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Windows-CE - besser bekannt unter seiner (noch) aktuellen Bezeichnung "Windows Mobile" - ist ein Betriebssystem für verschiedene Spielarten mobiler Computer. Die älteste - heute kaum mehr weiterentwickelte - ist "Handheld-PC", der wie ein stark verkleinerter Notebook-PC aussieht. Die heute wichtigste Gruppe ist der "Pocket-PC" mit Bedienung über den Bildschirm - wobei es einzelne Modelle mit zusätzlicher Mini-Tastatur gibt - bevorzugt heute mit integriertem Mobiltelefon-Teil. Standard bei Windows Mobile war sehr früh schon die Verwendbarkeit von Multimedia-Anwendungen, Internet-Tauglichkeit und Kompatibilität zu MS-Office-Anwendungen. - Hier werden kurz gefasst einige Ezzes allgemein zum Umgang mit "Windows Mobile" und Software-Empfehlungen gegeben als Auszug aus den Ergebnissen der Testarbeit der "praktiker"-Redaktion. In der Hauptsache für die Gerätetypen Pocket-PC und Handheld-PC.
[!] Die hier vorgestellten Anwendungen arbeiten mit Windows Mobile bis inklusive Windows Mobile 6.x. Der Nachfolger ist "Windows Phone 7" - die Bezeichnungen "Windows Mobile" und "Windows Smartphone" gibt es für neue Geräte nicht mehr. Geräte mit "Windows Phone 7" sind mit den Anwendungen für Windows Mobile nicht verwendbar. Die eigentliche Fortsetzung von Windows Mobile dürfte das im Jänner 2011 angekündigte "Windows Embedded Handheld OS" sein, das allerdings stärker auf professionelle Anwendungen ausgerichtet sein dürfte. "praktiker" testet freilich auch Geräte mit Windows Phone 7 und die neu dazu verfügbaren Anwendungen.
<=> Komplett neu: Windows Phone 7 - neuer Name, alles anders
[!] Vor dem Installieren eines Programms wird es dringend empfohlen die Daten des Rechners zu sichern. Die Verwendung hier zugänglich gemachter Programme und Verfahren erfolgt auf eigene Gefahr.
Windows Mobile (Windows-CE) ist leistungsstark, hat aber in seinen verschiedenen Spielarten für verschiedene Rechner-Typen einige überraschende Funktionen. Auf einige wenige davon wird hier hingewiesen. Möglicherweise sind nicht alle auf alle Varianten von Windows Mobile (Windows-CE) zutreffend. Testen Sie das also selbst bei Ihrem Gerät aus.
Bei Terminen in Pocket Outlook werden die Termine entsprechend der eingestellten Zeitzone nachgeführt. Wird also die Zeitzone unter den Einstellungen zur internen Uhr verstellt, so verstellen sich damit alle Termine im Terminkalender. Ebenso wird ein via IrDA, per Bluetooth oder per E-Mail von einem anderen Rechner übertragener Termin mit anderer Uhrzeit erscheinen, wenn der andere Rechner auf eine andere Zeitzone eingestellt ist als der eigene. Das selbe passiert auch beim Synchronisieren mit einem Desktop-Rechner, wenn bei diesem eine andere Zeitzone eingestellt ist als beim Handheld.
Beispiel: Sie sind in Wien - also Zeitzone +1 - und wollen demnächst nach Abu Dhabi - Zeitzone +4 - reisen. Sie bekommen als Abflugtermin für den Rückflug von Abu Dhabi die Zeitangabe 7:15. Diesen Termin tragen Sie also vor Ihrer Abreise in Wien ein. Nun kommen Sie nach Abu Dhabi und stellen die Zeitzone um. Ihr Abflugtermin verschiebt sich dadurch auf 10:15 Uhr. Es gibt bereits Legionen von Leuten, die das Resultat von dieser "Sonderfunktion" erleben durften.
Verstellen Sie daher besser nie die Zeitzone, sondern immer nur die Uhrzeit, wenn Sie die Zeitzone wechseln. Ansonsten müssten Sie die Zeit umrechnen, wenn Sie beispielsweise in Österreich einen Termin eingeben, den Sie demnächst in Moskau haben werden.
Und wenn Sie einen Termin von jemand anderen übertragen bekommen, dann fragen Sie diesen ob die bei Ihnen erscheinende Uhrzeit korrekt ist. Wenn dessen Rechner auf eine andere Zeitzone als Ihrer eingestellt ist, dann wird nämlich der Termin ebenfalls automatisch verschoben.
Lediglich als individuell pro Termin wählbare Sonderfunktion für absolute Termine wie Chats, Telefonate oder Videokonferenzen - also das genaue Gegenteil - wäre diese Funktion verständlich. Nur dann sollte sich die Uhrzeit mit der Zeitzone verschieben. Viele Terminkalender arbeiten übrigens nach dieser Logik.
Die Alarme-Datenbank unter Windows Mobile (Windows-CE) ist nicht verlässlich. Das heißt, ein eingetragener Alarm wird nicht verlässlich ausgelöst. Dies liegt primär an schlampig geschriebenen Programmen von Fremdanbietern. Das Betriebssystem sollte diese eigentlich erkennen und korrigieren oder Fehleinträge nicht zulassen. Eine kleine Hilfe für die schlimmsten Fehler bietet das Hilfsprogramm "FixAlarm".
Unter bestimmten Umständen wird das Dateidatum einer Datei auf den Zeitpunkt gesetzt, zu dem es auf den Speicher übertragen wurde. Also nicht der Zeitpunkt der letzten Änderung der Datei. Das kann beispielsweise nach Wiederherstellen von Dateien aus einem Backup passieren. Durch das falsche - sehr junge - Datum werden dann beispielsweise in Wirklichkeit jüngere Versionen einer Datei von den älteren überschrieben beim Synchronisieren mit dem Desktop-Rechner.
Erstellen Sie - besonders nach Wiederherstellen aus einem Backup - sicherheitshalber jeweils eine Sicherheitskopie auf Ihrem Handheld und auf ihrem Desktop-Rechner von jenem Ordner, der synchronisiert werden soll, bevor Sie die beiden Rechner verbinden.
Als Besonderheit gegenüber Desktop-Windows sind unter Windows-CE (vulgo: Windows Mobile) Dateinamen möglich mit Leerzeichen als erstes Zeichen. Da solche Dateien unter Desktop-Windows nicht verwendbar sind, sollte diese Möglichkeit nicht genutzt werden.
Gewöhnlich werden Leerzeichen am Anfang eines Dateinamens dazu verwendet, um eine Datei oder einen Ordner für die Betrachtung im Dateimanager nach oben zu reihen. Da ein Leerzeichen hinsichtlich seines ASCII-Werts vor allen anderen Zeichen steht, wird die Datei mit Leerzeichen am Anfang bei alphabetischer Liste nach oben gereiht. Verwenden Sie mit dem selben Ergebnis ein anderes Zeichen. Beispielsweise ein Unterlinie-Zeichen: "_".
Wenn am Desktop-Windows-Rechner auf einer Speicherkarte eine Datei erstellt wird, die in die 8.3-Konventionen für MS-DOS-Dateinamen passt und diese Speicherkarte dann im Pocket-PC verwendet wird, so erscheint dann der Dateiname komplett in Großbuchstaben.
Also beispielsweise die Datei liesmich.txt, die am Desktop-Rechner so in Kleinbuchstaben erstellt wurde, erscheint am Pocket-PC als LIESMICH.TXT. Wenn die 8.3-Konvention nicht erfüllt wird - also längerer Dateiname oder ein Leerzeichen im Dateinamen -, dann bleibt der Dateiname hinsichtlich Groß-Kleinschreibung so wie unter Desktop-Windows erstellt. Der Dateiname der Datei Lies mich.txt bleibt dann also unverändert.
Windows unterscheidet bei Dateinamen generell nicht zwischen Groß-Kleinschreibung. Für die Funktion unter Windows ist das daher egal. Es ist aber dann bedeutend, wenn beispielsweise eine Datei via FTP auf einen Linux-Webserver hochgeladen wird, der zwischen Groß-Kleinschreibung unterscheidet.
Sofern es auf die Groß-Kleinschreibung bei Dateinamen ankommen sollte, sollten die betreffenden Dateien am Desktop-Rechner in eine ZIP-Datei gepackt werden. Wenn diese ZIP-Datei am Pocket-PC entpackt wird, werden die Dateinamen hinsichtlich Groß-Kleinschreibung so wie sie auf dem Desktop-Rechner benannt wurden hergestellt.
Generell ist das Synchronisieren von Daten zwischen zwei Rechnern - also keine Spezialität von Pocket-PCs - eine so genannte "gut gemeinte" Funktion. Das funktioniert nicht wirklich verlässlich. In der Regel zwar schon, aber unter bestimmten Bedingungen können mühsam erarbeitete Daten mit einem Schlag weg sein.
Besonders gefährliche Situationen sind:
Grundsätzlich sollte Synchronisieren umgangen werden, indem einfach die Daten, die am portablen Rechner erstellt und bearbeitet werden, ausschließlich mit diesem bearbeitet werden. Umgekehrt werden die am Desktop-Rechner erstellten und bearbeiteten Daten ausschließlich auf diesem bearbeitet. Auf das jeweils andere Gerät werden die Daten also nur zum Anschauen überspielt, aber dort nicht bearbeitet. Statt zu synchronisieren werden häufige Backups erstellt. - Synchronisieren ist ein großartiges Konzept, aber der Preis einer - wenngleich seltenen - Fehlfunktion ist bei ernsthafter Anwendung zu hoch.
Manche Programme eruieren, um welches Gerät es sich handelt. Beispielsweise Backup-Programme, die solcherart verhindern wollen, dass ein Backup irrtümlich auf einen falschen Rechner zurückgespielt wird. Weil nicht zum Rechner passende Konfigurationen zu Fehlfunktionen führen könnten. Besonderheit dabei ist, dass der Rechner nicht als der selbe erkannt werden könnte, wenn auch nur Kleinigkeiten am Rechner verändert wurden. Beispielsweise, wenn keine Backup-Batterie eingelegt oder diese entladen ist. Oder auch, wenn die Ländereinstellung nicht mit dem Backup übereinstimmt.
Wenn Sie auf einem komplett zurückgesetzten Gerät ein Backup zurückspielen wollen, stellen Sie daher sicher, dass alle Akkus und Batterien aufgeladen sind und nehmen Sie die allerwesentlichsten Einstellungen so vor, wie sie zum Zeitpunkt des Backups aktuell waren:
Solcherart sollte der Rechner korrekt wiedererkannt werden. Alle weiteren Daten werden sowieso durch das Backup wieder hergestellt.
Windows-Mobile-Geräte verwenden zum Synchronisieren der Daten mit dem PC - und zum Installieren von Anwendungen vom PC aus - die PC-Kompagnon-Software "Microsoft ActiveSync" - und seit Windows Vista alternativ auch "Windows Mobile Gerätecenter". Die wichtigste Anwendung auf dem PC ist "MS Outlook" zum Synchronisieren von Terminen, Aufgaben, Kontakten und evtl. auch E-Mails. Auch zu einigen weiteren separat erhältlichen Anwendungen gibt eine Schnittstelle zum Synchronisieren von Daten mit dem PC.
MS Outlook gilt überhaupt als das wichtigste Programm, wenn es darum geht Datenbanken für Kontakte (Adressdaten), Terminkalender und Aufgaben (Todo-Liste) mit anderen Systemen zu synchronisieren oder auf diese zu übertragen. Das betrifft also nicht nur Geräte, die unter Windows Mobile laufen sondern auch andere PDA sowie Handys und Smartphones.
Oft wird MS Outlook dabei nur als Zwischenstufe verwendet. MS Outlook bietet zahlreiche Importfilter, sodass praktisch aus jeder Anwendung, die Datenbanken verarbeitet die Daten so exportiert werden können, sodass sie von MS Outlook importiert werden können. Wenn man also seine Kundendaten oder die Adressen vom Kegelclub in einem speziellen Programm verwaltet, dann können von diesem die Daten einfach exportiert, von MS Outlook importiert und dann mit dem PDA oder Smartphone synchronisiert - also auf dieses zur Nutzung überspielt - werden.
Wesentlich bei den Versionen von ActiveSync ab Version 4.0 ist, dass die aktuellste Version, die auch noch mit MS Outlook 2000 zusammenarbeitet, die Version ActiveSync 4.2 ist. ActiveSync 4.2 arbeitet auch mit den Outlook 2000 nachfolgenden Outlook-Versionen bis zur - zum Erscheinen von ActiveSync 4.2 aktuellen - Version Outlook 2003 zusammen.
Die Version MS Outlook 2000 bietet diese Möglichkeit naturgemäß auch noch mit älteren Systemen resp. Anwendungen. Vielfach wird MS Outlook nur zu dem Zweck verwendet, diese Daten komfortabel mit Handys, Smartphones oder PDAs austauschen zu können.
Wenn Sie also die Daten für einen anderen Zweck mit Outlook 2000 synchronisieren müssen, sollte MS ActiveSync 4.2 verwendet werden. Ab MS ActiveSync 4.5 werden nur die neueren MS-Outlook-Versionen - MS Outlook XP, MS Outlook 2003 etc. - unterstützt.
Ab Geräten der Version Windows Mobile 5 ist es nicht mehr möglich, mit Hilfe der PC-Kompagnon-Software "ActiveSync" ein komplettes Backup zu erstellen, mittels dem eine vollständige Herstellbarkeit des Systemzustands möglich ist (und das hervorragend gut funktioniert). Das funktioniert nur mit Pocket-PCs bis Version 2003SE.
Microsoft ActiveSync 4.2 arbeitet nicht mit Windows Mobile 6.x zusammen. Dafür ist ActiveSync 4.5 erforderlich.
Zur Synchronisierung für Geräte seit Windows-CE 2.0 funktionieren folgende Kombinationen von Pocket-PC, Desktop-Betriebssystem und Microsoft Outlook:
oder
oder
oder
Microsoft ActiveSync in Versionen vor 4.2 dürften nicht mehr direkt von Microsoft zum Download angeboten werden. Über Suchmaschinen sind andere Download-Quellen auffindbar. Microsoft Outlook ist nicht kostenlos, ist aber bei manchen Pocket-PCs kostenlos dabei.
[!> Microsoft Outlook 2002 und Outlook XP dürften ident sein. Jedenfalls sind evtl. Unterschiede im Zusammenhang mit der Synchronisierung mit anderen Geräten irrelevant. In den Auflistungen oben sind daher jeweils beide Bezeichnungen genannt.
rapimgr.exe lastet mitunter das System komplett ausJedenfalls bei ActiveSync 4.2 und 4.5 kann es passieren, dass das gemeinsam mit ActiveSync gestartete Programm rapimgr.exe den PC stark oder überhaupt so komplett auslastet, sodass andere Arbeiten kaum mehr möglich sind. Falls Sie also nach dem Installieren von ActiveSync 4.2 oder 4.5 eine extreme Systemlast bemerken, rufen Sie den Windows Taskmanager auf (gleichzeitig Tasten STRG+ALT+ENTF drücken), dort sind die laufenden Programm-Prozesse aufgelistet und auch deren aktuelle Systembelastung. Schauen Sie dort nach rapimgr.exe. Wenn Sie gerade keinen Pocket-PC angeschlossen haben, müsste es unter "CPU-Auslastung" eine Anzeige von Null oder 1-2% geben. Wenn diese deutlich höher ist - beispielsweise 80% oder noch mehr, dann können Sie - sofern Sie ActiveSync gerade nicht brauchen - den Prozess rapimgr.exe über den Taskmanager einfach beenden. Lediglich ActiveSync wird dann nicht mehr korrekt arbeiten können.
rapimgr.exe dürfte nur von ActiveSync benötigt werden. Es dient der Verbindung zwischen Pocket-PC und PC. Da es mit ActiveSync - und gleich bei mehreren Versionen und daher nicht als Fehler - mitinstalliert wird, ist davon auszuehen, dass das ein harmloses Programm ist. Microsoft wird ja bekanntlich besonders beäugt, da wäre also längst die Protest-Hölle los. Wenn Sie ActiveSync nur gelegentlich verwenden, dann ist es sicherlich die beste Lösung, ActiveSync nicht automatisch beim Systemstart zu starten. Beispielsweise mit dem Programm "Piriform CCleaner" (siehe www.piriform.com gibt es die Möglichkeit, beim Systemstart mitstartende Programme vorübergehend zu deaktivieren.
Eine Lösung dafür, rapimgr.exe die Aktivitäten zu unterbinden können wir leider nicht anbieten. Es ist uns auch nicht bekannt, was die besondere Aktivität auslöst. Mitunter läuft es völlig unauffällig wochenlang und plötzlich wird es sehr aktiv. Wenn Sie keine besondere Systemlast bemerken, dann kümmern Sie sich also einfach nicht darum und falls es auftritt, dann beenden Sie einfach ActiveSync oder nur rapimgr.exe über den Taskmanager. Falls es nach dem nächsten Systemstart wieder stört, dann können Sie ActiveSync aus der Autostart-Routine - wie oben beschrieben - herausnehmen. Und ActiveSync nur dann starten, wenn es gebraucht wird.
Bemerkenswerte Änderungen seit Windows Mobile 2005 - später umbenannt in Windows Mobile 5 - (WinCE 5.1) gegenüber der ebenfalls sehr stabilen Vorversion 2003SE hinsichtlich der Logik und Handhabung sind, dass Anwendungen und Einstellungen seither in Flash-Speicher - und damit auch ohne Datenverlust wenn die Akkus leer sind - gespeichert werden sowie bei den Office-Formaten wie MS-Word und MS-Excel ein Funktionsumfang, der praktisch jenem der Desktop-Versionen entspricht. Damit ist das abwechselnde Verwenden von Dokumenten zwischen Handheld und Desktop nicht mehr so heikel wie zuvor. Ab Windows Mobile 5 gibt es daher auch nicht mehr die speziellen Pocket-Versionen der Office-Dokumentformate sondern die selben wie sonst auch unter MS-Office-Anwendungen üblich.
Bei Windows Mobile 6.5 wurde die Bedienlogik teilweise neu überarbeitet. Die Ordnerstruktur wurde gegenüber Windows Mobile 5.0 resp. 6.0/6.1 - also die innere Ordnung - weitestgehend beibehalten aber beispielsweise die Schaltflächen für Start, Schließen und OK in der Leiste oben wurden nach unten verschoben. Auch sonst sind einige Funktionen anders zugänglich, aber die Benennung der Funktionen ist in der Hauptsache gleich geblieben.
Beispielsweise bei Aufruf von "Start" erscheint nun nicht mehr ein Drop-Down-Menü sondern Icons über den ganzen Bildschirm. Außerdem ist nun die Bedienleiste unten etwas höher geworden, wodurch evtl. vorhandene, darüberliegende weitere Bedienleisten von Anwendungen teilweise abgedeckt werden könnten. Die Bedienbarkeit von Programmen, die nicht für Winodws Mobile 6.5 adaptiert sind ist aber in der Regel gegeben. Die Bedienung ist dadurch evtl. etwas umständlicher und es sieht evtl. unordentlich aus.
Windows Mobile 6.5 enthält bereits einige Konzept-Details von Windows Phone 7, ist aber für den Pocket-PC-User recht gewöhnungsbedürftig. Es wirkt hinsichtlich der Bedienung etwas halbfertig, funktioniert aber reibungslos. Wenn ein Pocket-PC von Windows Mobile 6.0 oder 6.1 auf Version 6.5 upgedated werden soll ist es also empfehlenswert, sich das vor der Installation des Updates etwas genauer anzuschauen.
Zur Anschaffung gebrauchter Geräte empfiehlt "praktiker" Handheld-PCs vor HPC2000 (WinCE 3.0) und Pocket-PC 2000 (WinCE 3.0) eher nicht in die engere Wahl zu ziehen, wenn Sie nicht genau wissen, was Sie da kaufen und Sie mit dem Gebotenen auskommen werden. Bei alten Pocket-PCs sollte eher Pocket-PC ab 2003SE bevorzugt werden.
Geräte ab Windows Mobile 5 haben allerdings den gravierenden Vorteil, dass der interne Massenspeicher als Flash-Speicher ausgeführt ist und daher nicht flüchtig bei Ausfall der Stromversorgung. Windows-CE-Geräte bis inklusive Windows Mobile 2003SE arbeiten mit RAM-Chips. Früher waren Flash-Speicher ziemlich langsam, weshalb mit RAM-Chips schnelleres Arbeiten möglich war. Dieses Problem gibt es heute nicht mehr so stark, weshalb die Vorteile der Flash-Speicher - welche den Speicherinhalt stromlos "halten" - freilich überwiegen.
Pocket-PCs sind allerdings heute schon so günstig, dass sich die Suche nach einem gebrauchten Gerät kaum mehr lohnen dürfte. Vor allem für den "Preis" der dann nicht ganz aktuellen Technik. Von manchen Mobilnetzbetreibern gibt es Pocket-PCs mit integriertem GSM-Teil - und zumeist auch GPS-Navigation - in Verbindung mit einem Telefonvertrag kostenlos oder zumindest extrem verbilligt.
Handheld-PCs - also jene, die wie miniaturisierte Notebook-PCs ausschauen - werden längst nicht mehr hergestellt, es gibt also nur noch gebrauchte Geräte, die dann allerdings sehr billig sind. Ein Kauf ist allerdings allein wegen der wohl mittlerweile kaputten Akkus bei den schon alten Geräten wenig wirtschaftlich.
Handheld-PCs sind inzwischen durch teilweise sogar noch kleinere Rechner, die für Desktop-Windows oder Linux geeignet sind weitestgehend obsolet geworden. Und wenn es ein bisschen größer sein darf, dann sind die Netbook-PCs - die ebenfalls mit Desktop-Windows oder Linux arbeiten - eine für die meisten Anforderungen unterwegs - zudem sehr billige - Alternative. So sehr klein und leicht sind Handheld-PCs leider nicht gewesen.
Vor Version Windows-CE 3.0 war das heute so genannte "Windows Mobile" - im Gegensatz zu den späteren Versionen bis Version Windows Mobile 6.5 (Windows-CE 5.2) - nicht empfehlenswert bis unzumutbar. Aus diesem Grund hatte "praktiker" seinerzeit erst mit der Berichterstattung und Veröffentlichung von Gerätetests ab Windows-CE 3.0 begonnen und davor wiederholt von einem Kauf abgeraten.
Ganz grob kann man sagen: Stabil arbeiten alle Geräte ab Windows-CE 3.0, die Geräte ab Windows Mobile 2003SE beinhalten aber auch bereits alle heute wichtigen Technologien wie Bluetooth und evtl. WLAN, GPS, Handyfunktion inkl. GPRS/HSDPA etc. und bieten eine bessere Rechenleistung.
Alle Versionen seit Windows Mobile 2003SE sind empfehlenswert, die Kinderkrankheiten sind also längst überstanden. Das trifft also auch auf die diesem nachfolgenden Versionen Windows Mobile 2005 / Windows Mobile 5 sowie Windows Mobile 6.x zu.
Das ebenfalls sehr stabile Windows Mobile 6.5 ist die letzte Windows-Mobile-Version. Windows Mobile findet in "Windows Embedded Handheld OS" seine direkte Fortsetzung, wofür die Geräte allerdings explizit auf professionelle Anwender ausgerichtet sein dürften. Für die auch nichtprofessionellen Anwender folgt das hinsichtlich der Handhabung völlig anders konzipierte Windows Phone 7 - siehe nachfolgendes Kapitel.
Im Frühling 2010 wurde mit "Windows Phone 7" (= Windows CE 6) die Nachfolge-Version von Windows Mobile 6.5 (= Windows CE 5.02) vorgestellt. Geräte damit sind bereits erhältlich. Dabei ist alles anders, aber - eine gute Nachricht - eine Fortsetzung des bisherigen Windows Mobile gibt es mit "Windows Embedded Handheld OS", das allerdings stärker auf den beruflichen Einsatz zielen dürfte (siehe Nachtrag am Ende dieses Kapitels).
Windows Phone 7 hat eine andere Ausrichtung als Windows Mobile: Vereinfachte Bedienung, weniger Eingriffsmöglichkeiten und daher auch weniger "Chancen" auf Fehlbedienung. Diese für den Versierten eigentlich inakzeptable Bevormundung ist für die Breite Masse durchaus das kleinere Übel, wie der Erfolg von Apple zeigt: Anders kommen die meisten mit den hochkomplexen Technologien - mit denen sie sich entweder nicht befassen wollen oder können - nicht zurecht.
Hier die wesentlichen Unterschiede von Windows Phone 7 zu Windows Mobile:
"praktiker" testet Geräte mit "Windows Phone 7" und die dazu verfügbaren Anwendungen.
Nachtrag im Juni 2010: Microsoft-CEO Steve Ballmer kündigt an, dass etwa um den Jahreswechsel 2010/2011 ein "Windows Embedded Handheld" kommen soll, das auf Windows Mobile 6.5 basieren resp. eine Fortsetzung des Konzepts wie zuletzt mit Windows Mobile 6.5 sein soll. Diese Gerätelinie soll dann parallel zu Windows Phone existieren. Der bislang wichtigste Hersteller von Windows-Mobile-Geräten Hewlett Packard, hatte sich bereits von Windows Mobile zurückgezogen.
Nachtrag am 10.01.2011: Microsoft hat heute "Windows Embedded Handheld 6.5" vorgestellt, womit die Kompatibilität zu Windows Mobile weiterhin gegeben sein soll. Vorerst wurden dem Blackberry-Typ des Pocket-PC verwandte Geräte von Motorola und Intermec angekündigt. Vorerst sieht es danach aus, dass "Windows Embedded Handheld OS" stärker auf berufliche Anwender ausgerichtet ist. Wann Geräte mit "Windows Embedded Handheld 6.5" verfügbar sind wurde bei dieser Gelegenheit noch nicht bekanntgegeben. - Weiters wurde mit einem in Kürze verfügbaren Update zu Windows Phone 7 die vorerst fehlende Funktion "Zwischenablage" hinzugefügt.
Überlegungen generell zur Konzeption eines "Taschen-Computers" finden Sie bitte hier unter Keine Empfehlung für PDAs, Smartphones mit Daten-Abhängigkeit von fremden Internet-Serverdiensten = Cloud Computing im Zusammenhang mit der Auswahl-Empfehlung für einen Nachfolger resp. als ergänzendes Gerät des seinerzeit ersten wirklichen Taschen-PC HP 200LX. Der HP 200LX ist heute schon historisch, aber das Interesse am weitestgehend vollwertigen Computers in der Tasche für autarkes Arbeiten bleibt für den anspruchsvollen Anwender freilich aktuell.
Die meisten heute erhältlichen Smartphones - den PDA ohne Telefonteil gibt es praktisch nicht mehr (ist auch heute nicht so sinnvoll) - zielen auf die erheblich größere - und daher für die Hersteller weitaus interessantere - Zielgruppe der technisch unbedarften User.
Aufgenommene in die "ITM praktiker Bestenliste" sind hier speziell gekennzeichnet. Für die Aufnahme von Software-Produkten in die Bestenliste genügt nicht allein eine besondere Eignung und Funktionstüchtigkeit. In die "ITM praktiker Bestenliste" werden nur Software-Produkte aufgenommen, die besonders überragend sind und die einen - gemäß unseren Erfahrungen - sinnvollen Umgang mit dem Handheld unterstützen. Diesen sehen wir darin, die eigenen - beruflichen oder privaten - Aufgaben besser zu organisieren und zu rationalisieren, Kreativität zu unterstützen und /oder die Funktionen konventioneller Geräte der Unterhaltungselektronik zu erfüllen. Andere Programme werden zwar empfohlen, dienen aber lediglich einem besonderen Zweck wie beispielsweise Reader für die verschiedenen Dokument-Formate, die oft von den Urhebern der Dokumentformate bereitgestellt werden und daher keine besonders herausragende Besonderheit darstellen. Schließlich sucht man eine E-Book-Reader-Software nicht aus, sondern nimmt jene die zu dem E-Book passt, das man lesen will. - Weitere Auszeichnungen für Produkte aus anderen Bereichen finden Sie bitte hier bei praktiker.at unter:
Zu Pocket-PC / Handheld-PC gibt es bereits ein gewaltiges Angebot an inzwischen auch schon sehr gut ausgereifter Software. In diesem Zusammenhang wesentlich ist, dass durch den gegenüber dem Handheld-PC - die Ausführung mit Tastatur - stark dominierenden Pocket-PC zunehmend seltener neue Programme für Handheld-PC erscheinen. Mittlerweile ist auch der Pocket-PC mit Windows Mobile weitestgehend durch das - allerdings ganz anders funktionierende - Windows Phone abgelöst worden. Windows Mobile dürfte nur für berufliche Anwender fortgesetzt werden, weshalb nun auch für Windows Mobile die Weiterentwicklungen stark zurückgegangen sind. Wenn man aber das findet, was man braucht, dann ist das egal, weil die Zeit der Ausbesserungen von Bugs - typisch bekanntlich für die ersten Versionen einer neuen Anwendung - ist in den allermeisten Fällen bereits vorbei. Die hier aufgelisteten und empfohlenen Anwendungen sind alle gut ausgereift und arbeiten reibungslos; sofern das in der Beschreibung hier nicht anderes angegeben ist.
Von einigen Programmen gibt es für Handheld-PC nur ältere Versionen, nur wenige Anwendungen arbeiten auf allen Windows Mobile-Varianten. - Besonders ans Herz gelegt sei es dem Praktiker, nachfolgend angeführte - von "praktiker" getestete - Anwendungen einzusetzen bzw. auszuprobieren. Sofern bei einem Programm keine Web-Adresse angegeben sein oder diese - evtl. vorübergehend - nicht funktionieren sollte, finden Sie die meisten Programme auch unter einer der am Ende dieses Kapitels angeführten Adressen. Oder suchen Sie nach dem Produktnamen über eine Suchmaschine.
[!> Nicht alle Programme, die für "Windows for Pocket-PC 2002" gedacht sind, arbeiten auch reibungslos mit der - ebenfalls nicht mehr aktuellen - Version "Windows Mobile 2003". Die jüngere Version "Windows Mobile 2003SE" wird nicht von allen Programmen unterstützt, die unter "Windows Mobile 2003" arbeiten. Vor allem die Darstellung auf VGA-Bildschirmgröße funktioniert nicht mit allen Programmen, die vom Hersteller nicht explizit als dafür geeignet bezeichnet werden. Wenn Sie einen Rechner mit Windows Mobile 5 oder Windows Mobile 6 haben, dann achten Sie auf die Hinweise des Software-Herstellers betreffend die Kompatibilität damit; die Programme für die Vorversion sind auch damit nicht unbedingt kompatibel. Bei der Verwendung von manchen älteren Anwendungen auf Geräten mit quadratischem Bildschirm - Pocket-PC vom Typ "Blackberry" mit Tastatur - ist mitunter ein Teil der Bildschirmanzeige abgeschnitten, sodass diese zwar prinzipiell funktionieren, aber möglicherweise nicht vollständig brauchbar sind, wenn dadurch wichtige Einstellungen nicht zugänglich sind.
[!> Das Aufzeichnen von Telefonaten erfordert die Zustimmung des Gesprächspartners. Aufzeichnungen ohne gegebene Zustimmung sind gesetzlich verboten. Sinnvoll ist es, diese Zustimmung gleich am Anfang des Gesprächs aufzuzeichnen und selbstverständlich bei Ablehnung, die Aufnahme sofort zu beenden.
[!> Adobe Reader wird derzeit nicht (mehr) von Adobe direkt angeboten. Über nachfolgenden Link ist er jedenfalls derzeit (noch) verfügbar.
CEPlaylist verwaltet Playlists für Audio-Dateien in den Formaten mp3, wma und ogg-Vorbis. Es werden ausgelesen die Header-Daten mit Interpret, Titel etc. Die Header-Daten können auch bearbeitet werden. Die Titel können nach verschiedenen Kriterien sortiert werden und es gibt Textsuche durch die verfügbaren Titel-Daten. Playlists von den Desktop-Playern WinAmp, MusicMatch Jukebox oder MediaPlayer können übernommen werden, wobei die Speicherorte der darin referenzierten Titel auf dem Pocket-PC aufgespürt werden. Die Wiedergabe kann über CEPlaylist ausgelöst werden. CEPlaylist beinhaltet keinen Player. - Besonders interessant freilich nur für sehr umfangreiche Musik-Archive am Pocket-PC. \Temp). In den Ordner \Windows\Autostart kopieren. Wird dann bei jedem System-Neustart ausgeführt.
Conduits Pocket Artist ist ein verblüffend leistungsstarkes Programm für Bildbearbeitung und das beste derzeit für Windows Mobile. Möglich ist dabei auch das Arbeiten mit Ebenen, nicht möglich ist das Abspeichern in CMYK. Handikap ist die grundsätzlich - durch die Hardware bedingte - nicht optimale Farbdarstellung am Handheld-PC / Pocket-PC zur Beurteilung der Ergebnisse sowie die gegenüber einer Maus eingeschränkten Möglichkeiten bei Stift-Bedienung. Nach einiger Einübung ist dies aber kein Problem - sogar trotz des kleinen Bildschirms. Jene, die bereits mit Bildbearbeitung am Desktop-Rechner vertraut sind, finden sich mit der Handhabung von Conduit Pocket Artist rasch zurecht.
Copy Text Pro dient dem Speichern von häufig verwendeten Textpassagen oder Sätzen - beispielsweise Name, Adresse, Signatur für E-Mail etc. "Copy Text" wird aufgerufen, die Textstelle angetippt. Automatisch wird "Copy Text" wieder geschlossen und zum vorherigen Programm zurückgekehrt. Die Textpassage ist nun in der Zwischenablage und wird einfach in das Dokument eingefügt. Möglich ist auch das Einstellen einer Verzögerung; wichtig für jene Anwendungen, welche die letzte Cursor-Position nicht merken und daher vor dem Einfügen der Cursor neu positioniert werden muss. Sehr simpel und effizient.
DOF (Depth of Field = Schärfentiefe) berechnet für Fotografen die Schärfentiefe und Hyperfocale Distanz abhängig von Brennweite, Blendenöffnung und max. Unschärfekreis. Für die Berechnung des Schärfentiefebereichs wird die eingestellte Entfernung eingegeben (in Fuß oder Meter). Die einstellbaren Werte bei Unschärfekreis, Brennweite etc. können geändert werden. Faustregel für den Unschärfekreis: 1/1500 der Diagonale des Aufnahmeformats.
Ephemeris berechnet Mondphasen und Sonnenstand mit detaillierten Angaben für den aktuellen oder einen beliebigen Zeitpunkt. Die folgenden Phasen können auch in einer Liste zusammengestellt angezeigt werden. Grafisch lassen sich die Mondphasen für alle Tage eines Monats anzeigen. Bietet einen Hilfskompass mit Sonne oder Mond. Die Standorte-Datenbank - für die Eingabe von Zeitzone und geografischer Position kann auch selbst sehr einfach erweitert werden.
Eval ist ein wissenschaftlicher, extrem leistungsfähiger Taschenrechner mit Logik-Funktionen; interessant daher auch für Digitalelektroniker resp. Programmierer. Interessante, neuartige Eingabemethode. Gerechnet werden kann mit Dezimal-, Hexadezimal-, Oktal- oder Binärwerten, zwischen denen - nebenbei - auch einfach umgerechnet werden kann. Kommt vom Entwickler der ersten Version von Lotus 1-2-3, Jonathan Sachs.
Expose ist ein Hilfsprogramm für Fotografen zur Ermittlung der Belichtungseinstellungen ohne Belichtungsmesser. Die Beschreibungen der jeweiligen Szene sind besonders ausführlich, allerdings in Englisch. Die verwendeten Daten sind auf einige Text-Dateien verteilt. Diese befinden sich im selben Ordner wie das Programm. Diese können - mit besonderer Vorsicht - selbst erweitert oder auch übersetzt werden. Besonders interessant ist dieses Programm speziell für Motive, bei denen Belichtungsmessung nicht möglich oder sinnvoll ist (Feuerwerk, Gewitter-Blitz etc.).
FcdSoft PIM Backup bietet Sichern und Wiederherstellen (Backup/Restore) der Datenbanken der PIM-Anwendungen Termine, Aufgaben, Kontakte, Anrufelog, Kurzwahl-Nummern sowie SMS und E-Mail. "PIM Backup" wird auf dem Pocket-PC ausgeführt. Es ist damit sehr einfach möglich, die Daten nicht nur für den selben Pocket-PC zu sichern, sondern ganze Datenbanken von einem Pocket-PC zu einem anderen zu übertragen. Welche Datenbanken gesichert resp. eingespielt werden, kann einzeln ausgewählt werden. - "PIM Backup" gibt es in Ausführungen für WM 2003SE und WM5/WM6.[!> Bei der letzten Recherche im Jänner 2011 hatte es keine Möglichkeit gegeben, GPSdash zu registrieren. Seit 2006 ist auf der Website keine Weiterentwicklung mehr dokumentiert.
[!> Einige Druck-Funktionen sind bei einigen neueren Windows-Mobile-Rechnern evtl. bereits vorinstalliert.
i-nigma Reader liest und decodiert 2D-Barcodes resp. Mobile Tags ("Mobile Tagging") vom Typ "QR Code" und "Data Matrix". Die Kamera wird einfach auf den 2D-Barcode gerichtet. Sobald dieser detektiert wird und ausgelesen ist, wird der decodierte Inhalt vorerst als Text angezeigt. Je nachdem, welchen Typs der Inhalt ist können damit SMS ausgelöst, Webadressen aufgerufen oder auch Kontaktdaten in die Kontaktedatenbank übernommen werden. Funktioniert völlig problemlos. - i-nigma Reader funktioniert freilich nur mit einem Windows-Mobile-Gerät mit integrierter Kamera; Internet-Verbindung ist nötig für das Herunterladen von i-nigma Reader und sinnvoll, wenn aus 2D-Barcodes ausgelesene Web-Adressen angesteuert werden sollen.
Der nachfolgende Link muss über das Windows-Mobile-Gerät aufgerufen werden. Die Erkennung des Gerätetyps müsste automatisch erfolgen und das Programm wird nach Download installiert.
ListPro ist eine leistungsstarke Checklisten-Datenbank für effiziente Projektplanung und Checklisten aber auch einfache Datensammlungen mit freier Vergabe von Feldern mit einem "Kompagnon" für Windows-PCs. Kann rechnen und mit Kalenderdatum und Zeit umgehen - beispielsweise bei Anlegen eines neuen Eintrags automatisch die aktuelle Zeit eintragen - und kann Termin-Alarme auslösen. Auf der Website des Herstellers gibt es massenhaft sowohl Datensammlungen - von Bibelsprüchen bis zu TV-Serien - und für spezielle Aufgaben gut durchdacht angelegte Datenbanken, was zumindest als Anregung oder Ausgangsbasis sehr wertvoll ist. Die Datensätze können erwartungsgemäß nach beliebigen Kriterien sortiert werden, es können selektiv Daten angezeigt resp. ausgeblendet und es können Icons verwendet werden. Bemerkenswert ist zudem eine Suchfunktion durch alle Listen.
[!> ListPro für Windows Mobile gibt es derzeit nur für Windows Mobile 5, 6, oder 6,5. Für ältere Windows-Mobile- resp. Pocket-PC-Version wird ListPro nicht mehr angeboten.
MathU Pro ist ein begeisternd durchdachter, programmierbarer "Taschenrechner" mit mehr als 100 vorprogrammierten Funktionen. Er beherrscht zudem UPN und dürfte auch für extrem hohe Ansprüche kaum einen Wunsch offen lassen. Bemerkenswert ist ein integrierter Gleichungslöser, bei dem man sich auch in groben Zügen den vorgenommenen Weg zur Lösung (Track) anzeigen lassen kann. In einem Downloadbereich gibt es auch fertige Programme von anderen Anwendern; man kann auch selbst seine Programm-Entwicklungen für MathU Pro bereitstellen. - Vom selben Hersteller gibt es auch Taschenrechner mit anderen Aufgaben-Schwerpunkten.
Metro plant Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit Streckennetzen in den meisten wichtigen Städten der Welt. Die Strecke wird als Text-Liste mit Anmerkungen und voraussichtlicher Fahrzeit ausgegeben. Da keine Grafiken enthalten sind, sind die Datensätze extrem klein. Es sind nicht alle Netze komplett. Voraussetzung für die Nutzung ist, dass man die Namen der Abfahrts- und Zielstationen kennt, weil eben keine Karten enthalten sind.
MortScript ermöglicht das Erstellen von eigenen Scripts zur Automatisierung von Vorgängen am Pocket-PC wie beispielsweise Anwendungen starten und "fernsteuern" sowie grundlegende Operationen wie Dateioperationen, Änderungen in der Registry etc. MortScript ist ein Interpreter für eine proprietäre, klar durchschaubare Scriptsprache. Das kann beispielsweise dazu verwendet werden, Anwendungen mit bestimmten Einstellungen zu starten oder auch, um das Gerät nach einem kompletten Systemreset mit den individuellen Voreinstellungen zu versehen (unnötige Dateien löschen oder Registry-Einträge ändern etc.). Äußerst wertvoll für begeisterte Automatisierer.
nPOPuk (vorher: nPop UK-Fix) für Pocket-PC / Handheld-PC / Windows Smartphone / Desktop Windows ist ein gut durchdacht konzipierter E-Mail-Client, auch in einer Version für Handheld-PC (!) und Desktop-Windows verfügbar. Herausragende Besonderheit ist, dass alle Dateien - Programm, Adressbuch, Konfigurationsdatei und E-Mail-Daten - in einem Ordner zusammengefasst sind und die selbe Konfigurationsdatei für alle möglichen Plattformen verwendet werden kann. Solcherart kann einfach der komplette Ordner vom Desktop-Rechner auf den Pocket-PC oder Handheld-PC kopiert werden v.v. womit alle E-Mails und Einstellungen mit übernommen werden. Die Anzeige der E-Mails erfolgt als Nur-Text, das Betrachten von HTML-Inhalten erfolgt über einen Webbrowser. Sofern - nicht dem Standard gerecht - in einem einlangenden E-Mail kein Nur-Text enthalten ist, wird von nPOPuk die Darstellung auf Nur-Text umgearbeitet. Zusätzlich gibt es eine Variante für SSL-Verschlüsselung, was für manche E-Mail-Dienste nötig ist.
[!> Für Desktop-Windows gibt es zwei Versionen. Eine für Windows ab 98 und eine für Windows ab XP. Wegen der Kompatibilität auch mit Windows 98 - das in manchen Internet-Cafés nach wie vor eingesetzt wird, sollte die Version für Windows 98 ebenfalls in den eigenen nPOPuk-Ordner kopiert werden.
[!> Siehe Meldung unter praktiker.at zu nPOPuk: nPOPuk 2.12: E-Mail für Smartphone, PDA, Windows
Opera Mini ist ein leistungsstarker Web-Browser. Im Vergleich zum Pocket IE auf Pocket-PC können über Tabs ("Tabbed browsing") mehrere Webseiten gleichzeitig geladen sein, es gibt - wie beim Desktop-Pendant von Opera - Schnellwahl für besonders wichtige Lesezeichen, URL-Vervollständigung vereinfacht die Eingabe und es gibt auch ein Suchfeld, wie von "Großen" inzwischen gewohnt. Herausragende Besonderheit ist der Opera-Turbo-Modus, wobei Webseiten über einen Server von Opera geschickt und dort "eingedampft" werden, sodass die übertragene Datenmenge um bis zu 90% reduziert wird, was nicht nur schneller sondern bei einem Datentarif, bei dem das Datenvolumen berechnet wird auch erheblich billiger ist.
PhatNotes ist ein sehr effektives Programm zur Verwaltung von - auch sehr umfangreichen - Text-Notizen. Besonders empfohlen für Ideen, Konzepte oder Besprechungsnotizen. Aus Notizen können auch E-Mails generiert werden. Formatierung von Text ist möglich; je nach Möglichkeiten des Geräts; es können den Notizen auch Icons zugeordnet werden. Dabei ist ein "Kompagnon" für Windows-PCs (gegenseitige Synchronisierung bei Hotsync mit PC). PhatNotes enthält das Programm für Desktop Windows und / oder (entweder beide oder nur eines davon) das Programm für Windows Mobile (nur Pocket-PC / Pocket-PC Phone Edition!). Bemerkenswert für die Effizienz ist die Zuordnung nur einer Kategorie pro Notiz und die Synchronisiermöglichkeit über ein jeweils gleich abgestimmtes Programm am Desktop-Rechner. Solcherart können beispielsweise auch Textclips als Notizen zwischen den Rechnern einfach und sicher bewegt werden. Extrem effizient und perfekt durchdacht.
Pocket Informant ist ein Add-on für Pocket Outlook mit Verknüpfungsmöglichkeit zwischen Datensätzen und Dateien. Bemerkenswert dabei sind tief gehende individuelle Konfigurierbarkeit (Farben, Darstellung, teilweise auch Bedienlogik), "Alarm Notes" für Notizen mit Schnelleinstellung von Alarm-Zeitpunkt, Journal für Aktivitäten und Suchfunktion durch alle Datenbanken von Kalender, Aufgaben, Kontakte und Journal.
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Pocket Informant für Windows Mobile - also bis Version 6.x - ist seit Anfang 2011 Freeware, wird nicht mehr weiterentwickelt und der Support wurde eingestellt, ist aber bereits ausgereift.
Siehe Meldung unter praktiker.at: WebIS Pocket Informant für Windows Mobile: gratis
Pocket Mindmap erstellt Mindmaps - also baumartig verzweigte Strukturen für die übersichtliche Darstellung von Informationen. Es können auch Punkte miteinander verknüpft werden und Icons zugeordnet werden, die eine verbesserte Übersicht ermöglichen. Einem Punkt kann auch ein Notizzettel angefügt werden für am Bildschirm gezeichnete Skizzen oder Handschrift. Pocket Mindmap ist kompatibel zur Desktop-Anwendung Mindjet MindManager. Sowohl für Pocket-PC als auch Handheld-PC 2000 verfügbar.
Pocket Notepad entspricht im Prinzip dem "Notepad" unter Windows bzw. "SimpleText" unter MacOS. Also ein sehr einfacher Editor ohne Schriftänderungen, aber mit Suchfunktion. Wie bei den Desktop-Vorbildern können die vom Programm verwendete Schriftart sowie Zeilenumbruch Ein/Aus gewählt werden.
PocketDOS - zuvor gab es auch eine Variante unter dem Namen "XT-CE" - emuliert einen Rechner mit 80188/80186-Processor mit PC-XT-kompatiblem BIOS, CGA-Display, 2 Seriellen Schnittstellen (UART 16550AF), 2 Floppy-Laufwerken, 2 Harddisks und LIM-EMS. PocketDOS erlaubt also die Verwendung von DOS-Betriebssystem und DOS-Anwendungen, die unter PC-XT laufen resp. Betriebssysteme, die auf dieser Hardware laufen (z.B. CPM). Ist beispielsweise mit StrongARM-Pocket-PC mit 230MHz etwa so schnell wie Turbo-PC-XT und in Horizontal-Darstellung am Pocket-PC zusätzlich langsamer im Bildaufbau. Laufwerke werden als Image-Files oder (nur Harddisk) als Netzwerk-Laufwerk einem Ordner zugeordnet. Insgesamt eine interessante, sauber funktionierende - und derzeit auch die einzige - Lösung wenn es zu einzelnen für Sie wichtigen DOS-Anwendungen (noch) keine Alternative gibt. Emuliert auch den PAL-Modus von HP 200LX und kann daher auch PAL-Anwendungen für den HP 200LX nutzen (aber nicht SysMgr-Anwendungen mit Endung .EXM). [!> Einige Druck-Funktionen sind bei einigen neueren Windows-Mobile-Rechnern evtl. bereits vorinstalliert.
PrintPocketCE ermöglicht das Ausdrucken aus den Anwendungen Word, Excel und Postausgang sowie Nur-Text- und RTF-Dateien. Eine Besonderheit für Entwickler ist, dass es auch eine Befehlszeilen-Option gibt mit Schaltern für Schmankerln wie dem Ausdrucken von Bilder-Übersichten aus Bildern eines Ordners etc. Der selbe Hersteller bietet u.a. auch weitere spezialisierte Ausdruck-Programme an: PocketClipPrint ermöglicht das Ausdrucken des Inhalts der Zwischenablage (Text oder Bild) für einfache Ausdrucke; PIEprint druckt HTML-Seiten aus Internet Explorer; PocketPixPrint ermöglicht das Ausdrucken von Bildern mit weitreichenden Optionen. - Alle diese Ausdruck-Programme arbeiten über Infrarot- oder serielle Schnittstelle sowie über Bluetooth und WLAN 802.11b. Mit PrintPocketCE kompatible Drucker sind auf der Website des Anbieters aufgelistet.
[!> Einige Druck-Funktionen sind bei einigen neueren Windows-Mobile-Rechnern evtl. bereits vorinstalliert.
ProgramMenu erweitert das Start-Menü um ein kaskadierendes Menü, wie bei Desktop-Rechnern. Es bietet blitzartigen Zugriff auf Programme und auch Dokumente. Als Inhalt für die einzelnen Menü-Ebenen wird eine einfach erstellbare Ordner-Struktur herangezogen. Besonderheit dabei ist der von Desktop-Rechnern her inzwischen gewohnte Umgang, Programme mit einem Dokument über ein mit dem Programm verknüpftes Dokument zu starten und solcherart Dokumente systematisch (thematisch) geordnet zusammenzufassen. Der eigentliche Umgang bei Windows Mobile ist ansonsten typischerweise eher jener wie bei DOS üblich: Zuerst wird das Programm gestartet und von diesem eine Liste der dazupassenden Dokumente zur Auswahl gestellt. ProgramMenu kann über eine Hardware-Taste gestartet / geschlossen werden. - Von ProgramMenu gibt eine Special Edition für Abonnenten des "praktiker" in deutscher Sprache, die auch über den Start-Button bedient werden kann (mit kostenlosem Freischaltcode ausschließlich für "praktiker"-Abonnenten). ProgramMenu ist weniger sinnvoll für Windows Mobile ab Version 6.5 wegen der dabei neuen Anordnung des Start-Buttons.
[!> Vom Hersteller tillanosoft.com wird ProgramMenu mittlerweile nicht mehr angeboten.
pRSSreader ist ein Reader für RDF- und RSS-Feeds. Um einen Feed in die Liste aufzunehmen, wird einfach die komplette URL der Feed-Datei angegeben. Beispielsweise "http://www.praktiker.at/rss/itmonline.xml". Damit ist ein Feed abonniert. Wenn ein Feed nur vorübergehend nicht verwendet werden soll, so kann dieser einfach über ein Schaltfeld abgewählt werden. Solcherart muss die Adresse nicht nochmals neu eingegeben werden, falls der Feed zu einem späteren Zeitpunkt wieder gewünscht wird. Feeds können - separat einstellbar - automatisch oder manuell aktualisiert werden. Es gibt auch ein Heute-Plug-in.
[!> pRSSreader wird zwar seit 2009 nicht mehr weiterentwickelt, arbeitet aber reibungslos. An den Standards für Feeds hat sich nichts geändert.
Sentry 2020 for Pocket-PC verschlüsselt den gesamten Inhalt eines Datenträgers - also Speicherkarte - nach Twofish-256 oder CAST-128, also mit 128-bit und stärkerer Verschlüsselung. Das Arbeiten mit den Daten erfolgt wie sonst auch. Durch direkten Zugriff auf die Hardware zudem sehr flott. Wenn der Rechner verloren geht, können zwar die Daten im internen Speicher, aber nicht auf Wechselspeicher geschützt werden. Diese Lücke wird damit geschlossen.
Skype realisiert VoIP Voice over IP, also Telefonieren über Internet-Verbindung. Zum Telefonieren müssen alle Gesprächspartner "Skype" verwenden. Es sind auch Konferenzschaltungen - also mehr als zwei Gesprächsteilnehmer - möglich. Zwischen den Teilnehmern können auch Dateien verschickt werden und es ist eine Chat-Funktion für schriftliche Chats mit bis zu 48 Teilnehmern gleichzeitig integriert. Gibt es für Pocket-PC, Desktop Windows, Linux und MacOS. Mit dem Zusatzprogramm "SkypeOut" können auch konventionelle Telefonnummern angewählt werden; wobei es allerdings - wenngleich relativ niedrige - Verbindungskosten gibt.
Spb Pocket Plus ist ein Taskumschalter, bietet individuelle Gestaltung des Heute-Bildschirms sowie viele weitere Zusatzfunktionen, die abgehen. So beispielsweise mehrere Fenster und Vollbilddarstellung bei Pocket Internet Explorer, Einstellbarkeit für Termin-Alarme auf Wiederholung, ansteigende Lautstärke und unterschiedliche Lautstärke zu sonstigen Tönen etc. Sehr einfach bedien- und konfigurierbar, sehr gut durchdacht.
Storage Tools ist ein Hilfsprogramm zum Reparieren und Formatieren von Flash-Speicherkarten. Formatieren in verschiedenen Formaten und einstellbarer Cluster-Größe, Defragmentieren sowie Testen und Korrigieren von Fehlern in der Dateistruktur. Low-Level-Formatieren ist damit allerdings nicht möglich. Wichtig ist es, die passende Version zum Betriebssystem zu wählen, da es für diese Anwendung bedeutende Unterschiede beispielsweise zwischen WinCE 3.0 und 4.x gibt (Windows for Pocket-PC 2002 resp. Windows Mobile 2003). Bei Pocket-PCs gibt es standardmäßig derartige Hilfsprogramme nicht.
Sunnysoft Backup Manager ist ein Backup-Programm für Pocket-PCs. Es gibt eine feine Auswahl der zu sichernden internen Datenbanken, Ordner und Systemdateien. Die Sicherung kann entweder auf einer Speicherkarte oder am Desktop-PC erfolgen. Wahlweise können selbst-extrahierende Backups erstellt werden, zu deren Wiederherstellung also das Programm nicht erforderlich ist. Zudem ist automatisiertes Backup möglich nach Zeit oder Akku-Ladezustand, damit durch erschöpften Akku keine Daten verloren gehen. Bei Pocket-PCs vor Version WindowsMobile 5 ist der interne Massenspeicher am Gerät als RAM ausgeführt, wodurch ohne Stromversorgung die Daten verloren wären, weshalb für diese Geräte das Backup bevor der die Stromversorgung erschöpft ist, sehr wesentlich ist. [!> Die kommerzielle Version - bei der auch Texte angegeben und bis zu fünf Counter angelegt werden konnten, ist nicht mehr verfügbar.
TCPMP-revive The Core Pocket Media Player ist ein universeller Mediaplayer. Unterstützt werden die meisten der gängigen Audio- und Videoformate. So beispielsweise: Containerformate AVI, Matroska, MP4, Ogg Media, ASF sowie die Codecs mp3, Ogg Vorbis, Musepack, wma (nur unter Windows Mobile), AC3, AMR, Adpcm, uLaw, DivX, XviD, MPEG4-SP, MPEG1, M-JPEG, wmv (nur unter Windows Mobile).
[!> Die letzte "offizielle" Version des TCPMP ist 0.72RC1. Im Jahr 2010 wurde die Entwicklung "inoffiziell" unter dem Namen "TCPMP-revive" weitergeführt. Die dort jüngste Version 0.72RC2 funktioniert auch mit Windows Mobile 6.5. "praktiker" empfiehlt, voerst die neuere Version mit weiteren Codecs wie Cinepac, SVQ1, SVQ, h.263, avc, flv1, flv4 (Flash-Video z.B. wie bei YouTube) und on2Vp6 - sowie teilweiser Unterstützung für Untertitel - zu versuchen. Falls es mit dieser nicht klappen sollte, deinstallieren und die ältere Version 0.72RC1 probieren, die zumindest bis Windows Mobile 5.0 reibungslos funktionieren sollte.
TextMaker 2010 ist die einzige Pocket-PC-Textverarbeitung mit Desktop-Komfort und einem Funktionsumfang, der schon verblüffend nahe an die PC-Versionen von Microsoft Word heranreicht; darunter auch ein echter Formular-Editor. Schreibt und liest alle Microsoft-Word-Dateien von MS Word 6.0 bis MS Word 2003 sowie im jüngsten Microsoft-Word-Format "DOCX". Öffnet und speichert zudem Dokumente in RTF, HTML, Pocket Word, ASCII und Unicode. Vollständig werden damit auch Dokumente in den Formaten OpenOffice.org und OpenDocument unterstützt. Auch PDF-Dokumente - inkl. Formulare - lassen sich damit aus Textdokumenten erstellen. - Ziemlich teuer und daher eher für Profi-Vielschreiber interessant, für diese aber preiswert im Wortsinn.
[!> TomTom Navigator 6 wird mittlerweile nicht mehr neu verkauft. Die Nachfolgeversion arbeitet nicht mit Windows Mobile Pocket-PC. Eine ebenbürtige - oder bessere - Alternative zu TomTom Navigator 6 gibt es derzeit nicht zur Verwendung auf Windows Mobile Pocket-PC.
Wie im April 2011 bekannt geworden ist, leitet TomTom die über Navigationsgeräte erfassten Bewegungsdaten inkl. Geschwindigkeitsmessungen jedenfalls in den Niederlanden an die Polizei weiter. Sobald das TomTom-Gerät oder ein Gerät mit TomTom-Software zur Nutzung der Online-Funktionen eine Verbindung mit den Servern von TomTom aufbaut muss also leider mit überraschend weitreichender Verwertung der Daten gerechnet werden. Eigentlich war - und ist nach diesem Vorfall - die Rede davon, diese Daten nur zu erfassen um die Verkehrslage zu ermitteln um TomTom-Usern in der selben Region eine optimale Route berechnen zu können. - "praktiker" empfiehlt daher TomTom-Produkte mit Online-Verbindung - zu welchem "Komfort-Vorteil" auch immer - ausdrücklich nicht.
Total Commander ist ein extrem umfangreicher Dateimanager mit der Bedienlogik und Erscheinungsbild des Norton Commander. Die Konsequenz daraus ist logisch, dass die Bedienlogik nicht mit der sonst bei Windows Mobile üblichen harmoniert. Es gibt integrierte ZIP-Funktion (inklusive Verschlüsselung) und Editor, es kann nach Dateinamen und Zeichenketten innerhalb von Dateien gesucht werden. Bemerkenswert ist das komfortable Umbenennen unter Einbeziehung von Platzhalter-Zeichen (* und ?). Es gibt auch eine Version für Handheld-PC. Resco Explorer kann mehr, dafür ist Total Commander für Windows Mobile kostenlos. Bietet alles, was für anständigen Umgang mit Dateien gebraucht wird. Über mitinstallierte Plug-ins werden FTP-Client (leider ohne "force lowercase" für Dateinamen), LAN-Unterstützung und Registry Editor geboten. Diese Plug-ins sind - etwas versteckt - erreichbar in der Datei-Struktur im Hauptverzeichnis unter \\Plugins. [!> Derzeit gibt es VadeMecum nur in einer Vorversion und es scheint seit 2006 keine Weiterentwicklung mehr zu geben. Diese Vorversion funktioniert zwar gut, besondere Vorsicht ist allerdings geboten.
VisualCE ist ein extrem leistungsstarkes Datenbanksystem. Besondere Stärke ist die simpel lösbare Datenerfassung unterwegs. Es können Bilder und Handschrift-Felder integriert werden. Als Eingabe sind möglich GPS-NMEA-Geräte, Strichcode-Leser, Serielle Schnittstelle allgemein und Ausgabe auch über Serielle Schnittstelle. Ein wirkliches Profi-Programm und daher auch nicht gerade billig. Unter der Bezeichnung "mySyware" gibt es kostenlos einige fertige Anwendungen für Patientenverwaltung, CD-Archiv etc.
Vito SoundExplorer ist ein Audio-Recorder. Möglich sind - nach Maßgabe des verfügbaren Speicherplatzes - Aufnahmen von beliebiger Länge in den Formaten mp3 oder wav (verlustfrei, GSM oder ADPCM). Besonderheit ist Insert-Schnitt, also das Überspielen von Teilen vorhandener Aufnahmen (Audio-Dateien) mit einer neuen Aufnahme. Sehr schön gelöst ist die manuelle Aussteuerung mit klarer, großer Aussteuerungsanzeige. Nachträgliches Konvertieren von Aufnahmen in wav-Format nach mp3 ist möglich.
[!> Nur für Windows Mobile 2003.
XnView Pocket ist ein elektronisches Bilderalbum für alle einigermaßen relevanten Bildformate BMP, GIF, JPEG, PCX, PNG, TIFF (auch Fax-TIFF und daher interessant, wenn Faxe via Unified Messaging per E-Mail einlangen) etc. Besonders interessant für Fotografen ist, dass damit sogar Fotos in RAW-Format - aller wichtigeren Kameras von Sony Alpha über Canon und Nikon bis Sigma - angezeigt und in JPEG umgewandelt werden können. Die Verarbeitung von RAW-Dateien passiert sehr langsam, funktioniert aber zumindest zur Not. Außerdem lassen sich IPTC-Metadaten bearbeiten und es sind auf das ganze Bild angewandte Korrekturen, Bildausschnitte und Größenänderungen möglich.
You2 MCards / PCards sind zwei begeisternd effektiv funktionierende Vokabeltrainer; einsetzbar zum Lernen beliebiger Wissensgebiete. Mit fertigen Datenbanken - jeweils in Versionen für beide Programme - können u.a. Französisch, Latein, Schwedisch, Spanisch und - besonders umfangreich mit verschiedenen Schwerpunkten - Englisch trainiert werden. Zudem gibt es ein paar Wissensgebiete wie beispielsweise IT-Wissen, Datenfunk etc. Die Grundpakete mit einigen kleinen Datenbanken - darunter auch "Österreichisch" - sind kostenlos. Eigene Datenbanken können mit dem Programm "PrismaCards" unter Desktop-Windows erstellt werden. Für die Selbst-Prüfung kann aus verschiedenen Lern-Methoden - auch mit Zeitmessung - gewählt werden. Die Unterschiede: Bei "MCard" werden schlechter gelernte Inhalte häufiger abgefragt und bereits gelernte werden noch gelegentlich abgefragt. Bei "PCard" wird in gleichmäßiger Häufigkeit alles abgefragt, bis es gelernt ist; danach aber dann nicht mehr. Mit welcher Variante man leichter lernt, ist individuell verschieden. Mit "MCards" können auch am Handheld Änderungen vorgenommen werden, mit "PCards" nicht. - Intelligent durchdachte Umsetzung des bewähren Lernens mit Karteikarten.
Händler und Download-Server allgemein für Pocket-PC:
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pocketland.de