[COVER] ITM praktiker

ITM Newsroom
Meldungen Nr. 690-699
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Mit "ITM-Newsroom" gibt es für "ITM praktiker"-Leser - nicht regelmäßig! - Kurzmeldungen über aktuell vorgestellte neue Produkte, Technologien und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten zu "praktiker" und praktiker.at. - Es geht hier um alle jene Themen, die auch Gegenstand der Berichterstattung des "praktiker" sind: Audio, Video, Foto, TV/Heimkino, Telekommunikation, Navigation, Computer und - sowieso - Multimedia-Technologien.

[!>  Tiefergehende Behandlung der Themen sowie Testberichte, Grundlagenwissen und Hintergründe zu Technologien finden Sie bitte in den "praktiker"-Heften (kostenlos testen: Schnupperabo-Bestellung).



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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 699:

Sommerzeit in Nordamerika ab heuer früher: 11. März

(22.02.2007) Bereits vor zwei Jahren wurde in den USA ein Gesetz verabschiedet, nachdem die Sommerzeit ab 2007 vier Wochen länger dauert. Diese startet drei Wochen früher und endet eine Woche später als bisher. Die Regel: Vom zweiten Sonntag im März bis zum ersten Sonntag im November. Betroffen sind davon vor allem der Bereich der USA am nordamerikanischen Kontinent und Kanada. Die Sommerzeit startet dort heuer am 11. März.

Da nahezu alle Computer - und auch andere Geräte - mit regelgesteuerter automatischer Sommerzeit-Umschaltung arbeiten, muss ein großer Teil der Computer weltweit dafür upgedatet werden. Die meisten Hersteller von Computern und Betriebssystemen, die das betrifft haben entsprechende Patches zum Herunterladen bereitgestellt. Allerdings teilweise erst in den letzten Tagen, also schon ziemlich knapp.

Die neuen Regeln für die Sommerzeit-Umstellung brauchen Sie freilich nur dann, wenn Sie Kontakt mit Leuten aus den betroffenen Ländern haben und sich mit diesen auch Termine ausmachen.

Auch manche andere Geräte mit eingebauten Uhren stellen die Sommerzeit regelgesteuert je nach eingestelltem Land ein. Nicht bei allen diesen Geräten ist diese Korrektur möglich, aber vielleicht bei diesen nicht so dringend nötig.

Abgesehen vom entbehrlichen halbjährlichen Sommerzeit-Theater: Es stellen nicht alle Länder auf Sommerzeit um - mitunter sind Teile eines Landes davon ausgenommen - und wenn, dann sowieso nicht gleichzeitig. Dazu kommt, dass auf der südlichen Seite der Erde freilich der Sommer - und bei manchen auch eine Sommerzeit - dann gilt, wenn bei uns auf der nördlichen Halbkugel Winter ist. Und manche Länder legen den Zeitraum für die Sommerzeit überhaupt jedes Jahr neu fest. Andere wieder orientieren sich dafür an beweglichen Feiertagen, die komplexer zu berechnen sind.

Beachten Sie evtl. in diesem Zusammenhang die Hinweise zur Handhabung der Zeitzonen bei Pocket-PC resp. Windows-CE (was auch für Desktop-Windows gilt) auf den über die nachfolgenden Links erreichbaren Seiten. Für den schon veralteten Palmtop-PC HP200LX gibt es eine Anleitung für die Modifikation der Konfigurationsdatei für die Sommerzeit-Umstellung.

==> praktiker.at: Pocket-PC: Überraschende Funktionen, Besonderheiten

==> praktiker.at: HP 200LX Palmtop-PC: Kleine Schmankerln und Ezzes

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 698:

Soundman DR2 Podcast-Recorder: Mikro, Line, Radio

[BILD] Soundman DR2 - (c) SoundmanMit dem Soundman DR2 gibt es endlich einen Audio-Recorder, auf den Anspruchsvolle schon lange gewartet hatten. Mit Mikrofon- und Line-Eingang und Profi-Funktionen; dennoch klein und zu erschwinglichem Preis. Eine geniale Lösung - jedenfalls versprechen dies die vorläufig verfügbaren Eckdaten - für Radio-Reporter und Podcast-Macher                                       Bild: © Soundman

(17.02.2007) Für den kommenden April hat der Berliner Audio-Spezialist Soundman - bekannt durch die Originalkopf-Mikrofone (siehe Test in "praktiker" Nr. 9/2005 und Eintrag in "ITM praktiker Bestenliste") - einen Taschen-Audio-Recorder mit Profi-Qualitäten angekündigt. Dieser wurde von Soundman-Inhaber Rolf Ruff gemeinsam mit der Universität Hongkong entwickelt. Das kleine Gerät dürfte eine perfekte Lösung nicht nur für Radio-Reporter, sondern auch für jene sein, die Podcasts herstellen. Verblüffend günstig ist der voraussichtliche Preis in der Größenordnung von 140 EUR.

Der Soundman-Recorder zeichnet über einen zwischen Mikrofon und Line umschaltbaren Stereo-Eingang wahlweise in WAV- oder MP3-Format auf (16bit). Als Besonderheiten für Mikrofonaufnahmen gibt es einen Trittschallfilter und eine 20-dB-Absenkung für Aufzeichnung bei hoher Lautstärke. Außerdem gibt es einen integrierten MW-UKW-Tuner über den die empfangenen Radioprogramme auch aufgezeichnet werden können.

Der freilich auch manuell einstellbare Record-Level wird - leicht zugänglich - mit dem Joy-Stick gesteuert. Ohne manuelle Einstellung des Aufnahme-Pegels wären hochwertige Audio-Aufnahmen bekanntlich nicht möglich.

Die Speicherung der Audiodaten erfolgt auf einen internen Flash-Speicher mit einer Kapazität von 2GB. Das Gerät kann für die Weiterverwendung der Audio-Daten via USB mit einem PC oder einem Audio-Gerät mit USB-Host-Adapter verbunden werden. Freilich ist Soundman DR2 auch als Audio-Player verwendbar.

Soundman DR2 dürfte - nach den vorläufig verfügbaren Eckdaten - genau das sein, worauf anspruchsvolle, aktive Audio-Enthusiasten nach einem Walkman Professional nun schon jahrelang warten. Und die junge Generation der Podcast-Macher. Weshalb die "praktiker"-Tester den einschlägigen Herstellern schon jahrelang damit auf die Nerven gehen, endlich ein solches Produkt zu schaffen. "praktiker" wird ehestmöglich - sobald Testmuster verfügbar sind - darüber berichten.

=>> www.soundman.de

[LOGO] ITM praktiker Bestenliste ==> www.praktiker.at/bestenliste/
 

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 697:

Flash File Recovery 2.1 stellt gelöschte Fotos her

(15.02.2007) Von PanteraSoft gibt es deren Hilfsprogramm Flash File Recovery in der weiter verbesserten Version 2.1. Flash File Recovery kann gelöschte Foto- und Videodaten von Flash-Speicherkarten und Harddisks wieder verfügbar machen. Wenn diese beispielsweise irrtümlich gelöscht worden sind, der Speicher (schnell) formatiert wurde oder - in manchen Fällen -, wenn der Datenträger unlesbar geworden sein sollte.

Das Programm ist mit einem Preis von 50 USD nicht gerade billig, aber vielleicht eine letzte Chance wertvolle Aufnahmen zurück zu bekommen. Kostenlos kann das Programm ausprobiert werden. Dabei werden die wieder hergestellten Bilder - quasi als Beweis - am Bildschirm angezeigt. Speicherung der Bilder ist aber nur mit der gekauften Lizenz möglich.

Selbstverständlich ist es nicht möglich, jene gelöschten Bilder wieder herzustellen, wenn diese von neuen Daten - nach dem Löschen aufgenommenen Bildern - überschrieben worden sind. Vor der Wiederherstellung sollten also keinesfalls weitere Daten auf die Karte geschrieben werden. Je mehr Daten nach dem Löschen von Daten geschrieben wurden, desto mehr Bilder sind nachher nicht mehr herstellbar, weil der Speicherplatz beim Löschen freilich für neuerliches Beschreiben freigegeben wird.

=>> www.panterasoft.com

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 696:

Sunnysoft Calling Card - für PPC Phone, Smartphone

[BILD] Sunnysoft Calling Card - (c) SunnysoftDas Hilfsprogramm "Calling Card" von der tschechischen Software-Schmiede "Sunnysoft" erspart die Tipperei, die für das Telefonieren mit sogenannten Calling Cards erforderlich ist beim Telefonieren mit Windows Mobile Pocket-PC Phones und Windows Mobile Smartphones                                       Bild: © Sunnysoft

(14.02.2007) Eine großartige Idee hat nun die tschechische Software-Schmiede Sunnysoft für Windows Mobile Pocket-PC Phones und Windows Mobile Smartphones umgesetzt: Die erforderliche Tipperei von PINs und Zugangsnummern bei der Verwendung von Calling-Card-Anbietern beim Telefonieren übernimmt deren neuestes Programm "Calling Card". Dieses schaltet sich quasi zwischen die Eingabe der zu wählenden Telefonnummer und dem Telefonteil. Sobald eine Telefonnummer gewählt werden soll, wickelt Calling Card die nötige Prozedur ab.

Besonderheit dabei ist zudem, dass mehrere Calling Cards - also von verschiedenen Anbietern - gleichzeitig verwendet werden können. Das Programm entscheidet dann aufgrund des aktuellen Aufenthaltsorts und der zu wählenden Rufnummer, welche der Calling Cards verwendet werden soll. Die Calling Card Funktion kann auch ausgeschaltet werden oder Calling Card kann auch so eingestellt werden, dass es bei jedem Telefonat erst nach Bestätigung einer Rückfrage aktiv wird oder dass es beispielsweise nur automatisch bei Auslands-Telefonaten aktiv wrd.

Mit einer Calling Card wird ein vorhandener Telefonanschluss ähnlich wie bei Verwendung eines Drittnetzanbieters genutzt. "Card" deswegen, weil die Zugangscodes typischerweise als Karte gekauft werden. Calling Cards werden im Voraus bezahlt und funktionieren, bis das Guthaben aufgebraucht ist. Das Prinzip dahinter ist, dass eine gebührenfreie Nummer des Calling Card Anbieters angewählt wird und über diesen dann das Telefonat weiter vermittelt wird.

Bei händischem Wählen ergibt sich damit ein Rattenschwanz an Ziffern, die einzutippen sind. Diese mühsame und zeitraubende Prozedur tut man sich normalerweise nur dann an, wenn die Ersparnis erheblich ist. Durch das Automatisieren der Prozedur lassen sich mühelos auch kürzere Telefonate, bei denen die Ersparnis nicht so hoch ist über die Calling Card abwickeln.

Konfigurierbar ist bei Sunnysoft Calling Card separat für jeden Calling Card Anbieter die Wähl-Sequenz für jeden Anruf. Also beispielsweise zuerst Zugangsnummer wählen, dann zwei Sekunden warten, dann den PIN eingeben, dann auf einen Wählton warten und dann die eigentliche Telefonnummer wählen. Diese Prozedur ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich.

Grundsätzlich sind Calling Cards heute wegen VoIP über Skype - was sich bei verfügbarem Internetzugang über WLAN auch über einen Pocket-PC abwickeln lässt - nicht mehr so bedeutend wie noch vor ein paar Jahren. Wenn aber ein Telefonanschluss angewählt werden soll ist eine Calling Card mitunter günstiger als Skype.

Eine Lizenz für Sunnysoft Calling Card kostet 18 USD. Zumindest derzeit gibt es nur eine Version in englischer - und vermutlich auch tschechischer - Sprache.

"praktiker" wird Calling Card testen und berichten (im Heft).

=>> www.sunnysoft.com/software.php?idarticle=262

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 695:

HP iPaq 514 Voice Messenger: erstes HP-Smartphone

[BILD] HP iPaq 514 Voice Messenger - (c) Hewlett PackardHP iPaq 514 Voice Messenger wird das erste Windows Mobile Smartphone von Hewlett Packard werden - erhältlich ab kommendem Juni. Zahlreiche Funktionen sind auf die Verwendung innerhalb Unternehmen abgestimmt. Gearbeitet wird mit neuem Windows Mobile 6.0                                   Bild: © HP

(13.02.2007) Mit dem HP iPaq 514 Voice Messenger bringt Hewlett Packard im kommenden Juni ihr erstes Smartphone. Neben einer langen Akkulaufzeit kann es als Besonderheit auch E-Mails vorlesen, auf allen Kanälen - auch über VoIP - telefonieren und mit über 20 Sprachbefehlen gesteuert werden.

Der HP iPaq 514 versteht mehr als 20 gesprochene Befehle. Er wählt beispielsweise eine Telefonnummer oder liest SMS-Nachrichten vor. Auch bei den E-Mails muss der Anwender nicht mehr tippen. Sie können per Sprachsteuerung entworfen, vorgelesen, beantwortet und dann als Audio-Anhang verschickt werden. Auch der Kalender lässt sich sprachgesteuert nutzen. So kann ein Telefonanruf für den nächsten Tag geplant oder eine Erinnerung in Form einer gesprochenen Nachricht aufgenommen werden. Auch um Anwendungen zu starten genügt die Stimme des Nutzers - zum Beispiel um über den Windows Media Player Musik zu hören.

Integriertes Wireless LAN (WLAN) macht den Voice Messenger VoIP-fähig. Wird der iPaq in ein IP-PBX Telefonsystem integriert, wird er für IT-Administratoren zu einer echten Alternative zum herkömmlichen Schreibtischtelefon. Die Akkuleistung ermöglicht eine Sprechzeit von bis zu 6,5 Stunden. Eine VoIP-basierte Lösung reduziert die Kosten sowie den Aufwand für Management und Wartung, die eine reguläre Telefonanlage benötigen würde. Unternehmen, die auf gewohnte Telekommunikationslösungen setzen, garantiert der HP iPaq 514 mit Quadband-GSM-Technologie, GPRS, EDGE und Bluetooth schnelle Mobilfunk- und Datenverbindungen.

Der Voice Messenger unterstützt die Geräte-Verwaltung Over-the-Air (OTA). Damit lässt sich das Management der Smartphones für IT-Administratoren deutlich vereinfachen. Die Einsatzfähigkeit der Geräte ist dabei nicht beeinträchtigt - der Anwender spürt die Auswirkungen eines Updates "nur" an der verbesserten Funktionalität. HP hat seit kurzem durch die Übernahme der Bitfone Corporation das Know-how und die Technologie von OTA-Lösungen. Damit bietet HP seinen Unternehmenskunden eine einfache Möglichkeit, für sicheren Zugang zu kritischen Anwendungen, Daten und Netzwerken zu sorgen und dabei stets die optimale Leistungsfähigkeit des iPaqs sicherzustellen. Daten defekter oder verloren gegangener Geräte können per Fernwartung gelöscht werden. Der Voice Messenger kann zudem "über den Äther" konfiguriert, repariert und mit den neuesten Updates versorgt werden.

Das neue Betriebssystem Microsoft Windows Mobile 6.0 bringt freilich einige Neuerungen. Vor allem Outlook lässt sich damit noch komfortabler nutzen: E-Mails werden im HTML- Format angezeigt und über eine neue Suchfunktion lassen sich Kontakte besser finden. Kalender, Kontakte und Aufgabenlisten werden durch eine E-Mail-Push-Lösung kontinuierlich mit den Outlook-Daten im Büro abgeglichen. Zur Unterhaltung zwischendurch gibt es die bekannten Möglichkeiten für die Wiedergabe von Musik, Videos oder Fotos und die Möglichkeit zum Spielen.

HP iPaq 514 Voice Messenger soll in Österreich ab Juni erhältlich werden. Der Preis soll in der Größenordnung zwischen 300 und 350 EUR liegen. Als Sonderzubehör sollen u.a. verschiedene Headsets, Kopfhörer, Ladegeräte, Ersatzakku, Autohalterung und ein Leder-Etui angeboten werden.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 694:

Astra: 24 HDTV-Programme derzeit, 100 bis Jahr 2010

(12.02.2007) Über Astra werden derzeit 26 HD-Kanäle in ganz Europa ausgestrahlt; per Jahresende 2006 waren es 24 Kanäle. Dazu gehören HD-Angebote von BSkyB, Discovery, National Geographic und History Channel aus Großbritannien, CANAL+, M6 und TF1 aus Frankreich und Premiere, ProSieben, Sat1 und Anixe aus Deutschland. Die Gesamtzahl der HD-Kanäle in Europa ist mit Stand vom Jahresende 2006 mittlerweile auf 36 gestiegen. Im Jahr 2005 waren es noch sechs Kanäle.

Es wird erwartet, dass sich die Gesamtzahl der HD-Kanäle in Europa bis 2010 auf rund 160 verschiedene Kanäle vervierfacht. Davon schätzt man bei Astra, 100 HD-Kanäle zu übertragen. Nach Branchenschätzungen werden im Jahr 2010 knapp neun Mio. Haushalte in Westeuropa HDTV via Satellit empfangen, was einem Anteil von 60 Prozent der erwarteten Gesamtzahl an HDTV-Haushalten entsprechen würde.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 693:

Ericsson Fetmo Cell: GSM-Basisstation für daheim

(10.02.2007) Mit der Fetmo Cell-Lösung bringt Ericsson den Mobilfunk ins Wohnzimmer. Besitzer von GSM- und WCDMA-Handys können ihre Mobiltelefone damit auch zu Hause nutzen und gleichzeitig von den Preisvorteilen einer Festnetz- oder IP-Verbindung profitieren.

Die Fetmo Cell-Lösung von Ericsson umfasst unter anderem auch einen eigenen Zugangsknoten - die kleinste Mobilfunk-Basisstation der Welt. Er unterstützt sowohl GSM/WCDMA-Mobiltelefone als auch WiFi und ADSL. Damit können Netzbetreiber für alle Mitgliedern eines Haushalts eine günstige "Home Zone" einrichten.

Die Zugangsstation der Fetmo Cell-Lösung ist plug-and-play-fähig und kann problemlos an das IP-Transportnetz angeschlossen werden - beispielsweise über DSL. Danach wird das Mobiltelefon des Teilnehmers automatisch mit der Fetmo-Basis verbunden sobald er den Raum betritt.

Diese Lösung soll ab Mitte 2007 über einige Netzbetreiber erhältlich sein.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 692:

Devolo: Neu auch Audio, WLAN über die Stromleitung

(09.02.2007) Die deutsche Spezialistin für Powerline-Lösungen devolo zeigt heuer auf der CeBIT u.a. neue Lösungen für die Übertragung von Audio-Signalen und WLAN über die hausinterne Stromverkabelung. Darunter sind beispielsweise:

  • dLAN 200 AVeasy: Sichere Internet- & Netzwerkverbindung per Knopfdruck
  • dLAN Audio extender: Musik über die Stromleitung im ganzen Haus
  • dLAN Wireless extender: Jede Steckdose wird zum WLAN-Anschluss
  • dsl+ 1100 dLAN: ADSL2+ Router mit integrierter HomePlug-Technik

Erstmals stehen neben den bekannten Consumer-Produkten auch Produkte für die professionelle Gebäudevernetzung über Coax-Leitung im Focus.

Auch neu ist dLAN 200 AVeasy, bei dem sich mittels eines kleinen Knopfes am Gehäuse eine gesicherte Verbindung herstellen lässt. Wird der Knopf am Gerät gedrückt, synchronisieren sich alle dLAN 200 AVeasy-Adapter im Stromnetz auf ein gemeinsames Passwort. Die Konfiguration erfordert somit weder PC noch Software.

Entertainment in kompakter Form stellt dLAN Audio extender dar - ein Adapter, der Analog-Audio-Signale über das Stromnetz in jeden Raum eines Hauses bringt. dLAN Audio extender verfügt über zwei Cinchbuchsen und eine Klinkenbuchse und ermöglicht es so Audio und MP3-Daten vom PC über das hausinterne Stromnetz zu einer Stereoanlage oder Aktiv-Lautsprechern zu streamen.

Die Vorteile von dLAN und WLAN vereint der neue dLAN Wireless extender in einem Gerät. Mit Übertragungsraten von 85 Mbps über dLAN und 54 Mbps über WLAN ermöglicht der handliche Adapter wireless Surfen in jedem Raum eines Hauses - auch über dicke Betonwände.

Außerdem verfügt dLAN Wireless extender erstmals über einen LAN-Anschluss für den direkten Anschluss eines PCs.

Eine weitere interessante Kombination mehrerer Geräte findet sich im neuen dsl+ 1100 dLAN, das ADSL2+ Modem, Router, Firewall und einen dLAN-Adapter in einem Gehäuse vereint. Die integrierte dLAN-Technik mit einer Übertragungsrate von bis zu 85 Mbps ermöglicht die direkte Integration des Geräts in ein Stromnetzwerk.

Über die integrierte LAN- und USB-Schnittstelle können PCs auch direkt an dsl+ 1100 dLAN angeschlossen werden.

Neben den bekannten Business-Produkten dLAN 200 AVpro und dLAN 200 DSpro, die eine Vernetzung sowohl über die hausinterne Strom- als auch über die Coax-Leitung ermöglichen, stellt devolo das dLAN 200 AVhost vor. Das dLAN 200 AVhost verfügt über einen Linux basierten Host-Controller und bietet damit eine neue Plattform zur Weiterentwicklung der devolo Business-Produkte. Gedacht ist dLAN 200 AVhost zur Vernetzung größerer Gebäude wie Hotels oder Krankenhäuser, die ein zentrales Netzwerkmanagement erfordern. Der modulare Aufbau erlaubt sowohl Betrieb nach dem HomePlug- odet UPA-Standard auch mit UPA-Standard arbeiten zu lassen für Kompatibilität zu den vorhanden devolo Business-Produkten.

"praktiker" plant einen Test insbesonders der neuen Audiosignal-Verbindung.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 691:

Ericsson: lukrativeres MBMS-Handy-TV statt DVB-H

(09.02.2007) Ericsson wird auf dem 3GSM World Congress erstmals mobiles Fernsehen über MBMS Multimedia Broadband Multicast Service demonstrieren.

Mit MBMS können Multimediadienste wie mobiles Fernsehen über bestehende 3G-Netze an mobile Endgeräte übertragen werden. Mit dieser Schlüsseltechnologie können beliebig viele Teilnehmer gleichzeitig auf die Dienste zugreifen - ein entscheidender Schritt hin zum Massenmarkt.

Bei der MBMS-Demonstration werden die Fernsehsignale über einen Prototyp der neuen U365-Plattform für Handys übertragen. Neben hoher Bildqualität erleben die Messebesucher auch die Vorteile, die schnelles Wechseln der Kanäle und echte Interaktivität bieten.

Im vergangenen Jahr hatte Ericsson den weltweit ersten Live-Test von MBMS erfolgreich abgeschlossen. MBMS wird 2008 als Software-Upgrade für die Mobilfunknetze kommerziell verfügbar sein. Bis dahin wird Ericsson Mobile Platforms (EMP) mehrere Plattformen anbieten, die MBMS bereits unterstützen, sodass 2008 auch die ersten Endgeräte auf den Markt kommen können.

MBMS bildet die optimale Ergänzung zu den Unicast-TV und HSPA-Lösungen (High-Speed Packet Access), die bereits jetzt die bestehenden Mobilfunknetz-Infrastrukturen für Breitbanddienste nutzen.

Kurt Jofs, Executive Vice President und Leiter des Geschäftsbereiches Networks bei Ericsson: "Immer mehr Betreiber wollen ihre Netze für Multimediadienste nutzen. MBMS lässt sich schnell und einfach einrichten. Verschiedene Inhalte können damit in festgelegten Gebieten des Mobilfunknetzes verbreitet werden. Über bezahlte Inhalte oder Werbeeinnahmen eröffnet 3G den Betreibern neue attraktive Umsatzmöglichkeiten."

[!> MBMS ist also Fernsehen, wie es sich die GSM-Netzbetreiber wünschen. DVB-H bietet dem gegenüber keine Vorteile für die Netzbetreiber. MBMS dürfte also als Fernseh-Funktion bei Handys eher als das für den Anwender kostenlos nutzbare DVB-H eingesetzt werden.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 690:

Trojaner versteckt in Billig-Zigaretten-Angebot

[LOGO](07.02.2007) Seit heute, 6 Uhr Früh wurden die ersten sogenannten "Rechnungs-Trojaner" - also Trojaner die vorgeben eine Rechnung oder ein Angebot zu beinhalten - mit Bezug auf ein Österreichisches Unternehmen registriert. Mehr als 500 infizierte E-Mails wurden vom österreichischen Virenschutz-Spezialisten Ikarus innerhalb der ersten zwei Stunden entdeckt.

Das Virus selbst "tarnt" sich als "Super Aktion Zigaretten Ausverkauf" Angebot der Zigaretten Import GmbH mit Betreffs wie "Rauchen ist jetzt billiger" oder "Marlboro ab 1 Euro pro Packung" und den Dateianhängen "Preisliste.pdf.exe" oder "Preislist.pdf.exe".

Wird die Preisliste im Attachment geöffnet - wird - wie nicht anders zu erwarten - das Virus aktiv, welches einen Trojaner auf die jeweilige Maschine nachlädt.

=>> www.ikarus.at

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