[LOGO] ITM praktiker - MULTI MEDIA & ELEKTRONIK
[BILD] Sony Xperia: wasserdichtes, strapazfähiges Android-Smartphone - (c) Felix Wessely[BILD] Metro - Screenshot[BILD] Total Commander - Screenshot

Android-Smartphone, Android-Tablet - Ezzes & Software-Empfehlungen für Praktiker


Android ist eines der drei bedeutendsten Betriebssyteme für Smartphones und auch Tablets; die anderen sind iOS und Windows Phone. Im Gegensatz zu iPhone bieten Android und Windows Phone ab Version 8 (bei Windows Phone 7 sind keine Speicherkarten vorgesehen) die Möglichkeit Speicherkarten einzusetzen und damit einen vielseitigeren Umgang mit dem Gerät. Wie das ein mündiger User erwarten darf. - Hier werden kurz gefasst einige Ezzes allgemein zum Umgang mit Android-Smartphones und Software-Empfehlungen gegeben als Auszug aus den Ergebnissen der Testarbeit der "praktiker"-Redaktion.

[!] Vor dem Installieren eines Programms wird es dringend empfohlen die Daten des Rechners zu sichern. Die Verwendung hier zugänglich gemachter Programme und Verfahren erfolgt auf eigene Gefahr.




 
Empfehlen/Teilen:

Android-Smartphone/-Tablet: Überblick

Android ist ein Betriebssystem, das auf einem Linux-Kernel basiert und das für sehr unterschiedliche Geräte verwendet werden kann. Es ist also alles möglich vom Smartphone über Tablet-PC bis Notebook und auch Desktop-PC. Die gängigste Anwendung derzeit ist der Einsatz in Smartphones und Tablets.

Die Bedienung ist ziemlich ähnlich jener von iPhone und iPad. Die Bedienung erfolgt also typischerweise über einen Multitouch-Screen. Das bedeutet, dass mehr als ein Punkt gleichzeitig ausgewertet werden kann. Früher konnte bei Pocket-PCs gleichzeitig nur ein Berührungspunkt ausgewertet werden analog zur Funktion mit der Maus bei der es ja normalerweise auch nur einen Mauszeiger gibt. Durch die Multitouch-Auswertung sind also "Gesten" möglich wie Wischen, vergrößern durch Spreizen der Finger am Bildschirm oder Verkleinern durch zusammenziehen der Finger am Bildschirm etc.

Es gibt allerdings nicht "das" Android, sondern es gibt zahlreiche Spielarten davon. Die Gerätehersteller statten ihre Geräte mit speziellen Anwendungen und evtl. auch einer eigenen Benutzeroberfläche aus. Das hat zur Konsequenz, dass das Erscheinen einer Android-Version für ein spezielles Gerät immer noch einige Wochen dauert nachdem eine neue Android-Version erschienen ist. Der Hersteller muss dann seine Spezialitäten bei der Android-Version für seine Geräte an die neue Android-Version anpassen.

Die Umständlichkeiten beschränken sich aber primär darauf, dass man für ein Update nicht einfach Android updatet, sondern das speziell zum Gerät passende Update installieren muss. Es ist also nicht so chaotisch wie bei Symbian, wobei die Anwendungen nur zu speziellen Geräten passen. Das Installieren von Anwendungen - Apps - zu Android ist einheitlich. Die Limits liegen nur dort, wo das Gerät bestimmte Voraussetzungen bieten muss für die Brauchbarkeit einer Anwendung. Wenn also das Android-Gerät keine integrierte Kamera hat, dann kann man Anwendungen, die eine Kamera erfordern nicht verwenden. Das ist also nicht sonderlich überraschend.

Mobile Computer der aktuellen Generation stark mit der Cloud verbunden

Die drei aktuellen Betriebssysteme, die bei Smartphones eingesetzt werden sind Google Android, Apple iOS und Microsoft Windows Phone. Diese sind über weite Strecken einig, was das Gerät bieten soll, wie damit umgegangen wird und wie die Bedienung funktioniert. Apple war mit dem iPhone zweifellos vorbildgebend.

Im Grunde handelt es sich dabei um Verkaufsterminals für Waren und Leistungen aller Art - bevorzugt Content und Software resp. Apps, was komfortabel eingekauft und konsumiert werden kann. Das Zuckerl für die Mobiltelefon-Netzbetreiber, die eigentlich teuren Geräte billig unters Volk zu bringen ist, dass die Kunden dann nicht nur telefonieren, sondern auch kräftig die Internet-Verbindung über das eigene Netz nutzen. Das funktioniert aber nur dann, wenn man ohne Internet-Verbindung damit nicht anständig arbeiten kann.

Nun wird also eine alte Idee wieder ausgegraben, die zur Zeit teurer, großer, schwerer Speicherkapazität - die zudem viel Strom für den Betrieb braucht - entwickelt wurde. Das war der Net-PC. Also im Prinzip ein einfacher Rechner von dem aus Anwendungen von einem Server jeweils bei Verwendung geladen werden und die erarbeiteten Daten werden wiederum auf einem Server gespeichert. Solcherart erspart man sich teure und große Harddisks bei dem damals konzipierten Net-PC.

Wir haben heute spottbillige Speicherkapazität, eine Speicherkarte mit zig Gigabyte ist so groß wie ein Fingernagel, braucht kaum Strom, aber wir sollen unsere Daten in der Cloud speichern. Eigentlich eine sonderbare Idee.

Für manche Anwendungsszenarien - wenn innerhalb eines Teams zusammengearbeitet werden soll - ist das sicherlich sinnvoll. Obwohl sich auch dabei die Frage stellt, ob man das dann nicht lieber über einen eigenen Server abwickelt und nicht über fremde Dienste. Die allermeisten Anwender von Smartphones haben aber ihre eigenen Daten und es gibt keine Notwendigkeit, diese für andere einsehbar zu machen. Man will vielleicht nicht jedem, der auf den eigenen Terminkalender schauen kann einen Termin geben.

iOS nicht so interessant, weil Speicherkarte fehlt, Windows Phone "geht schon"

Geräte mit iOS - also iPhone und iPad - haben zwei Besonderheiten, welche die Einsatzmöglichkeiten stark einschränken:

Bei Windows Phone ab Version 8 und Android gibt es vom Betriebssystem her die Möglichkeit, Speicherkarten zu verwenden, was einen mündigen Umgang mit dem Gerät ermöglicht. Es ist aber nicht zwangsläufig jedes Gerät mit diesen Betriebssystemen mit einem Steckplatz für Speicherkarten ausgestattet.

Deswegen ist Android ein sehr attraktives Betriebssystemen für die Gerätetypen Smartphone und auch Tablet. Das ist freilich Geschmackssache, aber "praktiker" orientiert sich an den Interessen seiner Leser und zu diesen gehört es typischerweise, möglichst keine Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit zu haben.

Windows Phone wird übrigens auch dann besonders interessant werden, wenn Anwendungen - resp. Apps - auch anders als über den "Windows Phone Marketplace" installiert werden können. Bislang ist das aber für Windows Phone nicht angekündigt.

Es ist freilich nicht ganz uninteressant bei einem Computer, Programme resp. Apps ggf. auch selbst erstellen zu können oder Apps sonst wie als Backup bereithalten und ohne fremde Infrastruktur installieren zu können.

->> Produkte und Lösungen im Sinne des Anwenders

Auswahl des passenden Geräts mit Android

Unter Android arbeiten heute primär Smartphones und Tablets. Das für Sie optimale Gerät sollte für Sie hinsichtlich Größe und Bedienung angenehm sein und die Akku-Arbeitszeit sollte ausreichend sein. Die Unterschiede liegen vor allem in der Verarbeitungsqualität und in der Akku-Arbeitszeit. Wesentlich wäre es halt, darauf zu achten, dass das Gerät einen Steckplatz für eine Speicherkarte hat. Nicht alle Android-Geräte haben einen Steckplatz für Speicherkarten. Und auch sonst wie bei einem PC: Dass alles an "Peripherie" enthalten ist, was man gerne nutzen will. Sehr wichtig sind neben einem Steckplatz für Speicherkarten sowieso Kamera (auch wenn man damit nicht fotografieren will), Schnittstellen für WLAN, Bluetooth, USB und evtl. als neuere Technologie NFC Near Field Communication. Abgesehen von NFC und Steckplatz für Speicherkarte gehört sowieso alles Aufgezählte zur Standard-Ausstattung eines Smartphones oder Tablets mit Android. Wenn auch - beispielsweise über Skype - videotelefoniert werden soll, ist ein Modell mit zusätzlicher Kamera an der Display-Seite sinnvoll.

Eine praktische Entwicklung, die sich bereits bei Fotokameras sehr gut etabliert hat ist, dass es vermehrt Smartphones gibt, die wasserdicht und besonders strapazfähig sind obwohl sie vom Design her nicht wie ein gummiarmiertes Militär-Funkgerät ausschauen.

In Zukunft wird es der Standard sein, dass allgemein Geräte, die man unterwegs ständig dabei hat - und die daher auch leicht schmutzig werden, runterfallen oder nass werden können - entsprechend geschützt sind.

| Android-Smartphone/-Tablet - Ezzes & Software-Empfehlungen | Empfehlen/Teilen | Top |

Android-Smartphone/-Tablet: Umgang mit Programmen, Installation

Das Installieren von Anwendungen resp. "Apps" bei Android ist sehr einfach. Im Prinzip gibt es eine Datei mit der Namenserweiterung *.apk. Diese wird einfach am Gerät gestartet und damit die Installation ausgelöst.

Damit das funktioniert muss im Systemmenü der Punkt "Awendungen" und dort die Option "unbekannte Quellen", "Drittanbieter" o.Ä. angewählt werden, damit auch Apps von nicht am Gerät voreingestellten Quellen installiert werden können. Voreingestellt ist normalerweise zumindest "Google play" (vorher: Android Market).

Sofern man diese Freigabe zum Installieren von einer "unbekannten" Quelle nicht vorgenommen hat, wird man beim ersten Versuch, eine App von woanders als "Google Play" zu installieren darauf hingewiesen, ob man das freigeben will oder nicht. Wenn man also eine App von einer Speicherkarte installieren will, wird man extra darauf hingewiesen und kann diese Freigabe dann vornehmen.

Es ist dabei egal, wie diese Installationsdatei auf das Android-Gerät kommt. Also entweder über die Speicherkarte, durch Überspielung vom PC auf das Android-Gerät oder durch Download von einer Webadresse oder einem Android-Shop. Also Herunterladen und sofort installieren.

In jedem Fall wird also die Installation direkt am Android-Gerät vorgenommen, egal wie die Installationsdatei auf das Android-Gerät überspielt wurde. Beispielsweise bei Windows Mobile - im Vergleich dazu - ist die Standard-Vorgangsweise die Installation vom PC aus. Die Installation am Gerät selbst ist freilich die einfachere und daher bessere Methode.

Das Starten der Installation einer am Gerät gespeicherten Installationsdatei erfordert das Vorhandensein eines Dateimanagers. Falls ein solcher auf dem neuen Gerät nicht vorhanden sein sollte, müsste ein Dateimanager vorerst online installiert werden. Beispielsweise der von "praktiker" empfohlenen Dateimanager "Total Commander" - siehe unten in der Auflistung der empfohlenen Anwendungen. Dieser ist auch ohne Registrierung irgendwo von der Website des Herstellers herunterladbar und daher auch direkt installierbar.

"Total Commander" kann übrigens auch dazu verwendet werden, später eine neue Version von "Total Commander" - die man bereits heruntergeladen und auf der Speicherkarte gespeichert hat - zu installieren. Man kann über "Total Commander" also auch eine neue Version von "Total Commander" installieren.

Sowieso kann man alle Android-Apps, die man von einer Website herunterlädt auch direkt installieren ohne sie vorher abspeichern zu müssen. Es ist freilich immer praktisch, die Installationsdateien aller Apps, die man verwendet separat irgendwo zu speichern. Falls etwas passieren sollte, kann man diese jederzeit wieder neu installieren. Man ist dann nicht abhängig davon, ob eine App - die man wirklich braucht - zu einem späteren Zeitpunkt überhaupt noch verfügbar ist. Es kann ja passieren, dass eine App nicht mehr weiterentwickelt wird und dann irgendwann nicht mehr bereitgestellt wird.

[!]

Die Option "Installation von unbekannten Quellen erlauben" (oder so ähnlich bezeichnet) sollte idealerweise nur kurz eingeschaltet werden, wenn man ein Programm - aus einer hoffentlich vertrauenswürdigen Quelle - installieren will. Wenn das ständig eingeschaltet ist, könnten freilich Programme unbemerkt installiert werden. Bis zu einem gewissen Grad schützt diese Option also vor schädlichen Apps, die beispielsweise kostenpflichtige SMS verschicken oder sonstige unerwünschte Aktionen setzen.

Wenn Apps oder Inhalte kostenlos angeboten werden, die normalerweise nicht kostenlos sind, sollte man selbstverständlich misstrauisch sein.

APK-Installationsdatei ist im Grunde ein ZIP-Archiv

Beim Dateiformat für die Installationsdatei - *.apk - handelt es sich übrigens im Grunde um ein ZIP-Archiv. Man kann also die Dateiendung einfach in *.zip umbenennen und sich dann über den Dateimanager anschauen, was da drinnen ist.

Mitunter - sehr selten, aber es kann passieren - wird die Installationsdatei als ZIP-Datei angeboten. Sofern diese halt den korrekten Inhalt hat, kann man diese dann einfach in *.apk umbenennen und solcherart als Installationsdatei verwenden.

Wenn Sie sich einmal den Inhalt einer APK-Installationsdatei als ZIP-Archiv umbenannt angeschaut haben, werden Sie dann leicht wiedererkennen ob die Standard-Ordnerstruktur enthalten ist oder nicht. So können Sie dann leicht beurteilen ob es sich bei einer als ZIP-Datei erhaltenen Installationsdatei tatsächlich um eine APK-Installationsdatei handelt und Sie diese daher einfach nur nach *.apk umbenennen brauchen und zur Installation verwenden können.

| Android-Smartphone/-Tablet - Ezzes & Software-Empfehlungen | Empfehlen/Teilen | Top |

Google Android freut sich über ein Google-Konto - Cloud ist der Normalfall

Bisher war der Umgang mit Computern und mobilen Computern so, dass die eigenen Daten auf eigenen Datenträgern gespeichert wurden und beispielsweise die Daten des Terminkalenders mit dem Terminkalender am eigenen PC - bevorzugt mit MS Outlook - synchronisiert wurden. Android ist ein Produkt von Google und die Nutzung aller Möglichkeiten ergibt sich durch ein Kundenkonto bei Google.

Über das Google-Konto bekommt man Zugang zu Download-Bereichen für Apps, Dienste wie E-Mail und Vorhalten der Daten aus Terminkalender, Aufgabenverwaltung, Kontaktedatenbank etc. Die eigenen Daten werden also auf einem fremden Rechner gespeichert und evtl. auch - das ist der praktische Aspekt - Team-Kollegen bereitgestellt. So kann gemeinsam an einem Projekt gearbeitet werden und Termine und Aufgaben können leichter koordiniert werden.

Einmal abgesehen davon, dass die Daten damit potentiell fremden Leuten zur Einsicht zur Verfügung gestellt werden, gibt es damit zumindest das Problem, dass man selbst seine Daten nicht mehr unter Kontrolle hat. Wenn also die ausgelagerten Daten aus irgendeinem Grund verloren gehen und man sie selbst auch nicht mehr hat, dann sind sie halt weg. Das ist in der Vergangenheit mit verschiedenen Cloud-Diensten bereits ein paarmal passiert. Das kann einem auch selbst passieren, wenn man die Daten am eigenen Desktop-PC sichert, aber dann ist man wenigstens selbst schuld. Für alle jene, die nicht innerhalb eines Teams arbeiten bringt die Auslagerung heute keine besonderen Vorteile mehr. Speicherkarten sind mittlerweile spottbillig und Speicherkarten sind so klein, dass man problemlos auch ein paar hundert Gigabyte auf Micro-SD-Karten immer mit dabei haben kann. Für jene, die als Einzelkämpfer unterwegs sind - beispielsweise Freiberufler - ist es im Grunde anachronistisch, einen mobilen Computer quasi wie ein Terminal zu betreiben.

Seit Android 4.4 ist es erleichtert, einen eigenen Cloud-Dienst einzurichten

Seit Android 4.4 ist es nun mittels neuem Cloud-API erleichtert statt der großen Cloud-Dienste auch einen eigenen Server als Cloud-Dienst zu verwenden.

Auch bei Verwendung eines eigenen Cloud-Servers werden freilich die privaten Daten dann übers Internet bewegt. Im Grunde ist es für die Spionagedienste wichtig, dass etwas zumindest übers Internet bewegt wird, wo es mitgelesen werden kann. Ob verschlüsselt oder nicht, ist dabei egal.

Das ist also eine interessante Alternative für alle jene, die zwar ihre eigenen Daten auf eigenen Datenträgern gespeichert haben wollen, aber dennoch NSA und andere Stasi-Dienste über die eigenen Aktivitäten ständig am Laufenden halten wollen.

Android-Apps sind in der Regel nicht beim Software-Hersteller herunterladbar

Beispielsweise bei Anwendungen für Windows Mobile oder auch sonstigen Betriebssystemen ist es so, dass die Anwendungen jeweils auch auf der Website des jeweiligen Software-Herstellers angeboten werden. Dies ist bei Android-Apps eher die Ausnahme. Auch wenn der Software-Hersteller eine eigene Website hat, so wird für den Download der App zumeist auf die Downloadseite bei Google - Google Play - verlinkt.

Auch wenn man sonst kein Google-Konto braucht, weil man die Cloud- und Mail-Dienste von Google nicht in Anspruch nehmen will, so braucht man das aber sehr wohl für das Installieren vieler Android-Apps, die nur über Google heruntergeladen werden können.

Der Reiz dafür für den Software-Hersteller, seine Apps nur über Google Play anzubieten liegt wohl auch darin, dass die Anzahl der Downloads einer App bei Google Play solcherart freilich alle Downloads anzeigen kann, weil die App dann ja nur von dort heruntergeladen werden kann.

Es gibt aber auch Webshops, welche Android-Software für den direkten Download ohne irgendein Konto anbieten. Jedenfalls für kostenlose Apps und Testversionen von Apps gibt es eigentlich keinen vernünftigen Grund dafür, sich registrieren zu lassen resp. erst einloggen zu müssen. Beispielsweise bei android.pdassi.de muss man sich für Software, die nicht zu bezahlen ist, nicht anmelden.

"praktiker" empfiehlt - wenn möglich - Android-Apps eher bei europäischen Webshops zu kaufen. Es muss vielleicht nicht alles Geld dieser Welt bei Google landen.

In diesem Fall ist pdassi.de eine bereits seit Palm-OS - auch für andere PDA- und Smartphone-Systeme - bewährte Stelle für Software, wo auch kostenlose Software kostenlos und sicher herunterladbar ist. Bei pdassi.de braucht man sich nur für die Bezahlung anmelden resp. einloggen.

Bei vielen Download-Plattformen, von denen Android-Apps angeboten werden, wird man innerhalb der eigenen Website ein paarmal über mehrere Seiten im Kreis geschickt um letztlich mit einem Link bei Google-Play zu landen. Diese sind freilich nicht seriös.

"praktiker" empfiehlt beispielsweise pdassi.de auch für kostenlose Software zu bevorzugen aus dem einfachen Grund, dass man sich dort dafür nicht einloggen muss. Dennoch ist es so, dass die jeweils aktuellste Version einer App ganz sicher bei Google-Play ist. Bei pdassi.de ist es mitunter nicht die jüngste Version. Es ist also evtl. sinnvoll, sich auf der Website des Herstellers oder bei Google-Play zu versichern, dass es sich um eine aktuelle Version handelt.

Android hält leider viele Hürden bereit - auch für simplere Modifikationen müsste man das Gerät rooten

Android ist an sich freie Software und wird allein durch diesen Umstand ziemlich geschätzt. Umso überraschender ist es wohl, dass es auch für simplere Eingriffe nötig ist, das System zu "rooten" - also zu knacken - um die Einschränkungen zu beheben. Beispielsweise eine so simple Angelegenheit wie das Installieren von Schriftarten erfordert das Rooten des Geräts. Rooten bedeutet den Verlust der Garantie und es besteht immer die Gefahr, dass das Gerät dabei unbrauchbar wird.

Wenn es sich also nicht um eine wirklich wichtigere Modifikation handelt, die man vornehmen möchte, rät "praktiker" eher vom Rooten des Geräts ab. Der Aufwand und das Risiko sollten sich wenigstens lohnen und das ist vielleicht nicht der Fall, wenn man lediglich eine nicht vorinstallierte Schriftart verwenden will.

Bei manchen Geräten - beispielsweise bei LG über deren eigenen Shop - gibt es beispielsweise einige Schriftarten, die man - einige davon auch kostenlos - herunterladen und installieren kann. Das funktioniert reibungslos, aber das Angebot an Schriftarten ist dabei freilich sehr klein im Vergleich zu den zig tausenden TrueType-Schriftarten, die es gibt.

[!> Beim - wohlgemerkt - proprietären System Windows Mobile - das allerdings nicht mehr aktuell ist - ist das mühelos möglich. Man braucht dabei nur eine gewünschte TrueType-Schriftart-Datei in den entsprechenden System-Ordner kopieren und die neue Schriftart ist ohne weitere Einstellungen systemweit verfügbar. Auch sonst kann man in Windows Mobile ziemlich tiefgreifend "umrühren" ohne dabei behindert zu werden. Es ist - gelinde gesagt - nicht erwartungsgemäß, dass ausgerechnet Open-Source-Software den User mit derart rigiden Restriktionen sekkiert.

Steckplatz für Speicherkarte ist Schlüssel zum mündigen Umgang

Bei Android ist die Verwendung eines Wechsel-Massenspeichers prinzipiell möglich. Es gibt freilich auch Android-Smartphones, die keinen Steckplatz für Speicherkarten haben. Bei iOS für iPhone und iPad ist die Verwendung von Speicherkarten von vornherein nicht vorgesehen.

In der Regel ist die Speicherkarte bei Smartphones und Tablets heute eine Micro-SD-Karte. Nicht bei jedem Android-Smartphone oder Android-Tablet ist ein Steckplatz für eine Speicherkarte vorhanden. "praktiker" empfiehlt, Geräte mit Steckplatz für eine Speicherkarte zu wählen.

Speicherkarten sind heute spottbillig, haben gewaltige Kapazitäten und im Grunde haben die eigenen Daten auf fremden Festplatten - in der "Cloud" - nichts verloren. Wenngleich auch Android primär für die Nutzung von Cloud-Diensten ausgelegt ist, ist die Verwendung als autarkes Gerät zwar nicht von vornherein vorgesehen, aber sie ist möglich.

Daten zum eigenen PC laufen über einen fremden Server

Wenn man so wie bisher beim Umgang mit einem PDA oder älteren Smartphone seine Daten gleichzeitig am Desktop-PC haben will, dann läuft dieser Vorgang bei Android von Haus aus über einen fremden Server. Es werden also die Kontakt-, Termin- und Daten der Aufgabenverwaltung zuerst mit einem Rechner in der Cloud synchronisiert und dann kann man diese Daten in der Cloud wiederum mit den Daten am eigenen Desktop-PC synchronisieren.

Synchronisierung mit der Cloud kann man abschalten

Man kann ein Android-Gerät aber auch ohne ein Konto bei Google - oder einem anderen Cloud-Dienst - verwenden. Die Synchronisierung mit externen Rechnern übers Internet kann dafür abgeschaltet werden. Dies erfolgt im Menü unter "Einstellungen" und weiter zu "Konten und Synchronisierung". Dort beispielsweise die Optionen "Hintergrunddaten" und "Automatisch synchronisieren" nicht anwählen. Wenn ein Konto bei Google oder einem anderen Service bereits besteht, dort unter "Konten verwalten" das jeweilige Konto auswählen und weiter dann alle "Objekte" zum Synchronisieren nicht auswählen.

Nun sollte das Gerät die Daten behalten und nicht mit Servern übers Internet abgleichen.

Direkte Synchronisierung zwischen Desktop-PC und Android-Gerät ist möglich

Im Grunde ist bei Android also die direkte Synchronisierung mit einem eigenen Rechner nicht vorgesehen.

Der bisherige Umgang mit dem mobilen Computer war so, dass man die Daten entweder direkt am Gerät auf eine Speicherkarte gesichert hatte und/oder die Daten mit einem Organizer-Programm am Desktop-PC synchronisiert. Bevorzugt mit MS Outlook für die Daten von Terminkalender, Aufgaben, Kontakte und Notizen.

Dazu ist ein sogenannter PC-Kompagnon erforderlich. Das derzeit interessanteste Programm dafür dürfte "MyPhoneExplorer" sein (siehe unten in der Auflistung der empfohlenen Softwaretitel). Je nach den Möglichkeiten des PCs kann dann die Synchronisierung verschiedener Datenarten über WLAN, Bluetooth oder USB-Verbindung zwischen Android-Gerät und Desktop-PC erfolgen.

Zur Verbindung über USB muss vorerst noch ein USB-Treiber installiert werden. Dieser muss zum verwendeten Android-Gerät passen. Auf der Android-Developers-Website gibt es eine Auflistung der USB-Treiber der verschiedenen Hersteller mit Download-Links:

=>> developer.android.com/sdk/oem-usb.html

Falls Sie zu Ihrem Android-Gerät eine sogenannte PC-Suite mitgeliefert bekommen und diese installiert haben, dann ist der USB-Treiber bereits auf Ihrem Windows-PC installiert. Die PC-Suiten resp. PC-Kompagnon-Anwendungen, die mit den Geräten mitgeliefert werden sind zumeist nicht sonderlich genial gemacht. "MyPhoneExplorer" wird hierfür also meistens die bessere Alternative sein.

Zum Synchronisieren mit MacOS gibt es "The Missing Sync" (siehe unten in Auflistung).

Seit Android 4.4 wartet Mikrofon auf "Okay Google" für Sprachbefehle

Besser als jede Imagewerbung bringt man seit Android 4.4 die User dazu, Google ständig zu nennen. Während das Gerät eingeschaltet ist, ist das Mikrofon ständig aktiv und lauscht auf das Stichwort "Okay Google", wobei das nachfolgend Gesagte als gesprochener Befehl gilt. Diese Art der Gehirnwäsche ist aus Warte von Google freilich ideal und wird auch so bei Google Glass eingesetzt.

Es ist vielleicht sinnvoll, diese Funktion abzuschalten. Allein deswegen, weil wohl niemand unter Kontrolle halten kann, auf welche Stichwörter hin vielleicht abgehört und die Sprechinhalte dann weitergeleitet werden. Eine solche Sonderfunktion könnte freilich mit einer App mitinstalliert werden. Sozusagen das Pendant vom Keylogger bei konventionellen PCs - hier als Abhörwanze leicht realisierbar. Die technische Basis dafür ist jedenfalls spätestens seit Android 4.4 vorhanden.

Für den Umstieg von Windows Mobile oder Symbian: Daten übernehmen

Wenn Sie vorher beispielsweise einen Windows Mobile Pocket-PC verwendet haben und auf ein Android-Smartphone umsteigen wollen, dann werden Sie wohl die Daten vom alten Gerät aufs Neue übernehmen wollen. Jene Daten, die über MS Outlook synchronisiert werden können, werden einfach durch einen ersten Synchronisationslauf mit "MyPhoneExplorer" erledigt. Das betrifft aber nur Termine, Aufgaben, Kontakte und Notizen. SMS und Anrufdaten werden damit nicht übertragen.

Die Übertragung von SMS, Anrufhistorie und Lesezeichen sowohl von Geräten mit Windows Mobile als auch Symbian erledigt sehr gut das Programm "SPB Migration Tool". Die Überspielung der Daten kann dabei entweder über eine Speicherkarte - also vom alten Gerät auf eine Speicherkarte überspielen und beim neuen Gerät von der Speicherkarte die Daten importieren - oder über einen Cloud-Dienst vorgenommen werden. "SPB Migration Tool" ist auch in unserer Auflistung der empfohlenen Apps enthalten, weil es auch zum Sichern dieser Daten am Android-Gerät verwendet werden kann. Man benötigt das Programm im Grunde - wenn überhaupt - nur einmal:

=>> spb.com/android-software/migration/

| Android-Smartphone/-Tablet - Ezzes & Software-Empfehlungen | Empfehlen/Teilen | Top |

Android-Smartphone/-Tablet: Empfehlungen Software

[LOGO] ITM praktiker BestenlisteAufgenommene in die "ITM praktiker Bestenliste" sind hier speziell gekennzeichnet. Für die Aufnahme von Software-Produkten in die Bestenliste genügt nicht allein eine besondere Eignung und Funktionstüchtigkeit. In die "ITM praktiker Bestenliste" werden nur Software-Produkte aufgenommen, die besonders überragend sind und die einen - gemäß unseren Erfahrungen - sinnvollen Umgang mit dem Smartphone unterstützen. Diesen sehen wir darin, die eigenen - beruflichen oder privaten - Aufgaben besser zu organisieren und zu rationalisieren, Kreativität zu unterstützen und /oder die Funktionen konventioneller Geräte der Unterhaltungselektronik zu erfüllen. Andere Programme werden zwar empfohlen, dienen aber lediglich einem besonderen Zweck wie beispielsweise Reader für die verschiedenen Dokument-Formate, die oft von den Urhebern der Dokumentformate bereitgestellt werden und daher keine besonders herausragende Besonderheit darstellen. Schließlich sucht man eine E-Book-Reader-Software nicht aus, sondern nimmt jene die zu dem E-Book passt, das man lesen will. - Weitere Auszeichnungen für Produkte aus anderen Bereichen finden Sie bitte hier bei praktiker.at unter:

Zu Smartphones mit Betriebssystem Android gibt es ein inzwischen rasch wachsendes Angebot an Software. Beachten Sie bitte, dass nicht jedes Programm mit jedem Android-Smartphone/-Tablet-Modell funktioniert - insbesodners wenn nötige Hardware-Voraussetzungen nicht gegeben sind. So beispielsweise das Vorhandensein einer Kamera oder eines Steckplatzes für eine Speicherkarte. - Besonders ans Herz gelegt sei es dem Praktiker, nachfolgend angeführte - von "praktiker" getestete - Anwendungen einzusetzen bzw. auszuprobieren.

 
[!]

Für die hier empfohlenen Anwendungen kann leider nicht garantiert werden, dass diese keine User-Daten ausspionieren. Leider ist das mittlerweile eher die Regel denn die Ausnahme.

Zum Testzeitpunkt wurde bei den hier aufgelisteten Apps jedenfalls keine übermäßige "Kommunikationsfreudigkeit" festgestellt. Beim Installieren sollten Apps auflisten, welche Dienste am Gerät genutzt werden. Wenn es sich um Funktionen handelt, die offensichtlich nicht für die Verwendung der jeweiligen App nötig sind, dann sollte man sie vielleicht besser nicht installieren.

Viele kostenlose Apps werden über Werbeeinblendungen finanziert. Welche Daten ausgelesen werden und ob Werbung eingeblendet wird, ändert sich bei einzelnen Apps. Ohne alle Apps quasi täglich zu testen ist es also nicht möglich, diesbezüglich eine über einen längeren Zeitraum hinweg gültige Aussage zu treffen. Das Risiko ausspioniert zu werden, kann man leider nicht verhindern sondern lediglich reduzieren, indem nicht unnötig viele Apps eingesetzt werden und nicht unnötig viele persönliche Daten auf dem Gerät gespeichert werden.

Mit entsprechendem Wissen ist es freilich auch allein über das Betriebssystem möglich, Beliebiges aus dem Gerät auszulesen. Auch ohne eine zusätzliche App zu installieren. Davor gibt es keinen Schutz sobald eine Verbindung mit dem Internet herstellbar ist oder besteht. Gehen Sie also davon aus, dass alles, was auf Ihrem Android-Smartphone gespeichert ist von Fremden gelesen werden kann. Auch Verschlüsselungen sind nicht für jeden ein Hindernis.

Das betrifft selbstverständlich auch die Daten, die ein Fingerabdruck-Sensor zur Wiedererkennung - zur Freischaltung des Geräts anstelle eines Passworts - speichert. Ihr Fingerabdruck ist dann im Gerät gespeichert. Es kann niemand ernsthaft garantieren, dass das nicht von außen ausgelesen werden könnte. Einen Fingerabdruck-Sensor sollte man daher eigentlich lieber nicht verwenden.


Adobe Flash Player for Android ist das Programmmodul für die Darstellung von Flash-Animationen über Webbrowser. Falls das unbedingt gebraucht wird. - An sich ist die Verwendung von Flash über Geräte mit Akkubetrieb nicht so günstig, weil schlecht programmierte oder zu sehr aufwendige Flash-Animationen mitunter extrem viel Leistung beanspruchen und daher den Stromverbrauch dramatisch erhöhen können.

[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/) [LOGO] ITM praktiker E-Books (www.praktiker.at/ebooks/)Adobe Photoshop Express für Android ist sozusagen das Spielzeug zur Foto-Verschönerung für Android aus dem Haus des Bildbearbeitungsprogramms par excellence. Geboten werden rudimentäre Möglichkeiten zur Bildbearbeitung inklusive Anwendung von Filtern sowie auch Hochladen zu Fotoportalen und beispielsweise Facebook.

Adobe Reader for Android ist die Variante für Android-Geräte des bekannten Readers für PDF-Dateien. Zur Darstellung auf dem kleinen Bildschirm kann in einen "Reflow"-Modus umgeschaltet werden. Dabei wird Text auf Bildschirmbreite ausgerichtet ("umbrochen"). Arbeitet bemerkenswert flott.

Advanced Bubble Level Pro ist eine Wasserwaage mit grafischer Anzeige wie bei einer richtigen Wasserwaage. Funktioniert freilich nur mit Geräten mit Gyrosensor. Die Genauigkeit hängt vom jeweiligen Gerät ab und sollte daher ausgetestet - und kann über die Software separat für jede Seite kalibriert - werden.

Android Assistant ist eine kleine Sammlung einfacher, aber hilfreicher System-Utilitys und Anzeige der Daten des Geräts. So beispielsweise CPU, Speicher, Akkuzustand sowie ein Prozess-Manager mit Quick-Boost-Funktion, womit laufende Prozesse beendet werden können, Autostart-Manager, Deinstallieren von Apps, Einstellungen zum schonenden Akkubetrieb und ein einfacher Dateimanager.

Bankomatkarten Infos liest via NFC die abrufbaren Daten von neueren Maestro- resp. Bankomatkarten aus und zeigt sie an. Diese App demonstriert also, wie einfach und offen die Daten für jedermann auslesbar sind. So beispielsweise die letzten mit der Karte getätigten Umsätze und das Guthaben der Quick-Funktion (Elektronische Geldbörse). Das funktioniert mit den meisten Maestro-Karten in Österreich, die seit etwa Mitte 2013 mit NFC-Funktion für Berührungsloses Bezahlen ohne PIN ausgestattet sind. Die so ausgestatteten Maestro-Karten sind am "Paypass"-Logo erkennbar. Das Smartphone muss dafür freilich ebenfalls mit NFC-Funktion ausgestattet sein.

[BILD] Berlin-Uhr / Berliner Mengenlehre-UhrBerlin-Uhr ist eine Uhrzeit-Anzeige wie mit der vom Berliner Erfinder Dieter Binninger entwickelten "Berliner Mengenlehre-Uhr". Die Idee hinter der Berliner Mengenlehre-Uhr war es, die Produktion öffentlicher Uhren durch den Wegfall von Zeigern zu vereinfachen. Die Zeitanzeige erfolgt dabei nicht über Zeiger, sondern über leuchtende Felder: Eine mittige Leuchtfläche ganz oben (siehe Bild) blinkt im 2-Sekunden-Rhythmus. In den folgenden Zeilen die Werte je Feld: 5 Stunden, 1 Stunde, 5 Minuten, 1 Minute. Im Bild angezeigt wird also 23:52 Uhr: ((5*4)+(1*3)) Stunden und ((5*10)+(1*2)) Minuten. Wenn alle Felder leuchten ist es 23:59 Uhr, wenn kein Feld leuchtet ist es 0:00 Uhr. - Berlin-Uhr kann alleinstehend oder als Widget verwendet werden.

Bosch Toolbox App ist ein Bündel an hilfreichen Funktionen für Handwerker. Eine davon ist eine Aufmaßkamera, bei der ins Bild die Abmaße eingetragen werden können. Außerdem ein umfangreicher Einheiten-Umrechner, eine Funktion zum Erstellen eines Rapportzettels mit PDF-Ausgabe oder Baudokumentation zum Baufortschritt. Außerdem noch eine "Taschenlampe". Quasi der Preis dafür ist, dass Sonderangebote angezeigt werden und via GPS die nächstgelegenen Bosch-Händler angezeigt werden können.

BugMe! Stickies sind quasi Post-it-Notizzettel für kürzere Notizen. Bemerkenswert - und das ist wohl der Hauptzweck in der Praxis - ist, dass den Notizen auch ein Alarm-Zeitpunkt zugeordnet werden kann. Es ist also eine sehr einfach handhabbare Erinnerungsfunktion.

CCleaner for Android ist das Pendant zum gleichnamigen Tool für Windows-PCs, mit dem das Android-Smartphone oder -Tablet sozusagen "aufgeräumt" wird. Es werden Logs, Browser-History, Anwendungs-Cache, Zwischenablage etc. geleert und es werden umfangreiche Systeminformationen zu Speicherplatz, Akku-Ladezustand und Processorauslastung angezeigt.

[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)Cool Reader ist ein sehr universeller, exzellent funktionierender E-Book-Reader für E-Books nahezu aller gängigeren E-Book-Formate außer LIT (MS Reader) und PDF. Die Nutzung von DRM-geschützten E-Books ist allerdings nicht möglich. Cool Reader ist hinsichtlich Bedienung und Darstellung sehr tiefgreifend konfigurierbar. Eine der Besonderheiten ist auch ein integriertes Wörterbuch für automatische Silbentrennung zur leichter lesbaren, gefälligeren Darstellung der Texte. - Cool Reader gibt es auch für Desktop Windows.

[!> Die Android-Version für Cool Reader finden Sie auf der verlinkten Seite über den Link "Download Cool Reader files" und dann Auswahl aus der Liste die jüngste Version. Der Dateiname der Android-Version ist etwa cr[Versions-Nummer]-arm-mips-x86.apk, also mit Dateinamenserweiterung *.apk und der zum verwendeten Gerät passenden Processor-Bezeichnung. Vor allem wenn Sie hinsichtlich der zu Ihrem Gerät passenden Variante nicht sicher sind, kann "Cool Reader" alternativ auch über Google Play heruntergeladen werden.


Cyberlink PhotoDirector for Android ist eine ziemlich hochentwickelte Anwendung zur schon ernsthafteren Bearbeitung von Fotos. PhotoDirector funktioniert nur auf Android-Tablets mit einer Display-Größe von mindestens 7 Zoll - also auch nicht auf Smartphones - und nur fürs Dateiformat JPEG. Geboten werden umfangreiche Korrekturen inklusive HDR-Effekte zur Optimierung sowie Verschönerungen wie "Hautglättung". Regelrecht begeisternd genial ist eine Funktion, mit der Objekte einfach aus dem Bild entfernt werden. Dafür markiert man grob das Bildelement - beispielsweise eine Person, die nicht ins Bild gehört - und diese wird entfernt. Dabei wird der - auch komplexere - Hintergrund verblüffend korrekt so ergänzt, sodass man in vielen Fällen kaum etwas von der Manipulation bemerkt.

Cyberlink YouCam Perfect verschönert ziemlich vollautomatisch Kopf-Portraits resp. Selfies. Wimmerln und andere Hautunreinheiten sowie "Rote Augen" zu entfernen ist dabei die simpelste Sache. Man kann aber auch leicht das Gesicht schlanker machen, die Form einzelner Partien "optimieren", fein individuell dosiert Rouge auftragen, Tränensäcke entfernen etc. Also quasi idealisierende Verschönerungen bis zur Unkenntlichkeit. Faszinierend ist die hochentwickelte Technologie, die bei dieser Spielerei dahintersteckt.

Cyberlink YouSnap berichtigt die Perspektive von schräg aufgenommenen rechteckigen Elementen und beschneidet diese für die korrekte Darstellung. Das ist beispielsweise interessant für alle jene, die PowerPoint-Präsentationen als Notiz abfotografieren. Es ist also egal ob man das von der Seite aufnimmt und wie groß die Darstellung innerhalb der Aufnahme ist. Das rechteckige Hauptelelement wird erkannt, entzerrt und beschnitten. Solcherart erhält man gut brauchbare Fotos davon. Das funktioniert beispielsweise auch bei Buchtiteln. Erstaunlich - weil eigentlich ziemlich komplex zu ermitteln - ist, dass das Seitenverhältnis auch bei stark schräg aufgenommenen Darstellungen recht treffsicher korrekt hergestellt wird.

Deutsche Tastatur ist ein alternatives Layout für das virtuelle Keyboard. Besonderheit dabei sind vor allem zusätzliche Cursor-Tasten, was die Eingabe sehr erheblich erleichtert. Auch alle deutschen Umlaute und "ß" gibt es - so wie bei einer konventionellen deutschen Tastatur.

[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/) [LOGO] ITM praktiker E-Books (www.praktiker.at/ebooks/)DOF Calculator berechnet für Fotografen Schärfentiefe und Hyperfocale Distanz. Die gängigsten Kameras sind in einer Datenbank enthalten, sodass auch ohne besondere Kenntnisse Aufnahmeformat und damit Zerstreuungskreisdurchmesser korrekt berücksichtigt werden können. Es gibt dabei auch einen Reverse-Modus, wobei man auf Basis von zwei Entfernungsangaben die passenden Blendenwerte bei verschiedenen Brennweiten erhält.

DroidDB ist ein leistungsstarkes Datenbanksystem. Es ist das Pendant zu VisualCE für Windows Mobile. Besondere Stärke ist die simpel lösbare Datenerfassung unterwegs, wofür die Eingabemaske mit einem einfach bedienbaren Form-Designer frei gestaltet werden kann. Es können Bilder und Handschrift-Felder integriert werden. Ein wirkliches Profi-Programm und daher auch nicht gerade billig. Es gibt auch einige Muster-Datenbanken. Die Daten können mit jeder ODBC-kompatiblen Datenbank-Anwendung - so u.a. auch MS Access - synchronisiert werden.

[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/) [LOGO] ITM praktiker E-Books (www.praktiker.at/ebooks/)DSLR Remote ist eine App zur Steuerung und Fernbedienung einer - entsprechend geeigneten - Digitalkamera; in der Regel wird das auf Systemkameras zutreffen. Die Steuerung erfolgt entweder über Kabelverbindung oder Infrarot-Schnittstelle. Eine Anleitung zum Aufbau des IR-Gebers und Kabeln finden sich auf der Website des Autors der Software. Neben der Fernbedienung können mit "DSLR Remote" auch zeitgesteuerte Aufnahmen, Langzeitaufnahmen und Aufnahmeserien für HDR-Fotografie realisiert werden. Welche Steuermöglichkeiten über welchen Weg - Kabel oder IR - möglich sind hängt weitgehend von den Möglichkeiten der jeweiligen Kamera und dem Typ des Android-Smartphones ab. Auf der Website sind die Smartphones, mit denen DSLR Remote ausgetestet ist aufgelistet.
=>> bitshift.bi.funpic.de/de/dslr-remote.php (Website/Webseite war bei letzter Prüfung nicht erreichbar/auffindbar.)
oder: =>> play.google.com/store/apps/details?id=de.dslrremote

Easy Battery Saver überwacht die Aktivität des Stromverbrauchs des Geräts und hilft Energie zu sparen indem auf Aktivitäten von energiehungrigen Anwendungen, Diensten oder Hardware-Komponenten hingewiesen wird resp. diese nach individuell einstellbaren Regeln deaktiviert werden. So beispielsweise Netzwerkverbindungen, Display-Einschaltdauer, Display-Helligkeit etc.

EasyTether macht aus einem Android-Gerät mit Internetverbindung quasi einen Router zu einem PC ("Tethering" bedeutet in diesem Zusammenhang eine Internetverbindung von einem Handy zu einem weiteren Gerät durchzureichen.) - EasyTether kann die Verbindung zu PCs herstellen mit Windows ab XP, MacOS ab 10.4, Ubuntu ab 10.4 und Fedora ab Version 13. Am PC muss dafür ein EasyTether-Treiber installiert werden. Für den Betrieb wird also am Android-Gerät eine Internet-Verbindung hergestellt - über welchen Weg auch immer -, dann EasyTether gestartet. Am PC wird der EasyTether-Treiber gestartet und von diesem kann nun die Internetverbindung normal verwendet werden.

GPS Status zeigt alle Daten an, die der GPS-Receiver bereitstellt: Kompass, Seehöhe, Koordinaten, Geschwindigkeit etc.

[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)HanDBase ist ein populäres Datenbank-Programm für PDAs mehrerer Systeme. Es gibt dazu ein Pendant für den Desktop-Rechner. Das Erstellen der Datenbanken sowie Import und Export sind recht komfortabel. Der Funktionsumfang reicht von Rechen- und Auswertungsfunktionen über das Verknüpfen von Datenbanken und Einbinden von kleinen Bildern bis zu Schnittstellen zu anderen Datenbank-Standards wie MS Access und einer ODBC-Schnittstelle. Bei HanDBase gibt es mehrere Erweiterungsmodule. Das Synchronisieren zwischen Datenbanken auf PC und Smartphone ist möglich. Auch lassen sich Datensätze von Gerät zu Gerät übertragen sofern es beim Empfänger dieselbe Datenbank-Struktur gibt. Auf der Website des Herstellers gibt es kostenlos Datenbanken als interessanten Ausgangspunkt für alle wichtigeren Problemstellungen; mit und ohne Daten.

[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)i-nigma Reader liest und decodiert 2D-Barcodes resp. Mobile Tags ("Mobile Tagging") vom Typ "QR Code" und "Data Matrix". Die Kamera wird einfach auf den 2D-Barcode gerichtet. Sobald dieser detektiert wird und ausgelesen ist, wird der decodierte Inhalt vorerst als Text angezeigt. Je nachdem, welchen Typs der Inhalt ist können damit SMS ausgelöst, Webadressen aufgerufen oder auch Kontaktdaten in die Kontaktedatenbank übernommen werden. Funktioniert völlig problemlos. - i-nigma Reader funktioniert freilich nur mit einem Gerät mit integrierter Kamera; Internet-Verbindung ist nötig für das Herunterladen von i-nigma Reader und sinnvoll, wenn aus 2D-Barcodes ausgelesene Web-Adressen angesteuert werden sollen.

[?> Der nachfolgende Link muss über das Android-Gerät aufgerufen werden. Die Erkennung des Gerätetyps müsste automatisch erfolgen und das Programm wird nach Download installiert.

=>> www.i-nigma.mobi (Direktinstallation)

Idea Sketch ist ein Outliner zum Notieren und Entwickeln (Brainstorming) resp. Strukturieren von Ideen und Konzepten. Die Darstellung kann wahlweise im Stil eines Outliners - also wie eine Liste mit hierarchischen Ebenen und auch der Möglichkeit für umfangreichere Texte und Grafiken zu den einzelnen Punkten - oder als Mindmap angezeigt werden. Es gibt auch ein Pendant für Windows 8. - Siehe evtl. auch "Mindjet for Android" als reine Mindmap-Anwendung.

[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)K-9 Mail ist ein E-Mail-Client als Weiterentwicklung der ersten E-Mail-App für Android. Er unterstützt neben - sowieso - POP3 auch IMAP sowie WebDAV-Konten (Exchange). Anhänge sind freilich möglich und es gibt recht tiefgreifende individuelle Anpassungsmöglichkeiten von der Wahl des Datumsformat bis zur Hervorhebung von in der Kontakte-Datenbank enthaltenen Absendern, die auch einheitlich mit ihrem Namen angezeigt werden können; also nicht evtl. nur die E-Mail-Adresse, wenn der Absender nur diese als Absendeadresse angegeben hat. Bei Einstellung auf automatische Abfrage nach E-Mails können einlangende mit akustischem, optischem oder Vibrations-Signal gemeldet werden. Für unterwegs evtl. wichtig - bei teurer Datenverbindung im Ausland - ist die Möglichkeit, vorerst nur einen Teil jedes neu eingelangten E-Mails abzurufen. Die Bedienung ist erfrischend klar und simpel.

Link2SD ermöglicht die Nutzung von Speicherplatz auf der wechselbaren Speicherkarte des Android-Geräts zum Installieren von Apps. Normalerweise können Apps nur im internen Speicher des Geräts installiert werden. Wenn dieser mit Apps bereits komplett belegt ist, kann solcherart zusätzlicher Platz geschaffen werden. Dazu wird die Speicherkarte vorher - evtl. über einen PC - mit einem Partition Manager in zwei Partitionen aufgeteilt und eine davon als Primäre Partition definiert. Nachdem die Speicherkarte so vorbereitet ist, kann Link2SD am Android-Gerät installiert werden und danach steht der Platz der Primären Partition auf der Speicherkarte für Apps zu Verfügung.

[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)Metro plant Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit Streckennetzen in den meisten wichtigen Städten der Welt. Die Strecke wird als Text-Liste mit Anmerkungen und voraussichtlicher Fahrzeit ausgegeben. Sehr komfortabel bei dieser Android-Version ist, dass die Strecknnetze - jeweils eine Stadt in einer Datei - einzeln geladen und auch leicht aktualisiert werden können. Da keine Grafiken enthalten sind, sind die Datensätze extrem klein. Es sind nicht alle Netze komplett. Voraussetzung für die Nutzung ist, dass man die Namen der Abfahrts- und Zielstationen kennt, weil eben keine Karten enthalten sind.

MortPlayer Music / MortPlayer Audio Books sind zwei gut durchdachte Audioplayer. Es gibt dabei auch separate Versionen für Musik und Hörbücher. Bei Hörbüchern kann man beispielsweise Lesezeichen setzen. Für die Wiedergabe von Musik interessant ist die sehr simple Möglichkeit einer ordnerbasierten Wiedergabe anstatt Playlisten. Es können aber auch Playlisten genutzt sowie am Gerät bearbeitet werden. Gespielt werden können alle Audio-Dateiformate, die vom Gerät unterstützt werden.
=>> www.sto-helit.de (Website/Webseite war bei letzter Prüfung nicht erreichbar/auffindbar.)
=>> android.pdassi.de/124216/ (nur MortPlayer Music)

MortRing ist ein simples, aber sehr hilfreiches Programm mit dem Klingeltöne einzelnen Kontakten zugewiesen werden können. Die Darstellung erfolgt mittels einer Liste, wobei jedem Namen sehr schnell und einfach ein spezieller Klingelton zugewiesen werden kann. Es ist somit auch sehr leicht, einen einmal zugewiesenen Klingelton zu ändern oder zu löschen. Diese App greift auf die in Android integrierte Klingelton-Auswahl zu. Nur die über diese zugänglichen Klingeltöne - also nicht jede beliebige Audio-Datei - können daher einem Kontakt zugeordnet werden.
=>> www.sto-helit.de (Website/Webseite war bei letzter Prüfung nicht erreichbar/auffindbar.)

[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)MyPhoneExplorer ist eine am Windows-PC laufende Kompagnon-Anwendung, welche die Synchronisation von Datenbanken wie Kalender, Aufgaben, Kontakte beispielsweise mit MS Outlook, Sunbird, GMail, Thunderbird etc. und viele andere Datenarten mehr direkt mit dem PC abwickelt. Abgesehen von der Synchronisierung von Daten ist teilweise auch die Fernsteuerung des Android-Geräts möglich. So beispielsweise Telefonieren über PC, steuern der Telefonfunktionen über den PC, Texte tippen über die PC-Tastatur; auch über WLAN und Bluetooth. Zudem ist ein komfortabler Backup-Assistent integriert. - Diese genial durchdachte, für den mündigen User sehr wertvolle Anwendung kommt übrigens von dem Tiroler Franz Josef Wechselberger.

[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)Opera für Android ist ein leistungsstarker, ziemlich vollwertiger Webbrowser. Über Tabs ("Tabbed browsing") können mehrere Webseiten gleichzeitig geladen sein, es gibt - wie beim Desktop-Pendant von Opera - Schnellwahl für besonders wichtige Lesezeichen, URL-Vervollständigung vereinfacht die Eingabe und es gibt auch ein Suchfeld, wie von "Großen" inzwischen gewohnt. Herausragende Besonderheit ist der Opera-Turbo-Modus, wobei Webseiten über einen Server von Opera geschickt und dort "eingedampft" werden, sodass die übertragene Datenmenge um bis zu 90% reduziert wird, was nicht nur schneller, sondern bei einem Datentarif, bei dem das Datenvolumen berechnet wird auch erheblich billiger ist. Bemerkenswert ist, dass beispielsweise die Lesezeichen mit einem am Desktop installierten Opera-Browser abgeglichen werden können. Einige Konfigurationsdateien können auch direkt vom Großen übertragen - und auf diesem komfortabler bearbeitet - werden. So beispielsweise ein User-CSS für individuelle Einstellungen der Darstellung von Websites und die Datei urlfilter.ini in der gesperrte URLs gespeichert werden - beispielsweise damit besonders lästige Werbeserver oder Spionagedienste ignoriert werden. Diese Datei wird einfach am Großen bearbeitet und in das Programmverzeichnis von Opera am Pocket-PC kopiert (die dort bereits vorhandene gleichnamige Datei wird also durch diese ersetzt). Wie üblich erreicht man durch Eingabe von "about:config" in der URL-Zeile von Opera weitreichende Einstellmöglichkeiten zur individuellen Anpassung.

[!> Die sowohl für Smartphone als auch Tablet verfügbare - stark abgespeckte - Variante "Opera Mini für Android" ist im Unterschied zu "Opera für Android" auf essentielle Funktionen reduziert und arbeitet ausschließlich im Opera-Turbo-Modus.

[!> Opera Mobile ist insgesamt der beste Webbrowser nach Bewertung der "praktiker"-Tester, aber die Unterschiede in der Leistung zu den Hauptkonkurrenten Firefox und Google Chrome sind nicht gravierend. Daher wird empfohlen, generell die mobile Version jenes Webbrowsers zu verwenden, der auch am Desktop-PC in Verwendung ist. Abgesehen davon, dass die Bedienlogik und weitgehend auch der Funktionsumfang vertraut sind, gibt es zusätzliche Möglichkeiten, gewisse Daten zwischen der Desktop- und der mobilen Version auszutauschen. So gibt es Android-Ausführungen für Smartphone und Tablet u.a. von Google Chrome und Firefox:
=>> Firefox für Android (Download bei android.pdassi)
=>> Google Chrome for Android


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)OfficeSuite Viewer (Android) ist ein leistungsstarker Viewer für alle MS-Office-Dokumentformate inklusive die neuen MS-Office-Formate seit MS-Office-10 und PDF. Angezeigt werden können also Dateien in den Formaten MS-Word, Excel, PowerPoint mit Dateinamenserweiterungen DOC, DOCX, TXT, XLS, XLSX, CSV, PPT, PPTX, PPS, PPSX sowie auch PDF. OfficeSuite Viewer ist also dann ideal, wenn diese Dokumente nicht bearbeitet werden müssen, sondern nur betrachtet werden sollen. Das ist vor allem wichtig, wenn Dokumente per E-Mail einlangen. "Adobe Reader for Android" ist für sehr komplexe PDF-Dokumente evtl. besser geeignet.

Parkdroid ist eine einfach zu bedienende App, mit der die Parkposition des Autos gespeichert und so das Auto leichter wieder gefunden werden kann. Es gibt auch einen Timer, der rechtzeitig an den Ablauf einer ggf. befristeten Parkdauer hinweist.

PixStack Photo Editor ist eine App zur Foto-Optimierung durch Korrekturen, die auf das ganze Bild angewandt werden, die auch mit einigen Spezialfunktionen aufwartet. Also u.A. Helligkeit, Kontrast, Farbbalance, Ausschnitt, Größe etc. Zum Öffnen werden mehr als 25 Foto-Dateiformate akzeptiert. Gespeichert werden können diese in 15 Formaten. Unter den verfremdenden Effektfiltern, die mittlerweile geradezu "Pflicht" sind, gibt es auch eine recht gut funktionierende Umsetzung von Fotos in "ASCII-Art", also Auflösung eines Fotos durch Textzeichen. Außerdem können die Metadaten wie Exif, Iptc oder Xmp angezeigt werden. Wenn ein Foto auch GPS-Metadaten enthält, kann die Aufnahmeposition auf einer Landkarte angezeigt werden.

[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)Pocket Informant ist ein enorm leistungsstarkes, sehr übersichtliches Werkzeug für Aufgabenplanung und Termine - auch mit Abstimmung auf die populäre Selbstmanagement-Methode GTD Getting Things Done von David Allen. Bemerkenswert dabei sind tief gehende individuelle Konfigurierbarkeit (Farben, Darstellung, teilweise auch Bedienlogik), "Alarm Notes" für Notizen mit Schnelleinstellung von Alarm-Zeitpunkt, Journal für Aktivitäten und Suchfunktion durch alle Datenbanken von Kalender, Aufgaben, Kontakte und Journal. Alle Daten sowie Einstellungen werden in einer Datei gespeichert und können daher sehr leicht auf Speicherkarte oder sonst wo gesichert werden. Mit den Systemdiensten von Android wird reibungslos zusammengearbeitet und es ist auch Synchronisierung mit dem populären Online-Aufgabenplaner "Toodledo" möglich.

QR Droid Code Scanner scannt QR-Codes - auch genannt 3D-Barcodes - sowie auch konventionelle Barcodes. Besonderheit ist, dass QR-Codes damit auch erstellt werden können. Die Weitergabe der eigenen Kontaktdaten über QR-Code, den der andere vom eigenen Smartphone einscannt ist heute die gängiere Lösung statt früher die VCARD-Datensätze per Infrarot oder Bluetooth zu übertragen. QR-Codes werden auch für Gerätefreischaltung verwendet. Beispielsweise in Verbindung mit Fotokameras und auch mit den Login-Daten zu einem WLAN etc. QR-Scanner-Apps sind bei Smartphones oft bereits vorinstalliert; hier ist der Vorteil auch selbst einen QR-Code am Smartphone generieren zu können. Beispielsweise eben die eigenen Kontaktdaten aus der Kontakte-Datenbank.

Skype realisiert VoIP Voice over IP, also Telefonieren über Internet-Verbindung - auch mit Video; also Bildtelefon resp. Videokonferenz. Es sind auch Konferenzschaltungen - also mehr als zwei Gesprächsteilnehmer - möglich. Zwischen den Teilnehmern können auch Dateien verschickt werden und es ist eine Chat-Funktion für schriftliche Chats integriert. Wenn alle Gesprächspartner "Skype" verwenden, kostet Skype nichts. Über die Funktion "SkypeOut" können auch konventionelle Telefonnummern angewählt werden; wobei es allerdings - wenngleich relativ niedrige - Verbindungskosten gibt. Ebenfalls können Anrufe, die bei Skype einlangen - gegen Berechnung - an einen regulären Telefonanschluss weitergeleitet werden. Die Skype-App ist bei vielen Smartphones bereits vorinstalliert.

[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)SoftMaker Office Mobile für Android ist eine voll ausgewachsene Office-Suite mit den Komponenten TextMaker (Textverarbeitung), PlanMaker (Tabellenkalkulation) und SoftMaker Presentations, zum Anzeigen und Bearbeiten nativer Dateien u.a. in den MS-Office-Dokumentformaten MS Word, Excel und PowerPoint für alte Dokumentversionen bis zu aktuellen MS-Office-Dokumentformaten ohne Verlust von Formatierungen beim Speichern bearbeiteter Dokumente. Beispielsweise TextMaker verarbeitet zum Öffnen, Bearbeiten und Speichern (!) alle MS-Word-Formate von Word 6.0 bis 2010 (docx) sowie etliche weitere Formate wie OpenDocument, OpenOffice, LibreOffice, RTF, HTML, Textdateien, Pocket Word etc. Es gibt einen urgewaltigen Funktionsumfang von Rechtschreibprüfung über Verfolgen von Änderungen und Lesezeichen bis Kommentare und PDF-Export. - Ein Office-Paket mit einer Leistung wie am Desktop-PC mit sehr komfortabel gelöster Bedienung über Touchscreen.

Solar and Moon Calculator ist ein puristisches Programm zur Berechnung aller denkbaren Aspekte zu Sonnen- und Mondphasen. Die aktuelle Position kann wahlweise über GPS übernommen oder selbst eingegeben werden.
=>> ftdevelop.pcriot.com (Website/Webseite war bei letzter Prüfung nicht erreichbar/auffindbar.)

SPB Migration Tool ist eine gut durchdachte Anwendung zum Übernehmen von Kontaktdaten, SMS und Anrufhistorie von Geräten die unter Windows Mobile oder Symbian laufen. Das wird nur einmalig gebraucht, wenn man von einem solchen Gerät umsteigen will (siehe Für den Umstieg von Windows Mobile oder Symbian: Daten übernehmen). Zusätzlich gibt es die Möglichkeit diese Daten vom Anrdoid-Gerät zu sichern resp. wieder herzustellen. Die Überspielung der Daten kann dabei entweder über eine Speicherkarte - also vom alten Gerät auf eine Speicherkarte überspielen und beim neuen Gerät von der Speicherkarte die Daten importieren - oder über einen Cloud-Dienst vorgenommen werden.

SPB Wireless Monitor protokolliert das Datenvolumen, das über WLAN oder GSM/GPRS bewegt wird. Auf Basis dieser Daten werden vom Volumen abhängige Kosten berechnet. Dabei wird auch die Blockgröße berücksichtigt; wenn also eine angefangene Volumens-Stufe - beispielsweise 100kB - am Ende einer Sitzung oder um Mitternacht voll berechnet wird. Es kann auch ein Limit für einen bestimmten Zeitraum eingegeben werden und es gibt eine Warnung vor Erreichen dieses Limits; beispielsweise für im monatlichen Pauschaltarif inkludiertes Datenvolumen. Die Log-Daten der Verbindungs-Sitzungen können im HTML- oder CSV-Format exportiert werden. Dieses intelligent durchdachte Programm ermöglicht erst die Übersicht über die entstehenden Kosten. Interessant ist auch, dass man sich die Aktivitäten gesplittet nach Verbindungsziel oder Art des Dienstes - beispielsweise YouTube-Videos, Messaging, GoogleMaps etc. - anzeigen lassen kann.

SplashID verwaltet vertrauliche Daten wie Zugangsdaten, Kreditkarten etc. Besonderheit ist, dass ohne Eingabe des Passworts nichts zu sehen ist, das einen Rückschluss ermöglicht, welche Daten gespeichert sind. Erhältlich auch u.a. für Windows Mobile, Windows ab 98 und MacOS.

Sprite Android Backup ist eine einfach zu bedienende App zum Sichern und Wiederherstellen von Daten auf resp. von einer Speicherkarte. Gesicherte Datenarten sind Systemeinstellungen, Termine, Kontakte, SMS, MMS, Anrufliste, Fotos, Musik und Videos.

The Missing Sync ist die Partner-Software für das Zusammenspiel von Android-Geräten mit MacOS ab 10.5.6. Die Daten-Synchronisierung ist sehr weitreichend; so beispielsweise auch von iTunes heruntergeladene Audio-Dateien, Fotos, Klingeltöne etc. The Missing Sync gibt es auch zur Synchronisierung mit Windows; dafür dürfte aber der kostenlose "MyPhoneExplorer" attraktiver sein.

[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)Total Commander ist ein extrem umfangreicher Dateimanager. Es gibt integrierte ZIP-Funktion (inklusive Verschlüsselung) und Editor, es kann nach Dateinamen und Zeichenketten innerhalb von Dateien gesucht werden. Bemerkenswert ist das komfortable Umbenennen unter Einbeziehung von Platzhalter-Zeichen (* und ?). Bietet alles, was für anständigen Umgang mit Dateien gebraucht wird. Über einfach - über das Menü von Total Commander aufrufbar - installierbare Plug-ins werden FTP-Client (leider ohne "force lowercase" für Dateinamen), LAN-Unterstützung, WebDAV (Webordner) etc. geboten.

[!> Total Commander beinhaltet auch einen simplen Text-Editor - zur Bearbeitung von Nur-Text, vergleichbar mit Notepad unter Windows -, der nach der Installation von Total Commander auch als separate Anwendung zur Verfügung steht.


Tuner - gStrings misst die Frequenz eines über das Mikrofon aufgenommenen Tons und gibt diesen sowohl in der Tonhöhe als auch als genaue Frequenz aus. Mit "Tuner - gStrings" lassen sich Musikinstrumente sehr genau stimmen.

VerbTeX LaTeX Editor ist ein kollaborativer LaTeX-Editor zum Verwalten und Bearbeiten von LaTeX-Projekten. LaTeX ist eine Befehlssprache für den Textsatz, die vor allem wegen der perfektionierten Darstellung von mathematischen Formeln und auch sonst präzis möglichen Typographie nach wie vor gerne für wissenschaftliche Arbeiten und technische Dokumentationen eingesetzt wird. Die Steuerung der Darstellung erfolgt über Codes - "Markup" - im Text. Es können auch PDF-Dateien erstellt werden.

Videocam illusion Pro kann Videos mit verschiedenen Effekten aufnehmen; darunter auch im Retro-Stil von Super-8-Schmalfilm samt Flimmern, Kratzspuren und "echter" Maske mit runden Ecken. Es gibt zahlreiche Filter und Masken, die auch miteinander kombiniert werden können, womit interessante Effekte erzielt werden können. Zudem kann das Video mit einer eigenen Audiodatei - beispielsweise Musik oder Projektor-Knattern - unterlegt werden. Die Videos werden auf (Micro-)SD-Karte gespeichert und können auch u.A. zu Youtube, GMail oder Dropbox direkt hochgeladen werden. Nicht so großartig ist, dass die Auflösung - jedenfalls derzeit - auf maximal 800x480px beschränkt ist. Es gibt auch eine kostenlose Version "Videocam illusion" (ohne "Pro"), bei der Werbung eingeblendet wird, die sich aber vielleicht zum Ausprobieren gut eignet.

WhatsApp Messenger ist ein zunehmend verbreiteter Messenger-Dienst für Chat-artige Kommunikation, Übertragen von Dateien und Spezialfunktionen wie Anzeigen der anderen Teilnehmer in der näheren Umgebung. Es gibt keine Werbeeinblendungen und die Macher versprechen, dass über diesen Dienst keine Daten gesammelt werden. Selbstverständlich vor allem dann interessant, wenn man Leute kennt, die WhatsApp selbst nutzen resp. nutzen wollen. WhatsApp Messenger gibt es für alle populäreren aktuellen Smartphone-Systeme wie u.a. iPhone, BlackBerry, Symbian und Windows Phone (nicht: Windows Mobile!).

Whisper Systems RedPhone, TextSecure sind zwei Apps, mit denen Telefongespräche (RedPhone) als VoIP, was aber so wie ein normales Telefonat in der Bedienung ist sowie konventionelle SMS (TextSecure) verschlüsselt übertragen werden können. Da RedPhone als VoIP-Anwendung übers Internet läuft, kann freilich auch eine WLAN-Verbindung genutzt werden; die Internet-Verbindung muss also nicht über den Mobilnetzbetreiber laufen. Diese beiden Apps verhindern das - mittlerweile jedem zugängliche - Abhören von Telefongesprächen und SMS über sogenannte IMSI-Catcher. Das Abhören von verschlüsseltem VoIP ist zumindest schwieriger. Das System funktioniert über einen Server des Software-Herstellers. Dort registriert man sich mit seiner Mobil-Telefonnummer. Dadurch ist es dann möglich, dass die Telefonate so wie normal mit dem Handy geführt werden können, obwohl sie - verschlüsselt - übers Internet laufen. Wenn man einen Telefonanruf startet, gibt es eine Nachfrage, ob dieser über RedPhone laufen soll oder normal. Selbstverständlich müssen beide Seiten RedPhone für Telefonate resp. TextSecure für SMS installiert haben.

WorldMate ist eine Zusammenstellung von Programmfunktionen speziell für Reisende mit Weltzeituhr, Packliste, Währungsumrechner, automatisch aktualisierte Flugverbindungen und Wetterinformation etc.

Zeiterfassung ermöglicht es, die Zeit, die man für bestimmte Tätigkeiten verwendet zu protokollieren. Einerseits um vielleicht für sich selbst unproduktive Zeitfresser zu identifizieren, oder auch um für Auftraggeber Arbeitszeiten für die Abrechnung zu dokumentieren. Je nach Tätigkeit kann auch ein unterschiedlicher Stundensatz definiert werden. Die sich ergebende Tabelle kann im allgemein leicht verwendbaren CSV-Format ausgegeben oder auch direkt per E-Mail verschickt werden.

Händler und Download-Server allgemein für Geräte mit Android:
=>> android.pdassi.de

| Android-Smartphone/-Tablet - Ezzes & Software-Empfehlungen | Empfehlen/Teilen | Top |

© 2011-2014 by Felix Wessely, Wien (Austria) - All rights reserved - Permalink - Nutzungsbedingungen - Impressum