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Android-Smartphone, Android-Tablet - Ezzes & Software-Empfehlungen für Praktiker


Android ist eines der drei bedeutendsten Betriebssyteme für Smartphones und auch Tablets; die anderen sind iOS und Windows Phone. Im Gegensatz zu iPhone bieten Android und Windows Phone ab Version 8 die Möglichkeit, Speicherkarten einzusetzen und damit einen vielseitigeren Umgang mit dem Gerät. - Hier werden kurz gefasst einige Ezzes allgemein zum Umgang mit Android-Smartphones und Software-Empfehlungen gegeben als Auszug aus den Ergebnissen der Testarbeit der "praktiker"-Redaktion.

[!] Vor dem Installieren eines Programms wird es dringend empfohlen die Daten des Rechners zu sichern. Die Verwendung hier zugänglich gemachter Programme und Verfahren erfolgt auf eigene Gefahr.



Android-Smartphone/-Tablet: Überblick

Offenes Wort: Android ist nur geringstes Übel

Wenn es eine sinnvolle Alternative zu Android gäbe, würde "praktiker" diese empfehlen - und würden wohl auch viele Gerätehersteller diese anbieten. - Einige Gründe dafür:
- Die Eingriffsmöglichkeiten in das System sind stark eingeschränkt.
- Die User-Aktivitäten und Daten auf den Geräten werden von manchen App-Herstellern ziemlich schamlos ausspioniert und diese Ergebnisse übertragen. Google - als Hersteller von Android - ist zumindest interessiert am Nutzungsverhalten um passende Werbung einblenden zu können.
- Es gibt zwar sehr komfortable Lösungen zum Speichern von eigenen Daten, für Backups und Synchronisieren von Daten mit eigenen Geräten über fremde Festplatten - Cloud-Dienste. Aber es gibt eben - ohne praktische Notwendigkeit - kaum ebenso einfache Alternativen mit eigenen Speicherkarten oder direkter Verbindung mit eigenen Geräten. Dadurch wird das Überspielen eigener, privater Daten auf fremde Datenträger forciert. Offenbar stellen sich nur wenige die Frage, warum diese Cloud-Dienste - zumindest in einem für die privaten Daten sinnvollen Umfang - für den User kostenlos bereitgestellt werden. Verschlüsselungen sind bekanntlich nicht für jeden wirksam und daher ein schwacher Trost. Entweder handelt es sich um Wohltaten oder diese Daten sind - für wen auch immer - sehr wertvoll.
- Es gibt zumindest die technische Möglichkeit, die Umgebung des Geräts über Kamera und Mikrofon auszuspähen. Hochentwickelte Spracherkennung bei neueren Geräten ermöglicht sogar die "Transkription" von Gesprochenem in handliche und leicht durchsuchbare Textdateien. Damit die Erkennung der eigenen Aussprache gut funktioniert, kann diese der User selbst optimieren. Siehe auch Seit Android 4.4 wartet Mikrofon auf "Okay Google" für Sprachbefehle.
- Der neueste Trend, die Körperfunktionen zu vermessen und zu protokollieren könnte beispielsweise für Versicherer und größere Arbeitgeber interessante Erkenntnisse liefern. Die technische Basis dafür ist jedenfalls da.

Die Gesetze in praktisch allen Ländern schützen nicht wirksam vor diesem Ausspähen privater Angelegenheiten und Verwendung der daraus gewonnenen Daten. Die Datenschutzgesetze schützen vielmehr mit aller Härte davor, dass Ihnen Ihr Friseur Glückwünsche zum Geburtstag schickt, sofern Sie das nicht ausdrücklich erlauben.

Android ist das derzeit populärste System für Smartphones und Tablets. Das Konkurrenzsystem iOS von Apple bietet noch weniger Gewalt des Users über das eigene Gerät.

Das bereits veraltete Microsoft Windows Mobile - für Pocket-PC - bietet tiefgreifende Gewalt über die Aktivitäten des Geräts. Dieses wurde von Microsoft durch Windows Phone ersetzt, was nun von Windows 10 für Windows Phones abgelöst wurde. Windows 10 - wie mittlerweile allgemein bekannt - ist extrem neugierig. Es ist mittlerweile allgemein bekannt, dass es zumindest Bemühungen der US-Geheimdienste gibt, US-Unternehmen zur Anlieferung von User-Daten anzuhalten. Die US-Geheimdienste liefern bekanntlich interessantere Erkenntnisse einerseits an befreundete Staaten und andererseits ausgespähte Firmengeheimnisse an US-Unternehmen.

Die aktuelle Wirklichkeit legt nahe, dass Leute, die mit heiklen Informationen umgehen und zu Geheimhaltung verpflichtet sind - beispielsweise Ärzte, Rechtsanwälte, Journalisten und manche Berater - aktuelle Smartphones eher nicht für berufliche Zwecke verwenden sollten.

Über Nur-Mobiltelefone - die heute kaum noch angeboten werden - können "nur" die Gesprächsinhalte, Verbindungsdaten und Aufenthaltsort (des Geräts) ermittelt und die Umgebung abgehört werden. Den Zugriff darauf haben allerdings - nicht nur theoretisch, wie mittlerweile bekannt - "nur" Geheimdienste und andere staatliche Institutionen. Für Private - resp. Firmen - ist das Ausspähen möglich, aber mit hohem Aufwand verbunden, weil die Zielperson dafür auch räumlich verfolgt werden muss.

Der Knackpunkt der eigenen Schutzmöglichkeiten bei Smartphones generell liegt darin, dass es außerhalb der Gewalt des Users liegt, dass bei einer Verbindung zum Internet Daten übertragen werden, die eher privat bleiben sollten. Abgesehen davon, dass sich die Verbindungsaufnahme über das Internet kaum verhindern lässt, ist die Verwendung dieser Geräte ohne Internet-Verbindung kaum sinnvoll möglich.

Tatsache ist halt, dass viele aktuelle Nutzungsmöglichkeiten von Technik ohne ein Smartphone stark eingeschränkt sind. Beispielsweise in Verbindung mit manchen Digitalkameras ergeben sich sehr attraktive Möglichkeiten, die noch vor ein paar Jahren mit so kleinem Aufwand - und so einfach - undenkbar waren. Auch viele Geräte der Unterhaltungselektronik können über ein Smartphone gesteuert werden und bieten in Verbindung mit einem Smartphone zusätzliche Funktionen. Für den technisch Interessierten ist also ein Smartphone - und hier bietet eben derzeit Android die größte Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten - ein zentrales Gerät, das geradezu unverzichtbar attraktiv ist.

Die Bespitzelung kann man nicht ultimativ blockieren, aber man kann diese bis zu einem gewissen Grad beschränken und damit weniger ergiebig machen. Beispielsweise durch Verzicht auf Cloud-Dienste und keine Daten auf dem Gerät zu speichern, die nicht unbedingt nötig sind. Oder durch Begrenzen der Kommunikationsfreudigkeit diese nicht zusätzlich zu befeuern. Dafür gibt es durchaus einige Möglichkeiten, die auch hier auf dieser Seite behandelt werden - siehe insbesonders die Kapitel: Direkte Synchronisierung zwischen Desktop-PC und Android-Gerät ist möglich und Apps spionieren das Gerät aus - das ist leider eher der Normalfall.

Android ist ein Betriebssystem, das auf einem Linux-Kernel basiert und das für sehr unterschiedliche Geräte verwendet werden kann. Es ist also alles möglich vom Smartphone über Tablet-PC bis Notebook und auch Desktop-PC. Die gängigste Anwendung derzeit ist der Einsatz in Smartphones und Tablets.

Die Bedienung ist ziemlich ähnlich jener von iPhone und iPad. Die Bedienung erfolgt also typischerweise über einen Multitouch-Screen. Das bedeutet, dass mehr als ein Punkt gleichzeitig ausgewertet werden kann. Früher konnte bei Pocket-PCs gleichzeitig nur ein Berührungspunkt ausgewertet werden analog zur Funktion mit der Maus bei der es ja normalerweise auch nur einen Mauszeiger gibt. Durch die Multitouch-Auswertung sind also "Gesten" möglich wie Wischen, vergrößern durch Spreizen der Finger am Bildschirm oder Verkleinern durch zusammenziehen der Finger am Bildschirm etc.

Es gibt allerdings nicht "das" Android, sondern es gibt zahlreiche Spielarten davon. Die Gerätehersteller statten ihre Geräte mit speziellen Anwendungen und evtl. auch einer eigenen Benutzeroberfläche aus. Das hat zur Konsequenz, dass das Erscheinen einer Android-Version für ein spezielles Gerät immer noch einige Wochen dauert nachdem eine neue Android-Version erschienen ist. Der Hersteller muss dann erst seine Spezialitäten bei der Android-Version für seine Geräte an die neue Android-Version anpassen.

Die Umständlichkeiten beschränken sich aber primär darauf, dass man für ein Update nicht einfach Android updatet, sondern das speziell zum Gerät passende Update installieren muss. Es ist also nicht so chaotisch wie bei Symbian, wobei die Anwendungen nur zu speziellen Geräten passen. Das Installieren von Anwendungen - Apps - zu Android ist einheitlich. Die Limits liegen nur dort, wo das Gerät bestimmte Voraussetzungen bieten muss für die Brauchbarkeit einer Anwendung. Wenn also beispielsweise das Android-Gerät kein NFC-Modul hat, dann kann man Anwendungen, die dieses brauchen, nicht verwenden. Das ist also nicht sonderlich überraschend.

Mobile Computer der aktuellen Generation stark mit der Cloud verbunden

Die drei aktuellen Betriebssysteme, die bei Smartphones eingesetzt werden sind Google Android, Apple iOS und Microsoft Windows Phone. Diese sind über weite Strecken einig, was das Gerät bieten soll, wie damit umgegangen wird und wie die Bedienung funktioniert. Apple war mit dem iPhone zweifellos vorbildgebend.

Im Grunde handelt es sich dabei um Verkaufsterminals für Waren und Leistungen aller Art - bevorzugt Content und Software resp. Apps, was komfortabel eingekauft und konsumiert werden kann. Das Zuckerl für die Mobiltelefon-Netzbetreiber, die eigentlich teuren Geräte billig unters Volk zu bringen ist, dass die Kunden dann nicht nur telefonieren, sondern auch kräftig die Internet-Verbindung über das eigene Netz nutzen. Diese Rechnung geht aber nur dann auf, wenn man ohne Internet-Verbindung damit nicht anständig arbeiten kann.

Nun wurde also eine alte Idee wieder ausgegraben, die zur Zeit teurer, großer, schwerer Harddisks - die zudem viel Strom für den Betrieb brauchen - entwickelt wurde. Das war der Net-PC. Also im Prinzip ein einfacher Rechner von dem aus Anwendungen von einem Server jeweils bei Verwendung geladen werden und die erarbeiteten Daten werden wiederum auf einem Server gespeichert. Solcherart erspart man sich teure und große Harddisks bei dem damals konzipierten Net-PC.

Wir haben heute spottbillige Speicherkapazität, eine Speicherkarte mit zig Gigabyte ist so groß wie ein Fingernagel, braucht kaum Strom, aber wir sollen unsere Daten in der Cloud speichern. Eigentlich eine verrückte Idee.

Für manche Anwendungsszenarien - wenn innerhalb eines Teams zusammengearbeitet werden soll - ist das sicherlich sinnvoll. Obwohl sich auch dabei die Frage stellt, ob man das dann nicht lieber über einen eigenen Server abwickelt und nicht über fremde Dienste. Die allermeisten Anwender von Smartphones haben aber ihre eigenen Daten, die sie nur für sich selbst brauchen und es gibt keine Notwendigkeit, diese für andere einsehbar zu machen. Man will vielleicht nicht jedem, der auf den eigenen Terminkalender schauen kann einen Termin geben.

iOS nicht so interessant, weil Speicherkarte fehlt, Windows Phone "geht schon"

Geräte mit iOS - also iPhone und iPad - haben zwei Besonderheiten, welche die Einsatzmöglichkeiten stark einschränken:

Bei Windows Phone ab Version 8 und Android gibt es vom Betriebssystem her die Möglichkeit, Speicherkarten zu verwenden, was einen vielseitigeren Umgang mit dem Gerät ermöglicht. Es ist aber - wie bei Android - nicht zwangsläufig jedes Gerät mit diesen Betriebssystemen mit einem Steckplatz für Speicherkarten ausgestattet. In der Regel ist es aber mittlerweile der Fall.

Deswegen ist Android ein sehr attraktives Betriebssystemen für die Gerätetypen Smartphone und auch Tablet. Das ist freilich Geschmackssache, aber "praktiker" orientiert sich an den Interessen seiner Leser und zu diesen gehört es typischerweise, möglichst wenige Einschränkungen zu haben. Auch wenn das nur nach den aktuellen Maßstäben so zu sehen ist. Idealerweise sollte es ja überhaupt keine Einschränkungen geben. Das ist allerdings mit aktuellen Smartphone-Betriebssystemen nicht komplett realisierbar.

Es ist freilich nicht ganz uninteressant bei einem Computer, Programme resp. Apps ggf. auch selbst erstellen zu können oder Apps zur Sicherheit bereithalten und ohne fremde Infrastruktur installieren zu können. Wenn eine Anwendung offiziell nicht mehr angeboten wird, wäre diese nicht mehr verfügbar. Das ist problematisch, wenn es sich dabei um eine Anwendung handelt, die man dringend braucht, die aber durch irgendeinen Umstand verlorengeht.

Wenn man also Apps ausschließlich über einen bestimmten Dienst installieren kann, ist man immer davon abhängig, dass die individuell benötigten Apps auch zu einem späteren Zeitpunkt noch dort verfügbar sind. Hingegen wenn man die Installationsdatei für eine App lokal am eigenen PC speichern kann, dann hat man sie immer zur Verfügung, falls eine Neuinstallation zu einem späteren Zeitpunkt notwendig werden sollte. Bei Android gibt es diese - sehr wichtige - Möglichkeit.

Überlegungen generell zur Konzeption eines "Taschen-Computers" finden Sie bitte hier unter Keine Empfehlung für PDAs, Smartphones mit Daten-Abhängigkeit von fremden Internet-Serverdiensten = Cloud Computing.

==> Produkte und Lösungen im Sinne des Anwenders

Auswahl des passenden Geräts mit Android

Unter Android arbeiten heute primär Smartphones und Tablets. Das für Sie optimale Gerät sollte für Sie hinsichtlich Größe und Bedienung angenehm sein und die Akku-Arbeitszeit sollte ausreichend sein. Die Unterschiede liegen vor allem in der Verarbeitungsqualität und in der Akku-Arbeitszeit. Wesentlich wäre es halt, darauf zu achten, dass das Gerät einen Steckplatz für eine Speicherkarte hat. Nicht alle Android-Geräte haben einen Steckplatz für Speicherkarten. Und auch sonst wie bei einem PC: Dass alles an "Peripherie" enthalten ist, was man gerne nutzen will.

Sehr wichtig sind neben einem Steckplatz für Speicherkarten sowieso Kamera (auch wenn man damit nicht fotografieren will), Schnittstellen für WLAN, Bluetooth, USB und evtl. NFC Near Field Communication. Abgesehen von NFC gehört sowieso alles Aufgezählte schon zur Standard-Ausstattung eines Smartphones oder Tablets mit Android. Wenn auch - beispielsweise über Skype - videotelefoniert werden soll, ist ein Modell mit zusätzlicher Kamera an der Display-Seite sinnvoll. Bessere Tablets sind oft auch mit einem Mobiltelefonteil ausgestattet.

Nicht so selbstverständlich ist bei Smartphones ein HDMI-Ausgang. Damit kann man den Bildschirminhalt über ein anderes Gerät wiedergeben. Somit kann man das Smartphone zusätzlich als Mediaplayer für Fernseher oder beispielsweise auch als Zuspieler für Präsentationen über Fernseher oder Videoprojektor verwenden. Nicht jeder wird einen HDMI-Ausgang brauchen, aber für jene, die das brauchen können, ist das eine sehr wesentliche zusätzliche Einsatzmöglichkeit. Smartphones mit HDMI-Ausgang gibt es typischerweise eher in der höheren Preisklasse beispielsweise u.a. von LG, Samsung und Sony.

Eine praktische Entwicklung, die sich bereits bei Fotokameras sehr gut etabliert hat ist, dass es vermehrt Smartphones gibt, die wasserdicht und besonders strapazfähig sind. Diese sehen auch durchaus elegant aus und nicht wie ein gummiarmiertes Militär-Funkgerät.

In Zukunft wird es der Standard sein, dass allgemein Geräte, die man unterwegs ständig dabei hat - und die daher auch leicht schmutzig werden, runterfallen oder nass werden können - entsprechend geschützt sind.

Powerbank mit USB-Anschluss ist universelle Lösung für das Akkuarbeitszeit-Problem

Einer der größten Schwachpunkte bei aktuellen Smartphones ist nach wie vor die Akku-Arbeitsdauer. Einerseits sollen die Smartphones gewaltige Rechenleistung erbringen und andererseits sollen sie schön schlank sein. Immerhin ist es heute so, dass man mit einer Akkuladung gute fünf, sechs Stunden ununterbrochener Nutzung auskommt. Es kommt freilich darauf an, wie das Smartphone genutzt wird. Wenn es nur Musik spielt, dann braucht das sehr wenig Strom, beispielsweise. Wenn der Akku also gewohnheitsmäßig jede Nacht aufgeladen wird, wird man zumeist gut durchkommen.

Wenn das Smartphone an einem Tag extrem intensiv verwendet wird, dann kommt man möglicherweise mit einem vollgeladenen Akku nicht bis am Abend durch. Die meisten Smartphones haben heute fest eingebaute Akkus. Man kann sich in diesem Fall also mit einem Reserveakku nicht behelfen. Die Lösung ist daher eine Powerbank, mittels der man den Akku unterwegs - also ohne Zugang zu PC oder Steckdose - nachladen kann.

Eine Powerbank ist ein universell verwendbarer Zweitakku. Die Powerbank hat einen USB-Stromanschluss mit 5 V Spannung, den man über ein USB-Kabel mit dem Smartphone verbindet und es solcherart nachladen kann. Powerbanks gibt es in verschiedenen Größen und Kapazitäten. Eine Powerbank mit einer Kapazität von etwa 2,5 Ah - das reicht aus um den Smartphone-Akku einmal fast ganz aufzuladen - gibt in der Dimension eines größeren Schlüsselanhängers und kostet ab etwa 10 EUR. Mit einer größeren Powerbank kann man öfter nachladen. Zumeist geht es aber nur sozusagen um eine "Notration", wenn der Smartphone-Akku unterwegs entladen ist. Und eine solche kleine Powerbank kann man tatsächlich als Schlüsselanhänger immer mit dabei haben.

Bereits seit einigen Jahren hat es sich als Standard für mobile Geräte - auch bei Fotokameras beispielsweise - durchgesetzt, dass diese über eine USB-Schnittstelle nachgeladen werden können. Man kann eine solche Powerbank also gleich für mehrere Geräte als Notanker verwenden. In einen ausgedehnten Urlaub oder Safari wird man wohl eine größere Powerbank mitnehmen.

Die Powerbank wird genauso aufgeladen, wie auch das Smartphone aufgeladen wird; nämlich über ein USB-Ladegerät oder eine USB-Buchse am PC. Besser ist es, ein USB-Ladegerät zu verwenden, weil das typischerweise höheren Strom liefert und daher der Aufladevorgang kürzer ist. USB-Ladegeräte gibt es bekanntlich auch mit Anschluss für den Zigarettenanzünder-Stecker im Auto oder Boot.

Smartphone als Audio-Recorder - gibt es auch in Stereo

Eine schon selbstverständliche Funktion bei einem Smartphone ist es, Audioaufnahmen damit machen zu können. Es gibt dafür Apps und wie weitreichend die Möglichkeiten damit sind, hängt auch vom Gerät ab. Noch nicht sehr lange gibt es sogar Smartphones mit 5poligem Klinkenstecker, mit denen über ein externes Stereo-Mikrofon auch Stereo-Aufnahmen möglich sind. Dies trifft beispielsweise auf viele Modelle der Sony Xperia Z-Serie zu - sowohl Tablets als auch Smartphones. Der 5polige Klinkenstecker ist heute allerdings noch ziemlich unüblich, weshalb die Auswahl an Mikrofonen und Headsets für diesen Anschluss vorerst noch klein ist. Bei Sony-Smartphones mit 5poliger Klinkenbuchse wird der zweite Mikrofonkanal übrigens bei speziell dafür ausgestatteten Headsets für eine Noise-Cancelling-Funktion genutzt.

Die reinen technischen Eckdaten für Audio-Aufnahmen sehen freilich sehr gut aus. Das Problem bei Mikrofon-Aufnahmen ist heute aber praktisch nur der - freilich sehr wesentliche - Mikrofon-Vorverstärker. Zu diesem werden kaum Angaben gemacht. Die Digitalisierung als solche ist bei den heutigen Rechenleistungen eine Sache, die jeder schafft - nur die Wiedergabe ist wiederum komplex. Für hohe Ansprüche an Musikaufnahmen ist ein "echter" Audio-Recorder freilich besser geeignet. Audioaufnahmen von Gesprächen, zur Verwendung wie ein Diktiergerät oder auch für Konzertmitschnitte, wenn höchste Qualität nicht so wichtig ist, sind selbstverständlich gut machbar. Vor allem bei Musik - und bei Aufnahmen von Gesprächen mit mehreren Personen - ist es wohl besser, wenn die Aufnahmen in Stereo möglich sind.

Bei der Verwendung als Diktiergerät bietet ein "echtes" Diktiergerät vor allem komfortablere Bedienung. Ständig auf das Display schauen zu müssen um zu sehen an welcher Position gerade welche Funktion ausgelöst wird - es könnte ja auch ein Meldungsfenster aufgegangen sein... - ist also nicht für Jeden - und nicht für jeden Zweck - ein Ersatz für die blind bedienbaren Tasten eines konventionellen Diktiergeräts.

Wichtig beim Zubehörkauf ist die Ausführung des Klinkensteckers

Etwas, das oft zu Fehlkäufen führt, sind Headsets oder Mikrofone, die an die Klinkenbuchse angeschlossen werden. In aller Regel handelt es sich dabei um eine vierpolige Ausführung. Unterstützt werden damit zwei Ausgänge für Stereo-Kopfhörer und ein Mono-Mikrofon.

Der Ursache für Fehlkäufe liegt dabei in den unterschiedlichen Belegungen der Pins. Es gibt dabei zwei Varianten:

Das Problem ist leider, dass es sowohl bei Smartphones als auch bei entsprechendem Zubehör selten konkrete Angaben dazu gibt, nach welcher Norm der Klinkenstecker ausgeführt ist. Beim Kauf von Zubehör sollte also darauf geachtet werden, dass der Klinkenstecker zum Gerät passt. Vierpolig allein sagt noch nichts aus. Wenn das Gerät nicht explizit als kompatibel angegeben ist, dann sicherheitshalber vor dem Kauf ausprobieren.

Die Rufannahme-Taste bei Headsets funktioniert übrigens durch Kurzschließen von Masse mit dem Mikrofonkontakt.

Bei Geräten mit neuerer 5poliger Klinkenbuchse muss man selbstverständlich auch aufpassen. Wie viele Pole diese hat sieht man der Buchse von außen nicht an.

Nicht nur Internet-Radio: Viele Smartphones haben auch einen UKW-Radio

Etwas, das etwas verborgen in Smartphones existiert - und was in den Features eines Smartphones fast nie angeführt wird - ist, dass in vielen Smartphones ein UKW-Radio enthalten ist.

Ein UKW-Tuner-Chip ist in fast allen Smartphones enthalten. Es ist allerdings bei vielen Smartphones so, dass diese Funktion nicht freigeschaltet ist. Es gibt auf diesen dann auch keine vorinstallierte App zur Nutzung dieser UKW-Radio-Funktion. Das wäre übrigens nachträglich auch mit Nachinstallieren einer Tuner-App kaum änderbar: Damit der Radioempfang funktioniert, muss es neben der Tuner-Schaltung auch eine induktive Ankopplung zum Kopfhörer-Anschluss geben, weil es sonst keine Antenne gibt. Evtl. gibt es also zwar den Tuner-Chip auf der Platine, aber keine Ankopplung für die Antennenfunktion.

Es ist freilich ziemlich dämlich, sich beispielsweise Ö3 übers Internet als Stream anzuhören, wenn das doch auch ganz normal empfangen werden kann. Bei Verwendung des integrierten UKW-Radios fällt kein Daten-Traffic an und der Stromverbrauch ist erheblich kleiner als beim Streamen.

Wenn Sie gerne auch "normales" Radio - den "seidigen UKW-Sound" - hören wollen, dann achten Sie evtl. bei der Anschaffung darauf, dass das Smartphone diese Funktion bietet.

Reine Rechenleistung ist kaum noch das Hauptkriterium

Die Entwicklung der bei Smartphones eingesetzten Technik ist mittlerweile auf einem derart hohen Niveau, sodass ausreichende Rechenleistung auch von billigeren Modellen geboten wird. Auslaufmodelle sind typischerweise erst ein Jahr alt und sind zumeist zu einem Bruchteil ihres ursprünglichen Preises erhältlich. Die relevanten Unterschiede liegen primär im - aktuelleren und / oder eleganteren - Design, verwendeten Materialien, Verarbeitungsqualität; sind aber eben nur marginal bei der rein technischen Leistung. Gravierendere Unterschiede gibt es weiterhin bei Punkten, die in den Technischen Daten nicht so leicht greifbar sind - oder typischerweise nicht angegeben sind. So beispielsweise die Qualität des Mikrofon-Vorverstärkers oder des Miniatur-Lautsprechers.

Ein evtl. wichtigeres Kriterium wäre die Kapazität des integrierten Speichers. Android ist leider so ausgelegt, dass Anwendungen idealerweise im integrierten Speicher installiert werden sollten. Wenn man sich üppiger bei Apps bedienen will, dann sind mindestens 16 GB vorteilhaft; mit 8 GB oder noch weniger stößt man schnell an Grenzen. Für das System selbst werden ca. 4 GB belegt. Bei einem Gerät mit 8 GB bleiben also nur 4 GB zur individiuellen Verwendung frei. Für die eigenen Daten sollte es freilich einen Steckplatz für eine Speicherkarte geben, was mittlerweile aber bei den meisten Modellen der Fall ist.

Nutzen Sie auch die Angebote Ihres Mobilnetzbetreibers. Die zwei Jahre, die man sich dafür binden muss, sind schnell vorbei und es ist heute nicht mehr so sehr wahrscheinlich, dass vor Ablauf dieser Bindungszeit ein anderer Netzbetreiber einen derart attraktiveren neuen Tarif anbietet, sodass ein sofortiger Umstieg vorteilhafter wäre als beim Handykauf 100 oder 200 EUR - oder noch mehr - gespart zu haben. Dies betrifft aber nur die Angebote, die man bei Verlängerung eines bereits laufenden Vertrags bekommt. Wenn dafür ein Umstieg auf einen höheren Tarif erforderlich wäre, dann handelt es sich im Grunde um einen Ratenkauf.

Falls Sie das Smartphone auch mit SIMs anderer Mobilnetzbetreiber verwenden wollen - beispielsweise Prepaid-SIMs im Ausland -, lässt sich der SIM-Lock für 10 bis 20 EUR bei einem Handyshop entfernen. Der SIM-Lock ist also nicht wirklich ein Hindernis. Bei manchen Mobilnetzbetreibern haben auch die sogenannten Vertragshandys keinen SIM-Lock und sind daher von Haus aus offen für alle Netze.

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Smartphone/Tablet: Extreme Kosten für Internet vermeiden

Dadurch, dass Apps und auch das Betriebssytem selbst vorgabemäßig ungefragt eine Verbindung übers Internet herstellen und dabei einen starken Datenverkehr verursachen können, besteht immer die Gefahr, dass unerwartet hohe Kosten entstehen. Also zusätzlich zu der Gefahr, dass dabei private Daten von fremden Diensten ausspioniert werden - und dies geschieht - durch den dabei entstehenden Datentraffic - "praktischerweise" auch auf Kosten des Ausspionierten.

Wie hoch diese Kosten sind, hängt freilich davon ab, wie hoch die Kosten sind, die für die aktive Internet-Verbindung entstehen. Beispielsweise ein kostenloses öffentliches WLAN kostet nichts oder beim eigenen WLAN in der Wohnung hat man vielleicht einen Flat-Tarif, sodass dadurch keine zusätzlichen Kosten entstehen können. Extrem teuer kann es allerdings werden, wenn die Verbindung zum Internet über ein Mobilfunk-Netz - also das GSM-Telefon - hergestellt wird.

Da auch heute noch nicht überall ein WLAN-Zugang gegeben ist, ist die Internet-Verbindung übers Mobiltelefonnetz vor allem dann interessant, wenn man übers Smartphone auch unterwegs Internet-Dienste nutzen will. Das Mobilfunknetz sollte man aber nur dann nutzen, wenn man auch einen speziellen Datendienst beim Mobilnetzbetreiber beim Telefonanschluss dabei hat. Ohne ein solches Datenpaket wird das in der Regel sehr teuer.

Zur Nutzung des Internet über ein Mobilfunknetz sollten Sie evtl. Folgendes dringend beachten:

Wenn Sie den Tarif ändern, ein Handy vom Mobilnetzbetreiber bekommen oder ihren Mobilfunkvertrag verlängern - also bei jeder Änderung -, dann schauen Sie bitte auf der Website des Mobilfunkbetreibers nach, ob alle Ihre Einstellungen korrekt sind. Es kann dabei nämlich passieren, dass alle Einstellungen auf die Vorgabe-Einstellungen zurückgesetzt werden. Achten Sie dabei besonders auf die kostenrelevanten Einstellungen wie Limit bei Datenroaming oder Ihre Einstellungen zur Einschränkung von Mehrwertdiensten.

Bei Android: Abschalten der Internet-Verbindung über Mobilfunknetz

Bei Android-Smartphones und -Tablets - die mit einer SIM-Karte für Telefonfunktion bestückt sind -, gibt es die Möglichkeit die Verbindung zum Internet übers Mobilfunknetz abzuschalten. Eine Internet-Verbindung wird dann nur über WLAN-Netze hergestellt - sofern man das nicht auch abgeschaltet hat.

Das Abschalten der Internet-Verbindung übers Mobilfunknetz erfolgt über "Einstellungen". Dort im Menü unter "Drahtlos & Netzwerke" bei "Datenverbrauch" den Schalter beim Menüpunkt "Mobile Datenübertragung" ausschalten. Mit "mobiler Datenübertragung" - was wohl eine sehr unpräzise Bezeichnung ist - wird also die Datenverbindung übers Mobiltelefon-Netz bezeichnet.

Sofern man keinen Flat-Tarif für die Internet-Verbindung übers Mobilfunknetz hat ist es also sinnvoll, diesen Schalter immer nur kurzzeitig bei Bedarf einzuschalten.

Ebenfalls unter "Drahtlos & Netzwerke" gibt es den Menüpunkt "WLAN", wobei man also die Verbindung zum Internet über WLAN abschalten kann.

Abschalten von Mobiltelefon bei Android über Umweg Flugmodus

Möglicherweise ist es unterschiedlich bei Android-Geräten, aber evtl. gibt es keine direkte Möglichkeit die Telefon-Funktion abzuschalten. In diesem Fall kann man den Umweg über die Funktion "Flugmodus" gehen. Wenn man den Flugmodus einschaltet, dann wird alles abgeschaltet, was eine Funkverbindung herstellt und damit auch der Mobiltelefonteil und WLAN.

Wenn nun lediglich das Mobiltelefon abgeschaltet werden soll, schaltet man vorerst in den Flugmodus. Damit ist nun alles abgeschaltet. Es ist aber möglich, im Flugmodus beispielsweise wieder WLAN einzuschalten. Über diesen Umweg kann man dann also - falls es diese Möglichkeit direkt nicht gibt - den Mobiltelefon-Teil abschalten.

Selbstverständlich ist es ziemlich unlogisch, dass man bei aktivem Flugmodus einen Funkdienst einschalten kann, aber das funktioniert jedenfalls.

Tethering - "Hotspot" - bei Android dabei: über USB, Bluetooth, WLAN

Seit Android Version 2.2 - also schon seit 2010 - ist bei Android eine so genannte Tethering-Funktion von Haus aus dabei. Das bedeutet, dass das Android-Gerät quasi wie ein Router für andere Geräte resp. PCs arbeitet. Dabei wird also die - typischerweise über ein Mobilfunknetz hergestellte - Internet-Verbindung des Android-Geräts anderen Geräten bereitgestellt.

Diese Funktion wird beispielsweise als "Hotspot" oder "Anbindung" bezeichnet. Die Einstellungen dafür finden sich unter den Einstellungen zu Android, dort in der Rubrik "Drahtlos & Netzwerke" unter "Mehr" und dort "Anbindung & mobiler Hotspot". Dort kann man wählen über welchen Weg die Internet-Verbindung bereitgestellt werden soll: USB, WLAN oder Bluetooth. Zur Konfiguration von WLAN-Tethering legt man hier also Netzwerkname (SSID) und das Passwort fest. Also so wie bei einem sonstigen WLAN-Router.

Wesentlich ist, dass - evtl. ist das von Konfiguration zu Konfiguration unterschiedlich - gleichzeitig kein VPN Virtual Private Network aktiv sein darf. Ansonsten funktioniert für die angebundenen Geräte die Verbindung zum Internet nicht. Manche Anwendungen wie beispielsweise "Firewall ohne Root" verwenden ein VPN, das dann (vorübergehend) abgeschaltet werden müsste. - Siehe Firewall ohne Root.

Diese Hotspot-Funktion ist freilich großartig, wenn man unterwegs die Internet-Verbindung übers Mobiltelefon-Netz mit anderen Geräten nutzen will. Damit hat man quasi einen Rooter mit dabei, sofern kein öffentlicher WLAN-Zugang vorhanden ist.

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Android-Smartphone/-Tablet: Umgang mit Programmen, Installation

Das Installieren von Anwendungen resp. "Apps" bei Android ist sehr einfach. Im Prinzip gibt es eine Datei mit der Namenserweiterung *.apk. Diese wird einfach am Gerät gestartet und damit die Installation ausgelöst.

Damit das funktioniert muss im Systemmenü der Punkt "Awendungen" und dort die Option "unbekannte Quellen", "Drittanbieter" o.Ä. angewählt werden, damit auch Apps von nicht am Gerät voreingestellten Quellen installiert werden können. Voreingestellt ist normalerweise zumindest "Google play" (vorher: Android Market).

Sofern man diese Freigabe zum Installieren von einer "unbekannten" Quelle nicht vorgenommen hat, wird man beim ersten Versuch, eine App von woanders als "Google play" zu installieren darauf hingewiesen, ob man das freigeben will oder nicht. Wenn man also eine App von einer Speicherkarte installieren will, wird man extra darauf hingewiesen und kann diese Freigabe dann vornehmen.

Es ist dabei egal, wie diese Installationsdatei auf das Android-Gerät kommt. Also entweder über die Speicherkarte, durch Überspielung vom PC auf das Android-Gerät oder durch Download von einer Webadresse oder einem Android-Shop. Also Herunterladen und sofort installieren.

Wenn man eine neue App herunterlädt, dann ist es besser, diese nicht direkt zu installieren sondern vorerst nur herunterzuladen. Damit hat man die Installationsdatei für die App und kann sie zur Sicherheit speichern.

In jedem Fall wird also die Installation direkt am Android-Gerät vorgenommen, egal wie die Installationsdatei auf das Android-Gerät überspielt wurde. Beispielsweise bei Windows Mobile - im Vergleich dazu - ist die Standard-Vorgangsweise die Installation vom PC aus. Dies hatte wohl historische Gründe, weil früher - Mitte/Ende der 1990er-Jahre - waren die Speicherkarten der PDAs über PCs oft mangels Lesegerät nicht lesbar und die direkte Verbindung des PDAs zum Internet war eher exotisch. Daher wurden die Daten über Kabel übertragen. Die Installation am Gerät selbst ist freilich heute die einfachere und daher bessere Methode.

Das Starten der Installation einer am Gerät gespeicherten Installationsdatei erfordert das Vorhandensein eines Dateimanagers. Falls ein solcher auf dem neuen Gerät nicht vorhanden sein sollte - in der Regel ist zumindest ein einfacher Dateimanager vorhanden -, müsste ein Dateimanager vorerst online installiert werden. Beispielsweise der von "praktiker" empfohlenen Dateimanager Total Commander - siehe unten in der Auflistung der empfohlenen Anwendungen. Dieser ist auch ohne Registrierung von der Website des Herstellers herunterladbar und daher auch direkt installierbar.

"Total Commander" kann übrigens sogar dazu verwendet werden, später eine neue Version von "Total Commander" - die man bereits heruntergeladen und auf der Speicherkarte gespeichert hat - zu installieren.

Sowieso kann man alle Android-Apps, die man von einer Website herunterlädt auch direkt installieren ohne sie vorher abspeichern zu müssen. Es ist aber freilich immer praktisch, die Installationsdateien aller Apps, die man verwendet separat irgendwo zu speichern. Falls etwas passieren sollte, kann man diese jederzeit wieder neu installieren. Man ist dann nicht abhängig davon, ob eine App - die man wirklich braucht - zu einem späteren Zeitpunkt überhaupt noch verfügbar ist. Es kann ja passieren, dass eine App nicht mehr weiterentwickelt wird und dann irgendwann nicht mehr bereitgestellt wird.

[!]

Die Option "Installation von unbekannten Quellen erlauben" (oder so ähnlich bezeichnet) sollte idealerweise nur kurz eingeschaltet werden, wenn man ein Programm - aus einer hoffentlich vertrauenswürdigen Quelle - installieren will. Wenn das ständig eingeschaltet ist, könnten freilich Programme unbemerkt installiert werden. Bis zu einem gewissen Grad schützt diese Option also vor Apps, die man eigentlich nicht haben will.

Wenn Apps oder Inhalte kostenlos angeboten werden, von denen es bekannt ist, dass die normalerweise nicht kostenlos sind, sollte man selbstverständlich misstrauisch sein.

APK-Installationsdatei ist im Grunde ein ZIP-Archiv

Beim Dateiformat für die Installationsdatei - *.apk - handelt es sich übrigens im Grunde um ein ZIP-Archiv. Man kann also die Dateiendung einfach in *.zip umbenennen und sich dann über den Dateimanager anschauen, was da drinnen ist.

Mitunter - sehr selten, aber es kommt vor - wird die Installationsdatei zu einer App mit der Dateinamenserweiterung *.zip angeboten. Sofern diese den korrekten Inhalt hat, kann man diese dann einfach in *.apk umbenennen und solcherart als Installationsdatei verwenden.

Wenn Sie sich einmal den Inhalt einer APK-Installationsdatei als ZIP-Archiv umbenannt angeschaut haben, werden Sie dann leicht wiedererkennen ob die Standard-Ordnerstruktur enthalten ist oder nicht. So können Sie dann leicht beurteilen ob es sich bei einer als ZIP-Datei erhaltenen Installationsdatei tatsächlich um eine APK-Installationsdatei handelt und Sie diese daher einfach nur nach *.apk umbenennen brauchen und zur Installation verwenden können.

Standard-Programme individuell einstellen: Dateiendungen den Apps zuordnen

Auch bei Android funktioniert das so, dass Dateitypen anhand ihrer Dateinamenserweiterung erkannt werden und aufgrund dieser einer Anwendung - App - zugeordnet werden. Das ist dann jenes Programm, mit dem das betreffende Dokument geöffnet wird - also eine Datei *.mp3 mit einer bestimmten Audio-Player-App.

So lange diese Zuordnung nicht festgelegt ist, erscheint bei Aufruf einer solchen Dokument-Datei immer die Abfrage, mit welcher App die Dokument-Datei geöffnet werden soll - und ob "nur einmal" oder "immer". Bei Anwahl von "immer", wird diese Frage nicht mehr gestellt und die selben Dateitypen fortan mit der nun als Standard-App festgelegten App geöffnet.

Diese Zuordnung lässt sich auch direkt ändern unter "Android Einstellungen". Also Android Einstellungen > Optionen > Anwendungsmanager. Bei neueren Versionen findet man das unter Android Einstellungen > Gerät > Apps. Dort lassen sich dann die Zuordnungen ändern.

Falls diese Funktion nicht aufzufinden sein sollte - es gibt hier zahlreiche Varianten zwischen den Android-Versionen -, dann gäbe es beispielsweise mit der App Default App Manager Lite die Möglichkeit, diese Zuordnungen zu ändern.

Im Allgemeinen lassen sich bei Android die Zuordnungen nicht nach Dateinamenserweiterungen ändern sondern nur in Gruppen. Also eine App generell beispielsweise für Video, wobei das dann für alle Dateinamenserweiterungen gilt, die für Video-Dateien üblich sind. Nur in einigen Fällen gibt es von Android aus genauere Unterscheidugen wie beispielsweise bei Text-Dateien (txt, doc, docx etc.).

Explizite Dateityp-Zuordnung zu Apps über Total Commander

Wenn beispielsweise unterschiedliche Anwendungen für einzelne Dateitypen verwendet werden sollen, die unter Android einer Dateityp-Gruppe zugeordnet sind, dann kann dafür der Dateimanager "Total Commander" verwendet werden. Bei Total Commander können die Dateitypen nach Dateinamenserweiterung einer App zugeordnet werden. Dies gilt dann allerdings nur für jene Dateien, die aus "Total Commander" heraus aufgerufen werden.

Die Einstellungen dazu werden über das Menü von Total Commander vorgenommen bei "Einstellungen" unter "Interne Verknüpfungen". - Siehe Total Commander.

Google Android freut sich über ein Google-Konto - Cloud ist der Normalfall

Bisher war der Umgang mit Computern und mobilen Computern so, dass die eigenen Daten auf eigenen Datenträgern gespeichert wurden und beispielsweise die Daten des Terminkalenders mit dem Terminkalender am eigenen PC - bevorzugt mit MS-Outlook - synchronisiert wurden. Android ist ein Produkt von Google und die Nutzung aller Möglichkeiten ergibt sich durch ein Kundenkonto bei Google.

Über das Google-Konto bekommt man Zugang zu Download-Bereichen für Apps, Dienste wie E-Mail und Vorhalten der Daten aus Terminkalender, Aufgabenverwaltung, Kontaktedatenbank etc. Die eigenen Daten werden also auf einem fremden Rechner gespeichert und evtl. auch - das ist der praktische Aspekt - eigenen Team-Kollegen bereitgestellt. So kann gemeinsam an einem Projekt gearbeitet werden und Termine und Aufgaben können leichter koordiniert werden.

Einmal abgesehen davon, dass die Daten damit potentiell fremden Leuten zur Einsicht zur Verfügung gestellt werden, gibt es damit zumindest das Problem, dass man selbst seine Daten nicht mehr unter Kontrolle hat. Wenn also die ausgelagerten Daten aus irgendeinem Grund verloren gehen und man sie selbst auch nicht mehr hat, dann sind sie halt weg. Das ist in der Vergangenheit mit verschiedenen Cloud-Diensten bereits ein paarmal passiert. Das kann einem auch selbst passieren, wenn man die Daten am eigenen Desktop-PC sichert, aber dann ist man wenigstens selbst schuld. Für alle jene, die nicht innerhalb eines Teams arbeiten bringt die Auslagerung heute keine besonderen Vorteile mehr. Speicherkarten sind mittlerweile spottbillig und Speicherkarten sind so klein, dass man problemlos auch ein paar hundert Gigabyte auf Micro-SD-Karten immer mit dabei haben kann.

Für jene, die als Einzelkämpfer unterwegs sind - beispielsweise Freiberufler - ist es im Grunde anachronistisch, einen mobilen Computer quasi wie ein Terminal zu betreiben.

Seit Android 4.4 ist es erleichtert, einen eigenen Cloud-Dienst einzurichten

Seit Android 4.4 ist es nun mittels neuem Cloud-API erleichtert statt der großen Cloud-Dienste auch einen eigenen Server als Cloud-Dienst zu verwenden.

Auch bei Verwendung eines eigenen Cloud-Servers werden freilich die privaten Daten dann übers Internet bewegt. Im Grunde ist es für die Spionagedienste wichtig, dass etwas zumindest übers Internet bewegt wird, wo es mitgelesen werden kann. Ob verschlüsselt oder nicht, ist dabei egal.

Die Cloud-API ist also im Grunde nicht mehr als eine interessante Alternative für alle jene, die zwar ihre eigenen Daten auf eigenen Datenträgern gespeichert haben wollen, aber dennoch NSA und andere Stasi-Dienste über die eigenen Aktivitäten ständig am Laufenden halten wollen.

Android-Apps sind in der Regel nicht beim Software-Hersteller herunterladbar

Beispielsweise bei Anwendungen für Windows Mobile oder auch sonstigen Betriebssystemen ist es so, dass die Anwendungen jeweils auch auf der Website des jeweiligen Software-Herstellers angeboten werden. Dies ist bei Android-Apps eher die Ausnahme. Auch wenn der Software-Hersteller eine eigene Website hat, so wird für den Download der App zumeist auf die Downloadseite bei Google - Google play - verlinkt.

Auch wenn man sonst kein Google-Konto braucht, weil man die Cloud- und Mail-Dienste von Google nicht in Anspruch nehmen will, so braucht man das aber sehr wohl für das Installieren vieler Android-Apps, die nur über Google heruntergeladen werden können.

Der Reiz dafür für den Software-Hersteller, seine Apps nur über Google play anzubieten liegt wohl auch darin, dass die Anzahl der Downloads einer App bei Google play solcherart freilich alle Downloads ausweisen kann, weil die App dann ja nur von dort heruntergeladen werden kann.

Es gibt aber auch Webshops, welche Android-Software für den direkten Download ohne irgendein Konto anbieten. Jedenfalls für kostenlose Apps und Testversionen von Apps gibt es eigentlich keinen vernünftigen Grund dafür, sich registrieren zu lassen resp. erst einloggen zu müssen.

"praktiker" empfiehlt - wenn möglich - Android-Apps eher bei europäischen Webshops zu kaufen. Es muss vielleicht nicht alles Geld dieser Welt bei Google landen. Die meisten Apps für Android sind allerdings mittlerweile kostenlos - resp. über eingeblendete Werbung oder In-App-Verkauf finanziert - und daher für kommerzielle Plattformen wenig attraktiv.

Bei vielen Download-Plattformen, von denen Android-Apps angeboten werden, wird man innerhalb deren Website ein paarmal über mehrere - mit Werbebannern bespickte - Seiten im Kreis geschickt um letztlich mit einem Link bei Google-Play zu landen. Diese sind freilich nicht seriös.

Android Apps sollte man eigentlich eher nur entweder von der Website des Herstellers der App oder über Google play oder eine sonstige vertrauenswürdige Website herunterladen. Ganz sicher nicht sehr vertrauenswürdig sind Websites, die kein Impressum haben.

Apps spionieren das Gerät aus - das ist leider eher der Normalfall

Dass die eigenen am Android-Gerät oder einer eingesteckten Speicherkarte gespeicherte Daten über Apps ausspioniert werden ist leider nicht unüblich. Das passiert also nicht nur bei kostenlosen Apps, sondern durchaus auch bei Apps, für die bezahlt werden muss. Bei kostenlosen Apps sind lediglich die Funktionen, mit denen man mit Werbung beglückt wird umfangreicher vorhanden. Wenn man für eine App nicht bezahlt, dann wird das Geld dafür über eingeblendete Werbung verdient, was ja nicht zu beanstanden ist.

Beim Installieren sollten Apps auflisten, welche Dienste am Gerät genutzt werden resp. welche Art von Daten weitergeleitet werden. Wenn es sich um Funktionen handelt, die offensichtlich nicht für die Verwendung der jeweiligen App nötig sind, dann sollte man die betreffende App vielleicht besser nicht installieren.

[!> Die Auflistung der Berechtigungen, die von einer App genutzt werden, sagt allerdings nicht viel darüber aus, was die App im Hintergrund tut. So ist beispielsweise der Zugriff auf die Kontakte-Datenbank für manche Anwendungen nötig. Dass der App der Zugriff auf diese gegeben wird, ist dann also unverdächtig. Die Berechtigung, auf die Kontakte-Datenbank zuzugreifen eröffnet allerdings auch die Möglichkeit, dass die komplette Kontakte-Datenbank irgendwohin weitergeleitet wird.

Viele kostenlose Apps werden über Werbeeinblendungen finanziert. Welche Daten ausgelesen werden und ob Werbung eingeblendet wird, ist je nach App unterschiedlich. Das kann sich freilich auch bei neueren Versionen einer App ändern. Das Risiko ausspioniert zu werden, kann man leider nicht verhindern sondern lediglich reduzieren, indem nicht unnötig viele Apps eingesetzt werden und nicht unnötig viele persönliche Daten auf dem Gerät gespeichert werden.

Mit entsprechendem Wissen ist es freilich auch allein über das Betriebssystem möglich, Beliebiges aus dem Gerät auszulesen. Auch ohne eine zusätzliche App zu installieren. Davor gibt es keinen Schutz sobald eine Verbindung mit dem Internet herstellbar ist oder besteht.

[!] Gehen Sie also davon aus, dass alles, was auf Ihrem Android-Smartphone gespeichert ist von Fremden gelesen werden kann. Genauso könnten Sie jederzeit über Mikrofon und Kamera überwacht werden. Auch Verschlüsselungen sind nicht für Jeden ein Hindernis.

Das betrifft selbstverständlich auch die Daten, die ein Fingerabdruck-Sensor zur Wiedererkennung - zur Freischaltung des Geräts anstelle eines Passworts - speichert. Ihr Fingerabdruck ist dann im Gerät gespeichert. Es kann niemand ernsthaft garantieren, dass das nicht von außen ausgelesen werden könnte. Einen Fingerabdruck-Sensor sollte man daher eigentlich lieber nicht verwenden.

Fingerabdruck-Sensor eher unsicher - biometrische Erkennung generell möglichst vermeiden

Generell sollte man biometrische Merkmale nicht für Zugangsberechtigungen verwenden, sofern es eine Alternative gibt. Ein Passwort könnte man ändern, die Iris, die Fingerabdrücke und das eigene Gesicht nicht - zumindest nicht so leicht.

Ein Fingerabdruck-Sensor als Zugangsberechtigung bei einem Smartphone oder Computer ist von Könnern - zwar mit einigem Aufwand, aber relativ leicht - zu umgehen, weil sich auf dem Gerät typischerweise Fingerabdrücke befinden. Einfachere Fingerabdruck-Sensoren lassen sich bekanntlich durch einen Laser-Ausdruck vom Fingerabdruck täuschen.

XPrivacy bietet gewissen Schutz vor Ausspionieren von Daten

Unter den Software-Empfehlungen gibt es mit XPrivacy eine recht gut funktionierende Lösung um das Ausspähen von Daten einzuschränken. So kann man damit die Berechtigungen von Anwendungen selbst festlegen. Es stellt sich freilich die Frage, ob man eine App, die beispielsweise eine Berechtigung für den Zugriff auf die Kontaktedatenbank einfordert, diese aber offensichtlich nicht braucht, überhaupt verwenden soll. Sowas macht schon ganz offen erkennbar keinen guten Eindruck hinsichtlich der Seriosität des App-Herstellers.

Eine interessante Alternative zu XPrivacy ist Firewall ohne Root. Besonderheit dabei ist, das das Gerät dafür nicht gerootet werden muss. XPrivacy bietet mehr Funktionen, aber das Wesentliche - Anzeige der Anfrage einer App und diese verweigern oder erlauben - wird von "Firewall ohne Root" auch sehr gut erledigt.

Android hält leider viele Hürden bereit - auch für simplere Modifikationen müsste man das Gerät rooten

Android ist an sich freie Software und wird allein durch diesen Umstand ziemlich geschätzt. Umso überraschender ist es wohl, dass es auch für simplere Eingriffe nötig ist, das System zu "rooten" - also zu knacken - um die Einschränkungen zu beheben. Beispielsweise eine so simple Angelegenheit wie das Installieren von Schriftarten erfordert das Rooten des Geräts - siehe Android-Smartphone/-Tablet rooten.

Freies Installieren von Truetype-Schriftarten nur mit gerootetem Android-Gerät

Bei manchen Geräten - beispielsweise bei LG über deren eigenen Shop - gibt es beispielsweise einige Schriftarten, die man - einige davon auch kostenlos - herunterladen und installieren kann. Das funktioniert reibungslos, aber das Angebot an Schriftarten ist dabei freilich sehr klein im Vergleich zu den zig tausenden TrueType-Schriftarten, die es gibt.

Übrigens: Beim - wohlgemerkt - proprietären System Windows Mobile - das allerdings nicht mehr aktuell ist - ist das mühelos möglich. Man braucht dabei nur eine gewünschte TrueType-Schriftart-Datei in den entsprechenden System-Ordner kopieren und die neue Schriftart ist ohne weitere Einstellungen systemweit verfügbar. Auch sonst kann man in Windows Mobile ziemlich tiefgreifend "umrühren" ohne dabei behindert zu werden. Es ist - gelinde gesagt - recht erstaunlich, dass ausgerechnet Open-Source-Software wie Android den User mit derart rigiden Restriktionen sekkiert.

Steckplatz für Speicherkarte ist Schlüssel zum vielseitigeren Umgang

Bei Android ist die Verwendung eines Wechsel-Massenspeichers prinzipiell möglich. Es gibt freilich auch Android-Smartphones, die keinen Steckplatz für Speicherkarten haben. Bei iOS für iPhone und iPad ist die Verwendung von Speicherkarten von vornherein nicht vorgesehen.

In der Regel ist die Speicherkarte bei Smartphones und Tablets heute eine Micro-SD-Karte. Nicht bei jedem Android-Smartphone oder Android-Tablet ist ein Steckplatz für eine Speicherkarte vorhanden. "praktiker" empfiehlt, Geräte mit Steckplatz für eine Speicherkarte zu wählen. Mittlerweile sind Android-Geräte ohne Steckplatz für eine Speicherkarte eher die Ausnahme.

Speicherkarten sind heute spottbillig, haben gewaltige Kapazitäten und im Grunde haben die eigenen Daten auf fremden Festplatten - in der "Cloud" - nichts verloren. Wenngleich auch Android primär für die Nutzung von Cloud-Diensten ausgelegt ist, ist die Verwendung als autarkes Gerät zwar nicht von vornherein vorgesehen, aber sie ist möglich.

Außerdem bietet eine Speicherkarte immer die Möglichkeit, von wichtigeren am Gerät gespeicherten Daten eine Kopie zu haben. Wenn man beispielsweise für längere Zeit unterwegs ist und zwischendurch seine Daten zusätzlich sichert. Evtl. wird das Gerät gestohlen, geht verloren oder wird kaputt.

Speicherkarte bei Android 4.2 bis 5.x nicht beschreibbar

Bei den Android-Versionen ab Version 4.2 bis Versionen 5.x gibt es einen Schreibschutz für die externe Speicherkarte; also jene Speicherkarte, die man über einen Steckplatz einsteckt. Diese Absurdität wurde mit Version 4.2 eingeführt. Sie ist quasi behoben ab Android 6.0, weil man bei diesem die Speicherkarte als internen Speicher definieren kann und daher diese wie internen Speicher nutzen kann - auch zum Installieren von Apps. D.h. ab Android 6 gibt es zwar weiterhin einen Schreibschutz für die externe SD-Karte, aber diese kann beschrieben werden, wenn man sie als internen Speicher definiert.

Bei manchen Anwendungen bedeutet das eine erhebliche Einschränkung. So können beispielsweise mit einer App bearbeitete Fotos nur vorerst im internen Speicher - der typischerweise eh immer knapp ist - abgespeichert werden. Das betrifft also vor allem jene Anwendungen, bei denen eigene Dateien verwendet werden sollen oder heruntergeladen werden. Insbesonders beispielsweise auch bei E-Mail-Clients, wobei häufig Dateien verschickt und empfangen werden.

Um den internen Speicherplatz auf eine SD-Karte auszuweiten - freilich nur sinnvoll bei Geräten mit Android-Versionen vor 6.0 - kann dies mit Link2SD gelöst werden. Wichtige Apps sollten allerdings immer - unabhängig davon, ob das vom Betriebssystem von Haus aus verhindert wird oder nicht - im wirklichen internen Speicher installiert werden. Schließlich kann eine externe Speicherkarte entnommen werden und dann könnten Fehlfunktionen auftreten wie beispielsweise Systemabsturz oder Datenverluste.

Web-App über Browser statt separater App spart Speicherplatz

Für viele Web-Dienste gibt es für den direkten Zugang eine spezielle App. So beispielsweise für Facebook, Twitter, Soundcloud oder Wikipedia. Der Zweck der speziellen App ist eine für das Smartphone optimierte Anpassung der Oberfläche. Im Grunde ist es aber die bessere Lösung, wenn Webdienste über einen normalen Webbrowser funktionieren und der Server des Dienstanbieters die passende Oberfläche dazu ausliefert.

Mittlerweile ist die Bedienung über eine Web-App - die also über den Webbrowser aufgerufen wird - bei vielen Dienstanbietern sehr ähnlich der separaten App. Es wird also weitestgehend der selbe Funktionsumfang geboten. Der große Vorteil gegenüber der separaten App ist, dass man diese erstens nie aktualisieren muss und zweitens dafür kein Speicherplatz am Smartphone belegt wird. Vor allem dann, wenn der Speicherplatz am Smartphone knapper bemessen ist, ist es sinnvoll, dafür den Webbrowser zu nutzen.

Der Vorteil liegt auch darin, dass die Apps der meisten Anbieter beim Systemstart gestartet werden und daher ständig im Hintergrund mitlaufen, dort Platz im Hauptspeicher belegen und auch nicht so selten Kontakt übers Internet herstellen - auch wenn die App nicht aufgerufen wird. Dies kann man bekämpfen beispielsweise durch Einsatz von Autorun Manager. Wenn man auf die spezielle App verzichten kann, erspart man sich diese Abwehrmaßnahmen.

Nicht alle Web-Apps sind ein vollständiger - oder für die individuellen Wünsche ausreichender - Ersatz für die spezielle App. Manches - beispielsweise bei Apps für Supermärkte können das Einkaufslisten oder ein Barcode-Scanner zur Anzeige von Produktinformationen sein - ist nur oder besser mit einer installierten App lösbar.

Die neueren Webbrowser bieten mittlerweile die Möglichkeit, dass der Link zur Web-App auf dem Startbildschirm mit einem Icon abgelegt werden kann. Dieser erscheint dort dann so wie eine separat installierte App, belegt aber freilich praktisch keinen Speicherplatz.

Hier sind als Beispiel die Links zu Web-Apps - resp. Websites für Smartphone - einiger Anbieter, die alternativ auch spezielle Apps bereitstellen:

Allgemein:

Supermärkte in Österreich - vor allem wegen der Sonderangebote ("von führenden Praktiker-Gattinen empfohlen"):

Bei manchen Diensten wie Twitter wird das Gerät automatisch erkannt, bei manchen Diensten wird als Subdomain "m" statt "www" verwendet. Beispielsweise bei Facebook erreicht man die Smartphone-Version über "m.facebook.com" statt "www.facebook.com".

[!> Für besonders heikle Angelegenheiten - beispielsweise Electronic Banking - bietet eine spezielle App eher höhere Sicherheit. In einem solchen Fall wäre es also vorteilhafter, die spezielle App zu verwenden.

Daten zum eigenen PC nehmen Umweg über einen fremden Server

Wenn man so wie bisher beim Umgang mit einem PDA oder älteren Smartphone seine Daten gleichzeitig am Desktop-PC haben will - und diese laufend synchronisiert -, dann läuft dieser Vorgang bei Android von Haus aus über einen fremden Server. Es werden also die Kontakt-, Termin- und Aufgaben-Datenbanken zuerst mit einem Rechner in der Cloud synchronisiert und dann kann man diese Daten in der Cloud wiederum mit den Daten am eigenen Desktop-PC synchronisieren.

Synchronisierung mit der Cloud kann man abschalten

Man kann ein Android-Gerät aber auch ohne ein Konto bei Google - oder einem anderen Cloud-Dienst - verwenden. Die Synchronisierung mit externen Rechnern übers Internet kann dafür abgeschaltet werden. Dies erfolgt im Menü unter "Einstellungen" und weiter zu "Konten und Synchronisierung". Dort beispielsweise die Optionen "Hintergrunddaten" und "Automatisch synchronisieren" nicht anwählen. Wenn ein Konto bei Google oder einem anderen Service bereits besteht, dort unter "Konten verwalten" das jeweilige Konto auswählen und weiter dann alle "Objekte" zum Synchronisieren nicht auswählen.

Nun sollte das Gerät die Daten behalten und nicht mit Servern übers Internet abgleichen. Jedenfalls, was die Aktivitäten des Betriebssystems selbst betrifft. Apps sind dadurch nicht behindert, regen Datenverkehr auszulösen.

Direkte Synchronisierung zwischen Desktop-PC und Android-Gerät ist möglich

Im Grunde ist bei Android also die direkte Synchronisierung mit einem eigenen Rechner nicht vorgesehen.

Der bisherige Umgang mit dem mobilen Computer war so, dass man die Daten entweder direkt am Gerät auf eine Speicherkarte gesichert hatte und / oder die Daten mit einem Organizer-Programm am Desktop-PC synchronisiert. Bevorzugt mit MS-Outlook für die Daten von Terminkalender, Aufgaben, Kontakte und Notizen.

Dazu ist ein sogenannter PC-Kompagnon erforderlich. Das derzeit interessanteste Programm dafür dürfte MyPhoneExplorer sein - siehe unten in der Auflistung der empfohlenen Softwaretitel. Je nach den Möglichkeiten des PCs kann dann die Synchronisierung verschiedener Datenarten über WLAN, Bluetooth oder USB-Verbindung zwischen Android-Gerät und Desktop-PC erfolgen.

Zur Verbindung über USB muss vorerst noch ein USB-Treiber installiert werden. Dieser muss zum verwendeten Android-Gerät passen. Auf der Android-Developers-Website gibt es eine Auflistung der USB-Treiber der verschiedenen Hersteller mit Download-Links:

=>> developer.android.com/sdk/oem-usb.html

Falls Sie zu Ihrem Android-Gerät eine sogenannte PC-Suite mitgeliefert bekommen und diese installiert haben, dann ist der USB-Treiber bereits auf Ihrem Windows-PC installiert. Die PC-Suiten resp. PC-Kompagnon-Anwendungen, die mit den Geräten mitgeliefert werden sind zumeist nicht sonderlich genial gemacht. "MyPhoneExplorer" wird hierfür also meistens die bessere Alternative sein.

Zum Synchronisieren mit MacOS gibt es The Missing Sync (siehe unten in Auflistung).

Seit Android 4.4 wartet Mikrofon auf "Okay Google" für Sprachbefehle

Seit Android 4.4 kann das Gerät über gesprochene Befehle gesteuert werden - sofern man diese Funktion nicht abschaltet. Während das Gerät eingeschaltet ist, ist das Mikrofon ständig aktiv und lauscht auf das Stichwort "Okay Google", wobei das nachfolgend Gesagte als gesprochener Befehl gilt. "Okay Google" wäre freilich eigentlich die Bestätigung auf eine Anweisung, die man von Google bekommen hatte und nicht umgekehrt.

Es ist vielleicht sinnvoll, diese Funktion abzuschalten. Allein deswegen, weil wohl niemand unter Kontrolle halten kann, auf welche Stichwörter hin vielleicht abgehört und die Sprechinhalte dann weitergeleitet werden. Eine solche Sonderfunktion könnte freilich mit einer App mitinstalliert werden. Sozusagen das Pendant vom Keylogger bei konventionellen PCs, der die Tastatureingaben protokolliert - hier als Abhörwanze leicht realisierbar. Die technische Basis dafür ist jedenfalls spätestens seit Android 4.4 vorhanden.

Wenn man eine Spracherkennung auf die eigene Stimme "eingeschult" hat, dann könnten Abhör-Protokolle auch als handliche Textdateien übermittelt werden. So wird sogar aus schwierig verständlichen Dialekten ein gut lesbares Abhörprotokoll. - Technisch sind die Voraussetzungen dafür jedenfalls bei neueren Smartphones mit lernfähiger Spracherkennung gegeben. Das gibt es bekanntlich auch bei iOS. - Selbstverständlich ist ein Missbrauch - und überhaupt Eingriffe in die Privatsphäre - durch Firmen oder Behörden undenkbar, weil gesetzlich verboten. In der Praxis ist es zumindest theoretisch so.

Für den Umstieg von Windows Mobile oder Symbian: Daten übernehmen

Wenn Sie vorher beispielsweise einen Windows Mobile Pocket-PC verwendet haben und auf ein Android-Smartphone umsteigen wollen, dann werden Sie wohl die Daten vom alten Gerät aufs Neue übernehmen wollen. Jene Daten, die über MS-Outlook synchronisiert werden können, werden einfach durch einen ersten Synchronisationslauf mit MyPhoneExplorer erledigt. Das betrifft aber nur Termine, Aufgaben, Kontakte und Notizen. SMS und Anrufdaten werden über MS-Outlook nicht übertragen.

Zuvor hatte es mit "SPB Migration Tool" eine Anwendung für sowohl Windows Mobile als auch Symbian und Android gegeben, mit der auch die Speicherung resp. Rücksicherung von SMS, Anrufhistorie und Lesezeichen möglich war. Die Überspielung der Daten konnte dabei entweder über eine Speicherkarte - also vom alten Gerät auf eine Speicherkarte überspielen und beim neuen Gerät von der Speicherkarte die Daten importieren - oder über einen Cloud-Dienst vorgenommen werden. "SPB Migration Tool" ist mittlerweile - jedenfalls offiziell - nicht mehr verfügbar. Zur Verwendung bräuchte man also eine Version für sowohl Android als auch für das zuvor verwendete Gerät - eben die Version für Windows Mobile oder Symbian.

SMS und Anrufhistorie sind vielleicht nicht so sehr wichtig, da diese typischerweise nicht sehr lange evident gehalten werden müssen und man daher so lange ggf. einfach am alten Gerät nachschauen könnte.

Für die Übertragung von Webbrowser-Lesezeichen gibt es mehrere Alternativen. So beispielsweise auch über interne Funktionen von Webbrowsern wie Google Chrome oder Firefox, wobei die Lesezeichen zumindest vom Desktop-PC übernommen werden können.

Für das Übernehmen von Daten von einem Android-Gerät auf ein anderes gibt es - ohne Nutzung eines Cloud-Dienstes - sowieso "MyPhoneExplorer", mit dem Backups der PIM-Daten am alten Gerät erstellt und am neuen eingespielt werden können. "MyPhoneExplorer" ist erheblich leistungsfähiger als "SPB Migration Tool", dessen Vorteil vor allem in der Unterstützung verschiedener Systeme gelegen hatte, was mittlerweile wohl kaum noch gebraucht wird. Die meisten, die von Windows Mobile oder Symbian auf Android umsteigen wollen haben dies mittlerweile wohl längst getan.

Ärgerliches Updaten verhindern, Autostart von Apps verhindern

Android macht sich ziemlich selbständig und manche Automatiken sind nicht ohne Weiteres abschaltbar. Besonders ärgerlich sind evtl. die Vielzahl von Apps, die - ohne Notwendigkeit - bei einem Systemstart gestartet werden und daher auch dann im Hintergrund laufen - oder zumindest Speicherplatz im RAM belegen -, auch wenn sie gerade nicht gebraucht werden. Das zweite Ärgernis ist die lästige, ständige Updaterei. Wenn man einige zig Apps hat - was sehr schnell zusammenkommt -, hat man fast täglich gleich mehrere Apps, für die ein Update durchgeführt wird. Das kostet nicht nur Rechen- und Akkuleistung sondern verursacht evtl. höhere Kosten wegen des dadurch verursachen Datenverkehrs.

Automatisches Starten von Apps beim Systemstart verhindern

Manche Apps starten beim Systemstart automatisch. Es gibt derzeit unter Android von Haus aus keine Möglichkeit dieses Verhalten abzuschalten. Welche Anwendungen beim Systemstart gestartet werden sollen, lässt sich beispielsweise mit der App Autorun Manager einstellen.

Das Verhindern von Autostart funktioniert aber verlässlich nur mit einem gerooteten Gerät - siehe Android-Smartphone/-Tablet rooten.

Zur Kontrolle, welche Apps gerade laufen - und damit, ob das Verhindern von Autostart erfolgreich ist - dient beispielsweise die App Android Assistant. Manche selbststartende Apps starten erst einige Minuten nach dem Systemstart. Daher ist es sinnvoll, ein paar Minuten nach einem Systemstart abzuwarten, bevor die laufenden Apps - laufenden Prozesse - kontrolliert werden.

Den umgekehrten Weg - Anwendungen beim Systemstart starten, die nicht von Haus aus starten - erhält man übrigens mit AutoStart.

Automatische Updates von Apps und/oder Hinweise auf verfügbare Updates verhindern

Bei Android sind viele Apps vorinstalliert, die sich nicht deinstallieren lassen. Wenn man diese deinstalliert, dann deinstalliert man lediglich ein bereits vorgenommenes Update und erreicht damit also nur, dass dann die App in der Auslieferungsversion bereitsteht. So lange also die App am Gerät installiert ist, wird nach Updates "abgefragt". Sobald man also eine solche App deinstalliert, ist das erste was danach passiert, dass sie sich gleich wieder upgedatet wird...

Das automatische Updaten erfolgt über die App zum Google play Store. In dieser kann man das auch - allerdings dann für alle Apps gültig - abschalten.

Für die Einstellungen zum Update-Verhalten rufen Sie also die Google-Play-Store-App auf und dort im Menü den Menüpunkt "Einstellungen" und dort weiter zu "Automatische App-Updates" um die gewünschten Einstellungen vorzunehmen. Es kann dabei gewählt werden, ob generell nicht upgedatet wird, ob nur upgedatet wird, wenn eine WLAN-Verbindung besteht oder ob immer upgedatet wird, sobald eine Internet-Verbindung besteht.

Die Sache mit "wenn WLAN-Verbindung" ist übrigens etwas kritisch, weil es sich aus Warte des Smartphones auch dann um eine WLAN-Verbindung handelt, wenn die Verbindung über einen Rooter zu einem Mobilfunknetz hergestellt ist. Durch die Einschränkung auf WLAN sollte aber eigentlich primär verhindert werden, dass ein typischerweise teureres Mobilfunknetz für Updates genutzt wird.

Updaten für einzelne Anwendungen verhindern durch Verfälschen der Signatur der APK-Datei

Mit der Einstellung beim Google play Store kann das Updaten nur generell ein- und ausgeschaltet werden. Eine Möglichkeit, für einzelne Apps das Updaten - und auch die Meldung, wenn Updates verfügbar sind - zu verhindern funktioniert durch Verfälschen der Signatur der jeweiligen ZIP-Datei innerhalb der sich alle Dateien zu einer App befinden (Datei mit Dateinamenserweiterung *.apk). Dies funktioniert mit der App ZipSigner. Rooten des Geräts ist dafür nicht erforderlich.

Diese Lösung ist allerdings etwas arbeitsaufwendig und alle Anwendungen wird man bei einem nicht gerooteten Gerät sowieso nicht finden können, da diese nicht sichtbar sind. Die meisten vorinstallierten Apps wird man also nicht sehen. Das Problem mit Apps, die man nicht updaten will, weil man sie nicht verwendet, ergibt sich freilich nur mit vorinstallierten Apps, die man nicht deinstallieren kann.

Oder: Benachrichtigung für Updates abschalten und gelegentlich verfügbare Updates auflisten lassen

Die beste Lösung dürfte es daher sein, bei "Einstellungen" im Menü der Google-Play-Store-App unter der Rubrik "Benachrichtigungen" den Menüpunkt "App-Updates verfügbar" nicht anzuwählen. Solcherart gibt es generell keine Benachrichtigungen, wenn neue Updates verfügbar sind.

Man wird dadurch nicht ständig belästigt, wenn Updates für Apps verfügbar werden, die man sowieso nicht verwenden will - also die vorinstallierten Apps, die sich nicht deinstallieren lassen.

Wenn man nachschauen will, ob es Updates gibt, dann wählt man im Menü zur Google-Play-Store-App unter "Apps und Spiele" den Menüpunkt "Meine Apps und Spiele". Nun werden alle installierten Apps aufgelistet und es gibt bei jeder auch gleich einen Hinweis, wenn dazu Updates verfügbar sind. - Es werden dann zwar auch die nicht verwendeten Apps aufgelistet, aber das stört dann wohl nicht so sehr.

Einige weitere Einstellmöglichkeiten im Entwicklermodus

Zu den verborgenen Funktionen bei Android gibt es auch einen Entwicklermodus, wobei es dann einige weitere Einstellmöglicheiten gibt, die eben für Entwickler interessant sind und auch den Versierten tiefer ins System greifen lassen.

So wird der Menüpunkt "Entwickleroptionen" sichtbar gemacht: Im System-Menü "Einstellungen" unter der Rubrik "System" den Menüpunkt "Über das Telefon" anwählen. Dort als letzten Punkt gibt es ein Feld mit der Anzeige der "Build-Nummer". Dieses Feld nun fünfmal antippen. Danach gibt es im übergeordneten Menü oberhalb von "Über das Telefon" einen neuen Menüpunkt "Entwickleroptionen". Selbstverständlich muss hier besonders vorsichtig vorgegangen werden. Wenn Sie nicht wissen, was eine bestimmte Einstellung bedeutet, ändern Sie lieber nichts daran.

Sehr interessant unter den Entwickleroptionen ist evtl. der Punkt "Farbraum simulieren". Damit kann man austesten, ob eine Bildschirm-Anzeige einer App für Leute mit Farben-Sehschwäche oder Farbenblindheit tauglich ist. Freilich kann man damit auch die Farbkombinationen einer eigenen Website sehr einfach austesten.

Bei Einstellung auf "Farbenblindheit" zeigt das Display in Graustufen an, was vielleicht auch als dauerhafte Display-Einstellung - also nicht nur für Testzwecke - interessant sein könnte.

Gerätename resp. Netzwerkname nur bis Android 4.4 änderbar ohne Root

Bei Android-Version Android 4.4 und älteren gibt es unter den Entwickleroptionen auch einen Menüpunkt "Geräte-Name", wo man den Netzwerknamen des Geräts einstellen kann. Das ist bei jüngeren Android-Versionen nur bei einem gerooteten Gerät möglich.

Gerätename resp. Netzwerkname bei Android-Versionen ab Android 5.0 ändern

Um den Gerätenamen resp. Netzwerknamen des Geräts bei Android-Versionen ab Android 5.0 zu ändern, muss das Gerät gerootet sein - siehe Android-Smartphone/-Tablet rooten.

Der Gerätename wird dann über ein Terminal-Programm eingestellt. Beispielsweise mit der App Android Terminal Emulator.

Nach dem Starten des Terminal-Programms geben Sie vorerst ein su um in den Superuser-Modus zu gelangen. Danach getprop net.hostname. Nun setprop net.hostname GeraeteName. "GeraeteName" sollte hier der von Ihnen gewählte Name sein.

Grundlegende System-Änderungen: rooten, Hersteller-Version, CyanogenMod

Android-Smartphone/-Tablet rooten

Zur Überwindung der Sperren für bestimmte Vorgänge bei Android muss das Gerät gerootet - also die vorgesehenen Sperren geknackt - werden.

[!] Rooten bedeutet den Verlust der Garantie und es besteht immer die Gefahr, dass das Gerät dabei unbrauchbar wird.

Wenn es sich also nicht um eine wirklich wichtigere Modifikation handelt, die man vornehmen möchte - und für die das Gerät gerootet sein muss -, rät "praktiker" eher vom Rooten des Geräts ab. Der Aufwand und das Risiko sollten sich wenigstens lohnen und das ist vielleicht nicht der Fall, wenn man lediglich eine neue Schriftart verwenden will.

Auf der Website androidcentral.com werden Anleitungen - allerdings nur in Englisch - gegeben und es gibt dort die Software zum Rooten populärerer Android-Geräte. Das funktioniert dann nur mit dem speziellen Gerät. Wenn man ein ausgefalleneres Modell hat, dann gibt es dafür evtl. über eine andere Website eine Lösung - bitte ggf. danach über eine Suchmaschine zu suchen.

=>> www.androidcentral.com/root

Branding von Netzbetreiber kann meist entfernt werden

Mobilfunkbetreiber statten die Smartphones bekanntlich mitunter mit speziellem Branding aus. Dabei handelt es sich dann um ein vorgegebenes Begrüßungsbild und fest vorinstallierte Apps. Das Problem dabei sind eher weniger die speziellen Funktionen, die in der Regel nur die Nutzung der Dienste des Mobilfunkbetreibers erleichtern sollen. Ärgerlich dabei ist es, dass neue Android-Versionen in der gebrandeten Version des Mobilfunkbetreibers typischerweise erheblich später als das Original erscheinen.

In der Regel gibt es bei Smartphones eine Android-Version, mit der das Smartphone normal gekauft wird. Wenn das Smartphone über einen Mobilfunk-Netzbetreiber verkauft wird, hat es erstens oft einen SIM-Lock und zweitens eine andere Firmware und Android-Version. Schneller kommt man zu neu erscheinenden Versionen von Firmware und Android, wenn man die normalen Versionen des Smartphone-Herstellers verwendet.

Um das Branding des Mobilfunkbetreibers zu entfernen, braucht man also die originale Firmware und die vom Smartphone-Hersteller für das spezielle Modell freigegebene Android-Ausführung. Diese erscheint zwar auch etwas später als das "ganz orginale" Android, aber es sind dann auch alle speziell erforderlichen Treiber und Apps enthalten.

Speziell für Samsung-Smartphones gibt es unter SamMobile alle Firmware-Versionen zum Downloaden und Informationen dazu. SamMobile behandelt nur Samsung-Smartphones und soll daher hier nur als ein Beispiel angeführt sein.

=>> www.sammobile.com

CyanogenMod ist weitestgehend entfesselte Bearbeitung von Android

Für alle jene, die sehr tief ins Gerät eingreifen wollen, gibt es mit CyanogenMod ein Betriebssystem, das weitestgehend auf Android aufbaut - und mit Android kompatibel ist -, wobei es aber etliche der Restriktionen von Android nicht gibt.

Bei CyanogenMod gibt es auch eine recht gut funktionierende Routine, mit der man am Gerät vorinstallierte Apps aus dem vorinstallierten Android extrahieren und dann mit CyanogenMod verwenden kann. Es handelt sich dabei um proprietäre Apps von Google, die nicht als freie Software verfügbar sind. Nach einem Streit deswegen, hatte Google zugestimmt, dass diese Anwendungen von der ursprünglich auf dem Smartphone vorhandenen Android-Version extrahiert werden dürfen. Es darf damit also jeder die Apps, die er mit seinem Handy gekauft hat, auch mit CyanogenMod verwenden. So weit man diese eben verwenden will. Es handelt sich dabei beispielsweise um Gmail, Maps, Market, Talk und Youtube. Beachten Sie bitte den aktuellen Stand diesbezüglich auf der Website von CyanogenMod.

Das Installieren von CyanogenMod ist selbstverständlich eine interessante Sache, es ist aber wohl empfehlenswert, Experimente damit - zumindest vorerst - mit einem Smartphone zu machen, das man nicht wirklich braucht. Evtl. ein etwas jüngeres, gebrauchtes, gängigeres Smartphone-Modell kaufen. Das ist billig und bei Modellen mit starker Verbreitung findet man bei Bedarf freilich mehr Problemlösungen als für ein exotischeres Modell.

=>> www.cyanogenmod.org

| Android-Smartphone/-Tablet - Ezzes & Software-Empfehlungen | Empfehlen/Teilen | Top |

Android-Smartphone/-Tablet: Empfehlungen Software

[LOGO] ITM praktiker BestenlisteAufgenommene in die "ITM praktiker Bestenliste" sind hier speziell gekennzeichnet. Für die Aufnahme von Software-Produkten in die Bestenliste genügt nicht allein eine besondere Eignung und Funktionstüchtigkeit. In die "ITM praktiker Bestenliste" werden nur Software-Produkte aufgenommen, die besonders überragend sind und die einen - gemäß unseren Erfahrungen - sinnvollen Umgang mit dem Smartphone unterstützen. Diesen sehen wir darin, die eigenen - beruflichen oder privaten - Aufgaben besser zu organisieren und zu rationalisieren, Kreativität zu unterstützen und / oder die Funktionalität konventioneller Geräte der Unterhaltungselektronik zu erweitern oder diese überhaupt zu ersetzen. Andere Programme werden zwar empfohlen, dienen aber lediglich einem besonderen Zweck in Verbindung mit einem speziellen Dienstanbieter oder Dokumentformat, wobei dann eher die Möglichkeit damit als solche interessant ist, aber die App selbst sowieso alternativlos ist. - Weitere Auszeichnungen für Produkte aus anderen Bereichen finden Sie bitte hier bei praktiker.at unter:

==> www.praktiker.at/bestenliste/

Zu Smartphones mit Betriebssystem Android gibt es ein inzwischen urgewaltig großes - und ständig weiter wachsendes - Angebot an Software. Beachten Sie bitte, dass nicht jedes Programm mit jedem Android-Smartphone/-Tablet-Modell funktioniert - insbesodners wenn nötige Hardware-Voraussetzungen nicht gegeben sind. So beispielsweise das Vorhandensein eines NFC-Moduls oder eines Steckplatzes für eine Speicherkarte. - Besonders ans Herz gelegt sei es dem Praktiker, nachfolgend angeführte - von "praktiker" getestete - Anwendungen einzusetzen bzw. auszuprobieren.

 

[!] Die Empfehlungen der hier aufgelisteten Apps beziehen sich ausdrücklich auf die - lt. Herstellerangaben - eigentlichen und die offen erkennbaren Funktionen der Apps. Für die hier empfohlenen Anwendungen kann leider nicht garantiert werden, dass diese keine User-Daten ausspionieren. Leider ist das mittlerweile eher die Regel denn die Ausnahme. Es ist leider nicht möglich, dies definitiv zu eruieren. Auch wenn das möglich wäre, könnte die Aussage nur auf eine bestimmte Version der App zutreffen, was sich bei einer Folgeversion wieder ändern könnte. Es ist uns nicht möglich, lückenlos jede Detailversion jeder App nachzutesten. - Siehe Apps spionieren das Gerät aus - das ist leider eher der Normalfall.


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)ACR Another Call Recorder ist ein Recorder für Telefongespräche, also Telefon-Mitschnitte. Die Dateiformate für die Aufzeichnungen sind ogg, 3gp, mp4 oder WAV. Es gibt zahlreiche Sortier- und Suchfunktionen. Es ist auch möglich, Aufnahmen direkt per E-Mail zu versenden und Aufnahmen können durch Passwort geschützt werden etc. Großartig durchdacht und sehr simpel und robust in der Handhabung.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.nll.acr


Adobe Flash Player for Android ist das Programmmodul für die Darstellung von Flash-Animationen über Webbrowser. Falls das unbedingt gebraucht wird. - An sich ist die Verwendung von Flash über Geräte mit Akkubetrieb nicht so günstig, weil schlecht programmierte oder zu sehr aufwendige Flash-Animationen mitunter extrem viel Rechenleistung beanspruchen und daher den Stromverbrauch dramatisch erhöhen können.

=>> www.adobe.com/at/products/flashplayer.html


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/) [LOGO] ITM praktiker E-Books (www.praktiker.at/ebooks/)Adobe Photoshop Express für Android ist sozusagen das Spielzeug zur Foto-Verschönerung für Android aus dem Haus des Bildbearbeitungsprogramms par excellence. Geboten werden rudimentäre Möglichkeiten zur Bildbearbeitung inklusive Anwendung von Filtern sowie auch Hochladen zu Fotoportalen und beispielsweise Facebook.

=>> www.photoshop.com/products/mobile/express/android


 Adobe Reader for Android ist die Variante für Android-Geräte des bekannten Readers für PDF-Dateien. Zur Darstellung auf dem kleinen Bildschirm kann in einen "Reflow"-Modus umgeschaltet werden. Dabei wird Text auf Bildschirmbreite ausgerichtet ("umbrochen"). Arbeitet bemerkenswert flott.

=>> www.adobe.com/de/products/reader-mobile.html


 Android Assistant ist eine kleine Sammlung einfacher, aber hilfreicher System-Utilitys und Anzeige der Daten des Geräts. So beispielsweise CPU, Speicher, Akkuzustand sowie ein Prozess-Manager mit Quick-Boost-Funktion, womit laufende Prozesse beendet werden können, Autostart-Manager, Deinstallieren von Apps, Einstellungen zum schonenden Akkubetrieb und ein einfacher Dateimanager.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.advancedprocessmanager


 Android Terminal Emulator ist ein Terminalprogramm, bietet also Zugriff auf die Befehlsebene (Shell). Sinnvoll ist das freilich nur, wenn man sich mit Linux ein bisschen auskennt und nur mit einem gerooteten Gerät - siehe Android-Smartphone/-Tablet rooten. Bei einem nicht gerooteten Gerät hat man freilich nur sehr eingeschränkte Zugriffsmöglichkeiten auf das System.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=jackpal.androidterm


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)AnTimeBiller ist eine App zur Zeiterfassung von Arbeiten / Billing Tracker, speziell interessant wohl für Freiberufler und Handwerker. Erfasst werden Zeiten mit Text, Zuordnung zu Projekten, Art der Tätigkeit, Auftraggebern oder Tarifklassen. Es können auch Mindest-Zeiten oder auch feste - zeitunabhängige - Kosten erfasst werden. Neben den Zeiten können auch im Zusammenhang entstandene Ausgaben miterfasst werden. Die Eingabe erfolgt weitestgehend mit Auswahl von Kategorien und Texten, wodurch die Bedienung sehr flott funktioniert. Am Smartphone oder Tablet können Übersichten nach verschiedenen Kriterien erstellt werden. Die Ausgabe kann als HTML-Seite oder im CSV-Format für Import in andere Anwendungen erfolgen.

=>> www.fannsoftware.com/AnTimeBiller.html


 Audials Radio Player Rekorder ist eine Internetradio-App für Hören - und aufnehmen! - von etwa 80.000 Internetradio-Stationen. Auch konventionelle UKW-Radiosendungen sind bekanntlich solcherart weltweit zu empfangen. Auch Aufnahmen von Musikstücken sind möglich, es gibt umfangreiche Suchfunktionen und u.a. auch eine Radiowecker-Funktion. Die Aufnahmen werden im mp3-Format gespeichert. - Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang auch: Nicht nur Internet-Radio: Viele Smartphones haben auch einen UKW-Radio.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.audials


Audio Recorder erstellt Mikrofonaufnahmen. Bei Smartphones, die auch Stereo-Aufnahme über das Mikrofon ermöglichen sind auch Stereo-Aufnahmen möglich. Die Bedienung ist sehr simpel. Das Dateiformat ist aac mit wählbarer Qualitätsstufe.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.sonymobile.androidapp.audiorecorder


Automate ist ein kleines Paradies für jeden Automatisierer. Mit Automate lassen sich komplette Abläufe nach einem übersichtlich zusammensetzbaren Flussdiagramm (Flow chart) programmieren. Also beispielsweise: Es ist 7 Uhr früh, es wird geprüft, ob Sie sich daheim befinden oder auswärts - je nach Ergebnis läuft dann das Programm weiter. Für den weiteren Verlauf können freilich auch Eingaben - resp. Ja/Nein - abgefragt werden. Man kann damit beispielsweise auch Apps steuern, die ihrerseits irgendwelche Haushaltsgeräte oder Licht ein- und ausschalten. Man kann im Grunde alles automatisieren, was man sonst routinemäßig auch zu bestimmten Zeiten oder unter bestimmten Bedingungen tut. Funktionen, die tiefer ins System eingreifen, erfordern ein gerootetes Gerät.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.llamalab.automate


 Autorun Manager ermöglicht das Auswählen der Apps, die automatisch beim Systemstart gestartet werden. Viele Apps laufen nämlich ständig im Hintergrund, wobei das bei vielen Apps nicht nötig ist. Wenn man das verhindert, wird Speicherplatz im RAM gespart und auch evtl. zusätzliche Spionagetätigkeit im Hintergrund unterbunden. Autorun Manager funktioniert allerdings verlässlich nur mit einem gerooteten Gerät. Auf einem nicht gerooteten Gerät funktioniert es bei vielen Apps nicht. Evtl. funktioniert es nach mehrmaligem Booten. - Siehe dazu auch Ärgerliches Updaten verhindern, Autostart von Apps verhindern. Den umgekehrten Weg - Anwendungen beim Systemstart starten, die nicht von Haus aus starten - erhält man übrigens mit AutoStart.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.rs.autorun


 AutoStart startet Apps automatisch bei jedem Systemstart. Solcherart können Apps beim Systemstart gestartet werden, bei denen das von Haus aus nicht der Fall ist. - Den umgekehrten Weg - das Starten von Anwendungen beim Systemstart verhindern, die automatisch gestartet werden - erhält man übrigens mit Autorun Manager.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.autostart


Babyphone / Baby Monitor & Alarm verwandelt ein Smartphone in ein Babyphone. Beispielsweise zur Weiterverwendung für ein schon ausgemustertes Smartphone. Bei Geräuschen kann automatisch ein SMS abgeschickt werden, es lassen sich automatisiert Aufzeichnungen für das Baby abspielen; beispielsweise Kinderlieder oder von der Mutter vorgelesene Geschichten. Geräusche werden aufgenommen und auch als Protokoll aufgelistet - so wird erkannt ob das Baby schläft und wie lange es schläft. Wenn es Geräusche gibt, weil es aufwacht kann die beruhigende Stimme der Mutter abgespielt werden etc.

=>> babymonitoralarm.info/de/android/


Bankomatkarten Infos liest via NFC die abrufbaren Daten von neueren Maestro- resp. Bankomatkarten aus und zeigt sie an. Diese App demonstriert also, wie einfach und offen die Daten für jedermann auslesbar sind. So beispielsweise die letzten mit der Karte getätigten Umsätze und das Guthaben der Quick-Funktion (Elektronische Geldbörse). Das funktioniert mit den meisten Maestro-Karten in Österreich, die seit etwa Mitte 2013 mit NFC-Funktion für Berührungsloses Bezahlen ohne PIN ausgestattet sind. Die so ausgestatteten Maestro-Karten sind am "Paypass"-Logo erkennbar. Das Smartphone muss dafür freilich ebenfalls mit NFC-Funktion ausgestattet sein.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=at.zweng.bankomatinfos2


 Barcode Generator generiert QR-Codes - auch genannt 2D-Barcodes - sowie auch die gängigsten Varianten konventioneller Barcodes. Die Inhalte der Barcodes können entweder in Formulare eingegeben werden, wobei für den QR-Code die wichtigen verschiedenen Inhalts-Typen möglich sind von SMS-Erstellen über Webadresse (URL) bis zum kompletten Kontakte-Datensatz. Ebenfalls integriert ist eine Scan-Funktion, sodass man also einen QR-Code einlesen kann und daraus einen QR-Code generiert, den man dann zur weiteren Weitergabe in einer Liste parat hat. Solcherart kann man sich eine Sammlung an QR-Codes zusammenstellen, wenn man Daten schnell und einfach an Andere weitergeben will. Außerdem können die QR- und konventionellen Barcodes in einstellbarer Größe für andere Verwendungen gespeichert werden. - Übrigens: Wenn man einen QR-Code einscannt und "Barcode Generator" daraus einen neuen QR-Code erstellt, sieht dieser in der Regel anders aus. Das liegt daran, dass es verschiedene Methoden gibt, Korrekturdaten unterzubringen sodass Lesefehler erkannt und korrigiert werden können. Es ist also kein Fehler, wenn der QR-Code nicht genauso ausschaut wie sozusagen die Vorlage. - Siehe evtl. auch QR Droid Code Scanner mit weniger attraktivem Code-Generator, aber mit der Möglichkeit, eingelesene QR-Codes für Aktionen zu nutzen.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.blogspot.aeioulabs.barcode


[BILD] Berlin-Uhr / Berliner Mengenlehre-UhrBerlin-Uhr Widget ist eine Uhrzeit-Anzeige wie mit der vom Berliner Erfinder Dieter Binninger entwickelten "Berliner Mengenlehre-Uhr". Die Idee hinter der Berliner Mengenlehre-Uhr war es, die Produktion öffentlicher Uhren durch den Wegfall von Zeigern zu vereinfachen. Die Zeitanzeige erfolgt dabei nicht über Zeiger, sondern über leuchtende Felder: Die Werte je Feld: 5 Stunden, 1 Stunde, 5 Minuten, 1 Minute. Im Bild angezeigt wird also 13:37 Uhr: ((2*5)+(3*1)) = 13 Stunden und ((7*5)+(2*1)) = 37 Minuten. Wenn alle Felder leuchten ist es 23:59 Uhr, wenn kein Feld leuchtet ist es 0:00 Uhr. - Berlin-Uhr wird als Widget verwendet.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=ch.crisi.berlinclock_widget


Best Battery Saver überwacht die Aktivität des Stromverbrauchs des Geräts und hilft Energie zu sparen indem auf Aktivitäten von energiehungrigen Anwendungen, Diensten oder Hardware-Komponenten hingewiesen wird resp. diese nach individuell einstellbaren Regeln deaktiviert werden. So beispielsweise Netzwerkverbindungen, Display-Einschaltdauer, Display-Helligkeit etc. - Normalerweise dürften mittlerweile die vorinstallierten Anwendungen ausreichend gut arbeiten. Also evtl. ausprobieren, ob damit eine Verbesserung erreicht werden kann.

=>> www.appbrain.com/app/best-battery-saver/com.alportela.battery_booster


Bosch Toolbox App ist ein Bündel an hilfreichen Funktionen für Handwerker. Eine davon ist eine Aufmaßkamera, bei der ins Bild die Abmaße eingetragen werden können. Außerdem ein umfangreicher Einheiten-Umrechner, eine Funktion zum Erstellen eines Rapportzettels mit PDF-Ausgabe oder Baudokumentation zum Baufortschritt. Außerdem noch eine "Taschenlampe". Quasi der Preis dafür ist, dass Sonderangebote angezeigt werden und via GPS die nächstgelegenen Bosch-Händler angezeigt werden können.

=>> www.bosch-professional.com/static/specials/toolbox-app/at/de/


BugMe! Stickies sind quasi Post-it-Notizzettel für kürzere Notizen. Bemerkenswert - und das ist wohl der Hauptzweck in der Praxis - ist, dass den Notizen auch ein Alarm-Zeitpunkt zugeordnet werden kann. Es ist also eine sehr einfach handhabbare Erinnerungsfunktion.

=>> epckt.com/bugme/


CCleaner for Android ist das Pendant zum gleichnamigen Tool für Windows-PCs, mit dem das Android-Smartphone oder -Tablet sozusagen "aufgeräumt" wird. Es werden Logs, Browser-History, Anwendungs-Cache, Zwischenablage etc. geleert und es werden umfangreiche Systeminformationen zu Speicherplatz, Akku-Ladezustand und Processorauslastung angezeigt.

=>> www.piriform.com/ccleaner-android


 [LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)Cool Reader ist ein sehr universeller, exzellent funktionierender E-Book-Reader für E-Books nahezu aller gängigeren E-Book-Formate außer LIT (MS Reader) und PDF. Die Nutzung von DRM-geschützten E-Books ist allerdings nicht möglich. Cool Reader ist hinsichtlich Bedienung und Darstellung sehr tiefgreifend konfigurierbar. Eine der Besonderheiten ist auch ein integriertes Wörterbuch für automatische Silbentrennung zur leichter lesbaren, gefälligeren Darstellung der Texte. Besonders übersichtlich und einfach ist der Umgang mit lokal gespeicherten E-Books. - Die Benutzeroberfläche ist leider nur in englisch oder russisch verfügbar, aber außer in den Einstellungen gibt es sowieso fast nur Icons. Silbentrennung ist hingegen in zahlreichen Sprachen - u.a. auch Deutsch - von vornherein dabei. - Cool Reader gibt es auch für Desktop Windows.

[!> Die Android-Version für Cool Reader finden Sie auf der verlinkten Seite über den Link "Browse all files", dort in den Ordner cr[neueste Versionsnummer]-newui-opengl und dann Auswahl aus der Liste die jüngste Version. Der Dateiname der Android-Version ist etwa cr[Versions-Nummer]-arm-mips-x86.apk, also mit Dateinamenserweiterung *.apk und der zum verwendeten Gerät passenden Processor-Bezeichnung. Vor allem wenn Sie hinsichtlich der zu Ihrem Gerät passenden Variante nicht sicher sind, kann "Cool Reader" alternativ auch über Google play heruntergeladen werden. Bei Google play gibt es allerdings mehrere Versionen, wovon bei einigen Werbung eingeblendet wird. Es gibt dort auch "leere" Angebote, wo man mehr oder weniger für einen bereits installierten "Cool Reader" für die Entwickler spenden kann. Über die Play-store-App also nach "Cool Reader" suchen.

=>> crengine.sourceforge.net


Cyberlink PhotoDirector App ist eine ziemlich hochentwickelte Anwendung zur schon ernsthafteren Bearbeitung von Fotos. PhotoDirector App funktioniert nur fürs Dateiformat JPEG. Geboten werden umfangreiche Korrekturen inklusive HDR-Effekte zur Optimierung sowie Verschönerungen wie "Hautglättung". Regelrecht begeisternd genial ist eine Funktion, mit der Objekte einfach aus dem Bild entfernt werden. Dafür markiert man grob das Bildelement - beispielsweise eine Person, die nicht ins Bild gehört - und diese wird entfernt. Dabei wird der - auch komplexere - Hintergrund verblüffend korrekt so ergänzt, sodass man in vielen Fällen kaum etwas von der Manipulation bemerkt.

=>> www.cyberlink.com/stat/product/free-zone/enu/free-software-static.jsp


Cyberlink YouCam Perfect verschönert ziemlich vollautomatisch Kopf-Portraits resp. Selfies. Wimmerln und andere Hautunreinheiten sowie "Rote Augen" zu entfernen ist dabei die simpelste Sache. Man kann aber auch leicht das Gesicht schlanker machen, die Form einzelner Partien "optimieren", fein individuell dosiert Rouge auftragen, Tränensäcke entfernen etc. Also quasi idealisierende Verschönerungen bis zur Unkenntlichkeit. Faszinierend ist die hochentwickelte Technologie, die bei dieser Spielerei dahintersteckt.

=>> www.cyberlink.com/stat/product/free-zone/enu/free-software-static.jsp


Cyberlink YouCam Snap berichtigt die Perspektive von schräg aufgenommenen rechteckigen Elementen und beschneidet diese für die korrekte Darstellung. Das ist beispielsweise interessant für alle jene, die PowerPoint-Präsentationen als Notiz abfotografieren. Es ist also egal ob man das von der Seite aufnimmt und wie groß die Darstellung innerhalb der Aufnahme ist. Das rechteckige Hauptelelement wird erkannt, entzerrt und beschnitten. Solcherart erhält man gut brauchbare Fotos davon. Das funktioniert beispielsweise auch bei Buchtiteln. Erstaunlich - weil eigentlich ziemlich komplex zu ermitteln - ist, dass das Seitenverhältnis auch bei stark schräg aufgenommenen Darstellungen recht treffsicher korrekt hergestellt wird.

=>> www.cyberlink.com/stat/product/free-zone/enu/free-software-static.jsp


 Default App Manager Lite legt die Zuordnung der Dateitypen - nach Browser, Musik, Video etc. - fest. Also jene Apps die bei Aufruf einer Dokumentdatei oder für einen bestimmten Zweck - z.B. E-Mail - standardmäßig gestartet wird. - Siehe auch Erläuterungen dazu: Standard-Programme individuell einstellen: Dateiendungen den Apps zuordnen.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.appiator.defaultappmanager


Deutsche Tastatur ist ein alternatives Layout für das virtuelle Keyboard. Auch Tasten für alle deutschen Umlaute und "ß" gibt es - so wie bei einer konventionellen deutschen Tastatur. Die Umlaute findet man an gewohnter Position, lediglich das "ß" ist an ungewohnter Position. Statt normalerweise zwei Ebenen, gibt es eine dritte Ebene für Klammern und Sonderzeichen in Formeln, wobei hierbei aus mehreren Varianten gewählt werden kann - je nachdem, was man selbst häufiger braucht. Besonderheit dabei sind vor allem zusätzliche Cursor-Tasten, was die Eingabe sehr erheblich erleichtert.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=de.ubuntix.android.mygermankeyboard


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/) [LOGO] ITM praktiker E-Books (www.praktiker.at/ebooks/)DOF Calculator berechnet für Fotografen Schärfentiefe und Hyperfocale Distanz. Die gängigsten Kameras sind in einer Datenbank enthalten, sodass auch ohne besondere Kenntnisse Aufnahmeformat und damit Zerstreuungskreisdurchmesser korrekt berücksichtigt werden können. Es gibt dabei auch einen Reverse-Modus, wobei man auf Basis von zwei Entfernungsangaben die passenden Blendenwerte bei verschiedenen Brennweiten erhält.

=>> www.appbrain.com/app/dof-calculator/com.aimenrg.dof


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/) DosBox Turbo ist ein Standard-PC-Emulator zur Verwendung von MS-DOS-Programmen - und auch Windows-Versionen, die auf DOS aufsetzen - unter Android. DosBox Turbo basiert auf dem bekannten DOS-Emulator "DOSbox", den es für mehrere Desktop-Betriebssyteme - u.a. Windows - gibt. DosBox Turbo ist vor allem für die Verwendung alter DOS-Games gedacht. Es können aber auch andere DOS-Programme damit verwendet werden. Interessant ist, dass auch Maus und Joystick - durch Touchscreen-Bedienung - simuliert werden können. - Weil das für die Nutzung von DosBox Turbo bedeutend ist - die Verwendung der Speicherkarte für DosBox wäre wohl praktischer -, siehe auch Speicherkarte bei Android 4.2 bis 5.x nicht beschreibbar.

=>> sites.google.com/site/dosboxturbo/ (Erläuterungen - in englisch)
=>> sites.google.com/site/dosboxturbo/home/beginning-dosbox-turbo-for-newbies (Erläuterungen für DOSBox-Einsteiger - in englisch)
=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.fishstix.dosbox


Droid Examiner bietet für den Programmierer - oder einfach technisch Interessierten - tiefere Einblicke in die Hardware- und Software-Konfiguration. So beispielsweise auch den Zustand des Akkus etc. Es handelt sich ausschließlich um eine Anzeige für die Daten, Einstellungen können damit keine vorgenommen werden.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=jackpal.droidexaminer


 Droid48 ist ein programmierbarer wissenschaftlicher Taschenrechner; genauer: das Kultgerät HP 48. Die Oberfläche schaut aus wie ein HP 48 und bildet auch dessen Funktionsumfang weitestgehend nach. Selbst erstellte Programme werden als Dateien gespeichert und geladen. Die Programme können auch Spiele sein, die auf dem grünlichen LCD des HP 48 ablaufen; beispielsweise Arcade Games. UPN ist sowieso Pflicht. - Ebenfalls hier unterhalb verlinkt ist eine private Website mit einem gewaltigen Fundus zu HP-Taschenrechnern und für den HP 48 massenhaft Spiele und auch "seriöse" Programme. Und Dokumentation, falls das alte Handbuch nicht mehr greifbar ist. Eine helle Freude für jeden HP-48-Fan!

=>> play.google.com/store/apps/details?id=org.ab.x48
=>> www.hpcalc.org (umfangreiche private Dokumentation und Downloads u.a. zum HP48)


DroidDB ist ein leistungsstarkes Datenbanksystem. Es ist das Pendant zu VisualCE für Windows Mobile. Besondere Stärke ist die simpel lösbare Datenerfassung unterwegs, wofür die Eingabemaske mit einem einfach bedienbaren Form-Designer frei gestaltet werden kann. Es können Bilder und Handschrift-Felder integriert werden. Ein wirkliches Profi-Programm und daher auch nicht gerade billig. Es gibt auch einige Muster-Datenbanken. Die Daten können mit jeder ODBC-kompatiblen Datenbank-Anwendung - so u.a. auch MS Access - synchronisiert werden.

=>> www.droiddb.com


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/) [LOGO] ITM praktiker E-Books (www.praktiker.at/ebooks/)DSLR Remote ist eine App zur Steuerung und Fernbedienung einer - entsprechend geeigneten - Digitalkamera; in der Regel wird das auf Systemkameras zutreffen. Die Steuerung erfolgt entweder über Kabelverbindung oder Infrarot-Schnittstelle. Eine Anleitung zum Aufbau des IR-Gebers und Kabeln finden sich auf der Website des Autors der Software. Neben der Fernbedienung können mit "DSLR Remote" auch zeitgesteuerte Aufnahmen, Langzeitaufnahmen und Aufnahmeserien für HDR-Fotografie realisiert werden. Welche Steuermöglichkeiten über welchen Weg - Kabel oder IR - möglich sind hängt weitgehend von den Möglichkeiten der jeweiligen Kamera und dem Typ des Android-Smartphones ab. Auf der Website sind die Smartphones, mit denen DSLR Remote ausgetestet ist aufgelistet.

[!> DSLR Remote ist eine frühe Anwendung zur Nutzung des Smartphones zur Steuerung von Kameras. Bei vielen neueren - hochwertigeren - Kameramodellen gibt es eine solche - zumeist weitaus umfangreichere - Steuermöglichkeit in Verbindung mit speziellen Apps vom jeweiligen Kamerahersteller.

=>> bitshift.bplaced.net/de/dslr-remote.htm


Einfache GPS-Anzeige / Simple GPS Display - siehe unter Simple GPS Display / Einfache GPS-Anzeige.

ElektroDroid ist eine urgewaltig umfangreiche Zusammenstellung von Formeln und Informationen für den Elektroniker. Angefangen von Widerstandfarbcodes über Basisschaltungen u.a. für Spannungsteiler, Operationsverstärker, Berechnung von LED-Vorwiderständen, Spulenwickeldaten, Beschaltung des NE555 etc. bis zu Steckerbelegungen. Es gibt auch eine Pro-Version ohne Werbeeinblendung und mit noch weitreichenderem Funktionsumfang. Sehr wertvoll!

=>> play.google.com/store/apps/details?id=it.android.demi.elettronica


Fast Notepad ist ein simpler Text-Editor zur Bearbeitung von Nur-Text - also ohne Schriftartveränderung -, vergleichbar mit Notepad unter Windows. Perfekt simpel verwendbar. Nur-Text kann auf jedem beliebigen Gerät genutzt werden. Die Textdateien können nach verschiedenen Kriterien sortiert und - durch Anlegen von Ordnern - gut unterteilt werden, wodurch sich auch quasi eine Notizenverwaltung ergibt - allerdings nicht auf Basis einer Datenbank, sondern mit leicht überall verwendbaren Textdateien. Es wird dafür ein Basis-Ordner angegeben und in diesen werden - auch in Unterordnern - die Texte gespeichert. Die Texte können auch verschlüsselt werden.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.taxaly.noteme.v2


 Firefox für Android ist das Pendant für Android des bekannten Webbrowsers. Gegenüber dem zumeist vorinstallierten Google Chrome bietet Firefox als herausragende Besonderheit die Möglichkeit, dass auch - wie bei Desktop-Browsern üblich - Erweiterungen installiert werden können. Derzeit ist Firefox der einzige Webbrowser für Android, mit dem Erweiterungen verwendet werden können. - Wenn Erweiterungen nicht so wichtig sind, dann dürfte Opera für Android allerdings die beste Wahl sein.

=>> www.mozilla.org/de/firefox/android/


 Firewall ohne Root benachrichtigt, wenn Apps auf das Internet zugreifen wollen. Jede Verbindung kann erlaubt oder blockiert werden - und zwar auch getrennt für WLAN oder Verbindungen über Mobilfunknetz. Besonderheit dabei ist, dass - wie der Name aussagt - das Gerät dafür nicht gerootet werden muss. Zum Funktionieren wird - von dieser App aus startbar - ein VPN eingerichtet. Es handelt sich dabei um ein VPN, das innerhalb des Geräts läuft. Durch das VPN werden alle Internet-Anfragen über "Firewall ohne Root" geleitet und können so überwacht resp. unterbunden werden. - Falls das Gerät bereits gerootet ist, bietet evtl. XPrivacy - das nur mit gerooteten Geräten funktioniert - mehr Möglichkeiten.

[!> Der Tethering-Betrieb, bei dem also die Mobilfunk-Verbindung ins Internet über WLAN quasi wie ein Rooter für andere Geräte bereitgestellt wird - auch bezeichnet als "Hotspot" - (siehe Tethering - "Hotspot" - bei Android dabei: über USB, Bluetooth, WLAN) funktioniert evtl. nicht, wenn VPN aktiv ist. Für "Firewall ohne Root" ist VPN eingeschaltet. Falls Sie also bei Tethering auf einem angebundenen Gerät keine Internet-Verbindung bekommen, liegt das dann evtl. daran. Dazu dann im Startfenster von "Firewall ohne Root" die VPN-Verbindung abschalten (Button "Stopp"). "Firewall ohne Root" ist freilich nicht aktiv, so lange VPN abgeschaltet ist.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=app.greyshirts.firewall


 GoldenDict ist eine sehr universelle Oberfläche für Nachschlagewerke wie Wörterbücher - sowohl lokal vorhandene als auch mit Online-Zugriff - oder auch Wikipedia. GoldenDict gibt es in einer kostenlosen und in einer Vollversion. Die lokal zu nutzenden Wörterbücher werden in den GoldenDict-Ordner auf der SD-Karte kopiert. - Genaueres dazu - und zu GoldenDict-Versionen für Windows und Linux - siehe GoldenDict.

=>> goldendict.mobi


 GPS Test zeigt alle Daten an, die der GPS-Receiver bereitstellt: Kompass, Seehöhe, Koordinaten, Geschwindigkeit etc. Besonderheit dabei ist, dass man damit auch - gut funktionierend - den Lesevorgang der GPS-Daten neu auslösen kann. Das ist vor allem dann interessant, wenn der GPS-Teil - bei anderen Anwendungen - unbrauchbare Daten liefert. - Siehe auch - für andere Zwecke - Simple GPS Display / Einfache GPS-Anzeige.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.chartcross.gpstest


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)HanDBase ist ein populäres Datenbank-Programm für PDAs und Smartphones mehrerer Systeme. Es gibt dazu ein Pendant für den Desktop-Rechner. Das Erstellen der Datenbanken sowie Import und Export sind recht komfortabel. Der Funktionsumfang reicht von Rechen- und Auswertungsfunktionen über das Verknüpfen von Datenbanken und Einbinden von kleinen Bildern bis zu Schnittstellen zu anderen Datenbank-Standards wie MS Access und einer ODBC-Schnittstelle. Bei HanDBase gibt es mehrere Erweiterungsmodule. Das Synchronisieren zwischen Datenbanken auf PC und Smartphone ist möglich. Auch lassen sich Datensätze von Gerät zu Gerät übertragen sofern es beim Empfänger dieselbe Datenbank-Struktur gibt. Auf der Website des Herstellers gibt es kostenlos Datenbanken als interessanten Ausgangspunkt für alle wichtigeren Problemstellungen; mit und ohne Daten.

=>> www.ddhsoftware.com


 [LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)i-nigma Reader liest und decodiert 2D-Barcodes resp. Mobile Tags ("Mobile Tagging") vom Typ "QR Code" und "Data Matrix". Je nach Inhalt des QR-Codes wird ein Kontakt angelegt, ein Termin in den Terminkalender eingetragen oder eine Website über den Webbrowser aufgerufen. QR-Scanner-Apps sind bei Smartphones oft bereits vorinstalliert. - Siehe evtl. auch QR Droid Code Scanner mit zusätzlicher Möglichkeit, QR-Codes zu erstellen. - Der Vorteil von i-nigma Reader unter Android liegt vor allem in der sehr einfachen Installation ohne Google Play. i-nigma Reader gibt es u.a. für Android, Blackberry, iOS, Windows Mobile Pocket-PC, Windows Phone.

[?> Der nachfolgende Link muss über das Smartphone/Tablet aufgerufen werden. Die Erkennung des Gerätetyps müsste automatisch erfolgen und das Programm wird nach Download installiert. Unterstützt werden u.a. Android, Blackberry, iOS, Windows Phone, Windows Mobile.

=>> www.i-nigma.mobi (Direktinstallation)


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)K-9 Mail ist ein E-Mail-Client als Weiterentwicklung der ersten E-Mail-App für Android. Er unterstützt neben - sowieso - POP3 auch IMAP sowie WebDAV-Konten (Exchange). Anhänge sind freilich möglich und es gibt recht tiefgreifende individuelle Anpassungsmöglichkeiten von der Wahl des Datumsformat bis zur Hervorhebung von in der Kontakte-Datenbank enthaltenen Absendern, die auch einheitlich mit ihrem Namen angezeigt werden können; also nicht evtl. nur die E-Mail-Adresse, wenn der Absender nur diese als Absendeadresse angegeben hat. Bei Einstellung auf automatische Abfrage nach E-Mails können einlangende mit akustischem, optischem oder Vibrations-Signal gemeldet werden. Für unterwegs evtl. wichtig - bei teurer Datenverbindung im Ausland - ist die Möglichkeit, vorerst nur einen Teil jedes neu eingelangten E-Mails abzurufen. Die Bedienung ist erfrischend klar und simpel. - Siehe auch - weil generell auch für E-Mail-Clients wichtig: Speicherkarte bei Android 4.2 bis 5.x nicht beschreibbar.

=>> github.com/k9mail/k-9/


 Link2SD ermöglicht die Nutzung von Speicherplatz auf der wechselbaren Speicherkarte des Android-Geräts zum Installieren von Apps. Normalerweise können Apps nur im internen Speicher des Geräts installiert werden. Wenn dieser mit Apps bereits komplett belegt ist, kann solcherart zusätzlicher Platz geschaffen werden. Dazu wird die Speicherkarte vorher - evtl. über einen PC - mit einem Partition Manager in zwei Partitionen aufgeteilt und eine davon als Primäre Partition definiert. Nachdem die Speicherkarte so vorbereitet ist, kann Link2SD am Android-Gerät installiert werden und danach steht der Platz der Primären Partition auf der Speicherkarte für Apps zu Verfügung. - Siehe dazu auch Speicherkarte bei Android 4.2 bis 5.x nicht beschreibbar.

=>> www.link2sd.info


Mathlab Grafiktaschenrechner ist ein urgewaltiger wissenschaftlicher und Grafik-Taschenrechner für Mathematiker. Für Schüler und Studenten besonders interessant ist, dass auch die Zwischenschritte der Berechnungen gezeigt werden. Auch kritische Berechnungen bringen ein korrektes Ergebnis, was leider nicht so selbstverständlich ist.

=>> www.mathlab.us/calc/


Metro plant Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit Streckennetzen in den meisten wichtigen Städten der Welt. Die Strecke wird als Text-Liste mit Anmerkungen und voraussichtlicher Fahrzeit ausgegeben. Sehr komfortabel bei dieser Android-Version ist, dass die Strecknnetze - jeweils eine Stadt in einer Datei - einzeln geladen und auch leicht aktualisiert werden können. Da keine Grafiken enthalten sind, sind die Datensätze extrem klein. Es sind nicht alle Netze komplett. Voraussetzung für die Nutzung ist, dass man die Namen der Abfahrts- und Zielstationen kennt, weil eben keine Karten enthalten sind.

[!> Lt. Angaben des Herstellers wird Metro für Android nicht mehr fertigentwickelt. Bei dieser Android-Version handelt es sich um eine Vorversion. Einschränkungen beim Bedienkomfort gibt es v.a. bei neueren Smartphones, die keine separate Menütaste haben. Mittlerweile gibt es fast überall WLAN - vor allem in Städten, wofür Metro gedacht ist - und hier sind online Routenplaner auch für öffentliche Verkehrsmittel ausreichend attraktiv und vor allem auch quasi tagesaktuell. Die letzte Version ist vom Jahr 2013, weshalb Metro dzt. für die meisten Städte wohl nicht mehr aktuell ist. Über den Blog auf der Metro-Website gibt es laufend - allerdings nur für wenige Städte - Updates, die dort heruntergeladen werden können. Diese Städte sind freilich aktuell.

=>> nanika.net/Metro/


 Mindly ist eine Mindmap-Anwendung, wobei Ideen und Konzepte, Projekte und Ergebnisse von Brainstorming übersichtlich in einer grafischen Struktur entwickelt werden können, was für viele Menschen erheblich schnellere und übersichtlichere Entwicklung ermöglicht als über eine Listen-Struktur. Als Besondernheit gegenüber konventionellen Mindmap-Darstellungen in Baumstruktur sieht die Darstellung eher wie ein Universum von Sonnensystemen aus. Die Darstellung der einzelnen Punkte sind farbige - oder mit Bild, Notizen oder Symbolen hinterlegbare - Kreise, die daher auch in der Übersichts-Darstellung auf einem kleinen Display eines Smartphones leicht identifizierbar sind. Mindly ist gleichermaßen geeignet für Tablets wie für Smartphones. Export der Daten ist in den Formaten PDF, Text oder dem Outliner-Format OPML möglich. Mindly gibt es auch für iOS.

=>> www.mindlyapp.com


Music Folder Player Free ist ein Audio-Player, der mit der Ordner-Struktur arbeitet und damit für alle jene, die keine Lust haben, Playlisten zusammenzustellen und ihre Musikdateien in Ordnern geordnet haben haben und auch diese Ordner-Struktur für die Wiedergabe verwenden wollen. Enthalten ist auch ein Equalizer und u.a. auch eine Such-Funktion um eine Position aufzufinden, was für Hörbücher interessant ist. Sehr einfach und daher genial.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=de.zorillasoft.musicfolderplayer


 [LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)MyPhoneExplorer ist eine am Windows-PC laufende Kompagnon-Anwendung, welche die Synchronisation von Datenbanken wie Kalender, Aufgaben, Kontakte beispielsweise mit MS-Outlook, Sunbird, GMail, Thunderbird etc. und viele andere Datenarten direkt mit dem PC abwickelt. Abgesehen von der Synchronisierung von Daten ist teilweise auch die Fernsteuerung des Android-Geräts möglich. So beispielsweise Telefonieren über PC, steuern der Telefonfunktionen über den PC, Texte tippen über die PC-Tastatur; auch über WLAN und Bluetooth. Zudem ist ein komfortabler Backup-Assistent integriert. - Diese genial durchdachte, für den mündigen User sehr wertvolle Anwendung kommt übrigens von dem Tiroler Franz Josef Wechselberger.

=>> www.fjsoft.at


Network Cell Info Lite ist ein umfangreiches Messinstrument zur Analyse des Mobilnetzes, mit dem das Smartphone verbunden ist. Angezeigt werden die Feldstärke resp. Signalqualität, Position des MSC Mobile Switching Center mit dem das Smartphone aktuell verbunden ist sowie das zweitstärkste. Die Anzeige der Signalqualität erfolgt "analog" über eine Skala, es werden zahlreiche Daten mit angegeben. So beispielsweise auch der Übertragungsmodus 2G, 3G, LTE etc. Zudem gibt es eine Anzeige mit Karte mit der eigenen Position und MSC. Extrem umfangreich und gut durchdacht gemacht. - Mit einer nicht kostenlosen Pro-Version werden mehr MSCs angezeigt und es gibt einige zusätzliche Funktionen.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.wilysis.cellinfolite


 [LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)Opera für Android ist ein leistungsstarker, ziemlich vollwertiger Webbrowser. Es gibt - wie beim Desktop-Pendant von Opera - Schnellwahl für Lesezeichen, URL-Vervollständigung, Suche über das URL-Feld etc. Im Unterschied zur Desktop-Version gibt es für die Auswahl des Fensters keine Tabs, sondern eine Galerie, aus der die Seite ausgewählt wird, die in den Vordergrund geholt werden soll - dies ist heute bei Webbrowsern unter Android üblich geworden. Die Lesezeichen können zwar mit einem am Desktop installierten Opera-Browser abgeglichen werden, dies funktioniert allerdings über einen Cloud-Dienst. Opera hat zwei besonders herausragende Besonderheiten:

1. Opera-Turbo-Modus, wobei Webseiten über einen Server von Opera geschickt und dort "eingedampft" werden, sodass die übertragene Datenmenge um bis zu etwa - mit datenreduzierten Bildern - 60% bis - ohne Bilder - 90% reduziert wird, was nicht nur schneller, sondern bei einem Datentarif, bei dem das Datenvolumen berechnet wird auch erheblich billiger ist.

2. Ab Version 37 gibt es einen integrierten Werbeblocker, was zusätzlich Traffic spart und die Ladezeit der Seiten reduziert. Bei früheren Versionen war es übrigens möglich, eine Datei urlfilter.ini von der Desktop-Version von Opera zu importieren in der gesperrte URLs gespeichert werden - beispielsweise damit besonders lästige Werbeserver oder Spionagedienste ignoriert werden. Diese Datei wird einfach am Großen bearbeitet und über den Befehl opera://config und dort unter "Network" als "URL Filter File" importiert. Diese Funktion ist nicht (mehr) verfügbar.

Wie üblich erreicht man durch Eingabe von opera://config oder opera://flags in der URL-Zeile weitreichende Einstellmöglichkeiten zur individuellen Anpassung. Individuelle Eingriffe - also direkte Veränderung der Konfigurationsdateien, was ältere Opera-User von Opera gewohnt sind - ist bei Opera für Android nur bei gerooteten Geräten möglich.

[!> Die sowohl für Smartphone als auch Tablet verfügbare - stark abgespeckte - Variante "Opera Mini für Android" ist im Unterschied zu "Opera für Android" auf essentielle Funktionen reduziert und arbeitet ausschließlich im Opera-Turbo-Modus, wobei der Turbo-Modus eine Extrem-Einstellung bietet mit Datenreduktion um bis zu 90%. Auch Opera Mini hat seit Version 37 einen integrierten Werbeblocker. Neu seit Version 39 ist auch, dass man URLs auch von einem QR-Code - der nur eine URL beinhaltet - einlesen und so ohne Tippen aufrufen kann. Der Button für diese Funktion ist bei der URL-Eingabezeile. Wenn der QR-Code andere Informationen als nur eine URL enthält wird automatisch nach den Inhalten über Google gesucht.

Opera bietet im Gegensatz zu der Desktop-Version von Opera keine Möglichkeit zur Verwendung von Browser-Erweiterungen. Der derzeit einzige Webbrowser unter Android, bei dem Erweiterungen verwendbar sind ist Firefox für Android. Dieser bietet allerdings ansonsten keine herausragenden Besonderheiten.

=>> www.opera.com/de/mobile/android


Parkdroid ist eine einfach zu bedienende App, mit der die Parkposition des Autos gespeichert und so das Auto leichter wieder gefunden werden kann. Es gibt auch einen Timer, der rechtzeitig an den Ablauf einer ggf. befristeten Parkdauer hinweist.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.parkdroid


PixStack Photo Editor ist eine App zur Foto-Optimierung durch Korrekturen, die auf das ganze Bild angewandt werden, die auch mit einigen Spezialfunktionen aufwartet. Also u.a. Helligkeit, Kontrast, Farbbalance, Ausschnitt, Größe etc. Als herausragende Besonderheit werden zum Öffnen mehr als 25 Foto-Dateiformate akzeptiert. Gespeichert werden können diese in 15 Formaten. Unter den verfremdenden Effektfiltern, die mittlerweile geradezu "Pflicht" sind, gibt es auch eine recht gut funktionierende Umsetzung von Fotos in "ASCII-Art", also Auflösung eines Fotos durch Textzeichen. Außerdem können die Metadaten wie Exif, Iptc oder Xmp angezeigt werden. Wenn ein Foto auch GPS-Metadaten enthält, kann die Aufnahmeposition auf einer Landkarte angezeigt werden.

=>> recursify.com/pixstack


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)Pocket Informant ist ein enorm leistungsstarkes, sehr übersichtliches Werkzeug für Aufgabenplanung und Termine - auch mit Abstimmung auf die populäre Selbstmanagement-Methode GTD Getting Things Done von David Allen. Bemerkenswert dabei sind tief gehende individuelle Konfigurierbarkeit (Farben, Darstellung, teilweise auch Bedienlogik), "Alarm Notes" für Notizen mit Schnelleinstellung von Alarm-Zeitpunkt, Journal für Aktivitäten und Suchfunktion durch alle Datenbanken von Kalender, Aufgaben, Kontakte und Journal. Alle Daten sowie Einstellungen werden in einer Datei gespeichert und können daher sehr leicht auf Speicherkarte oder sonst wo gesichert werden. Mit den Systemdiensten von Android wird reibungslos zusammengearbeitet und es ist auch Synchronisierung mit dem populären Online-Aufgabenplaner "Toodledo" und Google möglich.

[!> Über den separat - gegen Jahresgebühr - angebotenen Dienst "Informant Sync" können die Daten von Pocket Informant - und auch MS-Outlook - mit verschiedenen Geräten synchronisiert werden, wobei die Synchronisierung immer über einen Server läuft. Direkte Synchronsierung mit eigenen Geräten ist leider nicht vorgesehen.

=>> www.pocketinformant.com


 PortGo / PortSIP ist eine VoIP-Anwendung auf Basis des SIP-Standards (Session Initiation Protocol) - also zum Telefonieren über Internet. SIP ist ein offene Technologie generell zum Telefonieren über Netzwerke. Es ist damit eine Alternative zum ungleich stärker verbreiteten Skype. Es gibt Anwendungen für alle relevanteren Betriebssysteme. - Siehe auch Skype.

=>> www.portsip.com


 QR Droid Code Scanner scannt QR-Codes - auch genannt 2D-Barcodes - sowie auch konventionelle Barcodes. Besonderheit ist, dass QR-Codes damit auch erstellt werden können. Sehr schön gelöst bei der Lesefunktion ist die Abfrage von Produktdaten über den Webbrowser, wenn man Barcodes von Produktverpackungen scannt - beispielsweise um Inhaltsstoffe bei Lebensmitteln abzufragen. QR-Scanner-Apps sind bei Smartphones oft bereits vorinstalliert; hier ist der Vorteil auch selbst einen QR-Code am Smartphone generieren zu können. Beispielsweise eben die eigenen Kontaktdaten aus der Kontakte-Datenbank oder Browser-Lesezeichen. "QR Droid Code Scanner" kann also Daten aus Kontakten oder Lesezeichen übernehmen, hat aber dazu die Zugriffs-Berechtigungen auf Kontakte und Lesezeichen, was nicht jeder mag. - Siehe daher evtl. auch i-nigma Reader mit nur Lesefunktion, aber evtl. besserer Erkennung von Codes, was aber geräteabhängig unterschiedlich sein kann. Und zum Generieren von - auch - QR-Codes - den vielseitigeren Barcode Generator.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=la.droid.qr


 Simple GPS Display / Einfache GPS-Anzeige zeigt alle Daten an, die der GPS-Receiver bereitstellt: Kompass, Seehöhe, Koordinaten, Geschwindigkeit etc. sowie auch die Adresse des aktuellen Standorts. Die Ortung funktioniert sehr gut und sehr schnell auch in Innenräumen über AGPS - also gestützt über Mobilfunknetze. Über einen Menüpunkt kommt man direkt zu Google Maps, wobei der Standort angewählt ist und man sich beispielsweise auch eine Route - zu Fuß, per Auto - berechnen lassen kann. - Siehe auch - für andere Zwecke - GPS Test.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=co.kr.generic.simpleGPS


 Skype realisiert VoIP Voice over IP, also Telefonieren über Internet-Verbindung - auch mit Video; also Bildtelefon resp. Videokonferenz. Es sind auch Konferenzschaltungen - also mehr als zwei Gesprächsteilnehmer - möglich. Zwischen den Teilnehmern können auch Dateien verschickt werden und es ist eine Chat-Funktion für schriftliche Chats integriert. Wenn alle Gesprächspartner "Skype" verwenden, kostet Skype nichts. Über die Funktion "SkypeOut" können auch konventionelle Telefonnummern angewählt werden; wobei es allerdings - wenngleich relativ niedrige - Verbindungskosten gibt. Ebenfalls können Anrufe, die bei Skype einlangen - gegen Berechnung - an einen regulären Telefonanschluss weitergeleitet werden. Die Skype-App ist bei vielen Smartphones bereits vorinstalliert. - Siehe evtl. auch PortGo für das VoIP-System SIP (Session Initiation Protocol).

=>> www.skype.com


[LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)SoftMaker FreeOffice Mobile ist eine voll ausgewachsene Office-Suite mit den - separat installierten - Komponenten TextMaker (Textverarbeitung), PlanMaker (Tabellenkalkulation) und SoftMaker Presentations, zum Anzeigen und Bearbeiten nativer Dateien u.a. in den MS-Office-Dokumentformaten MS-Word, Excel und PowerPoint für alte Dokumentversionen bis zu aktuellen MS-Office-Dokumentformaten ohne Verlust von Formatierungen beim Speichern bearbeiteter Dokumente. Beispielsweise TextMaker verarbeitet zum Öffnen, Bearbeiten und Speichern (!) alle MS-Word-Formate von Word 6.0 bis 2010 (docx) sowie etliche weitere Formate wie OpenDocument, OpenOffice, LibreOffice, RTF, HTML, Textdateien, Pocket Word etc. Es gibt einen urgewaltigen Funktionsumfang von Rechtschreibprüfung über Verfolgen von Änderungen und Lesezeichen bis Kommentare und PDF- sowie EPUB-Export. - Ein Office-Paket mit einer Leistung wie am Desktop-PC mit sehr komfortabel gelöster Bedienung über Touchscreen.

=>> www.freeoffice.com/de/


Solar and Moon Calculator ist ein puristisches Programm zur Berechnung aller denkbaren Aspekte zu Sonnen- und Mondphasen. Die aktuelle Position kann wahlweise über GPS übernommen oder selbst eingegeben werden.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=europe.de.ftdevelop.aviation.solar


Sound Meter PRO ist ein Schallpegel-Messgerät mit Anzeige von 10 bis 140dB. Die Kalibrierung erfolgt über bekannte Geräusche. Besser ist es freilich, wenn man diese im Vergleich mit einem kalbrierten Messgerät vornimmt. Der Wert wird in Dezibel ausgegeben; es kann auch ein Verlauf angezeigt werden.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.soundmeter.app


SplashID verwaltet vertrauliche Daten wie Zugangsdaten, Kreditkarten etc. Besonderheit ist, dass ohne Eingabe des Passworts nichts zu sehen ist, das einen Rückschluss ermöglicht, welche Daten gespeichert sind. Erhältlich auch u.a. für Windows Mobile, Windows ab 98 und MacOS.

=>> www.splashdata.com/splashid/android/


 SRWare Iron for Android / Iron Browser ist das Pendant für Android des Webbrowsers für Windows SRWare Iron. Also ein auf dem Chromium-Projekt basierender Webbrowser als Alternative zu Google Chrome - mit mehr Privatsphäre.

[!> Iron für Android arbeitet nicht auf Geräten mit Intel-Processor, da lt. Hersteller auf Funktionen zugegriffen wird, die von Intel-Processoren nicht unterstützt werden.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=org.iron.srware
=>> http://www.srware.net/downloads/IronMobile.apk (Direkt apk-Installationsdatei)


 Stoppuhr & Timer ist ein simpel bedienbarer Timer und Stoppuhr für maximal 99 Stunden mit einer Auflösung von 1/10s. Es können mehrere Timer voreingestellt werden. Die Anzeige kann riesig über das ganze Display erfolgen. Sehr schnell und einfach bedienbar und ohne Spielereien. - Siehe evtl. auch für Wecker-Funktion - nach Uhrzeit - Wecker ohne Schnickschnacks.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.sportstracklive.stopwatch


 The Missing Sync ist die Partner-Software für das Zusammenspiel von Android-Geräten mit MacOS ab 10.5.6. Die Daten-Synchronisierung ist sehr weitreichend; so beispielsweise auch von iTunes heruntergeladene Audio-Dateien, Fotos, Klingeltöne etc. The Missing Sync gibt es auch zur Synchronisierung mit Windows; dafür dürfte aber der kostenlose MyPhoneExplorer attraktiver sein.

[!> Lt. Angaben des Herstellers wird "The Missing Sync" nicht mehr weitergeführt, ist aber über die u.a. Download-Seite weiterhin herunterladbar.

=>> www.markspace.com/downloads.html


 [LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)Total Commander ist ein extrem umfangreicher Dateimanager. Es gibt integrierte ZIP-Funktion (inklusive Verschlüsselung) und Editor, es kann nach Dateinamen und Zeichenketten innerhalb von Dateien gesucht werden. Bemerkenswert ist das komfortable Umbenennen unter Einbeziehung von Platzhalter-Zeichen (* und ?). Bietet alles, was für anständigen Umgang mit Dateien gebraucht wird. Über einfach - über das Menü von Total Commander aufrufbar - installierbare Plug-ins werden FTP-Client (leider ohne "force lowercase" für Dateinamen), LAN-Unterstützung, WebDAV (Webordner) etc. geboten. - Siehe auch: Standard-Programme individuell einstellen: Dateiendungen den Apps zuordnen. - Siehe auch WiFi/WLAN-Plugin für Totalcmd als - auch alleinstehend verwendbares - Plugin zu Total Commander für die direkte Übertragung von Dateien..

=>> www.ghisler.com/android.htm


Tuner - gStrings misst die Frequenz eines über das Mikrofon aufgenommenen Tons und gibt diesen sowohl in der Tonhöhe als auch als genaue Frequenz aus. Mit "Tuner - gStrings" lassen sich Musikinstrumente sehr genau stimmen.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=org.cohortor.gstrings&hl=de


VerbTeX LaTeX Editor ist ein kollaborativer LaTeX-Editor zum Verwalten und Bearbeiten von LaTeX-Projekten. LaTeX ist eine Befehlssprache für den Textsatz, die vor allem wegen der perfektionierten Darstellung von mathematischen Formeln und auch sonst präzis möglichen Typographie nach wie vor gerne für wissenschaftliche Arbeiten und technische Dokumentationen eingesetzt wird. Die Steuerung der Darstellung erfolgt über Codes - "Markup" - im Text. Es können auch PDF-Dateien erstellt werden.

=>> verbosus.com/android-latex-editor.html


Videocam illusion Pro kann Videos mit verschiedenen Effekten aufnehmen; darunter auch im Retro-Stil von Super-8-Schmalfilm samt Flimmern, Kratzspuren und "echter" Maske mit runden Ecken. Es gibt zahlreiche Filter und Masken, die auch miteinander kombiniert werden können, womit interessante Effekte erzielt werden können. Zudem kann das Video mit einer eigenen Audiodatei - beispielsweise Musik oder Projektor-Knattern - unterlegt werden. Die Videos werden auf (Micro-)SD-Karte gespeichert und können auch u.a. zu Youtube, GMail oder Dropbox direkt hochgeladen werden. Nicht so großartig ist, dass die Auflösung - jedenfalls derzeit - auf maximal 800x480px beschränkt ist. Es gibt auch eine kostenlose Version "Videocam illusion" (ohne "Pro"), bei der Werbung eingeblendet wird, die sich aber vielleicht zum Ausprobieren gut eignet.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.androidillusion.videocamillusionpro


VLC for Android ist ein Video-Player für praktisch alle Videoformate. Die vorinstallierten Videoplayer spielen zumeist die älteren Videoformate nicht ab.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=org.videolan.vlc


Wasserwaage, Senklot, Niveau ist eine "mehrdimensionale" Wasserwaage mit klarer geometrisch-grafischer Anzeige für Neigungswinkel und auch zur Anzeige, wenn das Smartphone exakt waagrecht wo aufliegt. Funktioniert freilich nur mit Geräten mit Gyrosensor und nur an Kanten des Smartphones, die gerade sind. Ein gebogenes Smartphone ist daher logisch nur sehr eingeschränkt dafür verwendbar - u.a. nur, wenn die Kalibrierung bereits von Haus aus perfekt ist. Die Genauigkeit der Anzeige-Auflösung hängt vom jeweiligen Gerät ab. Es gibt auch eine leicht bedienbare Kalibrierungsfunktion. - Eine - gleichnamige - Pro-Version bietet für einen geringfügigen Betrag etliche zusätzliche Einstellmöglichkeiten sowie die Möglichkeit, das Kamerabild einzublenden. Damit lassen sich also Objekte über die Kamera und ins Bild eingeblendete Linien ausrichten.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=org.nixgame.bubblelevel
=>> play.google.com/store/apps/details?id=org.nixgame.bubblelevelpro (Pro-Version)


 Wecker ohne Schnickschnacks ist eine simple, aber sehr praxisorientiert realisierte Wecker-App. Es können mehrere Weckzeiten voreingestellt und dann bei Bedarf aktiviert werden. Es können Weckzeiten auch wiederholend nach Wochentagen eingestellt werden. Zudem gibt es eine Sleep-Funktion und eine Vorweck-Funktion, wobei man - wählbar - beispielsweise eine halbe Stunde vor der Weckzeit einen Ton vorgespielt bekommt; dieser kann auch leiser eingestellt werden als der eigentliche Weckton. - Siehe evtl. auch für Timer- und Stoppuhr-Funktion Stoppuhr & Timer.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.better.alarm


 WhatsApp Messenger ist ein zunehmend verbreiteter Messenger-Dienst für Chat-artige Kommunikation, Übertragen von Dateien und Spezialfunktionen wie Anzeigen der anderen Teilnehmer in der näheren Umgebung. Zudem kann darüber - so wie über Skype - telefoniert werden. WhatsApp Messenger gibt es für alle populäreren aktuellen Smartphone-Systeme wie u.a. iPhone, BlackBerry, Symbian und Windows Phone (nicht: Windows Mobile!). - Siehe evtl. auch Whisper Systems Signal, das zwar nicht annähernd so weit verbreitet ist wie WhatsApp, aber umfangreichere Sicherheitsfunktionen bietet.

=>> www.whatsapp.com


 Whisper Systems Signal (vorher: RedPhone, TextSecure) ist eine bemerkenswert gut gemachte Messenger-App. U.a. gibt es komplette Verschlüsselung der Kommunikationsinhalte. Abgesehen von der Übermittlung von Text und Bildern kann darüber auch telefoniert werden (VoIP). In der Praxis ist es freilich so, dass man sich als Messenger-App nur eine aussuchen kann, die auch jene verwenden, mit denen man kommunizieren will. Wenn es aber die Wahlmöglichkeit gibt, dann ist eine sicherere Lösung die bessere. - Siehe daher evtl. auch WhatsApp, das zwar die mit Abstand populärste Messenger-App ist, aber nicht so gute Sicherheitsfunktionen bietet wie Signal.

=>> whispersystems.org


Wifi Analyser zeigt alle Daten zu erreichbaren WLAN-Netzen in verschiedenen - schön und auch übersichtlich gestalteten - Darstellungen an. So beispielsweise auch eine Übersicht über die Belegung der Kanäle, die Frequenzen, Feldstärke, IP-Adresse, Link Speed etc.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.farproc.wifi.analyzer


 WiFi/WLAN-Plugin für Totalcmd löst die Datenübertragung über WLAN zwischen zwei Geräten - Android zu Android oder Android zu einem beliebigen Computer -, die sich im selben WLAN befinden. WiFi/WLAN-Plugin für Totalcmd ist ein Plugin zum Dateimanager Total Commander, kann aber auch alleinstehend verwendet werden. WiFi/WLAN-Plugin für Totalcmd kann einfach über die Teilen-Funktion von Android eine Datei - oder mehrere ausgewählte Dateien - als Quasi-Webserver bereitstellen. Wenn man - beispielsweise über Total Commander - eine Datei auswählt, dann "Teilen" anwählt und als Teilen-Ziel "WiFi/WLAN-Plugin" auswählt, dann wird auf dem Display eine URL und ein QR-Code angezeigt. Der QR-Code beinhaltet die URL. Nun wird auf dem anderen Gerät ein Webbrowser geöffnet und dort die URL eingegeben (Wenn das andere Gerät eine Kamera mit QR-Code-Reader hat, dann wird die URL über den QR-Code übernommen und automatisch der Webbrowser gestartet). Daraufhin erscheint im Webbrowser eine Anzeige, wie man sie auch von Webseiten bei der File-Listing-Ansicht zum Downloaden von Dateien kennt. Nun kann man die bereitgestellten Dateien herunterladen. Zwischen zwei Android-Geräten kann auch direkt auf das andere Smartphone hochgeladen werden. - Es gibt damit zahlreiche Möglichkeiten. Die interessanteste daran ist es freilich, dass solcherart Dateien zu einem anderen Android-Gerät übertragen werden können, ohne dass am empfangenden Gerät etwas installiert werden muss.

=>> www.ghisler.com/android.htm
=>> play.google.com/store/apps/details?id=com.ghisler.tcplugins.wifitransfer


WorldMate ist eine Zusammenstellung von Programmfunktionen speziell für Reisende mit Weltzeituhr, Packliste, Währungsumrechner, automatisch aktualisierte Flugverbindungen und Wetterinformation etc.

=>> www.worldmate.com


 [LOGO] ITM praktiker Bestenliste (www.praktiker.at/bestenliste/)XPrivacy überwacht und steuert die Berechtigungen von Apps und ermöglicht es daher, das Ausspionieren von Daten über Apps einigermaßen zu verhindern oder solche Aktivitäten anzuzeigen. - XPrivacy funktioniert nur mit den auf der nachfolgend angegebenen Webseite angegebenen Android-Versionen und erfordert ein gerootetes Gerät - siehe Android-Smartphone/-Tablet rooten. Siehe evtl. als Alternative, wenn das Gerät nicht gerootet werden soll: Firewall ohne Root.

=>> github.com/M66B/XPrivacy


Zeiterfassung ermöglicht es, die Zeit, die man für bestimmte Tätigkeiten verwendet zu protokollieren. Einerseits um vielleicht für sich selbst unproduktive Zeitfresser zu identifizieren, oder auch um für Auftraggeber Arbeitszeiten für die Abrechnung zu dokumentieren. Je nach Tätigkeit kann auch ein unterschiedlicher Stundensatz definiert werden.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=doppie.jumbotijd.nl


 ZipSigner verändert die Signatur der Zip-Datei innerhalb der sich die Daten zu einer App befinden. Solcherart kann verhindert werden, dass die solcherart von ZipSigner eingestellte App automatische Updates anfordert. Für ZipSigner muss das Gerät nicht gerootet sein. - Siehe Ärgerliches Updaten verhindern, Autostart von Apps verhindern.

=>> play.google.com/store/apps/details?id=kellinwood.zipsigner2

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