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![Genre Sony Clié - (c) Felix Wessely [BILD] Genre Sony Clié - (c) Felix Wessely](images/dwlseip3.jpg)
![[BILD] PalmOS - Screenshot](images/dwlseip1.gif)
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PalmOS war - seit dem "Palm Pilot" nach dem wenig erfolgreichen, klobigen "Apple Newton" - fast zehn Jahre lang das Synonym für Handhelds mit Bedienung über einen Touchscreen. Sony - die mit ihren Cliés wesentliche Weiterentwicklung vor allem für Multimedia-Anwendungen geleistet hatte - hatten sich davon zurückgezogen und auch der PDA-Hersteller Palm setzt PalmOS nicht mehr ein. Es gibt heute für PalmOS wenige Weiterentwicklungen sowohl bei Geräten wie bei Software. - Hier werden kurz gefasst einige Ezzes allgemein zum Umgang mit PalmOS-Rechnern und Software-Empfehlungen gegeben als Auszug aus den Ergebnissen der Testarbeit der "praktiker"-Redaktion.
[!] Vor dem Installieren eines Programms wird es dringend empfohlen die Daten des Rechners zu sichern. Die Verwendung hier zugänglich gemachter Programme und Verfahren erfolgt auf eigene Gefahr.
PalmOS arbeitet seit Version 5 mit komplett neuer Hardware mit anderem Processor (StrongARM, wie bei Windows Mobile / Windows-CE-Rechnern). Nicht alle konventionellen, für Motorola Dragonball erstellten Anwendungen funktionieren damit, weil bei PalmOS5 die Kompatibilität zu "alten" Programmen durch einen integrierten Emulator - "PACE" - im PalmOS5 hergestellt wird. Insbesonders freilich jene, die direkt auf die alte Hardware zugreifen wollen. Ganz besonders betrifft das die alten "Hacks" resp. Software, die diese voraussetzt, da diese in der Regel nicht mit PalmOS 5 funktionieren. Einige davon sind durch neue Versionen für PalmOS5 adaptiert.
Da StrongARM-Processoren eine deutlich höhere Leistungsaufnahme haben als Dragonball wird immer noch PalmOS 4.x insb. in manchen billigen PalmOS-Rechnern eingesetzt, bei denen die mit PalmOS 5 neu verfügbaren Funktionen (insbes. Multimedia, Verschlüsselung) nicht benötigt werden. Diese haben nur die PIM-Funktionen zur Verwendung als Nur-Organizer.
Nicht alle Programme wurden letztlich auch auf PalmOS 5 umgearbeitet. Bei jenen, bei denen das bis jetzt nicht geschehen ist, ist dies auch in Zukunft nicht mehr zu erwarten.
Empfehlenswert sind "native" Versionen, die speziell für PalmOS5 entwickelt sind. Programme, die sowohl mit PalmOS 4 und früheren sowie mit PalmOS 5 arbeiten, sind in Wirklichkeit "alte" Programme. Diese laufen unter PalmOS 5 in einem Kompatibilitätsmodus. In diesem Kompatibilitätsmodus sind diese Programme trotz bedeutend höherer Rechenleistung des Processors relativ langsam, weil der Kompatibilitätsmodus als solcher einen bedeutenden Teil der Rechenleistung beansprucht.
Für Sie interessant, wenn Sie noch einen alten PalmOS-Rechner haben und auf ein aktuelles Modell umsteigen wollen: Seit den Versionen PalmOS 4.2 (bei Palm-Rechnern mit Dragonball) und PalmOS 5.2 - beide erschienen im Jahr 2003 - gibt es eine geänderte Variante des Graffiti. Einzelne Zeichen bei Graffiti2 bestehen aus zwei Strichzügen; so beispielsweise "T" und "K". Der Grund für diese wenig erfreuliche Änderung ist ein verlorener Rechtsstreit mit Xerox, die deutlich früher als Palm mit "Unistroke" ein System entwickelt hatten, dem das ursprüngliche Graffiti zu sehr ähnelt.
"praktiker" hatte in Nr. 12 / 2003 beschrieben, wie das alte Graffiti auch auf Rechnern ab PalmOS 5.2 hergestellt werden kann. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Sie einen Palm mit Graffiti (PalmOS 5.0 oder 5.1) zur Verfügung haben um von diesem die für Graffiti zuständigen Dateien kopieren zu können. Evtl. sind diese auch im Internet zu finden, was allerdings möglicherweise nicht legal wäre.
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PalmOS 6 sollte im Spät-Frühling 2004 verfügbar werden. PalmOS5-Rechner sollten auf PalmOS6 aufrüstbar sein. Als hauptsächliche Neuerung war Multitasking-Fähigkeit angekündigt. Dazu ist es nicht gekommen. Die letzte Version des klassischen PalmOS - resp. einer direkten Nachfolge-Version - ist PalmOS 5.4. Aktuell schaut es nicht danach aus, dass eine direkte Nachfolgeversion von PalmOS 5 kommen soll, die mit bisherigen Anwendungen arbeitet.
Einige Zeit lang wurden von Palm PDAs mit Windows Mobile angeboten. Im Sommer 2009 wurde dann von Palm verlautbart künftig nur noch PDAs mit dem im eigenen Haus neu entwickelten "Palm WebOS" herausbringen zu wollen.
Seit dem Jahr 2009 gibt es mit dem "Palm Pre" neue PDAs resp. PDA-Phones, die mit dem neuen Betriebssystem "Palm WebOS" arbeitet. WebOS ist nicht nur von der Bedienung neu, die sich weitgehend am Apple iPod orientiert, es ist auch komplett neu hinsichtlich der Programmierung der Anwendungen. Die eigentliche Besonderheit dabei ist also weder ein revolutionäres Design noch die Handhabung, es ist die Art der Anwendungsprogramme, die quasi wie in einem Webbrowser arbeiten.
Die Programmierung von Anwendungen für WebOS erfolgt wie eine Seite, die in einem Webbrowser dargestellt wird. Also über HTML, CSS und JavaScript. Das ist eine bislang unbekannte Herangehensweise, weil solcherart Anwendungen sehr einfach geschaffen werden können. Wer mit HTML, CSS und JavaScript umgehen kann - und das sind erheblich mehr als die Könner im Feld der konventionellen Programmiersprachen für Anwendungen -, kann sich seine Anwendungen selbst schreiben.
Für die Weiterverwendung alter PalmOS-Programme gibt es für PDAs mit WebOS mit "Classic" einen Emulatur für PalmOS. Dieser Emulator kann über den "App Catalogue" des WebOS-PDAs bezogen werden. Damit laufen dann die meisten PalmOS-Anwendungen. PalmOS-Anwendungen, die unter dem Emulator laufen werden von den Software-Herstellern als "Classic Certified" gekennzeichnet. Ansonsten: Einfach probieren.
Die Verwendung von neuen Anwendungen für PalmOS auf den neuen WebOS-PDAs scheint nicht sinnvoll zu sein. Es ist wohl dann sehr sinnvoll, wenn man sich von einem gewohnten PalmOS-Programm nicht trennen will. Neue PalmOS-Anwendungen dürften daher nicht mehr zu erwarten sein.
[!> "praktiker" wird WebOS - zumindest vorläufig - nicht redaktionell verfolgen, da es in Österreich kaum bedeutend ist.
Aufgenommene in die "ITM praktiker Bestenliste" sind hier speziell gekennzeichnet. Für die Aufnahme von Software-Produkten in die Bestenliste genügt nicht allein eine besondere Eignung und Funktionstüchtigkeit. In die "ITM praktiker Bestenliste" werden nur Software-Produkte aufgenommen, die besonders überragend sind und die einen - gemäß unseren Erfahrungen - sinnvollen Umgang mit dem Handheld unterstützen. Diesen sehen wir darin, die eigenen - beruflichen oder privaten - Aufgaben besser zu organisieren und zu rationalisieren, Kreativität zu unterstützen und /oder die Funktionen konventioneller Geräte der Unterhaltungselektronik zu erfüllen. Andere Programme werden zwar empfohlen, dienen aber lediglich einem besonderen Zweck wie beispielsweise Reader für die verschiedenen Dokument-Formate, die oft von den Urhebern der Dokumentformate bereitgestellt werden und daher keine besonders herausragende Besonderheit darstellen. Schließlich sucht man eine E-Book-Reader-Software nicht aus, sondern nimmt jene die zu dem E-Book passt, das man lesen will. - Seit 2009 gibt es keine Aufnahme von PalmOS-Anwendungen in die "ITM praktiker Bestenliste".Für Rechner, die unter PalmOS laufen - so wie beispielsweise jene von Palm (früher auch: PalmOne), und die Sony Clié - gibt es ein urgewaltig großes Angebot an Software. Allgemein ist immer noch sehr viel an Software, die schon jahrelang nicht mehr aktualisiert wurde und daher mit neueren Geräten nicht mehr unbedingt reibungslos funktioniert. Derartige Anwendugen sind hier auf dieser Seite freilich nicht aufgelistet. Einiges davon ist sogar kostenlos oder Shareware. Wir führen hier einige essentielle Programme an, die von der "praktiker"-Testredaktion als bemerkenswert bewertet wurden. Sofern bei einem Programm keine Web-Adresse angegeben sein oder diese - evtl. vorübergehend - nicht funktionieren sollte, finden Sie die meisten Programme auch unter einer der am Ende dieses Kapitels angeführten Adressen. Oder suchen Sie nach dem Produktnamen über eine Suchmaschine.
[!]Die Auswahl der PDA-Experten in der "praktiker"-Redaktion für die "ITM praktiker Bestenliste" hat für Software für PalmOS-Rechner zuletzt für das Jahr 2008 stattgefunden. Seit dem Jahr 2009 gibt es mit "Palm WebOS" das Nachfolge-System. Neue PalmOS-Anwendungen sind seit 2008 nicht hinzugekommen. Die hier gezeigte Liste wird weiterhin aktuell gehalten.
AcidImage ist ein schneller Bildbetrachter mit u.a. Slideshow-, Bildübersicht-Funktion und "alle Bilder aus einem Ordner". Unterstützt werden u.a. die Formate JPEG, BMP und GIF sowie Darstellung auf hochauflösenden PalmOS-Rechnern bis 320 x 480px. Arbeitet ohne Konvertierung auch mit großen Bildern. Es gibt drei Varianten von "AcidImage". Beispielsweise "AcidImage Pro" ermöglicht zudem die Darstellung von TIFF-Fax (interessant, wenn Faxe via Unified Messaging per E-Mail einlangen).
Agendus for PalmOS verknüpft die Datensätze aus den verschiedenen System-Datenbanken untereinander. So kann man beispielsweise einen Termin mit Aufgaben und Personen verknüpfen. Den einzelnen Einträgen lassen sich auch Icons zuordnen. Das verbessert die Übersichtlichkeit ganz enorm. Daher unbedingt empfehlenswert. Durch das Aufsetzen auf resp. Verwenden der System-Datenbanken für Aufgaben, Kalender und Adressen funktioniert die Synchronisation mit dem PC standardmäßig. Die Professional-Version enthält den - auch separat erhältlichen - E-Mail-Client "Agendus Mail" sowie eine gewaltige Fülle zusätzlicher Funktionen wie Sprachnotizen an einen Termin anhängen, Übersicht über Reisen, Herausschneiden von Portrait-Bildern für die Adressen-Datenbank aus größeren Bildern u.v.a.m. Agendus gibt es auch in einer Version für Symbian Smartphones.
Due Yesterday verwaltet Aufgaben, Arbeiten, Noten für Studenten und Schüler. Besonders übersichtlich, stabil und weitestreichend an individuelle Anforderungen anzupassen. Es gibt dazu auch Desktop-Pendants für Windows und MacOS.
Keyring for PalmOS (früher: GNU Keyring) verwaltet beliebige Daten in einer Datenbank mit sehr guter Verschlüsselung. Typischerweise für Zugangdaten (Passwörter), PINs, Kreditkartendaten aber auch Tagebuch, vertrauliche Notizen etc. Die Datensätze können in Kategorien unterteilt werden; es können selbst Kategorien angelegt werden. Die Verschlüsselung erfolgt nach dem Passwort mit einem 112-bit-Schlüssel. Es gibt auch einen Passwort-Generator um die Gefahr nahe liegender Passwörter auszuschließen. Der Autor rechnet vor, dass ein durchschnittlicher PC ein einfaches englisches Wort in 0,03s gefunden hat, für ein 10-stelliges Passwort, das auch Interpunktion beinhaltet hingegen etwa 600.000 Jahre lang braucht.
ListPro ist eine leistungsstarke Checklisten-Datenbank für effiziente Projektplanung und Checklisten aber auch einfache Datensammlungen mit freier Vergabe von Feldern mit einem "Kompagnon" für Windows-PCs. Kann rechnen und mit Kalenderdatum und Zeit umgehen - beispielsweise bei Anlegen eines neuen Eintrags automatisch die aktuelle Zeit eintragen - und kann Termin-Alarme auslösen. Auf der Website des Herstellers gibt es massenhaft sowohl Datensammlungen - von Bibelsprüchen bis zu TV-Serien - und für spezielle Aufgaben gut durchdacht angelegte Datenbanken, was zumindest als Anregung oder Ausgangsbasis sehr wertvoll ist. Die Datensätze können erwartungsgemäß nach beliebigen Kriterien sortiert werden, es können selektiv Daten angezeigt resp. ausgeblendet und es können Icons verwendet werden. Bemerkenswert ist zudem eine Suchfunktion durch alle Listen. Gibt es auch für Windows Mobile.
MathU Pro ist ein begeisternd durchdachter, programmierbarer "Taschenrechner" mit mehr als 100 vorprogrammierten Funktionen. Er beherrscht zudem UPN und dürfte auch für extrem hohe Ansprüche kaum einen Wunsch offen lassen. Bemerkenswert ist ein integrierter Gleichungslöser, bei dem man sich auch in groben Zügen den vorgenommenen Weg zur Lösung (Track) anzeigen lassen kann. In einem Downloadbereich gibt es auch fertige Programme von anderen Anwendern; man kann auch selbst seine Programm-Entwicklungen für MathU Pro bereitstellen. - Vom selben Hersteller gibt es auch Taschenrechner mit anderen Aufgaben-Schwerpunkten.
McPhling ist ein Popup-Launcher für Programme und Desk Accessory. Geboten werden in der Hauptsache drei Funktionen: History, Favoriten und Zurück-Funktion. Bei Aufruf des PopUp-Menüs stehen auswählbare Lieblingsprogramme und eine wählbare Anzahl der jeweils zuletzt verwendeten Programme zur Direktauswahl zur Verfügung. Zudem kann über Hardware-Taste oder auch Gestik - beispielsweise mit dem Stift streichen von Menü- zu Programm-Schaltfeld - zum jeweils vorigen Programm zurückgeschaltet werden. Bemerkenswert vereinfachter Zugriff auf und Umschalten zwischen Anwendungen und damit eine sehr wertvolle Ergänzung zum sowieso sehr effizienten Programm-Manager des PalmOS.
Metro plant Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit Streckennetzen in den meisten wichtigen Städten der Welt. Die Strecke wird als Text-Liste mit Anmerkungen und voraussichtlicher Fahrzeit ausgegeben. Da keine Grafiken enthalten sind, sind die Datensätze extrem klein. Es sind nicht alle Netze komplett. Voraussetzung für die Nutzung ist, dass man die Namen der Abfahrts- und Zielstationen kennt, weil eben keine Karten enthalten sind. Metro gibt es auch für Windows Mobile-Rechner.
MobiSystems Database Professional ist eine sehr leistungsstarke relationale Datenbank. U.a. können Icons Feldern zugeordnet werden. Es können in Verbindung mit einem mitgelieferten Desktop-Windows-Kompagnon MS Access-Dateien am PalmOS-Rechner verwendet, bearbeitet und - in einer individuell einstellbaren Richtung - synchronisiert werden. Auch verwendet werden können CSV-Dateien. Konvertierung der originalen MS Access-Dateien am Desktop-Rechner ist erforderlich. Separat erhältlich und in "MobiSystems OfficeSuite Professional" enthalten (siehe dort). Das derzeit beste Datenbank-Programm, wenngleich die Verarbeitung originaler MS Access-Daten ein noch ein offener Wunsch wäre.
PrintBoy ermöglicht das Ausdrucken heraus aus allen integrierten und allen wichtigeren anderen Anwendungen über IrDA-, Bluetooth oder WLAN-Schnittstelle.
StarPilot gibt es allein und in Verbindung mit mehreren anderen Programmen im Paket zu vielfältigen astronomischen Berechnungen und grafischer Darstellung. Die Datenbank enthält u.a. 1500 Sterne und 88 Konstellationen. Die aktuelle Position der Himmelskörper wird für eine einstellbare geografische Position angezeigt, wobei gezoomt werden kann und die Namen der Konstellationen und Objekte angezeigt werden. Beispielsweise die - im Paket "StarPilot Plus" enthaltenen - Module "Moon Info!" und "Sol! II" berechnen Mond- und Sonnenstand exakt, bieten einen Hilfskompass mit Orientierung an Sonne oder Mond. Das umfangreichste Paket "StarPilot Advanced" beinhaltet acht Programme. - Siehe auch: "Sun & Moon".
Sun & Moon ist ein Paket bestehend aus den beiden Programmen "Moon Info!" und "Sol! II". "Moon Info!" und "Sol! II" berechnen Mond- und Sonnenstand exakt, bieten einen Hilfskompass mit Orientierung an Sonne oder Mond. Besonders interessant auch für Fotografen ist das Programmpaket "Sun & Moon" wegen der Möglichkeit den Zeitpunkt einer bestimmten Position von Sonne und Mond zu errechnen. - Siehe auch: "StarPilot".
TCPMP The Core Pocket Media Player ist ein universeller Mediaplayer. Unterstützt werden die meisten der gängigen Audio- und Videoformate. So beispielsweise: Containerformate AVI, Matroska, MP4, Ogg Media, ASF sowie die Codecs mp3, Ogg Vorbis, Musepack, wma (nur unter Windows Mobile), AC3, AMR, Adpcm, uLaw, DivX, XviD, MPEG4-SP, MPEG1, M-JPEG, wmv (nur unter Windows Mobile). Verfügbar für PalmOS und Windows Mobile.
[!> Die letzte Version des TCPMP (kostenlos als GNU-Projekt) 0.72 hatte im "praktiker"-Test ohne jegliche Probleme funktioniert, wenngleich diese - wie auch die Vorversionen - als "Testversion" bezeichnet wird. Der Grund für diese Bezeichnung dürfte vielmehr darin liegen, dass das Projekt seit Ende 2006 kommerziell verwertet wird. Von der selben Person/Firma, die zuvor so freundlich war und dem Projekt TCPMP einen Serverplatz zur Verfügung gestellt hatte, der ab diesem Zeitpunkt nicht mehr erreichbar war. Die GNU-Lizenz erlaubt ausdrücklich das parasitäre Nutzen fremder Leistung. - Über den nachfolgenden Link ist die letzte Version von TCPMP erreichbar.
ToDo Plus zeigt Aufgaben in einer sinnvollen Struktur an und ermöglicht das Zuordnen von Alarmtermin zu einer Aufgabe. Besonders bemerkenswert ist die sehr weitreichend einstellbare Auswahl, nach welchen Kriterien die Aufgaben angezeigt werden sollen. Beispielsweise alle, die in der selben Kalenderwoche fällig sind, heute oder morgen, innerhalb der nächsten sieben Tage etc.
Umlaute ermöglicht das Eingeben von Umlauten durch horizontalen Strich im oberen Bereich des Graffiti-Feldes; also so, wie auch auf Papier ein Umlaut geschrieben wird. Funktioniert sowohl mit Graffiti als auch mit Graffiti2, allerdings nur ab PalmOS5.0. U.A. ist auch die Eingabe im mittleren Bereich des Graffiti-Feldes möglich.
UniCMD ist ein gewaltiger Dateimanager. Er kann Dateien kopieren, löschen, überschreiben, ZIP (de-)komprimieren, Behandeln von ZIP-Dateien wie Ordner, Ent-, Verschlüsseln nach BlowfishCBC, MIME64, MD5-Signatur, bietet - auch automatisierbar - Backup (in ZIP-Format und daher auf jedem Computer verwendbar!), Modem-Übertragung sowie einen Datei-Betrachter für JPEG, Exif (!), GIF (auch Animation), HTML und Text (auch Text-Bearbeitung). Zudem ermöglicht UniCMD Versenden und Empfangen beliebiger Dateien via IrDA und Bluetooth. Normalerweise ist dies auf Palm-bekannte Dateitypen resp. Datensätze beschränkt. Ebenfalls möglich ist Versenden und Empfangen von SMS u.v.a.m. Seit September 2005 Freeware, allerdings auch seither keine Weiterentwicklung (was wegen des reibungslosen Funktionierens und der Dichte an Features nicht abgeht).
YAHM ist ein aktueller Hacks-Manager für die Handhabung von "Hacks", auch für PalmOS5. Der originale "Hackmaster" wurde seit Jahren nicht aktualisiert.
You2 MCards / PCards sind zwei begeisternd effektiv funktionierende Vokabeltrainer; einsetzbar zum Lernen beliebiger Wissensgebiete. Mit fertigen Datenbanken - jeweils in Versionen für beide Programme - können u.a. Französisch, Latein, Schwedisch, Spanisch und - besonders umfangreich mit verschiedenen Schwerpunkten - Englisch trainiert werden. Zudem gibt es ein paar Wissensgebiete wie beispielsweise IT-Wissen, Datenfunk etc. Die Grundpakete mit einigen kleinen Datenbanken sind kostenlos. Eigene Datenbanken können mit dem Programm "PrismaCards" unter Desktop-Windows erstellt werden. Für die Selbst-Prüfung kann aus verschiedenen Lern-Methoden - auch mit Zeitmessung - gewählt werden. Die Unterschiede: Bei "MCard" werden schlechter gelernte Inhalte häufiger abgefragt und bereits gelernte werden noch gelegentlich abgefragt. Bei "PCard" wird in gleichmäßiger Häufigkeit alles abgefragt, bis es gelernt ist; danach aber dann nicht mehr. Mit welcher Variante man leichter lernt, ist individuell verschieden. Mit "MCards" können auch am Handheld Änderungen vorgenommen werden, mit "PCards" nicht. Beide Versionen laufen für PalmOS-Versionen älter als 3.5 unter einer Java-VM, ab Version 3.5 normal unter PalmOS. - Intelligent durchdachte Umsetzung des bewähren Lernens mit Karteikarten.
Händler und Download-Server allgemein für PalmOS-Rechner:
=>>> pdassi.de