[COVER] ITM praktiker

ITM Newsroom
Meldungen Nr. 770-779
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Mit "ITM-Newsroom" gibt es für "ITM praktiker"-Leser - nicht regelmäßig! - Kurzmeldungen über aktuell vorgestellte neue Produkte, Technologien und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten zu "praktiker" und praktiker.at. - Es geht hier um alle jene Themen, die auch Gegenstand der Berichterstattung des "praktiker" sind: Audio, Video, Foto, TV/Heimkino, Telekommunikation, Navigation, Computer und - sowieso - Multimedia-Technologien.

[!>  Tiefergehende Behandlung der Themen sowie Testberichte, Grundlagenwissen und Hintergründe zu Technologien finden Sie bitte in den "praktiker"-Heften (kostenlos testen: Schnupperabo-Bestellung).



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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 779:

Überwachung in Österreich jetzt ohne Behinderungen

(08.12.2007) Der Spruch "Wir werdn kan Richter brauchen" wurde in der Nacht von Donnerstag auf Freitag vom Nationalrat weitestgehend umgesetzt. Die Polizei kann nun ungehindert die sogenannten Bürger Österreichs über Internet und Telefon abhören. Genehmigungen sind dafür nicht mehr vorgesehen. Telekommunikationsunternehmen müssen die entsprechenden Daten bereithalten resp. Möglichkeiten zum direkten Abhören bereitstellen. So beispielsweise auch die Herausgabe der IMSI, wodurch Anschlüsse über sogenannte IMSI-Catcher komfortabel abgehört werden können. Die Details dazu - u.a. auch erleichteres Arretieren von Besuchern von Sportveranstaltungen - sind der Tagespresse resp. den Internet-Medien zu entnehmen.

In diesem Zusammenhang sei wiederum darauf hingewiesen, dass ein Handy erst dann wirklich abgeschaltet ist, wenn der Akku herausgenommen ist. So lange der Akku im Handy ist kann dieses übers Netz aktiviert und als Wanze eingesetzt werden.

In einem Rechtsstaat entscheidet typischerweise ein Staatsanwalt oder Richter ob in die Privatsphäre eingedrungen werden darf. Eric Blairs Regierungsprogramm - jedenfalls als solches scheint es verstanden worden sein - dürfte weitestgehend umgesetzt sein. Die Televisoren sind jetzt in jedem Handy; ein Punkt in dem die Vorlage übertroffen wird.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 778:

E-Media Fernseher des Jahres: 1. Loewe, 2. Samsung

(06.12.2007) Die Zeitschrift "TV-Media" wählt jährlich gemeinsam mit einer Jury bestehend aus Fachhändlern, ORF-Mitarbeitern und Promis die Fernseher des Jahres. Ab resp. seit heuer wird diese von den Vertretern der Fernseher-Hersteller jeweils mit großem Interesse erwartete Wahl von der Zeitschrift "E-Media" veranstaltet. Soeben wurden die Ergebnisse bekanntgegeben. Bewertet werden verschiedene Kriterien neben Bild- und Tonqualität auch Design und Preis-Leistungsverhältnis.

Bemerkenswert ist, dass sich unter den insgesamt 11 Plätzen - davon drei ex aequo auf Platz 5, also insgesamt 13 - Fernseher aller Preiskategorien finden; von knapp 700 EUR bis knapp 9000 EUR. Am ersten Platz ist der Loewe Individual 52 Compose mit atemberaubendem Design und Sound-Projector, der knapp 9000 EUR kostet. Am zweiten Platz mit kleinem Abstand ist der Samsung LE-40F86BD um knapp 2200 EUR und damit der erste in der Rangordnung der schon einigermaßen erschwinglich ist.

Benotet wurden die einzelnen Kriterien nach einem Schulnotensystem. Hier die Ergebnisse der interessanteren ersten sechs Plätze:

  • 1. Loewe Individual 52 Compose > Note 1,684 > Preis: 8900 EUR
  • 2. Samsung LE-40F86BD > Note: 1,711 > Preis: 2199 EUR
  • 3. Pioneer PDP-LX5080 > Note: 1,789 > Preis: 5299 EUR
  • 4. Toshiba 46ZF355D > Note: 1,895 > Preis: 2999 EUR
  • 5. Philips Aurea 42PFL9900D > Note: 1,974 > Preis: 3999 EUR
  • 5. Sharp LC-46HD1E > Note: 1,974 > Preis: 3999 EUR
  • 5. Panasonic TH-42PZ70E > Note: 1,974 > Preis: 1799 EUR
  • 6. Sony KDL-52X3500AEP > Note: 2,000 > Preis: 4999 EUR

Die komplette Übersicht gibt es - jedenfalls derzeit - auf der Seite von E-Media.

=>> www.e-media.at

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 777:

devolo dLAN Audio extender bringt Schuko-Multiroom

[BILD] devolo Audio extender Starter Kit - (c) Devolo AGMit dem devolo dLAN Audio extender gibt es einen LAN-Adapter nach Art des Hauses devolo: Über das Lichtnetz innerhalb eines Haushalts werden Netzwerkverbindungen wie Kabelverbindungen mit Schukostecker-Adaptern hergestellt. Der dLAN Audio extender wandelt zusätzlich die Computer-Netzwerk-Signale in ein analoges Line-Signal um. Solcherart kann an einem beliebigen Ort innerhalb eines Haushalts Musik von einem Computer über eine HiFi-Anlage oder Aktiv-Lautsprecher wiedergegeben werden.                                       Bild: © Devolo AG

(22.11.2007) Die deutsche Firma Devolo AG, gut bekannt wegen ihrer Produkte zur Datenübertragung über das Lichtnetz innerhalb eines Haushalts bringt nun mit dem dLAN Audio extender ein Multiroom-Audiosystem. Es können damit PC, Audio-Anlage oder Aktivboxen über Schuko-Steckdosen-Adapter miteinander verbunden werden. Musik von Audio-CD, MP3, WMA, WAV oder AAC lassen sich damit über die Wohnung resp. das eigene Haus verteilen. Wie devolo verspricht, arbeitet die Übertragung verlustfrei. Der neue Adapter wurde bereits bei der CeBIT vorgestellt (siehe Meldung vom 9.02.2007: Devolo: Neu auch Audio, WLAN über die Stromleitung). Nun ist er erhältlich.

Dazu wird der PC über ein LAN-Kabel mit einem dLAN-Adapter verbunden und dieser in die nächstgelegene Steckdose gesteckt. Dann muss in dem Raum, in dem man die Musik hören will, ein dLAN Audio extender über eine Line-Verbindung - es gibt Cinch- und Miniklinke-Buchsen am Adapter - mit einem Audio-Wiedergabegerät verbunden werden. Also beispielsweise eine Audio-Anlage oder Aktiv-Lautsprecher. Für ein einfaches Audio-Netzwerk braucht man ein dLAN Audio extender Starter Kit.

Das heißt also, dass an einer Seite ein dLAN-Adapter ist, wie es ihn schon länger gibt. Auf der anderen Seite - beim Audio-Wiedergabegerät - ist also der dLAN Audio extender. Dieser erhält das LAN-Signal und wandelt dieses in ein analoges Audio-Signal um, das über den Line-Ausgang des Adapters ausgegeben wird.

Wie auch bei den bisherigen devolo-Adaptern - in der Hauptsache für Computer-Verbindungen - funktioniert das nach Plug-n-Play. Es ist also nichts zu konfigurieren. Die Verbindung funktioniert über die an Lichtnetz-Steckdosen angesteckten Adapter genauso als würde die Verbindung über ein Kabel hergestellt sein.

Der Audio extender Starter Kit besteht aus einem dLAN Audio extender und einem devolo dLAN-Adapter. Dieser Kit kostet knapp 150 EUR. Ein devolo dLAN Audio extender allein kostet knapp 100 EUR.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 776:

Olympus E-3: Nichts für fotografische Warmduscher

[BILD] Kriegsfotograf Morten Hvaal - (c) Felix WesselyKriegsfotograf Morten Hvaal fotografiert schon mehrere Jahre lang mit der extrem robusten E-1 und nun mit deren maßgeblich verbesserter Nachfolgerin E-3: Perfekt für den Profi, der täglich unter widrigen Bedingungen damit arbeitet und seine Kamera nicht pfleglich behandeln kann.                                   Bild: Felix Wessely

(14.11.2007) Olympus hatte in den letzten zwei Wochen in Istanbul die knapp vor Ende November erhältliche Nachfolgerin der Profi-SLR E-1, die E-3 etwa 50 Fachjournalisten und 400 Foto-Fachhändlern aus Europa vorgestellt. Dabei gab es auch Workshops mit drei prominenten Fotografen aus den Gebieten Portrait, Reisefotografie und Kriegsberichterstattung. "praktiker" war dabei und konnte bei dieser Gelegenheit zwei Tage lang ein Vorserien-Modell einer E-3 in Verbindung mit dem neuen Zuiko Digital ED F2,8-4 / 12-60mm mit Ultraschall-AF-Motor ausgiebig probieren. Hier nur kurz einige der neu dazu gekommenen Details. Ein Testbericht folgt im "praktiker" (Heft).

Die herausragenden Besonderheiten der E-3 gegenüber den Konkurrenzmodellen sind in erster Linie das extrem robuste, ziemlich wasserdichte Gehäuse. Man kann die Kamera unter dem Wasserhahn abspülen; ins Wasser eintauchen funktioniert zwar mit viel Glück, wird aber nicht garantiert. Aufnahmen unter strömendem Regen sind also kein Problem. Voraussetzung dafür ist freilich auch die Verwendung von ebenfalls wasserdichten Objektiven aus der Profi-Serie. In zweiter Linie ist es ein extrem schneller Autofocus in Verbindung mit einem der neueren Objektive mit Ultraschall-Motor. Besonderheit bei der Konstruktion des Motors ist - und das ist exklusiv für Olympus -, dass dieser punktgenau - also abrupt - stehen bleibt. Der Autofocus ist in Verbindung mit einem solchen Objektiv so schnell, dass er auch noch bei fünf Bildern pro Sekunde bei jedem (!) Bild arbeitet.

Die E-3 ist eine komplette Überarbeitung des Bedienkonzepts einer Kamera. Dabei werden die besonderen Anforderungen von Berufsfotografen berücksichtigt. Da diese beispielsweise extrem selten die Betriebsart umschalten - also Blendenvorwahl, Zeitvorwahl, Programmautomatik oder Manuell - gibt es dafür kein separates Einstellrad. Weil das also sowieso kaum verwendet wird. Motivprogramme gibt es sowieso keine. Was es aber schon gibt und für eine Profikamera wiederum ungewöhnlicher ist, ist ein integrierter Blitz. Dies deswegen, weil viele Profis ständig einen kleinen Blitz dabei haben für Glanzlichter oder schwaches Aufhellen. Das erspart man sich damit. Für reguläre Motivausleuchtung ist dieser Blitz zwar schon in der Qualität wie bei einer Amateur-SLR zu verwenden, aber dafür ist er bei dieser Kamera nicht gedacht.

Neu bei Olympus ist ein drahtloses Blitzsystem. Es können dabei - ebenfalls neue - FC-Biltzgeräte in drei Gruppen mit unterschiedlichen Einstellungen drahtlos über die Kamera gesteuert werden. Bei den Einstellungen kann die Messmethode (TTL oder Sensor des jeweiligen Blitzgeräts) sowie ein Korrekturwert zur Messung im Bereich +/-5 EV gewählt werden. Die Steuerung erfolgt optisch über den integrierten Blitz der Kamera, der eine Art Barcode aussendet. Vier Kanäle sind wählbar, damit bis zu vier Fotografen mit der gleichen Kamera nebeneinander ihre Blitzgeräte steuern können. Die bisherigen FL-Blitzgeräte können vollwertig mit der E-3 verwendet werden; lediglich die Fernsteuerung funktioniert damit nicht.

Erwartungsgemäß gibt es sehr tief gehende Einstellmöglichkeiten. Insgesamt ist die E-3 keine Kamera zum vor dem Bauch hertragen im Urlaub oder zu Feiertagen, wie der Kriegsfotograf Morten Hvaal aus Norwegen meint. Für ihn ist es wichtig, dass er die Objektive auch im Staub hinten auf einem Jeep wechseln kann, was mit dem Staubschutz bei allen Olympus-SLRs kein Problem ist und, dass die Kamera so schnell ist und so voraussehbar reagiert, dass er schneller mit seiner Aufnahme fertig ist und daher selbst schneller wieder in Deckung gehen kann: "Eine Sekunde bedeutet neun Schuss aus einer Kalaschnikow, wenn es eine jugoslawische ist, sind es elf pro Sekunde. Und es ist nicht nur einer der auf mich zielen würde." Und außerdem kann die E-3 herumgeschmissen werden und es können Teile davon abbrechen, ohne dass die Funktion gestört wäre, so Hvaal. Wesentlich sei aber auch, dass - wie bei jeder wirklichen Profikamera - die Funktionen so umfangreich sind, dass man die Kamera ständig verwenden muss, um alle Funktionen ohne Nachdenken nutzen zu können. Für Schönwetter-Fotografen, die ihre Kamera spazierentragen wollen sei das nicht die richtige Kamera. Also nichts für Warmduscher, sondern eher für so Burschen wie er ...

Die Olympus E-3 soll noch vor Ende November erhältlich werden. Der Preis soll in der Größenordnung von 1700 EUR liegen.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 775:

Minerva wieder zurück in Österreich - mit LCD-TVs

[BILD] Minerva Belvedere 589A aus 1957/58 und Minerva LCD-TV - (c) Minerva / Robust ElectronicsNach 40 Jahren kommt die Marke "Minerva" jetzt mit LCD-Fernsehern wieder zurück nach Österreich. Das Bild zeigt den Minerva Belvedere 589A aus 1957/58, ein multimediales Möbel mit Radio, Fernseher und Plattenspieler neben dem in Kürze kommenden LCD-Minerva.                                       Bild: © Minerva / Robust Electronics

(13.11.2007) Unter der ursprünglich österreichischen Marke für Radio- und Fernsehgeräte "Minerva" kommen schon in wenigen Tagen neue LCD-Fernsehgeräte in den Fachhandel. Hersteller und Markeninhaber ist die Wiener Firma Robust Electronics GmbH.

Die neuen Minerva LCD-Fernseher sollen mit Design in "Alu-Look" kommen. Die bislang verfügbaren verblüffend dürftigen Angaben zur Technik sagen nicht viel aus. Nach Angaben des Herstellers werden rasche Zapping-Zeiten, Plug-n-Play-Installation und ein Standby-Verbrauch von weniger als 1 Watt geboten werden, worunter man sich nicht viel mehr vorstellen kann, außer dass wenig Strom verbraucht und zwischen den Programmen flott umgeschaltet wird.

Minerva residierte zuletzt in Wien-Neubau an der Ecke Zieglergasse / Apollogasse (heute eine Berufsschule). Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1919 als Elektronik-Werkstätte, im Jahr 1924 wurde mit der Produktion von Radioapparaten begonnen. Vorerst unter dem Namen "Radiola", ab 1927 "Minerva-Radio". Das Werk in Wien-Neubau wurde knapp vor Kriegsende im Jahr 1945 bei einem Bombenangriff zerstört. Nach einem Jahr Wiederaufbau wurde die Produktion wieder aufgenommen. Zu den Pionierleistungen zählen u.a. der erste "Transistor-Kofferradio" im Jahr 1957. Der Gründer Wilhelm Wohleber ist im Jahr 1950 gestorben, danach hatte seine Witwe die Firma weitergeführt bis zur Übernahme von Max Grundig per 1.6.1968. Dies war damals - nach Ingelen - die zweite Übernahme eines bedeutenden österreichischen Herstellers der Unterhaltungselektronik "durch eine große ausländische Gruppe", wie "praktiker" in Heft Nr. 12/1968 berichtet hatte. Minerva wurde dann als Marke noch bis 1972 verwendet und ist danach - bis jetzt - in Österreich nicht mehr aufgetaucht. Der Bekanntheitsgrad dürfte dennoch sehr hoch sein.

Nach knapp 40 Jahren ist die heuer genau 80 Jahre alte Marke Minerva also wieder zurück in Österreich. "praktiker" wird über die neuen Produkte berichten. Tests sind geplant.

=>> www.minerva-lcd.tv

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 774:

KlangBilder 2007: Home Entertainment für Genießer

[BILD] Fabrizio Montanucci (rechts) und Marco Cicogna - (c) Felix WesselyProminenter Präsentator auf der klangBilder 2007: "Deep Stereo"-Entwickler Fabrizio Montanucci (rechts im Bild) hier mit dem ebenfalls extra aus Rom angereisten Fachjournalisten Marco Cicogna: Besonders hohes Niveau im internationalen Vergleich.                                   Bild: Felix Wessely

(12.11.2007) Am vorigen Wochenende - 9. bis 11. November - hatte im Hotel Hilton Vienna Danube am Wiener Handelskai die "klangBilder 2007" stattgefunden. Der Gedanke hinter der Messe - die ursprünglich aus der "HighEnd Vienna" hervorgegangen ist - ist nicht nur die Verbindung von Audio, Video und Heimkino als umfassende Präsentation von Home Entertainment, sondern auch die Verbindung mit zwar branchenfremden, aber doch höchst passenden Lifestyle-Elementen wie Original-Musikdarbietungen und Weinverkostung. Hinter diesem eigenwilligen Konzept steht Organisator Dr. Ludwig Flich, das jugendliche Pendant zur Opernführer-Legende Marcel Prawy im Bereich der audiophilen Musikkonserve. Nach vielen bergig-mühsamen Jahren scheinen nun die Mühen der Ebene erreicht zu sein. "praktiker" gratuliert.

Die steigende Bedeutung zeigt sich auch in der zunehmenden Präsenz von prominenten Entwicklern wie beispielsweise Fabrizio Montanucci, der extra für einen Tag aus Rom angereist ist um sein "Deep Stereo" vor dicht gedrängtem Publikum zu präsentieren. Oder auch zahlreiche Fachjournalisten wie beispielsweise Dirk Sommer von "image hifi" aus Deutschland oder auch Marco Cicogna, der für Italiens bedeutendste einschlägige Magazine wie "Audio Review" und "Digital Video Home Theater" weltweit alle wichtigen HiFi- und Heimkino-Messen besucht.

Cicogna hatte der klangBilder gegenüber "praktiker" ein im internationalen Vergleich besonders hohes Niveau was Umfang, Art und Zusammenstellung der Präsentationen anlangt, attestiert. Und er hatte aber auch - selbst als Multikanal-Guru Italiens - bekümmert angemerkt, dass bei HighEnd-Audio Stereo eindeutig vorherrscht und Multikanal-Audio kaum vorhanden war. Derzeit gibt es 3000 Multikanal-Titel. Diese stehen hunderttausenden Stereo-CDs gegenüber, was vielleicht der Grund für das schwache Interesse sein mag.

Neben der Präsentation von technologischen Schmankerln wie "Deep Stereo" und der aktuellen Version des Laser-Plattenspielers "ELP" - "praktiker" berichtete über das erste Modell in Nr. 4/1998 - gab es insgesamt mehr als 100 Produkt-Premieren wie beispielsweise die neueste Vienna Acoustics "Mahler" von Peter Gansterer.

Unter den Ausstellern war fast alles vertreten, was in Österreich und international Rang und Namen hat. Von Mace audioequipment über Philips und JVC bis zu den Branchenriesen wie Panasonic, Samsung, Sharp und Sony. Beispielsweise von Mace audioequipment wurde die allerjüngste Version des "digital pre" von Entwickler DI Michael Cech vorgeführt, von Samsung gab es den sensationellen Full-HD-LCD-Fernseher F9 mit - schadstofffreier - LED-Hinterleuchtung zu bewundern, von JVC wurde u.a. die Wood-Cone-Anlage EX3 vorgeführt, von Sharp der "Timeshift-Fernseher" LC-52HD1E mit integriertem HDD für HD-Video-Aufzeichnung und allgemein zeigte jeder in den Zimmern seine jeweiligen Prunkstücke, die bereits vielfach - auch von "praktiker" - mit Auszeichnungen bedacht worden sind. Ein Beispiel für den innovativen Charakter des gezeigten Angebots sind die von HiFi-CD-Master Mag. Peter Rosenberg vorgeführten Aktivboxen AVI-ADM9, die gleichermaßen Musiksignale u.a. über USB wie über konventionellen Line-Eingang besonders feinfühlig verarbeiten können.

Der Lifestyle-Richtung kommen die zunehmend extrem schön designten Geräte entgegen, die noch nicht so lange auch von der Großindustrie angeboten werden. Damit wird dem anspruchsvollen Konsumenten der allerletzte Entwicklungsstand in bester Verpackung zu gleichzeitig verhältnismäßig günstigen Preisen geboten. Dies war bis vor einigen Jahren eher die Domäne von "Ton- und Fernseh-Möbel-Herstellern" mit abstrusen Preis-Vorstellungen bei in der Regel nicht wirklich aktueller Technologie aus - in der Hauptsache - fremden Fabriken.

Die klangBilder 2008 wird wieder in der ersten Hälfte des November stattfinden.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 773:

HD-Technologie: Neue Logos für Full-HD-Fernseher

[BILD] Neue Logos HD TV 1080p und HD ready 1080p - (c) EICTADie neuen Logos für sogenannte "Full-HD"-fähige Geräte: Statt der Bezeichnung "Full-HD" heißt es jetzt "HD TV 1080p" für Full-HD-Fernseher und "HD ready 1080p" für sonstige Full-HD-Videogeräte und -Displays                                       Bild: © EICTA

(08.11.2007) Die EICTA hat - nach dem bisherigen "HD ready"-Logo - zwei neue Logos zur Orientierung für Konsumenten eingeführt. Mit den neuen Logos sollen Full-HD-taugliche Geräte gekennzeichnet werden. Die Logos beinhalten für Fernseher "HD TV 1080p" und für sonstige Videogeräte "HD ready 1080p". Die EICTA ist die europäische Vereinigung der Unterhaltungselektronik-Industrie, die u.a. derartige Standards festlegt.

Mit diesen Logos werden Geräte gekennzeichnet, die den Modus 1080p beherrschen. Im Unterschied zu nur "HD ready" bedeutet das nicht nur, dass die Signale in dieser Qualität verstanden werden, sondern, dass sie auch in voller Qualität verarbeitet und dargestellt werden können. Wesentlich für die Zulassung eines Geräts zur Verwendung sind die bekannten Kriterien für hochwertige Full-HD-Geräte. In der Hauptsache sind das:

  • Auflösung von 1920 x 1080px und bei Displays die Fähigkeit, diese ohne Overscan - also 1:1 - darzustellen (ansonsten müsste interpoliert werden, was die Qualität mindern würde)
  • Progressive Modus für 1920 x 1080px Auflösung (= 1080p)
  • Bildfrequenzen 50Hz, 60Hz und - wichtig für HD-Videos in nativer Kinofilmfrequenz - 24Hz
  • HDMI-Anschluss, der Signale mit Kopierschutz verarbeiten kann

Geräte, welche die Kriterien für die neuen Logos erfüllen, aber derzeit noch kein solches Logo tragen, sind freilich nicht weniger Full-HD-tauglich. Da das Logo noch sehr jung ist, werden viele Geräte, die das Logo verdienen würden noch nicht damit gekennzeichnet sein. Die ersten Geräte mit den neuen Logos dürften noch heuer erscheinen.

Die neuen Logos sind - so wie auch schon bisher jenes für "HD ready" - eine einfache grobe Orientierungshilfe für einschlägige Laien. Für diese sind die zahlreichen Termini im Zusammenhang mit den neuen Fernsehern und Videomodi ziemlich undurchschaubar.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 772:

DVB-T: MUX B bringt Puls TV, ORF Sport Plus, 3sat

(08.11.2007) Bereits seit zwei Wochen ist mit MUX B der zweite DVB-T-Multiplex in Betrieb. Damit können nun neben ORF1, ORF2 und ATV drei weitere Fernsehprogramme terrestrisch - also via Antenne - empfangen werden: Puls TV, ORF Sport Plus und 3sat. Mit 3sat ist nun der erste nicht ausschließlich heimische Sender terrestrisch empfangbar. 3sat wird in der Hauptsache aus Beiträgen des ORF, des Schweizer und deutschen Fernsehens zusammengestellt.

Die nun doch kommende größere Programmvielfalt ist freilich sehr erfreulich. Solcherart ist ein zusätzlicher Nutzen von DVB-T gegenüber dem bisherigen Analogfernsehen erkennbar.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 771:

3 Skypephone: Erstes Mobiltelefon für GSM und VoIP

(30.10.2007) Skype und der Mobilfunkanbieter 3 stellen mit "Skypephone" ein Mobiltelefon neuen Typs vor, mit dem von unterwegs aus kostenlose Gespräche von Skype zu Skype geführt sowie Skype-Sofortnachrichten kostenlos von diesem Mobiltelefon an andere Skype-Benutzer gesendet werden können.

Das 3 Skypephone ist ein vollwertiges 3G-Internettelefon mit 2-Mpx-Kamera, Bluetooth-Schnittstelle, Java-Unterstützung, Webbrowser und integrierter Skype-Software. Damit sind sämtliche der 246 Millionen registrierten Skype Nutzer kostenlos per Mobiltelefon über das 3-Netz erreichbar.

Entwickelt wurde das Handset von Skype und 3 in Kooperation mit Qualcomm. Dank deren BREW-Plattform (Binary Runtime Environment for Wireless) kann Skype grundlegende Handset-Funktionen wie Adressbuch und Instant-Messaging bereitstellen.

Das 3 Skypephone soll noch in diesem Jahr u.a. in Österreich in Verkaufsstellen des Mobilfunkbetreibers 3 erhältlich werden.

Anrufe von Skype zu Skype sollen vom Skypephone aus grundsätzlich kostenlos sein, sofern ein entsprechender Vertrag mit 3 besteht bzw. ein PAYG-3-Guthaben (Prepaid) monatlich aufgeladen wird. In Verbindung mit einem Vertrag soll das Skypephone kostenlos sein, so die aktuelle Information. Für die Verwendung als Prepaid-Variante dürfte der Preis voraussichtlich deutlich unter 100 EUR liegen (in GB, bei Einführung dort bereits am 2. November sind es knapp 50 GBP).

Die Besonderheit dabei ist freilich, dass die Telefonate von und zu Skype kostenlos sind und mit dem selben Gerät reguläre Telefonate über GSM geführt werden können. Die portable Nutzung von Skype war bislang nur mit Pocket-PCs mit der entsprechenden Skype-Software - und ökonomisch sinnvoll nur mit WLAN-Schnittstelle für die Verbindung zum Internet - möglich. Pocket-PCs mit integriertem GSM-Teil haben typischerweise keine WLAN-Schnittstelle, da Mobilfunkbetreiber damit typischerweise weniger Freude haben. Eben, weil das Gerät dann leichter auch für Skype verwendet werden kann.

Mit Skypephone läuft die Internet-Verbindung fürs Skypen über das GSM-Netz. Dass der durch Skype-Telefonate verursachte Traffic offenbar - sogenannte "faire Nutzung" freilich vorausgesetzt - nichts kostet ist bemerkenswert. Ob Skype-out über das Skypephone ebenfalls möglich ist, wäre interessant für spottbillige Auslands-Telefonate zu einem konventionellen Telefonanschluss. Das dürfte aber nicht vorgesehen sein und wäre wohl auch zu viel verlangt.

"praktiker" plant einen Test des Skypephone und wird berichten.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 770:

Thomson AVA verabschiedet sich aus Audio und Video

(23.10.2007) Soeben hatte Thomson AVA den Ausstieg aus den Bereichen Zubehör sowie Audio und Video bekanntgegeben, was bis Ende dieses Jahres abgewickelt sein soll. Die Aktivitiäten samt der Marke RCA werden von Audiovox übernommen. Thomson AVA Europe soll geschlossen werden. Nur für Skymaster in Deutschland ist man noch mit einem - nicht genannten - Interessenten in Verhandlungen.

Damit ist nun Philips der letzte europäische Hersteller von Qualitätsprodukten aus Unterhaltungselektronik mit ernsthafter Marktbedeutung.

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