kopierer, Faxgerät und sogar Telefon. Der HP Officejet J3680 All-in-One arbeitet auch autark, also ohne PC.                                   Bild: © HP

(22.03.2008) Eine komplette Ausstattung an Büromaschinen zu einem PC für Home-Office und kleinere Büros gibt es mit dem neuen HP Officejet J3680 All-in-One: Farbdrucker, Scanner, Kopierer und Faxgerät. Darüber hinaus ist sogar ein Telefon integriert. Dieses bürobegabte Multitalent druckt und kopiert bis zu 20 Seiten in Schwarzweiß oder 14 Seiten in Farbe pro Minute. Für hochwertige Druckqualität sorgt eine Auflösung von bis zu 4800dpi, womit sogar Fotodruck möglich ist.

Genau wie bei der Druckfunktion liefert der HP Officejet J3680 All-in-One auch beim Kopieren - von der selben Vorlage - bis zu 20 Seiten in Schwarzweiß und 14 Seiten in Farbe pro Minute. Die Auflösung beträgt dabei bis zu 600 dpi bei Schwarzweiß-Kopien. Der Officejet erstellt bis zu 100 Kopien in einem Arbeitsgang. Die Vorlagen können dabei von 25 bis 400% vergrößert oder verkleinert werden.

Der Scanner scannt mit 1200 x 1200dpi bei 48 bit Farbtiefe. Für schnellen Faxversand in Farbe und Schwarzweiß sorgt ein 33,6-kbps-Modem, womit eine Seite ab innerhalb 3 Sekunden abgesetzt resp. empfangen ist. Etliche Direkttasten und eine Automatische Dokumentenzuführung bringen ein hohes Maß an Komfort.

Wie alle neueren Drucker und Multifunktionsgeräte von Hewlett Packard ist auch der Officejet J3680 mit "HP Smart Web Printing" ausgestattet, womit Webseiten korrekt ausgedruckt werden; also auch ohne abgeschnittene Inhalte, was bekanntlich immer wieder ein lästiges Problem beim Ausdrucken von Webseiten darstellt.

Reines Drucken und Scannen arbeitet logisch nur in Verbindung mit einem PC; die Funktionen Kopie und Fax arbeiten vollwertig autark mit erweiterten Möglichkeiten über einen PC.

Der HP Officejet J3680 All-in-One ist MacOS- und Windows-kompatibel. Er kostet knapp 100 EUR.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 811:

Panasonic DMC-FX500: Edle Touchscreen-WW-Kompakte

[BILD] Panasonic Lumix DMC-FX500 - (c) Felix WesselyDie Pocketkamera Panasonic Lumix DMC-FX500 kommt im Mai und bringt gleich eine ganze Menge attraktiver Novitäten: Touch-Screen-Bedienung, Extrem-Weitwinkel, neuartige Auto-Tracking-Funktion für Vereinfachung von Aufnahmen von bewegten Objekten und das alles in einem edel anmutenden Gehäuse mit einer Oberfläche aus gebürstetem Aluminium.                                       Bilder: Felix Wessely

(21.03.2008) Mit der Lumix DMC-FX500 bringt Panasonic ab Mai eine edle Pocketkamera mit Extrem-Weitwinkel-5-fach-Zoom, 7,5-cm-großem Touchscreen und einer zudem neuartigen Auto-Tracking-Funktion, die ein einmal anvisiertes, bewegtes Objekt für die Focussierung automatisch verfolgt. Der Touchscreen bietet eine für Fotokameras neue Bedienung indem beispielsweise bei Wiedergabe ein Bereich angetippt wird, auf den dann gezoomt wird oder auch für leicht verständliche Einstellungen bei der Aufnahme. Bei der Aufnahme kann durch Tippen auf die Bildstelle beispielsweise der Punkt für Focussierung und Belichtungsmessung verschoben werden.

Urgewaltig und ungewöhnlich ist der extreme Weitwinkelbereich, der von dem 5-fach-Zoomobjektiv geboten wird entsprechend 25-125 mm bei Kleinbild-Foto mit einer Lichtstärke von 1:2,8-5,9. Standard bei den Lumix-Kameras sind u.a. Optischer Bildstabilisator und neuerdings auch bei allen Kameras ein zusätzlicher Full-HD-Modus mit einer Foto-Bildgröße von 1920 x 1080px für optimale Darstellung auf Full-HD-Fernsehern.

Die FX500 arbeitet mit dem neuesten Bildprocessor Venus Engine IV. Für Video-Aufnahmen gibt es einen 720p-HD-Videomodus (!), also das kleinere HD-Videoformat. Außerdem: Wide-VGA (16:9) 848 x 480px bei 30 fps. Über einen HD-Videoausgang kann die Kamera für die optimale Darstellung der Bilder direkt an einen HD-Fernseher angeschlossen werden.

Die Auflösung des Bildsensors der DMC-FX500 ist mit 10 Mpx extrem hoch, aber "der Markt" verlangt nach immer noch mehr Pixel Auflösung.

Die DMC-FX500 misst 95 x 57 x 23 mm und wiegt aufnahmebereit zarte ca. 175 g.

"praktiker" konnte bereits Testaufnahmen mit einem Vorserien-Exemplar machen. Bei diesem war die Objektivqualität außerordentlich hoch vor allem auch, was die Randabbildung bei Anfangsbrennweite anlangt. Dies gibt zumindest eine gute Aussicht auf interessante Testresultate. Eine abschließende Bewertung kann freilich erst nach einem Test mit einem Exemplar aus der laufenden Produktion gegeben werden. Ein Test ist geplant sobald die erste Kamera nach Österreich kommt.

Die Panasonic Lumix DMC-FX500EG soll ab Mai für etwa 430 EUR erhältlich werden.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 810:

Mobilkom: HSDPA-USB-Stick mit Slot für Micro-SD

[BILD] Vodafone Mobile Connect USB Stick E169 HSDPA - (c) Mobilkom AustriaVodafone Mobile Connect USB Stick E169 HSDPA von Mobilkom A1: Bietet neben der Funktion als HSDPA-Adapter einen Steckplatz für Micro-SD-Speicherkarte für Speichern von Daten und Programmen. Das spart bei der Verwendung auf fremden Rechnern den separaten USB-Speicher.                                       Bild: © Mobilkom Austria

(20.03.2008) Von Mobilkom gibt es ab morgen, 21. März für deren A1-Kunden zur mobilen Internet-Nutzung den USB-Adapter "Vodafone Mobile Connect USB Stick E169 HSDPA", der zusätzlich einen Steckplatz für Micro-SD-Speicherkarte mit Kapazität bis 2GB hat. Damit können die eigenen Daten ohne weiteres USB-Laufwerk über diesen einen USB-Stick verwendet werden. Beispielsweise ein E-Mail-Client oder auch zur Speicherung heruntergeladener oder zu verschickender Dateien. Der USB-Adapter unterstützt HSDPA bis zu 7,2Mbps.

Vorläufig wird nur ein sich selbst installierender Treiber für Windows mitgeliefert. Ein Treiber für MacOS ist derzeit noch in Arbeit und soll demnächst verfügbar werden.

Mit Erstanmeldung von A1 BREITBAND 3GB oder 5GB ist dieser USB-Adapter derzeit ab 29 EUR erhältlich. In Kombination mit dem Tarif A1 BREITBAND mit 500 MB derzeit ab 129 EUR.

Der Stick wurde von "praktiker" nicht getestet. Typischerweise gibt es dabei aber eine Autorun-Funktion, durch welche die Treiber-Software für den HSDPA-Adapter automatisch am Rechner installiert wird, sofern diese nicht bereits installiert ist. Wenn allerdings - was in diesem Fall ja möglich ist - lediglich die Laufwerksfunktion auf einem fremden Rechner verwendet werden soll, dann ist das Installieren der Software nicht erwünscht. Unter Windows kann die Ausführung einer Autorun-Funktion unterbunden werden indem die Shift-Taste nach dem Einstecken des USB-Sticks - oder generell eines Wechsel-Datenträgers - so lange gedrückt gehalten wird, bis der Rechner damit beginnt auf dessen Daten zuzugreifen. Wenn der betreffende USB-Stick vorher mit dem jeweiligen Rechner noch nicht verwendet wurde, dauert das freilich ein paar Sekunden bis der Treiber für den Zugriff darauf vom Betriebssystem gefunden und eingerichtet wurde. - Die Autorun-Funktion zur Installation des Treibers für den HSDPA-Adapter ist freilich sinnvoll. Sie ist nur dann nicht gewünscht, wenn der HSDPA-Adapter als solcher nicht verwendet werden soll.

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