[COVER] ITM praktiker

ITM Newsroom
Meldungen Nr. 680-689
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Mit "ITM-Newsroom" gibt es für "ITM praktiker"-Leser - nicht regelmäßig! - Kurzmeldungen über aktuell vorgestellte neue Produkte, Technologien und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten zu "praktiker" und praktiker.at. - Es geht hier um alle jene Themen, die auch Gegenstand der Berichterstattung des "praktiker" sind: Audio, Video, Foto, TV/Heimkino, Telekommunikation, Navigation, Computer und - sowieso - Multimedia-Technologien.

[!>  Tiefergehende Behandlung der Themen sowie Testberichte, Grundlagenwissen und Hintergründe zu Technologien finden Sie bitte in den "praktiker"-Heften (kostenlos testen: Schnupperabo-Bestellung).



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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 689:

Pinnacle PCTV Tuner Kits für neues Windows Vista

(05.02.2007) Pinnacle Systems hat soeben die Produktreihe Pinnacle PCTV um Pinnacle PCTV-Tuner Kits für Windows Vista erweitert. Die neue Serie umfasst drei Produkte: zwei mobile USB2 Digital- und Analog-TV Tuner Kits (HD ATSC/NTSC oder DVB-T/PAL/SECAM) und ein analoges PAL/SECAM PCI Kit. Alle drei Produkte verfügen über eine normal große Fernbedienung, über die direkt auf die ganze Palette der wesentlichen TV-, Videorekorder- und Multimedia-Funktionen des Windows Media Centers zugegriffen werden kann.

Mit den Pinnacle PCTV Tuner Kits lassen sich über den Windows Media Center TV Guide Fernsehprogramme live oder zeitversetzt anschauen und geplante Aufzeichnungen programmieren. Zudem liegt den Produkten ein IR-Sender ("Infrarot-Blaster") bei, der Einbindung und Steuerung von Set-Top-Boxen oder Satellitenempfängern erleichtert.

Auch für Besitzer der bisherigen Pinnacle-PCTV-Produkte ist deren Verwendung unter Windows Vista weiterhin gegeben. Pinnacle bietet dafür kostenloses Updates zur Verwendung unter Windows Vista an, sobald die Consumer Edition des Betriebssystems im Handel erhältlich ist. Wenn Updates für bestehende Pinnacle Produkte verfügbar sind, sollen diese Patches oder aktualisierte Treiber unter www.pinnaclesys.com/vista herunterladbar sein.

Das Pinnacle PCTV Tuner Kit und das Pinnacle PCTV Hybrid Tuner Kit für Windows Vista sollen ab März im Handel und über die Website von Pinnacle Systems erhältlich werden. Die Preise liegen in der Größenordnung 69 EUR für PCTV Tuner Kit und 99 EUR für das Pinnacle PCTV Hybrid Tuner Kit.

Pinnacle geht davon aus, dass die meisten PCs mit Windows Media Center Edition des Betriebssystems - derzeit freilich noch hauptsächlich Windows XP - keinen TV-Tuner haben, weshalb eine breite Zielgruppe für die PCTV-Geräte geortet wird. Die PCTV Tuner Kits für Windows Vista sind für Windows Media Center als Bestandteil von Windows Vista (Home Premium und Ultimate Edition) sowie die Windows XP Media Center Edition zertifiziert und optimiert.

=>> www.pinnaclesys.com/vista

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 688:

Panasonic Lumix: Notizfunktion, breitere Auswahl

[BILD] Panasonic DMC-TZ3 - (c) Felix WesselyPanasonic DMC-TZ3 ist eine der neuen von Panasonic in den letzten drei Tagen vorgestellten neuen Kameras: Mit 10-fach-Zoom, aber extrem klein zum Einstecken bietet diese Reisekamera eine neuartige Notizfunktion für schnellen Zugriff auf abfotografierte Notizen und sonstige Unterlagen; beispielsweise einen Stadtplan.                                   Bild: Felix Wessely

(02.02.2007) Panasonic hat jetzt in den letzten drei Tagen in Paris ihre neuen Digitalkameras "Lumix" vor der weltweiten Fachpresse vorgestellt. An neuen Funktionen gibt es eine - vor allem für die Reise interessante - Notizfunktion, neben dem Babymodus für das Mitspeichern des Alters für zwei Babies gibt es einen Haustier-Modus und ansonsten insgesamt 11 neue Kameramodelle, mit denen spezielle Anwender-Bedürfnisse feiner getroffen werden und Details verbessert wurden.

Bereits ein fester Bestandteil bei den Kameras sind sowieso der optische Bildstabilisator O.I.S. und im vorigen Herbst neu vorgestellte Besonderheiten wie der maßgeblich verbesserte Bildprocessor Venus Engine III sowie Intelligent ISO, wobei Objekt-Bewegungen im Motiv erkannt werden und durch Steigern der ISO-Empfindlichkeit die Verschlusszeit reduziert wird um das Motiv ohne unerwünschte Wischeffekte ins Bild zu bekommen. Dazu wird auch eine automatische Erkennung eingesetzt, welche analysiert, wie unruhig die Kamera gehalten wird um eine optimale - möglichst niedrige - ISO-Einstellung zu finden.

Hier kurz die Eckdaten zu den drei wichtigsten Kamera-Modellen unter den Neuheiten:

Panasonic TZ2/TZ3 "Traveller Zoom"

Kameras mit 10-fach-Zoom mit äquiv. KB 28 mm Anfangsbrennweite, 6-Mpx- (TZ2) resp. 7,2-Mpx-Bildsensor und das Modell TZ3 ist zusätzlich mit rostfreiem Stahl verkleidet. Sie sind die Nachfolger der TZ1 (siehe Test in "praktiker" Nr. 3/2006 und Meldung vom 16.02.2006: Panasonic: Neuheiten- & Technologien-Feuerwerk). Die extrem kleine Bauweise wird erreicht durch ein "Periskop-Objektiv", von dem der größte Teil im Gehäuse untergebracht ist. Bemerkenswert treffsicher arbeiten übrigens die Automatikmodi bei der schwierigen Farbabstimmung bei Aufnahmen unter Mischlicht wovon sich "praktiker" in einem ersten Kurztest überzeugen konnte. Die Panasonic TZ3 soll knapp 400 EUR kosten.

Panasonic FZ8 "Compact High Zoom"

Die direkte Nachfolgerin der FZ7 mit 12-fach-Zoom, 7,2-Mpx-Bildsensor. Sie ist eine abgespeckte kleine Schwester der FZ50 mit ebenfalls 12-fach-Zoom. Gegenüber der FZ7 wurden einige Elemente neu gestaltet. So sind beispielsweise jetzt der Betriebsart-Wahlschalter und der Auslöser in Metall ausgeführt. Die Panasonic FZ8 soll ebenfalls knapp 400 EUR kosten.

Großes Thema: Vernetzung

Ein besonderer Schwerpunkt der Präsentation war zudem erwartungsgemäß die Vernetzung mit anderen Produkten der Unterhaltungselektronik. So beispielsweise zu den HD-Fernsehern - insbesonders über den DMW-SDP1 HDTV Foto-Video-Player für alle SD-Cards-Spielarten (siehe Test in "praktiker" 8/2006).

Neue portable Drucker

Außerdem gezeigt wurden mit KX-PX2 und KX-PX20 zwei neue Thermosublimations-Drucker mit Farb-LCD und zahlreichen integrierten Funktionen zum Herstellen von Bild-Index-Blättern, Kalenderblättern, Postkarten oder Einladungen ohne PC im Format 13 x 18 cm; also deutlich größer als normales Postkartenformat.

SDHC-Karten mit 4GB noch im Februar

Die bereits im Herbst angekündigte 4-GB-Speicherkarte SDHC soll innerhalb weniger Tage - noch im Februar - erhältlich werden. Diese gibt es in Ausführungen in den Geschwindigkeitsklassen 4 und 6.

SLR: Vage Andeutungen

Eine Erweiterung des Angebots bei Spiegelreflexkameras zum FourThirds-Format - die erste war die L1 (siehe Test in "praktiker" Nr. 9/2006) - gab es vorläufig nicht, aber für die CeBIT wurden aus der Europa-Zentrale von Panasonic gegenüber "praktiker" krypische Bemerkungen gemacht, die auf eine extrem kleine SLR hindeuten, die noch heuer kommen könnte.

"praktiker" wird die interessantesten neuen Modelle sofort wenn verfügbar testen und berichten. Die Modelle Modelle TZ1 und - die weiterhin aktuelle - FZ50 sind in der aktuellen "ITM praktiker Bestenliste" und daher die Testberichte hier herunterladbar.

[LOGO] ITM praktiker Bestenliste ==> www.praktiker.at/bestenliste/
 

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 687:

Canon HV20: Neuer Consumer-Camcorder für HDV

(31.01.2007) Mit dem HV20 bringt Canon einen neuen Consumer-Camcorder für das HDV-Format mit Aufzeichnung auf DV-Cassette. Der HV20 beinhaltet Canons 2,96 Mpx 1920 x 1080px True HD CMOS-Sensor wovon - nach HDV - 1440 x 1080px aufgezeichnet werden. Der HV20 bietet nach Aussage von Canon "als erster HDV1080i Camcorder für den Konsumenten die Möglichkeit zu progressiven Aufnahmen". Worauf sich der Progressiv-Modus bezieht, wird ein von "praktiker" geplanter Test ergeben. 1080p ist mit HDV freilich nicht möglich und 1080i mit Progressive Mode ist ein Widerspruch in sich.

Neben dem Super Range Optical Bildstabilisator (OIS) und Canons Instant AF System, für einen präzisen und schnellen Autofokus, verfügt der HV20 als erster Canon Konsumenten-Camcorder über einen HDMI-Ausgang.

Der Canon HV20 soll ab April 2007 um knapp 1300 EUR erhältlich sein.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 686:

Olympus: 18-fach-Zoom mit WW, neuer Bildstabilisator

[BILD] Olympus SP-550 UZ mit 18fach-Zoomobjektiv - (c) OlympusMit einem 18fachen Zoombereich mit vergrößertem Weitwinkel setzt Olympus mit der SP-550 UZ eine neue Zoombereich-Marke bei den Extrem-Zoom-Digitalkameras und bietet auch einen Bildstabilisator, der die Position des Aufnahmesensors nachführt.                             Bild: © Olympus

(28.01.2007) In den nächsten Wochen kommen von Olympus gleich mehrere neue Modelle für den Kompaktkamera-Bereich. Herausragend dabei sind die "Amphibienpanzer"-Taschenkamera µ-770 als Nachfolgerin der µ-725 sowie die SP-550 UZ als erste Kamera mit 18-fach-Zoom, die zudem einen großen Weitwinkelbereich bietet und mit einem Bildstabilisator ausgestattet ist. - Hier kurz das Wesentlichste zu den fünf neuen Modellen:

Olympus µ-770

Die Nachfolgerin der wasserdichten und stoßfesten Taschenkamera µ-725: Wasserdicht bis 10m Tauchtiefe, stoßfest für freien Fall aus 1,5m Höhe, bruchfest bis 100kg Last und frostfest bis -10°C. Die weiteren Merkmale sind weitestgehend gleich geblieben. Das Vormodell schaffte bis 5m Tauchtiefe und freien Fall aus 1,5m Höhe. Bruch- und Frostfestigkeit sind neu bei der µ-770. Die µ-770 gibt es in den Farben Dark Blue, Titanum Grey und Mocca Brown.

Olympus SP-550 UZ

Eine Extrem-Tele-Zoom-Kamera in ganz neuem Design: 18-fach-Zoomobjektiv mit Brennweitenbereich äquiv. KB 28-504 mm, 7,1-Mpx-CCD-Bildwandler, 2,5-Inch-LCD-Monitor, Okularsucher mit Dioptrienkorrektur und mechanischer Bildstabilisator. Der Bildstabilisator arbeitet durch Verschieben des CCD-Bildwandlers gegenläufig zu unruhiger Kameraführung. Besonderheit gegenüber einem optischen Bildstabilisator ist, dass auch theoretisch keine Minderung der Objektivleistung durch den Bildstabilisator möglich ist. Wie effektiv der Bildstabilisator arbeitet wird "praktiker" mit besonderem Schwergewicht testen und darüber (im Heft) berichten. Es ist wohl zu erwarten, dass Olympus diesen Bildstabilisator künftig auch in SLR-Modellen einbauen wird; was allerdings von Olympus nicht bestätigt wird.

Olympus FE-250

Eine besonders schlanke Taschenkamera mit 8-Mpx-Bildsensor, 3-fach-Zoom äquiv. KB 35-105 mm, 2,5-Inch-großem LCD-Monitor und einer sagenhaften Lichtempfindlichkeit bis ISO 10.000 (ISO 10.000 allerdings nur bei Bildgröße 3Mpx).

Olympus FE-240

Eine schlanke Taschenkamera - mit 7,1-Mpx-Bildsensor, 5-fach-Zoom äquiv. KB 38-105 mm, Metallgehäuse - mit besonders einfacher Handhabung durch für diese Kameraklasse ungewöhnlich vielen Bedienelementen, die jeweils einer Funktion zugeordnet sind.

Olympus FE-230

Eine mit nur 16,5 mm Tiefe extrem schlanke Taschenkamera - mit 7,1-Mpx-Bildsensor, 3-fach-Zoom äquiv. KB 38-114 mm, 2,5-Inch-LCD-Monitor, Edelstahlgehäuse.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 685:

JVC 2007: Full-HD, iPod-/USB-Host, aber kein AVCHD

[BILD] JVC-Austria Marketingleiterin Sabine Pannik und Bart Somsen von JVC in Großbritannien mit dem originalen UEFA-Pokal für 2008 - (c) Felix WesselyJVC-Austria Marketingleiterin Sabine Pannik und Bart Somsen von JVC in Großbritannien mit dem originalen UEFA-Pokal für 2008. Die Fußball-EM 2008 wird von Österreich und der Schweiz ausgerichtet. JVC fungiert dabei als Hauptsponsor.                                   Bild: Felix Wessely

(26.01.2007) In diesen Tagen stellt JVC in Athen im Rahmen ihres jährlichen "Key Dealer Meeting" die wesentlichen Neuheiten vor, die bis Herbst erhältlich werden sollen. "praktiker" war dabei und berichtet darüber ausführlicher in Heft Nr. 1-2/2007. Hier kurz über einige der Highlights:

iPod-Schnittstelle und USB-Host bei AV-Geräten und Autoradio

Bei nahezu allen neuen Wiedergabe-Geräten für Audio und Video und vielen Autoradios gibt es sowohl eine iPod-Schnittstelle als auch eine USB-Host-Schnittstelle. Über die iPod-Schnittstelle werden nicht nur die Audio- und Videodaten von einem iPod übertragen, sondern auch die Steuersignale. Dadurch ist die Steuerung eines angeschlossenen iPod über das jeweilige Gerät möglich und das Bedienmenü für den iPod wird über das Gerät angezeigt. Zudem wird der Akku des iPod geladen. An die USB-Host-Schnittstelle lassen sich alle USB-Speicher anschließen, zumeist auch Harddisks. Anwendung: Man hat seine Lieblingsmusik, Videos und Fotos auf einem USB-Stick oder sonstigem USB-Speicher und verwendet diese einfach im Auto, daheim oder sonstwo. Über USB-Laufwerke können die Dateiformate MP3, WAV, AAC, DIVX, JEPG, MPEG1 UND MPEG2 wiedergegeben werden. Zuvor wurden von JVC-Geräten über USB nur MP3 und WMA unterstützt.

Weiterhin ein wesentliches Thema bei Mini- und Micro-Kompaktsystemen bleiben die Wood-Cone-Lautsprecher. Das sind Lautsprecher mit einer Membran aus gepreßtem Holz, das dafür in Sake aufgeweicht wird (siehe Technologie-Grundlagen in "praktiker" Nr. 3/2004).

JVC Everio GZ-HD7 Full-HD-HDD-Camcorder

Der erste Full-HD-Camcorder ist für hohe Ansprüche ausgelegt mit Features wie 3-Chip-CCD, Zoom-Objektiv von Fujinon und optischem Bildstabilisator. Die Aufzeichnung erfolgt ausschließlich in hochwertigerem MPEG2; also nicht in MPEG4. Aufgezeichnet wird auf die integrierte 60-GB-Harddisk. Es gibt folgende Aufzeichnungsmodi: FHD (VBR-Modus): 1920 x 1080i, 30Mbps (26,6 Mbps durchschnittlich); SP Modus (VBR-Modus): 1440x 1080i, 22Mbps (durchschn. 19Mbps); und 1440 CBR-Modus: 1440 x 1080i, 27Mbps (fix). Der 1440-CBR-Modus dürfte ident mit dem bei HDV angewandten Aufzeichnungsmodus sein. Bemerkenswert ist eine iLink-Schnittstelle mit Ausgabe in konventionellem Videoformat für Kompatibilität mit konventionellen Videosystemen (heruntergerechnetes DV-Signal). Für die direkte Wiedergabe gibt es u.a. eine HDMI-Schnittstelle.

Bemerkenswert ist übrigens, dass es bei JVC derzeit keine Pläne für Geräte zum neuen Videoformat AVCHD gibt.

JVC HD-58DS8U / HD-65DS8U Full-HD Projektionsfernseher

Mit der Technologie HD-ILA gibt es von JVC ein exklusiv eingesetztes, eigenes Display für Projektionsfernseher. Die neuen Modelle mit 147 cm (HD-58DS8U) und 165 cm (HD-65DS8U) Diagonale sind mit einer Tiefe von knapp 30 cm deutlich schlanker als bisher und sind daher für die Wandmontage geeignet und dafür vorbereitet. Der Rahmen um das Bild ist nur noch 1 cm breit und daher kaum sichtbar.

JVC DLA-HD1 Full-HD Projektor

Mit einem neuen HighEnd-Projektor wird ebenfalls das Potential der HD-ILA-Displays gezeigt. Mit 3-HD-ILA-Displays gibt es ein brillantes Bild mit einem Kontrastverhältnis von sagenhaften 15000:1 bei einer Leuchtstärke von 700 ANSI-Lumen. Durch den hohen Kontrastumfang ist die - bei vielen Projektoren als Krücke eingesetzte - Iris nicht nötig. Der Projektor ist ausgelegt für Projektionsflächen von 1,5 bis 5,1m Diagonale. Ein großer Bereich für Lens-Shift ermöglicht verzerrungsfreie Darstellung beispielsweise bei Deckenmontage. Der JVC DLA-HD1 soll knapp 6500 EUR kosten.

Bei Panel-Fernsehern setzt JVC ausschließlich auf LCD-Technik. Es wurden auch einige neue Full-HD-LCD-Fernseher gezeigt, bei denen inzwischen auch die saubere Darstellung von diagonalen Bewegungen gelöst sein dürfte. "praktiker" wird dies noch mit eigenem Testmaterial testen, sobald die ersten Geräte verfügbar sind.

JVC KD-NX5000 Autoradio mit HDD-Musikserver, DVD-Laufwerk, Video-Display und Navi

Das Gerät ist komplett in einem 1-DIN-Schacht untergebracht. Das größtmöglich dimensionierte Display auf der Frontplatte zeigt wahlweise den Betriebszustand, das Bild zur Navigation oder das Bild von der Video-Wiedergabe. Auch externe Bildschirme können angeschlossen werden. Musik und Video kann von DVD, USB-Adapter, iPod-Schnittstelle, interne Harddisk oder von CD oder DVD abgespielt werden. Das Umkopieren von Musikdaten von USB-Speicher auf die interne Harddisk ist möglich. Die Harddisk hat eine Kapazität von 40GB, wovon 15GB mit Navigationsdaten für Westeuropa belegt sind; etwa 25GB sind für eigene Audio- und Videodaten frei. Der KD-NX5000 soll knapp 1000 EUR kosten. Als Zubehör gibt es ein Bluetooth-Modul (KS-BTA200). JVC ist derzeit in Österreich Nummer eins bei Autoradios.

Abgesehen von den Produkten wird das nächste Jahr 2008 ein großes für JVC Österreich, da JVC als Hauptsponsor für die Fußball-EM auftritt, die von Österreich und der Schweiz ausgerichtet wird.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 684:

Sony PS3 kommt jetzt am 23. März nach Österreich

(25.01.2007) Wie Sony Computer Entertainment soeben bekanntgegeben hat, soll die Playstation 3 nun ab 23. März 2007 auch in Europa und Australasien erhältlich werden. Vorerst soll es nur das Modell mit 60-GB-Harddisk geben und dieses soll knapp 600 EUR kosten. Erst später in diesem Jahr soll - sofern es Nachfrage danach gibt - auch ein Modell mit 20-GB-Harddisk folgen. Vom Start weg sollen 30 Spiele-Titel verfügbar sein.

Sony Computer Entertainment erwartet einen Bedarf von vorerst einer Million Geräten, die ab dem 23. März bereitstehen sollen.

Wie von "praktiker" bereits berichtet ist eine der Besonderheiten der PS3 ein integriertes Blu-ray-Disc-Laufwerk, mit dem auch die Wiedergabe von Video möglich ist. Insgesamt ist die PS3 billiger als derzeit erhältliche Nur-BD-Videoplayer.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 683:

Sophos: Anstieg infizierter Webseiten im Jahr 2006

(23.01.2007) In ihrem jährlich veröffentlichten "Security Thread Report" hat Sophos als Spezialfirma für Computersicherheit für das Jahr 2006 festgestellt, dass die USA für die meisten infizierten Webseiten und Spam-Mails verantwortlich sind und die weltweite Trojaner-Verbreitung erneut angestiegen ist. Sophos geht davon aus, dass die Gefahr durch Cyber-Attacken über das Internet im kommenden Jahr weiter ansteigt.

Aus folgenden zehn Ländern stammten 2006 lt. Sophos die meisten Webseiten mit Schadcodes: USA (34,2%), China (31,0%), Russland (9,5%), Niederlande (4,7%), Ukraine (3,2%), Frankreich (1,8%), Taiwan (1,7%), Deutschland (1,5%), Hongkong (1,0%), Korea (0,9%).

Die USA führen nicht nur die Liste der Länder an, in denen die meisten infizierten Webseiten gehostet werden - auch die meisten Spam-Mails wurden 2006 aus den Vereinigten Staaten versendet.

Zwischen Januar und Dezember 2006 verbreiteten folgende Länder die meisten Spam-Mails: USA (22,0%), China inkl. Hongkong (15,9%), Südkorea (7,4%), Frankreich (5,4%), Spanien (5,1%), Polen (4,5%), Brasilien (3,5%), Italien (3,2%), Deutschland (3,0%), Großbritannien (1,9%), Russland (1,8%), Taiwan (1,8%).

Wie Sophos zudem feststellt, nahm der Versand von Spam-Mails über Zombie-PCs im vergangenen Jahr erneut zu: So werden mittlerweile rund 90 Prozent aller unverlangten Werbe-Mails über Rechner ahnungsloser Computeranwender versendet, die Cyber-Kriminelle mittels geeigneter Schadsoftware, wie Trojaner, Würmer oder Viren, infizieren und über Fernzugriff für den Massen-E-Mail-Versand missbrauchen. Dies bedeutet, dass sich die eigentlichen Spammer nicht zwangsläufig in den Ländern aufhalten müssen, aus denen ihre Spam-Mails versendet werden.

Zu den meist verbreiteten E-Mail-Schadprogrammen des Jahres 2006 gehörten Varianten der E-Mail-Würmer Mytob, Netsky sowie Sober und Zafi, die zusammen für mehr als 75 Prozent aller infizierten E-Mails verantwortlich waren.

Für 2007 geht man bei Sophos davon aus, dass die Zahl der Schadprogramme, die über E-Mails verbreitet werden, weiter abnimmt und stattdessen die weltweite Popularität von Internet-Anwendungen und die stärkere Interaktivität der Web-Nutzer genutzt werden wird. Zwar werden E-Mails weiterhin wichtiges Übertragungsmedium für Schadprogramme bleiben, jedoch zwingt der zunehmende Einsatz geeigneter E-Mail Gateway Security-Lösungen Hacker dazu, nach anderen Wegen zu suchen, fremde PCs anzugreifen. So nimmt beispielsweise die Anzahl infizierter Webseiten kontinuierlich zu. Mittlerweile entdecken die SophosLabs im Durchschnitt 5.000 URLs am Tag, die schädliche Codes enthalten.

2006 registrierte Sophos einen Rückgang beim Einsatz klassischer Spionage-Software gegenüber der Verwendung verschiedenster Trojaner, die über Internet-Seiten auf PCs heruntergeladen werden. Um Computeranwender auf die infizierten Webseiten zu locken, schicken kriminelle Hacker E-Mails mit Betreffzeilen wie beispielsweise 'Sonderangebot' und verweisen in den Nachrichten auf die Webseite, auf der sich angeblich weitere Informationen zu den vermeintlich attraktiven Angeboten finden lassen. Klickt der Anwender auf den Link, lädt sich automatisch eine ausführbare Datei auf seinen Rechner, die dann versucht, weitere Trojaner nachzuladen, um so nach und nach alle Sicherheitseinrichtungen außer Kraft zu setzen. Erst danach wird eine Spyware-Komponente heruntergeladen, die dadurch wesentlich höhere 'Erfolgschancen' hat.

Die Statistiken der SophosLabs zeigen, dass im Januar 2006 noch rund die Hälfte aller infizierten E-Mails Spyware beinhaltete, während in rund 40 Prozent der E-Mails auf Webseiten mit Download-Trojanern verlinkt wurde. Im Dezember 2006 hatte sich das Blatt gewendet: So machten E-Mails mit Links auf infizierte Internet-Seiten Ende 2006 bereits mehr als 50 Prozent aller infizierten Mails aus, während nur noch knapp 42 Prozent der E-Mails Spyware-Programme enthielten. Den IT-Sicherheits-Experten zufolge wird sich dieser Trend voraussichtlich 2007 und darüber hinaus fortsetzen.

Laut Sophos werden 30 Prozent der weltweit verbreiteten Schadcodes derzeit in China programmiert. Meist handelt es sich dabei um Backdoor-Trojaner, die den Cyber-Kriminellen Zugang zu fremden Computern ermöglichen sollen. 17 Prozent der in China programmierten Schadprogramme sind speziell darauf ausgerichtet, die Passwörter von Online-Spielern auszuspionieren. Schadcode-Schreiber aus Brasilien hingegen, die 14,2 Prozent des weltweiten Aufkommens produzieren, versuchen hauptsächlich, an fremde Zugangsdaten für Online-Banking zu gelangen.

Insgesamt identifizierte Sophos im Jahr 2006 41536 neue Schadprogramme. Darunter fanden sich im vergangenen Jahr viermal so viele Trojaner wie Windows Viren und Würmer. Der Anteil infizierter E-Mails lag Ende 2006 nur mehr bei einer von 337 weltweit versendeten Mails - im Vorjahr 2005 war noch eine von 44 Mails mit einem Schadprogramm infiziert.

=>> www.sophos.com/securityreport2007

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 682:

11 Trojan.Small-, Trojan.Agent-Varianten per Mail

[LOGO](19.01.2007) Seit 23 Uhr 30 der letzten Nacht ist, "ähnlich" wie "Kyrill", eine Trojaner-Serie über uns hereingebrochen. Es handelt sich dabei um 11 verschiedene Trojan.Small bzw. Trojan.Agent Varianten. Clever gemacht ist, dass die Trojaner dabei auf Tages-Aktuelle Themen Bezug nehmen.

Betreffs wie

  • 230 dead as storm batters Europe.
  • A killer at 11, he's free at 21 and kill again!
  • British Muslims Genocide
  • Naked teens attack home director.
  • U.S. Secretary of State Condoleezza Rice has kicked German Chancellor Angela Merkel

und Dateien im Attachment

  • Full Clip.exe
  • Full Story.exe
  • Full Video.exe
  • Read More.exe
  • Video.exe

sorgen dafür, dass genug Neugierige unvorsichtig auf die o.g. Attachments klicken. Erwartungsgemäß führt ein Doppelklick zur eigentlichen Infektion.

Die vom Trojaner verschickten Mails enthalten übrigens keine Mail-Texte, sondern bestehen nur aus Betreff und Attachment!

Aufgefallen ist jene Trojaner-Familie schon im Vorjahr als sie für Angriffe gegen Online-Banking Kunden verwendet wurde.

Freilich: Attachments oder Mails mit diesen Attachments sollten umgehend gelöscht werden.

=>> www.ikarus.at

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 681:

Apple iPhone: Handy-iPod-etc mit Tastbildschirm

(16.01.2007) Apple hatte kürzlich bei der Macworld Expo in San Francisco das iPhone vorgestellt, das drei Produkte in einem kleinen und leichten Handheld-Gerät vereint: ein Mobiltelefon, einen iPod mit berührungssensitivem Breitbild-Display und ein Internet-Kommunikationsgerät mit E-Mail, Webbrowser, Suche und Kartendienst. Mit iPhone wird eine völlig neue Benutzeroberfläche eingeführt, die auf einem großen Multitouch-Display und neuer Software basiert, über die sich das iPhone mit den Fingern bedienen lässt.

Das iPhone verfügt über hoch entwickelte eingebaute Sensoren - ein Accelerometer, einen Annäherungssensor und einen Umgebungslichtsensor - die automatisch für erhöhten Bedienungskomfort und eine längere Batterielaufzeit sorgen. Das integrierte Accelerometer merkt, wenn der Anwender das Gerät vom Hoch- ins Querformat gedreht hat und richtet den Inhalt entsprechend auf dem Display aus. Damit lässt sich etwa eine Website in der ganzen Breite oder ein Foto bildschirmfüllend im Querformat wiedergeben. Der eingebaute Annäherungssensor registriert, sobald das iPhone ans Ohr gehoben wird und schaltet das Display ab, um Energie zu sparen und versehentliche Berührungen solange auszuschließen, bis das iPhone wieder wegbewegt wird. Der Umgebungslichtsensor passt die Helligkeit des Displays automatisch an die gegebenen Lichtverhältnisse an, um die Darstellung zu verbessern und Energie zu sparen.

Die Bedienung über den Bildschirm sowie der Annäherungssensor sowie der Breit-Bildschirm dürften den wesentlichen Unterschied zu einem konventionellen, üppig ausgestatteten Handy ausmachen. Interessant ist zudem der Datenabgleich mit iTunes, Terminkalender auch unter Yahoo sowie Push-E-Mail-Funktion in Verbindung mit Yahoo. In Verbindung mit Google gibt es den Kartendienst von Google mit Routenplaner.

Steve Jobs ist naturgemäß enthusiastisch begeistert vom neuesten Produkt seines Hauses. Es ist zweifellos ein "stylisches" Produkt, aber ob es sinnvoll ist beispielsweise das seit zehn Jahren eingeübte - blind mögliche - Tippen von Texen über eine Telefontastatur durch eine Bildschirmbedienung abzulösen ist fraglich.

Das iPhone wird in den USA im Juni 2007, in Europa Ende 2007 und in Asien 2008 als 4 GB-Modell um 499 USD und als 8 GB-Modell um 599 USD verfügbar sein und mit PC oder Mac zusammenarbeiten.

iPhone unterstützt Quad-Band GSM, EDGE, 802.11b/g WLAN und Bluetooth 2.0 EDR. iPhone setzt einen Mac mit USB 2.0-Anschluss, Mac OS X v10.4.8 (oder neuer) sowie iTunes 7 voraus; bzw. einen Windows PC mit USB 2.0-Anschluss und Windows 2000 (Service Pack 4), Windows XP Home oder Professional (Service Pack 2). Ein Internetzugang wird vorausgesetzt, eine Breitbandverbindung wird von Apple empfohlen.

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ITM praktiker [www.praktiker.at] - MELDUNG Nr. 680:

Philips Ambilight-Fernseher - 1 Million Exemplare

[BILD] Philips Ambilight Jubiläumsexemplar - (c) PhilipsAnlässlich von einer Million Fernsehgeräte mit Ambilight hat Philips ein Jubiläumsexemplar mit 2250 Brillanten nach orientalischem Geschmack verziert. Das Bild zeigt einen Ausschnitt der Ecke links unten                             Bild: © Philips

(12.01.2007) Philips hat bereits eine Million Fernsehgeräte mit Ambilight-Fernsehlicht hergestellt. Aus diesem Anlass wurde das Jubiläums-Exemplar mit 2250 Brillanten zu je 0,1ct mit orientalischem Muster verziert. Das Exemplar wurde jetzt erstmals bei der Messe CES in Las Vegas gezeigt.

Das wertvolle Stück steht nicht zum Verkauf, sondern wird als Ausstellungsstück bei Präsentationen verwendet. Mitte dieses Jahres soll es für einen wohltätigen Zweck versteigert werden.

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