[LOGO] ITM praktiker - MULTI MEDIA & ELEKTRONIK - Bestenliste

So funktioniert die ITM praktiker Bestenliste


Die "ITM praktiker Bestenliste" ist eine Zusammenstellung aller Produkte, die in ihrer Kategorie als die Besten in den Tests von Testlabor und Testredaktion des "praktiker" hervorgegangen sind. Die behandelten Kategorien sind - entsprechend dem Themen-Kreis des "praktiker" - Audio, Video, Foto, TV/Heimkino, Smartphone, Navigation, Computer, Multimedia. Seit 2005 wird auch Software für PDAs durch Aufnahme in die "ITM praktiker Bestenliste" ausgezeichnet.



 
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Voraussetzungen für die Aufnahme in die Bestenliste

[COVER]Produkt in der aktuellen ITM praktiker Bestenliste

Grundvoraussetzung dafür, dass ein Produkt in die Bestenliste aufgenommen wird ist, dass das Testergebnis von Redaktion und Testlabor des "praktiker" eine Best-Bewertung in der jeweiligen Kategorie ergibt.

Die Testkriterien sind jene, die typischerweise auch Entscheidungskriterien für den anspruchsvollen, enthusiastischen Anwender sind:

Der Maßstab dafür ist jeweils immer der Stand der verfügbaren - über den Handel angebotenen - Technik. Das Beste von heute ist freilich vielleicht bereits in wenigen Monaten von neuen Entwicklungen überholt. Viele der heute angebotenen Produkte in neuen Kategorien sind noch nicht ausgereift. So beispielsweise portable Harddisk-Recorder. Hierbei - wie in vielen anderen Bereichen - wird sich noch sehr viel an Entwicklungen zeigen, wodurch in solchen Kategorien der Wechsel an der Spitze auch flott vor sich gehen kann.

Eine ähnliche Entwicklung gab es bei Digitalkameras, bei denen plötzlich Anfang 2004 - nach einem Entwicklungssprung in der Objektiv-Fertigung - einige Hersteller damit begonnen hatten, zuvor sündhaft teure Glassorten in die Objektive hochwertiger Kompaktkameras einzubauen. Dies hatte mit einem Schlag die bis dahin gültige Regel, dass mehr als 3Mpx Bildgröße nicht wirklich auszunützen wären, hinfällig gemacht. Es gibt also niemals ein "ultimativ bestes" Produkt, sondern nur ein "vorläufig bestes" Produkt.

Je mehr eine Technologie bereits ausgereift ist, desto kleiner und auch bedeutungsloser sind die Weiterentwicklungen bei jeweils neuen Produkten. Beispielsweise der Camcorder schafft heute zu relativ kleinen Kosten eine Leistung, die es vor Jahren nur mit teurer Profitechnik gab. Genauso der Video-Schnitt, der - wenn man bereits einen PC zur Verfügung hat - heute für private Ansprüche fast nichts mehr kostet und zudem enorm einfach in der Handhabung geworden ist.

In den Testberichten des "praktiker" wird auf solche noch offenen Mängel oder Umständlichkeiten in der Handhabung aufmerksam gemacht. Ein absolut perfektes Produkt gibt es nicht. Allein, weil die Anforderungen verschiedene sind. Und: wenn einmal Punkt A gelöst ist, dann würde man sich auch noch Punkt B wünschen etc. Dadurch wird die Weiterentwicklung in Gang gehalten.

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Flotte Wechsel entsprechend der Technologie-Entwicklung

Die "ITM praktiker Bestenliste" ist so dynamisch wie die Entwicklung der verschiedenen Technologien und das Erscheinen der Produkte im Handel. Es gibt also keinen festen Termin, sondern jedes neue "praktiker"-Heft mit neuen Test-Ergebnissen und neuen Erfahrungen ist eine Chance für ein neues Produkt sogleich in die Bestenliste aufgenommen zu werden.

Sobald ein neues Produkt erscheint und getestet ist, das den Kriterien entspricht, wird es in die Bestenliste aufgenommen. Und es wird dadurch ein ggf. bereits vorhandenes Produkt der selben Kategorie logisch aus der Bestenliste herausgenommen.

[!> In der "ITM praktiker Bestenliste" sind möglicherweise Produkte enthalten, die vom Hersteller bereits aus dem Lieferprogramm herausgenommen wurden und daher - evtl. nur noch von einzelnen Händlern - abverkauft werden oder überhaupt nicht mehr neu erhältlich sind. Das ist dann der Fall, wenn noch kein besseres Gerät in der jeweiligen Kategorie getestet wurde oder für eine von der Redaktion als wesentlich eingestufte Produkt-Kategorie kein neues Produkt mehr auf den Markt gekommen ist. Dies trifft beispielsweise auch dann zu, wenn es für eine bestimmte Kategorie nur noch Produkte für niedrigere Ansprüche gibt.

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Kategorien-Einteilung orientiert an der Praxis

Die verschiedenen Technologien, also Lösungen um ein bestimmtes Ergebnis überhaupt erst oder besser als zuvor zu bekommen, sind ein wesentlicher Bestandteil der Berichterstattung des "praktiker". Diese sind aber nicht primäres Kriterium für die Auswahl der Kategorien, die in der "ITM praktiker Bestenliste" angewandt werden. Das ist bei der Einteilung in Produkt-Kategorien nicht üblich und soll daher anhand einiger Beispiele etwas näher erläutert werden.

Beispielsweise Fernsehgerät. Relevant für den, der ein neues Fernsehgerät anschaffen will ist nicht, ob es sich dabei um ein Plasma-, LCD-, Rückprojektions- oder Röhrengerät handelt. Relevant ist vielmehr wie groß die Bildfläche ist, wie groß die Abmessungen sind und schließlich ob das Gerät am Boden, auf einem Tisch aufgestellt oder an die Wand gehängt werden soll. Heute sind es freilich nur noch Panel-Fernseher, welche für alle Aufstell-Varianten tauglich sind, weshalb sich die Kategorisierung auf die Bildschirmgröße beschränken kann.

Beispielsweise Camcorder. Relevant für den, der einen neuen Camcorder anschaffen will ist nicht, ob die Speicherung auf eine Speicherkarte, eine Disc oder auf eine Bandkassette erfolgt. Inzwischen wird wohl die Speicherkarte die Erste Wahl sein. Relevant ist vielmehr, ob die Handhabung einfach ist, welche Aufnahmesituationen damit gelöst werden können, ob er in die Jackentasche passt oder größer ist, wie hoch die damit erzielte Qualität ist etc.

[!> Wesentlich ist also, wo etwas, von wem (Können im Umgang) und für welchen Zweck mit welchen qualitativen Anforderungen gebraucht wird. Als bestes Produkt in der jeweiligen Kategorie ergibt sich ganz selbstverständlich eines, das auch mit der dafür am besten geeigneten Technologie arbeitet.

Manche Technologien beschreiben recht klar eine besondere Verwendung. Beispielsweise Harddisk-Recorder als Lösung für jene, die einen Videorecorder hauptsächlich für "zeitversetztes Fernsehen" verwenden wollen. Hingegen LCD- oder Plasma-Panel sind bei Fernsehgeräten hinsichtlich der Verwendung prinzipiell ziemlich gleichwertig und daher nicht relevant für eine Kategorisierung.

Das bedeutet also beispielsweise für die Heimkino-verwandten Displays Einteilungen wie beispielsweise "120-cm-Fernseher" oder "Video-Projektor". Röhren- und Rückprojektionsfernseher sind inzwischen durch die Preisentwicklung und technisches Niveau der Panel-Fernseher obsolet.

[!> Die Einteilung, unter der ein Produkt genannt wird, ist nicht zwangsläufig die einzige Eigenschaft des Produkts. Es muss auch nicht eine vom Hersteller besonders hervorgehobene Eigenschaft sein. Wenn also ein Gerät als "Schwarzweiß-Fotodrucker" genannt wird, kann es sich dabei durchaus um einen Farbdrucker handeln. Wenn ein Gerät als "Audio-Recorder" genannt wird, kann dieser durchaus auch als Multimedia-Gerät fungieren. Relevant für die Kategorie ist allein jene Eigenschaft, die so besonders herausragend gut erfüllt wird.

Zusätze in der Kategorie-Bezeichnung: Familie, Einsteiger, HighEnd etc.

Zusätze in der Bezeichnung der Kategorie weisen auf einen besonderen Verwendungszweck oder Anspruch (Qualität) hin. Beispiele dafür:

[!> Wenn es zu einer Kategorie mehrere Zusätze gibt, so bezeichnet die Kategorie ohne Zusatzbezeichnung ein Standard-Produkt der jeweiligen Kategorie, das also nicht für einen speziellen Einsatzbereich oder Zielgruppe ausgelegt ist. Beispielsweise nur "Camcorder" bezeichnet im Vergleich zu "Mini-Camcorder", "Familien-Camcorder" oder "HighEnd-Camcorder" einen Camcorder mittlerer - klassischer - Baugröße mit universellen Eigenschaften.

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Spezialitäten bei PDA-Software in "ITM praktiker Bestenliste"

Für Programme für PDA-Systeme wie PalmOS und Windows Mobile wird in der "ITM praktiker Bestenliste" anders verfahren. Der Grund dafür ist, dass herausragende Programme in der Regel nicht über Nacht erscheinen. Auch Programme mit herausragendem Konzept funktionieren in der Regel nicht ab der ersten Version. Mitunter dauert es sogar Jahre bis ein Programm wirklich reibungslos läuft und daher nicht nur "aufregend", sondern auch tatsächlich brauchbar ist. Und darum geht es freilich in erster Linie.

In zweiter Linie geht es bei der Auswahl darum, dass das Programm tatsächlich die Effizienz des Geräts steigert. Vielfach gibt es faszinierende Programme, die aber in Wirklichkeit eine sehr geringe Effizienz bringen. Ein typisches Beispiel aus dem Genre der Aufgabenverwaltung: Es ist ziemlich witzlos, Aufgaben perfekt in Listen und verschiedenen Ansichten sortieren und ggf. ausdrucken zu können. In Wirklichkeit ist es zielführender, die Ansammlung von Aufgaben umständlich werden zu lassen. Solcherart wird man gedrängt, die Aufgaben zu erledigen statt sie endlos zu verwalten. Das sollte also der Zweck sein und diesem Zweck sollen Programme untergeordnet sein. Alles andere ist vielleicht schön und lustig, generiert aber mehr Aufwand als Vereinfachung oder Übersichtlichkeit. - Es ist freilich auch uns bekannt, dass gerade solche Spielereien sehr gut bei der breiten Masse ankommen. Wir zeichnen aber nicht die best verkauften Produkte aus, sondern jene, von denen wir aufgrund ausgiebiger Erprobung überzeugt sind, dass sie die bestverkauften sein sollten.

Programme für die PDA-Systeme - vorerst nur PalmOS und Windows Mobile - werden einmal jährlich für jeweils ein Kalenderjahr von der Testredaktion des "praktiker" für die "ITM praktiker Bestenliste" ausgewählt. Nur falls es in einer Kategorie in einem Jahr kein Produkt gäbe und während des Jahres ein würdiges Produkt erscheinen sollte, dann wird auch während des Kalenderjahres dieses Produkt in die "ITM praktiker Bestenliste" aufgenommen werden. Während des Kalenderjahres wird ein gewähltes Produkt allerdings nur dann aus der "ITM praktiker Bestenliste" herausgenommen, wenn es entweder nicht mehr verfügbar ist oder sich nachträglich ein sehr grober Mangel herausstellen würde. Normalerweise dürfte dies allerdings nicht vorkommen können, da die Produkte sehr ausgiebig getestet werden. Vielfach sind die in der "ITM praktiker Bestenliste" aufgenommenen Programme bereits seit Jahren in ständiger Verwendung einzelner Mitglieder der "praktiker"-Testredaktion.

Die einzige Möglichkeit dafür, dass in einer Kategorie ein Produkt während eines Jahres gewechselt wird, ist ein Versionswechsel, wobei es sich dabei um ein erkennbares Nachfolge-Produkt handeln muss. Freilich ist dann auch das neue Produkt eingehend getestet mit einem Ergebnis, das die Aufnahme in die Bestenliste rechtfertigt. Sollte das Nachfolge-Produkt diesen Kriterien nicht entsprechen, dann wird die Auszeichnung für das abgelöste Produkt zurückgenommen, sofern diese ursprünglich ausgezeichnete ältere Version nicht mehr erhältlich ist. Falls das abgelöste Produkt - was allerdings untypisch wäre - weiterhin verfügbar bleibt, wird der Eintrag in die Bestenliste nicht geändert. Im Text gäbe es dann einen solchen Hinweis.

Ein Problem bei Software für diese Geräte-Gattung ist es leider immer noch, dass viele Programme nicht in deutscher Sprache verfügbar sind. Das bessert sich zunehmend, da glücklicherweise der deutssprachige Raum ein auch kommerziell wichtiger Markt ist. Inzwischen zeigt sich das darin, dass manche Programme überhaupt nur in Deutsch und Englisch verfügbar sind.

Bei einigermaßen gleichwertigen Programmen hinsichtlich Leistung und Weg der Lösung wird jenen Programmen der Vorzug gegeben, die entweder in deutscher Sprache verfügbar sind, billiger oder überhaupt kostenlos sind. Es werden aber freilich nicht kostenlose Programme bevorzugt, die besondere Umständlichkeiten aufweisen. Dies ist erfahrungsgemäß auch der Entscheidungsweg der Leser des "praktiker", die höhere Ansprüche an die Brauchbarkeit gleichermaßen bei Geräten wie bei Programmen stellen.

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Testberichte über PDA-Software in "ITM praktiker Bestenliste"

Alle Produkte über die im "praktiker" eine Aussage - Bewertung - getroffen wird, sind freilich eingehend getestet. Darüber gibt es dann jeweils einen Testbericht, in dem auf Besonderheiten in der Lösung und Funktionalität und die gewonnenen Erfahrungen während des Tests eingegangen wird. Die Anforderungen an einen Testbericht für Software - speziell für PDAs - sind dabei ganz andere als bei einem Gerät.

Die Besonderheiten von Programmen für Handheld-Geräte sind in der Regel:

Vor allem die Letzte der hier angeführten Besonderheiten von Programmen für Handheld-Geräte macht den bedeutenden Unterschied beispielsweise zu einem Harddisk-Videorecorder: Es ist wohl nicht möglich, dass Sie zu einem Händler gehen und sich dort kostenlos einen Harddisk-Videorecorder ausleihen um auszuprobieren, ob er ihnen gefällt. Um sich entscheiden zu können, ob Sie ihn auch kaufen wollen. Da das also nicht möglich ist, erkundigen Sie sich nach Erfahrungen aus vertrauenswürdigen Quellen. Das ist dann beispielsweise ein Testbericht eines seriösen Fachmagazins, die Empfehlung eines einschlägig versierten guten Freundes oder eines seriösen - und hoffentlich wirklichen - Fachberaters im Geschäft.

Da Sie die Programme für PDAs selbst ohne besondere Umstände ausprobieren können, ist die von vielen Magazinen geübte Praxis, quasi das Bedienungshandbuch nachzuerzählen nicht wirklich sinnvoll. "praktiker" berichtet über die Ergebnisse eines Tests von interessanten Programmen für PDAs - vom klassischen PDA bis zum Smartphone - daher mitunter nur relativ kurz. Beschrieben werden dann die Erfahrungen damit, Besonderheiten - positive wie negative - sowie fehlende Funktionen etc. Diese Berichte sind deswegen nicht sehr umfangreich, weil auf die Funktionen nicht im Detail eingegangen werden muss. Wertvoll für den Leser ist das Ergebnis des Tests und was das Programm löst - und was nicht. Dies wird in groben Zügen hier bei den Beschreibungen zu den Produkten in der "ITM praktiker Bestenliste" wiedergegeben.

Wenn eines der von uns durch die Aufnahme in die "ITM praktiker Bestenliste" ausgezeichneten Programme nach unserer Beschreibung ein für Sie offenes Problem lösen könnte oder Ihnen dadurch besser als ein bisher von Ihnen verwendetes Programm erscheint, laden Sie es einfach herunter und probieren Sie, ob es Ihren ganz speziellen Anforderungen entspricht und Sie es daher auch behalten wollen.

Auch hinsichtlich der Aufgabe besonders interessante Programme, bei denen keine Testperiode möglich ist, werden ggf. ausführlicher im Rahmen eines Testberichts vorgestellt. Wenn es Gleichheit zwischen zwei Programmen für den selben Zweck gibt, dann wird das Programm mit der möglichen Testperiode für die Aufnahme in die "ITM praktiker Bestenliste" bevorzugt. Letztlich kann nur der Anwender durch eigenes Ausprobieren feststellen, ob ein Programm seinen Ansprüchen genügt. Nach Ansicht der "praktiker"-Testredaktion ist daher diese Möglichkeit sehr wesentlich. Deshalb wird Programmen mit möglicher Testperiode der Vorzug gegeben.

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