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Windows-CE - besser bekannt unter seiner (noch) aktuellen Bezeichnung "Windows Mobile" - ist ein Betriebssystem für verschiedene Spielarten mobiler Computer. Die älteste - heute kaum mehr weiterentwickelte - ist "Handheld-PC", der wie ein stark verkleinerter Notebook-PC aussieht. Die heute wichtigste Gruppe ist der "Pocket-PC" mit Bedienung über den Bildschirm - wobei es einzelne Modelle mit zusätzlicher Mini-Tastatur gibt - bevorzugt heute mit integriertem Mobiltelefon-Teil. Standard bei Windows Mobile war sehr früh schon die Verwendbarkeit von Multimedia-Anwendungen, Internet-Tauglichkeit und Kompatibilität zu MS-Office-Anwendungen. - Hier werden kurz gefasst einige Ezzes allgemein zum Umgang mit "Windows Mobile" und Software-Empfehlungen gegeben als Auszug aus den Ergebnissen der Testarbeit der "praktiker"-Redaktion. In der Hauptsache für die Gerätetypen Pocket-PC und Handheld-PC.
[!] Die hier vorgestellten Anwendungen arbeiten mit Windows Mobile bis inklusive Windows Mobile 6.x. Für Ende des Jahres 2010 ist "Windows Phone 7" - die Bezeichnungen "Windows Mobile" und "Windows Smartphone" wird es dann nicht mehr geben - als Nachfolger angekündigt. Die also erst kommenden Geräte mit "Windows Phone 7" werden mit den derzeit aktuellen Anwendungen für Windows Mobile nicht verwendbar sein. "praktiker" wird freilich Windows Phone 7 mit den ersten verfügbaren Geräten testen und auch über die neu dazu verfügbaren Anwendungen berichten.
<=> Für Ende 2010 erwartet: Windows Phone 7 - neuer Name, alles anders
[!] Vor dem Installieren eines Programms wird es dringend empfohlen die Daten des Rechners zu sichern. Die Verwendung hier zugänglich gemachter Programme und Verfahren erfolgt auf eigene Gefahr.
Windows Mobile (Windows-CE) ist leistungsstark, hat aber in seinen verschiedenen Spielarten für verschiedene Rechner-Typen einige überraschende Funktionen. Auf einige wenige davon wird hier hingewiesen. Möglicherweise sind nicht alle auf alle Varianten von Windows Mobile (Windows-CE) zutreffend. Testen Sie das also selbst bei Ihrem Gerät aus.
Bei Terminen in Pocket Outlook werden die Termine entsprechend der eingestellten Zeitzone nachgeführt. Wird also die Zeitzone unter den Einstellungen zur internen Uhr verstellt, so verstellen sich damit alle Termine im Terminkalender. Ebenso wird ein via IrDA, per Bluetooth oder per E-Mail von einem anderen Rechner übertragener Termin mit anderer Uhrzeit erscheinen, wenn der andere Rechner auf eine andere Zeitzone eingestellt ist als der eigene. Das selbe passiert auch beim Synchronisieren mit einem Desktop-Rechner, wenn bei diesem eine andere Zeitzone eingestellt ist als beim Handheld.
Beispiel: Sie sind in Wien - also Zeitzone +1 - und wollen demnächst nach Abu Dhabi - Zeitzone +4 - reisen. Sie bekommen als Abflugtermin für den Rückflug von Abu Dhabi die Zeitangabe 7:15. Diesen Termin tragen Sie also vor Ihrer Abreise in Wien ein. Nun kommen Sie nach Abu Dhabi und stellen die Zeitzone um. Ihr Abflugtermin verschiebt sich dadurch auf 10:15 Uhr. Es gibt bereits Legionen von Leuten, die das Resultat von dieser "Sonderfunktion" erleben durften.
Verstellen Sie daher besser nie die Zeitzone, sondern immer nur die Uhrzeit, wenn Sie die Zeitzone wechseln. Ansonsten müssten Sie die Zeit umrechnen, wenn Sie beispielsweise in Österreich einen Termin eingeben, den Sie demnächst in Moskau haben werden.
Und wenn Sie einen Termin von jemand anderen übertragen bekommen, dann fragen Sie diesen ob die bei Ihnen erscheinende Uhrzeit korrekt ist. Wenn dessen Rechner auf eine andere Zeitzone als Ihrer eingestellt ist, dann wird nämlich der Termin ebenfalls automatisch verschoben.
Lediglich als individuell pro Termin wählbare Sonderfunktion für absolute Termine wie Telefonate oder Telekonferenzen - also das genaue Gegenteil - wäre diese Funktion verständlich. Nur dann sollte sich die Uhrzeit mit der Zeitzone verschieben. Viele Terminkalender arbeiten übrigens nach dieser Logik.
Die Alarme-Datenbank unter Windows Mobile (Windows-CE) ist nicht verlässlich. Das heißt, ein eingetragener Alarm wird nicht verlässlich ausgelöst. Dies liegt primär an schlampig geschriebenen Programmen von Fremdanbietern. Das Betriebssystem sollte diese eigentlich erkennen und korrigieren oder Fehleinträge nicht zulassen. Eine kleine Hilfe für die schlimmsten Fehler bietet das Hilfsprogramm "FixAlarm".
Unter bestimmten Umständen wird das Dateidatum einer Datei auf den Zeitpunkt gesetzt, zu dem es auf den Speicher übertragen wurde. Also nicht der Zeitpunkt der letzten Änderung der Datei. Das kann beispielsweise nach Wiederherstellen von Dateien aus einem Backup passieren. Durch das falsche - sehr junge - Datum werden dann beispielsweise in Wirklichkeit jüngere Versionen einer Datei von den älteren überschrieben beim Synchronisieren mit dem Desktop-Rechner.
Erstellen Sie - besonders nach Wiederherstellen aus einem Backup - sicherheitshalber jeweils eine Sicherheitskopie auf Ihrem Handheld und auf ihrem Desktop-Rechner von jenem Ordner, der synchronisiert werden soll, bevor Sie die beiden Rechner verbinden.
Als Besonderheit gegenüber Desktop-Windows sind unter Windows-CE (vulgo: Windows Mobile) Dateinamen möglich mit Leerzeichen als erstes Zeichen. Da solche Dateien unter Desktop-Windows nicht verwendbar sind, sollte diese Möglichkeit nicht genutzt werden.
Gewöhnlich werden Leerzeichen am Anfang eines Dateinamens dazu verwendet, um eine Datei oder einen Ordner für die Betrachtung im Dateimanager nach oben zu reihen. Da ein Leerzeichen hinsichtlich seines ASCII-Werts vor allen anderen Zeichen steht, wird die Datei mit Leerzeichen am Anfang bei alphabetischer Liste nach oben gereiht. Verwenden Sie mit dem selben Ergebnis ein anderes Zeichen. Beispielsweise ein Unterlinie-Zeichen: "_".
Wenn am Desktop-Windows-Rechner auf einer Speicherkarte eine Datei erstellt wird, die in die 8.3-Konventionen für MS-DOS-Dateinamen passt und diese Speicherkarte dann im Pocket-PC verwendet wird, so erscheint dann der Dateiname komplett in Großbuchstaben.
Also beispielsweise die Datei liesmich.txt, die am Desktop-Rechner so in Kleinbuchstaben erstellt wurde, erscheint am Pocket-PC als LIESMICH.TXT. Wenn die 8.3-Konvention nicht erfüllt wird, dann bleibt der Dateiname hinsichtlich Groß-Kleinschreibung so wie unter Desktop-Windows erstellt. Der Dateiname der Datei Lies mich.txt bleibt dann also unverändert.
Windows unterscheidet bei Dateinamen generell nicht zwischen Groß-Kleinschreibung. Für die Funktion unter Windows ist das daher egal. Es ist aber dann bedeutend, wenn beispielsweise eine Datei via FTP auf einen Linux-Webserver hochgeladen wird, der zwischen Groß-Kleinschreibung unterscheidet.
Sofern es auf die Groß-Kleinschreibung bei Dateinamen ankommen sollte, sollten die betreffenden Dateien am Desktop-Rechner in eine ZIP-Datei gepackt werden. Wenn diese ZIP-Datei am Pocket-PC entpackt wird, werden die Dateinamen hinsichtlich Groß-Kleinschreibung so wie sie auf dem Desktop-Rechner benannt wurden hergestellt.
Generell ist das Synchronisieren von Daten zwischen zwei Rechnern - also keine Spezialität von Pocket-PCs - eine so genannte "gut gemeinte" Funktion. Das funktioniert nicht wirklich verlässlich. In der Regel zwar schon, aber unter bestimmten Bedingungen können mühsam erarbeitete Daten mit einem Schlag weg sein.
Besonders gefährliche Situationen sind:
Grundsätzlich sollte Synchronisieren umgangen werden, indem einfach die Daten, die am portablen Rechner erstellt und bearbeitet werden, ausschließlich mit diesem bearbeitet werden. Umgekehrt werden die am Desktop-Rechner erstellten und bearbeiteten Daten ausschließlich auf diesem bearbeitet. Auf das jeweils andere Gerät werden die Daten also nur zum Anschauen überspielt, aber dort nicht bearbeitet. Statt zu synchronisieren werden häufige Backups erstellt. - Synchronisieren ist ein großartiges Konzept, aber der Preis einer - seltenen - Fehlfunktion ist bei ernsthafter Anwendung zu hoch.
Manche Programme eruieren, um welches Gerät es sich handelt. Beispielsweise Backup-Programme, die solcherart verhindern wollen, dass ein Backup irrtümlich auf einen falschen Rechner zurückgespielt wird. Weil nicht zum Rechner passende Konfigurationen zu Fehlfunktionen führen könnten. Besonderheit dabei ist, dass der Rechner nicht als der selbe erkannt werden könnte, wenn auch nur Kleinigkeiten am Rechner verändert wurden. Beispielsweise, wenn keine Backup-Batterie eingelegt oder diese entladen ist. Oder auch, wenn die Ländereinstellung nicht mit dem Backup übereinstimmt.
Wenn Sie auf einem komplett zurückgesetzten Gerät ein Backup zurückspielen wollen, stellen Sie daher sicher, dass alle Akkus und Batterien aufgeladen sind und nehmen Sie die allerwesentlichsten Einstellungen so vor, wie sie zum Zeitpunkt des Backups aktuell waren:
Solcherart sollte der Rechner korrekt wiedererkannt werden. Alle weiteren Daten werden sowieso durch das Backup wieder hergestellt.
Zur Anschaffung gebrauchter Geräte empfiehlt "praktiker" Handheld-PCs vor HPC2000 (WinCE 3.0) und Pocket-PC 2000 (WinCE 3.0) eher nicht in die engere Wahl zu ziehen, wenn Sie nicht genau wissen, was Sie da kaufen und Sie mit dem Gebotenen auskommen werden. Bei alten Pocket-PCs sollte eher Pocket-PC ab 2002 - resp. besser 2003SE - bevorzugt werden.
Vor Version Windows-CE 3.0 war das heute so genannte "Windows Mobile" - im Gegensatz zu heute - nicht empfehlenswert bis unzumutbar. Aus diesem Grund hatte "praktiker" seinerzeit erst mit der Berichterstattung und Veröffentlichung von Gerätetests ab Windows-CE 3.0 begonnen und davor wiederholt von einem Kauf abgeraten.
Pocket-PCs sind allerdings heute schon so günstig, dass sich die Suche nach einem gebrauchten Gerät kaum mehr lohnen dürfte. Vor allem für den "Preis" der dann nicht ganz aktuellen Technik. Von manchen Mobilnetzbetreibern gibt es Pocket-PCs mit integriertem GSM-Teil - und zumeist auch GPS-Navigation - in Verbindung mit einem Telefonvertrag kostenlos oder zumindest extrem verbilligt.
Handheld-PCs werden längst nicht mehr hergestellt, es gibt also nur noch gebrauchte Geräte, die dann allerdings sehr billig sind.
Handheld-PCs sind inzwischen durch teilweise sogar noch kleinere Rechner, die für Desktop-Windows oder Linux geeignet sind weitestgehend obsolet geworden. Und wenn es ein bisschen größer sein darf, dann sind die Netbook-PCs - die ebenfalls mit Desktop-Windows oder Linux arbeiten - eine für die meisten Anforderungen unterwegs - zudem sehr billige - Alternative. So sehr klein und leicht sind Handheld-PCs leider nicht gewesen.
Alle Versionen seit Windows Mobile 2003SE sind empfehlenswert, die Kinderkrankheiten sind also längst überstanden.
Bemerkenswerte Änderungen seit Windows Mobile 2005 (WinCE 5.1) gegenüber der ebenfalls sehr stabilen Vorversion 2003SE hinsichtlich der Logik und Handhabung sind, dass Anwendungen und Einstellungen seither in Flash-Speicher - und damit absturzsicher - gespeichert werden sowie bei den Office-Formaten wie MS-Word und MS-Excel ein Funktionsumfang, der praktisch jenem der Desktop-Versionen entspricht. Damit ist das abwechselnde Verwenden von Dokumenten zwischen Handheld und Desktop nicht mehr so kritisch wie zuvor.
Das ebenfalls sehr stabile Windows Mobile 6.5 dürfte die letzte Windows-Mobile-Version sein. Auf diese folgt das völlig neue Windows Phone 7 - siehe nachfolgendes Kapitel.
Für Ende des Jahres wurde im Frühjahr 2010 die Nachfolge-Version von Windows Mobile 6.5 angekündigt. Dabei ist alles anders, eine Fortsetzung des bisherigen Windows Mobile gibt es also nicht. Folgendes ändert sich mit Windows Phone 7 nach aktuellem Kenntnisstand der "praktiker"-Redaktion:
"praktiker" wird bei Verfügbarkeit der ersten Geräte mit "Windows Phone 7" ausführlich berichten (im Heft) und die dazu verfügbaren Anwendungen testen. Dies dürfte für den späteren Herbst 2010 zu erwarten sein.
Wegen des radikalen Bruchs mit Windows Mobile durch Windows Phone 7 ist es nicht unwahrscheinlich, dass es auch nach Erscheinen von Windows Phone 7 weiterhin noch Geräte mit Windows Mobile 6.5 geben könnte. Vor allem dann, wenn es für Windows Phone 7 keinen Kompatibilitätsmodus zu Windows Mobile geben sollte, wonach es derzeit ausschaut. Es wird sicherlich etliche Programme geben, für die es kein Update und auch keinen Ersatz geben wird. Wenn das individuell nicht zutrifft und Windows Phone 7 weiterhin selbständiges Arbeiten mit Steckplatz für Speicherkarten und Installieren von Programmen (auch) über den eigenen PC oder direkt am Gerät ermöglicht, dürfte Windows Phone 7 wohl nur Vorteile gegenüber Windows Mobile bieten.
Überlegungen generell zur Konzeption eines "Taschen-Computers" finden Sie bitte hier unter Keine Empfehlung für PDAs, Smartphones mit Daten-Abhängigkeit von fremden Internet-Serverdiensten = Cloud Computing im Zusammenhang mit der Auswahl-Empfehlung für einen Nachfolger resp. als ergänzendes Gerät des seinerzeit ersten wirklichen Taschen-PC HP 200LX. Dieser ist heute schon historisch, aber das Konzept des weitestgehend vollwertigen Computers in der Tasche wird vorläufig noch nicht so gut erfüllt; vor allem auch hinsichtlich der Akku-Arbeitsdauer. Wenn Spielen und Social Networks das Hauptanliegen sind dann gelten andere Kriterien. Hier geht es in erster Linie um die Nutzung des PDAs - in welcher Spielart auch immer - für produktive Aufgaben im Beruf und bei Freizeit-Aktivitäten.
Aufgenommene in die "ITM praktiker Bestenliste" sind hier speziell gekennzeichnet. Für die Aufnahme von Software-Produkten in die Bestenliste genügt nicht allein eine besondere Eignung und Funktionstüchtigkeit. In die "ITM praktiker Bestenliste" werden nur Software-Produkte aufgenommen, die besonders überragend sind und die einen - gemäß unseren Erfahrungen - sinnvollen Umgang mit dem Handheld unterstützen. Diesen sehen wir darin, die eigenen - beruflichen oder privaten - Aufgaben besser zu organisieren und zu rationalisieren, Kreativität zu unterstützen und /oder die Funktionen konventioneller Geräte der Unterhaltungselektronik zu erfüllen. Andere Programme werden zwar empfohlen, dienen aber lediglich einem besonderen Zweck wie beispielsweise Reader für die verschiedenen Dokument-Formate, die oft von den Urhebern der Dokumentformate bereitgestellt werden und daher keine besonders herausragende Besonderheit darstellen. Schließlich sucht man eine E-Book-Reader-Software nicht aus, sondern nimmt jene die zu dem E-Book passt, das man lesen will. - Weitere Auszeichnungen für Produkte aus anderen Bereichen finden Sie bitte hier bei praktiker.at unter:
Zu Pocket-PC / Handheld-PC gibt es bereits ein gewaltiges Angebot an inzwischen auch schon ausgereifter Software. In diesem Zusammenhang wesentlich ist, dass durch den gegenüber dem Handheld-PC - die Ausführung mit Tastatur - stark dominierenden Pocket-PC zunehmend seltener neue Programme für Handheld-PC erscheinen. Von einigen Programmen gibt es für Handheld-PC nur ältere Versionen, nur wenige Anwendungen arbeiten auf allen Windows Mobile-Varianten. - Besonders ans Herz gelegt sei es dem Praktiker, nachfolgend angeführte - von "praktiker" getestete - Anwendungen einzusetzen bzw. auszuprobieren. Sofern bei einem Programm keine Web-Adresse angegeben sein oder diese - evtl. vorübergehend - nicht funktionieren sollte, finden Sie die meisten Programme auch unter einer der am Ende dieses Kapitels angeführten Adressen. Oder suchen Sie nach dem Produktnamen über eine Suchmaschine.
[!> Nicht alle Programme, die für "Windows for Pocket-PC 2002" gedacht sind, arbeiten auch reibungslos mit der - ebenfalls nicht mehr aktuellen - Version "Windows Mobile 2003". Die jüngere Version "Windows Mobile 2003SE" wird nicht von allen Programmen unterstützt, die unter "Windows Mobile 2003" arbeiten. Vor allem die Darstellung auf VGA-Bildschirmgröße funktioniert nicht mit allen Programmen, die vom Hersteller nicht explizit als dafür geeignet bezeichnet werden. Wenn Sie einen Rechner mit Windows Mobile 2005 oder Windows Mobile 6 haben, dann achten Sie auf die Hinweise des Software-Herstellers betreffend die Kompatibilität damit; die Programme für die Vorversion sind auch damit nicht unbedingt kompatibel.
CEPlaylist verwaltet Playlists für Audio-Dateien in den Formaten mp3, wma und ogg-Vorbis. Es werden ausgelesen die Header-Daten mit Interpret, Titel etc. Die Header-Daten können auch bearbeitet werden. Die Titel können nach verschiedenen Kriterien sortiert werden und es gibt Textsuche durch die verfügbaren Titel-Daten. Playlists von den Desktop-Playern WinAmp, MusicMatch Jukebox oder MediaPlayer können übernommen werden, wobei die Speicherorte der darin referenzierten Titel auf dem Pocket-PC aufgespürt werden. Die Wiedergabe kann über CEPlaylist ausgelöst werden. CEPlaylist beinhaltet keinen Player. - Besonders interessant freilich nur für sehr umfangreiche Musik-Archive am Pocket-PC. \Temp). In den Ordner \Windows\Autostart kopieren. Wird dann bei jedem System-Neustart ausgeführt.
Conduits Pocket Artist ist ein verblüffend leistungsstarkes Programm für Bildbearbeitung und das beste derzeit für Windows Mobile. Möglich ist dabei auch das Arbeiten mit Ebenen, nicht möglich ist das Abspeichern in CMYK. Handikap ist die grundsätzlich - durch die Hardware bedingte - nicht optimale Farbdarstellung am Handheld-PC / Pocket-PC zur Beurteilung der Ergebnisse sowie die gegenüber einer Maus eingeschränkten Möglichkeiten bei Stift-Bedienung. Nach einiger Einübung ist dies aber kein Problem - sogar trotz des kleinen Bildschirms. Jene, die bereits mit Bildbearbeitung am Desktop-Rechner vertraut sind, finden sich mit der Handhabung von Conduit Pocket Artist rasch zurecht.
Copy Text Pro dient dem Speichern von häufig verwendeten Textpassagen oder Sätzen - beispielsweise Name, Adresse, Signatur für E-Mail etc. "Copy Text" wird aufgerufen, die Textstelle angetippt. Automatisch wird "Copy Text" wieder geschlossen und zum vorherigen Programm zurückgekehrt. Die Textpassage ist nun in der Zwischenablage und wird einfach in das Dokument eingefügt. Möglich ist auch das Einstellen einer Verzögerung; wichtig für jene Anwendungen, die die letzte Cursor-Position nicht merken und daher vor dem Einfügen der Cursor neu positioniert werden muss. Sehr simpel und effizient. Es gibt auch kostenlos die ältere Version "Copy Text" mit eingeschränktem Funktionsumfang.
DOF (Depth of Field = Schärfentiefe) berechnet für Fotografen die Schärfentiefe und Hyperfocale Distanz abhängig von Brennweite, Blendenöffnung und max. Unschärfekreis. Für die Berechnung des Schärfentiefebereichs wird die eingestellte Entfernung eingegeben (in Fuß oder Meter). Die einstellbaren Werte bei Unschärfekreis, Brennweite etc. können geändert werden. Faustregel für den Unschärfekreis: 1/1500 der Diagonale des Aufnahmeformats.
Ephemeris berechnet Mondphasen und Sonnenstand mit detaillierten Angaben für den aktuellen oder einen beliebigen Zeitpunkt. Die folgenden Phasen können auch in einer Liste zusammengestellt angezeigt werden. Grafisch lassen sich die Mondphasen für alle Tage eines Monats anzeigen. Bietet einen Hilfskompass mit Sonne oder Mond. Die Standorte-Datenbank - für die Eingabe von Zeitzone und geographischer Position kann auch selbst sehr einfach erweitert werden.
Eval ist ein wissenschaftlicher, extrem leistungsfähiger Taschenrechner mit Logik-Funktionen; interessant daher auch für Digitalelektroniker resp. Programmierer. Interessante, neuartige Eingabemethode. Gerechnet werden kann mit Dezimal-, Hexadezimal-, Oktal- oder Binärwerten, zwischen denen - nebenbei - auch einfach umgerechnet werden kann. Kommt vom Entwickler der ersten Version von Lotus 1-2-3, Jonathan Sachs.
Expose ist ein Hilfsprogramm für Fotografen zur Ermittlung der Belichtungseinstellungen ohne Belichtungsmesser. Die Beschreibungen der jeweiligen Szene sind besonders ausführlich, allerdings in Englisch. Die verwendeten Daten sind auf einige Text-Dateien verteilt. Diese befinden sich im selben Ordner wie das Programm. Diese können - mit besonderer Vorsicht - selbst erweitert oder auch übersetzt werden. Besonders interessant ist dieses Programm speziell für Motive, bei denen Belichtungsmessung nicht möglich oder sinnvoll ist (Feuerwerk, Gewitter-Blitz etc.).
GPSdash ist ein Programm zur Positionsbestimmung mit Hilfe eines GPS-Empfängers, wobei selbst erstellte Karten - oder Satellitenbilder - verwendet werden. Es dient also nicht zur Routenplanung sondern zur Positionsbestimmung, da die Karte als Bild und nicht in Form von Vektordaten vorliegt. Die selbst erstellten Karten werden direkt auf dem Pocket-PC (oder Windows Smartphone) konfiguriert und geeicht. Wahlweise können auch die Karten komplett auf dem PC erstellt und fixfertig kalibriert werden und so auf den PDA übertragen werden. Eine bemerkenswerte Zusatzfunktionen ist das "Dashboard", das - ähnlich den Armaturen im Flugzeugcockpit - aktuelle Daten wie Geschwindigkeit, Höhe über dem Meeresspiegel, Bewegungsrichtung und die Position der Satelliten grafisch darstellt. Dabei kann der Benutzer selbst entscheiden, welche NMEA-Strings das Programm auswerten soll, und man sieht auch gleich, welche Daten der Empfänger liefert. [!> Einige Druck-Funktionen sind bei einigen neueren Windows-Mobile-Rechnern evtl. bereits vorinstalliert.
ListPro ist eine leistungsstarke Checklisten-Datenbank für effiziente Projektplanung und Checklisten aber auch einfache Datensammlungen mit freier Vergabe von Feldern mit einem "Kompagnon" für Windows-PCs. Kann rechnen und mit Kalenderdatum und Zeit umgehen - beispielsweise bei Anlegen eines neuen Eintrags automatisch die aktuelle Zeit eintragen - und kann Termin-Alarme auslösen. Auf der Website des Herstellers gibt es massenhaft sowohl Datensammlungen - von Bibelsprüchen bis zu TV-Serien - und für spezielle Aufgaben gut durchdacht angelegte Datenbanken, was zumindest als Anregung oder Ausgangsbasis sehr wertvoll ist. Die Datensätze können erwartungsgemäß nach beliebigen Kriterien sortiert werden, es können selektiv Daten angezeigt resp. ausgeblendet und es können Icons verwendet werden. Bemerkenswert ist zudem eine Suchfunktion durch alle Listen. Gibt es auch für PalmOS.
MathU Pro ist ein begeisternd durchdachter, programmierbarer "Taschenrechner" mit mehr als 100 vorprogrammierten Funktionen. Er beherrscht zudem UPN und dürfte auch für extrem hohe Ansprüche kaum einen Wunsch offen lassen. Bemerkenswert ist ein integrierter Gleichungslöser, bei dem man sich auch in groben Zügen den vorgenommenen Weg zur Lösung (Track) anzeigen lassen kann. In einem Downloadbereich gibt es auch fertige Programme von anderen Anwendern; man kann auch selbst seine Programm-Entwicklungen für MathU Pro bereitstellen. - Vom selben Hersteller gibt es auch Taschenrechner mit anderen Aufgaben-Schwerpunkten.
Metro plant Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit Streckennetzen in den meisten wichtigen Städten der Welt. Die Strecke wird als Text-Liste mit Anmerkungen und voraussichtlicher Fahrzeit ausgegeben. Da keine Grafiken enthalten sind, sind die Datensätze extrem klein. Es sind nicht alle Netze komplett. Voraussetzung für die Nutzung ist, dass man die Namen der Abfahrts- und Zielstationen kennt, weil eben keine Karten enthalten sind. Metro gibt es auch für PalmOS-Rechner.
nPOPuk (vorher: nPop UK-Fix) für Pocket-PC / Handheld-PC / Windows Smartphone / Desktop Windows ist ein gut durchdacht konzipierter E-Mail-Client, auch in einer Version für Handheld-PC (!) und Desktop-Windows verfügbar. Herausragende Besonderheit ist, dass alle Dateien - Programm, Adressbuch, Konfigurationsdatei und E-Mail-Daten - in einem Ordner zusammengefasst sind und die selbe Konfigurationsdatei für alle möglichen Plattformen verwendet werden kann. Solcherart kann einfach der komplette Ordner vom Desktop-Rechner auf den Pocket-PC oder Handheld-PC kopiert werden v.v. womit alle E-Mails und Einstellungen mit übernommen werden. Die Anzeige der E-Mails erfolgt als Nur-Text, das Betrachten von HTML-Inhalten erfolgt über einen Webbrowser. Sofern - nicht dem Standard gerecht - in einem einlangenden E-Mail kein Nur-Text enthalten ist, wird von nPOPuk die Darstellung auf Nur-Text umgearbeitet. Zusätzlich gibt es eine Variante für SSL-Verschlüsselung, was für manche E-Mail-Dienste nötig ist.
[!> Für Desktop-Windows gibt es zwei Versionen. Eine für Windows ab 98 und eine für Windows ab XP. Wegen der Kompatibilität auch mit Windows 98 - das in manchen Internet-Cafés nach wie vor eingesetzt wird, sollte die Version für Windows 98 ebenfalls in den eigenen nPOPuk-Ordner kopiert werden.
[!> Siehe Meldung unter praktiker.at zu nPOPuk: nPOPuk 2.12: E-Mail für Smartphone, PDA, Windows
Opera Mini ist ein leistungsstarker Web-Browser. Im Vergleich zum Pocket IE auf Pocket-PC können über Tabs ("Tabbed browsing") mehrere Webseiten gleichzeitig geladen sein, es gibt - wie beim Desktop-Pendant von Opera - Schnellwahl für besonders wichtige Lesezeichen, URL-Vervollständigung vereinfacht die Eingabe und es gibt auch ein Suchfeld, wie von "Großen" inzwischen gewohnt. Herausragende Besonderheit ist der Opera-Turbo-Modus, wobei Webseiten über einen Server von Opera geschickt und dort "eingedampft" werden, sodass die übertragene Datenmenge um bis zu 90% reduziert wird, was nicht nur schneller sondern bei verrechnetem Traffic auch sehr kostengünstig ist.
PhatNotes ist ein sehr effektives Programm zur Verwaltung von - auch sehr umfangreichen - Text-Notizen. Besonders empfohlen für Ideen, Konzepte oder Besprechungsnotizen. Aus Notizen können auch E-Mails generiert werden. Formatierung von Text ist möglich; je nach Möglichkeiten des Geräts; es können den Notizen auch Icons zugeordnet werden. Dabei ist ein "Kompagnon" für Windows-PCs (gegenseitige Synchronisierung bei Hotsync mit PC). PhatNotes enthält das Programm für Desktop Windows und / oder (entweder beide oder nur eines davon) das Programm für Windows Mobile (nur Pocket-PC / Pocket-PC Phone Edition!). Bemerkenswert für die Effizienz ist die Zuordnung nur einer Kategorie pro Notiz und die Sychnronisiermöglichkeit über ein jeweils gleich abgestimmtes Programm am Desktop-Rechner. Solcherart können beispielsweise auch Textclips als Notizen zwischen den Rechnern einfach und sicher bewegt werden. Extrem effizient und perfekt durchdacht.
Pocket Informant ist ein Addon für Pocket Outlook mit Verknüpfungsmöglichkeit zwischen Datensätzen und Dateien. Bemerkenswert dabei sind tief gehende individuelle Konfigurierbarkeit (Farben, Darstellung, teilweise auch Bedienlogik), "Alarm Notes" für Notizen mit Schnelleinstellung von Alarm-Zeitpunkt, Journal für Aktivitäten und Suchfunktion durch alle Datenbanken von Kalender, Aufgaben, Kontakte und Journal.
Pocket Mindmap erstellt Mindmaps - also baumartig verzweigte Strukturen für die übersichtliche Darstellung von Informationen. Es können auch Punkte miteinander verknüpft werden und Icons zugeordnet werden, die eine verbesserte Übersicht ermöglichen. Einem Punkt kann auch ein Notizzettel angefügt werden für am Bildschirm gezeichnete Skizzen oder Handschrift. Pocket Mindmap ist kompatibel zur Desktop-Anwendung Mindjet MindManager. Sowohl für Pocket-PC als auch Handheld-PC 2000 verfügbar.
Pocket Notepad entspricht im Prinzip dem "Notepad" unter Windows bzw. "SimpleText" unter MacOS. Also ein sehr einfacher Editor ohne Schriftänderungen, aber mit Suchfunktion. Wie bei den Desktop-Vorbildern können die vom Programm verwendete Schriftart sowie Zeilenumbruch Ein/Aus gewählt werden.
PocketDOS - zuvor gab es auch eine Variante unter dem Namen "XT-CE" - emuliert einen Rechner mit 80188/80186-Processor mit PC-XT-kompatiblem BIOS, CGA-Display, 2 Seriellen Schnittstellen (UART 16550AF), 2 Floppy-Laufwerken, 2 Harddisks und LIM-EMS. PocketDOS erlaubt also die Verwendung von DOS-Betriebssystem und DOS-Anwendungen, die unter PC-XT laufen resp. Betriebssysteme, die auf dieser Hardware laufen (z.B. CPM). Ist beispielsweise mit StrongARM-Pocket-PC mit 230MHz etwa so schnell wie Turbo-PC-XT und in Horizontal-Darstellung am Pocket-PC zusätzlich langsamer im Bildaufbau. Laufwerke werden als Image-Files oder (nur Harddisk) als Netzwerk-Laufwerk einem Ordner zugeordnet. Insgesamt eine interessante, sauber funktionierende - und derzeit auch die einzige - Lösung wenn es zu einzelnen für Sie wichtigen DOS-Anwendungen (noch) keine Alternative gibt. Emuliert auch den PAL-Modus von HP 200LX und kann daher auch PAL-Anwendungen für den HP 200LX nutzen (aber nicht SysMgr-Anwendungen mit Endung .EXM). [!> Einige Druck-Funktionen sind bei einigen neueren Windows-Mobile-Rechnern evtl. bereits vorinstalliert.
PrintPocketCE ermöglicht das Ausdrucken aus den Anwendungen Word, Excel und Postausgang sowie Nur-Text- und RTF-Dateien. Eine Besonderheit für Entwickler ist, dass es auch eine Befehlszeilen-Option gibt mit Schaltern für Schmankerln wie dem Ausdrucken von Bilder-Übersichten aus Bildern eines Ordners etc. Der selbe Hersteller bietet u.a. auch weitere spezialisierte Ausdruck-Programme an: PocketClipPrint ermöglicht das Ausdrucken des Inhalts der Zwischenablage (Text oder Bild) für einfache Ausdrucke; PIEprint druckt HTML-Seiten aus Internet Explorer; PocketPixPrint ermöglicht das Ausdrucken von Bildern mit weitreichenden Optionen. - Alle diese Ausdruck-Programme arbeiten über Infrarot- oder serielle Schnittstelle sowie über Bluetooth und WLAN 802.11b. Mit PrintPocketCE kompatible Drucker sind auf der Website des Anbieters aufgelistet.
[!> Einige Druck-Funktionen sind bei einigen neueren Windows-Mobile-Rechnern evtl. bereits vorinstalliert.
ProgramMenu erweitert das Start-Menü um ein kaskadierendes Menü, wie bei Desktop-Rechnern. Es bietet blitzartigen Zugriff auf Programme und auch Dokumente. Als Inhalt für die einzelnen Menü-Ebenen wird eine einfach erstellbare Ordner-Struktur herangezogen. Besonderheit dabei ist der von Desktop-Rechnern her inzwischen gewohnte Umgang, Programme mit einem Dokument über ein mit dem Programm verknüpftes Dokument zu starten und solcherart Dokumente systematisch (thematisch) geordnet zusammenzufassen. Der eigentliche Umgang bei Windows Mobile ist ansonsten typischerweise eher jener wie bei DOS üblich: Zuerst wird das Programm gestartet und von diesem eine Liste der dazupassenden Dokumente zur Auswahl gestellt. ProgramMenu kann über eine Hardware-Taste gestartet / geschlossen werden. - Es gibt zudem eine Special Edition für Abonnenten des "praktiker" in deutscher Sprache, die auch über den Start-Button bedient werden kann (mit kostenlosem Freischaltcode ausschließlich für "praktiker"-Abonnenten).
pRSSreader ist ein Reader für RDF- und RSS-Feeds. Um einen Feed in die Liste aufzunehmen, wird einfach die komplette URL der Feed-Datei angegeben. Beispielsweise "http://www.praktiker.at/rss/itmonline.xml". Damit ist ein Feed abonniert. Wenn ein Feed nur vorübergehend nicht verwendet werden soll, so kann dieser einfach über ein Schaltfeld abgewählt werden. Solcherart muss die Adresse nicht nochmals neu eingegeben werden, falls der Feed zu einem späteren Zeitpunkt wieder gewünscht wird. Feeds können - separat einstellbar - automatisch oder manuell aktualisiert werden. Es gibt auch ein Heute-Plugin. Es gibt Sprachen-Lokalisierung auch für Deutsch, allerdings mitunter für die jeweilige Vorversion.
RESCO Explorer ist der beste Datei-Explorer für den Pocket-PC und Handheld-PC. Er zeigt auch versteckte Dateien und ermöglicht Dateioperationen wie sie ein mündiger Anwender erwartet. Darunter: Verschlüsselungsmöglichkeit für Dateien beliebigen Formats, Zugriff auf Netzwerk-Pfade, Schnellzugriff auf häufig verwendete Ordner, Suchfunktion nach Dateinamen und Datei-Inhalt, wahlweise Darstellung mit zwei Fenstern (Ordner-Baum / Ordner-Inhalt), systemweit gültiges Einstellen der Zuordnung von Dateiendungen, Erstellen von Verknüpfungen, Ändern von Datei-Attributen, Verwenden von Netz-Laufwerken, Darstellen von Zip-Dateien wie Ordner bzw. Handhabung von Zip-Dateien ohne weitere Software (wie bei Explorer unter Desktop-Windows), integrierter Viewer (ANSI, Unicode, HEX, Bilder / Multimedia, HTML), Papierkorb, simpler FTP-Client etc. Mit dabei - und integrierbar in die Dateiansicht - ist auch ein Registry Editor.
RESCO Photo Manager ist ein elektronisches Bilderalbum für die Bildformate BMP, GIF, PCX, JPEG, TIFF (interessant, wenn Faxe via Unified Messaging per E-Mail einlangen) etc. mit simplen Bearbeitungsfunktionen, wobei die Bearbeitungen in einer separaten Datei gespeichert werden. Es ist ist auch die Verknüpfung von Audio-Dateien mit einzelnen Bildern möglich. Es können - in einem proprietären Format - Alben angelegt werden, die dadurch in einer Datei zusammengefasst sind. Interessant ist auch die Auswertung von GPS-Positionen beispielsweise zur Darstellung von Reiserouten mit Bildern und eine simple Upload-Möglichkeit zu Social Networks wie Facebook oder Foto-Portalen wie Flickr.
Sentry 2020 for Pocket-PC verschlüsselt den gesamten Inhalt eines Datenträgers - also Speicherkarte - nach Twofish-256 oder CAST-128, also mit 128-bit und stärkerer Verschlüsselung. Das Arbeiten mit den Daten erfolgt wie sonst auch. Durch direkten Zugriff auf die Hardware zudem sehr flott. Wenn der Rechner verloren geht, können zwar die Daten im internen Speicher, aber nicht auf Wechselspeicher geschützt werden. Diese Lücke wird damit geschlossen.
Skype realisiert VoIP Voice over IP, also Telefonieren über Internet-Verbindung. Zum Telefonieren müssen alle Gesprächspartner "Skype" verwenden. Es sind auch Konferenzschaltungen - also mehr als zwei Gesprächsteilnehmer - möglich. Zwischen den Teinehmern können auch Dateien verschickt werden und es ist eine Chat-Funktion für schriftliche Chats mit bis zu 48 Teilnehmern gleichzeitig integriert. Gibt es für Pocket-PC, Desktop Windows, Linux und MacOS. Mit dem Zusatzprogramm "SkypeOut" können auch konventionelle Telefonnummern angewählt werden; wobei es allerdings - wenngleich relativ niedrige - Verbindungskosten gibt.
Spb Pocket Plus ist ein Taskumschalter, bietet Zusatzfunktionen, die abgehen. So beispielsweise mehrere Fenster und Vollbilddarstellung bei Pocket Internet Explorer, Einstellbarkeit für Termin-Alarme auf Wiederholung, ansteigende Lautstärke und unterschiedliche Lautstärke zu sonstigen Tönen etc. Sehr einfach, sehr gut durchdacht.
Storage Tools ist ein Hilfsprogramm zum Reparieren und Formatieren von Flash-Speicherkarten. Formatieren in verschiedenen Formaten und einstellbarer Cluster-Größe, Defragmentieren sowie Testen und Korrigieren von Fehlern in der Dateistruktur. Low-Level-Formatieren ist damit allerdings nicht möglich. Wichtig ist es, die passende Version zum Betriebssystem zu wählen, da es für diese Anwendung bedeutende Unterschiede beispielsweis zwischen WinCE 3.0 und 4.x gibt (Windows for Pocket-PC 2002 resp. Windows Mobile 2003). Bei Pocket-PCs gibt es standardmäßig derartige Hilfsprogramme nicht.
Sunnysoft Backup Manager ist ein Backup-Programm für Pocket-PCs. Es gibt eine feine Auswahl der zu sichernden internen Datenbanken, Ordner und Systemdateien. Die Sicherung kann entweder auf einer Speicherkarte oder am Desktop-PC erfolgen. Wahlweise können selbst-extrahierende Backups erstellt werden, zu deren Wiederherstellung also das Programm nicht erforderlich ist. Zudem ist automatisiertes Backup möglich nach Zeit oder Akku-Ladezustand, damit durch erschöpften Akku keine Daten verloren gehen. [!> Die kommerzielle Version - bei der auch Texte angegeben und bis zu fünf Counter angelegt werden konnten, ist inzwischen nicht mehr verfügbar.
TCPMP The Core Pocket Media Player ist ein universeller Mediaplayer. Unterstützt werden die meisten der gängigen Audio- und Videoformate. So beispielsweise: Containerformate AVI, Matroska, MP4, Ogg Media, ASF sowie die Codecs mp3, Ogg Vorbis, Musepack, wma (nur unter Windows Mobile), AC3, AMR, Adpcm, uLaw, DivX, XviD, MPEG4-SP, MPEG1, M-JPEG, wmv (nur unter Windows Mobile). Verfügbar für PalmOS und Windows Mobile.
[!> Die letzte Version des TCPMP (kostenlos als GNU-Projekt) 0.72 hatte im "praktiker"-Test ohne jegliche Probleme funktioniert, wenngleich diese - wie auch die Vorversionen - als "Testversion" bezeichnet wird. Der Grund für diese Bezeichnung dürfte vielmehr darin liegen, dass das Projekt seit Ende 2006 kommerziell verwertet wird. Von der selben Person/Firma, die zuvor so freundlich war und dem Projekt TCPMP einen Serverplatz zur Verfügung gestellt hatte, der ab diesem Zeitpunkt nicht mehr erreichbar war. Die GNU-Lizenz erlaubt ausdrücklich das parasitäre Nutzen fremder Leistung. - Über den nachfolgenden Link ist die letzte Version von TCPMP erreichbar.
TextMaker 2008 ist die einzige Pocket-PC-Textverarbeitung mit Desktop-Komfort und einem Funktionsumfang, der schon verblüffend nahe an die PC-Versionen von Microsoft Word heranreicht; darunter auch ein echter Formular-Editor. Schreibt und liest alle Microsoft-Word-Dateien von MS Word 6.0 bis MS Word 2003. Öffnet und speichert zudem Dokumente in RTF, HTML, Pocket Word, ASCII und Unicode. Vollständig werden damit auch Dokumente in den Formaten OpenOffice.org und OpenDocument unterstützt. Auch PDF-Dokumente - inkl. Formulare - lassen sich damit aus Textdokumenten erstellen. - Ziemlich teuer und daher eher für Profi-Vielschreiber interessant, für diese aber preiswert im Wortsinn.
TomTom Navigator 6 - Software & Maps of Western Europe on DVD ist das HighEnd-Navigations-Programm schlechthin. Das Kartenpaket ist sowohl auf Speicherkarte als auch auf CD-ROM erhältlich. Es enthält Detailkarten aus Westeuropa und eine Karte mit Hauptverbindungen. Diese enthält auch weitere Länder wie beispielsweise Polen. Geboten wird Stand der Technik mit sehr guter 3D-artiger Darstellung und eine GPS-Schnittstelle sowohl via Kabel als auch Bluetooth (je nach Möglichkeiten des Handhelds). Gesprochene Ansage ist freilich integriert; auch in Deutsch. Es gibt auch eine Variante auf Speicherkarte mit Straßennetz Europa und Detailkarte einer Region.
\\Plugins. [!> Derzeit gibt es VadeMecum nur in einer Vorversion und es scheint seit 2006 keine Weiterentwicklung mehr zu geben. Diese Vorversion funktioniert zwar gut, besondere Vorsicht ist allerdings geboten.
VisualCE ist ein extrem leistungsstarkes Datenbanksystem. Besondere Stärke ist die simpel lösbare Datenerfassung unterwegs. Es können Bilder und Handschrift-Felder integriert werden. Als Eingabe sind möglich GPS-NMEA-Geräte, Strichcode-Leser, Serielle Schnittstelle allgemein und Ausgabe auch über Serielle Schnittstelle. Ein wirkliches Profi-Programm und daher auch nicht gerade billig. Unter der Bezeichnung "mySyware" gibt es kostenlos einige fertige Anwendungen für Patientenverwaltung, CD-Archiv etc.
Vito SoundExplorer ist ein Audio-Recorder. Möglich sind - nach Maßgabe des verfügbaren Speicherplatzes - Aufnahmen von beliebiger Länge in den Formaten mp3 oder wav (verlustfrei, GSM oder ADPCM). Besonderheit ist Insert-Schnitt, also das Überspielen von Teilen vorhandener Aufnahmen (Audio-Dateien) mit einer neuen Aufnahme. Sehr schön gelöst ist die manuelle Aussteuerung mit klarer, großer Aussteuerungsanzeige. Nachträgliches Konvertieren von Aufnahmen in wav-Format nach mp3 ist möglich.
[!> Nur für Windows Mobile 2003.
You2 MCards / PCards sind zwei begeisternd effektiv funktionierende Vokabeltrainer; einsetzbar zum Lernen beliebiger Wissensgebiete. Mit fertigen Datenbanken - jeweils in Versionen für beide Programme - können u.a. Französisch, Latein, Schwedisch, Spanisch und - besonders umfangreich mit verschiedenen Schwerpunkten - Englisch trainiert werden. Zudem gibt es ein paar Wissensgebiete wie beispielsweise IT-Wissen, Datenfunk etc. Die Grundpakete mit einigen kleinen Datenbanken - darunter auch "Österreichisch" - sind kostenlos. Eigene Datenbanken können mit dem Programm "PrismaCards" unter Desktop-Windows erstellt werden. Für die Selbst-Prüfung kann aus verschiedenen Lern-Methoden - auch mit Zeitmessung - gewählt werden. Die Unterschiede: Bei "MCard" werden schlechter gelernte Inhalte häufiger abgefragt und bereits gelernte werden noch gelegentlich abgefragt. Bei "PCard" wird in gleichmäßiger Häufigkeit alles abgefragt, bis es gelernt ist; danach aber dann nicht mehr. Mit welcher Variante man leichter lernt, ist individuell verschieden. Mit "MCards" können auch am Handheld Änderungen vorgenommen werden, mit "PCards" nicht. - Intelligent durchdachte Umsetzung des bewähren Lernens mit Karteikarten.
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