![[LOGO] ITM praktiker - MULTI MEDIA & ELEKTRONIK](images/logpragw.gif)
Speziell für den Einsteiger im Internet gibt "praktiker" hier einige Anregungen für die Auswahl von Software. Wesentlich ist dabei sowieso einerseits die Sicherheit, nicht womöglich ausspioniert zu werden und die Gefahr für die Beschädigung der eigenen Daten möglichst gering zu halten. Und auch eine Effizienz, die den Umgang mit den über das Internet gebotenen Diensten zur Freude macht.
Welcher Webbrowser ideal ist, ist für manche auch eine "ideologische" Frage. Der Internet Explorer war - oder ist immer noch - mitunter wenig beliebt, weil er den Anwendern von Windows eine Zeit lang aufgezwungen wurde, was inzwischen nicht mehr der Fall ist. Netscape war anfänglich enorm beliebt, spielt aber heute keine Rolle mehr; zumindest nicht unter diesem Namen. Für einige Jahre gab es dann zum IE keine ernsthafte Konkurrenz. Opera war nicht kostenlos und Mozilla war bei der Handhabung nicht so simpel. Mit "Firefox" gibt es seit dem Jahr 2004 eine ernsthafte Konkurrenz und seit Herbst 2006 ist Opera als - nach "praktiker"-Einschätzung bester - Web-Browser für den Power User kostenlos.
Die Verteilung der Verwendungs-Häufigkeit der Web-Browser schaut im März 2011 - und davor schon einigermaßen stabil mit kontinuierlich abnehmender Tendenz für IE seit 2005 - in der Statistik von praktiker.at etwa so aus:
Anfang 2005 hatte Internet Explorer noch mehr als 80%, Firefox / Mozilla knapp 10%. Vor dem Erscheinen von Firefox im Jahr 2004 hatte Internet Explorer für etliche Jahre stabil einen "Marktanteil" bis zu 90%. Seit 2008 gibt es eine größere Auswahl guter Webbrowser - so beispielsweise Apple Safari für Windows und Google Chrome. Die Besucher unserer Website sind möglicherweise nicht repräsentativ.
Die Erfassung der Verwendung von Opera ist ungenau, da Opera auch so eingestellt werden kann, dass es sich als IE oder Firefox ausgibt. Dies begegnet der - vor allem früher häufig geübten - Praxis auf Webseiten, bestimmte Browser auszuschließen. Da dies früher einmal besonders Opera betroffen hatte, ist bei diesem diese "Tarnung" schon seit vielen Jahren in den Grundfunktionen enthalten. Für andere Browser gibt es Derartiges auch als Add-on, wird bei diesen aber vergleichsweise selten genutzt.
Abgesehen von Internet Explorer, der Active-X-Technik unterstützt, was für die Nutzung einiger sehr weniger Websites nötig ist, arbeiten die verschiedenen Webbrowser inzwischen ziemlich gleich. Es ist also für den Gestalter von Websites heute nur in Einzelfällen - Bugs bei einer aktuellen Browser-Version - nötig, verschiedene Code-Versionen für einzelne Browser bereitzustellen. Bis etwa 2005 waren die Unterschiede teilweise erheblich. Heute beschränkt sich das primär auf wenige - unbeabsichtigte - Fehlfunktionen aber kaum mehr auf fehlende resp. grob unterschiedliche Funktionen.
Den eigentlichen Anfang machten die Gopher-Browser mit dem so genannten "Gopher-Space", einem Vorläufer des WWW. Gopher war eine Vereinfachung der Handhabung von FTP und erlaubte die Darstellung von Nur-Text. Es gibt heute nur noch sehr wenige Gopher-Server und wenige Browser, die diesen - fast nicht mehr vorhandenen - Dienst unterstützen. Beispielsweise vorläufig noch die beiden Mozilla-Browser Firefox und SeaMonkey. Die Unterstützung für Gopher wurde nach und nach bei den Webbrowsern herausgenommen, weil es nicht mehr sinnvoll erschienen war, die Sicherheitslücken für diesen - längst obsoleten - Dienst nachzubessern.
Der Anfang des WWW wurde dann mit dem Browser "WWW" von Tim Berners-Lee gemacht. Der erste grafische Browser war dann aber NCSA Mosaic (National Center for Supercomputing Applications). Die beiden in der Hauptsache an der Entwicklung von Mosaic beteiligten Programmierer hatten einfach den Sourcecode von Mosaic genommen und damit eine eigene Firma gegründet. Der daraus entstandene Browser hieß dann "Netscape". Dieser entwickelte sich schnell zu einem Quasi-Monopol, woraufhin Microsoft aufwachte und Internet Explorer entwickelt hatte.
Auch IE basierte auf NCSA Mosaic, war aber schnell besser als Netscape und vor allem bei Windows vorinstalliert. Netscape wurde ziemlich bedeutungslos, war dann die Basis des Open-Source-Projekts "Mozilla" und wurde auch von AOL übernommen. In der Folge gab es die Nachfahren von Netscape weiterhin unter dem Namen Netscape von AOL und Mozilla Suite - später in SeaMonkey umbenannt - sowie den Nur-Browser Mozilla Firefox. Netscape von AOL wurde Anfang 2008 eingestellt.
Mit der HTML-Rendering-Engine "Webkit" - ein weiterer Entwicklungszweig - arbeiten beispielsweise die Webbrowser Apple Safari und Google Chrome. Webkit ist hervorgegangen aus den Open-Source-Projekten HTML-Engine KHTML und der JavaScript-Engine KJS von den Entwicklern des GUI "KDE" und wurde federführend u.a. von Adobe, Apple und Google zu "Webkit" weiterentwickelt.
Unter den bedeutenderen Browsern dürfte der aus Norwegen stammende Opera hingegen eine weitgehend eigenständige Entwicklung sein.
Ein Beispiel für Gopher zum Anschauen; die Inhalte sind allerdings eher dürftig. Die meisten aktuellen Webbrowser können mit Gopher nichts mehr anfangen. Es funktioniert aber beispielsweise mit Firefox bis Version 3:
=>>> gopher://sdf.lonestar.org/1/users/papa
Für Firefox ab Version 4 und andere Webbrowser gibt es Gopher-Plug-ins und andere Lösungen zur Nutzung von Gopher-Seiten von The Overbite Project.
Der 1. Browserkrieg: Internet Explorer greift Netscape Navigator an, siegt. In den Jahren ca. 1996 bis 1998 gab es den heute so genannten "Ersten Browserkrieg" zwischen "Netscape Navigator" und "Internet Explorer". Der im Sommer 1996 erschienene IE3 wurde dann schon zur ernsthaften Konkurrenz für Netscape. Bis 1998 war der Kampf für den Internet Explorer entschieden. Mit dem im Jahr 2001 erschienenen "Internet Explorer 6" war eine Konkurrenz kaum mehr merklich vorhanden. Der IE6 war besser, sorgte für konsistente Darstellung. Microsoft soll nach dem Erscheinen von IE6 die Entwicklungsabteilung für etwa drei Jahre drastisch reduziert haben; nur noch für Sicherheitsupdates. Etwa fünf Jahre lang blieb IE6 mit einem Marktanteil bis Anfang 2005 von 90% praktisch alleine. Die Konkurrenten waren in der Hauptsache der aus Netscape hervorgegangene Open-Source-Browser "Mozilla" und "Opera". Mozilla war damals eher schwerfällig und Opera war zwar sehr innovativ aber in der Darstellung zu wenig tolerant für die doch zumeist fehlprogrammierten Webseiten und - im Gegensatz zur Konkurrenz - vorerst nicht kostenlos.
Der 2. Browserkrieg: Firefox greift Internet Explorer an, Google Chrome betritt die Bühne - Ergebnis offen. Im Jahr 2004 gibt es praktisch nur Internet Explorer 6 als Webbrowser. Bei Mozilla ist man schon seit einiger Zeit mit der Schaffung eines starken Konkurrenten beschäftigt: Die Mozilla-Suite mit integrierten Funktionen auch für E-Mail, Adreßbuch und HTML-Editor war recht behäbig. Die neue Idee ist es, die Anwendungen zu separieren und als Webbrowser wird "Firefox" ab 2004 im Wortsinn in Funk, Fernsehen und Zeitungen stark beworben. Firefox ist anfangs flink, bietet exzellente Darstellung, hält sich an die aktuellen Webstandards. Sein Erfolg bringt ihn bis 2010 auf etwa gleiche Höhe wie Internet Explorer.
Microsoft beginnt - eher weniger wegen Firefox sondern wegen zunehmender Sicherheitsmängel im IE6 - mit neuen Versionen seines Internet Explorer: Version 7 im Herbst 2006, der zumindest schon einige neuere Funktionen unterstützt, aber gegenüber Firefox zu wenig bietet. Mit IE8 wird es im Frühling 2009 wiederum etwas besser, aber erst mit IE9 ist 2011 ein ernsthafter Herausforderer für Firefox am Spielfeld; allerdings - was bereits an der Beta-Version erkennbar ist - Firefox eher überlegen.
Zwischenzeitlich - im Frühling 2008 - hat Google überraschend mit "Chrome" einen eigenen Webbrowser hervorgebracht. Google Chrome ist vorläufig noch ziemlich unbedeutend, aber das Potential, das hinter Google steht ist freilich gewaltig.
Der Ausgang dieses 2. Browserkriegs ist noch offen. Möglicherweise geht es diesmal unentschieden aus, weil wohl alle drei Hauptbeteiligten nicht aufgeben werden. Auch wenn es derzeit - Winter 2010/2011 - nicht danach ausschaut, tippt "praktiker" darauf, dass Google erheblich zunehmen wird - hauptsächlich zu Lasten des Firefox. Internet Explorer dürfe maximal insgesamt auf die Hälfte kommen können. Da Windows XP und älter von IE9 nicht unterstützt werden soll bleibt einer recht großen Gruppe nur das Wählen eines anderen Webbrowsers.
Die Hauptkritik am IE6 ist bereits jahrelang, dass er teilweise abweichend von den inzwischen allgemein akzeptierten Empfehlungen des W3C funktionierte. Allerdings war Internet Explorer zu dieser Zeit freilich der De-facto-Standard, nach dem sich daher alle Programmierer und Designer von Webseiten gerichtet hatten. Diese Klagen kamen und kommen übrigens in der Hauptsache von Webprogrammierern.
Aber: Wenn alle bedeutenderen Browser gleich arbeiten gibt es für Webprogrammierer weniger zu tun und sind auch Webdesign-Programme leichter realisierbar. Die Besonderheiten der wichtigsten Browser müssen heute nach wie vor "zu Fuß" programmiert werden. Diese Erkenntnis dürfte noch kommen: Webdesign bekommt durch neue Möglichkeiten mehr Gestaltungsspielraum, aber zum Programmieren bleibt in diesem Bereich nicht mehr viel. Die nun schon seit 2001 bekannten Besonderheiten des IE6 sollte hingegen jeder Webprogrammierer im Schlaf aufsagen können, sind also für den Könner eine Kleinigkeit. Sie erfordern aber doch diesen Könner, wenn eine Website allgemein brauchbar sein soll.
Bis etwa 2012 dürfte IE6 noch relevant genug bleiben um berücksichtigt werden zu müssen. Vor allem große Firmen stellen nicht ohne Not Software um. Tanzende Bilder braucht eigentlich niemand zum Arbeiten und Cloud Computing ist für jeden, der auf seine Daten heikel ist - also für ernsthafte geschäftliche Anwendungen - sowieso indiskutabel. Daher ist IE6 für solche Anwendungen meist ausreichend und wird daher nicht so schnell gewechselt werden.
Microsoft hat durch die lange "Standzeit" des IE6 also - im Grunde - sowohl Konkurrenten eine große Chance gegeben als auch Webprogrammierern eine größere Bedeutung gegeben. Eine größere Bedeutung als sie ohne den gegenüber den W3C-Empfehlungen eigenwillig arbeitenden - und auch mit einigen Bugs versehenen - IE6 bekommen hätten.
Bis Frühling 2010 hatte es auch noch ein anderes Problem - vor allem für andere Entwickler von Webbrowsern - gegeben: Internet Explorer war ein ziemlich integraler Bestandteil von Windows und konnte nicht so leicht komplett deinstalliert werden. Seit Frühling 2010 bekommt der Windows-Nutzer bei der Einrichtung nach einer Neuinstallation von Windows oder bei einer Update-Anfrage eine Auswahl von "gefühlten" dreißig Webbrowsern, die als Haupt-Webbrowser statt Internet Explorer installiert werden können.
Das Nachinstallieren eines anderen Webbrowsers ist für Computer-Laien meist eine sehr große Hürde, weshalb die meisten einfach IE verwendet hatten. Durch diese Auswahl gibt es unter Windows gleiche Chancen für alle Webbrowser.
Welchen Webbrowser Sie auch auswählen, für die Nutzung der aktuellen und kommenden Technologien, die auf Webseiten eingesetzt werden sind jedenfalls Unterstützung für HTML5, CSS3 und auch die Videoformate WebM als jüngere Standards erforderlich. Diese werden spätestens ab Anfang 2011 von allen hier genannten Webbrowsern in den dann aktuellen Versionen unterstützt werden. Ein Update Ihres derzeit verwendeten Webbrowsers - oder Umstieg auf einen anderen - wäre also zur Nutzung von kommenden Funktionen, die zunehmend bereits eingesetzt werden sinnvoll. Beispielsweise Google YouTube hatte bereits im Jahr 2010 begonnen HTML5 und das Videoformat WebM einzusetzen, das künftig - nicht nur bei YouTube - teilweise Videos im Adobe-Flash-Format ablösen soll.
Internet Explorer hat einige spezielle Funktionen - in der Hauptsache Active-X-Unterstützung -, die (noch) von einigen Websites genutzt werden; beispielsweise Banken. Internet Explorer sollte man zumindest für solche Fälle - sofern man das braucht - auch installiert haben. Active-X ist allerdings ein gerne genutzer Eingang für das Übertragen von Viren, weshalb die Unterstützung von Active-X abgeschaltet - und nur bei Bedarf eingeschaltet - werden sollte.
Nachdem die Browser-Konkurrenz vorerst ausgestochen war, ist dem - bereits im Jahr 2001 erschienenen - Internet Explorer 6 fünf Jahre lang keine Weiterentwicklung gefolgt. Der IE6 arbeitet teilweise abweichend von den inzwischen allgemein akzeptierten Empfehlungen des W3C, war aber bei einer Verbreitung von etwa 90% freilich jahrelang der De-facto-Standard.
Internet Explorer zeichnet sich in allen Versionen seit IE6 durch eine besonders hoch entwickelte "Gutmütigkeit" bei der Darstellung von fehlerhaft programmierten Webseiten aus. Im Grunde ist das die höher stehende - und auch wichtigere - technologische Leistung als ein riesiger Feature-Katalog. Typischerweise will der User die Webseiten nutzen und nicht deren Fehler vorgeführt bekommen.
Seit Internet Explorer 7 hat Microsoft wieder etliche Neuerungen eingeführt, wodurch der Internet Explorer hinsichtlich Bedienkomfort wieder eine ernsthafte Konkurrenz für die Alternativen geworden ist. Mit Internet Explorer 9 dürfte Microsoft gegenüber den - mittlerweile zahlreich gewordenen - Konkurrenten die Nase überhaupt wieder vorn haben.
[!> Internet Explorer 9 arbeitet mit allen Windows-Versionen seit Vista - derzeit Vista und Windows 7; also nicht mit Windows XP und älteren Windows-Versionen.
Mittlerweile werden unter Windows alle einigermaßen relevanten Webbrowser zur Installation als Haupt-Webbrowser zur Auswahl angeboten.
Sofern die besonders tiefgreifende Konfigurierbarkeit von Opera - die für den typischen "praktiker"-Leser sehr hohe Priorität hat - nicht gebraucht wird, wird von "praktiker" Internet Explorer 9 als beste Wahl empfohlen.
=>>> windows.microsoft.com/de-AT/internet-explorer/products/ie/home/
Der aus Norwegen stammende Opera ist im Grunde eine Internet-Suite und damit weit mehr als nur ein Webbrowser. Integriert sind ein ausgewachsener E-Mail-Client (POP / IMAP), Newsreader (Usenet), Chat-Anwendung, Feed-Reader etc. Opera lässt sich für den Versierteren tiefgreifend individuell konfigurieren. Opera arbeitet extrem schnell und bietet zahlreiche Funktionen, die dem, der im Internet viel suchen will, die Arbeit erleichtert.
Bemerkenswert sind einerseits für Webseiten-Gestalter ein "Rendering-Modus", der zeigt, wie eine Seite auf kleinen Displays ausschaut und andererseits mehrfache individuelle Einstellungen bei Verwendung durch mehrere Anwender. Neuere Funktionen sind eine Schnellstart-Funktion, Passwort-Verwaltung, wobei auch mehrere Passwörter für die selbe Website gespeichert werden können (!) sowie Anzeige der EXIF-Aufnahmedaten zu Fotos (sofern EXIF-Daten in einem Foto vorhanden sind).
Die Technik des "Tabbed browsing", wobei also mehrere Seiten im selben Fenster über Reiter-Auswahl verfügbar sind - und nicht für jede zusätzlich aufgerufene Seite eine neue Programm-Instanz angelegt wird - hatte es bereits jahrelang bei Opera gegeben, bevor das inzwischen zur Standard-Technik geworden ist.
Opera ist portabel durch relative Pfadangaben seit Version 10. Seit der Version 10 können die Pfade in den Konfigurationsdateien auch relativ zu jenem Pfad gespeichert werden, in dem sich das Programm "opera.exe" befindet. Damit kann der Programmordner von Opera einfach auf einen beliebigen Datenträger - beispielsweise USB-Speicherstick - überspielt werden und von einem beliebigen Windows-Rechner - also ohne Installation - verwendet werden. Alle Einstellungen bleiben dabei erhalten. Voraussetzung dafür ist, dass Opera als Singleuser-Variante installiert wird. Die bislang für Opera nötigen Lösungen für portable Verwendung wie "Opera2go" zur Abänderung der Konfigurationsdateien und die von "praktiker" bislang empfohlene inoffizielle Opera-Variante "Opera@USB" sind damit - zumindest für Versierte - hinfällig. Die Änderungen an den Konfigurationsdateien müssen idR nur einmalig "händisch" vorgenommen werden.
Opera ist erst seit 2006 - wie alle Konkurrenten - kostenlos. Mit der Version 10 sind auch die Gestaltung der Oberfläche und die Bedienung zur sowieso immer schon innovativen Technik erheblich verbessert worden.
[!> Leider werden von Opera ständig neue Features eingeführt, bevor alle Bugs der bereits vorhandenen Features bereinigt sind. Für den Könner ist das keine gravierende Einschränkung, für Computer-Laien sind alle Bugs immer irritierend und daher ist für diese Opera eher weniger empfehlenswert.
Für den Kenner mit starker Internet-Nutzung überwiegen die Vorteile der feinen Einstellbarkeit und mühelosen Nutzbarkeit; daher - und auch wegen der mühelosen Verwendbarkeit von wechselbaren Datenträgern aus - von "praktiker" empfohlen. Zusätzlich Internet Explorer ist aber zur Nutzung mancher Websites empfehlenswert.
=>>> de.opera.com
Mozilla SeaMonkey ist ein Open-Source Projekt. SeaMonkey - zuvor als Mozilla Suite bezeichnet - ist der eigentlich direkte Nachfolger des Netscape Communicator. Es bietet als Internet-Suite neben dem Webbrowser auch E-Mail, Newsgroup, IRC Chat etc. Ermöglicht es, unerwünschte Effekte - wie Popup-Fenster etc. - wegzuschalten. Mozilla SeaMonkey gibt es für zahlreiche Betriebssysteme.
Mozilla SeaMonkey beinhaltet auch einen Composer für das Erstellen und Bearbeiten von HTML-Seiten, der für einfache Ansprüche hinsichtlich der Seitengestaltung ausreichend gut funktioniert. Bereits vorhandene Webseiten werden davon allerdings mitunter recht wüst automatisch "nachbearbeitet". Weniger schön für fortgeschrittene Gestalter von Webseiten, die den integrierten Composer nicht verwenden wollen: Es kann kein individueller Editor für den Aufruf über "View Page Source" eingestellt werden.
=>>> www.mozilla.org oder www.seamonkey.at
Mozilla Firefox basiert auf früheren Netscape- resp. Mozilla-Webbrowser. Viel ist bereits eingebunden. Beispielsweise fest eingebaute Links zu Ebay, Amazon, Yahoo etc., die Funktionalität der Google Toolbar und bereits vorinstallierte News-Dienste von Zeitungen und Fernsehsendern die für einen Laien nicht so leicht zu entfernen sind und immer wieder nach neuen News nachschauen und damit - wenn man das eigentlich nicht will: unnötig - Traffic generieren.
Es sind auch einige "Sonderfunktionen" vorgabemäßig aktiviert, die vielleicht nicht jedem User sinnvoll erscheinen. Durch Eingabe von about:config in das URL-Feld (also anstatt einer Webadresse eingegeben) gelangt man zu den Einstellungen, wo man nach dem Codenamen der Funktion sucht. Hier einige Wesentliche davon, die nicht unbedingt im Sinne des Users erscheinen:
Man braucht kein schlechtes Gewissen haben, wenn man diese "Sonderfunktionen" abschaltet, da Firefox in der Hauptsache kostenlos als Open-Source programmiert wurde und wird. Das Einbauen von Funktionen die nicht unbedingt im Sinne des Users sind, ist angesichts dessen nicht fair, aber freilich legal. Die GNU-Lizenz erlaubt ausdrücklich das parasitäre Vermarkten fremder Leistung.
So wie auch für Opera gibt es für Firefox zahlreiche Plug-ins, mit denen weitere Funktionen individuell hinzugefügt werden. Die populärsten davon sind übrigens bei Opera bereits von vornherein eingebaut.
=>>> www.mozilla.com
Safari ist ein ziemlich fester Bestandteil des MacOS, so wie früher Internet Explorer unter Windows. Safari gibt es auch für Windows - mit einem Touch von Apple-Bedienlogik. Geboten wird ein Funktionsumfang ähnlich wie bei Firefox mit einigen zusätzlichen Funktionen wie beispielsweise Auto-Ausfüllen von Formularen.
Etwas sonderbar - zumindest bis Version 4 - ist, dass für das Suchfeld die Suchmaschinen Google und Yahoo fix voreingestellt sind, was nicht erweitert und nicht geändert werden kann. Für Apple-User sind Zwangs-Voreinstellungen normal, für User anderer Betriebssysteme ist das befremdlich.
Ziemlich überraschend ist, dass ausgerechnet dieser Apple-Browser unter Windows keine Postscript-Schriften Typ I nutzen kann. Dafür rühmt man sich bei Apple, mit Safari den ersten Webbrowser anzubieten, der - wieder einmal - das Einbetten von Schriften ermöglicht. Die Verwendungsmöglichkeit aller am eigenen Rechner installierten Schriften wäre wohl eine eher vorrangige Idee gewesen.
Einige - allerdings nicht wesentliche - Funktionen werden nicht oder mangelhaft unterstützt; jedenfalls bis zur Windows-Version Safari 4, was wohl noch ausgebessert werden wird.
Insgesamt ist Safari wichtig vor allem zum Austesten von Designern und Programmierern von Webseiten, weil er bevorzugt auf allen Geräten von Apple verwendet wird, die teilweise recht stark genutzt werden wie beispielsweise iPhone. Die Browser dieser Geräte können über Safari auch unter Windows recht gut simuliert werden. Safari bietet aber für die normale Nutzung keine überragenden Besonderheiten gegenüber den anderen Browsern.
=>>> www.apple.com/safari/download/
Mit Chrome hat Google einen eigenen Webbrowser herausgebracht, der in einigen Punkten wegweisend sein dürfte, dafür aber auch eine von den Konventionen der Handhabung von Software - jedenfalls unter Windows - abweichende Bedienlogik hat. Google Chrome fügt sich daher nicht so nahtlos in die unter Windows übliche Bedienlogik ein. Es gibt einige neue Ideen, dafür fehlen aber Funktionen, die man heute von einem Webbrowser erwartet; so gibt es beispielsweise keinen integrierten Feed-Reader.
Eine der Besonderheiten ist, dass die einzelnen Tabs besser voneinander abgeschottet sind. Sollte also eine Webseite in einem Tab einfrieren - beispielsweise durch einen Programmierfehler auf der Webseite - oder so genannte Schadprogramme aufrufen, so kann das weitestgehend abgefangen werden.
Die Eingabezeile kann - was allerdings nicht mehr so unüblich ist - für mehrere Zwecke verwendet werden. So auch beispielsweise für die Suche. Unter Chrome arbeitet auch eine neue Java-Engine V8, mit der künftige Java-Anwendungen in Webseiten unterstützt werden.
Es muss übrigens nicht Google als Haupt-Suchmaschine definiert werden. Google Chrome gibt es für Windows ab XP SP2; Versionen für MacOS und Linux sind angekündigt.
Die deutsche IT-Sicherheits-Firma Sirrix AG hat - vorerst im Auftrag des deutschen BSI "Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik" - mit "BitBox" eine virtuelle Surfumgebung hervorgebracht: Einen Webbrowser, der innerhalb eines Virtuellen Rechners abgeschottet vom ihn umgebenden Windows oder Linux arbeitet.
BitBox emuliert quasi mit Software einen eigenen PC samt Betriebssystem und Webbroser, der damit in einer Sandbox arbeitet. Schadsoftware läuft damit ins Leere. Sirrix verspricht damit gefahrloses Websurfen; jedenfalls was Angriffe über den Webbrowser anlangt. Alle Downloads werden vorerst in den abgeschotteten Bereich heruntergeladen und erst nach Überprüfung in den regulären Download-Ordner des PCs verschoben.
Es gibt Ausführungen für Windows XP, Vista oder 7 und für Linux - beispielsweise die Linux-Spielarten Debian 5, 6, Ubuntu 10.10, 11.04 oder Gentoo. Im Installationspaket dabei ist jeweils VirutalBox in der Version 4.0.4.
BitBox ist mit einer Größe von knapp 1GB ein ziemlich umfangreiches Programmpaket. BitBox wird wahlweise auch auf CD zugesandt.
=>>> www.sirrix.de/content/pages/BitBox.htm
Inhalts- resp. Werbefilter bearbeiten eine Webseite, sodass Grafiken und sonstige Inhalte, die einem bestimmten logischen Muster entsprechen ausgefiltert - und daher vom Browser nicht dargestellt werden. Diese logischen Muster sind beispielsweise bestimmte Standard-Größen, die für Werbebanner verwendet werden, externe Verlinkung zu einem bekannten Werbecontent-Dienst etc.
Die meisten Informationsangebote im Internet sind kostenlos und werden eben über solche Werbe-Einblendungen finanziert. Das wird auch allgemein akzeptiert. Die Filter richten sich also eher nicht gegen ein paar Werbebanner, sondern in erster Linie gegen regelrechten Werbe-Terror, wobei ständig irgendwo ein Fenster aufspringt, Sound vorgespielt wird oder hektische Animationen die Nutzung einer Website fast unmöglich machen. Vor allem um sich derartige Auswüchse zu ersparen, gibt es Inhalts- resp. Werbefilter.
Teilweise sind solche Funktionen bereits bei Webbroswern eingebaut; so beispielsweise ein zuschaltbarer Blocker für Pop-up-Fenster. Die Logik geht dabei davon aus, dass vom Code der Webseite ausgelöstes - also: automatisches - Öffnen von weiteren Fenstern unerwünscht ist.
Weitergehende Filterung von Inhalten wird von Inhalts- resp. Werbefiltern gemacht. Dafür gibt es zwei wesentliche Methoden:
Für den Einsatz von Inhalts- und Werbefiltern kann es auch andere Gründe als den Schutz vor übertriebener Belästigung geben:
Generell wichtig bei der Verwendung von Programmen, die den Inhalt von Webseiten bearbeiten - wie Webwasher Classic oder Proxomitron - ist, dass das Hintereinanderschalten resp. Kombinieren mehrerer solcher Programme zu wüsten Ergebnissen in der Darstellung führen kann. Das liegt daran, dass viele dieser Programme auch versuchen, Fehler in der Webseiten-Programmierung abzufangen um solcherart eine korrekte Darstellung zu erzielen. Dazu gehören beispielsweise auch generierte Platzhalter, damit nach Herausfiltern von Elementen das Layout der Seite nicht zerstört wird. Wenn dann also ein nachgeschalteter zweiter Webfilter einen solchen Platzhalter wieder herausfiltert, kann die Darstellung unbrauchbar werden.
Das Aufeinandertreffen solcher Korrekturen kann dann - eventuell - zu unbrauchbaren Ergebnissen führen. Schalten Sie in einem solchen Fall bei der jeweiligen Webseite einfach eines oder mehrere dieser Filter-Programme ab. Das selbe gilt für Webseiten, bei denen undokumentierte Funktionen genutzt werden, mit denen ein bestimmter Filter nicht zurecht kommt.
Zur sinnvollen Nutzung solcher Erweiterungen sollten nur die erheblichen Belästigungen oder unerwünschten Funktionen ausgefiltert werden. Wenn es mit dem Ausfiltern zu weit getrieben wird, wird die Zahl der nicht mehr brauchbar darstellbaren Webseiten groß und die häufige Umschalterei bei vielen Webseiten steigert nicht gerade die Effizienz.
[!> Sehr aggressive Werbeblocker wie "Adblock Plus" sind zwar technisch sehr interessant, aber wer Webseiten nutzen will und nicht dafür bezahlen will, der sollte jedenfalls die Finanzierung durch Werbung nicht komplett verhindern. Eventuell interessante Angebote werden dann verschwinden oder es wird die Werbung in den Inhalt der Webseiten als Schleichwerbung "eingebaut". Dies ist schon bei einigen prominenteren Blogs - die ursprünglich eigentlich genau diese unabhängige Berichterstattung liefern sollten - zunehmend zu bemerken.
Webwasher wurde ursprünglich von Siemens entwickelt. Webwasher fungiert als Proxyserver zwischen dem Internet und dem Webbrowser. Herausgefiltert werden können beispielsweise Werbebanner - auch abhängig davon, ob diese von einem fremden Server geladen werden, ob im Pfad bestimmte Schlüsselwörter vorkommen etc. - sowie Scripts, die beispielsweise Popup-Fenster öffnen etc. Was ausgefiltert werden soll, oder wann Webwasher nichts filtern soll - beispielsweise auf bestimmten Websites -, kann sehr fein eingestellt werden.
Es wird nicht absolut alles an Werbung ausgefiltert, aber darum geht es in den meisten Fällen nicht. Es geht meist nur darum, lästige Werbung und Popup-Fenster oder für den Anwender unnötige Cookies auszufiltern. Solcherart ist der Datentraffic bei sehr werbeintensiven Seiten erheblich reduziert wodurch die Seiten schneller laden, man nicht ständig Blinkendes im Blickfeld hat und evtl. auch durch die reduzierte Datenmenge die Kosten niedriger sind.
Falls auf einer Website eine Funktion nicht arbeiten sollte - was bei manchen Javascripts passieren kann, dann einfach Webwasher durch einen Klick auf das Icon in der Taskleiste auf Bypass schalten und die Seite nochmals laden.
Besondere Empfehlung, wegen sehr simpler Bedienung auch ohne besondere Einstellungen. Zusätzlich gibt es sehr einfache Konfiguration, sofern man tiefer in die Filterung eingreifen will. Webwasher Classic ist kostenlos erhältlich. - Funktioniert mit jedem Webbrowser, bei dem ein Proxy-Server eingestellt werden kann; das ist praktisch jeder heute aktuelle Webbrowser.
Sofern der Webbrowser nicht automatisch von Webwasher eingestellt werden kann - für Internet Explorer müsste es über den Menüpunkt "Browser Konfiguration" bei Webwasher funktionieren -, dann wird beim Webbrowser "Proxyserver verwenden" gewählt und als Netzwerkadresse "127.0.0.1" für - sofern wählbar - die Protokolle "http" und "https" eingegeben.
Die jüngste Version 3.4 von Webwasher Classic - diese wird empfohlen - stammt aus dem Jahr 2005 und es scheint auch keine Weiterentwicklung geplant zu sein. Aber WebWasher funktioniert - siehe nachfolgende Anleitung - auch unter Windows 7.
=>>> www.webwasher.de/classic/
WebWasher wurde zuletzt im Jahr 2005 aktualisiert. Damals war Windows XP aktuell. Unter Windows Vista und Windows 7 läuft WebWasher nicht ohne Weiteres. Es ist daher die im Folgenden beschriebene Vorgangsweise empfohlen, die prinzipiell sowieso auch auf andere ältere Windows-Anwendungen anwendbar ist. Jedenfalls gibt es damit eine gute Chance, eine Anwendung, die für Windows XP gedacht ist, problemlos verwenden zu können. Beispielsweise bei WebWasher funktioniert das lt. Test der "praktiker"-Redaktion.
Windows 7 und evtl. auch Windows Vista will bereits die Installation von WebWasher nicht zulassen. Klicken Sie also mit der zweiten Maustaste auf das Installationsprogramm von WebWasher und gehen Sie im dann erscheinenden Menü zum Punkt "Eigenschaften" und weiter zum Reiter "Kompatibilität". Wählen Sie nun unter "Programm im Kompatibilitätsmodus ausführen" den Punkt "für Windows XP" aus. Nun Installieren Sie WebWasher, starten ihn aber vorerst nicht.
Nachdem WebWasher installiert ist, suchen Sie das Programm im Ordner C:\Program Files\WebWasher (oder evtl. angezeigt als C:\Programme\WebWasher). Wiederholen Sie den zuvor beschriebenen Vorgang zur Aktivierung des Kompatibilitätsmodus für das in diesem Ordner liegende Programm wwasher.exe.
Wenn Sie WebWasher aufgerufen haben, dürfte es für reibungsloses Funktionieren nötig sein, über das WebWasher-Menü die Funktion "Browser-Konfiguration" aufzurufen und WebWasher auf "Internet Explorer" einzustellen. Die Option "Den ausgewählten Browser starten" muss aber nicht ausgewählt sein. Wenn das nicht so eingestellt ist, können Webbrowser nicht starten. Es passiert dann ein fataler Fehler beim Starten des Webbrowsers. Warum das so ist, wurde nicht weiter eruiert. Wenn Sie Internet Explorer nicht auf Ihrem PC installiert haben ist also WebWasher möglicherweise nicht nutzbar (sofern Sie nicht eine andere Lösung finden).
"praktiker" hatte diese Lösung auf mehreren PCs mit Windows Vista und Windows 7 ausgetestet, wobei das in allen Fällen problemlos funktioniert hatte.
Wie generell bei Windows 7 ist die Option "automatischer Start bei Windows-Start" unwirksam, wenn die Sicherheitseinstellung für die Warnung beim Starten von älteren Windows-Programmen nicht deaktiviert ist. Da dann diese Meldung erscheinen würde, ist automatischer Programmstart beim Systemstart nicht möglich. Das ist allerdings keine Spezialität von WebWasher. Dieses Verhalten kann eingestellt werden über eine Schaltfläche, die bei der Warnung beim Starten eines älteren Programms - oder eines Programms, das von Windows nicht "genehmigt" ist - aufscheint. Wenn das auf "niemals warnen" eingestellt ist, funktioniert auch Autostart und kommen auch nie wieder diese Meldungen. Allerdings wird man dann auch nicht gewarnt, wenn automatisch im Hintergrund ein Programm mit evtl. unerwünschten Aktivitäten startet.
Proxomitron ist ein kostenlos erhältliches Programm, das sich wie ein Proxyserver zwischen die Internet-Verbindung und den Webbrowser stellt. Es können damit unerwünschte Inhalte ausgefiltert werden. Beispielsweise Werbung oder teilweise auch Java (sofern das Java-Programm nicht binär vorliegt) oder Inhalte von unerwünschten Webseiten, die von der gewünschten Webseite aus aufgerufen werden. Schmankerl für Spezialisten: Über die Funktion "HTML-Debug-Info" wird innerhalb der aufgerufenen Webseite im Browser-Fenster angezeigt, was Proxomitron an deren Inhalt verändert - herausgefiltert - hat.
Proxomitron funktioniert mit jedem Webbrowser, bei dem ein Proxy-Server eingestellt werden kann; das ist praktisch jeder heute aktuelle Webbrowser. Proxomitron ist in der Handhabung komplizierter als Webwasher, bietet aber etwas mehr - resp. andere - Möglichkeiten.
Als Plug-in für Firefox - bei Firefox "Add-on" bezeichnet - gibt es mit "Adblock Plus" einen sehr gründlich arbeitenden Werbeblocker. Geblockt wird praktisch alles. Der Grund dafür ist, dass es nicht nur bestimmte Regeln - also logische Muster - gibt, nach denen gesucht wird, sondern es gibt eine ständig von mehreren Usern gepflegte Datenbank, die auch jeweils neue Strategien zur Umgehung von Werbeblockern berücksichtigen.
Zudem wird automatisch zu jedem "verdächtigen" Objekt ein Schaltfeld mit angezeigt, wodurch mit zwei Mausklicks sehr schnell eigene Filter angelegt werden können.
=>>> adblockplus.org/de/
Auf nötige Plug-ins, die für das Öffnen resp. Verarbeiten bestimmter Dokumenttypen oder Programme erforderlich sind weist der jeweilige Browser in der Regel automatisch hin. Außerdem gibt es Hilfsmittel, die den Umgang mit dem Web wirksam erleichtern. Einige Wesentliche sind hier angeführt.
"Stealth" verfälscht manche Parameter - so beispielsweise den Standort des Rechners - für simple Filterungen nach Ländern oder Regionen und auch um durch Firewalls zu einer gewünschten Website zu kommen. So können beispielsweise Angebote genutzt werden, die nur für bestimmte Länder bestimmt sind oder für die das eigene Land ausgeschlossen ist. Man kann also Stealth beispielsweise so einstellen, dass in Österreich als Standort Deutschland gemeldet wird um bestimmte Angebote, die nicht für Österreicher bestimmt sind ebenfalls nutzen zu können.
=>>> addons.mozilla.org/de/firefox/addon/stealthy/
"Flash Video Downloader" gibt es als Add-on / Plug-in / Widget für die drei Web-Browser Firefox, Internet Explorer und Opera. Bei dem erscheinenden Fenster wird einfach die URL jener Seite angegeben, auf der sich das Video befindet. Danach erscheint eine Liste, aus der das gewünschte Video ausgewählt und heruntergeladen wird. Funktioniert speziell mit Flash-Video wie sie prominent von YouTube, Google Video und anderen Video-Content-Websites bereitgestellt werden.
=>>> www.flashvideodownloader.org
LastPass verwaltet im Zusammenspiel mit den gängigeren Webbrowsern wie Internet Explorer, Firefox, Opera, Safari etc. Zugangsdaten und andere persönliche Daten. Mit diesen Daten kann das Einloggen zu geschlossenen Bereichen automatisiert werden. Zudem können damit Web-Formulare extrem beschleunigt ausgefüllt werden indem auf Basis der Feldnamen die passenden persönlichen Daten an das Formular übergeben werden.
Interessant dabei ist, dass es LastPass auch in einer "portablen" Version gibt, die also auf ein externes Laufwerk installiert und von dort aus verwendet werden kann - beispielsweise USB-Stick, was in Verbindung mit Portable-Versionen von einigen Webbrowsern funktioniert; wenn also auch der Webbrowser nicht regulär installiert ist.
Als Besonderheit zum bisher von "praktiker" für diesen Zweck empfohlenen Programm "Roboform" können LastPass-Datenbanken aufeinander synchronisiert werden. LastPass ist in der Basisversion kostenlos.
Es gibt einen integrierten Passwort-Generator, wodurch das Erraten eines Passworts unmöglich und daher die - typischerweise sehr heiklen - Daten sehr gut gesichert sind.
LastPass ist webbasierend, man muss einen Account bei LastPass erstellen. Daraus ergibt sich der Vorteil, auf die eigenen Passwörter von jedem Gerät aus zugreifen zu können. Gegen Bezahlung ist auch die Nutzung über Smartphones möglich. Die Nutzung ist also nur sinnvoll in Verbindung mit Webbrowser, wovon die neueren inzwischen bereits über Speicherung von Passwörtern verfügen.
Wenn man die Passwörter also sowieso immer nur mit dem selben Webbrowser verwendet, dann bietet der Webbrowser eine solche Funktion bereits. Für das Speichern von anderen geheimen Daten wie Code für den Wandsafe oder Kreditkartendaten - was also auch ohne Internet-Zugang verfügbar sein muss - ist LastPass nicht sinnvoll.
=>>> lastpass.com
Aus Österreich kommt die "Quero Toolbar" als Erweiterung der Funktionalität von Internet Explorer. Die Toolbar wird als zusätzliche Leiste - oder besser: statt der Standard-Adress-Leiste - in den Bedienbereich des IE integriert.
Quero Toolbar bietet hinsichtlich Erscheinungsbild - beispielsweise durch "Aero Glass"-Design - und auch hinsichtlich des Funktionsumfangs eine gewaltige Erweiterung der Möglichkeiten sowohl für verbesserte Effizienz beim Websurfen als auch für den Web-Entwickler. U.a. gibt es beispielsweise Funktionen wie das Ermitteln der tatsächlichen Domain - sofern diese nicht mit der angezeigten Domain übereinstimmt - und es gibt einen integrierten Filter für Werbebanner. Ein großartiges Add-on für den Power-User, der mit Internet Explorer arbeitet.
=>>> www.quero.at
DownThemAll ist ein Add-on / Plug-in für Firefox. Dieser Downloadmanager erleichtert das - über den Browser normalerweise nicht so einfach mögliche Herunterladen von Videos und anderen AV-Dateien, insbesonders im Dateiformat Flash. Vor allem Videos auf Webseiten werden bevorzugt im Flash-Format bereitgestellt. Beispielsweise bei YouTube.
=>>> www.downthemall.net
NoScript ist ein Plug-in für Firefox. Damit werden auf Basis einer Positiv-Liste JavaScript, Java und Flash freigeschaltet. Von vornherein ist die Unterstützung für JavaScript, Java und Flash generell abgeschaltet. Man aktiviert also explizit für Websites denen man vertraut, und bei denen man diese Programmunterstützung braucht JavaScript, Java und Flash. So beispielsweise Telebanking. Das ist einerseits sicherer und - vor allem wichtig bei Akku-Betrieb von Netbooks oder Laptops - spart die teilweise eklatant erhöhte Leistungsaufnahme, die vor allem durch Flash verursacht wird.
=>>> noscript.net
Mit "Who stole my pictures?" werden gleiche - oder ähnliche - Fotos aufgefunden. Solcherart kann man feststellen, ob ein selbst auf einer Website veröffentlichtes Foto sonstwo auf Webseiten verwendet wird. Also um beispielsweise um illegale Verwendung eigener Fotos zu entdecken. Ausgewertet werden derzeit die Bildersuchdienste von Yandex, Tineye, Google, Baidu und Cydral. Es wird dafür einfach das Originalbild angewählt und über das erweiterte Menü - mit Klick auf die 2. Maustaste - die Suchfunktion ausgelöst. Das funktioniert zunehmend besser, weil Datenbestände noch im Aufbau und die dahinter stehende Technologie noch nicht ausgereift ist.
=>>> addons.mozilla.org/en-us/firefox/addon/who-stole-my-pictures/
![Berlin-Uhr Widget für Opera-Browser [BILD] Berlin-Uhr Widget für Opera-Browser](images/websowbu.jpg)
Es gibt freilich zahlreiche Spielereien, die sich über Web-Browser - besonders umfangreich bei Opera - installieren lassen. Das prinzipiell selbe bieten MacOS und Windows seit Vista für ihren Desktop. Mit Opera funktioniert das auch mit älteren Betriebssystemen.
Populäre Anwendung für Widgets ist das Anzeigen von aus dem Internet aggregierten Daten, so beispielsweise Anzeige von Wetter oder Börsenkursen. Oder - ganz besonders stark - Uhren verschiedenster Varianten.
Ein Beispiel dafür ist die "Berlin-Uhr", oder genauer: "Berliner Mengenlehre-Uhr", die zumindest sehr originell ist. Die Zeitanzeige erfolgt dabei nicht über Zeiger, sondern über leuchtende Felder. Die runde Leuchtfläche ganz oben blinkt im 2-Sekunden-Rhythmus. In den folgenden Zeilen die Werte je Feld: 5 Stunden, 1 Stunde, 5 Minuten, 1 Minute. Die Berlin-Uhr wurde von einem Berliner, dem Erfinder Dieter Binninger entwickelt und sollte die Produktion öffentlicher Uhren durch den Wegfall von Zeigern vereinfachen. Das System hatte sich nicht durchgesetzt, aber es gibt zumindest eine öffentlich aufgestellte Berlin-Uhr im Europa Center in Berlin.
=>>> www.softpedia.com/progDownload/Berlin-Clock-Opera-Widget-Download-79857.html
Google Chrome zeichnet Eingaben und Surfverhalten auf. Bei einem Fehler werden evtl. auch die Inhalte aller am PC offenen Dokumente an den Hersteller zur Fehleranalyse übertragen. Dies wird vom User über die Nutzungsbedingungen gestattet.
Kill-ID löscht diese Funktionen sowie auch - daher der Name dieses kleinen Hilfsprogramms - die ID, über welche jede Browser-Installation identifiziert wird. Kill-ID funktioniert nur mit regulär installiertem Google Chrome.
=>>> www.almisoft.de/?cont=kchrome
Bei Mozilla und bei Opera ist ein E-Mail-Client integriert. Andere Web-Browser greifen zumeist auf eine - einstellbare - separate Anwendung zu.
Der E-Mail-Client ist weitestgehend Geschmackssache. "praktiker" empfiehlt, sich Mozilla Thunderbird, Pegasus Mail und eventuell auch das etwas spartanischere nPOPuk anzuschauen. Outlook ist großartig, aber etwas spannend, wenn die nächsten Macroviren wieder per E-Mail verschickt werden.
Pegasus Mail ist kostenlos, bietet als einer der ältesten E-Mail-Clients enormen Leistungsumfang. Bemerkenswert sind sehr tief greifende Konfigurierbarkeit und Möglichkeiten für den professionellen Einsatz; darunter auch mehrere Benutzer am selben Rechner und Betrieb im LAN (u.a. Novell NetWare) sowie Versand an mehrere Empfänger. Unterstützt werden nahezu alle im Zusammenhang mit E-Mail bekannten Standards. Es gibt 16- und 32-bit-Versionen für Windows - für Windows ab 3.1 - und eine für DOS. Die 32-bit-Version ist u.a. auch in Deutsch verfügbar.
=>>> www.pmail.com
nPOPuk (vorher: nPop UK-fix) ist eine genial einfache Sache für Puristen und ist zudem kostenlos. nPOPuk ist so konzipiert, dass vorgabemäßig alles innerhalb eines Ordners ist: Programm, Konfigurationsdatei, Adressbuch und pro Mailbox eine Datei. HTML und auch Ausdrucken wird nicht direkt unterstützt.
Bei der Detail-Anzeige eines E-Mails wird dessen Inhalt als Nur-Text angezeigt. Auch HTML-E-Mails sollten - so ist es jedenfalls Standard - einen Bereich enthalten in dem der selbe Inhalt als Nur-Text verfügbar ist. Dies ist für einfachere E-Mail-Clients wie eben auch nPOPuk. Allerdings trifft das nicht auf alle E-Mails zu. Für diese Fälle gibt es einen Filter, der die HTML-Auszeichnungen entfernt und den Inhalt als Nur-Text gut brauchbar darstellt. Mit der aktuellen Version gibt es nun bei HTML-E-Mails oben eine Leiste zum Anklicken woraufhin die HTML-Version des E-Mails über den am jeweiligen Rechner installierten Webbrowser angezeigt wird.
Es wird dadurch eine optimal mögliche Anzeige der HTML-Seite realisiert ohne dafür das Programm als solches aufzublasen. Je nach Betriebssystem-Version hat nPOPuk - es besteht aus nur einer Programm-Datei pro Systemvariante - eine Größe von 350kB bis weniger als 500kB, ist also extrem "schlank". Zusätzlich gibt es zu jeder Systemvariante noch eine - jeweils etwa doppelt so große - Variante für SSL-Verschlüsselung, was für manche E-Mail-Dienste nötig ist.
Besonderheit: nPOPuk gibt es für Desktop-Windows und auch Windows Mobile (Pocket-PC, Handheld-PC, Smartphone). Weitere Besonderheit ist, dass die selben Daten auf allen unterstützten Systemen verwendet werden können. Dies ist interessant bei paralleler Verwendung mehrerer Rechner. Die Konfigurationsdatei beinhaltet die Einstellungen für alle mit nPOPuk verwendeten Systeme.
In der Praxis gehen Sie also folgendermaßen vor:
npopwin.exe und npopppc.exe.npopwin.exe auf und nehmen alle Einstellungen für Ihre Mailboxen etc. vor.Der große Vorteil ist also, dass man jeweils mit den kompletten E-Mail-Daten arbeitet und nicht - wie sonst meist üblich, wenn man abwechselnd mit verschiedenen Rechnern arbeitet - verschiedene E-Mail-Clients miteinander synchronisieren muss. Solcherart hat man immer die kompletten E-Mail-Daten zusammengefasst. Wenn man die Versand-Datei archiviert - beispielsweise jährlich -, dann hat man damit ein E-Mail-Archiv, das leicht mit jedem Text-Programm durchsucht werden kann (es ist alles in Klartext).
Die Verwendung auf fremden Rechnern ist unproblematisch, da keine Daten am fremden Rechner gespeichert werden. - Unbedingt anschauen.
=>>> npopuk.org.uk
=>> E-Mail-Client nPOPuk - Eintrag in Registry als E-Mail-Client
Thunderbird kommt wie Firefox ebenfalls aus dem Mozilla-Umfeld. Ein gewaltig umfangreicher E-Mail-Client mit besonderen Fähigkeiten zum Abwehren von Spam. Ganz besonders interessant bei der Handhabung großer E-Mail-Volumina.
=>>> www.mozilla-europe.org/de/products/thunderbird/
Eudora OSE (Open Source Edition) mit dem Codenamen "Penelope" ist die Open-Source-Fortsetzung des E-Mail-Clients "Eudora". Eudora von Qualcomm war einer der bekanntesten und besten kommerziellen E-Mail-Clients, wurde im Jahr 2007 eingestellt und an die Open Source Gruppe "Mozilla" übergeben. Eudora OSE arbeitet mit der vertrauten Eudora-Oberfläche, aber der dahinter stehende Code ist weitestgehend der von Mozilla Thunderbird. Sodass also mit der jeweils aktuellen Technik von Mozilla Thunderbird als Rückgrat die gewohnte Bedienung und Erscheinungsbild von Eudora geboten wird.
=>>> wiki.mozilla.org/Eudora_Releases
MS Outlook ist zu sehr beliebt - auch bei Viren-Versendern. Es gibt eine ständig wachsende Gruppe krimineller Elemente, die Macroviren massenweise per E-Mail versenden, welche speziell auf die automatisierbaren Funktionen von Outlook und anderen MS-Office-Produkten zugreifen. Ein großer Teil der Anwender - vor allem im Geschäftsbereich - verwendet Outlook, wodurch mit solchen Attacken eine riesige Gruppe getroffen wird.
Es mag zwar unfair erscheinen, diesem Druck krimineller Elemente nachzugeben, aber: Niemand zahlt dafür, wenn man Outlook verwendet und dann beim nächsten kursierenden Macrovirus einen Datenverlust hat, der die eigenen Daten - bzw. in der Büroanwendung das Geschäft - in Gefahr bringen kann.
Dennoch wird MS Outlook als Standard-E-Mail-Client in zahlreichen Unternehmen eingesetzt, dessen - fraglos genial durchdachte und zwischen den Programmkomponenten großartig zusammenspielende - Funktionen für die sonstige Arbeits-Organisation in Unternehmen genutzt werden.
=>> Für Einsteiger: Ezzes für Ihren Umgang mit E-Mail
Die wichtigste Ergänzung zu einem E-Mail-Client sind die - in der Regel sowieso am Rechner vorhandenen Programme zum Betrachten und / oder Bearbeiten von Dokumenten in den Standard-Formaten. Damit also via E-Mail einlangende Dokument-Dateien überhaupt verwendet werden können.
Bei bestimmter Konfiguration von MS Outlook werden an das E-Mail angehängte Dateien in eine Datei winmail.dat gepackt und so verschickt. Diese Format-Variante ist im Code des E-Mails als application/ms-tnef bezeichnet. Eine solche Datei kann außer wiederum MS Outlook kaum ein E-Mail-Client entpacken. Das kleine Hilfsprogramm FENTUN.EXE kann winmail.dat resp. ein Attachment im Format application/ms-tnef - öffnen.
Wenn also ein E-Mail mit einer Datei winmail.dat einlangt, so wird diese Datei vorerst ganz normal am Rechner gespeichert und danach über FENTUN.EXE geöffnet. Fentun listet dann die darin enthaltenen Dateien auf, die entweder alle oder einzelne davon hergestellt werden können. Winmail.dat ist also so eine Art Archiv-Datei wie ZIP. Besonderheit ist, dass eine solche Datei immer den Namen winmail.dat hat.
Freilich gilt für die in winmail.dat enthaltenen Dateien die selbe Vorsicht wie bei allen anderen Dateien, die Sie per E-Mail erhalten. Dateien, über deren Zweck Sie sich nicht sicher sind, sollten Sie lieber nicht aus winmail.dat extrahieren. Es könnte sich schließlich auch um einen Virus, Wurm oder ein Script handeln.
Der umgekehrte Weg - also ohne MS Outlook eine Datei winmail.dat mit den angehängten Dateien zu erstellen - ist freilich sinnlos, da ein Empfänger mit MS Outlook auch standardgerecht an ein E-Mail angehängte Dateien verarbeiten kann.
=>>> www.fentun.com
RSS-Feeds - oder auch ATOM-Feeds haben sich gut als Dienst etabliert, der ohne speziellen Besuch einer Website auf deren Neuerungen aufmerksam macht. Zumindest die meisten größeren Websites bieten Feeds an. RSS und ATOM sind Standard-Strukturen für Feed-Dateien. Manche Websites bieten Feeds nach beiden Standards an, manche nur entweder ATOM oder - überwiegend - RSS. Es ist daher sinnvoll, wenn ein Feed-Reader sowohl RSS als auch ATOM verarbeiten kann.
Feed Reader gibt es sowohl als eigene Anwendungen als auch als Zusatzfunktion bei den meisten Webbrowsern.
Separate Feed Reader bieten typischerweise tiefergreifende Konfigurationsmöglichkeiten und sind daher für intensive Nutzung evtl. sinnvoller. Hier unsere Empfehlungen für die beiden großen Hauptanwendungen entweder für Nachrichten oder für AV-Medien; hier gibt es innerhalb dieser Auswahl keine besondere Empfehlung, da die Entscheidung stark von individuellen Wünschen abhängt:
BlogBridge ist ein Feed-Reader für Power User. Versteht Feeds nach RSS- und Atom-Standard. BlogBridge ist sehr tiefgreifend konfigurierbar und daher für weniger hohe Ansprüche vielleicht etwas zu sehr mit Funktionen beladen. Die einzelnen Feeds können in Kategorien aufgeteilt werden und es gibt zahlreiche integrierte Sortier- und Selektionsmöglichkeiten. Empfehlenswert vor allem dann, wenn Sie sehr viele Feeds verfolgen wollen. BlogBridge ist OpenSource und daher kostenlos.
=>>> www.blogbridge.com
Juice ist ein für alle wesentlichen Computersysteme erhältlicher "Podcast-Receiver". Ganz einfach und daher mit jedem mp3-Player verwendbar: Die automatisch heruntergeladenen Dateien werden in jenen Datei-Ordner am PC überspielt, mit dem ein mp3-Player synchronisiert wird. Beim jeweils nächsten Synchronisier-Vorgang sind alle neu heruntergeladenen Podcasts auf dem mp3-Player. Genauso gut können die Dateien freilich am PC angehört werden; also auch ohne mp3-Player. Ist sehr gut durchdacht und funktioniert reibungslos. Wurde übrigens von "Podcast-Erfinder" Adam Curry maßgeblich mitkonzipiert. Arbeitet auch mit iTunes zusammen.
=>>> juicereceiver.sourceforge.net
Alle aktuellen Versionen der wesentlichen Webbrowser bieten eine mehr oder weniger komfortable Möglichkeit, Feeds zu nutzen. Probieren Sie es aus, ob Ihnen die Feed-Funktion bei Ihrem bevorzugten Webbrowser ausreicht. Es ist freilich immer besser, nicht unnötig viele Programme zu verwenden. - In der Reihenfolge, wie umfangreich die Feed-Reader-Funktion ausgestattet ist hier einige Beispiele:
FTP-Clients sind nötig für das Hoch- und Herunterladen von Dateien von der eigenen Website. Auch bieten manche Websites parallel einen Download-Bereich mit FTP-Zugang an. Prinzipiell funktionieren FTP-Clients wie ein Dateimanager, wobei es ein Fenster mit den lokal gespeicherten Dateien und eines mit den Dateien auf dem FTP-Server gibt. Es wird einfach hin oder her kopiert.
Eine wesentliche Funktion ist "force lowercase" für die Dateinamen. Dabei werden alle Dateinamen in Kleinbuchstaben umgewandelt. Da die meisten Webserver unter Betriebssystemen arbeiten, die zwischen Groß- und Kleinschreibung unterscheiden wird für die Dateinamen von Web-Dokumenten in der Regel ausschließlich Kleinschreibung verwendet um Fehler wegen Groß- und Kleinschreibung zu vermeiden. Die hier empfohlenen FTP-Clients bieten diese simple, aber wesentliche Funktion.
[!> Zuvor wurde von "praktiker" auch das kostenlos verfügbare Programm "WS FTP LE" empfohlen. Dieses simple Programm aus der Windows-98-Zeit ist inzwischen nicht mehr über die Hersteller-Website (ipswitch.com) verfügbar. Die Home- und Profi-Versionen von "WS FTP" erscheinen relativ teuer.
Total Commander ist ein Dateimanager, der sehr stark an den Norton Commander angelehnt ist. Es gibt dabei auch einen einfach gelösten - und besonders schnell arbeitenden - FTP-Client-Modus, wobei der Webserver gleich behandelt wird wie ein Ordner oder eine Datei am eigenen PC. - Total Commander ist Shareware und daher nicht kostenlos.
Total Commander ist aber auch als Dateimanager interessant für alle jene, die den Norton Commander aus MS-DOS-Zeiten wieder gerne hätten. Und damit auch Funktionen, wie sie der Explorer nicht bietet. So beispielsweise simples Vergleichen und Synchronisieren von Ordnern oder Umbenennen mehrerer Dateien nach selber Logik in einem Arbeitsgang etc.
=>>> www.ghisler.com/deutsch.htm
WinSCP ist ein Open-Source-SFTP-Client für Windows. Mit SSH wird ein geschützter Dateitransfer zwischen Rechnern durch die Nutzung geschützter "Tunnel" ermöglicht. Hinsichtlich der Bedienlogik und Erscheinungsbild kann zwischen den Oberflächen "Norton Commander" und "Internet Explorer" gewählt werden. Die Nutzung ist frei (Open Source). Bis zu einem gewissen Grad stehen auch mehr Dateimanager-Funktionen zur Verfügung, als dies für einen FTP-Client üblich ist, was manche Vorgänge in Verbindung mit den lokal gespeicherten Dateien zusätzlich vereinfacht.
Besonderheit: Bei den Einstellungen kann statt Eintragung in die Registry die Verwendung einer eigenen Konfigurationsdatei eingestellt werden, die im selben Ordner wie das Programm abgelegt wird. Dadurch ist die Verwendung von Wechseldatenträgern aus auf beliebigen Windows-Rechnern möglich.
WinSCP bietet inzwischen sowohl einen gewaltigen Leistungsumfang für sehr hohe Ansprüche als auch für rudimentäre Bedürfnisse mit den Voreinstellungen - also ohne besondere Anforderungen an den User - sehr einfache Handhabung.
=>>> winscp.net/eng/docs/lang:de